DE2439764A1 - Maschine zum vortrieb unterirdischer stollen - Google Patents
Maschine zum vortrieb unterirdischer stollenInfo
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Description
PATENTANWÄLTE
DR.-ING. VON KREiSLER DR.-ING. SCHONWALD
DR.-ING. TH. MEYER DR. FUtS DS PL-CHEM. ALEK VON KREISLER
DIPL.-CHEM. CAROLA KELLER DR.-ING. KLÖPSCH DIPL.-ING. SELTIMG
KÖLN 1, DEICHMANNHAUS ■ 2439764
I9. August 1974
Sch-DB/Ko
Linden-Alimak AB, 931 03 Skelleftea, Schweden
Maschine zum Vortrieb unterirdischer Stollen
Die Erfindung betrifft Maschinen zum Vortrieb unterirdischer
Stollen, insbesondere eine Maschine mit einem auf der Stollensohle versetzbaren Gerüst, einem
über ein Gelenk mit dem Gerüst verbundenen Arm, wobei das Gelenk wenigstens zwei verschiedene zur Vortriebsrichtung
des Gerüstes quergerichtete Schwenkachsen aufweist und wobei am Ende des Armes ein drehbarer Werkzeughalter
für Schneid- und Fräswerkzeuge vorgesehen ist.
Bekannte Maschinen dieser Art werden im allgemeinen als "Maschinen mit Universalarm" bezeichnet.
Maschinen mit Universalarm haben den Vorzug, daß sie mit Werkzeughaltern beschränkbar Abmessungen den Vortrieb
von Stollen großen Durchmessers ermöglichen.
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Außerdem kann man mit ihnen Stollen mit unterschiedlichem Profil, z.B. halbkreisförmiger, trapezförmiger
oder rechteckiger Querschnittsgestaltung, vortreiben.
Im Vergleich zu den sogenannten "Maschinen mit Vollausbruch" sind sie geschmeidiger, weniger sperrig
und billiger.
Maschinen mit Universalarm arbeiten im allgemeinen so, daß ihre Werkzeuge das Gebirge frontal angreifen.
Hierdurch ergibt sich jedoch eine sehr feine Körnung, die den doppelten Nachteil eines spezifischen
erhöhten Energieverbrauches und einer beträchtlichen Staubentwicklung mit sich bringt. Ein anderer
Mangel derartiger Universalarm-Maschinen ist ihre geringe Stabilität während der Arbeit.
Außerdem existieren andere bekannte Maschinen mit wenigstens einem Werkzeughalter, den ein Arm trägt,
welcher nicht universalschwenkbar ist, sondern der nur um eine waagerechte oder eine senkrechte Achse
schwenken kann. Der Werkzeughalter dieser zweiten Maschinenart ist als Scheibenfräser gestaltet, auf
dessen Umfang Schneidwerkzeuge angeordnet sind, die alle in der gleichen Ebene senkrecht zu ihrer Rotationsachse
arbeiten, Vielehe senkrecht zur Schwenkachse des Armes verläuft.
Der Werkzeughalter arbeitet mit semi-tangentialem Schnitt, d.h. er greift das Gebirge beinah tangential
auf einer von ihm beschriebenen sphärischen Fläche an und schneidet flach in das Gestein, wobei
Scheiben oder Späne herausgelöst werden.
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Er zerstört direkt einen Bruchteil des Volumens, den
er gefördert hat und löst den anderen Teil heraus.
Nachdem der Ausbruch über die gesamte •Ortsbrustfläche beendet worden ist, wird die Maschine einen
Schritt vorgerückt und trennt eine weitere Gesteinsscholle ab. Der herausgelöste "Span" befindet sich
also zwischen zwei Kugeln, deren Mittelpunkte um den Abstand eines \fortriebsschrittes voneinander
entfernt sind. In Querrichtung wird die Halbmondform benutzt, deren größte Dicke gleich einem Vorschubschritt ist.
Es ist verständlich, daß diese Sehnittechnik, die
eine sehr partielle Zertrümmerung des Gesteins hervorruft, wirtschaftlicher ist als der frontale Angriff,
und daß sie außerdem eine bessere Körnung bewirkt und einen-geringeren Staubanfall hervorruft.
Ein anderer Vorteil dieses Vorganges besteht darin, daß der Vortriebsschritt in Abhängigkeit von mehr
oder weniger großen Vortriebsochwierigkeiten frei gewählt werden kann,und daß man durch Anpassung der
Spandicke an die Gesteinsfestigkeit härtere Zonen bearbeiten kann als diejenige^ die mit den bekannten
Maschinen mit Universalarm angreifbar sind.
Andererseits bieten die bekannten Maschinen mit Halbtangentialschnitt gewisse Nachteile.
Eine Fräse kann nicht an beliebiger Stelle der kugelförmigen Ortsbrust, die sie aushöhlt, in das Gestein
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eindringen. Sie muß aus der Vortriebszone herausgebracht werden können, damit sie beim schrittweisen
Vortrieb der Maschine kein Hindernis bildet. Einzige Abhilfe ist hierbei, daß der Ausschnitt eines neuen
Gesteinsspanes ausgehend von einer Wand an einer der Halbmondpunkte beginnt, weil sie nur an dieser Stelle
die Abbaufront verlassen und sich in den Nischenbereich ihrer Bewegungsbahn zurückziehen kann.
Dies bedingt einerseits für den Stollenquerschnitt Zwangsformen und -abmessungen und andererseits eine
Arbeit mit mäßiger Schneidleistung, weil in der schmalen Halbmondzone das Größenverhältnis des zerkleinerten
Gesteinsvolumens zu dem losgebrochenen Gesteinsvolumen ungünstiger ist als in der breiten Zone des
gleichen Halbmondbereiches.
Die Erfindung vereinigt in einer einzigen Maschine die Vorteile" eines Universalarmes und eines semitangentialen
Schnittes, wobei die diesen bisher anhaftenden Nachteile überwunden werden.
Außerdem wird ein Bewegungssystem vorgeschlagen, das anpassungsfähiger ist als das bekannte System, bei dem
Raupenketten verwendet werden, und es wird ein System zur Bodenverankerung angestrebt, das sicherer ist als
die bekannte Verwendung von gegen die Wände verspannten Arbeitszylindern.
Bei einer ersten Ausführungsform der Erfindung weist
die Maschine auf dem versetzbaren Gerüst einen zur Symmetrieebene der Maschine quergerichteten waagerech-
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ten Achsbolzen auf. An diesen Achsbolzen ist ein sogenannter Schwenkrahmen angelenkt, mit dem gelenkig
der Universalarm verbunden ist, der einen zu seiner Längserstreckung im. wesentlichen senkrechten Werkzeughalter
trägt. Der Werkzeughalter greift in an sich bekannter Weise während der Verschwenkung des
Armes um sein Gelenk die Ortsbrust des Stollens semi-tangential an.
Die Maschine kann Antriebsparallelogramme und eine Bodenverankerungsvorrichtung aufweisen.
Bei einer ersten Variante der ersten Ausführungsform
ist das Gerüst parallel zum Boden .anhebbar.
Bei einer zweiten Variante dieser gleichen Ausführungsform ist die Maschine mit zwei Schneidarmen ausgestattet.
Bei einer zweiten Ausführungsform der Erfindung ist an das Gerüst unmittelbar der Universalarm angelenkt,
der zur Durchführung semi-tangentialer und der vorstehend beschriebenen Schnitte ausgerüstet ist. Das
Gerüst weist Mittel zur Bewegung in Stollenvortriebsrichtung und in Querrichtung sowie Wendemittel auf.
Bei einer ersten Variante der zweiten Ausführungsforrn
ist das Gerüst auf einer am Boden verankerten Plattform querverschiebbar.
Bei einer zweiten Variante dieser gleichen Ausführungsform ist das Gerüst auf einer Plattform schwenkbar.
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Eine beiden Ausführungsformen gemeinsame Variante besteht aus einer Maschine, die auf am Boden verankerten
Schienen verschiebbar ist.
