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DE2435087A1 - Geraet zum komplexen vergleich von bildern und strukturen auf gleichheit hinsichtlich form und farbe - Google Patents

Geraet zum komplexen vergleich von bildern und strukturen auf gleichheit hinsichtlich form und farbe

Info

Publication number
DE2435087A1
DE2435087A1 DE2435087A DE2435087A DE2435087A1 DE 2435087 A1 DE2435087 A1 DE 2435087A1 DE 2435087 A DE2435087 A DE 2435087A DE 2435087 A DE2435087 A DE 2435087A DE 2435087 A1 DE2435087 A1 DE 2435087A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
difference
electronic cameras
shape
samples
monitor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2435087A
Other languages
English (en)
Inventor
Siegfried Brueckl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE2435087A priority Critical patent/DE2435087A1/de
Publication of DE2435087A1 publication Critical patent/DE2435087A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B11/00Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques
    • G01B11/24Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques for measuring contours or curvatures
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N7/00Television systems
    • H04N7/18Closed-circuit television [CCTV] systems, i.e. systems in which the video signal is not broadcast
    • H04N7/181Closed-circuit television [CCTV] systems, i.e. systems in which the video signal is not broadcast for receiving images from a plurality of remote sources

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Investigating Materials By The Use Of Optical Means Adapted For Particular Applications (AREA)
  • Spectrometry And Color Measurement (AREA)

