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DE629851C - Fadenzufuehrungsvorrichtung fuer Strickmaschinen - Google Patents

Fadenzufuehrungsvorrichtung fuer Strickmaschinen

Info

Publication number
DE629851C
DE629851C DEW94343D DEW0094343D DE629851C DE 629851 C DE629851 C DE 629851C DE W94343 D DEW94343 D DE W94343D DE W0094343 D DEW0094343 D DE W0094343D DE 629851 C DE629851 C DE 629851C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread
arm
clamp
guide
spindles
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW94343D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wildt and Co Ltd
Original Assignee
Wildt and Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wildt and Co Ltd filed Critical Wildt and Co Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE629851C publication Critical patent/DE629851C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/38Devices for supplying, feeding, or guiding threads to needles
    • D04B15/54Thread guides
    • D04B15/58Thread guides for circular knitting machines; Thread-changing devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft Verbesserungen an' Strickmaschinen und insbesondere an Vorrichtungen zur Fadenzuführung, um einen neuen Faden mit größerer Genauigkeit in das Gewirk einzuführen, als es bei den bisherigen Vorrichtungen möglich war. Bisher sind zwei Verfahren für die Einführung eines neuen Fadens unter Verwendung von Fadenklemmen bekanntgeworden. Bei dem einen Verfahren wird dass Fadenende, welches vom Fadenführer kommt, festgehalten und der Fadenführer in Richtung auf die Nadeln bewegt, wenn der Faden eingeführt werden soll, so daß den Nadeln das festgehaltene Fadenende, welches zwischen der Fadenklemme und dem Führer verläuft, dargeboten wird. Dieses Verfahren verlangt, daß der festgeklemmte Faden zu den Nadeln so gelegt wird, daß er den Nadelkranz bei einer Rundstrickmaschine kreuzt. Dieses ist in1 vielen Fällen ein Nachteil, der durch die Erfindung beseitigt werden soll. ■ "
Das zweite Verfahren besteht in der Verwendung eines Fadenführers, von dessen Auge ein freies Fadenende verläuft, wobei der Faden hinter dem Fadenführer geklemmt wird. Eine solche Vorrichtung ist in der Patentschrift 609 943 beschrieben, wonach die Klemme während der Bewegung des Fadenführers· in Richtung auf die Zuführungsstellung und vor dem Erfassen des freien Endes des Fadens durch die Nadeln ausgerückt wird. Es ist festgestellt worden, daß hierbei der Faden so leicht flottiert, so daß er nicht mit Sicherheit von einer besonderen Nadel aufgenommen wird, an welcher das Stricken des neuen Fadens beginnen soll. Ein solcher Fadenführer und ein solches Verfahren sind dann nicht geeignet, wenn besondere Arbeiten vorliegen, z. B. wenn der Fadenführer zur Zuführung eines Verstärkungsgarnes benutzt werden soll, weil die Anwendung eines, solchen Verfahrens verlangt, daß der Faden immer mit Sicherheit von einer für jede Maschenreihe ausgewählten Nadel aufgenommen wird.
Die Erfindung beseitigt diese Nachteile durch eine Fadenzuführungsvorrichtung, bei welcher der Fadenführer den Nadeln ein freies Fadenende darbietet und mit einer Fadenklemme zusammenarbeitet, welche mit dem Fadenführer beweglich ist und den Faden in einer Lage hinter dem freien Ende erfaßt, wobei der Fadengreifer so angetrieben wird, daß" der Fadenführer sein freies Ende in die Zuführungsstellung führen kann, während der
Faden noch erfaßt is%: undsdaß der Ausrücker für den Fadengreifer den Faden erst dann losläßt, wenn das freie »Ende von einer oder.^ mehreren Nadeln aufgenommen worden Damit der Faden immer an einem vo bestimmten Stäbchen zurückgezogen $|
entspricht die Vorrichtung zum Zurückziehen* derjenigen, welche, in der obengenannten Patentschrift beschrieben ist, so daß bei der ίο Verwendung einer Fadenzuführung gemäß der Erfindung beide Ränder einer sogenannten Hochferse klar bestimmt sind.