Weitere Besonderheiten und Einzelheiten der Erfindung
werden anhand in der Zeichnung schematisch dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es
zeigen:
Figur 1 eine Seitenansicht einer ersten Ausführungs-' f Or1Hi der erfindungsgemäßen Maschine in einem Stollen
während der Vortriebsarbeit,
Figur 2 eine Draufsicht der Maschine nach Figur 1, Figur 3 eine Rückansicht der Maschine nach Figur 1,
Figur 4 eine Seitenansicht der Maschine gemäß Figuren 1, 2 und 3i bei der Schwenkrahmen und Arm eine besondere
Stellung einnehmen,
Figur 5 eine Rückansicht eines Werkzeughalters,
Figuren 6 (A, B, C, D) und 7 (A, B, C) Seitenansichten
verschiedener Vorschubphasen eines Gerüstes mit Hilfe von Parallelogrammen,
Figur 8 eine Draufsicht der Wendevorrichtung der Maschine nach den Figuren 1 bis 4,
Figur 9 eine Seitenansicht der Maschine gemäß Figuren
1 bis 4, die mit einer Bodenverankerungsvorrichtung
ausgestattet ist,
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— γ —
Figur 10 eine Rückansicht der Maschine nach Figur 9j
Figuren HA und HB in Seitenansicht zwei verschiedene
Stellungen einer ersten Variante der ersten Ausführungsform der Erfindung,
Figur 12 eine Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Maschine mit einem Universalarm,
Figur 13 eine Draufsicht der Maschine nach Figur 12,
Figur lh eine Rückansicht der Maschine nach Figur 12,
Figur 15 eine längs der Linie XV-XV in Figur 16 teilgeschnittene
Ansicht der Steuervorrichtung für die Antriebsparallelogramme der Maschine gemäß Figur 12,
Figur 16 eine Seitenansicht der Steuervorrichtung nach Figur 15*
Figur 17 eine Seitenansicht einer ersten Variante der
zweiten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Maschine,
Figuren 18A und I8B die gesamte Maschine nach Figur
in Draufsicht,
Figur 19 eine Rückansicht der Maschine nach Figur 17*
Figur 20 eine Draufsicht einer zweiten Variante der zweiten Ausführungsform der Erfindung,
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Figur 21 die Verriegelungsvorrichtung der Maschine nach Figur 20,
Figur 22 eine Seitenansicht einer Variante für beide Ausführungsformen der Erfindung,
Figuren 23>A und 23B zwei verschiedene Situationen
bei der Verbindung der Maschine nach Figur 22 mit einer am Boden verankerten Schiene,
Figur 24 eine Seitenansicht der Verbindungsorgane gemäß
Figur 23A,
Figur 25 eine Seitenansicht einer weiteren Variante für beide Ausfuhrungsformen der Erfindung und
Figur 26 eine Rückansicht der Maschine nach Figur
In den Figuren sind gleiche Teile mit gleichen Bezugsziffern bezeichnet.
Die in den Figuren 1 bis 4 dargestellte Maschine besteht aus einem Gerüst 1, das auf Parallelogrammen
angeordnet ist, die während des Stollenvortriebes seine Versetzung auf dem Boden 3 eines Stollens bewirken.
An das Gerüst 1 ist über Achsen 5 ein Rahmen
um eine zur Axialebene des Gerüstes 1 quergerichtete Achse schwenkbar angesetzt.
Das Gerüst 1 und der Rahmen 4 sind außerdem miteinander durch zwei Arbeitszylinder 6 verbunden, die
den Rahmen 4 um seine Achsen 5 zwischen einer unte-
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ren Stellung (Figur 1) und einer angehobenen Stellung
(Figur 4) verschwenken. Die Arbeitszylinder 6 bewirken im übrigen eine Blockierung des Rahmens in unterer
bzw. oberer Stellung.
Mit dem vorderen Ende des Rahmens 4 ist über ein Drehgelenk 8 ein Arm 7 verbunden. Dieses Drehgelenk
weist einen Bolzen 9 auf, der in Lagerösen 10 des Rahmens 4 drehbar ist und dessen Achse in der Axialebene des Gerüstes 1 liegt. Die Lagerösen 10 können
auf dem Rahmen 4 so angebracht sein, daß ihre gemeinsame Achse im wesentlichen senkrecht zur Vorschubrichtung
des Gerüstes 1 verläuft, wenn der Rahmen 4 abgesenkt ist.
Der Arm 7 ist mit dem Gelenk 8 über einen Zapfen
beweglich verbunden, dessen Achse im wesentlichen senkrecht zur Axialebene des Gerüstes 1 verläuft,
wenn die Axialebene des Armes 7 und die Axialebene des Gerüstes 1 zusammenfallen.
Auf den Bolzen 9 ist ein Querhebel 12 aufgekeilt. An die beiden freien Enden dieses Querhebels 12
greifen Kolbenstangen von zwei Arbeits zylindern Ij5
an, die mit dem Rahmen 4 so verbunden sind, daß sie den Arm 7 in den Lagerösen 10 des Drehgelenkes 8
drehen können.
Auf die beiden Enden des Zapfens 11 sind zwei Hebel aufgekeilt. Das freie Ende jedes Hebels 14 ist einmal
mit einem an den Arm 7 angesetzten Arbeitszylinder und zum anderen mit einem Arbeitszylinder 16 gelenkig
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verbunden, der an einer auf den Bolzen 9 aufgekeilten
Traverse 17 gelenkig gelagert ist. Aufgabe der Arbeitszylinder
15 und 16 ist es, den Arm 7 auf dem Zapfen
des Drehgelenkes 8 zu verschwenken.
Figur 1 zeigt den Rahmen 4 in unterer Stellung. Der Arm 7 ist in seiner unteren Stellung mit durchgezogener
Linie und in seiner oberen Stellung gestrichelt dargestellt.
Gemäß Figur 4 ist der Rahmen 4 angehoben. Die untere
Stellung des Armes 7 ist strichpunktiert und die obere Stellung mit durchgezogener Linie veranschaulicht.
Der Arm 7 trägt an seinem Ende einen drehbaren Werkzeughalter 19* dessen Drehachse im wesentlichen parallel
zum Arm 7 ausgerichtet ist,. Auf dem Umfang des Werkzeughalters I9 sind Werkzeuge verteilt, die alle
in der gleichen zur Rotationsachse des Werkzeughalters 19 senkrechten Ebene arbeiten. Als Schneidwerkzeuge
20 werden beispielsweise Hackmesser oder rotierende Frässcheiben mit angeschärfter Kante verwendet.
Gemäß Figur 5 kann ein zugleich radial und axial zurückgesetztes Schlichtwerkzeug 21 vorgesehen
sein.
Ein derartiger an sich bekannter Werkzeughalter 19 greift die Ortsbrust 18 eines Stollens halbtangential
an, wenn der Arm 1J sich in den Lagerösen 10 bzw. um den Zapfen 11 verschwenkt und löst aus dem
Gestein total oder abgestumpft halbmondförmige Ausbrüche heraus.
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-a -
An die Flanken des Gerüstes 1 sind zwei Antriebsparallelogramme 2 angelenkt.
Jedes Parallelogramm 2 besteht aus zwei zueinander parallelen Hubzylindern 22 und einer Fußplatte 23,
die in Ruhestellung auf dem Stollenboden aufliegt. Die Kolbenstange jedes Hubzylinders 22 ist mittels
eines Universalgelenkes beweglich an dem Gerüst 1 befestigt, während sein Zylinder ebenfalls über ein
Universalgelenk mit der Fußplatte 23 verbunden ist.
Außerdem ist über ein Universalgelenk die Kolbenstange eines Verstellzylinders 2K, der in dem Parallelogramm
2 etwa diagonal verläuft, an das Gerüst 1 angelenkt,
während der Zylinder dieses Verstellorganes mittels eines Universalgelenkes an der Fußplatte 23
befestigt ist. Die Universalgelenke können durch Kugellager ersetzt werden.
Die beiden Fußplatten 23 werden von einer Traverse starr miteinander verbunden. Diese Traverse 25 trägt
zwei Führungen 26, zwischen denen ein Hebel 27 gleiten
kann, der um einen ortsfesten Zapfen 28 auf dem Boden des Gerüstes 1 drehbar ist. Zur Drehung dieses
Hebels 27 um den Zapfen 28 dient ein Lenkzylinder 29*
dessen Zylinder an das Gerüst 1 und dessen Kolbenstange an ein Ende des Hebels 27 gelenkig angreifen.
Die Maschine wird durch einen an sich bekannten Greiflader vervollständigt, der den Gesteinsausbruch zu
einem Axialförderer bringt.
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Zur Durchführung eines Stollenvortriebes mit Hilfe der in den Figuren 1 bis 4 gezeigten Maschine beginnt
man beispielsweise mit dem Absenken des Rahmens 5 i11 seine untere Stellung (Figur 1) und hebt
den Arm 7 zu dem Rahmen 4 in die gestrichelte Stellung gernäß Figur 1.
