DE2439799A1 - Ladungsgekoppelte anordnung - Google Patents
Ladungsgekoppelte anordnungInfo
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Description
GÜNTHER M. DAVID
Va/EVH, 25.6.1974,
·· PHhI 70if ϊ
Anmeldun9
Ladungsgekoppelte Anordnung
Die Erfindung bezieht sich auf eine ladungsgekoppelte Anordnung, insbesondere einen Bildsensor zur Umwandlung
eines elektromagnetischen Signals in ein elektrisches Signal,
mit einem Halbleiterkörper mit einer Halbleiterschicht von einem ersten Leitfähigkeitstyp, wobei Mittel zur elektrischen
Isolierung der Halbleiterschicht gegen die Umgebung vorgesehen
sind und diese Schicht eine derartige Dicke und Dotierungskonzentration aufweist, dass mit Hilfe eines
elektrischen Feldes, unter Vermeidung eines Durchschlags, über die ganze Dicke der Halbleiterschicht eine Erschöpfungszone, erhalten werden kann, wobei auf einer Oberfläche des
Halbleiterkörpers ein. Elektrodensystem zvtr kapazitiven
Erzeugung elektrischer Felder in der Halbleiterschicht
509810/0774
PHN.7048. - 2 - - 25.6.7^.
vorhanden ist, wodurch örtlich in der Halbleiterschicht durch eine Potentialsperre voneinander getrennte Potentialmulden
gebildet werden, in denen Information in Form elektrischer Ladung gespeichert werden kann, die aus Majorität
sladungsträgern besteht, die in dem Halbleiterkörper .
unter der Einwirkung von Strahlung erzeugt werden können, wobei mittels des Elektrodensystems weitere elektrische
Felder zum Transportieren der Ladung durch die Halbleiterschicht in einer zu der Schicht parallelen Richtung zu
Mitteln zum Auslesen der Ladung erzeugt werden können.
Dabei erfolgt der Ladungstransport wenigstens xier letzte:
Bruchteile der zu übertragenden Ladungsmengen im Inneren der Halbleiterschicht. Die Transportausbeute und die Transportgeschwindigkeit
können dadurch im Vergleich zu der Transportausbeute bzw. der Transportgeschwindigkeit in ladungsgelcoppelten
Anordnungen, in denen der Ladungstransport völlig an der Oberfläche des Haibleiterkörpers stattfindet,
verhältnismässig hoch sein.
Es sei bemerkt, dass unter "Majoritätsladungsträgern" nachstehend derjenige Typ Ladungsträger zu verstehen ist,
deren-Konzentration beim Fehlen elektrischer Felder in
der Halbleiterschicht grosser, z.B. zehnmal oder vorzugsweise
eogar mindestens hundertmal grosser als die Konzentration
von Ladungsträgern vom anderen Typ, den sogenannten Minoritätsladungsträgern, ist.
Eine ladung-3gekoppelte Anordnung der eingangs erwähnten
509810/0774
• · PHN. 7048.
Art ist u.a. in der deutschen Patentanmeldung P 22 52 148.8
und in der deutschen Patentanmeldung P 24 .12 699*6 beschrieben«
Das Elektrodensystem wird, wie in den vorgenannten Patentanmeldungen bereits beschrieben ist, in den meisten
Fällen durch eine Anzahl hintereinander liegender Elektroden
gebildet, die aus einem geeigneten leitenden Material bestehen, das von dem Halbleiterkörper durch eine zwischenliegende
Sperrschicht aus Isoliermaterial getrennt ist.
Der Halbleiterkörper kann eine epitaktische Oberflächenschicht
vom ersten Leitfähigkeitstyp enthalten, die auf einem Substrat vom zweiten Leitfähigkeitstyp angebracht
ist, wobei die Halbleiterschicht durch einen inseiförmigen
Teil der epitaktischen Schicht gebildet wird. Die die Halbleiter schicht isolierenden Mittel können eine Isolierzone
vom zweiten Leitfähigkeitstyp enthalten, die, auf die Oberfläche gesehen, die Halbleiterschicht praktisch völlig
umgibt. In der epitaktischen Schicht können eine Anzahl derartiger Halbleiterschichten gebildet werden, die zueinander
praktisch parallel sind und voneinander durch die genannten Isolierzonen getrennt sind, wobei sich die Elektroden
in einer Richtung quer zu der Ladungstransportrichtung
über alle Halbleiterschichten erstrecken und jeweils mit
der unterliegenden Halbleiterschicht eine ladungsgekoppelte
Anordming bilden können. Eine"derartige Struktur kann z.B.
als zweidimensionals Aufnähmeelement in Kameraröhren verwendet
werden, wobei ein «weidimensionales Strahlungsmuster,
509810/0774 ·
PHN.7048. - 4 - 25.6.74.
das auf die Oberfläche des Halbleiterkörpers projiziert wird, in ein zweidimensionales Muster von Ladungspaketen umgewandelt
wird, die in den Potentialmulden gebildet bzw. gespeichert werden.können.
Dabei sei bemerkt, dass unter den Ausdrücken "Potentialmulde"
und ifPotentialsperre11 zu verstehen ist, dass ein an der betreffenden Stelle vorhandener Majoritätsladungsträger
ein Minimum bzw, ein Maximum an potentieller Energie aufweist.
Es ist einleuchtend, dass die. maximale Grosse der Ladungspakete ausser durch die lateralen Abmessungen der
Halbleiterschicht und die Breite der Elektroden u.a. auch
durch die Tiefe der Potentialmulden und/oder die Höhe der Potentialsperre bestimmt wird. Im allgemeinen ist die maximale
Ladungsmenge durch die für das Ausfüllen der Potentialmulde benötigte Ladungsmenge gegeben. In dem Falle, in dem die
Anzahl verfügbarer Majoritätsladungsträger infolge örtlicher.
Ueberbelichtung grosser als die maximale Menge ist, können
die Ueberschussladungsträger nicht mehr an den betreffenden Stellen gespeichert werden» aber sie werden als Ueberschussladungsträger
durch die Haibleitorschicht zu einer folgenden nicht ganz ausgefüllten Potentialmulde fliessen und dort
gespeichert werden. Bei sehr starker Ueberbelichtung kann
sich sogar die ganze Halbleiterechicht füllen.
, Daher hat eine derartige nur sehr örtliche Ueberbelichtung
bei. z.B. Fernsehanwendüngen gegebenenfalls zur /, /
Λ ' '
'
ti
s.f Folge, dass auf dem Schirm ein verhältnismässig grosser 1^ >i
609810/0774
PHIf. 7048.
- 5 - ' 25.6.7*U
weisser Strich oder eine weisse Fläche gebildet wird.
Dieser Effekt, der auch als "blooming" (Ueberstrahlen)bezeichnet
wird, beeinträchtigt, wie sich herausgestellt hat, in der Praxis dip Wirkung der Anordnung oft in erheblichem
Masse.
Auch bei anderen Anwendungen, z.B. digitalen Anwendungen, kann eine solche Verwaschung von Ladungsträgern infolge
örtlicher Ueberbelichtung die ¥irkung der Anordnung beeinträchtigen.
" Die vorliegende Erfindung hat daher u.a. den Zweck, eine ladungsgekoppelte Anordnung der eingangs beschriebenen
Art zu schaffen, in der die Verwaschung von Ueberschussladungsträgern durch die Halbleiterschicht infolge örtlicher
Ueberbelichtung'wenigstens grösstenteils,vermieden wird,
wobei unter "Ueberschussladungsträgern" die Anzahl Ladungsträger zu verstehen ist, die neben der maximalen Anzahl
Ladungsträger, bei der gerade noch kein "Blooming"-Effekt
auftritt, verfügbar ist.
Der Erfindung liegt u.a. die Erkenntnis zugrunde, dass die Verwaschung von Ladungsträgern über die Halbleiterschicht
infolge örtlicher Ueberbelichtung dadurch vermieden werden kann, dass diese Ladungsträger aus der Halbleiterschicht
in einer Richtung quer zu der Ladungstransportrichtung
abgeführt werden, indem an den Seiten der Halbleiterschicht wenigstens stellenweise ein Ueberlauf für Ladungsträger
eingebaut wird,
509810/0774
PIIN. 7048. - 6 - . "25.6.7^.
Daher ist eine ladungsgekoppelte Anordnung der eingangs beschriebenen Art nach der Erfindung dadurch gekennzeichnet,
dass der Halbleiterkörper zum Abführen von Ueberschussmajoritätsladungsträgern
aus der Halbleiterschicht eine Abflusszone vom ersten Leitfähigkeitstyp enthält, die
sich neben und parallel zu der Halbleiterschicht in dem Halbleiterkörper erstreckt und von der Halbleiterschicht
elektrisch mit Hilfe der genannton, die Halbleiterschicht
isolierenden Mittel getrennt werden kann wobei zwischen der Halbleiterschicht und der Abflusszone eine Potentialsperre
gebildet werden kann, die wenigstens stellenweise niedriger als die genannte Potentialsperre zwischen zwei aufeinanderfolgenden
Potentialmulden in der Halbleiterschicht ist.
Dadurch, dass daher die Potentialsperre zwischen der Ilalbleiterschicht und der Abflusszone mittels der
Isolierinittel genügend niedrig gewählt wird, kann örtlich
wenigstens ein durch diese Sperre gebildeter Ueberlauf erhalten werden, wodurch Ueberschussraajoritätsladungsträger
über diesen Ueberlauf in der Abflusszone abgeführt werden können, bevor eine Verwaschung derselben über die Halbleiterschicht
stattfindet.
Bei Absorption von Strahlung z.B. in der Halbleiterschicht während einer Integrationsperiode werden auss'er
Majoritätsladungsträgern auch Minoritätsladungsträger erzeugt.
In den Falle, in dem die Anordnung im Anhäufungsraodus'betrieben
wird, wobei die MajoritätsladungstrUger an den Stellen
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PHN.7048 -- 7 - ' 25.6.72U
der Potentialmulden vom Elektrodensystem angezogen werden und an der Oberfläche des Halbleiterkörpers angesammelt
werden können, können die Minoritätsladungsträger - die
dabei vom Elektrodensystem abgestossen .werden - z.B. über
das Substrat vom zweiten Leitfähigkeitstyp abgeführt werden» In dem Falle jedoch, in dem die Anordnung derart betrieben
wird, dass die erzeugten Majoritätsladungsträger auch während
der Integrationsperiode - in der das Strahlungsmuster aufgenommen wird - im Inneren der Halbleiterschicht gespeichert
ι
werden, können die erzeugten Minoritätsladungsträger teilweise
zu der Oberfläche des Halbleiterkörpers gezogen und dort angesammelt werden, statt direkt Über das Substrat
abgeführt zu werden.
Daher ist eine erste Art bevorzugte Ausftihrungsforra
einer Halbleiteranordnung nach der Erfindung dadurch ge-
ι ·
kennzeichnet, dass die die Halbleiterschicht isolierenden
Mittel eine Halbleiterzone,· die nachstehend als Isolierzone bezeichnet wird, vom zweiten Leitfähigkeitstyp enthalten,
die sich, auf die Oberfläche gesehen, parallel zu und neben der Halbleiterßchicht in dem Halbleiterkörper erstreckt
und die Halbleiterschicht und die Abflusszone lateral voneinander trennt und die wenigstens örtlich zum Abführen von
Ueberschussmajoritätsladungsträgero Kanäle vom erstell Leitfähigkeit
styp aufweist, die die Halbleiterschicht und die. Abflusszone miteinander verbinden und eine derartige Dicke
und Dotierungskonzentration aufweißen, dass über die ganze
509810/0774
PHN.7048.
- 8 - 25.6.7^.
Dicke des Kanals eine Erschöpfungszone mit einem elektrischen
Feld angelegt werden kann, um eine Potentialsperre zwischen der' Halbleiterschicht und der Abflusszone zu erhalten, die
niedriger als die genannte Potentialsperre in der Halbleiterschicht zwischen aufeinanderfolgenden Potentialmulden ist.