Zur näheren Erläuterung der Erfindung sollen zwei bevorzugte Ausführungsbeispiele an Hand der Zeichnungen näher beschrieben werden.
Fig. ι ist ein Grundriß einer Ausbildungsform des Führermechanismus, Fig. 2 ein Aufriß;
ao Fig. 3 zeigt den Mechanismus von der rechten Seite gemäß Fig. 2;
Fig. 4 stellt eine ähnliche Ansicht wie Fig. 1 dar, wobei die Klemme in die Endstellung entgegengesetzt jener von Fig. 1 relativ zum Führer bewegt ist;
Fig. 5 ist ein Grundriß ähnlich Fig. 1 von einer abgeänderten Ausbildungsform der Erfindung;
Fig. 6 ist ein Aufriß des in Fig. 5 dargestellten Mechanismus;
Fig. 7 zeigt den Mechanismus gemäß Fig. 5 von rechts gesehen; -
Fig. 8 veranschaulicht die Wirkung des in den Fig. 1 bis 4 dargestellten Mechanismus 35- zu Beginn einer Fadenzuführungsoperation; Fig. 9 veranschaulicht schematisch die Stellung der Nadel, welche den Faden in Fig. 8 aufnimmt relativ zum Strickdreieck;
Fig. iö ist eine ähnliche Ansicht wie Fig. 8, 4<j und zwar zu Beginn des. öffnens der Klemme, und
Fig. 11 ist eine ähnliche Ansicht wiei Fig. 9 und zeigt die Lage der ersten Nadel, um den Faden relativ zum Strickdreieck aufzunehmen.
In den Fig. 1 bis 4 bezeichnet 10 den Nadelzylinder und 11 den Ring, auf welchem der Führungsmechanismus gelagert ist. Auf dem Ring 11 ist ein Halter 12 befestigt, welcher 5* an jedem Ende Schlitze 13 aufweist zur Aufnahme von Befestigungsschrauben und -bolzen 14, wodurch der Halter mit dem Ring 11 verbunden wird, wobei die Schlitze 13 eine geringe Verschiebung des Halters- in der Umfangsrichtung des Zylinders 10 gestatten. Ein im Halter 12 auf einem Zapfen 16 drehbar gelagerter Fadenführer 15 ist in seiner allgemeinen Bauart demjenigen ähnlich, welcher in der älteren Patentschrift 609 943 beschriebe ben wurde, und auf einem nach unten 'gerichteten Stift 17 ist ein Schließblech (Klinke) |: 18 gelagert, welches durch eine Feder 19 überwacht wird, das dazu dient, den Führer ;ewünschtenf alls in seiner unwirksamen Lage ||alten, wie es in der älteren Patentschrift
iirieben ist. Zum besseren Verständnis . ^...iviLagerung Und der Anordnung des Führers 15 und des Schließblechs 18 kann auf jene Patentschrift verwiesen werden, da diese Teile und ihre Anordnung und Lagerung keinen Gegenstand der vorliegenden Erfindung bilden, so daß eine nähere Beschreibung sich erübrigt.
An Stelle der frei schwenkbaren Klemmbacke 19 jener älteren Bauart ist nunmehr eine nachgiebige Klemme in Form einer Federplatte 20 vorgesehen, welche stets vermöge ihrer eigenen Elastizität nachgiebig angepreßt wird, um den Faden zu bremsen, welcher zwischen- ihr und dem Schaft der nach vorn vorragenden Nase des Führers gelegt wird hei seinem Durchgang zwischen dem Endführungsauge 21 und einem mehr rückwärts liegenden Führungsauge 22, durch welches der Faden von der Unter- zur Oberseite der Nase des Führers läuft. In der Zeichnung ist der Faden mit 23 angedeutet. Die Klemmplatte wird in ihrer Lage vermittels der Schrauben 24 gesichert.