Gleichzeitig wird das Drehgelenk 8 in seinen Lagerösen
10 verschwenkt, um den Werkzeughalter 19 in die als Ausgangsebene für die Zerspanungsarbeit gewählte
Radialebene, beispielsweise die in Figur 2 strichpunktiert angedeutete Stellung zu bringen. Dann wird
mit Hilfe der Antriebsparallelogramme 2 die Maschine gegen die Ortsbrust 18 vorgerückt, damit der Werkzeughalter
19 an der Stelle A in Figur 1 in unmittelbare Nähe der Ortsbrust l8 kommt. Diese Annäherung an eine
Wand ist möglich, weil der Werkzeugträger 19* der sich
außerhalb des Sektors, in dem er arbeiten soll, befindet, kein Hindernis für den Maschinenvorschub bildet.
Bei umlaufendem Werkzeughalter 19 wird dann der Arbeitszylinder 15 (oder 16) betätigt, wodurch der Arm
während der Meißelarbeit des Werkzeuges nach unten bis zur Stelle B abgesenkt wird (durchgezogene Linie
in Figur 1).
Während dieser Absenkung des Armes 7 bewirkt der Werkzeughalter
19 mit dem Werkzeug zwischen den Punkten A und B in Figur 1 im unteren Teil der Ortsbrust die Anlegung
eines senkrechten Schnittes.
Während, der Arm 7 An seiner unteren Position gehalten
wird, betätigt man die Arbeitszylinder \~*>, um das Dreh-
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gelenk 8 In seinen Lagerösen 10 zu verschwenken, bis
er die in Figur 2 strichpunktiert angedeutete Stellung
eingenommen hat.
Der Werkzeughalter 19 arbeitet dann symmetrisch zu dem senkrechten Schnitt A-B. Er hat bereits ein
waagerechtes Stück C-D beräumt, das der gewählten Stollenbreite entspricht und löst aus dem unteren
Teil der Ortsbrust einen abgestumpft sichelförmigen Gesteinsausschnitt heraus.
Wenn die Höhe AB des senkrechten Ausschnittes größer als der Durchmesser des Werkzeughalters 19 ist, wird
ein zweiter waagerechter Schnitt angelegt. Hierzu wird der Arbeitszylinder 15 (oder 16) betätigt, um
den Arm 7 auf eine Höhe anzuheben, die etwa gleich
dem Durchmesser des Werkzeughalters 19 ist. Um den Arm 7 auf dieser Höhe zu halten, wird der Arbeitszylinder
15 (oder 16) blockiert, und es wird dann der Arbeitszylinder 13, wie vorstehend erläutert, in Aktion
gesetzt.
Wenn der Vortrieb des unteren Teiles der Ortsbrust entsprechend AB beendet ist, hat dieser Teil der beräumten
Ortsbrust etwa die Form einer Kugelfläche 30.
Sodann beginnt der Ausbruch des oberen Ortsbrustbereiches, ausgehend von der Stelle I (Figur 4), indem
einerseits die Arbeitszylinder 6 zum Anheben des Rahmens 4 und zum Absetzen desselben in der Stellung
gemäß Figur 4 betätigt werden und andererseits der Arbeitszylinder I5 (oder 16) den Arm 7 in die
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strichpunktierte untere Position (Figur 4) bringt. Diese Einstellung mit Abstand zu einer Wand int möglich,
weil der Werkzeughalter 19* der1 sich außerhalb
des von ihm zu bearbeitenden Sektors befindet, kein Vortriebshindernis darstellt.
Nun wird der Arm 7 um den Zapfen 11 geschwenkt, um
ihn während der Ausbrucharbeit auf das Niveau des Streckenfirstes in die in Figur 4 durchgezogen dargestellte
Position zu führen. Bei diesem Vorgang wird der obere Teil der Ortebrust 18 mit einem abgestumpft
halbmondförmigen Ausschnitt I-K versehen.
Ausgehend von dem Ausschnitt I-K wird der obere Teil
der Ortsbrust 18 in der bei Maschinen mit Universalarm bekannten Weise weiter überstrichen. Die Schlichtwerkzeuge
arbeiten vorwiegend längs der Wände, in die sie die Stufen hineinfräsen.
Die zur Erleichterung des Verständnisses gewählte Funk tionsbeschreibung ist nur als Beispiel anzusehen. Auch
andere Arbeitsweisen mit abweichender Schrittfolge sind möglich. Insbesondere ist es interessant, den
Schnitt in einer extremen Radialebene anzulegen, indem der Arm 7 die in Figur 2 durchgezogen dargsstellte
Position einnimmt.
Bei Beendigung der Verspanungsarbeit über die Strecke I-K ist die Maschine einen Schritt vorgerückt. Der
obere Teil der Ortsbrust 18 ist nun etwa kugelförmig gestaltet. Der untere Teil 30 und der obere Teil
überschneiden sich auf der waagerechten Linie, die bei I die Axialebene des Stollens durchquert.
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Die unterschiedliche Ausrichtung von zwei Flächen
30 und 31, die von verschiedenen Mittelpunkten aus
erzeugt worden sind, erlaubt das Ansetzen von^Vortriebsschritten
ausgehend von der Schnittlinie dieser Flächen und nicht von einer Wand, weil es jetzt
dank der Gestalt der Ortsbrust Mittel gibt, um den Werkzeughalter außerhalb eines von ihm zu bearbeitenden
Sektors zu halten und ihn dann einen Schritt vorzutreiben, ohne daß er ein Hindernis für diese
Bewegung darstellt.
Man braucht also die Schritte nicht mehr ausgehend von einem Kreuzungspunkt zu beginnen, was bedeutet,
daß man einerseits die Abmessungen und die Stollenform wählen kann und andererseits abgestumpft halbmondförmige
Schnitte anlegen kann, wodurch die zugespitzten Enden dieser Halbmonde vermieden werden,
an denen die Schnittleistung gering ist, weil die Proportion des zerbrochenen Gesteins dort gesteigert
ist. Die schrittweise Versetzung der Maschine gernäß Figuren 1 bis 4 ergibt sich durch die Parallelogramme
2 auf folgende Weise:
Angenommen die Parallelogramme 2 des Gerüstes 1· befänden
sich in ihrem Ausgangszustand (Figur 6A), in dem die Fußplatten 27) auf dem Boden nach hinten gesetzt
sind. Die Hubzylinder 22 heben die Fußplatten 23 leicht an, während die Verstellzylinder 24
sich verkürzen (Figur 6B). Die Hubzylinder 22 werden dann blockiert, die Verstellzylinder 24 verkürzen
sich weiter, bis die Fußplatten 23 um einen Schritt vorgerückt sind (Figuren 6c und 6d). Dann
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-Λ6 -
werden die Verstellzylinder 24 umgekehrt (Figur 7A)
> während din Hubzylinder 22 die Fußplatten 23 aui" dem
Stollenbodon absetzen (Figuren 73 und 7C). Die Hubzylinder
22 bleiben blockiert, während die Verstcllzylinder 24 ausfahren, um die Parallelogramme erneut
zu verschieben und indem sie diesmal gegen die Fußplatten 23 drücken bewirken sie eine Verschwenkung dec Gerüstes
1 auf den Hubzylindern 22, wobei sie es etwas anheben und es schließlich zusammen mit den Hubzylindern
22 auf dem Stollenboden absetzen. Das Gerüst 1 ist nun einen Schritt vorgerückt.
Zur Änderung der Vortriebsrichtung der Maschine kann man die Fußplatten 23 mit Hilfe der Arbeitszylinder
22 und 24 anheben und gleichzeitig in der gewünschten Richtung den Lenkzylinder 29 betätigen, bis dieser
den Hebel 27 unter Drehung um den Zapfen 28 in die
geänderte Richtung eingeschwenkt hat. Dieser Hebel nimmt bei seiner Verschwenkung die beiden Führungen
26, die Traverse 25 und die Fußplatten 23 mit, die
parallel zum Hebel 27 bleiben. Der Lenkzylinder 29 wird nun blockiert, während die Arbeitszylinder 22
und 24 die Fußplatten 23 in der geänderten Richtung auf dem Boden absetzen. Sodann drücken die Arbeitszylinder
22 und 24 auf die Fußplatten 23, um das Gerüst
1 etwas anzuheben, während der Lenkzylinder in seiner Arbeitsrichtung umgekehrt wird, um seine
ursprüngliche Länge zurückzuerhalten und das Gerüst parallel zu den Fußplatten 23 auszurichten. Der
Lenkzylinder 29 wird nun wieder blockiert und die Hubzylinder 22, 24 setzen das Gerüst 1 auf dem Boden
ab.
