DE2438025B2 - Verfahren zur Herstellung eines latenten elektrostatischen Ladungsbildes und Aufzeichnungsträger zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines latenten elektrostatischen Ladungsbildes und Aufzeichnungsträger zur Durchführung des VerfahrensInfo
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Description
eines latenten elektrostatischen Ladungsbildes auf der Oberfläche einer pyroelektrischen Schicht, die ein Teil
eines Aufzeichnungsträgers ist, mit einer elektrisch leitenden Schicht und einer photoleitenden Schicht, die
zwischen der pyroelektrischen Schicht und der elek
trisch leitenden Schicht angeordnet ist, bei dem eine
Temperaturdifferenz zur Ausbildung von Oberflächenladungen unterschiedlicher Polarität auf den beiden
Oberflächen der^iyroelektrischen Schicht erzeugt wird.
Die Erfindung betrifft weiterhin einen Aufzeich
nungsträger zur Durchführung dieses Verfahrens mit
einer pyroelektrischen Schicht, einer elektrisch leitenden Schicht und einer photoleitenden Schicht, die
zwischen der pyroelektrischen Schicht und der elektrisch leitenden Schicht angeordnet ist, wobei eine
Temperaturdifferenz zur Ausbildung von Oberflächenladungen unterschiedlicher Polarität auf den beiden
Oberflächen der pyroelektrischen Schicht erzeugbar ist. Bei einem bekannten Aufzeichnungsträger dieser Art
(US-PS 37 13 822) wird letztere durch Verwendung
einer kristallinen photoleitf?hipen-pyroelektrischen
Verbundenschicht gemeinsam mit einer elektrisch leitenden Schicht gebildet. Gemäß dieser US-PS findet
der bekannte Aufzeichnungsträger zur Durchführung eines Verfahrens gemäß der eingangs erwähnten Art
Anwendung, indem zuerst die photoleitfähige-pyroelektrische Verbundschicht im Dunkeln erwärmt wird, um
eine positive elektrostatische Ladung auf einer Oberfläche der Verbundschicht und eine negative elektrostatische Ladung auf der entgegengesetzten Oberfläche zu
so entwickeln. Darauf wird die aufgeladene Verbundschicht bildmäßig belichtet, wodurch die belichteten
Bildbereiche einer niedrigen Leitfähigkeit in solche einer hohen Leitfähigkeit umgewandelt werden. Hierdurch wird es möglich, daß sich die negativen und
positiven Ladungen der belichteten Bereiche vereinigen, was zu einer Verringerung von Oberflächenladungem in den belichteten Bereichen unter Bildung eines
elektrostatischen latenten Ladungsbildes auf der photo leitfähigen-pyroelektrischen Verbundschicht führt. So
bald jedoch eine für das Bild charakteristische
Aufladung auf der photoleitfähigen-pyroelektrischen Verbundschicht stattgefunden hat, muß es sofort
entwickelt werden, um ein Zerstreuen von Ladung als Folge eines unbeabsichtigten Belichtens der photoleitfä
higen-pyroelektrischen Verbundschicht oder einen
Durchschlag in letzterer zu vermeiden. Die auf der photoleitfähigen-pyroelektrischen Verbundschicht in
den belichteten Teilen befindliche Ladung wird intern
30
zur elektrisch leitenden Schicht abgeleitet,
Bekannt ist ferner ein Verfahren zur Herstellung eines latenten elektrostatischen Ladungsbildes (US-PS
37 22992) unter Verwendung eines mehrschichtigen Aufzeichnungsträgers aus einer isolierenden Schicht,
einer elektrisch leitenden Schicht und einer photoleitfähigen Zwischenschicht, bei dem die Übertragung eines
auf der Oberfläche der photoleitfähigen Schicht erzeugten Bildes auf die Oberfläche der isolierenden
Schicht erfolgt, so daß ein Bild unbeeinflußt von einem
Belichten erfolgt Während des Verfahrens werden die photoleitfähige Schicht und die isolierende Schicht
einander gegenüber gestellt und anschließend aus dieser Gegenüberstellung wieder entfernt. Durch die Bildübertragungen
auf die Oberfläche der isolierenden Schicht wird ein Verlust der bildbildenden Spannung durch
Leitung über die photoleitfähige Schicht vermieden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung eines latenten elektrostatischen
Ladungsbildes gemäß der eingangs erwähnten Art sowie einen Aufzeichnungsträger zur Durchführung
dieses Verfahrens derart zu schaffen, daß die Ableitung der Ladung von der pyroelektrischen Schicht auf die
elektrisch leitende Schicht über einen externen elektrischen Pfad erfolgen kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die Verfahrensschritte, daß
1) als pyroelektrische Schicht ein Isolator verwendet
wird,
2) die freie Oberfläche des pyroeleklrischen Isolators durch Totalbelichtung und zeitweilige Kurzschließung
mit der elektrisch leitenden, geerdeten Schicht entladen wird,
3} nach der Kurzschließung die pyroelektrische Schicht wieder auf die Umgebungstemperatur
gebracht wird, wodurch eine Umkehrung der Aufladung des pyroelektrischen Isolators eintritt,
4) die freie Oberfläche des pyroelektrischen Isolators über einen externen, elektrischen Leiter mit der
elektrisch leitenden Schicht kurzgeschlossen wird, wobei der Teil der Oberflächenladungcn abgeleitet
wird, und
5) die photoleitfähige Schicht bildmäßig belichtet
wird.