Ein bewegliches Widerlager 25, im. nachstehenden Klemmarm genannt, ist so gelagert, daß es vom und zum Fadenführer in der Hauptbewegungsebene des letzteren verschiebbar ist, so daß bei Einstellung in die in Fig. 2 mit vollen Linien gezeichnete Lage der Klemmarm auf die Klemme 20 einen Druck ausübt und letztere in dichten Eingriff mit dem Faden zwingt und so eine Zuführung des letzteren verhindert, so daß die fortgesetzte Relativdrehung zwischen Führer und Nadelzylinder einen zum Bruch führenden Zug auf den Faden ausübt, falls dies erwünscht ist. Dieser Klemmarm 25 ersetzt den Anschlag 23 der älteren Konstruktion, aber wird im Gegensatz zu diesem positiv zum und vom Führer bewegt. Wenn die Bewegung in die mit gestrichelten Linien in Fig. 2 angedeutete Lage stattfindet, wird die Klemme 20 gelöst und drückt auf den Faden nur vermöge ihrer eigenen Elastizität.
In einer nach oben gerichteten Verlängerung-26 des Halters 12 ist eine Führung vorgesehen zur Aufnahme eines Schlittens 27. Die Führung ist durch die gestrichelten Linien angedeutet. Der waagerechte Teil des Klemmarmes 25 ist mit der Halterverlängerung 26 durch die Schrauben 29 verbunden, welche durch Schlitze im Schlitten 27 hindurchragen,während ander äußersten Sehraube ein Distanzstück 30 vorgesehen ist, um Greifer und Schlitten 27 im Abstand zu halten. Der Schlitten ragt bei 31 vor bis zur
Berührung mit dem oberen Ende des schrägen Teils· des Klemmarmes 25, während letzterer durch Schrauben 29 gehalten wird, so daß bei Verschiebung des Schlittens gegen die Achse des Nadelzylinders hin der schräge Teil vom Fadenführer hinweg bewegt wird. Wenn letzterer jedoch vom Nadelzylinder1 weggezogen wird, vermag die Nase" des Klemmarmes sich etwas abzubiegen, wenn sie zufolge ihrer eigenen natürlichen Elastizität auf die Klemme 20 gepreßt wird.
Um den Schlitten zu betätigen, sind zwei Spindeln 32 und 33 in dem nach oben sich erstreckenden Teil 26 des Halters 12 gelagert.
1S Diese Spindeln verlaufen parallel zueinander und zur Achse des Nadelzylinders und sind an ihren oberen Enden durch Zahnräder 34 verbunden. An jeder Spindel ist ein Antriebsarm befestigt, welcher mit 35 bzw. 36 bezeichnet ist. Der Arm 35 ist mit Spindel 32 und der Arm 36 mit Spindel 33 verbunden. Die Arme sind nach abwärts gekröpft, so daß ihre unteren Enden sich gegen einstellbare äußere Anschläge 37 und 38 anlegen können (Fig. 1 und 4).
Ähnliche Anschläge können für den Schwanz 39 des Fadenführers 15 und auch für den Schwanz 40 des Schließblechs (Klinke) 18 vorgesehen sein. Lediglich um die Abbildung möglichst zu vereinfachen, wurden nur die Anschläge 37 und 38 in den Zeichnungen dargestellt.
Auf der Spindel 32 ist ferner ein Arm 41 befestigt, welcher einen Führungsschlitz 42 trägt zur Aufnahme eines Stiftes 43 des Schlittens 27. Wenn die Spindel 32 aus der in Fig. r gezeichneten Lage in jene gemäß Fig. 4 gedreht wird, schwingt der Arm 41, und der Führungsschlitz 42 zwingt den Stift 43 und mithin auch den Schlitten 27 gegen die Achse des Nadelzylinders hin.
