DE2436869A1 - Elevator zum transport von geschlachteten tieren - Google Patents
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Description
- ELEVATOR ZUM TRANSPORT VON GESCHLACHTETEN TIEREN Die Erfindung betrifft einen in senkrechter Richtung schwenkbaren Elevator, mit einer ortsfesten, etwa horizontalen, ersten Führungsbahn, mit einer weiterführenden schwenkbaren zweiten Führungsbahn, mit einer ortsfesten Seilwinde, deren Seil über mindestens eine ortsfeste Umlenkrolle geführt ist, und an welchem Seil die schwenkbare Führungsbahn hängt.
- Elevatoren dieser Art sind z. B. durch die DT-PS 1 216 798 , durch die DT-OS 1 964 270 bekannt geworden. Bei ihnen hängt die schwenkbare Führungsbahn an einem Seil.
- Es läßt sich nicht vermeiden, daß beim Arbeiten mit solchen Elevatoren man unter dem schwenkbaren Teil steht. Dieser Teil kann für sich schon sehr schwer sein, wie z. B bei der DT-OS 1 964 270, und er wird auch durch die geschlachteten tiere sehr stark belastet, welche ebenfalls schwer sind. Reißt hier das Arbeitsseil, so kann es zu schweren Personen- und Sachschaden kommen.
- Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung anzugeben, mit der ein: solches Ungluck zuverlässig und mit geringem Aufwand verhindert wird, ohne daß man hierdurch von der seitherigen Arbeitsweise mit Elevatoren abgehen muß. Ist das Arbeitsseil gerissen, so soll es ohne weiteres unmöglich sein, den Elevator im defekten Zustand weiter zu betreiben.
- Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch folgende Merkmale gelöst: a) Die Seilwinde treibt ein Seil an, das eine Stärke hat, welches für die statische und dynamische Belastung des zweiten Seils durch die schwenkbare Führungsbahn ausreicht.
- b) Das erste und das zweite Seil laufen synchron.
- c) Es ist eine das Brechen des ersten Seils durch Lastzunahme im zweiten Seil anzeigende Abfühivorrichtung vorgesehen.
- d) Die Abfühlvorrichtung steht in Wirkungsverbindung mit einer Ausschaltvorrichtung für die Seilwinde.
- e) Die Ausschaltvorrichtung ist nur bei repariertem ersten Seil rückstellbar.
- f) Die Last im zweiten Seil ist normalerweise sehr viel kleiner als im ersten Seil, ist jedoch nicht Null.
- Durch die Merlcmale des Anspruchs 2 erreicht man, daß man vom Antrieb her lediglich eine etwas breitere Seilwicklertrommel benötigt, den Antriebsmotor samt Untersetzungsgetriebe wie seither jedoch nur einfach benötigt und auch in der gleichen Weise auslegen kann.
- Durch die Merkmale des Anspruchs 3 erreicht man, daß die beiden Seile nur entweder in der obersten oder untersten Stellung des Elevators im Bereich der Seilwickeltrommel nahe beieinander sind und in allen anderen Stellungen einen größeren Abstand voneinander haben. Nach wie vor kann man dann beim Arbeiten das zwischen der Seilwicklertrommel und der ersten Umlenkrolle befindliche Seiltrum um eine geometrische Längsebene laufen lassen, die durch die Rotationsebene der Seilscheibe geht.
- Durch die Merkmale des Anspruchs A erreicht man, daß das zweite Seil absolut die gleichen Arbeitsbedingungen hat wie das erste Seil, ausgenommen die wesentlich kleinere Last, so daß es auf keinen Fall vorkommen kann, daß z. B. das zweite Seil etwa gleich verschleißt wie das erste Seil - trotz kleinerer Last - , weil z. B. das zweite Seil engere Krümmungsradien und andere Strecken durchlaufen muß, die die Lebensdauer des zweiten Seils verkürzen.
- Durch die Merkmale des Anspruchs 5 erreicht man, daß man die elektrischen Zuführungsleitungen fest verlegen kann. Macht man sie beweglich, so besteht immer die Gefahr, daß die Litze der Leitungen bricht und die Auschaltvorrichtung eventuell wirkungslos wird.
- Durch die Merkmale des Anspruchs 6 kann man sämtlicheDtotoren miteinander abstellen.