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Während der Anhebung des Gerüstes 1 verschiebt sich der mit dem Gerüst 1 verbundene Hobel 27 senkrecht .
zwischen seinen Führungen 26, die so hoch sind, daß der Hebel 27 nicht aus ihnen herausgleitet.
Während des Vortriebes oder Zurücksetzens läßt sich das Wendemanöver durchführen.
Wenn die Maschine gemäß Figuren 1 bis 4 hartes Gestein
aus dem Gebirge herauslösen muß., reicht ihr Gewicht
nicht aus, um sie während der Arbeit unbeweglich zu halten, und es ist eine Verankerung erforderlich.
Zur Verankerung auf dem Boden dienen mehrere Verankerungszylinder 32, die jeweils an Flanken des Gerüstes
angelenkt sind (Figuren 9 und 10). An dem Ende der
Kolbenstangen dieser Zylinder sind Backen 33 gelenkbeweglich befestigt. Die Backen 33 umgreifen Wulstprofilierungen
von Schienen Jk, die eine durchgehende Rampe bilden. Diese Schienen 32I- sind am oberen Ende
von Hülsen 35 befestigt, die auf Stangen 36 aufgeschraubt
sind, welche in den Boden 3 des Stollens eingelassen
sind. Die Verankerungszylinder 32 arbeiten in
der gleichen Ebene wie die Stangen 36 und verlaufen parallel zu diesen.
Während die Maschine mit Hilfe ihrer Parallelogramme
versetzt wird, sind die Verankerungszylinder 32 entspannt
und behindern die Verschiebung der Verankerungseinrichtung nicht. Die Backen 33 gleiten auf den
Schienen 3^·
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Dei stillstehender Maschine ziehen die Ve rankerungs zylinder
32 an den Backen 33* die auf den unteren
Teil von WuJ stprofilierungen der Schienen y\ wirken
und diese Zugkraft auf die Stangen 3^ übertragen. Die Verstellung der Verankerungszylinder 32 bewirkt
ein Andrücken der Maschine gegen den Stollenboden mit einer ihrem Eigengewicht hinzugefügten Kraft,
wodurch eine zusätzliche Bodenhaftung hervorgerufen wird.
Um die Verankerungseinrichtung verschiedenen Stollenbreiten anpassen zu können, ist jeder Zylinder des
Verankerungsorgans 32 in eine Hülse 37 mit umgekehrter
Steigung eingeschraubt. Diese Hülse 37 ist ihrerseits
mit einer an eine Oc-rüstflanke 1 angelenkten
Gewindespindel 38 verschraubt. Durch Drehen der Hülse
37 verändert man die Länge der Verankerungsvorrichtung, so daß diese verschiedenen Streckenbreiten
angepaßt werden kann, wie in Figur IO gezeigt ist.
Die erste Abwandlung der ersten Ausführungsform der Erfindung geht aus den Figuren HA und HB hervor.
Die hier gezeigte Maschine weist ein Gerüst 1 auf, das mit vier Hubzylindern 5$ ?*uf dem Boden steht.
Ein Arm 7 ist mittels eines Drehgelenkes 8 vorne an das Gerüst angesetzt. Dieses Drehgelenk 8 weist einen
im wesentlichen senkrechten Bolzen 9 auf, der in den Lagerösen 10 des Gerüstes 1 drehbar ist.
Der Arm 7 ist an dem Drehgelenk 8 um einen Querzapfen
11 schwenkbar, dessen Achse im wesentlichen senkrecht
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zur Ebene des Gerüstes 1 verläuft, wenn die Axialebene
des Armes 7 und die Axialebene des Gerüstes 1 zusammenfallen.
Auf den Bolzen 9 ist eine Trommel 12 aufgekeilt. Auf
diese Trommel 12 sind zwei parallele Seile 55 aufgewickelt, deren Enden mit zwei Hebeln 56 verbunden
sind, die jeweils an die Kolbenstangen der an dem Gerüst 1 befestigten Arbeitszylinder I3 angelenkt sind.
Der von der Trommel 12 freie Teil der Seile wird von Bügeln 57 auf der Trommel 12 blockiert.
Auf die beiden Enden des Zapfens 11 sind zwei Hebel 14 aufgekeilt. An das freie Ende jedes Hebels 14 ist gelenkig
einerseits ein mit dem Arm 7 verbundener Arbeitszylinder 15 und andererseits ein an eine auf den
Bolzen 9 aufgekeilte Traverse I7 angelenkter Arbeitszylinder
16 angesetzt. Die Gruppe der Arbeitszylinder 15 und 16 bewirkt die Verschwenkung des Armes' 7 auf
dem Zapfen 11 des Drehgelenkes 8.
Zum Längsvortrieb der Maschine dient ein Axialzylinder
24, der sowohl mit dem Boden des Gerüstes 1 als auch mit der hinteren Fußplatte 2j5 beweglich verbunden
ist. Zum Wenden der Maschine wird ein Lenkzylinder 29 verwendet, der einen Hebel 27 steuert (s. Figur·
8).
Die Beschickungsvorrichtung und' der Axialförderer zum Abtransport des gelösten Materials entsprechen
den Anordnungen nach Figur 1 und sind mit den vier Hubzylindern 58 verbunden.
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Das Gerüst 1 1st mit einer Vorrichtung zur Verankerung
auf dem Boden ausgestattet, die derjenigen gemäß Figuren 9 und 10 im wesentlichen entspricht und
lediglich darin abweicht, daß zwischen jedem Drehgelenk am Gerüst und jedem Verankerungszylinder J>2 ein Verlängerungszylinder 59 vorgesehen ist.
lediglich darin abweicht, daß zwischen jedem Drehgelenk am Gerüst und jedem Verankerungszylinder J>2 ein Verlängerungszylinder 59 vorgesehen ist.
Um mit einer Maschine gemäß Figuren HA und HB einen Stollen vorzutreiben, beginnt man mit dem in unterer
Position befindlichen Gerüst (Figur HA) und höhlt
den unteren Teil der Ortsbrust 18 auf einer Fläche J>0 aus.
den unteren Teil der Ortsbrust 18 auf einer Fläche J>0 aus.
Dann wird mit Hilfe der Arbeitszylinder 58 die ganze
Maschine mit Ausnahme der Beschickungs- und Abtransportvorrichtung in die obere Stellung angehoben.
Gleichzeitig verlängern sich die Arbeitszylinder 59* um die Verankerungszylinder 32 mit den Verankerungsschienen y\ in Berührung zu halten. Die Maschine befindet sich nun in der Stellung gemäß Figur HB.
Gleichzeitig verlängern sich die Arbeitszylinder 59* um die Verankerungszylinder 32 mit den Verankerungsschienen y\ in Berührung zu halten. Die Maschine befindet sich nun in der Stellung gemäß Figur HB.
In dieser Stellung wird der obere Teil der Ortsbrust 18 auf einer Fläche 31 bearbeitet. Der Ausschnitt im
Gestein entspricht demjenigen, den man mit der vorhergehend beschriebenen Ausführungsform der Maschine
erzeugt hat.
Nach Beendigung eines Ausbruchdurchganges wird die
Maschine wieder abgesenkt und mittels der Parallelogramme vorgerückt.
Maschine wieder abgesenkt und mittels der Parallelogramme vorgerückt.
Die zweite Variante der ersten Ausführungsform be-
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steht aus einer Maschine gemäß Figuren 1 bis 3 oder HA und HD, die jedoch dadurch verdoppelt ist, daß
ihr Rahmen K oder ihr Gerüst 1 zwei 'Arme 7 trägt.
Eine zweite Ausführungsform der Maschine gemäß der
Erfindung ist in den Figuren 12, 13 und 14 veranschaulicht.
Bei dieser letzten AusfUhrungsform ist das Gerüst 1
auf Parallelogrammen 2 montiert, die nicht nur seine Versetzung in Vortriebsrichtung ermöglichen, sondern
die darüber hinaus das Gerüst 1 quer zu dieser Richtung bewegen können, damit es eine zweite Vortriebsstellung
einnehmen kann.
Der Arm 7 ist unverändert geblieben und wird in gleicher
Weise mit dem Gerüst 1 verbunden wie bei den vorstehend erläuterten Maschinen.
Gemäß Figur 12 ist die untere Stellung des Armes 7 durchgezogen und seine waagerechte Stellung strichpunktiert
dargestellt.