45
Der erfindungsgemäße Aufzeichnungsträger zur Durchführung dieses Verfahrens zeichnet sich dadurch
aus, daß die photoleitfähige Schicht mit der pyroelektrischen Schicht und der elektrisch leitenden Schicht
elektrisch verbunden ist, und daß eine der pyroelektri- Y-sehen
und elektrisch !citfähigen Schichten so strahlendurchiässig
ist, daß die photoleitfähige Schicht Strahlung erhftlt.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Gemäß der Eifindting wird in vorteilhafter Weise ein
geeignet wiederverwendbarer Aufzeichnungsträger mit einer nicht photoJeitenden, pyroelektrischen isolierenden
Schicht geschaffen, bei dem die Ladung von
letzterer auf die elektrisch leitende Schicht über einen μ externen elektrisch leitenden Pfad abgeleitet wird.
Das erfindungsgemäße Verfahren und der erfindungsgemäße
Aufzeichnungsträger zur Durchführung des letzteren wird nunmehr an Hand der Zeichnungen
erläutert. In letzteren sind
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines bekannten
elektrostatischen Aufzeichnungsträgers,
F i g. 2 eine graph^che Darstellung einer ersten
40 des erfindungsgemäßen Aufzeichnungsträgers,
Fig,3 eine graphische Darstellung einer zweiten
Ausführungsform des erfindungsgemiißen Aufzeichnungsträgers und
Fig,4 eine graphische Darstellung einer dritten
Ausführungsform des erfindungsgemäßen Aufzeichnungsträgers,
Ein bekannter Aufzeichnungsträger 1 zur Durchführung des Herstellungsverfahrens eines latenten elektrostatischen
Ladungsbildes auf seiner Oberfläche ist in F i g. 1 dargestellt Der Aufzeichnungsträger 1 weist
eine obere strahlendurchlässige, elektrisch isolierende Schicht 2, eine untere elektrisch leitende Schicht 3 und
eine dazwischen angeordnete photoleitfähige Schicht 4 auf, deren Oberflächen in innigem Kontakt mit den
Schichten 2 bzw. 3 stehen. Die Zusammensetzung des Aufzeichnungsträgers 1 wird anhand von Beispielen
ausführlich erläutert
Zur Herste!; jng eines elektrostatischen Bildes auf dem Aufzeichnungsträger 1 wird zunächst eine Überali
gleichmäßige positive Oberfläuienladung auf der
oberen Oberfläche der isolierenden Lehicht 2 gebildet
und die elektrisch leitende Schicht 3 wird geerdet Ein solches Aufladen kann z. B. mittels einer Koronaladungsvorrichtung
vorgenommen werden. Zunächst wird die photoleitfähige Schicht 4 vorzugsweise mittels
die Leitfähigkeit letzterer erhöhender Strahlen totalbelichtet Auf diese Weise werden negative Ladungen, die
im wesentlichen zahlenmäßig der Anzahl positiver Ladungen auf der oberen Oberfläche der isolierenden
Schicht 2 entsprechen, infolge der Erdung durch die elektrisch leitende Schicht 3 und die photoleitfähige
Schicht 4 zu der unteren Oberfläche der isolierenden Schicht 2 abgezogen. Dieses kann auch durch
Verwendung einer photoleitfähigen Schicht erreicht werden, die nicht belichtet zu werden braucht, um den
Durchgang negativer Ladungen von der elektrisch leitenden Scnicht zu der isolierenden Schicht zu
ermöglichen.
Aus F i g. 2 geht ein wiederverwendbarer Aufzeichnungsträger 15 hervor, der dem herkömmlichen
Aufzeichnungsträger nach F i g. I mit der Ausnahme ähnlich ist, daß eine pyroelektrische isolierende Schicht
16 anstelle der Schicht 2 vorhanden üi.