Die Wirkungsweise der bisher beschriebenen Anordnung ist folgende:
Wenn der Führer 15 sich in seiner zurückgezogenen Lage befindet, in welcher er nicht zuführt, dann nimmt er die in gestrichelten Linien in Fig. 2 gezeichnete Lage ein. Man bemerkt, daß ein Absatz 44 des Führers 15 unterhalb des Schließblechs 18 in Eingriff gelangt ist, welches durch seine Feder 19 in die Sperrlage gedreht wurde, so daß der Führer außer Wirkung gehalten wird. Zu diesem Zeitpunkt befinden sich der Schlitten 27 und der Klemmarm 25 in den mit vollen Linien dargestellten Lagen gemäß Fig. 2. Falls es erwünscht ist, den Führer in Betrieb zu setzen, wird ein einstellbarer Anschlag, beispielsweise 38, von dem Mustermechanismus derart gesteuert, daß der Anschlag in die Bahn des Schwanzes 40 des Schließblechs 18 gelangt, so daß letzteres gegen die Spannung der Feder 19 geschwungen wird und den Absatz des Führers 15 freigibt. Letzterer wird unmittelbar- in die in Fig. 2 mit vollen Linien gezeichnete Lage gebracht, und zwar durch den Druck seiner eigenen Steuerfeder 45, welche als Druckfeder stets den Führer in die Zuführungslage zu zwingen sucht. Während dieser Bewegung wird die-Klemme 20 in Reibungsberührung mit der Nase des Klemmarmes 25 gehalten, und die Spannkraft des letzteren gestattet eine hinreichende Bewegung desselben, um das Einschwingen des Führers in die Zuführungslage zu gestatten. Während dieser Bewegung des Führers übt der Klemmarm 25 noch einen vergleichsweise starken Druck auf die Klemme 20 aus, so daß der Faden zwischen Klemme und benachbarter Fläche des Führers festgehalten wird. Das flottierende Ende des Fadens 23 wird so in den Haken einer Nadel eingeführt, welche so weit auf ihr Strickdreieck gesenkt worden ist, daß sie sich nahe dem Abschlagspunkt befindet. Dieser Zustand ist in den Fig. 8 und 9 veranschaulicht.
Sobald eine oder mehrere Nadeln tatsächlich in ihre Haken das flottierende Fadenende aufgenommen haben, beispielsweise vier Nadeln, wie in Fig. 10 angedeutet, wird ein anderer einstellbarer Anschlag, z. B. 37, in Eingriff mit dem Endei des Armes 36 gebracht, und da zwischen Anschlag und Arm eine Relativdrehung um die Achse des Nadelzylinders stattfindet, wird der Arm gedreht und mithin auch die Spindel 32 unter Vermittlung der Zahnräder 34, so daß der Schlitten 27 aus der in Fig. 1 gezeichneten Lage in jene gemäß Fig. 4 gleitet. Im Fig. 4 ist der Anschlag 37 in einer Lage gezeichnet, in welcher er eben den Arm 36 erfaßt und wieder freigegeben hat, und durch diese Bewegung des Armes ist der Schlitten gegen die Achse des Zylinders vorgeschoben worden, so daß der Klemmarm 25 die gestrichelt gezeichnete Lage einnimmt, in welcher seine Nase außer Eingriff mit der Klemme 20 steht.- Der Faden kann nun frei durch den Fadenführer laufen und wird von den Nadeln in üblicher Weise erfaßt.
Wenn der Faden zurückgezogen werden soll, wird' ein anderer Anschlag, beispielsweise 38, in eine Stellung gebracht, in welcher das Schwanzende 39 des Führers 15 von oben gefaßt wird, so daß es( sich in Uhrzeigerrichtung dreht und der Führer von 'der Achse des Nadelzylinders entfernt wird (Fig. 2). Am Ende dieser Schwingbewegung greift die Klinke 18 selbsttätig über den Absatz 44, und beinahe unmittelbar hernach wird ein Anschlag in die Bahn des Armes 35 gebracht, so daß ein Eingriff erfolgt und die Arme 35 und 36 in die in Fig. 1 dargestellten Lagen zurück-
geschwungen werden. Hierdurch werden der Schlitten 27 und der Klemmarm 25 von Mer
Achse des !Nadelzylinders weggezogen und die überhängende Nase des Kletnmarmes in Berührung mit der Klemme 20 gebracht, um den freien Durchlauf des Fadens durch den
' Führer zu" unterbrechen.. Ih der weiteren ■Folge wird eine Zerreiß spannung auf den Faden ausgeübt, so daß dicht an der Oberfläche der Ware in einer Weise abgetrennt wird, wie sie in der älteren· Patentschrift bereits beschrieben wurde.