Bei der Maschine gemäß Figuren 12 bis ll\ ist - wie
bei der Machine nach Figuren'1 bis 3 - die Trommel durch einen Querhebel 12 ersetzt, der auf den Bolzen
9 aufgekeilt und mit Arbeitszylindern 13 verbunden ist.
An die vordere und hintere Wand des Gerüstes 1 sind zwei Antriebsparallelogramme 2 angelenkt, die so arbeiten,
daß der Quervortrieb den Längsvortrieb überwiegt.
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Jedes Parallelogramm 2 weist zwei zueinander para]Ie-Ie
Hubzylinder 22 uru; eine Fußplatte 23 auf, die in
Ruhestellung auf dem Stollcnboden aufliegt.
Jeder Hubzylinder 22 ist mit seiner Kolbenstange mittels eines Universalgelenkes an das Gerüst 1 angelenkt,
während sein Zylinder ebenfalls über ein Universalgelenk an die Fußplatte 23 angreift.
Wie aus Figur 15 hervorgeht, sind die beiden Fußplatten
23 über eine Traverse 25 starr miteinander verbunden.
Diese Traverse 25 trägt zwei Führungen 26, zwischen denen der Längsausleger eines kreuzförmigen
Doppelschlittens 39 gleiten kann. Der Querausleger des Schlittens 39 ist zwischen den Führungen verschiebbar,
die ihn tragen und die zum Hebel 27 gehören, der von dem Zapfen 28 gehalten ist, um den
er sich drehen kann. Der Zapfen 28 ist am Boden des Gerüstes 1 angebracht.
Zwei axial gegenüberliegende und mit ihrem Zylinder jeweils am Boden des Gerüstes 1 angelenkte Verstellzylinder
24 tragen am Ende ihrer Kolbenstange eine Rolle 40, die auf einer Führung 41 abrollen kann,
welche an einer Fußplatte 23 befestigt ist. Die Verstellzylinder 24 bewirken den Längsvortrieb der Maschine.
Wenn kein zu großes Mißverhältnis zwischen den Längsschritten und den Querschritten besteht,
können die Verstellzylinder 24 anstelle der Rollenbestückung ebenfalls mit der Traverse 25 oder den
Fußplatten 23 gelenkig verbunden sein.
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Zwei Arbeitszylinder 42 bewegen die Maschine in
Querrichtung. Jeder von ihnen int über Universalgelenke
einerseits mit einer Fußplatte,23 und andererseits mit dem Gerüst 1 gelenkig verbunden.
Außerdem ist ein Lenkzylinder 29 an das Gerüst 1 und den Hebel 27 beweglich angesetzt.
Zum Vortrieb eines Stollens mit Hilfe einer Maschine gemäß Figuren 12 bis 14 wird die Haschine mit Hilfe
der Parallelogramme 2 in die erste Vortriebsstellung, beispielsweise rechts von der Axialebene des Stollens,
gebracht.
Der Arm 7 wird von dem Zylinder 15 (oder 16) in die
beste Arbeitslage, z.B. die in Figur 12 strichpunktiert wiedergegebene waagerechte Stellung geführt
und von dem Arbeitszylinder 13, von der Axialebene des Stollens nach links geschwenkt. Der Werkzeughalter
19 wird an der Stelle A gegen die Ortsbrust l8 angelegt. Er nimmt die in Figur I3 gestrichelt dargestellte
Position ein.
Diese Einstellung mit Abstand zur Wand ist möglich, weil der Werkzeughalter 19 sich außerhalb des von
ihm zu bearbeitenden Sektors befindet und daher kein Vortriebshindernis bildet.
Sobald der Werkzeughalter I9 kreisend umläuft, beginnt
die Fräsarbeit, weil die Arbeitszylinder 13 den Arm 7 nach rechts schwenken. Zwischen den Punkten
A und B wird ein erster Gesteinsschnitt angelegt, der die Form eines abgestumpften Halbmondes hat.
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Anschließend wird der Arm bei fortgesetzter Ausbrucharbeit von dem Arbeitszylinder 15 (oder 16) auf eine
Höhe angehoben oder abgesenkt, die dem Durchmesser des Werkzeughalters entspricht, wobei der Arbeitszylinder
15 oder 16 den Werkzeughalter auf einem Niveau hält, das erforderlich ist, damit er einen neuen waagerechten
Schnitt anlegen kann, wenn der Arm 7 von den Arbeitszylindern IjJ von B nach A verschwenkt wird. Sodann
wird die Hälfte derjenigen Fläche der Ortsbrust 18 überstrichen, die bei gegebener Stellung der Maschine
erreichbar ist.
Wenn die rechte Hälfte der Ortsbrust 18 von A bis B ausgehöhlt ist, so nimmt dieser Teil des Stollens angenähert
Kugelform ]}0 an (Figur IjJ) ·
Die Parallelogramme 2 versetzen nun die Maschine nach links. Die Hubzylinder 22 heben die Fußplatten 23 etwas
an bis sie blockiert sind. Sodann verschieben die Arbeitszylinder 42 die Fußplatten 23 quer zur
Axialebcne der Maschine. Der Querausleger des kreuzförmigen Schlittens 39 gleitet in den Führungen des
Hebels 27- Der Hebel 27 wird von dem Lenkzylinder 29
unbeweglich gehalten. Die Führungen 41 gleiten auf den Rollen 40. Wenn die Fußplatten 23 über das durch
die Hublänge der Arbeitszylinder 42 bestimmte maximale Stück versetzt worden sind, drücken die Arbeitszylinder
22 die Fußplatten 23 auf den Boden.
Gegen die Fußplatten 23 abgestützt heben die Zylinder
22 nun das Gerüst 1 etwas an und werden blockiert. Die Arbeitszylinder 42 werden umgekehrt, um das Ge-
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rust 1 sov/eit zur Seite zu versetzen, wie die Fußplatten
23 sich bewegt haben. Dann wird das Gerüst
von den Arbeitszylindern 22 auf dem'Boden abgesetzt. Erforderlichenfalls lassen sich weitere seitliche
Versetzungen des Gerüstes 1 auf die gleiche Welse durchführen.
Bei Beendigung dieser Rangierschritte hat die Maschine
eine zweite Vortriebsstellung eingenommen, die in bezug auf die Axialebene des Stollens zur
ersten Vortriebsstellung symmetrisch ausgerichtet ist.
Die zweite Hälfte der Ortsbrust 18 wird jetzt ausgehend von der Stelle C ausgefräst, wobei die Bewegungen
symmetrisch zu denen erfolgen, die im Verlauf der Beräumung der ersten Ortsbrusthälfte durchgeführt
worden sind.
Sobald die Ausbrucharbeit auf der linken Hälfte der Ortsbrust 18 beendet ist, hat auch dieser Teil eine
etwa kugelförmige Fläche 31·
Die Flächen 30 und 31 überschneiden sich auf einer
senkrechten Linie in der Axialebene des Stollens, woraus sich die gleichen Vorteile herleiten, die
sich aus der Form der mit der Maschine gemäß der ersten Ausführungsform bearbeiteten Ortsbrust ergeben.
Eine erste Variante der zweiten Ausführungsform der Erfindung ist aus den Figuren 17* 18 und 19 ersichtlich.
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Bei dieser Variante verschiebt sich die Maschine in Querrichtung auf einer Plattform, auf der sie in zwei
definierten Stellungen verriegolbar ist. Die Plattform
kann mittels einer Vorrichtung auf dem Boden verankert sein, die der Breite des vorzutreibenden
Stollens anpaßbar ist.
Grundsätzlich entspricht die Maschine gemäß Figuren 17 bis 19 derjenigen nach Figuren 12 bis 14. Bei dem
dargestellten Beispiel ist lediglich der Querhebel 12 wieder durch eine Trommel 12 ersetzt worden, wie dies
bereits im Falle der Figur 11 geschehen ist.
Die Plattform 4^ ist als rechteckiger Rahmen mit zwei
Balken 44 gestaltet, die zur Vortriebsrichtung quer verlaufen und von zv;ei Streben 45 miteinander verbunden
werden. An den beiden Enden der Balken 44 sind Verankerungsvorrichtungen 46 gelenkig befestigt.
Jede Verankerungsvorrichtung 46 besteht aus zwei zueinander
parallelen Auslegern, die an die Balken 44 und einen sie tragenden Längsbalken 48 angelenkt
sind. Die beiden Verankerungsvorrichtungen 46 werden von zwei Stangen 49 auf dem ermittelten Abstand gehalten,
deren Länge veränderlich ist und deren Enden mit den Auslegern 47 oder den Balken 48 gelenkig verbunden
sind.