- Außerdem wird die Stromzuführung an einer Stelle getrennt, dle leic'nt zu isolieren ist und ortsfest ist, so daß von mechanischen Schäden am ersten Seil begleitete eventuelle elektrische Schäden vermieden werden, denn die gesamte Metallkonstruktion ist ja beim Anspred1en der Ausschaltvorrichtung stromlos. Schließlich vermeidet man durch die direkte Schaltung der Motoren auch die Verwendung von Niederspannungsanlagen, die die Verwendung von Schützen diktieren würden. Dies wären zusätzl i ch e Durch die Merkmale des Anspruchs 7 erreicht man zum einen eine Verbilligung, denn zwei der seitherigen Seilrollen sind billiger als eine spezial angefertigte Doppelrolle.
- Außerdem tritt dann kein Schlupf auf, der im einen oder anderen Seil oder auch in beiden Seilen zu Reibungen führen würde.
- Durch die Merkmale des Anspruchs 8 erreicht man in den besonders kritischen Bereichen der UnJenkung der Seile einen deckungsgleichen Verlauf und gleiche Krümmungsradien für beide Seile.
- Durch die Merkmale des Anspruchs 10 erreicht man einen Abgriff für die Abfühivorrichtung an einer besonders günstigen Stelle in Fällen, in denen eine einzige Umlenkung der Seile erfolgt. Man könnte jedoch die Stellgröße auch im Bereich des Schäkels abnehmen, der am Ende der Seile vorgesehen ist und der entweder ortsfest über dem Elevator hängt oder am schwenkbaren Teil des Elevators befestigt ist.
- Durch die Merkmale des Anspruchs 1 1 erhält man sowohl eine besonders einfache Ausführung der Führungsvorrichtung, die die Drehung der zweiten Seilrolle nicht behindert, als auch einen optimal großen Weg für die Stellgröße, als auch durch die Federvorrichtung eine Minderung des Drucks, falls das erste Seil reißt.
- Durch die Merkmale des Anspruchs 12 erhält man eine besonders einfache Konstruktion ohne Zwischengestänge für die Betätigung des elektromechanischen Schalters.
- Durch die Merkmale des Anspruchs 13 kann sich die Achse der zweiten Seilrolle nicht verkanten und man erhält eine in sich stabile und verwindungsfreie Gabel.
- Das Querstück kann man so kurz halten, daß es ohne weiteres ohne Verbiegen die Kaft aufnimmt, die die Druckfeder ausübt.
- Durch die Merkmale des Anspruchs 14 kann die Druckfeder nicht ausweichen, es kann nichts zwischen ihre Windungen gelangen, was ihre Kompression verhindern würde und die Hülse entlastet zugleich die Druckfeder, so daß ein Federbruch nichts ausmachen würde .
- Durch die Merkmale des Anspruchs 15 erreicht man, daß die nach unten offene Führungshülse sich nicht mit Fremdteilen füllen kann, daß kein Wasser in ihr stehen kann und daß sie zusatzlich auch das Querstück versteift.
- Durch die Merkmale des Anspruchs 16 erreicht man die dort erwähnte Optimierung.
- Durch die Merkmale des Anspruchs 17 erreicht man, daß die gesamte Vorrichtung nicht nur abgeschaltet wird, wenn das erste Ceil sich zu sehr liegt oder gar reißt. Vielmehr kann man dann auch abschalten, wenn das zweite Seil nicht mehr dauernd den genügenden Zug hat, sei es, daß das zweite Seil sich selbst gelängt hat, sei es, daß das zweite Seil nicht richtig auf die Seilwicklertrommel aufgewickelt ist, sei es, daß das zweite Seil zu sehr in Schwingungen gerät usw.
- Durch die Merkmale des Anspruchs 18- erreicht¢ man, daß die Gabeln für die beiden Seilrollen niederer bauen, was andererseits wieder bedeutet, daß man den Elevator höher schwenken kann. Es fällt nämlich bei dieser Konstruktion die Höhe der Druck-Wendelfeder des ersten Ausführungsbeispiels weg.
- Durch die Merkmale des Anspruchs 19 erreicht man eine einfache, raumsparende und sichere Aufhängung der Zugfedern ohne zusätzliche Bauelemente.
- Durch die Merkmale des Anspruchs 20 erreicht man, daß man die Zugfedern nicht in der lichten Weite der Lagergabeln unterbringen kann, so daß die Lagergabeln in ihrer Weite lediglich nach der Breite der Seilrolle sich richten müssen. Die Zugfedern bleiben dadurch auch sehr zugänglich und können jederzeit inspiziert werden.
- Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung gehen aus der nachfolgenden Beschreibung aNeierbevorzugt-r Ausführungsbeispieie hervor. In der Zeichnung zeigen: Fig. 1 eine schematische Seitenansicht des Elevators mit unterschiedlichen Stellungen der zweiten Führungsbahn, Fig. 2 die Draufsicht zu Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie 3-3 in Fig. 1, Fig. 4 eine vergrößerte Ansicht gemaß Pfeil A in Fig. 3, Fig. 5 eine Ansicht gemäß dem Pfeil B in Fig. 4, Fig. 6 die Untersicht zu Fig. 4.
- Fig. 7 eine Ansicht wie Fig. 5 eines zweiten Ausführungsbeispiels.
- Auf zwei parallel zueinander und Z-förmig gestalteten U-Trägern 11 und 12 sitzt auf dem oberen Teil eine Elektrowinde 13. Diese treibt über ein nicht gesondert dargestelltes Getriebe eine Seilwicklertrommel 14 an, in deren gemäß Fig. 2 oberer Hälfte Rillen 16 und in deren unterer Hälfte Rillen 17 mit entgegengesetzter Steigung vorgesehen sind. Die Träger 11, 12 tragen unten und mittig noch eine ortsfeste Führungsbahn 18, die in Seitenansicht gesehen bis zu einem Schwenklager 21 reicht, welches ebenfalls von den Tragern 11, 12 getragen wird. Dort ist mittels Zapfen 22 eine schwenkbare Führungsbahn 23 gelagert, die unterschiedliche Neigungswinkel annehmen kann. Gemaß Fig. 1 rechts oben geht nach einem Schwenklager 24 die Führungsbahn 23 in eine horizontale Führungsbahn 26 über, die aufgrund eines hier nicht interessierenden Parallelogrammführungsmechanismus stets horizontal geführt ist.
- Mit der Führungsbahn 23 ist ein im wesentlichen oberhalb dieser vorgesehener Kettenantrieb 27 starr verbunden, der die aus Fig. 1 ersichtliche Form hatt welcher zwei Umlenk-Kettenräder 28, 29 aufweist, von denen eines angetrieben ist und die von einer Transportkette umschlungen sind. FUr die Führung der Transportkette sorgen Führungsschienen 31, 32 der gezeichneten Gestaltung.
- Von der Seilwicklertrommel 14 aus gehen zwei Seile 30, 35, die gemäß Fig. 1 im wesentlichen deckungsgleich verlaufen. Oberhalb des Kettenantriebs 27 und in bezug auf dessen freies Ende aus der Mitte heraus versetzt ist an einer Decke 33 eine stabile Halteplatte 34 angeschraubt. Symmetrisch zur senkrechten geometrischen Mittenebene 36 sind hängend an der Halteplatte 34 im Abstand voneinander zwei Halteplatten 37, 38 angeschweißt. Sie werden von einer Achse 39 durchquert, die axial unverschieblich ist und die eine auf ihr drehbare Seilrolle 41 drehbar lagert. Über diese läuft das Seil 33 und wird im wesentlichen senkrecht nach unten umgelenkt. Dort geht das Ende des Seils 30 in einen Schäkel 42 über. Der Schäkel 42 ist an seinem unteren Ende gelenkig am Querhaupt 43 einer Traggabel befestigt, deren senkrechte Schenkel 44, 46 ihrerseits am unteren Ende schwenkbar am Kettenantrieb 27 befestigt sind, den sie gemäß Rg. 3 umgreifen.
- In der Stellung gemäß Fig. 2 liegt das Seil 30 auf einer der innersten Rillen 16 und liegt gemäß Fig. 2 mit einem spitzen Winkel unterhalb der Mittenebene 36. In der waagrechten Stellung der Führungsbahn 23 befindet sich das Seil 30 etwa in der Mittenebene 36 und wandert dann beim weiteren Absenken durch diese hindurch. Durch diese Maßnahme wird zunächst einmal die Lebensdauer des Seils 30 verlängert, weil der Winkel zur Mittenebene 36 sehr klein gehalten wird und der Winkel außerdem etwa symmetrisch zur Mittenebene 36 liegt. Würde man mehrere Umlenkrollen verwenden, so würde dieser Winkel größer, weil er dann eine der Umlenkrollen näher an der Elektrowinde 13 liegen muß.