Die H8he dieser verhältnismässig niedrigen Potentialsperre
kann u.a, mittels des Potentials der Isolierzone eingestellt werden, indem an diese Zone eine Spannung angelegt wird, bei
der die pn-Uebergänge zwischen den Kanälen und dieser Zone
in der Sperrichtung vorgespannt werden. Bei dieser Spannung können erzeugte Minoritätsladungsträger über diese Isolierzone
vom zweiten Leitfähigkeitstyp abgeführt werden,
. Es sei bemerkt, dass die genannte Halbleiterzone daher zur Isolierung der Halbleiterschicht, zum Erhalten eines
Ueberlaufs für Ueberschussmajoritätsladungsträger und «um
Abführen erzeugter Minoritätsladungsträger dienen kann.
Eine einfache bevorzugte Ausführungsforra einer ladungsgekoppelten Anordnung nach der Erfindung ist dadurch
gekennzeichnet, dass die Halbleiterschicht durch ein Oberflächengebiet
vom ersten Leitfähigkeitstyp gebildet wird, das an die genannte Oberfläche des Halbleiterkörper» grenset
und das. auf der der Oberfläche gegenüber liegenden Seit· über einen pn-Uebergang in ein Gebiet vom iweiten Leitfähigkeitstyp
(nachstehend als Substrat bezeichnet) übergeht, wobei sich die genannte Isolieraone von der Oberfläche bis
in das Substrat .erstreckt. Eine derartige Struktur kann z.B.
■B ' · ■
509110/0774
PHN.7048. - 9 - ' 25.6.74.
dadurch erhalten werden, dass, ausgehend von einem Substrat
vom zweiten Leitfähigkeitstyp, darin das Oberflächengebiet
vom ersten Leitfähigkeitstyp durch örtliche Ionenimplantation angebracht wird. Die Abflusszone und die Kanäle können ebenfalls
durch Ionenimplantation in dem Substrat angebracht werden, wobei die HaIbleiterschicht und die Abflusszone
lateral voneinander durch einen zwischenliegenden Teil vom zweiten Leitfähigkeitstyp des Substrats getrennt werden,
der die genannte Isolierzone bildet, in der örtlich die Kanäle angebracht werden können.
Eine bevorzugte Ausführungsform einer ladungsgekoppelten
Anordnung nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass der Halbleiterkörper eine Oberflächenschicht, z.B. eine
epitaktische Schicht vom ersten Leitfähigkeitstyp, enthält,
die auf einem Substrat vom zweiten Leitfähigkeitstyp angebracht ist, wobei die Halbleiterschicht durch einen inselförmigen
Teil der epitaktischen Schicht und die genannte Isolierzone durch eine Oberflächenzone vom zweiten Leitfähigkeit
styp gebildet wird, die sich über die ganze Dicke der
Oberflächenschicht erstreckt und, auf die Oberfläche gesehen, örtlich Unterbrechungen aufweist, die die Kanäle zwischen
der Halbleiterschicht und der durch ein Oberflächengebiet
vom ersten Leitfähigkeitstyp gebildeten Abflusszone bilden. Dadurch, dass sich die Isolierzone bis in das Substrat erstreckt,
ist es trotz der Unterbrechungen nicht erforderlich, dass die gesonderten Teile der Isolierzone je für sich
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PHN.7048. - 10 - " 25.6.7^.
kontaktiert werden, sondern das Substrat kann einen elektrischen geraeinsamen Anschluss für diese Teile der Isolierzone
zum Anlegen einer Sperrspannung an die Isolierzone bilden.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform einer ladungsgekoppelten
Anordnung nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass, auf die Oberfläche gesehen, sich das Elektrodensystem
bis oberhalb der Unterbrechungen in der Isolierzone erstreckt, wodurch die zum Erhalten der Potentialsperre in
den Unterbrechungen zwischen der Halbleiterschicht und der
Abflusszone anzulegenden elektrischen Felder wenigstens teilweise mit Hilfe des genannten Elektrodensystems erhalten
werden können. Indem an die Isolierzone eine Spannung in der Sperrichtung angelegt wird, kann in der bevorzugten
Ausführungsform·das Potential in den Unterbrechungen dann in bezug auf das Potential (für MajoritStsladungsträger) in
benachbarten Teilen der Halbleiterschicht erhöht werden.
Eine bevorzugte Ausführungsform einer ladungsgekoppelten Anordnung nach der Erfindung, die u.a. den Vorteil aufweist,
dass die Struktur sehr gedrSngt sein kann, ist dadurch gekennzeichnet, dass die Abflusszone durch eine OberflSchenzone
vom ersten LeitfShigkeitstyp gebildet wird, die in dem Halbleiterkörper, ausgenommen an den Stellen der Kanäle
zwischen der Abflusszone und der Halbleiterschicht, von der Isblierzone vom zweiten Leitfähigkeitstyp umgeben wird.
Eine weitere bevorzugte Ausführungaform, die xi.a.
vorteilhaft in denjenigen Fällen angewendet werden kann,
509810/0774 ;'·,
PHN.7048.
- 11 - - 25.6.7^.
in denen an die Gedrängtheit der Struktur weniger strenge
Anforderungen gestellt werden, ist dadurch gekennzeichnet, dass die Abflusszone ebenfalls durch einen inselförmigen
Teil der Oberflächenschicht gebildet wird, der, ausgenommen an den Stellen der genannten Unterbrechungen, von einer
Inselisolierung umgeben wird. Vorteilhafterweise kann zur Herabsetzung des Widerstandes der Abflusszone in der Insel
eine hochdotierte Oberflächenzone vom ersten Leitfähigkeitstyp
angebracht werden. Die hochdotierte Zone kann in
einem endlichen Abstand von der Isolierzone angebracht sein, ohne dass die Durchschlagspannung zwischen der Abflusszone
und der Isolierzone beeinträchtigt -wird.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsforra einer ladungsgekoppelten
Anordnung nach der Erfindung, die u.a. den Vorteil aufweist, dass Verlust an Information darstellenden
Majoritätsladungsträgern während des Ladungstransports über
die Abflusszone auf einfache Weise vermieden werden kann, ist dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vprgesehen sind,
mit deren Hilfe beim Transportieren der elektrischen Ladung durch die Halbleiterschicht an die Abflusszone eine Spannung
angelegt werden kann, wodurch die Potentialsperre in den Kanälen zwischen der Abflusszone und der Halbleiterschicht
erhöht und das Abfliessen von Majoritätsladungsträgern
in der Abflusszone verhindert .wird. In dieser Ausfuhrungsform
wird die Möglichkeit benutzt, das Potential in den Kanälen über das Potential der Abflusszone zu beeinflussen.
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P'cDT.7O48.
- 12 - 25.6.7**.
Eine zweite Art bevorzugte Ausführungsform einer
ladungsgekoppelten Anordnung nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Halbleiterschibht und die Abflusszone
voneinander durch ein Zwischengebiet vom ersten Leitfähigkeit styp getrennt werden, das eine derartige Dicke und
Dotierungskonzentration aufweist, dass mit Hilfe eines elektrischen Feldes über die ganze Dicke des Zwischengebietes
eine ErschSpfungszone unter Vermeidung von Durchschlag erhalten werden kann, wobei auf der Oberfläche des Körpers
eine Elektrode (weiter als Zwischenelektrode bezeichnet) vorhanden ist, mit deren Hilfe im Zwischengebiet kapazitiv
ein elektrisches Feld zum Erhalten der genannten Potentialeperre
zwischen der Abflusszone und der Halbleiterschicht erzeugt werden kann, welche Halbleiterschicht auf der gegenüberliegenden
Seite von einer Zone vom zweiten Leitfähigkeit styp begrenzt wird, die sich, auf die Oberfläche gesehen,
neben der Halbleiterschicht im Halbleiterkörper erstreckt.
In einer derartigen bevorzugten Ausführungeform wird
die Halbleiterschicht auf der Seite in der Nähe der Abflusszone daher nicht von einer Zone vom zweiten Leitfähigkeitstyp
begrenzt» Beim ersten Anblick kann eine derartige Struktur nicht oder wenigstens kaum als Bildsensor verwendet werden,
infolge der Tatsache, dass erzeugte Minoritätsladungsträger teilweise von der genannten Elektrode angezogen werden,
wodurch ja eine Potentialsperre für Majoritätsladungsträger
und damit eine Potentialmulde für Minoritätsladungsträger
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PHN.7 - 13 - 25.6.72U
gebildet wird. Die von der Elektrode angezogenen Minoritätsladungsträger werden sich daher beim ersten Anblick an der
Stelle des Halbleitergebietes zwischen der Halbleiterschicht und der Abfluss zone ansammeln und damit die Wirkung der
Anordnung beeinträchtigen können.
Die Erfindung gründet sich aber weiter auf die
überraschende Erkenntnis, dass die Minoritätsladungsträger
aus diesem Halbleitergebiet über die Halbleiterschicht in einer Richtung quer zu der Ladungstransportrichtung zu der
gegenüberliegenden Seite der Halbleiterschicht in dem Oberflächengebiet vom zweiten Leitfähigkeitstyp geführt und dort
abgeführt werden können; Ein derartiger Ladungstransport von Minoritätsladungsträgern ist über die Halbheiterschicht
an der Stelle möglich, an der in der Schicht die Potentialsperre für Majoritätsladungsträger vorhanden ist.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform einer ladungsgekoppelten
Anordnung ist nach der Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass der Halbleiterkörper eine an die Oberfläche
grenzende Oberflächenschicht vom ersten Leitfähigkeitstyp
enthält, in der sich die HaIbleiterschicht und die
Abflusszone befinden, wobei auf der Oberfläche des Halbleiterkörpers eine weitere Elektrode angebracht ist, die sich,
auf die Oberfläche gesehen, praktisch parallel zu der Zwischenelektrode und zu der Abflusszone erstreckt, wobei
die Abflusszone, auf die Oberfläche gesehen, zwischen den Elektroden liegt und mit Hilfe elektrischer Felder, die
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PHN". 7043,
mittels der Elektroden, in der Oberflächenschicht erzeugt
werden können, gegen angrenzende Teile der Oberflächenschicht
isoliert werden kann. Die Oberflächenschicht kann z.B.
durch eine epitaktische Schicht,gebildet werden, die auf
einem Substrat vom zweiten Leitfähigkeitstyp angebracht ist. Die Abflusszone kann durch einen inseiförmigen Teil der
epitaktischen Schicht gebildet werden, der von einer schalenförmigen
Isolierung umgeben ist, deren Boden durch das Substrat und deren vorstehende Wände durch die mittels der
Elektroden in der epitaktischen Schicht induzierten elektrischen Felder gebildet werden. Zur Herabsetzung des Widerstandes
der Abflusszone kann die Insel mit einer hochdotierten niederohmigen Oberflächenzone vom ersten Leitfähigkeitstyp
versehen sein. Diese Zone kann durch das Anbringen einer Verunreinigung erhalten werden, wobei die Elektroden eine
Maske bilden und aus diesem Grunde z.B. aus Schichten polykristallinen Siliciums hergestellt sind.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform einer ladungsgekoppelten Anordnung nach der Erfindung,-in der ausser
einem befriedigenden Abfluss von Ueberschussmajoritätsladungsträgern
auch ein befriedigender Abfluss erzeugter Minoritäts~
iadungsträger erzielbar ist, ist dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, mit deren Hilfe zwischen der
zu den Isoliermitteln gehörigen Zwischenelektrode und der ebenfalls zu den Isoliermitteln gehörigen Isolierzone vom
zweiten Leitfähigkeitstyp ein Spanixungsunterschied angelegt
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PIfW. 7048 ,
- 15 - ' 25.6.7^.
wird, bei dem Minoritätsladungsträger von der Abflusszone zu der Isolierzone in einer Richtung quer zu der Ladungs- -i{.
transportrichtung fliessen, und zwar an der Stelle der genannten Zivis eh. en. zwei aufeinanderfolgenden Potentialmulden
liegenden Potentialsperre in der Halbleiterschicht.