Description

  • TITEL: Gerät zum komplexen Vergleich aller Details von Bildern und Strukturen auf Gleichheit hinsichtlich Form und Farbe.
  • ANWENDUNG: Sofortkontrolle in a II e n Farb-, Form- und Positionsdetails von Gegenständen und Bildem, insbesonders solchen von hohem Struktur- und Detailgehalt.
  • ZWECK: Detail- und strukturreiche Bilder und Formen müssen in Wissenschaft, Industrie und Kunst häufig auf Übereinstimmung in a I I e n Farb-und Formdetails mit einem Original oder Muster oder Consens zwischen beteiligten Partnern verglichen werden. Das Gerät bringt s o f o r t ein Vergleichsergebnis innerhalb von Sekundenteilen über a I I e Farb- und Formdetails.
  • STAND DER Die Feststellung der Maßhaltigkeit, der Soll-Entsprechung von Detail-TECHNI K: positionen und der Farbgebung erfolgt im heutigen Stand durch meßtechnische Erfassung e i n z e I n e r Strecken, e i n z e I n e r Raumkoordinaten und e i n z e I n e r farbmetrischer oder coloristischer Bewertung aller Details eines Bildes oder eines Körpers.
  • OFFENE WÜN- Die meßtechnische Erfassung nach Entsprechung gegenüber einer Vorgabe SCHE IM HEU- in allen Details hinsichtlich Form und Farbe ist bei detailreichen Bildern TIGEN TECH- und Körpern recht zeitraubend. In zunehmendem Masse entwickelt sich NISCHEN STAND: diese Tatsache zum Engpaß z. B. in produktionstechnischen Prozessen.
  • Sie verhindert die optimale Ausschöpfung moderner Produktionstechni ken.
  • So müssen verschiedene Produktionsabläufe, die durch technische Fortschritte beschleunigt werden konnten, künstlich gebremst werden, weil die Ergebnisse von Zwischen- oder Endkontrollen nach Farbe und Form erst abgewartet werden müssen, um sie als Korrekturregulative noch rechtzeitig in den Produktionsablauf einspeisen zu können. Das trifft besonders bei detailreichen Objekten zu.
  • AUFGABE: Die Erfindung löst die Aufgabe, a II e Maße und Farben eines Gebildes komplex und quasi gleichzeitig (gemessen an der Erfassunqs- und Reaktionszeit des Menschen) auf ihre Entsprechung zu den Sollwerten qualitativ und quantitativ zu kontrollieren.
  • LÖSUNG: Zwei eldctronische Kameras sind nach Bildgeometrie, spektrale Empfindlich kei tsvertei lung, Ampl i tudengang, Verzerrungsg leich -heit und spektrale Durchlässigkeit der Objektive und anderen technischen Daten gepaart.
  • Eine Kamera schaut das Muster an, die zweite Kamera schaut die Probe an, die nach Form- und Farbübereinstimmung zum Muster zu kontrollieren ist.
  • Beide Objekte sind spektral und helligkeitsmäßig paritätisch beleuchtet.
  • Aus den Bildsignalen beider Kameras wird - je nach Anwendungsfall - die Differenz oder der Quotient gebildet, im Regelfall dadurch, daß je ein Bildsignal-Kameraausgang auf dem invertierenden und nichtinvertierenden Eingang eines Differenzverstärkers geschaltet wird. Der Ausgang dieses Verstärkers steuert die Helligkeit eines Monitors. Bei normalen Anforderungen ist die Zeilen- und Bildablenkung beider Kameras und des Monitors konventionell synchroni -sieht. Bei erhöhten Anforderungen betreiben Ablenkgeneratoren, die beiden Kameras gemeinsam sind, die Abtastung. Der Monitor bleibt weiterhin lediglich impulssynchronisiert.
  • Diese Besonderheit erklärt sich daraus: Wenn ein Monitorbild vom menschlichen Sehapparat ausgewertet wird, so ist das Maß für die zulässigen Ungenaui g keifen die Feh lerauflösung dieses Seha ppa rates.
  • Bei diesem neuen Verfahren werden jedoch die Bildsignale zweier Kameras miteinander verglichen und erst das Vergleichsergebnis dem menschlichen Sehapparat zugeführt.
  • Das kann in gewissen Anwendungsfällen dazu fUhren, daß die bisher weit unter der Fehlerauflösung liegenden und deshalb tolerablen Linearitäts- und Triggerfehler der Ablenkgeneratoren vermieden werden müssen.
  • Wenn beide Kameras in allen Details das gleiche nach Form und Farbe sehen, so wird der Monitor keine Strukturen zeigen, weil sich die Bildsignale beider Kameras gegenseitig in allen Bildpunkten genau aufheben. Der Monitor sei in diesem Falle auf mittlere Helligkeit eingepegelt.
  • Sobald aber eine Kamera in irgendeinem Detail etwas anderes sieht als die andere Kamera, ist diese Amplituden-Gleichheit der Bildsignale für den zugehörigen Bildpart gestört, die Helligkeit des Monitors wird an den entsprechenden Bi Idorten auf- oder zugesteuert, aus dem vorher strukturlosen Grau des Monitors wird diejenige Bildpartie helier oder dunkler erscheinen, die dem ungleichen Detail entspricht. Die Monitorwiedergabe bleibt in allen gleichen Details unverändert in strukturloser mittlerer Helligkeit. So werden nur die abweichenden Details indiziert, alle gleichen Details bleiben ohne Indikation.
  • WEITERE AUSGE- Der eventuell gewünschte Vergleich von Muster und Probe aus ver-STALTUNG DER schiedenen Perspektiven erfolgt dadurch, daß beide Objekte in zu-ERFI NDUNG: einander synchrone Drehung vor den Kameras versetzt werden oder, bei großen Gegenständen, die Kameras synchron um die Objekte herumgeführt werden. Wenn über eine 360 - Drehung der Objekte bzw der Kameras der Monitorschirm keine Strukturen zeigte, sind die Objekte nach den vorgenannten Kriterien identisch.
