DE629851C - Fadenzufuehrungsvorrichtung fuer Strickmaschinen - Google Patents
Fadenzufuehrungsvorrichtung fuer StrickmaschinenInfo
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- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B15/00—Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
- D04B15/38—Devices for supplying, feeding, or guiding threads to needles
- D04B15/54—Thread guides
- D04B15/58—Thread guides for circular knitting machines; Thread-changing devices
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- Textile Engineering (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft Verbesserungen an' Strickmaschinen und insbesondere an Vorrichtungen
zur Fadenzuführung, um einen neuen Faden mit größerer Genauigkeit in
das Gewirk einzuführen, als es bei den bisherigen Vorrichtungen möglich war. Bisher
sind zwei Verfahren für die Einführung eines neuen Fadens unter Verwendung von Fadenklemmen
bekanntgeworden. Bei dem einen Verfahren wird dass Fadenende, welches vom Fadenführer kommt, festgehalten und der
Fadenführer in Richtung auf die Nadeln bewegt, wenn der Faden eingeführt werden soll,
so daß den Nadeln das festgehaltene Fadenende, welches zwischen der Fadenklemme und
dem Führer verläuft, dargeboten wird. Dieses Verfahren verlangt, daß der festgeklemmte
Faden zu den Nadeln so gelegt wird, daß er den Nadelkranz bei einer Rundstrickmaschine
kreuzt. Dieses ist in1 vielen Fällen ein Nachteil, der durch die Erfindung beseitigt werden
soll. ■ "
Das zweite Verfahren besteht in der Verwendung eines Fadenführers, von dessen
Auge ein freies Fadenende verläuft, wobei der Faden hinter dem Fadenführer geklemmt
wird. Eine solche Vorrichtung ist in der Patentschrift 609 943 beschrieben, wonach
die Klemme während der Bewegung des Fadenführers· in Richtung auf die Zuführungsstellung
und vor dem Erfassen des freien Endes des Fadens durch die Nadeln ausgerückt wird. Es ist festgestellt worden,
daß hierbei der Faden so leicht flottiert, so daß er nicht mit Sicherheit von einer besonderen
Nadel aufgenommen wird, an welcher das Stricken des neuen Fadens beginnen soll. Ein solcher Fadenführer und ein solches Verfahren
sind dann nicht geeignet, wenn besondere
Arbeiten vorliegen, z. B. wenn der Fadenführer zur Zuführung eines Verstärkungsgarnes benutzt werden soll, weil die Anwendung
eines, solchen Verfahrens verlangt, daß der Faden immer mit Sicherheit von einer für
jede Maschenreihe ausgewählten Nadel aufgenommen wird.
Die Erfindung beseitigt diese Nachteile durch eine Fadenzuführungsvorrichtung, bei
welcher der Fadenführer den Nadeln ein freies Fadenende darbietet und mit einer
Fadenklemme zusammenarbeitet, welche mit dem Fadenführer beweglich ist und den Faden
in einer Lage hinter dem freien Ende erfaßt, wobei der Fadengreifer so angetrieben wird,
daß" der Fadenführer sein freies Ende in die Zuführungsstellung führen kann, während der
Faden noch erfaßt is%: undsdaß der Ausrücker
für den Fadengreifer den Faden erst dann losläßt, wenn das freie »Ende von einer oder.^
mehreren Nadeln aufgenommen worden Damit der Faden immer an einem vo
bestimmten Stäbchen zurückgezogen $|
entspricht die Vorrichtung zum Zurückziehen*
derjenigen, welche, in der obengenannten Patentschrift beschrieben ist, so daß bei der
ίο Verwendung einer Fadenzuführung gemäß der Erfindung beide Ränder einer sogenannten
Hochferse klar bestimmt sind.
Zur näheren Erläuterung der Erfindung sollen zwei bevorzugte Ausführungsbeispiele
an Hand der Zeichnungen näher beschrieben werden.