Die pyroelektrische Schicht 16 kann aus dünnen Blättern von Polyvinylidenfluorid oder Keramikplatten
aus lanthanmodifiziertem Bleizirkonat-Titanat bestehen,
wobei die Dipole der pyroelektrischen Schicht 16 so gepolt sind, daß sie in einer ausgerichteten Beziehung
zueinander vorliegen. Obwohl einige wenige pyroelektrische Materialien Dipole haben, die von Natur aus in
gepolter Beziehung vorliegen, sind die Dipole von pyroelektrischen Materialien im wesentlichen zufällig
angeordnet. Diese Dipole können umgeordnet werden, so daß sie orientiert sind, wenn ein pyrolektrisches
Material über eine spezielle Temperatur, bekannt als Polungstemperatur, erwärmt wird. Wenn ein pyroelektrisches
Materia) über seine Polungstemperatur erwärmt und ein elektrisches Feld angelegt wird,
orientieren sich die Dipole von selbst mit dem Feld. Der Grad der Dipolorientierung ist eine Funktion der
Temperatur des pyroelektrischen Materials, der angelegten Feldstärke und der Zeitdauer, für die das Feld
angelegt wird. Zum Beispiel beginnt bei Polyvinylidenfluorid ein wesen'liches Polen, wenn der Film auf eine
Temperatur über 90°C erwärmt und ein elektrisches Feld von mindestens etwa 4000 V je mm Dicke für etwa
15 Minuten, wenn das Material sich über dieser Temperatur befindet, angelegt wird. Eine Zunahme der
Temperatur und/oder eine Verstärkung des angelegten Felds führt zu einer Polungszunahme, bis eine Sättigung
erreicht ist.
Wenn der gepolte Film einmal unter die Polungstempevalur abgekühlt worden ist, kann das Feld entfernt
werden und verbleiben die Dipole so, wie sie durch das angelegte Feld orientiert worden sind. Wenn ein
pyroelektrisches Material erst einmal gepolt worden ist, erzeugt es entgegengesetzte Ladungen auf seinen
Oberflächen, wenn es über seine U mgebungstemperatur hinaus erwärmt oder abgekühlt wird. Es muß dafür
gesorgt werden, daß das Materia! nicht für längere
Zeitspannen über dessen Polungs-temperalur erwärmt wird, damit die Dipole nicht wieder eine willkürliche
Orientierung annehmen können.
Durch Verwendung der pyroelektrischen Schicht 16 kann die obere Schicht des Aufzeichnungsträgers 15
durch bioßes Erwärmen oder Abkühlen aufgeladen werden, und es sind dabei keine äußeren Ladungsvorrichtungen, wie z. B. Koronaladungsvorrichtungen,
erforderlich, wie es der Fall bei dem bekannten Aufzeichnungsträger 1 nach Fig. 1 ist. Der Aufzeichnungsträger 15 soll genügend über seine Umgebungstemperatur erwärmt oder abgekühlt werden, um
entgegengesetzte Ladungen auf der oberen und der iiiiicron Oberfläche der pyroelektrisrhen Schicht 16 zu
erzeugen, webe: ,-.-,in:1.-.....<■:. um Potential von 10 Voll
entlang der oberen und unteren Oberfläche der pyroelektrischen Schicht 16 gebildet werden soll. Um
das Problem des Haltens der pyroelektrischen Schicht
16 auf der Temperatur, auf die sie erwärmt oder abgekühlt worden ist, zwecks Ausschaltung einer
Verringerung der entwickelten Ladungen zu umgehen, ist es vorteilhaft, die pyroelektrische Schicht 16
unmittelbar nach deren Erwärmen oder Abkühlen zu entladen. Das Entladen der pyroelektrischeri Schicht 16
kann durch elektrisches Kurzschließen der oberen und der unteren Oberfläche der Schicht miteinander oder
durch Erden der freien Oberfläche der pyroelektrischen Schicht 16 und der elektrisch leitenden Schicht 3 bei
Tctalbelichtung des Aufzeichnungsträgers vorgenommen werden. Ein solches Entladen zieht alle Ladungen
und das Potential von der pyroelektrischen Schicht 16 ab. so daß, wenn letztere wieder auf Umgebungstemperatur gebracht wird, umgekehrte Ladungen auf der
Oberfläche der pyroelektrischen Schicht 16 unter Bildung eines Potentials entwickelt werden, das dem
zunächst gebildeten Potential entgegengesetzt ist Nach einem solchen Aufladen der pyroelektrischen Schicht 16
kann der Aufzeichnungsträger 15 dann in der gleichen Weise wie der Aufzeichnungsträger 1 behandelt
werden, so daß ein elektrostatisches Ladungsbild durch selektives Belichten der pyroelektrischen Schicht 16
gebildet wird.
Die Verwendung des pyroelektrischen Materials bei Bildung der Schicht 16 ermöglicht eine erhebliche
Beweglichkeit bei der Erzeugung des gewünschten speziellen Bildtyps, weil ein auf der pyroelektrischen
Schicht 16 gebildetes positives Bild in ein negatives Bild oder umgekehrt durch einfaches Ändern der Temperatur des Aufzeichnungsträgers 15 umgewandelt werden
kann. Ob letzterer erwärmt oder abgekühlt wird und welcher Erwärmungs- oder Abkühlungsgrad gewählt
wird, hängt von den vorherigen Verfahrensstufen ab, die bei der ursprünglichen Erzeugung des Bildes angewendet worden sind.
