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DE243987C - - Google Patents

Info

Publication number
DE243987C
DE243987C DENDAT243987D DE243987DA DE243987C DE 243987 C DE243987 C DE 243987C DE NDAT243987 D DENDAT243987 D DE NDAT243987D DE 243987D A DE243987D A DE 243987DA DE 243987 C DE243987 C DE 243987C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
rod
bobbin
weft
coil
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT243987D
Other languages
English (en)
Publication of DE243987C publication Critical patent/DE243987C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D45/00Looms with automatic weft replenishment
    • D03D45/20Changing bobbins, cops or other loom components carried by the shuttle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 243987 — KLASSE 86 c. GRUPPE
Spulenauswechselung für Webstühle mit SchußfUhler.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22.JuIi 1910 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Webstuhl mit selbsttätiger Erneuerung bzw. Auswechselung der Schußspulen. Insbesondere betrifft die Erfindung eine Einrichtung mit dem Schußfühler, welcher mit der Vorrichtung zur Freigabe einer Spule aus einem Spulenbehälter verbunden ist. Das Wesen der Erfindung besteht in der Anordnung der Mittel zur Freigabe einer Spule aus dem Spulenmagazin,
ίο welche Mittel einerseits mit der zur Unterstützung der untersten Spule des Magazins dienenden Wiege in Verbindung stehen und anderseits durch den Schußfühler beeinflußt werden, sobald der Schußfühler die Entleerung des Schußfadens der in dem arbeitenden Schützen befindlichen Spule anzeigt. Die Einrichtung gemäß der Erfindung besteht im wesentlichen aus einem schwingbaren Hebel, welcher mit der zur Unterstützung der Spule dienenden Wiege verbunden ist, und dessen freies Ende mit einer durch den Schuß fühler hin und her bewegten Stange in Eingriff treten kann, sobald der Schußfaden der Spule in dem Schützen entleert wird, in welchem Falle die durch den Schußfühler hin und her bewegbare Stange in Ruhe bleibt. Dadurch, daß der schwingbare, mit der Wiege zur Unterstützung der Spule verbundene Hebel mit der von dem Schußfühler beeinflußten, hin und her bewegbaren Stange in Eingriff tritt, wird der Drehpunkt des schwingbaren Hebels geändert, so daß die eine Spule des Magazins unterstützende Wiege in Bewegung gesetzt wird, um eine Spule aus dem Magazin freizugeben.
Eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung veranschaulicht. Fig. 1 ist eine Endansicht eines Teiles eines Webstuhles mit selbsttätiger Auswechselung der Schußspulen in Richtung des Pfeiles A der Fig. 6. Fig. 2 ist ein Grundriß der Einrichtung in der Richtung des Pfeiles B der Fig. 1. Fig. 3 zeigt den Schußfühler in einer Draufsicht und in einer anderen Lage wie die Fig. 2. Fig. 4 ist eine Vorderansicht des Fühlerschiebers in der Richtung des Pfeiles C der Fig. 3. Fig. 5 ist ein Schnitt nach der Linie D-D der Fig. 3. Fig. 6 ist eine Vorderansicht der Fig. τ in Richtung des Pfeiles E dieser Figur. Fig. 7 zeigt einen Teil des Magazins für die Spulen.
Auf einer Büchse eines feststehenden Zapfens α ist eine Führung b für den Fühler festgeklemmt, welche an ihrem hinteren Ende auf einer Einstellschraube c ruht und mit einer Nut versehen ist, um den Fühlerschieber d lose aufzunehmen. Dieser Schieber d ist aus dünnem Metallblech hergestellt und bildet ein rechteckiges hohles Glied, welches ein massives Ende besitzt, um mit der Spule in dem Schützen in Eingriff zu treten. Der Schieber d wird durch die Spule bewegt, wenn die Lade anschlägt, und zwar gegen das Vorderende des Webstuhles und entgegen der Wirkung einer Feder e. Eine einstellbare Schraube f regelt die Zurückbewegung des Schiebers, wenn die Lade nach rückwärts bewegt wird.