Fig. ι ist ein Grundriß einer Ausbildungsform des Führermechanismus,
Fig. 2 ein Aufriß;
ao Fig. 3 zeigt den Mechanismus von der rechten Seite gemäß Fig. 2;
Fig. 4 stellt eine ähnliche Ansicht wie Fig. 1 dar, wobei die Klemme in die Endstellung
entgegengesetzt jener von Fig. 1 relativ zum Führer bewegt ist;
Fig. 5 ist ein Grundriß ähnlich Fig. 1 von
einer abgeänderten Ausbildungsform der Erfindung;
Fig. 6 ist ein Aufriß des in Fig. 5 dargestellten Mechanismus;
Fig. 7 zeigt den Mechanismus gemäß Fig. 5 von rechts gesehen; -
Fig. 8 veranschaulicht die Wirkung des in den Fig. 1 bis 4 dargestellten Mechanismus
35- zu Beginn einer Fadenzuführungsoperation;
Fig. 9 veranschaulicht schematisch die Stellung der Nadel, welche den Faden in Fig. 8
aufnimmt relativ zum Strickdreieck;
Fig. iö ist eine ähnliche Ansicht wie Fig. 8,
4<j und zwar zu Beginn des. öffnens der Klemme,
und
Fig. 11 ist eine ähnliche Ansicht wiei Fig. 9
und zeigt die Lage der ersten Nadel, um den Faden relativ zum Strickdreieck aufzunehmen.
In den Fig. 1 bis 4 bezeichnet 10 den Nadelzylinder
und 11 den Ring, auf welchem der Führungsmechanismus gelagert ist. Auf dem
Ring 11 ist ein Halter 12 befestigt, welcher
5* an jedem Ende Schlitze 13 aufweist zur Aufnahme
von Befestigungsschrauben und -bolzen 14, wodurch der Halter mit dem Ring 11
verbunden wird, wobei die Schlitze 13 eine
geringe Verschiebung des Halters- in der Umfangsrichtung des Zylinders 10 gestatten. Ein
im Halter 12 auf einem Zapfen 16 drehbar
gelagerter Fadenführer 15 ist in seiner allgemeinen
Bauart demjenigen ähnlich, welcher in der älteren Patentschrift 609 943 beschriebe ben wurde, und auf einem nach unten 'gerichteten
Stift 17 ist ein Schließblech (Klinke) |: 18 gelagert, welches durch eine Feder 19
überwacht wird, das dazu dient, den Führer ;ewünschtenf alls in seiner unwirksamen Lage
||alten, wie es in der älteren Patentschrift
iirieben ist. Zum besseren Verständnis
. ^...iviLagerung Und der Anordnung des Führers 15 und des Schließblechs 18 kann auf jene
Patentschrift verwiesen werden, da diese Teile und ihre Anordnung und Lagerung
keinen Gegenstand der vorliegenden Erfindung bilden, so daß eine nähere Beschreibung
sich erübrigt.
An Stelle der frei schwenkbaren Klemmbacke 19 jener älteren Bauart ist nunmehr
eine nachgiebige Klemme in Form einer Federplatte 20 vorgesehen, welche stets vermöge
ihrer eigenen Elastizität nachgiebig angepreßt wird, um den Faden zu bremsen,
welcher zwischen- ihr und dem Schaft der nach vorn vorragenden Nase des Führers gelegt wird hei seinem Durchgang zwischen dem
Endführungsauge 21 und einem mehr rückwärts liegenden Führungsauge 22, durch welches
der Faden von der Unter- zur Oberseite der Nase des Führers läuft. In der Zeichnung
ist der Faden mit 23 angedeutet. Die Klemmplatte wird in ihrer Lage vermittels der Schrauben 24 gesichert.
Ein bewegliches Widerlager 25, im. nachstehenden Klemmarm genannt, ist so gelagert,
daß es vom und zum Fadenführer in der Hauptbewegungsebene des letzteren verschiebbar
ist, so daß bei Einstellung in die in Fig. 2 mit vollen Linien gezeichnete Lage der
Klemmarm auf die Klemme 20 einen Druck ausübt und letztere in dichten Eingriff mit
dem Faden zwingt und so eine Zuführung des letzteren verhindert, so daß die fortgesetzte
Relativdrehung zwischen Führer und Nadelzylinder einen zum Bruch führenden Zug auf
den Faden ausübt, falls dies erwünscht ist. Dieser Klemmarm 25 ersetzt den Anschlag
23 der älteren Konstruktion, aber wird im Gegensatz zu diesem positiv zum und vom
Führer bewegt. Wenn die Bewegung in die mit gestrichelten Linien in Fig. 2 angedeutete
Lage stattfindet, wird die Klemme 20 gelöst und drückt auf den Faden nur vermöge ihrer
eigenen Elastizität.