Eine weitere bevorzugte Ausftihrungsforra einer ladungsgekoppelten
Anordnung nach der Erfindung, in der ein etwaiger Verlust an Information enthaltender Ladung auf einfache
Weise vermieden werden kann, ist dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, mit deren Hilfe während des
Transports der elektrischen Ladung durch die Halbleiterschicht an die Zwischenelektrode eine Spannung angelegt werden kann,
wodurch die Potentialsperre in dem genannten Zwischengebiet zwischen der Halbleiterschicht und der Abflusszone erhöht
und das Abfliessen von Majoritätsladungsträgern aus der Halbleiterschicht in die Abflusszone verhindert wird«
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform einer ladungsgekoppelten Anordnung nach der Erfindung, in der Ueberschusamajoritätsladungsträger
Über eine verhältnismäßig niedrige Potentialsperre abgeführt werden können und ausserdem ein
befriedigender Abfluss erzeugter Minoritätsladungsträger
erzielbar ist, ist dadurch gekennzeichnet, dass die Halbleiterschicht durch ein OberfISchengebiet vom ersten Leitfähigkeit
styp gebildet wird, das an die genannt· Oberfläche
des Halbleiterkörpers grenzt und auf der gegenüberliegenden
Seite über einen pn-Uebergang in ein Gebiet (weiter al·
509810/0774
1.7048. - 16 - 25.6.74.
Substrat bezeichnet) vom zweiten Leitfähigkeitstyp übergeht,
wobei Mittel vorgesehen sind, mit deren Hilfe während der Integrationsperiode oder wenigstens vor dem Transport der
erzeugten Majoritätsladungsträgor zu den genannten Auslesemitteln wenigstens zeitweilig eine Spannung an das Elektrodensystem
angelegt werden kann, wodurch in der Halbleiterschicht in der Dickenrichtung der Schicht gesehen? das Potential
für Majoritätsladungsträger an der Stelle der Oberfläche ein Minimum aufweist und wodurch Minoritätsladungsträger, die
unter dem Einfluss elektromagnetischer Strahlung in der Nähe der genannten Oberfläche erzeugt werden, über die Halbleiterschicht
in das Substrat fliessen können.
Einige Ausführungsformen der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Teil einer ladungsgekoppelten
Anordnung nach der Erfindung,
Fig. 2 einen Querschnitt längs der Linie II-II durch
die Anordnung nach Fig. 1,
Fig. 3 einen Querschnitt längs der Linie III-III durch
die Anordnung nach Fig. 1,
Fig. 4 einen Querschnitt längs der Linie IV-IV durch
die Anordnung nach Fig. 1,
Fig, 5 einen Querschnitt längs der Linie V-V durch
die Anordnung nach Fig. 1, .
509810/0774
PHX.7043.
• — 17 - 25.6.74.
Fig. 6 den Verlauf des Potentials längs der Linie III-III in Figo 1 beim Betrieb der Anordnung,
Fig. 7 den Verlauf des Potentials längs der Linie V-V in Fig. 1 beim Betrieb der Anordnung,
Fig. 8 einen Querschnitt entsprechend dem Querschnitt nach Fig. 2 durch eine zweite AusfUhrungsform einer ladungsgekoppelten
Anordnung nach der Erfindung, Fig. 9 eine Draufsicht auf einen Teil einer weiteren
ladungsgekoppelten Anordnung nach der Erfindung,
Fig. 10 einen Querschnitt längs der Linie X-X in Fig, 9 durch die Anordnung nach Fig. 9t
Fig. 11 einen Querschnitt längs der Linie XI-XI durch die Anordnung nach Fig. 9»
Fig. 12 einen Querschnitt längs der Linie XII-XII
durch die Anordnung nach Fig. 9» ι :
Fig. 13 einen Querschnitt längs der Linie XIII-XIII
durch die Anordnung nach Fig, 9»
Fig. 14 den Verlauf des Potentials längs der Linie
XII-XII in Fig, 9 beim Betrieb der Anordnung,
Fig. 15 den Verlauf des Potentials längs der Linie
X-X in Fig, 9 beim Betrieb der Anordnung,
Fig. 16 den Verlauf des Potentials längs der Linie XI-XI in Fig. 9 beim Betrieb der Anordnung, und
Fig. 17 schematisch eq.nen Teil einer anderen ladungsgekoppelten
Anordnung nach der Erfindung, Es sei bemerkt,.dass die Figuren nicht masstäblich
509810/0774
PHIf „7048. -.18'- · 25.β.7k,
gezeichnet und dass gewisse Teile der gezeigten Strukturen im Vergleich zu anderen Teilen der Deutlichkeit halber
übertrieben gross dargestellt sind.
Pig» 1 ist eine Draufsicht auf einen Teil einer ladungsgekoppelten Anordnung, die u.a, als zweidimensionaler
Bildsensor in Kameraröhren zur Umwandlung elektromagnetischer Signale in elektrische Signale verwendet werden kann»
Die Anordnung enthält einen Siliciumkörper 1 mit
darin einer Anzahl Halbleiterschichten 2 aus n-leitendem
'Silicium. Diese Schichten 2, von denen in den Fig. 1 und
nur vier dargestellt sind, bilden eine Anzahl paralleler Zeilen des Bildaufnähmeelements oder -sensors.
Die Halbleiterschichten 2 „können gegen die Umgebung
mit Hilfe von Mitteln isoliert Airerden, zu denen u.a. die auf der Oberfläche 3 de3 Halbleiterkörpers 1 angebrachte
'Isolierschicht H aus Siliciumoxid sowie der pn-Uebergang'5
auf der der Oberfläche 3'gegenüber liegenden Seite der
Halbleiterschichten 2 gehören. Zu diesen weiter als Isoliermittel bezeichneten Mitteln gehören auch die Trennisolierungen
6, 7» mit deren Hilfe die Halbleiterschichten dadurch gegeneinander
isoliert werden können, dass über den pn-Uebergangen
zwischen den Halbleiterschichten 2 und den Isolierzonen 6f
eine Spannung genügender Grosse in der Sperrichtung angelegt wird.
Der Bildsensor gehört zu dem Typ ladungsgekoppelter Anordnungen, in denen Information in Form von MajoritSts-
■'5 09810/0774
- 19 - · . 25.6.7^.
ladungsträger^, im wesentlichen im Innern des HalbleiterkSrpers
transportiert und/oder gespeichert werden kann. Zu diesem Zweck weist jede Schicht 2 eine derartige Dicke
und Dotierungskonzentration auf, dass mit Hilfe eines elektrischen Feldes über die ganze Dicke der betreffenden
Schicht 2 eine Erschöpfungszone unter Vermeidung von Durchschlag erhalten werden kann.
Auf der Oberfläche 3 des Halbleiterkörpers 1 ist ein
Elektrodensystem vorhanden, das eine Anzahl hintereinander
liegender Elektroden enthält, von denen in den Figuren die Elektroden 12-18 dargestellt sind. Die Elektroden, die im
vorliegenden Ausführungsbeispiel durch die Isolierschicht h
gegen das Halbleitermaterial des Halbleiterkörpers 1 isoliert
werden, können von diesem Material auch mittels eines gleichrichtenden Uebergangs, z.B, eines Schottky-Uebergangs,
getrennt werden.
Mit Hilfe des Elektrodensystems können in Jeder Halbleiterschicht 2 kapazitiv elektrische Felder erzBugt
werden, wodurch in der betreffenden Schicht 2 örtlich Potentialmulden,
die voneinander durch eine Potentialsperre getrennt werden, gebildet werden.
In den Potentialmulden kann dann Information in Form
elektrischer Ladung gespeichert werden, die aus MajoritHtsladungsträgern
besteht, die in dem Halbleiterkörper unter dem Einfluss elektromagnetischer Strahlung 8 erzeugt werden
können. Die elektromagnetische Strahlung 8, die auf den
509810/0774
PFN.'/0'4S, - 20 - 25.6.74.
Halbleiterkörper einfällt, kann ein Strahlungsbild erzeugen, das mit Hilfe schematisch dargestellter Mittel 9 (siehe
Fig. 2;) . f die z.B.' ein Linsensystem oder eine Blende enthalten
können, auf die Oberfläche 3 des Körpers 1 projiziert
wird, ■
Mittels des Elektrodensyst eins 12-18 können nach der
Aufnahme des Strahlungsbildes oder -musters 8 in den Halbleiterschichten 2 "weitere elektrische Felder zum Transportieren
der Ladung durch die Schichten 2 in einer Richtung parallel zu den Schichten zu Mitteln 10 (siehe Fig. 1) zum
Auslesen der Ladung erzeugt werden. Diese Mittel, die nicht den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bilden und daher
nur schematisch in Form eines Blockschaltbildes dargestellt sind, können z.B. eine durch eine ladungsgekoppelte Anordnung
gebildete Speichermatrix enthalten. Die in den Halbleiterschichten 2 erzeugten Ma joritätsladungstrclger können in Form
von Ladungspaketen, der.en Grosse' ein Mass für die Menge
Strahlung 8 ist, die jeweils örtlich in den Schichten 2 absorbiert ist, in der Speichermatrix transportiert und
dort weiter ausgelesen werden, wie in Fig. 1 schematisch mit den Pfeilen 11 angedeutet, ist, Während diese Ladungspakete z.B. reihonrncissig ausgelesen werden, kann in den
genannten Ualbleiterschichten 2 wieder ein neues Strahlungsmuster aufgenommen worden. Es sei bemerkt, dass die Ausleseniittol
10 in den Fig. 2, 3 und h der Deutlichkeit halber nicht dargestellt sind,
509810/0774 '
-. 7048,
- 21 - " 25.6.7k,
Ausserdem sei noch, bemerkt, dass in Fig. 1 die Oxidschicht
h nicht dargestellt ist, während die Ränder der
Elektroden 13» 15 und 17» die unter den Rändern der Elektroden
12, 14, 16 und 18 liegen, mit gestrichelten Linien
angegeben sind.
Zur Vermeidung von Uebersprechen zwischen den Informationspaketen
in aufeinanderfolgenden Potentialmulden in einer Halbleiterschicht 2, wobei infolge der örtlichen
Ueberbelichtung während der Aufnahme des Strahlungsmusters
eine Potentialmulde völlig ausgefüllt wird, und wobei Majoritätsladungsträger
au benachbarten Potentialmulden fliessen
würden, enthält der Halbleiterkörper 1 eine η-leitende Abflusszone 1,9 zum Abführen von Ueberschussmajoritätsladungsträgern
aus den"Schichten 2,
Vie τι»a, aus Fig. 1 ersichtlich ist, erstreckt sich
die Abflusszone 19 neben und'parallel zu den Halbleiterschichten
2 in dem Halbleiterkörper 1. Es sei bemerkt, dass die Zone 19 eine den in der Mitte der Figur liegenden Schichten
zu beiden Seiten der Isolierzone 17 gemeinsamen Abflusszone
bildet und dass die Abflusszonen zum Abführen von Ueberschussmajoritätsladungsträgern
aus den Schichten 2, die nur teilweise am linken und rechten Rand des in den Fig. 1 und 2
gezeigten Teiles angegeben sind, nicht mehr in den Figuren dargestellt sind.
Die Abflusszone 19'kann elektrisch von einer benachbarten
Schi eilt 2 mit Hilfe der die Schichten 2 isolierenden
509810/0774 .
PIIN. 70^8.
- 22 - 25.6.7^.