Die Bewegung ■ der Anschläge, beispielsweise 37 und 38, in ihre Arbeitsstellung in ig zeitlicher Beziehung zu der Folgebewegung j ener Teile, welche von ihnen ergriffen werr den sollen,.ist dem Fachmann wohlbekannt und kann durch Mustersteuereinrichtungen, wie sie gewöhnlich bei Strickmaschinen ao dieser Art vorgesehen sind, bewirkt werden. In der abgeänderten Ausbildungsform gemäß Fig. 5 bis 7 ist die Form und Anordnung des Führers 15, Schlittens 27 und Klemmarmes 25. ähnlich der bereits beschriebenen, ausgenommen, daß am Außenende des Schlittens 27 zwei nach unten gerichtete Daumen 46. .und 47 vorgesehen sind, welche die in Fig. 5 klar angedeutete Form aufweisen.
Statt der Spindeln 32, 33, Arm 41, Führungsschlitz 42 und Stift 43 zur Betätigung des .Schlittens wird nunmehr die folgende Einrichtung verwendet: Im Ring 41 hinter dem Schlitten ist ein dreiarmiger Hebel drehbar, auf einem Zapfen 48 gelagert. Die drei Hebelarme sind mit 49, 50 und 51 bezeichnet, von welchen der Arm 50 in den Schlitz zwischen die Daumen 46 und 47 hineinragt und derart gestaltet ist, daß er mit den Daumenflächen zusammenwirkt, wie es aus Fig. 5 ebenfalls klar ersichtlich ist. Der Arm 49 besitzt! an seinem Ende eine Kurvenfläche 151, die sich gegen einen mustergesteuerten Anschlag, beispielsweise' 152, anlegt, der in die und aus der Bewegungsbahn der Kurve gebracht werden kann, wenn der Führer in Tätigkeit gesetzt werden soll. Bei Verwendung der eben beschriebenen Anordnung wird der Führer 15 aus seiner zurück-■· gezogenen Stellung''in Zuführungsstellung in· einer Weise geschwungen, wie sie in Verbindung mit Fig. ι bis 4 beschrieben worden ist, und nachdem die erforderliche Anzahl Nadeln den Faden vom Führer aufgenommen haben, ■ wird der'Klemmarm 25 gelöst, indem der Arm 50 aus der in Fig. 7 gezeichneten Lage in Uhrzeigerrichtung geschwungen wird. Hierdurch wird der Schlitten gegen die Maschinenachse hin verschoben und mithin der Klemmarm 25 in die gestrichelte Lage bewegt, so daß er außer Eingriff mit der Klemme 20 gelangt. Die Bewegung des Armes 50 wird durch Eingriff der Kurvenfläche 151 mit dem Anschlag 152 verursacht. Wenn es wiederum erwünscht ist, den Klemmarm zurückzuführen, so daß er mit der Fadenklemme 20 in Eingriff gelangt, wird ein anderer einstellbarer Anschlag oder der gleiche Anschlag 152 in die erforderliche Lage gebracht, in welcher er in Eingriff unterhalb eines Zapfens 52 am Ende des Armes 51 gelangt. Der Anschlag 152 ist mit einer Kurvenfläche ausgestattet, welche den Zapfen anhebt und so den Arm 50 in die in Fig. 7 gezeichnete Lage zurückschwingt.
Es ist klar, daß die Erfindung auf eine Rundstrickmaschine anwendbar ist, bei welcher sich entweder der Zylinder oder das Schloß dreht. Bei drehbarem Zylinder werden die mustergesteuerten Anschläge, beispielsweise 37, 38- und 52, mit dem Zylinder umlaufen, während der Fadenführer, stationär bleibt. Wenn der Zylinder stationär ist, werden auch die Anschläge stationär sein außer für ihre Einstellbewegung, während, der Fadenführer um den Zylinder umläuft.