In einer nach oben gerichteten Verlängerung-26 des Halters 12 ist eine Führung vorgesehen
zur Aufnahme eines Schlittens 27. Die Führung ist durch die gestrichelten Linien
angedeutet. Der waagerechte Teil des Klemmarmes 25 ist mit der Halterverlängerung
26 durch die Schrauben 29 verbunden, welche durch Schlitze im Schlitten 27 hindurchragen,während
ander äußersten Sehraube ein Distanzstück 30 vorgesehen ist, um Greifer und Schlitten 27 im Abstand zu halten.
Der Schlitten ragt bei 31 vor bis zur
Berührung mit dem oberen Ende des schrägen Teils· des Klemmarmes 25, während letzterer
durch Schrauben 29 gehalten wird, so daß bei Verschiebung des Schlittens gegen die Achse
des Nadelzylinders hin der schräge Teil vom Fadenführer hinweg bewegt wird. Wenn
letzterer jedoch vom Nadelzylinder1 weggezogen wird, vermag die Nase" des Klemmarmes
sich etwas abzubiegen, wenn sie zufolge ihrer eigenen natürlichen Elastizität auf die
Klemme 20 gepreßt wird.
Um den Schlitten zu betätigen, sind zwei Spindeln 32 und 33 in dem nach oben sich
erstreckenden Teil 26 des Halters 12 gelagert.
1S Diese Spindeln verlaufen parallel zueinander
und zur Achse des Nadelzylinders und sind an ihren oberen Enden durch Zahnräder 34
verbunden. An jeder Spindel ist ein Antriebsarm befestigt, welcher mit 35 bzw. 36
bezeichnet ist. Der Arm 35 ist mit Spindel 32 und der Arm 36 mit Spindel 33 verbunden.
Die Arme sind nach abwärts gekröpft, so daß ihre unteren Enden sich gegen einstellbare
äußere Anschläge 37 und 38 anlegen können (Fig. 1 und 4).
Ähnliche Anschläge können für den Schwanz 39 des Fadenführers 15 und auch
für den Schwanz 40 des Schließblechs (Klinke) 18 vorgesehen sein. Lediglich um
die Abbildung möglichst zu vereinfachen, wurden nur die Anschläge 37 und 38 in den
Zeichnungen dargestellt.
Auf der Spindel 32 ist ferner ein Arm 41 befestigt, welcher einen Führungsschlitz 42
trägt zur Aufnahme eines Stiftes 43 des Schlittens 27. Wenn die Spindel 32 aus der
in Fig. r gezeichneten Lage in jene gemäß Fig. 4 gedreht wird, schwingt der Arm 41,
und der Führungsschlitz 42 zwingt den Stift 43 und mithin auch den Schlitten 27 gegen
die Achse des Nadelzylinders hin.
Die Wirkungsweise der bisher beschriebenen Anordnung ist folgende:
Wenn der Führer 15 sich in seiner zurückgezogenen
Lage befindet, in welcher er nicht zuführt, dann nimmt er die in gestrichelten
Linien in Fig. 2 gezeichnete Lage ein. Man bemerkt, daß ein Absatz 44 des Führers 15
unterhalb des Schließblechs 18 in Eingriff gelangt ist, welches durch seine Feder 19 in
die Sperrlage gedreht wurde, so daß der Führer außer Wirkung gehalten wird. Zu diesem Zeitpunkt befinden sich der Schlitten
27 und der Klemmarm 25 in den mit vollen Linien dargestellten Lagen gemäß Fig. 2.
Falls es erwünscht ist, den Führer in Betrieb zu setzen, wird ein einstellbarer Anschlag,
beispielsweise 38, von dem Mustermechanismus derart gesteuert, daß der Anschlag in
die Bahn des Schwanzes 40 des Schließblechs 18 gelangt, so daß letzteres gegen die
Spannung der Feder 19 geschwungen wird und den Absatz des Führers 15 freigibt.