An jeden Balken 48 sind Verankerungsmittel angehängt,
die bei diesem Beispiel aus einer Reihe kleiner Parallelogramme 50 gebildet sind, deren Basis im wesentlichen
waagerecht liegt und die von Verankerungszy-
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lindern 32 verformt werden, deren beiden schrägen
Seiten zu Kniehebeln 51 gehören. An das freie Ende
dieser Hebel 5± sind Stangen 52 angelenkt, die mit
ihrem unteren Ende beweglich an Backen 33 angreifen, die den Rand von Gewindehülsen 35 übergreifen, welehe
auf in den Boden 3 des Stollens eingelassene Stangen 36 aufgeschraubt sind. Stangen und Backen
gehören zu Parallelogrammen, deren Seiten parallel zu denjenigen der Parallelogramme 50 ausgerichtet
sind.
Die Backen ein und derselben Vorrichtung 46 liegen auf einer durchgehenden Linie, die im wesentlichen
parallel zur Basis der Parallelogramme 50 verläuft.
Das Gerüst 1 ruht auf den beiden Querbalken 44. Auf diesen Balken 44 kann es insbesondere zwei definierte
Stellungen einnehmen, die symmetrisch zur Axialebene der Plattform 43 sind.
Zur Blockierung des Gerüstes 1 in diesen definierten Stellungen tragen die Balken 44 an zweckmäßig gewählten
Stellen Anschläge 53> deren Unterfläche schräggeneigt ist. An den Anschlägen 53 entsprechenden SteJ-len
trägt das Gerüst 1 Blockierungszylinder l}h, deren
Kolbenstange in Spannkeilen endet, die die gleiche Schrägneigung aufweisen, wie die Unterfläche des
einen Anschlages 53· Die Einführung dieser Spannkeile der Arbeitszylinder 54 unter die Anschläge 53 gewährleistet
die Verbindung des Gerüstes 1 mit der Plattform 43.
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Zur Verankerung der Plattform 43 drücken die Arbeitszylinder
32 gegen die Kniehebel 51, mit denen sie verbunden
sind, was sich als Zugkraft auf die Stangen 52, die Backen 33 und die im Boden verankerten Stangen
überträgt.
Die sich ergebene Verankerungskraft wird dem Eigengewicht der Maschine und der Plattform hinzugefügt,
wodurch eine zusätzliche Haftkraft erzeugt wird.
Die Maschine arbeitet in beiden Positionen, die sie auf der Plattform 43 einnehmen kann, genau wie die
Maschine, die sich gemäß der zweiten Ausführungsform der Erfindung in Querrichtung versetzen kann.
Die Versetzung der Maschine auf der Plattform wird durch eine Winde mit senkrechter Achse bewirkt, die
auf dem Gerüst 1 und auf der Trommel befestigt ist, deren beiden Seile gegenläufig aufgewickelt sind.
Die Kabel passieren an den Streben 45 befestigte Scheiben, und ihre freien Enden sind an dem Gerüst
1 befestigt.
Der Vortrieb, das Zurücksetzen oder das Wenden der Maschine und der Plattform 43 werden von den Parallelogrammen
2 der Maschine bewirkt, nachdem diese mittels der Blockierungszylinder 54 mit der Plattform
verbunden worden ist.
Eine zweite Variante der zweiten Ausführungsform der
eirfindungsgemäßen Maschine ist in Figur 20 wiedergegeben. Diese Maschine entspricht der Maschine gemäß
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Figuren 17 bis 19, weil auch sie auf einer Plattform
43 montiert ist, unterscheidet sich jedoch von dieser
ersten Variante insofern, als sie um eine senkrechte
Achse oder einen auf der Plattform befestigten Kranz so schwenkbar ist, daß sie zwei bestimmte Positionen
auf der rechten und auf der linken Seite der Symmetrieebene der Plattform 43 einnehmen kann. Sie ist in jeder
dieser Positionen zu der Plattform verriegelbar.
Die Plattform 43 v/eist eine Achse 5 auf,, die in den
hinteren Teil des Gerüstes 1 eingesetzt ist. Außerdem ist in Figur 21 ersichtlich, daß die Plattform
43 eine zylindrische Vorderwand aufweist, deren Achse
die Schwenkachse der Maschine ist. In dieser Wand befindet sich ein Ausschnitt 60.
Ferner ist das Gerüst 1 mit einer Sockelfläche versehen, deren Innenflanke ebenfalls zylindrisch verläuft.
Sie ist konzentrisch zur Vorderwand der Plattform und mit einem Ausschnitt 61 ausgestattet.
Die obere Wand dieses letztgenannten Ausschnittes bildet eine Schrägfläche und die untere Wand trägt
auf ihrer Innenfläche einen Belag mit hohem Haftkoeffizienten. Die Wände der beiden Ausschnitte 60
und 6l greifen zusammen.
Auf der Plattform 43 sind an geeigneten Stellen radial,
gerichtete Verriegelungszylinder 62 angeordnet, deren Kolbenstange in einem Keilstück endet.
Ein Arbeitszylinder 63, der einerseits mit dem Gerüst
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und andererseits mit der Plattform 43 verbunden ist,
bewirkt die Schwenkung der Maschine.
Zum Stollenvortrieb mit einer Maschine nach Figur wird der Arbeitszylinder 63 so betätigt, daß er die
Maschine in ihre erste Vortriebsstellung, beispielsweise in die in Figur 20 durchgezogen dargestellte
Position bringt, in der die senkrechte Rotationsachse des Armes 7 bei 01 liegt.
Dann werden die Arbeitszylinder 62 betätigt, die die Keilstücke unter die Schrägfläche des Ausschnittes
schieben. Das Gerüst 1 wird leicht angehoben, wodurch sich der Belag auf der unteren Wand des Ausschnittes
61 mit der Unterfläche der oberen Wand des Ausschnittes 60 haftend verklemmt, so daß Maschine und Plattform
miteinander fest verbunden sind.
Der Stollenvortrieb verläuft in beiden Fällen wie im Zusammenhang mit den querversetzbaren Maschinen der
Figuren 12 bis 14 und 17 bis 19 geschildert.
Nachdem die erste Ortsbrusthälfte (bei unserem Beispiel die linke Hälfte) ausgehöhlt worden ist, wird
die Verriegelung gelockert, und der Arbeitszylinder 63 versetzt die Maschine in die zweite Arbeitsstellung,
wobei die senkrechte Schwenkachse des Armes 7 sich bei 02 befindet. Figur 20 veranschaulicht gestrichelt
die Ausrichtung des Gerüstes 1.
Die Zerspanungsarbeit schafft einen Gebirgsausbruch, dessen Form identisch ist mit derjenigen, die man
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mit den Maschinen der zweiten Ausführungsform erhält .
Zum Vorrücken der Maschine um einen Schritt führt der Arbeitszylinder 63 das Gerüst in die Symmetrieachse
der Plattform, die Verriegelungen sind blockiert und die vorderen und hinteren Parallelogramme versetzen
die gesamte Maschinenplattform.
Falls nötig kann die Plattform 43 mit Verankerungsmitteln ausgerüstet sein.
Eine, den beiden Ausführungsformen gemeinsame Variante
wird unter Bezug auf Figur 22 beschrieben. Sie bietet besondere Vorteile bei dem Vortrieb von stark geneigt
ansteigenden Stollen.
Beispielsweise eine der Maschinen gemäß Figuren 1 bis 3, 17 bis I9 oder 20 verschiebt sich auf mit
dem Boden verankerten Schienen. Figur 22 zeigt eine Maschine mit Schwenkrahmen, deren Gerüst 1 auf den
Seitenflächen mit Zahnrädern 64 versehen ist, die von einem in dem Gerüst untergebrachten Motor und
Reduktionsgetrieben angetrieben werden und die mit zwei Zahnstangen 65 zusammengreifen, die auf dem
oberen Flansch von Schienen 34 vorgesehen sind.
Die Schienen 34 sind aneinanderanstoßend in' zwei
Längsreihen zu beiden Seiten der Maschine angeordnet. Grundsätzlich handelt es sich dabei um kurze
Schienen, die ineinandergesteckt und einzeln mit dem Boden verankert sind.