In F i g. 3 ist e>ne zweite bevorzugte Ausführungsform
des erfinciungsgemäßen Aufzeichnungsträgers dargestellt, der aus zwei gepolten, pyroelektrischen isolierenden Schichten 18 und 19, die mit ihren Dipolorientierungen in der gleichen Richtung angeordnet sind, einer der
Schicht 4 ähnlichen, photoleitfähigen Schicht 20 im Oberfläche-zu-Oberfläche-Kontakt mit der Schicht 18
und der Schicht 19 und einer elektrisch leitenden, der Schicht 3 ähnlichen Schicht 22 in innigem Oberfläche-
to zu-Oberflächc-Kontakt mit der isolierenden Schicht 19
gebildet wird.
Der Einsatz des Aufzeichnungsträgers 17 gemäß F i g. 3 erweist sich als vorteilhaft, da der Aufbau aus
doppelter isolierender Schicht ein schnelleres Abbilden
t5 ermöglicht und eine schärfere Auflösung gestattet, als
mit dem herkömmlichen Aufzeichnungsträger 1.
Die Bildung des Aufzeichnungsträgers 17 ist mit gewissen Schwierigkeiten hinsichtlich des Bindens der
verschiedenen Schichten miteinander verbunden. Diese
Schwierigkeiten sind bei der MciMcnüng des herkuinrnlichen Aufzeichnungsträgers 1 nicht gegeben. Im
allgemeinen bindet eine auf eine pyroelektrische Schicht als Schicht aufgetragene Photoleiter-Bindemittel-Lösungsmittel-Schicht gut, und es treten keine wesentli-
chen Probleme beim Binden auf. Das Binden einer zweiten Schicht aus pyroelektrischem Material an die
photoleitfähige Schicht ist jedoch schwieriger. Die zweite Schicht aus dem pyroelektrischen Material kann
an dk photoleitfähige Schicht unter Anwendung eines
jo Epoxybindemittels mit damit vermischtem photoleitfähigem Material gebunden werden. Es muß jedoch
sorgfältig darauf geachtet werden, daß bei Bildung der Bindung Blasen vermieden weiden,doch können Blasen
erforderlichenfalls nach bekannten Quetsch- bzw.
j5 Reibtechniken entfernt werden. Die elektrisch leitende
Schicht 22 kann an die pyroelektrische isolierende Schicht 19 unter Anwendung eines Überzugs von
Metallfarbe gebunden werden, wie z. B. Silber, die gleichmäßig auf die Schicht 19 aufgesprüht, mit einer
Rakel als Schicht aufgetragen oder aufgebürstet werden kann. Nach einer alternativen Verfahrensweise kann die
elektrisch leitende Schicht 22 auf der pyroelektrischen isolierenden Schicht 19 durch Kathodenzerstäubung
oder Aufdampfen einer leitenden Metallschicht gebildet
werden. Wie es für den Aufzeichnungsträger 1 zutrifft,
ermöglicht die Verwendung von pyroelektrischen Schichten 18 und 19 bei dieser Ausführungsform ein
Aufladen der oberen isolierenden Schicht 18 durch einfaches Erwärmen oder Abkühlen.
In F i g. 4 ist ein Aufzeichnungsträger 23 dargestellt, der zur Herstellung von Vollfarbkopien geeignet ist und
eine obere isolierende, pyroelektrische Schicht 24, eine untere elektrisch leitende Schicht 25 und drei lichtdurchlässige photoleitfähige Schichten 26,27 und 28 aufweist,
die sich schichtförmig zwischen den Schichten 24 und 25 befinden. Jede der photoleitfähigen Schichten 26,27 und
28 ist gegenüber einer unterschiedlichen Komponente von den drei Grundfarbkomponenten einer Farbgruppe
empfindlich. Zum Beispiel sind bei der hier beschriebe
nen Anordnung die Schichten 26, 27 und 28 nur
gegenüber den Farben Rot, Grün und Blau empfindlich.
Die Anwendung von drei gesonderten photoleitfähigen Schichten ist für diese Ausführungsform nicht wesentlich und statt dessen kann eine einzelne Schicht benutzt
werden, die eingestreute Gruppen von farbempfindlichen Bereichen enthält, wobei jede Gruppe mindestens
einen solchen Bereich für jede Grundfarbe enthält
Zur Erzeugung eines farbgetreuen Kopierbildes mit
dem Aufzeichnungsträger 23 werden die gleichen Anfangsverfahrensschriste des Aufladens der isolierenden,
pyroelektrischen Schicht 24 und dann des Neutralisierens und Abbildens angewendet, wie sie in
der Ausführungsform nach F i g. 2 beschrieben sind.