Mittel getrennt werden, rait denen zwischen der betreffenden
Schicht 2 und. der Abflusszone 19 eine Potentialsperre gebildet werden kann, die wenigstens örtlich niedriger als die
genannte Potentialsperre zwischen zwei aufeinanderfolgenden
Potentialmulden in der Halbleiterschicht 2 ist.
Wie nachstehend noch hervorgehen wird, wenn näher auf die Wirkung der Anordnung eingegangen wird, wirkt die
verhältnismässlg niedrige Potentialsperre (für Majoritätsladungsträger) 'als ein Ueberlauf,ubar den überschüssige
Majoritätsladungsträger in die Abflusszone geführt und/oder dort abgeführt werden können, bevor die Potentialmulden
in der Halbleiterschicht 2 völlig ausgefüllt werden.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel kann ausserdem ein befriedigender Abfluss erzeugter Minoritätsladungsträger
dadurch erhalten v/erden, dass die die Halbleiterschichten
isolierenden Mittel eine p-leitende Halbleiterzone 7 (weiter
als Isolierzone bezeichnet) enthalten. Diese Isolierzone
erstreckt sich, auf die Oberfläche gesehen, parallel zu und neben den Halbleiterschichten 2 und bildet eine laterale
Trennung zwischen den Kalbleiterschichten 2 und der Abflusszone 19· Zum Erhalten des genannten Ueberlaufs zum Abführen
der UeberschussmajoritUtsladungsträger aus den angrenzenden
Halbleiterschichten 2 ist die Isolierzone 7 örtlich mit Kanälen 20 vom gleichen Leitfähigkeitstyp wie die Halbleiterschicht
2 und die Abflusszone 19, somit vom n-Leitfähigkeitstyp,
vorsehen, Dis Kanäle 20 verbinden die Halbleiterschichten 2
509810/077A
- 23 - 25.6.7*l·.
und die Abflusszone 19 örtlich miteinander und weisen, auf
die Oberfläche 3 gesehen, eine derartige Dicke und Dotierungskonzentration
auf, dass über die ganze Dicke der Kanäle 20 eine Erschöpfungszone mit einem elektrischen Feld gebildet
werden kann, um die verhältnismässig niedrige Potential-' sperre zwischen der Halbleiterschicht 2 und der Abflusszone
zu erhalten, die niedriger als die genannte Potentialsperre zwischen zwei aufeinanderfolgenden Potentialmulden in der
Halbleiterschicht ist. In dieser Ausführungsform können daher die Ueberschussmajoritätsladungsträger über die Kanäle in
der Isolierzone abgeführt werden, während erzeugte Minoritätsladungsträger über die Isolierzone selber abgeführt werden
können.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel werden die Schichten 2 durch η-leitende Oberflächengebiete gebildet,
die an die Oberfläche 3 des Halbleiterkörpers 1 grenzen und
die auf der gegenüberliegenden Seite über den pn-Uebergang in ein p-leitendes Gebiet 21, weiter als Substrat bezeichnet,
übergehen, wobei sich die Isolierzone 7 von der Oberfläche
bis'in.-das Substrat 21. erstreckt.
Die die Halbleiterschichten bildenden Oberflächengebiete bestehen dabei aus inseiförmigen Teilen einer n-leitonden
epitaktischen Siliciumschicht .22, die auf dem p--leitenden Siliciumsubstrat 21 angebracht ist.
Die Isclierzone 7 wird durch eine p-leitende Oberflächenzcne
gebildet, die sich über die ganze Dicke der
509810/0774 ·
PIIX. 70'-: 0« ~ 24 - . £5,6.7;+.
epitaktischen Schicht 22 erstrockt und, auf die Oberfläche
gesehen, örtlich Unterbrechungen aufweist, die die genannten Kanäle 20 zwischen der Halbleiterschicht 2 und der Abflusszone
19 bilden. Das Substrat 21 kann als ein gemeinsamer elektrischer Anschluss für die von den Kanälen 20 unter«
brochenen Teile der.Isolierzone 7 verwendet werden, wodurch,
trotz der Unterbrochungen 20, die Verdrahtung dennoch einfach gehalten werden kann.
Vie weiter, o.a. aus Fig. 2 ersichtlich ist, wird die Abfluss zone 1J? durch eine i-n der epitakti'schen Schicht
angebrachte η-leitende OberfIJichenzone gebildet. Diese
Oberflcichenzone wird, ausgenommen an den Stellen der Unterbrechungen
20 in der Isolierzone 7 zwischen den Halbleiterschichten 2 und der Abflusszone 19» in dem Halbleiterkörper
völlig von der p-leitenden Isolierzone 7 umgeben. Dadurch
kann die Struktur der Anordnung gedrängt sein, was vorteilhaft
ist, weil es oft erwünscht ist, dass die Anzahl strahlungsempfindlicher Aufnahmeelemente pro Oberflächeneinheit
möglichst gross ist. Die Gedrängtheit der Anordnung wird ausserdem noch durch Anwendung der Oberflächenzonen 6
als Isolierzonen vergrössert, die sich nur über einen Teil
der Dicke der epitaktischen Schicht 22 im Halbleiterkörper erstrocken. Dadurch, dass an die Zonen 6 eine genügend grosse
Spannung angelegt wird, kann in den mit 23 (siehe Fig. 2) bezeichneten Gebieten der epitaktischen -Schicht 22 eine
Erschöpfimgszone mit einem elektrischen Feld gebildet werden,
das die Halbleiterschichten 2 gegeneinander isoliert«
509810/077A '
- Fmr. 70-1-8.
- 25 - 25.6.74.
Die Elektroden 12-18, die ein allen Halbleiterschichten
2 gemeinsames Elektrodensystem bilden, erstrecken sich, wie aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich ist, über allen
Halbleiterschichten in einer Richtung quer zu der Ladungstransportrichtung in den Schichten 2 über den Halbleiterkörper
1 und sind von diesem Körper durch die Siliciumoxidschicht
4 getrennt. Die ElektiOden 13» 15» 17 usw. werden
durch Schichten aus polykristallinem Silicium gebildet, die, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, völlig in die Siliciumoxid»
schicht 4 eingebettet sind, naturgemäss ausgenommen an den Stellen etwaiger elektrischer Anschlüsse, Die Elektroden 12,
14, 16, 18 usw., die im vorliegenden Ausführungsbeispiel aus Aluminium hergestellt sind, aber die naturgemäss auch
aus einem anderen geeigneten Material bestehen können, überlappen, auf die Oberfläche 3 gesehen, teilweise die
Elektroden 13» 15» 17 ίχώ-ü- sind von diesen Elektroden durch
die Isolierschicht 4 getrennt.
Die Elektroden 12, 14, 16 und 18 sind, wie u.a. in
Fig. 3 dargestellt ist, über in der epitaktischen Schicht
angebrachten Oberflächenzonen 24 gelegen, die den gleichen
Leitfähigkeitstyp wie und.eine höhere'Dotierung als die
epitaktische Schicht 22 aufweisen. Derartige Zonen, die u,a. den Gegenstand der bereits genannten deutschen Patentanmeldung
P 24 12 699.6 bilden, bewirken einerseits zusammen mit der darüber gelegenen Elektrode, dass eine verhältnismäsGxg
grosse Kapazität erhalten wird, wodurch, die Virkving
der Anordnung günstig beeinflusst wird, während sie anderer-
509810/0774
PIK-T. ■ - 26 - " 25*6.7^.
seits bewirken, dass die Anordnung mit nur zwei Taktspannungs·
quellen als ein Zweiphasensystem betrieben werden kann, wobei z.B. die Elektroden 13, 14, 17 und 18 mit einer Taktspannungsquelle
und die Elektroden 12, 15 und 16 mit der
anderen TaktSpannungsquelle verbunden werden.
Für die Herstellung der ladungsgekoppelten Anordnung nach dem vorliegenden Ausführungsbeispiel können in der
Halbleitertechnologie allgemein übliche Techniken verwendet werden. ·
Dabei wird von dem p-leitenden Siliciumsubstrat 21
ausgegangen, dessen Dicke etwa 200 /tun beträgt und das eine Akzeptorkonzentration von etwa 2 . 10 Atomen/cm aufweist.
Auf dem Substrat 21 wird die η-leitende epitaktische
Siliciumschicht" 22 mit einer Dicke von etwa 5/van und einer
lh- " Dotierungskonzentration von etwa z.B. 6 · 10 Donatoratoraen/cm
niedergeschlagen. Die lateralen Abmessungen des Substrats und der epitaktischen Schicht werden weiter als
genügend gross vorausgesetzt, um die ganze Anordnung einschliesslich
etwaiger weiterer Schaltungselemente enthalten zu können.■
Durch die üblichen Photomaskierungstechniken können in der Schicht 22 die p-leitenden Isolierzonen 6 und 7 angebracht
werden, wobei vorteilhafterweise die Oberflächenkonzentration
der Zone 7 genügend niedrig gewählt werden kann, um die Durchschlagspannung des pn-Uebergangs zwischen
dex* Isoli orzona 7 u··^ der n-leitenden Abfltiss^one zu erhöhen,
509 810/0774
• - 27 - ' 25.6.7*U
welche Zone danach in der Isolierfolie 7 mit Hilfe der
■ üblichen Maskierungs- und Dotierungstechnilcen angebracht
werden kann.
Auf der Oberfläche 3 des Halble.iterkörpers 1 werden
dann die Elektroden 13» 15» 17 usw. durch Ablagerung polykristallinen
Siliciums auf der Oxidschicht k mit einer Dicke von etwa 0,1 /um angebracht;, Diese Elektroden bilden
eine Maske bei dem anschliessenden Dotierungsschritt, bei dem z.B. mittels Ionenimplantation von Donatoren die höher
dotierten n-lextenden Oberfl'ichenzonen 24 angebracht werden«
Die Dicke der Oberflächenzonen 24 beträgt etwa 0,5/um und
die Dotierungskonzentration etwa 10 Atome/cm . Bei diesen Dicken und Dotierungskonzentrationen wird jeweils weitaus
der g-rcJsste Teil der Information dax-st el lend en Majoritätsladungsträger beim Betrieb in den Gebieten 24 und somit
sehr nahe bei der Oberfläche 3 gespeichert werden können,
Nach dem Anbringen der Oberflächenzonen 24 können "
weiter auf übliche Weise die Aluminiumelektroden 12, 14, 16,
18 USV/, gegebenenfalls zugleich mit weiteren auf dem Halbleiterkörper
anzubringenden Verdrahtungen angebracht werden.
Nun wird auch an Hand der Pig. 6 und 7 die Wirkung
der ladungsgekoppelten Anordnung nach dem vorliegenden Ausführungsbeispiel näher auseinandergesetzt. In diesen Figuren
ist der Verlauf des Potentials 0 als Funktion der Koordinaten
χ bzw, y dargestellt, wobei χ eine Stelle längs der Linie
JHI-III in Fxg„ 1 und y eine Stelle längs der Linie V-V in
Fig, 1 darstellt,
509810/0774
- 28 - ' 25.6.7**.
Es sei angenommen, dass das Potential des Substrats als Bezugspegel betrachtet und praktisch 0 V gleichgesetzt
wird. Falls nun an die Halbleiterschichten 2 z.B. über die Ausgangskontakte eine Spannung von etwa 20 V und an die
Elektroden eine Spannung von etwa 10 V angelegt wird, können die Halbleiterschichten 2 über ihre ganze Dicke erschöpft
werden. Aus einer Analyse des Verlaufs des Potentials 0 geht hervor, dass, in der Dickenrichtung gesehen, ein Potentialminimum (für Elektronen) in einem Abstand von etwa-2/tun von
der· Oberfläche 3 des Halbleiterkb'rpers 1 auftritt. Ausserdem
stellt sich heraus, dass in diesem Abstand des Potentialminimum
unter den Elektroden 12, 14, 16 und 18 etwa um k V
niedriger als das Minimum unter den Elektroden 13» 15 und
liegt, was auf das Vorhandensein der höher dotierten n-leitenden
Gebiete unter den Gebieten 12, ikf 16 und 18 zurückzuführen
ist.