Durch geeignete Abänderung kann die Erfindung in gleicher Weise bei Flachstrickmaschinen angewendet werden, in welchem Falle allgemein der Fadenführer längs des Nadelbetts hin und her bewegt wird, wäh- go rend die einstellbaren Anschläge, beispielsweise 37, 38 und 52, relativ zum Nadelbett stationär sind, ausgenommen hinsichtlich ihrer Einstellbewegungen.
Obgleich in dem besonderen Ausführungsbeispiel der Klemmarm derart dargestellt ist, daß er geschlossen gehalten wird, bis vier Nadeln das Fadenende aufgenommen haben, ist es klar, daß dies lediglich eine willkürliche Anzahl bedeutet und daß sie entweder größer oder kleiner sein kann, je nach den Erfordernissen der Praxis. Es ist ferner klar, daß die Erfindung nicht auf Adie genauen oben beschriebenen Konstruktionseinzelheiten beschränkt ist.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Fadenzuführungsvorrichtung für Strickmaschinen, welche den Nadeln ein freies Fadenende darbietet und mit einer Fadenklemme zusammenarbeitet, welche mit dem Fadenführer beweglich ist und den Faden in einer Lage hinter seinem freien Ende erfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß Fadenklemme und Fadenführer gleichzeitig vorbewegt werden-, so daß das freie Fadenende in die Zuführungsstellung kommt, während der Faden, noch geklemmt ist, und daß der Ausrücker für die Fadenklemme erst dann arbeitet, wenn das freie Fadenende von einer oder mehreren Nadeln aufgenommen ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb für die Klemme (20) einen Klemmarm (25) und zwei drehbare Spindeln (32,; 33) umfaßt, die zwecks gleichzeitiger.-; Drehung in entgegengesetzten Richtungen. mechanisch gekuppelt sind (Zahnräder 34), wobei Hilfsmittel (42, 43, 15) vorgesehen sind, um die eine der Spindeln (32) mit dem Klemmarm (25) zu verbinden, so daß letzterer relativ zum Fadenführer bewegt wird, während die Antriebsmittel die Spindeln in einer der gewünschten Richtungen drehen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsmittel zur Drehung der Spindeln einen Arm (36) umfassen, welcher auf einer der Spindeln (33) gelagert ist, sowie einen mit dem Arm zusammenwirkenden einstellbaren Anschlag (37), der in die Bahn jenes Armes zu den erwünschten Zeitpunkten gebracht wird, während die andere Spindel (32) mit dem Klemmarm (25) in Antriebsverbindung steht.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2, da-.■?"> durch gekennzeichnet, daß der Klemm- *J · * ärmantrieb einen Schlitten (27) umfaßt,
    '.church welchen der Klemmarm bewegt wird, sowie einen mit dem Schlitten zusammenwirkenden Daumen (43) und einen Schwingarm (41) zum Eingriff und zur Betätigung des Daumens sowie einen oder mehrere einstellbare Anschläge (37, 38), um den Arm zu schwingen.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemme zwischen Klemmarm (25) und Fadenführer (15) nachgiebig ist und ständig gegen den Schaft des1 Fadenfährers nachgiebig drückt, um den Faden zwischen letzterem und der Klemme bei seinem Lauf zu den Nadeln zu fassen und auf ihn ständig eine vorbestimmte, den freien Lauf bremsende Spannung auszuüben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEW94343D 1933-05-27 1934-05-27 Fadenzufuehrungsvorrichtung fuer Strickmaschinen Expired DE629851C (de)

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DEW94343D Expired DE629851C (de) 1933-05-27 1934-05-27 Fadenzufuehrungsvorrichtung fuer Strickmaschinen

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GB (1) GB420165A (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1019040B (de) * 1954-10-12 1957-11-07 Helmut Vieweg Zusatzfaden-Abschneidvorrichtung fuer Rundstrickmaschinen, insbesondere Feinrippmaschinen

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DE1019040B (de) * 1954-10-12 1957-11-07 Helmut Vieweg Zusatzfaden-Abschneidvorrichtung fuer Rundstrickmaschinen, insbesondere Feinrippmaschinen

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GB420165A (en) 1934-11-27

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