Der einzige Unterschied ist, daß bei der Abbildungsstufe ein Farbbild benutzt werden muß. Während eines
solchen Abbildens werden die Bereiche der photoleitfähig<i/
Schichten 26, 27 und 28 farbbildgemäß belichtet und reagieren auf die einzelnen in dem Bild vorhandenen
Farben, gegenüber denen sie empfindlich sind, wodurch die Kapazität entlang den pnotoleitfähigen
Schichten 26, 27 und 28 in diesen belichteten Bereichen abnimmt. Durch die Abnahme der Kapazität in den
belichteten Bereichen wird das Spatinungspotential an der oberen Oberfläche der pyroelektrischen Schicht 24
in solchen Bereichen erhöht. Weil die obere Oberfläche der pyroelektrischen Schicht 24 während des Abbildens
neutralisiert wird, wird die Spannungsänderung davon aufgehoben, so daß noch kein Bildmuster entwickelt
wird, ledoch beim anschließenden aufeinanderfolgenden
I Iberfluten des Aufzeichnungsträgers 23 mit jeder speziellen Farbe für die photoleitfähigen Schichten 26,
27 und 28 wird ein Potentialanstieg auf der oberen Oberfläche der pyroelektrischen Schicht 24 bei den
zuvor unbelichteten Bereichen erzeugt, während das Potential der zuvor belichteten Bereiche nicht geändert
wird. Um demnach das Farbbild herzustellen, wird der Aufzeichnungsträger 23 mit rotem, grünem und blauem
Licht überflutet, und zwar eine Farbe zu einer Zeit. Unmittelbar nach dem Überfluten des Aufzeichnungsträgers
23 mit einem besonderen farbigen Licht wird die obere Oberfläche der pyroelektrischen Schicht 24 mit
einem komplementär gefärbten Tonerpulver bestäubt. Das Tonerpulver wird dann auf eine Kopierfläche
übertragen, und die obere Oberfläche der pyroelektrischen Schicht 24 wird vor dem Überfluten mit der
nächsten Farbe wieder neutralisiert. Auf diese Weise wird eine Farbkopie auf der Kopierfläche gebildet.
Entsprechend dem Aufzeichnungsträger 15 kann der Aufzeichnungsträger 23 eine zweite pyroelektrische
isolierende Schicht zwischen der photoleitfähigen Schicht 28 und der elektrisch leitenden Schicht 25
enthalten, um die zum Abbilden erforderliche Zeitspanne zu verkürzen und eine deutlichere Auflösung zu
erreichen.
Goldelektroden wurden mittels Kathodenzerstäubung auf beide Oberflächen eines runden, 0,050 mm
dicken, biaxial orientierten Polyvinylidenfluoridfilm aufgesprüht, bis der Oberflächenwiderstand annähernd
1 Ohm/Quadrat betrug. Ein Leitungsdraht wurde an jeder Oberfläche mittels leitender Silberpaste angebracht,
und der Film wurde in einem Rahmen angeordnet, so daß der Film starr gehalten wurde. Der
erhaltene montierte Film wurde in einem Ofen angeordnet, auf etwa 125°C erwärmt, einem elektrischen
Gleichstromfeld von 5000 Volt für etwa 15 Minuten ausgesetzt und auf 500C abgekühlt, während
sich der Film unter dem Einfluß des 5000-Volt- Feldes
befand. Die Leitungsdrähte von den Filmoberflächen wurden miteinander verbunden, und der montierte Film
wurde bei einer Temperatur von 600C für eine Stunde
gehalten. Der montierte Film wurde dann aus dem Ofen entfernt, der Film wurde aus dem Rahmen herausgenommen,
und der Goldüberzug wurde von dem Film zunächst durch Reiben mit glattem Seidenpapier und
dann durch Reiben mit Seidenpapier, das mit Aceton getränkt worden war, abgerieben.
Eine Oberfläche des Films wurde dann mittels einer Rakel mit einer Schicht mit einer Naßdicke von
0,254 mm aus dem folgenden photoleitenden Gemisch überzogen:
in Kadmiumsulfid
(mit Silber dotiert)
PliolitheS-7
Toluol
(mit Silber dotiert)
PliolitheS-7
Toluol
21
0,66
28
28
Anschließend wurde die photoleitendc Schicht
luftgetrocknet, und NESA-Glas wurde darauf im Front-zu-Front-Kontakt unter Bildung eines dreischichtigen
Aufzeichnungsträgers unter Verwendung eines Gemisches der nachfolgend angegebenen Zusammensetzungbefestigt.
3520 Epoxyharz
(6 Teile B zu 5 Teilen A) I
Kadmiumsulfid 1
Ein elektrisch geerdeter Leitungsdraht wurde auf dem NESA-Glas mit Silberpaste befestigt, und der
Aufzeichnungsträger wurde dann im Hellen auf etwa 400C über Raumtemperatur erwärmt. Eine elektrisch
geerdete, leitende Pluton-Bürste wurde entlang der Oberfläche des Films geführt, der dann auf Raumtemperatur
abgekühlt wurde. Der Aufzeichnungsträger wurde in einen Dunkelraum gebracht und mit einem Lichtbild
unter Anwendung eines Wolframlichts mit einer Intensität von 1,3 Milliwail/cm-' für 0,4 Sekunden
belichtet. Während des Belichtens wurde die geerdete Pluton-Bürste mehrere Male über die Filmoberfläche
gezogen. Der Aufzeichnungsträger wurde dann totalbelichtet und anschließend wurde der Film mit elektrosta
tischem Tonerpulver unter Anwendung üblicher Pulvertechniken bestäubt. Das erhaltene direkte positive Bild
des Lichtbildes wurde auf Papier mit üblichen Offset-ÜbenragungsiTUtteln unter Bildung einer positiven
Abbildung der Vorlage übertragen, und die Abbildung wurde dann durch Verschmelzen fixiert.