Daher vird in einem Abstand von etwa 2 /um von der Oberfläche 3 der in Fig. 6 dargestellte Potentialverlauf
als Funktion der Stelle χ mit Potentialmulden 25 erhalten,
welche Mulden unter den höher dotierten Gebieten 2k und unter, den Aluminiumelektrode!! 12, I*+, 16 und 18 liegen,
während die gebildete Potentialsperren 28 unter den polykristallinen.
Elektroden 13» 15 und 17 liegen und in bezug auf die Potentialmulden eine Höhe von etwa k V aufweisen.
Während der Aufnahme des Strahlungsmusters 8 kann
das fiuf zunehmende .Signal unter allen Aluminiumelektrode!!
12, Ik, 16, 18, unter denen sich eine Potentialiuuldc befindet,
509810/0774
PHN". 70 it C.
- 29 - 25.6.74.
integriert werden, wie in Fig. 6 dargestellt ist, wobei die in den Schichten 2 erzeugten Elektronen in der am nächsten
liegenden Potentialmulde angesammelt v/erden.
Um zu vermeiden, dass infolge örtlicher Ueberbelichtung
der Anordnung eine oder mehrere Potentialmulden derart weit mit Elektronen ausgefüllt werden, dass eine Verwaschung von
Ladimg über die Schichten 2 auftritt, muss die Potentialsperre von der betreffenden Halbleiterschicht 2 zu der Abflusszone
10 örtlich etwas niedriger als 4 V sein. Dies wird dadurch erreicht, dass die Isolierzone 7 unter den Aluminium«
elektroden 12, lh, 16, 18 usw. örtlich mit- den schmalen Unterbrechungen 20 versehen wird, die eine Breite von etwa
5/um aufweisen. Das Potential in den Unterbrechungen hängt
ausser von dieser Breite auch noch u.a, von der Spannung an den Elektroden 12, 14, 16 usw., der Spannung am Substrat 21,
der Dotierungskonzentration in, den Unterbrechungen und dem
Potential, in der Abflusszone 19 ab. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel,
in dem die Dotierungskonzentration in den Unterbrechungen 20 praktisch gleich der Dotierungskonzentration
unter den Elektroden 12, 14, 16 usw. ist, kann in den Unterbrechungen
20 eine Potentialsperre von etwa 3»8 V erhalten werden, wenn B.n die Abflusszone 19 eine Spannung von etwa
40 V angelegt wird.
Es sei bemerkt, dass diese Po.tentialsperre insbesondere über die Isolierzone 7 .dadurch gebildet wird, dass
die rii'citc der Unterbrechungen bei den gegebenen Spamnmgen
509810/0774 .
PHj\T.70'i8 - 30 - . 25.6.72U
genügend gering gewählt wird.
Das.Potentialmuster, das auf diese ¥eise längs der
Linie V-V in Fig. 1 erhalten werden kann, ist "schematisch in Fig. 7 dargestellt. In dieser Figur sind mit 25 Potentialinulden
bezeichnet, die in den zu beiden Seiten der Abflusszone 19 liegenden Halbleiterschichten 2 und unter der
Elektrode 14 gelegen sind* Die Potentialniulden 25 "werden auf
der linken und auf der rechten Seite der Figur in hohen Potentialsperren 26. begrenzt, die mittels der Isolierzonen 6 '
erhalten werden können, z.B. dadurch, dass diese Zonen
leitend mit dem Substrat 21 - und somit mit der Isolierzone 7 ~ verbunden werden. Die Potentialmulden 25 werden auf der
Innenseite von den Potentifilsperren 27 in den Unterbrechungen
begrenzt» Diese Potentialsperren sind um etwa 0,2 V niedriger als die in Fig. 6 dargestellten Potentialsperren 28 zwischen
aufeinanderfolgenden Potentialmulden 25 in derselben Halbleiterschicht
2, Dadurch können Elektronen, bevor sie von einer völlig oder nahezu völlig ausgefüllten Potentialmulde
zu einer benachbarten Potentialmulde 25 fliessen, über die
niedrigere Potentialsperre 27 in die durch die Abflusszone gebildete Potentialmulde 29 fliessen und dann über die
Abflusszone 19 abgeführt werden. Dadurch kann das Auftreten
von "Blooming" vorteilhaft vermieden werden, Ausserdem können alle Löcher, die trotz.des Vorhandenseins der Potentialsperren
27 ~ die Potentialmulden für Löcher bilden - erzeugt
v.-exdoa, dadurch abgeführt vrer-den» dass die Löcher, die in
509810/0774
PRIv. 7048.
- 31 - · - 25.6.7^.
oder nahe bei den Potentialsperren 27 erzeugt werden, über
die angrenzende Isolierzone 7i die mit dem Substrat 21 verbunden
ist, abgeführt werden können.
Nach der Aufnahme und der Integration des Strahlungs· musters 8 können die Ladungen, die in zwei angrenzenden
Potentialmulden 25 gespeichert sind, zusammengefügt werden,
wonach die Anordnung als eine zweiphasige ladungsgekoppelte Anordnung betrieben werden kann, um die Ladung zu den Auslesemitteln
10 zu transportieren« Während des Transports kann vorteilhaft die Potentialsperre 27 in den Unterbrechungen
20 z.B. dadurch erhöht werden, dass die an die Abflusszone 19 angelegte Spannung herabgesetzt wird, um einen
überflüssigen Ladungsverlust zu verhindern. Die Spannung an
der Abflusszone 19 kann z.B. über die schematisch in Pig. dargestellte Anschlussklemme 80 auf etwa 15 V herabgesetzt
werden.
In Fig. 8 ist ein zweites Ausführungsbeispiel einer ladungsgekoppelten Anordnung nach der Erfindung dargestellt.
Diese Anordnung, deren in Fig. 8 gezeigter Querschnitt dem Quersclmntt nach Fig. 2 im ersten Ausführungsbeispiel entspricht,
ist, abgesehen von einer geringen Abänderung,
praktisch gleich der ladungsgekoppelten Anordnung nach dem vorangehenden Ausführungsbeispiel, Der Einfachheit halber
sind in beiden Aueführungsformen entsprechende Teile somit
mit den gleichen Beimgsziffern·bezeichnet.
Die ladiuigsijekoppelte Anordnung unterscheidet sich
50 9 810/0774 '
.7048.
- 32 -· 25.6.74.
von der Anordnung nach dem vorangehenden AusfUhrungsbeispiel
darin, dass die Abflusszone 19 nicht durch eine in der
Isolierzone 7 angebrachte η-leitende Oberflächenzone, sondern
durch einen inseiförmigen Teil 31 gebildet wird, der, ausgenommen
an den Stellen der Unterbrechungen 20 in der Isolierzone 7t von der Isolierzone 7 umgeben wird. In der
Insel 31 kann zur Herabsetzung des Widerstandes eine hochdotierte
η -Oberflächenzone 32 z.B. mittels Diffusion einer
geeigneten Donatorverunreinigung angebracht werden. Diese Zone grenzt nicht an die Isolierzone 7 und übt demzufolge
keinen oder nahezu keinen Einfluss auf die Durchschlagspannung des pn-Uebergangs zwischen der p-leitenden Isolierzone
7 und der η-leitenden Insel 31 aus.
Die Anordnung kann auf gleiche Weise wie die ladungsgekoppelte Anordnung nach dem vorangehenden AusfUhrungsbeispiel
hergestellt und betrieben werden, wobei die Zone(n) ebenfalls wieder als Isolierzone(n) für die Schichten, als
Mittel zur Bildung von Potentialmulden.27 (siehe Pig, 7)»
Über die überschüssige Elektronen abgeführt werden können,
und .als Abfluss für erzeugte Löcher dient (dienen),
• Pig, 9 ist eine Draufsicht auf .einen Teil eines
Ausführungsbeispiels eines zweiten Typs ladungsgekoppelter Anordnung nach der Erfindung»
Die Anordnung, die u.a4 wieder als Bildsensor (oder
-aufnahmeelement) in Kameraröhren verwendet'werden kann,
enthält einen SiliciumkÖrper 41 mit einer Anzahl nebeneinander
809810/0774
. · . ■ . PH?«.70*10..
- 33 - - 25.6.74.
liegender Halbleiterschichten 42 aus η-leitendem Silicium, Von diesen Schichten 42, die je eine Zeile des Sensors
bilden, sind in den Figuren nur vier dargestellt.
Die Halbleiterschichten 42 können gegen die Umgebung mit Hilfe von Mitteln isoliert werden, zu denen u.a. die.
auf der Oberfläche 43 des Körpers 41 angebrachte Isolierschicht
44 aus Siliciumoxid sowie der pn^ITebergang 45 auf
den der Oberflache 43 gegenüber liegenden Seiten der Halbleiterschichten
42 gehören. Zu diesen Isolierinitteln gehören weiter die p-leitenden Isolierzonen 46, die, wenn sie an"eine
genügend hohe Sperrspannung angelegt wird, die Schichten lateral voneinander trennen können. Zu diesen Mitteln gehören
im vorliegenden Ausführungsbeispiel auch die·Elektroden 47j
mit denen in dem Körper 41 Felder induziert werden können, die die Schichten 42 lateral begrenzen (siehe die Fig. 9f
und 11). .
Der Sensor gehört wieder zu dem Typ ladungsgekoppelter Anordnungen', in denen Information in Form von Ma.joritäts—
ladungsträgern im wesentlichen über das Innere der Halbleiterschichten
42 transportiert und/oder darin gespeichert werden kann. Zu diesem Zweck weist jede Schicht 42 eine
derartige Dicke und Dotierungskonzentration auf, dass mit Hilfe eines elektrischen Feldes über die ganze Dicke der
Schichten 42 eine ErscliÖpfungszone unter Vermeidung von Durchschlag erhalten werden kann.
Auf der Oberfläche 43 des Körpers 41 ist ausser dan
509810/0 774
• - 34 - · 25.6.7h.
Elektroden 47 ein Elektrodensystem vorhanden, das eine
Anzahl hintereinander liegender Elektroden enthält) von
denen in den Fig. 9-13 nur die Elektroden 52 - 58 dargestellt
sind. Diese Elektroden werden durch die Isolierschicht hh von dem Körper 4i sowie von den zu den Isoliermitteln
gehörigen Elektroden 47 getrennt, wie u.a. aus den Fig, 10, 11 und 13 ersichtlich ist.
Mit Hilfe der Elektroden können in den Schichten
kapazitiv elektrische Felder induziert werden, wodurch in
den Schichten 42 örtlich Potentialmulden gebildet werden, die durch Potsntialsperren voneinander getrennt sind. In
diesen Potentialmulden kann dann Information in Form von
Ladung gespeichert werden, die aus Majoritätsladungsträgern
besteht,, die in den Schichten 42 unter dem Einfluss elektromagnetischer Strahlung, die in Fig. 10 schematisch mit den
Pfeilen 48 angegeben ist und auf die Oberfläche 43 des
Köi>pers 41 einfällt, erzeugt werden können.
Nach der Aufnahme (integration) der Strahlung 48 können mit Hilfe des genannten Elektrodensystems in den
Schichten 42 weitere elektrische Felder zum Transportieren der Ladung durch die Schichten 42 in einer Richtung parallel
zu diesen Schichten zu Mitteln 50 zum Auslesen der Ladung
erzeugt werden. Diese Mittel 50 sind in Fig. 9 nur schematisch
durch ein Blockschaltbild dargestellt und können z,B,
auch eine dxirch eine ladungsgekoppelte Anordnung gebildete
Speichermatrix enthalten. Die in den Schichten 42 erzeugten
509810/0774
- 35 - 25.6.72U
Majoritätsladungsträger können in Form von Ladungspaketen,
deren Grosse ein Mass für die Menge Strahlung 48 ist, örtlich in den Halbleiterschichten.42 während der Integrationaperiode
absorbiert ist, in-dieser Speichermatrix 50
transportiert werden, was schematisch mit den Pfeilen 51
angegeben wird, Während dann die Ladungspakete z.B. reihenmässig ausgelesen werden, kann in den Halbleiterschichten
ein neues Strahlungsmuster aufgenommen werden.