- An der Halteplatte 34 und gemäß Fig. 3 gegenüber der Mittenebene 36 nach rechts versetzt sind nach unten hängend parallel zueinander und im Abstand zwei Platten 47, 48 angeschweißt. Mit der geometrischen Längsachse 49 der Achse 39 fluchtend sind in den Platten 47, 48 Langlöcher 49 eingeschnitten, die in senkrechter Richtung verlaufen.
- Auf der Innenseite einander gegenüberliegend und fluchtend sind paarweise l-Profile 49, 51 angeschweißt, die somit zusammen mit den Platten 47, 48 flache Führungsrinnen bilden. Unten werden die Platten 47, 48 durch ein angeschweißtes Querstück 52 miteinander fest verbunden.
- Vergleichsweise lange l-Profil-förmige Gleitsteine 53, 54 bilden zusammen mit einem Querstück 56 eine Gabel. Dabei läuft der Gleitstein 53 zwischen den l-Profilen 49 und der Gleitstein 54 läuft zwischen den l-Profilen 51 . Durch die Länge der Gleitsteine 53, 54 ist eine sichere Führung gewährleistet und Verkanten ausgeschlossen. Die Gleitsteine 53 , 54 tragen an ihrem gemäß Fig. 5 oberen Ende eine Achse 57, auf der eine zweite Seilrolle 58 drehbar gelagert ist. Um diese ist das Seil 35 herumgeschlungen. Die Achse 57 hat gemäß Fig. 5 einen das Langloch 49 durchquerenden Ansatz 59, der an seinem Ende eine U-Klammer 59 trägt, die in horizontaler Richtung offen ist. Zwischen deren horizontale Schenkel greift eine Abtastrolle 61, die über einen Hebel 62 verbunden auf einer horizontalen Welle 63 eines elektromagnetischen Schalters 64 sitzt. Mit diesem Schalter kann man einen nicht dargestellten Schaltschütz ausschalten, der die Elektrowinde 13 steuert. Zwischen dem Abstand der Querstücke 52, 56 ist eine Druck-Wendelfeder 66 geschaltet. Sie wird teilweise von einer Hülse 67 umgeben, die senkrecht unter der Achse 57 angeordnet ist, was ebenfalls Verkanten ausschließt, und die von unten gegen das Querstück 56 geschweißt ist.
- Koaxial hierzu, jedoch darunter, ist am Querstück 57 ein durchmessermaßig wesentlich dünnerer Zapfen 67 geschweißt, der von unten in die Wendelfeder 66 eingreift.
- Die untere Stirnfläche 68 vermag bei einer bestimmten Last an der Oberseite des Quers tücks 52 anzuschlagen und bildet so einen Wegbegrenzer.
- Die Vorrichtung arbeitet wie folgt: Im Normalzustand wird die Last praktisch ausschließlich vom Seil 30 getragen. Im Seil 35 herrscht lediglich eine Spannung, die im wesentlichen von der Wendelfeder 66 bestimmt wird. Durch diese Spannung wird verhindert, daß das Seil 35 zu schlaff wird. Bricht nun das Seil 30, so drückt die nun größere Last die Seilrolle 58 nach unten und mit ihr den Ansatz 60. Dadurch geht auch die Klammer 59 nach unten und die Abtastrolle 61 wird auch nach unten gedrückt. Hierdurch wird der Schalter 64 geschaltet, welcher den nicht dargestellten Schütz ausschaltet, und sofort sowohl die Elektrowinde 13 als auch den nicht dargestellten Antrieb für den Kettenantrieb 27 ausschaltet. Die Stirnfläche 68 liegt auf dem Querstück 52 auf, so daß eine zuverlässige, von keiner Feder beeinflußte Abstützung vorliegt.
- Es ist entweder elektrisch und/oder mechanisch Vorsorge getroffen, daß man keinen der Antriebe wieder einschalten kann, ehe nicht wieder ein einwandfreies Seil 30 die Last übernommen hat. Wenn das Seil 30 reißt, dann senkt sich die schwenkbare FUhrungsbahn 23 und die waagrechte Führungsbahn 26 nur um wenige Zentimeter, so daß sich keine zu große dynamiscTse Energie aufbauen kann.
- Bei der Vorrichtung ist stets ein bestimmter Totweg vorzusehen. Im Ausführungsbeispiel ist er durch den Abstand zwischen den Schenkeln der Klammer 59 und der Abtastrolle 61 gegeben. Hierdurch wird verhindert, daß bei jeder geringfügigen Bewegung des Ansatzes 60 die Vorrichtung schaltet.