Das Verfahren des Beispiels 1 wurde durchgeführt mit der Ausnahme, daß die photoleitfähige Schicht aus
einem Gemisch von
Polyvinylcarbazol 5
Trinitrofluorenon 7
Tetrahydrofuran 48
bestand und ein durch Aufspmhen erhaltener leitender Silberfarbüberzug anstelle des N ESA-Glases verwendet
wurde.
Das Verfahren des Beispiels 2 wurde durchgeführt mit der Ausnahme, daß die photoleitfähige Schicht aus
einem Gemisch von
Bestandteile
Gewichtsteile
Zinkoxid
PliolitheS-7
Toluol
bestand.
4,8
0,3
0,6
Goldelektroden wurden mittels Kathodenzerstäubung auf beide Oberflächen von zwei runden, 0,050 mm
dicken, biaxial orientierten Polyvinylidenfluoridfilmen aufgesprüht, bis der Oberflächenwiderstand annähernd
1 Ohm/Quadrat bestand. Leitungsdrähte wurden an jeder Oberfläche der beiden Filme mit leitender
Silberpaste befestigt, und die Filme wurden jeweils in Rahmen angeordnet, um die Filme starr zu halten. Die
erhaltenen montierten Filme wurden in einem Ofen angeordnet, auf etwa 125°C erwärmt, einem elektrischen
üiciCiiSUüii'ifeiu von 5000 für Ϊ5 Minuten
ausgesetzt und auf 500C unter dem Einfluß des 5000-Volt-Felds abgekühlt. Die Leitungsdrähte von
jeder Oberfläche der Filme wurden miteinander verbunden, und der montierte Film wurde für eine
Stunde bei einer Temperatur von 60°C gehalten. Die Filme wurden dann aus dem Ofen entfernt, und einer der
Filme wurde aus seinem Rahmen herausgenommen. Der Goldüberzug wurde von beiden Filmen zunächst mit
glattem Seidenpapier und dann durch Reiben mit Seidenpapier, das mit Aceton getränkt worden war.
abgerieben.
Eine Frontseite des Films in dem Rahmen wurde dann mittels einer Rakel mit einer Schicht mit einer Naßdicke
von 0,254 mm aus dem folgenden photoleitenden Gemisch überzogen:
Bestandteile
Kadmiumsulfid
(mit Silber dotiert)
PliolitheS-7
Toluol
(mit Silber dotiert)
PliolitheS-7
Toluol
Nach dem Trocknen der photoleitfähigen Schicht für etwa 12 Stunden wurde der Film aus dem Rahmen
genommen. Dann wurde der unbeschichtete Film auf der photoleitfähigen Schicht in einem Front-zu-Front-Kontakt
unter Anwendung eines Gemisches von
Bestandteile
3520 Epoxyharz
(6 Teile B auf 5 Teile A) 1
Kadmiumsulfid
(mit Silber dotiert) 2
befestigt.
Es war notwendig, daß die Orientierung der beiden Filme die gleiche war. Die befestigten Filme wurden in
einem Block angeordnet, auf etwa 65° C erwärmt, mit
einer Stahlwalze gewalzt, um Blasen und überschüssiges Epoxygemisch auszudrücken und dann für 24 Stunden
dem Härten überlassen. Ein Sprühüberzug aus Silberfarbe wurde dann auf der unbeschichteten Oberfläche des
zweiten Mylar-Films abgeschieden.
Der erhaltene Aufzeichnungsträger wurde neutralisiert, belichtet und entwickelt um ein positives Bild zu
erhalten, wie in dem Beispiel 1 beschrieben ist, wonach das Bild auf glattes Papier übertragen und durch
Verschmelzen ·η der Wärme fixiert wurde.
Ein Mylar-Film mit einer Dicke von 0,0254 mm wurde auf einer Seite mit einer Schicht von einem photoleitfähigen
Gemisch überzogen und dann für etwa 12 Stunden getrocknet. Eine Epoxybindemittelschicht, wie in dem
ίο Beispiel 4 beschrieben, wurde von Hand auf eine Seite
eines zweiten Mylar-Films mit einer Dicke von 0,0254 mm so aufgetragen, daß der betreffende Film in
einem Front-zu-Frorit-Kontakt mit der photoleitfähigen Schicht gebunden wurde, und /.war derart, daß beide
Filme die gleiche Orientierung hatten. Die gebundenen Filme wurden auf einem erwärmten Block mit einer
Temperatur von etwa 65°C angeordnet, mit einer Stahlwalze gewalzt, um Blasen und überschüssiges
Epoxygemisch auszudrücken und für 24 Stunden dem Härten überlassen. Ein Überzug aus Silberfarbe wurde
dann auf der unbeschichieten Oberfläche des zweiten
Mylar-Films abgeschieden. Der erhaltene Aufzeichnungsträger wurde anschließend gleichmäßig aufgeladen,
neutralisiert und mit einem Lichtbild belichtet, und zwar unter Verwendung eines Wolframlichtes mit einer
Intensität von 1 Millijoule/cm2 für 0,8 Sekunden, um ein
latentes negatives Bild zu erzeugen, das anschließend nach üblichen Verfahren mit einem elektrostatischen
Tonerpulver entwickelt, auf glattes Papier übertragen und darauf durch Wärme verschmolzen wurde. Die
Aufladung des Aufzeichnungsträgers erfolgte unter Anwendung einer mit -7500VoIt in Verbindung
stehenden Koronaleitung, die etwa 2,5 cm von dem Aufzeichnungsträger entfernt geführt wurde.