Letzterer wird unmittelbar- in die in Fig. 2 mit vollen Linien gezeichnete Lage gebracht,
und zwar durch den Druck seiner eigenen Steuerfeder 45, welche als Druckfeder stets
den Führer in die Zuführungslage zu zwingen sucht. Während dieser Bewegung wird die-Klemme
20 in Reibungsberührung mit der Nase des Klemmarmes 25 gehalten, und die Spannkraft des letzteren gestattet eine hinreichende
Bewegung desselben, um das Einschwingen des Führers in die Zuführungslage
zu gestatten. Während dieser Bewegung des Führers übt der Klemmarm 25 noch einen
vergleichsweise starken Druck auf die Klemme 20 aus, so daß der Faden zwischen
Klemme und benachbarter Fläche des Führers festgehalten wird. Das flottierende Ende des
Fadens 23 wird so in den Haken einer Nadel eingeführt, welche so weit auf ihr Strickdreieck
gesenkt worden ist, daß sie sich nahe dem Abschlagspunkt befindet. Dieser Zustand ist
in den Fig. 8 und 9 veranschaulicht.
Sobald eine oder mehrere Nadeln tatsächlich in ihre Haken das flottierende Fadenende
aufgenommen haben, beispielsweise vier Nadeln, wie in Fig. 10 angedeutet, wird ein
anderer einstellbarer Anschlag, z. B. 37, in Eingriff mit dem Endei des Armes 36 gebracht,
und da zwischen Anschlag und Arm eine Relativdrehung um die Achse des Nadelzylinders
stattfindet, wird der Arm gedreht und mithin auch die Spindel 32 unter Vermittlung
der Zahnräder 34, so daß der Schlitten 27 aus der in Fig. 1 gezeichneten
Lage in jene gemäß Fig. 4 gleitet. Im Fig. 4
ist der Anschlag 37 in einer Lage gezeichnet, in welcher er eben den Arm 36 erfaßt und
wieder freigegeben hat, und durch diese Bewegung des Armes ist der Schlitten gegen die
Achse des Zylinders vorgeschoben worden, so daß der Klemmarm 25 die gestrichelt gezeichnete
Lage einnimmt, in welcher seine Nase außer Eingriff mit der Klemme 20 steht.- Der
Faden kann nun frei durch den Fadenführer laufen und wird von den Nadeln in üblicher
Weise erfaßt.
Wenn der Faden zurückgezogen werden soll, wird' ein anderer Anschlag, beispielsweise
38, in eine Stellung gebracht, in welcher das Schwanzende 39 des Führers 15 von oben
gefaßt wird, so daß es( sich in Uhrzeigerrichtung dreht und der Führer von 'der Achse
des Nadelzylinders entfernt wird (Fig. 2). Am Ende dieser Schwingbewegung greift die
Klinke 18 selbsttätig über den Absatz 44, und beinahe unmittelbar hernach wird ein Anschlag
in die Bahn des Armes 35 gebracht, so daß ein Eingriff erfolgt und die Arme 35 und
36 in die in Fig. 1 dargestellten Lagen zurück-
geschwungen werden. Hierdurch werden der Schlitten 27 und der Klemmarm 25 von Mer
Achse des !Nadelzylinders weggezogen und die überhängende Nase des Kletnmarmes in
Berührung mit der Klemme 20 gebracht, um den freien Durchlauf des Fadens durch den
' Führer zu" unterbrechen.. Ih der weiteren
■Folge wird eine Zerreiß spannung auf den Faden ausgeübt, so daß dicht an der Oberfläche
der Ware in einer Weise abgetrennt wird, wie sie in der älteren· Patentschrift
bereits beschrieben wurde.
Die Bewegung ■ der Anschläge, beispielsweise 37 und 38, in ihre Arbeitsstellung in
ig zeitlicher Beziehung zu der Folgebewegung j ener Teile, welche von ihnen ergriffen werr
den sollen,.ist dem Fachmann wohlbekannt und kann durch Mustersteuereinrichtungen,
wie sie gewöhnlich bei Strickmaschinen ao dieser Art vorgesehen sind, bewirkt werden.