- Beim zweiten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 7 ist die Halteplatte 34 etwas breiter ausgeführt als beim ersten Ausführungsbeispiel, was ein Vergleich der Fig. 7 mit der Fig. 5 erkennen läßt. Dadurch gewinnt man Platz neben den beiden Platten 47 und 48 für zwei Laschen 69, 71, die hängend an die Halteplatte 34 angeschweißt sind, miteinander fluchten, mittig zur Halteplatte 34 liegen und je eine Bohrung 71, 72 aufweisen. In diese Bohrung ist jeweils das obere Ende einer Zug-Wendel feder 73, 74 eingehängt, die senkrecht hangt.
- Ihr unteres Ende ist kreisrund gebogen und umschlingt axial fluchtende horizontale Achsstummel 76,77. Zumindest hinsichtlich der Wendelfeder 73 ist die Konstruktion so getroffen, daß sie vom Achsstummel 76 nicht abrutschen kann, obwohl sie dort nicht gesondert gesichert ist, denn daran würde sie die Halteplatte 38 der daneben liegenden Gabel hindem.
- Aber auch die Wendel feder 74 kann nicht abrutschen, denn daran würde sie die Klammer 59 hindern, die rechts an die Achstrommel 77 angeschweißt ist. Wie dargestellt, ist in jedem Achsstummel 76, 77 eine Querbohrung 78, 79 vorgesehen, die jeweils eine Unterlegscheibe 81, 82 mit geringem Spiel von den Platten 47, 48 haltern, so daß die Achse 57, auf der die Seilrolle 58 läuft, axial unverschieblich gehalten ist. Die Achse 57 geht an ihren beiden Enden in je einen Vierkant 83, 84 über, die ihre Führung in den hier in beiden Platten 47, 48 vorhandenen Langlöchern 86, 87 finden. An die Vierkante 83, 84 sind dann die Achsstummel 76, 77 angeformt.
- Sollte das erste Seil 30 brechen, dann stützen sich die Vierkante 83, 84, die hier die Gleitsteine darstellen, auf den unteren Rand der Langlöcher 86, 87 ab.
Claims (20)
1. In senkrechter Richtung schwenkbarer Elevator, mit einer ortsfesten,
etwa horizontalen, ersten Führungsbahn, mit einer weiterführenden schwenkbaren zweiten
Führungsbahn, mit einer ortsfesten Seilwinde, deren Seil über mindestens eine ortsfeste
Umlenkrolle geführt ist, und an welchem Seil die schwenkbare Führungsbahn hängt,
gekennzeichnet durch folgende Merkmale a) Die Seilwinde (13) treibt ein zweites
Seil (35) an, das eine Stärke hat, welches für die statische und dynamische Belastung
des zweiten Seils (35) durch die schwenkbare Führungsbahn (23,26,27) ausreicht.
b) Das erste und das zweite Seil (30,35) laufen synchron.
c) Es ist eine das Brechen des ersten Seils (30) durch Lastzunahme
im zweiten Seil (35) anzeigende Abfühivorrichtung (66,60,59,61) vorgesehen.
d) Die Abfühlvorrichtung (66,60,59,61) steht in Wirkungsverbindung
mit einer Ausschaltvorrichtung (64) für die Seilwinde (14).
e) Die Ausschaltvorrichtung (64) ist nur bei reparierte%Sfll rückstellbar.
f) Die Last im zweiten Seil (35) ist normalerweise sehr viel kleiner
als im ersten Seil (30), ist jedoch nicht Null.
2. Elevator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beide Seile
(30, 35) mit einer einzigen Seilwicklertrommel (14) betätigbar sind.
3. Elevator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rillen
(16,17) der Seilwicklertrommel (14) für das eine Seil eine positive Steigung haben
und die Rillen für das andere Seil eine negative Steigung haben.
4. Elevator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in Seitenansicht
gesehen beide Seile (30, 35) deckungsgleich verlaufen.
5. Elevator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausschaltvorrichtung
(64) ortsfest und die Abfühlvorrichtung (66,60,59,61) beweglich ist.
6. Elevator nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausschaltvorrichtung
(64) ein Hauptstrom sowohl in der Hauptstromleitung für den Seilwindenmotor (l3o
als auch' inder HoXJPtstrornleitung für deh Elevatormotor steht.
7. Elevator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei getrennte
Seilrollen (58,41) für jedes Seil vorgesehen sind.
8. Elevator nach Anspruch 1 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß beide
Seilrollen (58,41) den gleichen Durchmesser haben.