Der im Beispiel 5 beschriebene Aufzeichnungsträger wurde hergestellt und gleichmäßig mittels einer Korona
aufgeladen. Der Film wurde dann im Dunkeln mit einer geerdeten Plutonbürste neutralisiert und gleichzeitig
belichtet, und zwar unter Anwendung eines Wolframlichtes mit einer Intensität von 1 Millijoule/cm2 für 0,8
Sekunden. Das Mittel wurde anschließe .d mit Licht überflutet, um ein latentes positives elektrostatisches
Bild zu erhalten, das mit elektrostatischem Toner entwickelt wurde. Das erhaltene positive Bild wurde
nach üblichen Verfahrensweisen auf glattes Papier übertragen und durch Wärme verschmolzen.
5„ Beispiel 7
Gewichtsteile Ein Mylar-Film mit einer Dicke von 0,0254 mm wurde
durch Rakelauftrag einer Schicht mit einer Naßdicke von 0,254 mm aus folgendem photoleitfähigen Gemisch
beschichtet:
20
25
30
35
Gewichtsteiie
21
0,66
28
28
55
Bestandteile
Gewkhmdie
Polyvinylcarbazol
Trinitrofluorenon
Tetrahydrofuran
Trinitrofluorenon
Tetrahydrofuran
7
48
48
Die photoleitfähige Schicht wurde luftgetrocknet und dann gleichmäßig mit einer Schicht von Silberfarbe
besprüht Der erhaltene Aufzeichnungsträger wurde mit der Silberschicht auf einer geerdeten Messingplatte
angeordnet und wie im Beispiel 5 aufgeteden und belichtet Der Film wurde dann im Dunklen mit.
elektrostatischem Tonerpulver in üblicher Weise
beitäubt, um z\n Negativbild zu erhalten, das auf glattes
Papier übertragen und auf diesem herkömmlich verschmolzen wurde.
Das im Beispiel 7 beschriebene Verfahren wurde wiederholt mit der Ausnahme, daß der benutzte Film
aus 0,050 mm dickem Polyvinylidenfluorid bestand.
Das im Beispiel 5 beschriebene Verfahren wurde wiederholt mit der Ausnahme, daß der benutzte Film
aus 0,050 mm dickem Polyvinylidenfluorid bestand.
Zusammensetzung des Aufzeichnungsträgers 1
Die isolierende, strahlendurchlässige Schicht 2 des
Aufzeichnungsträgers 1 kann aus einer Vielzahl von isolierenden Materialien gebildet werden, die elektrische
Ladungen auf ihren Oberflächen aufnehmen und halten können, wie z. B. Celluloseacetat, Polycarbonate,
Poiytriiiuorchioräthyien, Polyvinylchlorid. Polytetrafluoräthylen
oder im Handel erhältliche Filme, wie z. B. Mylar, Kapton,Teflon und KEL-F.
Die photoleitfähige Schicht 4 kann auf die isolierende Schicht 2 nach üblicher Weise gleichmäßig aufgetragen
werden, wie z. B. durch Aufdampfen oder Aufsublimieren auf die Oberfläche der Schicht 2. Eine bevorzugte
Schicht enthält verteilten, gepulverten Photoleiter in einem Bindemittel-Lösungsmittel-System. wobei dieses
Gemisch auf die Schicht 2 nach Rakelauftragstechniken. Walzenauftragstechniken odei ähnlichen Techniken als
Schicht aufgetragen wird. Beispiele für Bindemittel, die in einer solchen photoleitfähigen Schicht verwendet
werden können, sind Plio!ithe-S-7, ein Copolymerisat von Styrol und Butadien, VYHH, ein Copolymerisat von
Vinylchlorid und Vinylacetat, und Gelva V-100, Polycinylacetat.