In der abgeänderten Ausbildungsform gemäß Fig. 5 bis 7 ist die Form und Anordnung
des Führers 15, Schlittens 27 und Klemmarmes 25. ähnlich der bereits beschriebenen,
ausgenommen, daß am Außenende des Schlittens 27 zwei nach unten gerichtete Daumen
46. .und 47 vorgesehen sind, welche die in Fig. 5 klar angedeutete Form aufweisen.
Statt der Spindeln 32, 33, Arm 41, Führungsschlitz 42 und Stift 43 zur Betätigung
des .Schlittens wird nunmehr die folgende Einrichtung verwendet: Im Ring 41 hinter
dem Schlitten ist ein dreiarmiger Hebel drehbar, auf einem Zapfen 48 gelagert. Die drei
Hebelarme sind mit 49, 50 und 51 bezeichnet, von welchen der Arm 50 in den Schlitz
zwischen die Daumen 46 und 47 hineinragt und derart gestaltet ist, daß er mit den
Daumenflächen zusammenwirkt, wie es aus Fig. 5 ebenfalls klar ersichtlich ist. Der
Arm 49 besitzt! an seinem Ende eine Kurvenfläche 151, die sich gegen einen mustergesteuerten
Anschlag, beispielsweise' 152, anlegt, der in die und aus der Bewegungsbahn
der Kurve gebracht werden kann, wenn der Führer in Tätigkeit gesetzt werden soll. Bei
Verwendung der eben beschriebenen Anordnung wird der Führer 15 aus seiner zurück-■·
gezogenen Stellung''in Zuführungsstellung in·
einer Weise geschwungen, wie sie in Verbindung mit Fig. ι bis 4 beschrieben worden ist,
und nachdem die erforderliche Anzahl Nadeln den Faden vom Führer aufgenommen haben,
■ wird der'Klemmarm 25 gelöst, indem der
Arm 50 aus der in Fig. 7 gezeichneten Lage in Uhrzeigerrichtung geschwungen wird.
Hierdurch wird der Schlitten gegen die Maschinenachse hin verschoben und mithin
der Klemmarm 25 in die gestrichelte Lage bewegt, so daß er außer Eingriff mit der
Klemme 20 gelangt. Die Bewegung des Armes 50 wird durch Eingriff der Kurvenfläche
151 mit dem Anschlag 152 verursacht. Wenn es wiederum erwünscht ist, den
Klemmarm zurückzuführen, so daß er mit der Fadenklemme 20 in Eingriff gelangt, wird ein anderer einstellbarer Anschlag oder
der gleiche Anschlag 152 in die erforderliche
Lage gebracht, in welcher er in Eingriff unterhalb eines Zapfens 52 am Ende des Armes 51 gelangt. Der Anschlag 152 ist mit
einer Kurvenfläche ausgestattet, welche den Zapfen anhebt und so den Arm 50 in die in
Fig. 7 gezeichnete Lage zurückschwingt.
Es ist klar, daß die Erfindung auf eine Rundstrickmaschine anwendbar ist, bei welcher
sich entweder der Zylinder oder das Schloß dreht. Bei drehbarem Zylinder werden
die mustergesteuerten Anschläge, beispielsweise 37, 38- und 52, mit dem Zylinder umlaufen,
während der Fadenführer, stationär bleibt. Wenn der Zylinder stationär ist, werden
auch die Anschläge stationär sein außer für ihre Einstellbewegung, während, der
Fadenführer um den Zylinder umläuft.
Durch geeignete Abänderung kann die Erfindung in gleicher Weise bei Flachstrickmaschinen
angewendet werden, in welchem Falle allgemein der Fadenführer längs des
Nadelbetts hin und her bewegt wird, wäh- go rend die einstellbaren Anschläge, beispielsweise
37, 38 und 52, relativ zum Nadelbett stationär sind, ausgenommen hinsichtlich
ihrer Einstellbewegungen.