Die Auslesemittel 50 sind der Deutlichkeit halber
nicht in den Querschnitten nach den Fig. 12 und 13 dargestellt.
Zur Vermeidung von Uebersprechen zwischen Informations· paketen in aufeinanderfolgenden Potentialmulden in derselben
Halbleiterschicht 42, wobei infolge örtlicher Ueberbelichtung
soviel Ladungsträger erzeugt werden, dass die zugehörige Potentialmulde nicht nur völlig ausgefüllt wird, sondern
auch eine. Verwaschung einer Anzahl Elektronen selber über die Schicht stattfindet, die dann in benachbarte Potentialmuldeii
gelangen, enthält der Halbleiterkörper 41 eine η-leitende 'Abflusszone 59 zum Abführen überschüssiger
Elektronen aus den Schichten 42. Die Zone 59 bildet eine
den zu beiden Seiten dieser Zone liegenden Schichten 42 gemeinsame Abflusszone, Es ist naturgeraäss einleuchtend,
dass die Anordnung mehrere solcher Abflusszonen 59 u.a. für
die nur teilweise in Fig. 9 dargestellten Schichten 42 auf der linken bzw, der rechten Seite der Figur, enthält,
die in den Figuren nicht gezeigt sind,
809810/0774 .
fun.704ε,
- 36 - ' 25.6.74.
Die Abflusszone 59 kann elektrisch von den angrenzenden
Schichten 42 mit Hilfe der Isoliermittel 47 getrennt werden, mit deren Hilfe zwischen den Schichten 42 und der
_ Abflusszone 59 eine Potentialsperre (für Elektronen) gebildet werden kann, die niedriger als die genannte Potentialsperre
in einer Schicht 42 zwischen zwei aufeinanderfolgenden Potentialmulden in dieser Halbleiterschicht 42 ist» Diese
verhctltnismässig niedrige Potentialsperre kann als Ueberlauf
dienen, über den überschüssige Elektronen in die Abfluss-
zone 59 geführt werden können, wobei dann keine Verwaschung
dieser Elektronen über die Halbleiterschicht 42 stattfindet.
Die Halbleiterschichten 42 und die Abflusszone 59 werden durch ein η-leitendes Zwischengebiet 60 lateral
voneinander ge.trennt, das daher den gleichen Leitfähigkeitstyp
wie die Halbleiterschichten und die Abflusszone 59 auf-
i ·
weist. Das Zwischengebiet 60 weist eine derartige Dicke und Dotierungskonzentration auf, dass mit Hilfe eines elektri- "
sehen Feldes über die ganze Dicke des Zwischengebietes eine
Erschöpfungszone unter Vermeidung von Durchschlag erhalten werden kann.
Auf der Oberfläche 43 des Körpers 41 sind Elektroden 4*7
weiter als Zwischenelektroden bezeichnet, vorhanden, die durch die zwischenliegende Oxidschicht 44 von dem Halbleitermaterial
getrennt sind. Mit Hilfe der Elektroden 47t die
über den Zwischengebieten 60 liegen, kann kapazitiv in den Λ Zwischengebieten 60 ein elektrisches Feld erzeugt werden,
509810/0774
FHKT. 7048.
-.- 37 - ' 25.6.74.
um die genannte Potentialsperren zwischen den Halbleiterschichten
42 und der Abflusszone 59 zu. erhalten.
Auf den Seiten, die, auf die Oberfläche 43 gesehen,
der Abflusszone 59 gegenüber liegen, werden die Halbleiterschichten 42 von Zonen 46 begrenzt. Diese Zonen bilden
p-leitende Isolierzonen, die sich, auf die Oberfläche 43
gesehen, neben den Halbleiterschichten 42 parellel zu der Ladungstransportrichtung in dem Halbleiterkörper 4i erstrecken.
Ueb'er diese Isolierzonen können, wie nachstehend noch hervorgehen wird, erzeugte Minoritätsladungsträger,
also Löcher, abgeführt werden.
Der Halbleiterkörper 41 enthält eine an die Oberfläche 43 grenzende η-leitende Oberflächenschicht, die
durch die η-leitende epitaktische Schicht 62 mit darin den Halbleiterschichten 42 und der Abflusszone 59 gebildet wird,
bie. epitaktische Schicht 62 ist auf einem Substrat 61 ans p~leitendem Silicium angebracht, das die pn-Uebergänge 45 ·
mit den Halbleiterschichten 42 bildet.
Auf der Oberfläche 43 des Körpers 41 sind, wie aus den Fig. 9-11 hervorgeht, zwei Elektroden 47 angebracht,
die von dem unterliegenden Halbleitermaterial durch die Isolierschicht 44 getrennt sind. Die Elektroden erstrecken
sich, auf die Oberfläche 43 gesehen, praktisch parallel
zueinander und zu der Abflusszone 59 über dem Körper 41 . Die Abflusszone 59 ist, auf die Oberfläche 43 gesehen,
zwischen den Elektroden 47 angebracht und kann jnit Hilfe
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PHN.7048, - 38 - · 25.0.7*.-
elektrischer Felder, die mittels der Elektroden 47 in der
epitaktischen Schicht 62 an den Stellen der Gebiete erzeugt werden können, gegen angrenzende Teile der epitaktischen
Schicht 62 isoliert werden. Die Abflusszono 59 wird dann
durch einen inseiförmigen Teil der epitaktischen Schicht
gebildet, dessen vorstehende Wände von Erschöpfungszonen begrenzt werden, die mit Hilfe der Elektroden 47 gebildet
werden. Zur Herabsetzung.des Widerstandes der Abflusszone
kann in der epitaktischen Schicht eine η -Oberflächenzone
angebracht sein.
In Fig. 11 sind weiter Mittel dargestellt, die die Spannungsquellen enthalten, mit deren Hilfe an die Elektroden
47 "und an die p-leitenden Isolierzonen 46 Spannungen angelegt
werden können, wobei das Oberflächenpotentia.l (für Löcher) an der Stelle der Zonen 46 niedriger als das Oberflächenpotent
ial (für Löcher) unter den Elektroden 47 ist, wodurch
Löcher von der Abflusszone 59 zu den p-leitenden Zonen 46
über die Potentialsperre (für Elektronen) in die Halbleiterschicht
42 fliessen können und über die Zonen 46 abgeführt werden.
Die Elektroden 52-58 bilden ein den Halbleiter-. schichten 42 gemeinsames Elektrodensystem und erstrecken
sich in einer Richtung qiier zu der Ladungstransportrichtung
über alle Schichten 4.?, Die Elektx-oden 53, 55, 57 usw.,
die in Fig. 9 niit gestrichelten Linien angegeben sind,
werden durch polykristalline SiIJ ciumschichten gebildet,
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PHN1,70^8.
- 39 -" . 25.6.7^.
die in die Oxidschicht ΊΛ eingebettet sind und an ihren
RSndern von .den Elektroden 52, 5h, 56 und 58 überlappt werden.
Die Elektroden 52, 5*1» 56 und 58, die aus Aluminium
bestehen, sind, wie aus den Pig·, 10 und 12 ersichtlich ist,
über in der epitaktischen Schicht angebrachten höher dotierten Oberflächenzonen ^h befindlich. Die Zonen 7^·» die sich nur
über einen verhältnisiuässig geringen Teil der Dicke der epitaktischen
Schicht 62 in dieser Schicht erstrecken, bilden !einerseits eine grosse Kapazität zusammen mit den darüber
liegenden Elektroden und erzielen damit eine befriedigende Wirkung der Anordnung, Dadurch, dass die Zonen "Jh andererseits
nur zu jeder zweiten Elektrode vorhanden sind, wird ausserdem erreicht, dass die Anordnung als ein Zweiphasensystem
betrieben werden kann, wobei z.B. die Elektroden 53»
5^» 57 und 58 mit einer ersten TaktSpannungsquelle und die
ι .
Elektroden 52, 55» 56 mit einer zweiten TaktSpannungsquelle
verbunden werden, um die Ladung durch die Schichten k2
hindurchzutransportieren, ■
Die zu den Isoliermitteln gehörigen Elektroden, die durch die Oxidschicht kk von den Elektroden 52-58 getrennt
werden, können ebenfalls durch Schichten polykristallinen Siliciums gebildet werden.
Für die Herstellung der Anordnung können in der Halbleitertechnologie allgemein bekannte Techniken Anwendung,
finden. Es wird von dem p-leitenden Substrat 61 augegangen,
dessen Dicke etwa 200/um und dessen Akzeptorkonzentration
14 3
etwa 2 , 10 Atome/cm beträgt»
etwa 2 , 10 Atome/cm beträgt»
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- 4o -' 25.6.7**.
Auf dem Substrat 61 wird die η-leitende epitaktische Siliciumschicht 62 mit einer Dicke von etwa 5/um und einer
Donatorkozentration von etwa 6 · 10 Atomen/cm angewachsen*
Mit Hilfe der üblichen Photomaskierungstechniken können in der Schicht 62 die p-leitenden Isolierzonen 46
angebracht werden«
Anschliessend werden auf die Oberfläche 43 der epitaktischen
Schicht 62 die Elektroden 47 mittels Ablagerung polykristallinen Siliciums auf der isolierenden Oxidschicht
angebracht, deren Dicke etwa 0,1 /um betrögt» Die Elektroden
können als Maske zum Anbringen der niederohmigen n-leitenden
Oberflächenzone 72 verwendet werden, die in der Draufsicht
nach Pig. 9 mit einer stirLchpunktierten Linie angegeben ist*
Indem die Elektroden 47 etwas oxidiert werden, kann
eine Oxidschicht erhalten werden, in die die Elektroden 47
praktisch völlig eingebettet sind* Die ebenfalle aus polykristallinen
Siliciumschichten bestehenden Elektroden 53» 55»
57» die danach angebracht werden können, werden dadurch
gegen die Elektroden 47 isoliert.
Die Elektroden 53» 55» 57 können wieder als Maske bei dem anschliessend durchgeführten Dötierungsschritt
verwendet werden, bei dem durch Ionenimplantation die η-leitenden OberflKchenzonen 7^ angebracht werden, die, auf
die Oberfläche 43 gesehen, zwischen den Elektroden 53t 55»
liegen*
Die Dicke und die Dotierungskonzentration der \t
«■■ · '
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PENT.7O48.
" - in - 25.6.74.
1 f>
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Oberflüchenzonen betragen etwa Q,5,xsm bzw. etwa 10 Atome/cm ,
Bei diesen Dicken und Dotierungskonzentrationen kann jeweils der grösste Teil der Information darstellenden Ladung in den
Gebieten 74 und daher in der Nähe der Oberfläche 43 gespeichert
werden, während der Ladungstransport ebenfalls grösstenteils an oder nahe bei der Oberfläche stattfindet
und nur die letzten Bruchteile der noch zu übertragenden Ladung in grosserer Entfernung von der Oberfläche transportiert
werden können.
Nach dem Anbringen der Oberflächenzonen 74 können die
Elektroden 52, 54, 56, 58 durch Niederschlagen von Aluminiumschichten
angebracht werden. Die Elektroden 53» 55» 57 einerseits und die Elektroden 52, 54, 56, 58 andererseits werden
durch eine zwischenliegende Oxidschicht gegeneinander isoliert, die z.B. dadurch erhalten werden kann, dass vor den)
Niederschlagen des Aluminiums .die polykristallinen Silicium- · elektroden 53» 55» 57 etwas oxidiert v/erden.