9. Elevator nach Anspruch 7 , dadurch gekennzeichnet, daß beide Seilrollen
(58, 41) etwa koaxial angeordnet sind.
10. Elevator nach Anspruch 1 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Sei I-rolle (58) des zweiten Seils (35) eine Führungsvorrichtung (49,51,53,54) aufweist,
die eine Bewegung der zweiten Seilrolle (58) in Lagerbelastungsrichtung
zuläßt
und daß diese Bewegung die Stellgröße für die Abfühlvorrichtung (66,60,59,61) ist.
11. Elevator nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsvorrichtung
(49,51,53,54) zwei parallele im Abstand angeordnete Gleitführungen (49, 51) aufweist,
die je einen zugleich die Achse (57) der Seilrolle (58) lagernden Gleitstein (53,
54) führen, daß eine die Gleitsteine (53, 54) in ihre Normallage drängende Federvorrichtung
(66) vorgesehen ist und daß die Achse (57) der zweiten Seilscheibe (58) ein Teil
der Abfühlvorrichtung (66,60.59,61) ist.
12. Elevator nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Verlängerung (60) der Achse (57) ein Langloch (49)
in einer Lagergabel (53,54,56) für die zweite Seilrolle (58) durchquert, daß das
Langloch (49) etwa parallel zur Lagerbelastungsrichtung liegt und daß die Verlängerung
(60) der Achse (57) mit einem Schaltarm (62) eines elektro-mechanischen Schalters
(64) zusammenwirkt.
13. Elevator nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitsteine
(53, 54) zusammen mit einem Querstück (56) eine Gabel bilden, daß unterhalb des
Querstücks (56) eine ortsfeste Verbindungsplatte (52) vorgesehen ist, die die Gleitführungen
(48, 49, 47, 59) miteinander verbinden und daß zwischen das Querstück (56) und die
Verbindungsplatte (52) eine Druckfeder (66) geschaltet ist.
14. Elevator nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckfeder
(66) über den größten Teil ihrer Länge in einer Führungshülse (65) steht und daß
die freie Stirnfläche (68) der Führungshülse (65) einen Teil eines Anschlags bildet.
15. Elevator nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dan die FUhrungshülse
(65) fest mit dem Querstück (56) verbunden ist.
16. Elevator nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand
zwischen der Stirnfläche (68) und ihrem Gegenanschlag (52) im Hinblick auf den Auslöseweg
des Schaltarms (62) einerseits und auf die maximal erwünschte Zusammendrückung der
Druckfeder (66) andererseits gewählt ist.
17. Elevator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abfühivorrichtung
(66,60,59,61) eine neutrale Mittelstellung aufweist, eine das Brechen des zweiten
Seils (35) anzeigende erste Schaltstellung und eine das Längen des zweiten Seils
anzeigende zweite, jenseits der Mittelstellung liegende zweite Schaltstellung aufweist.
18. Elevator nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Federvorrichtung
zwei Zugfedern umfaßt, an denen die zweite Seilrolle (;588 aufgehängt ist.
19 Elevator nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
Zugfedern an der Basisplatte für die beiden Seilrollen hängen.
20. Elevator nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet daß die Zugfedern
je an einem über die Lagergabel hinausgehenden Achsstummel der zweiten Seilrolle
eingehängt sind.
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Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
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| AT335275A ATA335275A (de) | 1974-07-31 | 1975-04-30 | Sicherheitseinrichtung fur einen elevator zum transport von geschlachteten tieren |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE2436869A DE2436869A1 (de) | 1974-07-31 | 1974-07-31 | Elevator zum transport von geschlachteten tieren |
Publications (1)
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Family Applications (1)
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| DE2436869A Pending DE2436869A1 (de) | 1974-07-31 | 1974-07-31 | Elevator zum transport von geschlachteten tieren |
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1974
- 1974-07-31 DE DE2436869A patent/DE2436869A1/de active Pending
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1975
- 1975-04-30 AT AT335275A patent/ATA335275A/de not_active IP Right Cessation
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2426637A1 (fr) * | 1978-05-26 | 1979-12-21 | Commissariat Energie Atomique | Appareil de levage muni d'un systeme de securite |
| EP0088168A3 (en) * | 1982-03-08 | 1984-07-18 | Ateliers De Constructions Electriques De Charleroi (Acec) Societe Anonyme | Safety device for the load-engaging mechanism of nuclear combustion elements |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ATA335275A (de) | 1978-01-15 |
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