Obgleich in dem besonderen Ausführungsbeispiel der Klemmarm derart dargestellt ist,
daß er geschlossen gehalten wird, bis vier Nadeln das Fadenende aufgenommen haben,
ist es klar, daß dies lediglich eine willkürliche Anzahl bedeutet und daß sie entweder
größer oder kleiner sein kann, je nach den Erfordernissen der Praxis. Es ist ferner
klar, daß die Erfindung nicht auf Adie genauen
oben beschriebenen Konstruktionseinzelheiten beschränkt ist.
Claims (5)
- Patentansprüche:i. Fadenzuführungsvorrichtung für Strickmaschinen, welche den Nadeln ein freies Fadenende darbietet und mit einer Fadenklemme zusammenarbeitet, welche mit dem Fadenführer beweglich ist und den Faden in einer Lage hinter seinem freien Ende erfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß Fadenklemme und Fadenführer gleichzeitig vorbewegt werden-, so daß das freie Fadenende in die Zuführungsstellung kommt, während der Faden, noch geklemmt ist, und daß der Ausrücker für die Fadenklemme erst dann arbeitet, wenn das freie Fadenende von einer oder mehreren Nadeln aufgenommen ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb für die Klemme (20) einen Klemmarm (25) und zwei drehbare Spindeln (32,; 33) umfaßt, die zwecks gleichzeitiger.-; Drehung in entgegengesetzten Richtungen. mechanisch gekuppelt sind (Zahnräder 34), wobei Hilfsmittel (42, 43, 15) vorgesehen sind, um die eine der Spindeln (32) mit dem Klemmarm (25) zu verbinden, so daß letzterer relativ zum Fadenführer bewegt wird, während die Antriebsmittel die Spindeln in einer der gewünschten Richtungen drehen.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsmittel zur Drehung der Spindeln einen Arm (36) umfassen, welcher auf einer der Spindeln (33) gelagert ist, sowie einen mit dem Arm zusammenwirkenden einstellbaren Anschlag (37), der in die Bahn jenes Armes zu den erwünschten Zeitpunkten gebracht wird, während die andere Spindel (32) mit dem Klemmarm (25) in Antriebsverbindung steht.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 2, da-.■?"> durch gekennzeichnet, daß der Klemm- *J · * ärmantrieb einen Schlitten (27) umfaßt,'.church welchen der Klemmarm bewegt wird, sowie einen mit dem Schlitten zusammenwirkenden Daumen (43) und einen Schwingarm (41) zum Eingriff und zur Betätigung des Daumens sowie einen oder mehrere einstellbare Anschläge (37, 38), um den Arm zu schwingen.
- 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemme zwischen Klemmarm (25) und Fadenführer (15) nachgiebig ist und ständig gegen den Schaft des1 Fadenfährers nachgiebig drückt, um den Faden zwischen letzterem und der Klemme bei seinem Lauf zu den Nadeln zu fassen und auf ihn ständig eine vorbestimmte, den freien Lauf bremsende Spannung auszuüben.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB15368/33A GB420165A (en) | 1933-05-27 | 1933-05-27 | Improvements in or relating to knitting machines |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE629851C true DE629851C (de) | 1936-05-14 |
Family
ID=10057922
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW94343D Expired DE629851C (de) | 1933-05-27 | 1934-05-27 | Fadenzufuehrungsvorrichtung fuer Strickmaschinen |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US2017969A (de) |
| DE (1) | DE629851C (de) |
| GB (1) | GB420165A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1019040B (de) * | 1954-10-12 | 1957-11-07 | Helmut Vieweg | Zusatzfaden-Abschneidvorrichtung fuer Rundstrickmaschinen, insbesondere Feinrippmaschinen |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2608845A (en) * | 1952-09-02 | Yarn clamp |
-
1933
- 1933-05-27 GB GB15368/33A patent/GB420165A/en not_active Expired
-
1934
- 1934-05-25 US US727540A patent/US2017969A/en not_active Expired - Lifetime
- 1934-05-27 DE DEW94343D patent/DE629851C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1019040B (de) * | 1954-10-12 | 1957-11-07 | Helmut Vieweg | Zusatzfaden-Abschneidvorrichtung fuer Rundstrickmaschinen, insbesondere Feinrippmaschinen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US2017969A (en) | 1935-10-22 |
| GB420165A (en) | 1934-11-27 |
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