In dem hohlen Teil des Schiebers d ist ein Winkelhebel g drehbar gelagert, welcher einen verbreiterten Kopf besitzt, und zwar an seinem einen Arm. Dieser Kopf ist mit steifen Borsten versehen, welche mit dem Schußgarn auf der Spule in Eingriff treten können und in das
Schußgarn eindringen. Der andere Arm dieses Hebels ist durch eine Stange oder einen Draht h an einen nach aufwärts ragenden Hebel i angelenkt (Fig. i), welcher auf einer Welle j befestigt wird. Diese Welle / wird durch eine Feder k gedreht, um den Hebel i zu bewegen und den Winkelhebel g in Tätigkeit zu setzen, wenn der Schieber d nach vorwärts nach der vorderen Seite des Webstuhles bewegt wird,
ίο indem der Schieber mit der Spule in dem Schützen in Eingriff kommt.
Die Welle j besitzt einen zweiten Hebel Z, welcher fest auf der Welle sitzt und an dem einen Ende einer längsbeweglichen Stange m befestigt ist. Diese Stange m ragt in das untere Ende einer Nut η des Ständers 0 und bildet eine Unterstützung für das Ende eines Hebels p. Dieser Hebel p besitzt eine vertikale Hin- und Herbewegung, welche auf diesen Hebel durch eine Verbindungsstange q von irgendeinem angetriebenen, nicht dargestellten Teil des Webstuhles übertragen wird. Die Verbindungsstelle der Stange q mit dem Hebel p bildet einen Drehpunkt, an dem sich der Hebel p bewegen kann. Dieser Hebel p ist mit dem unteren Ende einer Verbindungsstange r verbunden, welche an einem schwingbaren Hebel s befestigt ist, der den gebräuchlichen Hebel t in Tätigkeit setzt, um die bekannte nach aufwarts ragende Stange u anzuheben. Durch diese Anhebung der Stange u wird die Spulenwiege ν in der gebräuchlichen Weise in Schwingung gesetzt, um eine Spule aus dem Magazin freizugeben, so daß diese Spule in den wirksamen Schützen übertragen werden kann.
Wenn die Spule in dem Schützen mit einer genügenden Menge von Schußgarn versehen ist, so wird der bürstenförmige Teil des Winkelhebels g in das Schußgarn eindringen (s. Fig. 3), und dieser Hebel wird in dieser gleichen Lage in bezug auf den Schieber d bleiben. Durch die Rückwärtsbewegung dieses Schiebers, wenn derselbe von dem Schußgarn auf der Spule beim Anschlagen der Lade berührt wird, wird der Hebel i von der Stange h bewegt und die Welle j geschwungen. Durch den Hebel / wird die Stange m bewegt und das Ende derselben aus der Bahn des Hebels p gebracht, so daß dieser Hebel mit der Verbindungsstange q nach abwärts sich bewegen kann. Die nach aufwärts ragende Verbindungsstange r und der Hebel s können somit nicht bewegt werden, so daß auch.die Spulenwiege ν nicht geschwungen wird.
Wenn keine genügende Menge von Schußgarn sich auf der Spule befindet, um den bürstenförmigen Teil des Hebels g zu halten, so wird dieses Ende des Hebels nach auswärts bewegt, wie es in der Fig. 2 veranschaulicht ist. Der nach aufwärts ragende Hebel i wird nun in der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Lage stehenbleiben, so daß die Welle j nicht geschwungen wird und das Ende der Stange m in der Bahn des Hebels p bleibt. Der Hebel p wird um seinen Drehzapfen durch die Stange q gedreht und setzt die Verbindungsstange r und die Hebel s und t in Bewegung, um die nach aufwärts ragende Stange u anzuheben und um die Spulenwiege ν zu schwingen, wodurch eine Spule aus dem Magazin freigegeben wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Spulenauswechselung für Webstühle mit Schußfühler, welcher beim Ablaufen des Schußgarnes der Schußspule vermittels eines Gestänges auf die zum Auswählen bzw. Freigeben von Spulen dienende Vorrichtung einwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß mit einer durch den Schußfühler hin und her bewegbaren Stange (m), sobald das Schußgarn der Spule des arbeitenden Schützens abgelaufen ist, ein lose drehbarer und ununterbrochen, in Schwingung versetzter Hebei (P), welcher an dem einen Ende einer Stange (r) angelenkt ist, die durch Zwischenglieder mit der die Spule unterstützenden Wiege in Verbindung steht, in Eingriff kommt, wodurch der Drehpunkt des in Schwingung versetzten Hebels (p) geändert und die mit diesem Hebel in Verbindung stehende Stange (r) bewegt wird, um die Spulenwiege in Schwingung zu versetzen und eine Spule aus dem Spulenbehälter freizugeben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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