Die photoleitfähige Schicht kann auf einer anorgani-Binden
mit leitendem Klebstoff, aufgebracht we; den kann. Die Strahlendurchlässigkeitseigenschaften uer
elektrisch leitenden Schicht 3 können schwach sein, wenn die isolierende Schicht 2 strahlendurchlässig ist,
weil es wesentlich ist, daß eine der Schichten 2 oder 3 für Strahlung durchlässig ist.
sehen Verbindung bestehen, wie z. B. CdS, CdSe, CdSi ,Se1, TiO2, As2Sj, As2S3-.,Se,, GaP, ZnO, ZnS,
ZnTe. PbS, PbSe1 InAs, Hgi-,Cd»Te, worin χ 0 bis 1 ist
und y 0 bis 3 ist. Organische Photoleiter, wie z. P. Polyvinylcarbazol, können ebenfalls verwendet werden.
Die Wahl des Photoleiters hängt von der beim Abbilden angewendeten Strahlung ab, und eine solche Strahlung
kann aus sichtbarem Licht. Röntgenstrahlen, Gammastrahlen. Infrarotstrahlen oder Ultraviolettstrahlen
bestehen. Nachfolgend werden einige Photoleiter, die bei verschiedenen Strahlungstypen angewendet werden
können, tabellenförmig angegeben.
2(i Strahlung
Photoleiter
Infrarot
Sichtbares Licht
Ultraviolett
Röntgenstrahlen
oder Gammastrahlen
Röntgenstrahlen
oder Gammastrahlen
Hg,-,Cd1Te, PbS,
PbSe1InAs.
worin A' = 0 bis 1 ist
CdSe. GaP, ZnTe, CdS.
ZnO1TiO21As2Si
ZnS, ZnO
einen der vorstehenden Photoleiter (der mit Metallverbindungen dotiert sein kann, um
die Absorption zu verbessern, wie z. B. mit Schwermetallen)
Die elektrisch leitende Schicht 3 kann aus NEGA-Glas
oder einem dünnen Metallüberzug bestehen, der nach solchen Methoden, wie Aufsprühen, Zerstäuben oder
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1) als pyroelektrische Schicht ein Isolator verwendet wird,
2) die freie Oberfläche des pyroelektrischen Isolators durch Totalbelichtung und zeitweilige
Kurzschließung mit der elektrisch leitenden, geetdeten Schicht entladen wird,
3) nacii dsr Kurzschüeßung die pyroeiektrische
Schicht (16) wieder auf die Umgebungstemperatur gebracht wird, wodurch eine Umkehrung
der Aufladung des pyroelektrischen Isolators eintritt,
4) die freie Oberfläche des pyroelektrischen Isolators über einen externen, elektrischen
Leiter mit der elektrisch leitenden Schicht (3) kurzgeschlossen wird, wobei der Teil der
Oberflächenladungen abgeleitet wird, und
5) die p!,ctoleitfähige Schicht (4) bildmäßig belichtet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ableiten eines Teils der Ladung auf
der oberen Deckschicht Jer pyroelektrischen Schicht (16) auf die elektrisch leitende Schicht (3)
und das selektive Belichten der photoleitfähigen Schicht (4) zusammen vorgenommen werden, und
dann der Aufzeichnungsträger (15) total belichtet wird.
3. Aufzeichnungsträger zur Durchführung des Verfahrens nach den vorhergehenden Ansprüchen
mit einer pyroelektrischen Schicht, einer elektrisch leitenden Schicht und einer photoleitfähigen Schicht,
die zwischen der pyroelektrischen Schicht und der elektrisch leitenden Schicht angeordnet ist, wobei
eine Temperaturdifferenz zur Ausbildung von Oberflächenladungen unterschiedlicher Polarität auf
den beiden Oberflächen der pyroelektrischen Schicht erzeugbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die photoleitfähige Schicht (4, 20)
mit der pyroelektrischen Schicht (16, 18) und der elektrisch leitenden Schicht (3, 22) elektrisch
verbunden ist, und daß eine der pyroelektrischen und elektrisch leitfähigen Schichten so strahlendurchlässig ist, daß die photoleitfähige Schicht (4, 20)
Strahlung erhält.
4. Aufzeichnungsträger nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine zweite gepolte Schicht (119)
aus pyroelektrischem Material vorgesehen ist, die zwischen der photoleitfähigen Schicht (20) und der
elektrisch leitenden Schicht (22) angeordnet ist.
5. Aufzeichnungsträger nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die photoleitfähige Schicht (120)
eingestreute Gruppen von farbempfindlichen Bereichen enthält, wobei jede Gruppe Bereiche enth ill,
die gegenüber unterschiedlichen Farben empfindlich
sind,
6. Aufzeichnungsträger nach Ansoruch 3r daijyrch
gekenn»eje};^CH "»» mehrere photoleitfähige
Schichten (26,27,28) zwischen der pyroelektrischen
Schicht (24) und der elektrisch leitenden Schicht (25) angeordnet und mit diesen elektrisch verbunden
sind, und daß die photoleitenden Schichten (26, 27, 28) jeweils gegenüber einer anderen Farbe empfindlich sind.
7. Aufzeichnungsträger nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die photoleitfähigen Schichten
(26,27,28) mit der pyroelektrischen Schicht (24) und
der elektrisch leitenden Schicht (25) elektrisch verbunden sind.
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