Nun wird an Hand der Fig. 1-4, 15 und 16 die Wirkung
der ladungsgekoppelten Anordnung nach dem·vorliegenden Ausführungsbeispiel
näher auseinandergesetzt. In diesen Figuren ist der Verlauf des Potentials 0 als Funktion der
Koordinaten χ und y dargestellt, wobei χ (siehe Fig. 14)
eine Stelle längs der Linie XII-XII in Fig. 9 darstellt. In Fig. 15 stellt y eine Stelle längs der Linie X-X und in
Fig. 16 eine Stelle längs der Linie XI-XI der Fig. 9 dar.
Das Potential des Substrats 61 wird als Bezugspegel
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' - 42 - 25.6.74.
betrachtet und der Einfachheit halber 0 V gleichgesetzt. An die Halbleiterschichten 42 und an die Elektroden 52-58
werden, wie im vorangehenden Ausführungsbeispiel, Spannungen
von etwa +20 V bzw» +10 V angelegt« Bei diesen Spannungen
v/erden die Halbleiterschichten über ihre ganze Dicke erschöpft.
Das Potentialminimuni (für Elektronen) liegt bei diesen
Spannungen in einem Abstand von etwa 2 /um von der Oberfläche 43«
Auf dieser Tiefe liegt das Potential 0 unter den Elektroden 52, 54, 56, 58, wie sich herausstellt, um etwa 4 V niedriger
als untei' den Elektroden 53» 55 t 57, was auf das Vorhandensein
der Gebiete 74 zurückzuführen ist. Auf diese Weise wird
der in Fig. 14 dargestellte Potentialverlauf mit Potentialmulden 65 unter den Aluminiumelektroden und mit Potentialsperren
68 unter den polykristallinen Siliciumelektroden erhalten.
Um Verwaschving von Elektronen infolge örtlicher
Ueberbelichtung zu vermeiden, muss die Potenfcialsperre für
Elektronen zwischen den Halbleiterschichten 42 und der Abflusszone 59 etwas niedriger als 4 V sein» Im vorliegenden
Ausführungsbeispiel, in dem das Halbleitergebiet 60 unter den Elektroden 47 die gleiche Zu sanir^ens et ζ tuig wie das
Halbloitergebiet unter den Elektroden 53» 55» 51 aufweist,
welches letztere Halbleitergebiet aus dem Halbleitermaterial
der epitaktischen Schicht besteht, kann eine Potentialsperre der gewünschten Hc5he dadurch erhalten werden, dass an die
l·: 1 el;troden 47 eine Spam.uiif.; nlcchen 10 V und 15 V, z.B.
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" . · . . PHN,7048.
- 43 - ■ 25.6.74.
eine Spannung von 10,4 V,angelegt wird. Dadurch wird die
Potentialsperre für Elektronen unter den Elektroden 47
etwas niedriger als die Potentialsperre 68 unter den Elektroden 53, 55, 57 sein und z.B. etwa 3,8 V betragen.
Das auf diese Weise längs der Linie X-X in Fig. erhaltene Potentialmuster ist in Fig. 15 dargestellt. In
dieser Figur sind mit 65 wieder die Potentialmulden in den Halbleiterschichten 42 bezeichnet. Diese Mulden v/erden auf
der linken Seite und auf der rechten Seite der Figur von hohen Potentialsperren 66 begrenzt, die mit. Hilfe der
Isolierzonen k6 z.B. dadurch erhalten werden können, dass diese Zonen mit dem Substrat 61 verbunden werden»
Die Potentialmulden 65 werden auf der Innenseite von den verhRltnismässig niedrigen Potentialsperren 67 begrenzt,
die mittels der Elektroden hj erhalten sind und eine ΗοΊιθ
von etwa 3»8 V aufweisen und damit also um etwa 0,2 V niedriger als die Potentialsperre 68 sind, die eine Trennung
zwischen zwei Potentialmulden 65 in derselben Schicht 42
bilden. Dadurch können überschüssige Elektronen, bevor sie aus·einer völlig angefüllten Potentialmulde 65 über die
Potentialsperre 68 in benachbarte Potentialmulden fliessen, über die niedrigere Potentialsperre 67 in die Ab.flusszone
geführt und dort abgeführt werden. Dadurch kann "Blooming"
vermieden werden. Die Abflusszone 59 kann dabei auf einfache
Weis© auf ein derartiges Potential eingestellt werden, dass
eine tiefe Potentialmulde 69 erhalten wird, wobei erwünschten-
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PHH.70!8.
- 44 - 25.6.74..
falls die Höhe der Sperre 67 über das Potential der Abflusszone
59 noch, geändert werden kann.
Im vorliegenden Ausftthrungsbeispiel werden die
Halbleiterschichten 42 auf einer Seite, und zwar unter den Elektroden 47» von Erschöpfungszonen und nicht von üblicheren
Isolierzonen vom zweiten Leitfähigkeitstyp begrenzt. Beim
ersten Anblick scheint eine derartige Isolierung, die auf einer Seite völlig von einem Erschöpfungsgebiet begrenzt wird,
in einer ladungsgekoppelten Anordnung der beschriebenen Art Schwierigkeiten in bezug auf einen befriedigenden Abfluss
erzeugter Minoritätsladungsträger zu ergeben. Da die Potentialsperre
67 einer Potentialmulde für Löcher entspricht, werden Löcher, die unter den Elektroden 47 oder in der Nähe der
Potentialmulden 65 erzeugt werden, von den Elektroden 47
angezogen»
Dadurch, dass jedoch die Elektroden 53, 55» 57 8^
einer negativen Spannung dn bezug auf die Elektroden 47 liegen, können diese Löcher anschliessend von den Elektroden
531 55t 57 angezogen und dann über die Isolierzonen 46, die
infolge der TaktSpannungsquellen das negativste Potential
aufweisen, abgeführt werden. Zur Verdeutlichung iet in
Fig, 16 der Verlauf des Oberflächenpotentials 0 länge der
Linie XI-XI in Fig. 9 dargestellt, wobei zu bemerken ist, dass das Potential für Löcher gleich —0 ist.
Nach der Aufnahme (integration) der elektromagnetischen
Strahlung 48 können die in den Potentialmulden eeepeicherten
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PIiN. 7048. -•45 - " 25.6.74.
Ladungspakete., paarweise zusammengefügt werden, wonach die
Anordnung als eine zveiphasige ladungsgekoppelte Anordnung
betrieben werden kann, um die Ladung zu den Auslesemitteln zu transportieren, wie u.a. in der bereits genannten deutschen
Patentanmeldung P 2k 12 699.6 beschrieben ist. Dabei kann
vorteilhaft die Potentialsperre erhöht werden, z.B. dadurch, dass die an die Abflusszone 59 angelegte Spannung herabgesetzt
wird, wodurch ein überflüssiger Verlust von Ladung
während des Transports vermieden werden kann. Eine derartige Erhöhung kann im vorliegenden Atisfüh.rungsboispiel
einfacher dadurch erhalten werden, dass die Spannung an den Elektroden kj über die in Fig. 11 schematisch dargesteilen
Anschlussklemmen 81 auf einen geeigneten Wert herabgesetzt wird.
Es ist einleuchtend, dass sich die Erfindung nicht auf die beschriebenen AusfUhrungsbeispiele beschränkt,
sondern dass im Rahmen der Erfindung für den Fachmann noch viele Abwandlungen möglich sind.
So können statt Halbleiterschichten mit einer profilierten Dotierungskonzentration auch Halbleiterschichten mit
z.B. einer gleichmässigen Dotierungskonzentration verwendet werden. Eine laduiigsgekoppelte Anordnung mit einer derartigen
Halbleiterschicht kann als ein dreiphasiges System oder als
zweiphasiges S3rstem betrieben v/erden, wobei mit Hilfe
äusserer Spamrungsquelleii die notwendige Asymmetrie im
Systeia erhalten wird,
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PHW. 70'48. -- he - ' ?.5.6tlh.
Statt bei zweidimensionalen Aufnahmeelementen mit
einer Anzahl nebeneinander liegender Halbleiterschichten kann die Erfindung auch vorteilhaft bei z.B. einem eindimensionalen oder linearen Bildaufnahmeelement, angewandt werden.
Weiter leuchtet es ein, dass statt der genannten Materialien oder Materialien der genannten Zusammensetzungen
auch andere geeignete Materialien oder Zusammensetzungen
verwendet werden können,·So können z.B. die Leitfähigkeitstypen in den AusfUlirungsbeispielen umgekehrt v/erden, wobei
die Polaritäten der anzulegenden Potentialunterschiede naturgemäßs auch umgekehrt werden sollen. Weiter können diese
Halbleiterschichten, statt aus Inseln in einer epitaktischen Schicht zu bestehen, auch z.B. durch Ionenimplantation erhalten
werden.
In den beschriebenen Ausführungsbeispielen wurden
die Anordmuigen derart betrieben, dass während der Integration
des Strahlungsmusters die erzeugten Majoritä'tslad^mgsträger
im Inneren und in einem endlichen Abstand von der Oberfläche des Körpers gespeichert werden. Die Anordnungen können aber
auch derart betrieben werden, dass die MajoritätsladungstrUger
wenigstens teilweise an der Oberfläche gespeichert werden, Ztir Verdeutlichung zeigt Fig. 17 schematisch einen
Teil einer ladungsgekoppelt©!! Anordnung nach der Erfindung, deren Struktur praktisch gleich der der Anordnungen der
vorangehenden Ausführungsbeispiele sein kann. Der Deutlichkeit
halber sind entsprechende Teile in dieser Figur mit den
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PHN.7048.
gleichen Bezugsziffern wie im ersten Ausführungsbeispiel
bezeichnet» . .
Die Anordnung enthält eine η-leitende Halbleiterschicht
2, die durch einen inseiförmigen Teil in der n-leitenden
epitaktiechen Schicht 22, die auf dem p-leitenden
Substrat 21 angebracht ist, gebildet wird. In dieser Figur ist weiter die durch die Oxidschicht k von der Schicht (2, 22)
getrennte Elektrode 80 dargestellt, die eine der Elektroden 12-18 im ersten Ausführungsbeispiel bilden kann, Weiter
sind in der Figur der elektrische Anschluss 81 mit der Elektrode 80 und der elektrische Anschluss 82 mit dem
Substrat 21 dargestellt. Diese Anschlüsse bilden z,B, zusammen mit nicht dargestellten Spannungsquellen einen Teil
von Mitteln, mit deren Hilf« während der Integrationsperiode oder wenigstens ehe die integrierten Majoritätsladungsträger
ι ■
zu den genannten Auslesemitteln transportiert werden, wenigstens zeitweilig eine Spannung "angelegt wird, wodurch,
in der z-Richtung gesehen, in der Haibleiterschicht (2, 22) das Potential 0 für Elektronen an der Stelle der Oberfläche
ein Minimum aufweist, wie mit den Kurven 90 und 91 angegeben
wird. Löcher, die unter dem Einfluss elektromagnetischer. Strahlung in der Nähe der Oberfläche 3 erzeugt werden ( und V.
deren Potential mit -0 bezeichnet ist), können dabei direkt über die Halbleiterschicht (2,· 22) in das Substrat 21
fliessen und dort abgeführt werden.
Die Löcher brauchen in diesem AusftilirungsbetBpiel
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- 48 - ' 25.6.7^.
nicht über eine p-leitende Isolierzone in das Substrat
geführt zu werden.