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Wie die Figuren 23 und 2'\ zeigen, ist eine Schiene
3J! ein Tr"[SGr, der aus einem auf dem !Boden aufliegenden
unteren Plansch, einem ein Zahns tangenelernent
63 tragenden oberen Flansch und einer Platte besteht,
deren Oberfläche etwas geneigt ist. Die beiden Flansche sind durch zwei angesetzte Stege verbunden. An
ein Ende der Schiene ist zwischen die beiden Stege ein Zapfen geschweißt, während am anderen Ende der
Platz zwischen den Stegen frei ist und ein Zapfenloch bildet, in das der Zapfen der benachbarten Schiene
eingreifen kann.
In dem unteren Flansch der Schiene Jh befindet sich
eine längliche Aussparung, durch die ein Verankerungsbolzen hindurchsteckbar ist, dessen Mutter hinter
diesem unteren Flansch angezogen wird.
Auf den gleichen Flansch, jedoch auf der anderen Seite der Stege ist ein hohles Rinnenprofil 60 aufgeschweißt.
Unter das Gerüst 1 sind an die Kante von Längsrändern zwei Stäbe geschweißt, die in diese Rinne 60
eingreifen.
Eine Rinne 61 befindet sich an der Basis jeder Gerüstflanke.
Die Innenwände dieser Rinne weisen einen Belag mit hohem Haftkoeffizienten auf. Der Rinnengrund
wird von Arbeitszylindern 62 durchquert, die quer zu den Schienen verlaufen und deren Kolbenstange
in einem Keilstück endet.
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Zum Stollenvortrieb mittels der beschriebenen Maschine
schieben die mit den Zahnstangen ""65 kämmenden
Zahnräder 64 die Maschine vorher so weit vor, bis sie ihre Arbeitsstellung eingenommen hat. Bei
unbewegter Maschine drücken die Arbeitszylinder 62 ihre Keilstücke auf die Platten 66, wodurch die Maschine
leicht angehoben wird und die unteren Wandbeläge der Rinnen 61 gegen die Unterflächen oberer
Flansche der Schienen 34 angepreßt werden, so daß die Maschine mit den im Boden verankerten Schienen
34 vollständig verbunden wird, ohne daß der Zahnradlauf
erhöhten Drücken unterworfen wird, die die Maschine gegen die Schienen andrücken.
Figur 2j5A zeigt ein Zahnrad 64, das mit der Zahnstange
'65 der Schiene 34 kämmt. Dieser Zustand herrscht während der Maschinenversetzung.
Gemäß Figur 23B ist das Keilstück vorgerückt, und das Gerüst 1 sowie das Zahnrad 64 sind angehoben.
Dieses kämmt nicht mehr mit dem Grund der Zahnstange 65. Das Gerüst 1 wird mit der Schiene 34 blockiert,
Diese Situation herrscht, wenn die Maschine mit der Schiene verbunden ist und wenn sie durch ihre Vermittlung
mit dem Boden verankert ist. Figur 24 zeigt eine Seitenansicht.
Der Stollenvortrieb vollzieht sich gemäß der der Maschine eigenen Technik.
Während des Vortriebes werden mit Hilfe von an der Maschine befestigten Bohrvorrichtungen neue Veran-
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kcrungsbohrungen angebracht, und es v/erden die hinten
zurückgelassenen nunmehr nutzlosen Schienen aufgenommen
und vorne zu einem Schienenstrang verlegt.
Figuren 25 und 26 zeigen eine Maschine, die mit der
geschilderten identisch ist, sich jedoch auf im Boden
verankerten Schienen ohne Zahnstangen bewegt. Der Maschine folgt ein Anhänger C1J, der mittels
eines geradlinig arbeitenden Zylinders 68 angekuppelt ist. Maschine und Anhänger 67 können auf der
Oberseite von Schienen gleiten und sie können von den gleichen Mitteln blockiert v/erden, wie die Maschine
auf Zahnstangen oder durch Zusammengriff von zwei gezahnten Flächen, die die Beläge mit hohem
Haftkoeffizienten ersetzen.
Außerdem sind Nasen 69 vorgesehen, die bei Versagen des Blockierungssysteins Maschine und Anhänger mit
den Verankerungcbolzen der Schienen verriegeln, wobei
die Drehachse dieser Nasen anders orientiert ist als die Symmetrieachse der Maschine.
Der Vorschub vollzieht sich wie folgt:
Die Arbeitszylinder 62 der Maschine werden freigegeben, während diejenigen des Anhängers blockiert bleiben.
Der gegen den Anhänger &J drückende Arbeitszylinder
68 schiebt die Maschine um einen Schritt vor. Dann bewirken die Arbeitszylinder 62 erneut eine
Blockierung der Maschine auf den Schienen.
Danach erfolgt die Bewegung des Anhängers. Seine Ar-
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beitszylinder 62 werden nun freigegeben, während diejenigen
der Macchine blockiert bleiben. Der gegen die
Maschine drückende Arbeitszylinder 68 zieht nun an dein Anhänger und verschiebt ihn ebenfalls um einen
Schritt. Sodann bewirken die Zylinder 62 des Anhängers erneut seine Blockierung auf den Schienen.
Die Schienen werden wie im Zusammenhang mit dem vorangegangenen Fall geschildert wiederverwendet.
Bei allen Ausführungsformen der erfindungsgemäßen
Maschine kann der -eine Werkzeughalter 19 durch mehrere
Werkzeughalter ersetzt werden, deren Rotationsachsen ebenso wie die Arme 7 zueinander parallel
liegen und deren 'Werkzeuge in einer einzigen zu den' Rotationsachsen senkrechten Ebene arbeiten.
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Claims (30)
1. Maschine zum Vortrieb unterirdischer Stollen, bestehend aus einem versetzbaren Gerüst und einem in
alle Richtung schwenkbaren Arm, der einen rotierenden Werkzeughalter trägt, dadurch gekennzeichnet
, daß die über dem Umfang des Werkzeughalters (19) verteilt angeordneten Schneidwerkzeuge (20) in einer einzigen zur Armerstreckung senkrechten Ebene arbeiten, und daß
die Maschine Mittel aufweist, welche die die Armbewegungen steuernden Gelenke (j, 8) zwei verschiedene
definierte Stellungen einnehmen lassen, wobei in jeder dieser Stellungen das Gelenklager stillsetzbar
ist.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet
, daß das versetzbare Gerüst (1) eine zur Symmetrieebene der Maschine senkrecht gerichtete waagerechte Achse (5) aufweist, um
die ein Rahmen (4) kippbar ist, der den in alle Richtungen schwenkbaren Arm (7) trägt und von Arbeitszylindern
(6) oder entsprechenden Mitteln um die waagerechte Achse (5) zwischen einer unteren Position B
sowie einer oberen Position K verschwenkt und in jeder dieser Stellungen von den Arbeitszylindern
blockiert gehalten wird.
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gerüst (1) Hubzylinder (22) aufweist und daß Mittel zum Aufladen
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und Abtransport dos Gesteinsbruches mit dem Teil dieser
Arbeitszylinder verbunden sind, der gegen den Boden gerichtet ist, während der Rest der Maschine an
dem hochfahrbaren Teil dieser Arbeitszylinder befestigt ist.
4. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis J5>
dadurch gekennzeichnet, daß Antriebs- und Ausrichtmittel vorgesehen sind, die aus zwei Parallelogrammen
(2) bestehen, welche an zwei gegenüberliegenden senkrechten Flächen des Gerüstes (1) in sich verschiebbar
angelenkt sind.
5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet
, daß jedes Parallelogramm (2) im wesentlichen aus zwei zueinander parallelen Hubzylindern (22) gebildet ist, die einerseits an
das Gerüst (1) und andererseits an eine waagerechte Fußplatte (23) angelenkt sind.
6. Maschine nach Anspruch 5* dadurch gekennzeichnet,
daß jedes Parallelogramm (2) einen Diagonal-Arbeitszylinder '(24) aufweist, der die Parallelogrammverschiebung bewirkt.
7. Maschine nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet , daß die Fußplatten (23)
der beiden Parallelogramme (2) mittels einer Traverse (25) starr miteinander verbunden sind.
8·. Maschine nach Anspruch 1J, dadurch gekenn,
zeichnet , daß ein axialgerichteter
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Arbeitszylinder (21I) einerseits mit dem Gerüst (1)
und andererseits mit der Traverse (25) bzw. einer Fußplatte (2j?) verbunden ist und die Parallelogramm-Verschiebung
bewirkt.
9. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß auf dem Boden des Gerüstes (1) ein senkrechter Zapfen (28) vorgesehen ist, um den ein Hebel (27) drehbar ist, der
außerdem zwischen zwei Führungen (26) auf der Traverse (25) in Fortbewegungsrichtung verschiebbar
ist.
10. Maschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein Lenkzylinder (29)
einerseits mit dem Gerüst (1) und andererseits mit dem Hebel (27) verbunden ist.
11. Maschine nach Anspruch 1J, dadurch gekennzeichnet,
daß auf dem Boden des Gerüstes (1) ein senkrechter Zapfen (28) vorgesehen ist, um den ein Hebel (27) drehbar ist, der
mittels zweier Führungen (26) einen Doppelschlitten (39) trägt, der zwischen den Führungen in einer
ersten Bewegungsrichtung verschiebbar ist und der außerdem zwischen zwei anderen an der Traverse (25)
befestigten Führungen in einer zweiten Richtung verschiebbar ist, die zur ersten Bewegungsrichtung
senkrecht verläuft.
12. Maschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder zwei axial-
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gerichtete Arbeitszylinder (24), die einerseits mit.
dem Gerüst (1) und andererseits mit der Traverse (25) oder den Fußplatten (23) verbunden sind, die Verschiebungen
±λ der ersten Bewegungsrichtung veranlassen, daß zwei zur Axialebene der Maschine senkrechte,
in bezug auf den Zapfen (28) symmetrisch angeordnete und einerseits mit dem Gerüst (1) sowie
andererseits mit der Traverse (25) oder den Fußplat-· ten (23) verbundene Arbeitszylinder (42) die Verschiebungen
in der zweiten Bewegungsrichtung bewirken und daß ein einerseits mit dem Gerüst (1) und
andererseits mit dem Hebel (27) verbundener Arbeitszylinder (29) die Drehung der Maschine um den
Zapfen (28), hervorruft.
13. Maschine nach einem der Ansprüche 1, 2 und 3>
dadurch gekennzeichnet, daß Mittel
zur Verankerung des versetzbaren Gerüstes (1) an in den Stollenboden eingelassenen Stangen (36) vorgesehen
sind.
14. Maschine nach Anspruch I3, dadurch gekennzeichnet
, daß die Stangen (36) auf beiden Seiten der Maschine in den Boden eingelassen sind und daß zur Verankerung an diesen Stangen (36)
auf beiden Seiten mit dem Gerüst (1) verbundene Arbeitszylinder (32) dienen, die mit Backen (33) ausgerüstet
sind, deren jede auf eine an der in den·Boden eingelassenen Stange (36) befestigten Hülse (35)
eine axiale Zugkraft ausübt.
15· Maschine nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet
, daß jeder Verankerungs-
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zylinder (32) ein Parallelogramm steuert, dessen eine Seite von einer zur Standebene der Maschine
im wesentlichen parallelen länglichen Backe (33) gebildet ist.
16. Maschine nach Anspruch 15, dadurch gekenn
ζ e i c h η e t , daß die auf ein und derselben Seite der Maschine befindlichen Backen (33)
eine durchgehende Haltelinie darstellen, die zur Standebene der Maschine im wesentlichen parallel
ist.
17· Maschine nach Anspruch 13* dadurch gekennzeichnet,
daß die Stangen (36) auf beiden Selten der Maschine in den Stollenboden eingelassen
sind, und daß zur Verankerung an diesen Stangen (36) auf beiden Seiten mit dem Gerüst (1) verbundene
Arbeitszylinder (32) dienen, die mit PJacken (33) ausgerüstet sind, die auf eine an den Stangen
(36) parallel zum Stollenboden befestigte Rampe (34) eine parallel zur Stangenachse wirksame Zugkraft ausüben.
18. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß sie auf einer vorrückbaren Plattform (43) angeordnet ist, auf der sie von einer Winde od.dgl. zwischen zwei definierten
zur Axialebene der Plattform (43) symmetrischen Positionen quer zur Stollenvortriebsrichtung verschiebbar
und zu der sie in jeder dieser Positionen blockierbar ist.
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19. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet
, daß sie auf einer vorrückbaren Plattform (43) angeordnet ist, die eine
senkrechte Achse bzw, einen Kranz aufweist, um die bzw. um den die Haschine zwischen zwei bestimmten
Stellungen von einem mit der Plattform und der Maschine verbundenen Arbeitszylinder (63) schwenkbar
ist, und daß die Maschine Mittel zur Verriegelung mit der Plattform oder urngekehrt aufweist.
20. Maschine nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet,
daß die Plattform (43) mit der> Stollenbreite anpaßbaren Verankerungsrnitteln
ausgestattet ist.
21. Maschine nach Anspruch 19* dadurch gekennzeichnet,
daß die Verankerungsmittel (46) der Plattform ^3) auf beiden Seiten
derselben seitlich angeordnet sind und jeweils aus zwei zueinander parallelen Auslegern (47) bestehen,
deren unteres Ende an die Plattform (43) und deren oberes Ende an einen Längsbalken (48) angelenkt ist,
der sie verbindet und der Verankerungsmittel gemäß den Ansprüchen 14 bis I7 sowie Bohrvorrichtungen
trägt, wobei die Verankerungsmittel von mit ihnen verbundenen Stangen (49) in dem erforderlichen gegenseitigen
Abstand gehalten werden.
22. Maschine nach Anspruch 21, gekennzeichnet
durch Antriebsparallelogramme (2) gemäß den Ansprüchen 7 bis 10, wobei diese Parallelogramme
sowohl die LängsVersetzung als auch den Rich-
- 42 -509810/0296
tungswechscl der Maschine und der mit ihr1 verbundenen
Plattform bewirken.
23. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet
, daß zwei in alle Richtungen schwenkbare Arme (7) vorgesehen sind, die
an das gleiche Gerüst (1) symmetrisch zu seiner
Axialebene angelenkt sind.
an das gleiche Gerüst (1) symmetrisch zu seiner
Axialebene angelenkt sind.
24. Maschine nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet,
daß Antriebsparallelogramme gemäß den Ansprüchen 7 bis 12 sowie Verankerungsmittel
gemäß den Ansprüchen 13 bis I7 vorgesehen
sind.
25. Maschine nach einem oder mehreren der vorangegangenen
Ansprüche, dadurch ge kennzeichnet,
daß sie auf am Boden verankerten Schienen (34) steht, daß sie mit Mitteln zu Verschiebung
auf diesen Schienen (34) ausgestattet ist und daß Mittel zur Blockierung auf den Schienen vorgesehen
sind.
26. Maschine nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet
, daß als Antriebsmittel auf den Schienen (34) an diesen ausgebildete Zahnstangen
(65) und an dem Maschinengerüst (1) befestigte Zahnräder (64) dienen.
27. Maschine nach den Ansprüchen 25 oder 26, dadurch gekennzeichnet, daß
zur Verriegelung auf den Schienen (34) in einem
zur Verriegelung auf den Schienen (34) in einem
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Keilstück endende Arbeitszylinder (6'2) dienen, daß
das Gerüst (1) eine Reibfläche aufweist, die gegen eine entsprechende Fläche auf den Schienen und eine
Gleitfläche der Keilstücke anpreßbar ist, die von diesen im gleichen Moment wie die /Bahnräder (64)
angehoben werden, die dem Blockieru-ngsdruck ausweichen.
28. Maschine nach Anspruch 25 mit einem Anhänger,mit dem
sie über einen Translationszylinder gekuppelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß
die Maschine und der Anhänger (67) auf am Boden verankerten
Schienen (34) verschiebbar sind, daß sie Blockierungsmittel aufweisen, bestehend aus Arbeitszylindern
mit Keilstücken, deren Einführung zwei gezahnte Flächen aneinanderdrückt und mit Nasen (69)*
die gegen die Verankerungsbolzen (36) anpreßbar sind, und daß die Blockierungsmittel der Maschine und des
Anhängers gleichzeitig oder alternativ während der Arbeitsphase des Translationszylinders v/irksam sind.
29- Maschine nach einem oder mehreren der vorangegangenen
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (7) bzw. jeder Arm (7) mehrere
Werkzeughalter (19) aufweist, deren Rotationsachsen sowohl zueinander als auch zur Armerstreckung parallel
liegen und deren Werkzeuge in einer gemeinsamen, zu den Rotationsachsen senkrechten Ebene arbeiten.
30. Maschine nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der oder die Werkzeughalter (I9) mit Schlichtwerkzeugen (21) ausgerüstet sind, die in
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_ 2(4 -
gleicher Ebene parallel zur Schneidwerkzeugebene liegen und sowohl axial als auch radial zurückgesetzt
sind.
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