Die Kurve 90 in Fig. 17 stellt z,B. den Verlauf des Potentials 0 unter einer der Elektroden 12, 14, 16, 18 an
der Stelle einer Potentialmulde dar, in der Information darstellende Elektronen gespeichert werden können, während
die Kurve 91 den Verlauf (in senkrechter Richtung) des
Potentials 0 unter den Elektroden 13, 15, 17 an der Stelle
einer Potentialsperre in der Halbleiterschicht 2 darstellt, ι
die zwei aufeinanderfolgende Potentialmulden voneinander
die zwei aufeinanderfolgende Potentialmulden voneinander
trennt,
Die in den Potentialmulden 90 gespeicherten Elektronen
können wenigstens zeitweilig an die Oberfläche 3 grenzen und können erwünschtenfalls wieder zu dem Inneren der Schicht
transportiert werden, nachdem die erzeugten Löcher zu dem
Substrat 21 abgeflossen sind,
Ueberschüssige Elektronen, die durch örtliche Ueberbelichtung
erzeugt werden, können auf die bereits an Hand des ersten Ausführungsbeispiels beschriebene Weise über die
Kanäle 20 zu der AbfItisszone abgeführt werden.
Nach der Integration des Strahlungsmusters kann die Information darstellende Ladung z.B. völlig über das Innere
der Ilalbleiterscbicht 2 zu den Auslesemitteln transportiert werden.
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Claims (1)
- PH-T, - Λ9'- ' 25.6PATEXTANS PRUECITE ί1, j Ladungsgekoppelte Anordnung, insbesondere Bildsensor, zur Umwandlung eines elektromagnetischen Signals in ein elektrisches Signal, mit einein Halbleiterkörper mit einer Halbleiterschicht von einem ersten Leitfähigkeitstyp, wobei Mittel zur elektrischen Isolierung der Halbleiterschicht gegen die Umgebung vorgesehen sind und diese Schicht eine derartige Dicke und Dotierungskonzentration auf Aireist, dass mit HiITe eines elektrischen Feldes über die ganze Dicke derHalbleiterschicht eine Erschöpfimgsxoiie unter Vermeidung von Durchschlag erhalten werden kann, wobei auf einer Ober·- fläche des Itfilbleiterkörpers ein Elektrodensystem zur kapazitiven Erzeugung elektrischer Felder in der Halbleiterschicht vorhanden ist, woduz-ch örtlich in der Halbleiterschicht durch eine Potentialsperre voneinander getrennte Potentia!mulden gebildet werden, in denen Information in Form elektrischer Ladung ige speichert werden kann, die avis MajoritätsladungstrKgera besteht, die unter dein Einfluss von Strahlung in dem Halbleiterkörper erzeugt werden können, und wobei mittels des Elektrodensystems weiter Glektz*ische Felder zum Transportieren der Ladung durch die Kalbleiterschicht in einer Richtung· parallel zu der Schicht zu Mitteln zum Auslesen der Ladung erzeugt werden können, dadurch gekennzeichnet t dass der Halbleiterkörper zum Abfuhren von UeberschussmajoritfltsladungstrSgftrn aus der Halbleiterschicht eine Abflusszone vo;.i orston J.eiti'ähigkei-·; vi.yp onth"".!t,S09B10/0774PFSi. - 50 - 25.6.74.die sich neben der Halbleiterschicht im Halbleiterkörper erstreckt und von der Ilalbleiterschicht elekbrisch mit Hilfe der genannten die Ilalbleiterschicht isolierenden Mittel getrennt werden kann wobei zwischen der Ilalbleiterschicht und der Abflusszone· eino Potentialsperre gebildet werden kann, die wenigstens örtlich niedriger als die genannte Potentialsperr© zwischen zwei aufeinanderfolgenden Potentialmulden in der Halbleiterschicht ist,2. Ladungsgeicoppelte Anordnung nach Anspruch 1, dadurch, gekennzeichnet, dass die die Halbleiterschiorrb isolierenden Mittel eine Halbleiterzone (weiter als Isolierzone bezeichnet) vom zweiten Leitfähigkeitstyp enthalten, die sich, auf die Oberfläche gesehen, parallel zu und neben der Halbleiter— schicht im Halbleiterkörper erstreckt und die Halbleiterschicht und die Abflusszone lateral voneinander trennt und zum Abführen von Ueberschussmajoritätslaclirngstrügern örtliche Kanäle vom ersten Leitffihigkeitstyp aufweist, die die Halbleiter schicht raid die Abflusszone miteinander verbinden und die eine derartige Dicke und Dotierungskonzentration aufweisen, dass über ihre ganze Dicke eine Erschöpfungszone mit einem elektrischen TeId gebildet werden kann, um eine Potential sperre zwischen der Halbieiterscnickt -und der Abflusszone zu erhalten, die niedriger· als die genannte XJotentialsperre zwischen zvei 'aufeinanderfolgenden Potential«· mulden in der Halbleiterschicht ist.50S8 10/077 4- 51 - 25.6.7^.3 β Ladungsgekoppelte Anordnung nach. Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Halbleiterschicht durch ein Oberflächengebiet vom ersten Leitfähigkeitstyp gebildet wird, das an die genannte Oberfläche des Halbleiterkörpers grenzt und das auf der gegenüberliegenden Seite über einen pn-Uebergang in ein Gebiet vom zrweiten Leitfähigkeitstyp (weiter als Substrat bezeichnet) übergeht, wobei die genannte Isolierzone sich von der Oberfläche bis in das Substrat erstreckt,ht Ladungsgekoppelte Anordnung nach Anspruch 3 ι dadurch gekennzeichnet, dass der Halbleiterkörper eine Oberflächenschicht, z,B. eine epitaktische Schicht vom ersten Leitfähigkeit styp, die auf einem Substrat vom zweiten Leitfähigkeitstyp angebracht ist, enthält, wobei die genannte Halbleiterschicht durch einen inseiförmigen Teil der Oberflächenschicht und die genannte Isolierzone durch eine Oberflächen- · zone vom .zweiten Leitfähigkeitstyp gebildet wird, die sich über die ganze Dicke der Oberflächenschicht erstreckt und, auf die Oberfläche gesehen, örtlich Unterbrechungen aufweist, die die Kanäle zwischen der Halblei'terschicht und der Abflusszone, die aus einem Oberflächengebiet vom ersten Leitfähigkeitstyp besteht, bilden,5. Ladungsgekoppelte Anordnung nach Anspruch ht dadurch gekennzeichnet, dass, auf die Oberfläche gesehen, sich das Elektrodensystem bis oberhalb der Unterbrechungen erstreckt,509810/0774- "52 - 25.6.7^.wodurch die zum Erhalten der genannten Potentialsperren in den Unterbrechungen zwischen der Abflusszone und der Halbleiterschicht anzulegenden elektrischen Felder wenigstens teilweise mit Hilfe des genannten Elektrodensystems erzeugt werden können«6» Ladungsgekoppelte Anordnung nach Anspruch h oder 5» dadurch gekennzeichnet, dass die. Abflusszone durch eine Oberflächenzone vom ersten Leitfähigkeitstyp gebildet -wird, die in dem Halbleiterkörper, ausgenommen an den Stellen derKanäle z%vaschen der Abflusszone und der Halbleiterschicht, völlig von dor Isolierzone vom zweiten Leitfähigkeitstyp umgeben ist,7. Ladungsgekoppelte Anordnung nach Anspruch h, dadurch gekennzeichnet, dass die Abflusszone ebenfalls durch einen inseiförmigen Teil der Oberflächenschicht gebildet wird, der, ausgenommen an den Stellen der genannten Unterbrechungen, von einei· Inselisolierung umgeben ist,8, Ladungsgekoppelte Anordnung nach einem oder mehreren der: "vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, mit deren Hilfe während des Transports der elektrischen Ladung durch die Halbloiterschichtan die Abflusszone eine Spannung angelegt werden kann, wodurch die Potentialsperre in den Kanälen zwischen der Abflusszone und der Halbleiterschicht erhöht und das Abfliessen von Majoritätsladungsträgern in die Abflusszone ιV verhindert wird·509810/0774' . ' PIPT. 704S.9. Ladungsgekoppelte Anordnung nach Anspruch. 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Halbleiterschicht und die Abflusszone voneinander durch ein Zwischengebiet vom ersten Leitfähigkeit styp getrennt werden, das eine· derartige Dicke und Dotierungskonzentration aufweist, dass mit Hilfe eines elektrischen Feldes über die ganze Dicke des Zwischengebietes eine Erschöpfungszone unter Vermeidung von Durchschlag erhalten werden kann, wobei auf der Oberfläche des Körpers eine, als' Zwischenelektrode bezeichnete, Elektrode vorhanden ist, mit deren Hilfe im Zwischengebiet kapazitiv ein elektrisches Feld erzeugt werden kann, um die genannte Potentialsperre zwischen der Halbleiterschicht und der Abflusszonezu erhalten, wobei die Halbleiterschicht auf der Seite, die, auf die Oberfläche gesehen, der Abflusszone gegenüber liegt, von einer Zone vom zweiten Leitfähigkeitstyp begrenzt wird, die sich neben der Halbleiterschicht im Halbleiterkörper erstreckt,10. . Ladungsgekoppelte Anordnung nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, dass der Halbleiterkörper eine an die Oberfläche grenzende Oberflächenschicht vom ersten Leitfähigkeitstyp mit darin der Halbleiterschicht und der Abflusszone enthält, wobei auf der .Oberfläche des Halbleiterkörpsrs eine weitere Elektrode angebracht ist, die sich, auf die Oberfläche gesehen, praktisch 'parallel zu der Zwischenelektrode erstreckt, wobei die Abfluss stone, auf die Oberfläche gesehen, zwischen diesen Elektroden liegt wid mit Hilfe609810/0774 ·PKN.70*0»■ ■- 5h - 25.6.1h.elektrischer Felder , die von diesen Elektroden in der Oberflächenschicht erzeugt werden können, gegen angrenzende Teile der Oberflächenschicht isoliert werden kann» 11. Ladungsgekoppelte Anordnung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnets dass Mittel vorgesehen sind, mit deren Hilfe zwischen der zu den isolierenden Mitteln gehörigen Zwischenelektrode und der ebenfalls zu den isolierenden Mitteln gehörigen Isolierzone vom zweiten Leitfähigkeitstyp ein Spannungsimterschied angelegt wird, bei dem Minoritäts— ladungsträger von dear Abflusszone zu der Isolierzone, und zwar an der Stelle der genannten zwischen zwei aufeinanderfolgenden Potentialmulden liegenden Potentialsperre in der Halbleiterschicht fliessen.12» Ladungsgekoppelte Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorhanden sind, mit deren Hilfe während des Transports der elektrischen Ladung durch die Halbleiterschicht an die Zwischenelektrode eine Spannung angelegt werden kann, wodurch die Potentialsperre in dem genannten Zwischengebiet zwischen der Halbleiterschicht und der Abflusszone erhöht und das Abfliessen von Majoritätsladungsträgern aus der Halbleiterschi cht void die Abflusszone verhindert wird, 13· Ladungsgekoppelte Anordnung nach einem oder mehrei-en der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Halbleiterschicht durch ein Oberflächengebiet vom ersten LeitfKhigUeit ctyp gebildet' wird., das an die genannt ο Oberfl äciie509810/0774- 55 » 25.6.7^. .des Halbleiterkörpers grenzt und das auf der gegenüberliegenden Seite über einen pn-Uebergang in ein Gebiet (weiter als Substrat bezeichnet) vom zweiten Leitfähigkeitstyp übergeht, wobei Mittel vorgesehen sind, mit deren Hilfe während der Integrationsperipde oder wenigstens bevor die erzeugten Majoritätsladungsträger zu den genannten Auslesemitteln transportiert werden, wenigstens zeitweilig eine Spannung an das Elektrodensystem angelegt werden kann, wodurch in der Halbleiterschicht das Potential für Majoritäts· ladungsträger an der Stelle der Oberfläche ein Minimum aufweist, wodurch Minoritätsladungsträger, die unter dem Einfluss elektromagnetischer Strahlung in der Nähe der genannten Oberfläche erzeugt werden, über die Halbleiterschicht in das Substrat fliessen können.5Ώ9Β10/077 4Leerseite
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