  • Die lndikationsempfindlichkeit kann praktisch beliebig geändert werden durch Ampli tudenei nstel lung des Bild-Differenzsignals. Durch Einführung nichtlinearer Glieder oder durch Pegelunterdrückung lassen sich die dadurch gegebenen Möglichkeiten der Einstellung von Toleranzbereichen, innerhalb derer trotz Ungleichheit keine Monitorindikution erfolgt, beliebig erweitern.
  • Die erfindungsgemäß eingesetzten Schwarz-Weiß-Kameras zeigen Unterschiede des spektralen Remissionsgrades oder der Sättigung oder Helligkeit zwischen Muster und Probe in bekannter Weise als Grauabstufung an. Wenn darüber hinausgehende Informationen über Farbunterschiede gewünscht sind, werden durch Farbfilter, die bei beiden Kameras in den optischen Strahlengang synchron geschaltet werden, Farbauszuge gemacht. Sind in beiden Kameras für die Betrachtungszeit die Filterrevolver z. B. auf grün geschaltet, so werden nur die Farbabweichungen in diesem Spektralgebiet indiziert usf. Das gleiche kann auch mit e i n e m Wechselfilter vor der gemeinsamen Objekt-Beleuchtungs-Lichtquelle erreicht werden.
  • Für spezielle Anwendungsfälle kann das Gerät auch so ausgestaltet werden, daß statt der Kamera, die dem Muster zugeordnet ist, ein elektronischer Bildspeicher verwendet wird. Er kann von der Probenkamera oder synthetisch programmiert werden. Der weitere Vorgang bleibt wie beschrieben, der Vergleich findet dann zwischen dem Speicherinhalt und dem Bildsignal der Probenkamera statt.
  • VORTEILE: Statt einer unter Umständen sehr großen Zahl von Einzelmessungen, deren einzelne Schritte sich häufig einer gewünschten Beschleunigung widersetzen, wird die Gleichheit bzw. Ungleichheit nach Geometrie (Form) und spektralem Remissionsgrad bzw. bei unbunten Proben nach der Helligkeit sofort angezeigt, so daß z.B. in einem Produktionsablauf sofort qualitativ und quantitativ korrigierend eingegriffen werden kann. Dieser Vorteil wird umso größer, je detailreicher die Objekte sind.
  • Am Beispiel eines Vi erfa rben-Druckprozesses sei dies konkretisiert: Die heute modernen Druckmaschinen haben eine so hohe Ausstoßrate, daß eine ganze Druckauflage bereits durch die Maschine gelaufen sein kann, bis eine nach bisherigen Gebräuchen vorgenommene Prüfung nach Passergenauigkeit und farblichen Sollwerten aller Bilddetails, Detail für Detail, durchgeführt ist. Entweder man riskiert, daß für einige Zeit Ausschuß oder mit mangelhafter Qualität gedruckt wird, oder man hält die Maschine an, um das Prüfungsergebnis abzuwarten. Mit dem erfindungsgemäßen Gerät wird jedoch jede Passerungenauigkeit und jede Farbabweichung jedes noch so kleinen Details sofort scharf indiziert, so daß keine strapaziös hohe Aufmerksamkeitsrate des Monitorbeobachterserforderlich ist. Bei entsprechender Verwertung des vorhandenen Bi 1 ddi fferenzsi gna Is kann diese Entlastung ohne Schwierigkeiten durch automatische Grenzwertgeber (optische oder akustische Signalisierung) erweitert werden. Auch lassen sich on-line gekoppelte prozeßsteuernde Signale ableiten. Die Evidenz des behaupteten Vorteils dürfte erhellen bei Vorstellung einer detailreichen Illustration, z. B. eines Bildes von einer detailreichen Landschaft oder einer Illustration eines Speiserezeptes. Bei entsprechender Verwertung des vorhandenen Bildsignals kann diese Entlastung ohne Schwierigkeiten durch automatische Grenzwertgeber mit optischer oder / und akustischer Signalisierung erweitert werden.
  • Ein anderes Beispiel zeigt die Anwendungsspannweite auf: Eine detailreiche Schaltungsplatte eines Farbfernsehers kann mit einem Blick auf den Monitor auf Bestückungsfehler geprüft werden. (Am Versuchsmodell hat sich gezeigt, daß auch bei streuender Bauteil-Positionierung eine sollgemäße Bestückung von einer fehlerhaften ohne Anstrengung sofort unterschieden werden kann).
  • Ein weiterer Markierungspunkt für die Anwendungsbreite ist: Künstlerische Plastiken werden häufig zunächst im verkleinerten Maßstab künstlerisch hergestellt und entwickelt. Häufig soll damit der künstlerisch-kreative Prozeß grundsätzlich beendet sein und die Herstellung des Groß-Originals arbeitsteilend mehr handwerklich orientierten Beteiligten überantwortet werden.
  • Durch die Möglichkeit beliebiger Maßstabsänderung des erfindungsgemässen Gerätes zwischen Muster- und Probenkamera kann die Übereinstimmung des Groß-Originals mit dem maßstäblich kleineren Künstler-Entwurf mit einem Blick festgestellt werden. Beim Vorliegen von Ungleichheiten werden auch in diesem Anwendungsfalle nur diese auf dem Monitor als Struktur erscheinen. Dies bezieht sich nicht nur auf die Konturen, sondern auch auf Flöchenstellungen und dreidimensionale Krümmungen in jeder Raumkoordinate, wenn die beiden Objekte richtig beleuchtet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gerät zum komplexen Sofort-Vergleich von Muster und Proben
    auf Form- und Farbgleichheit aller Details, dadurch gekennzeichnet, daß die Differenz oder der Quotient der Bildsignale zweier elektronischer Kameras gebildet und diese Differenz auf einen Monitor positionsgetreu und qualitativ und quantitativ den Abweichungen entsprechend angezeigt oder / und zur Prozeßsteuerung verwendet wird, bzw. dadurch gekennzeichnet, daß das Bildsignal des Musters gespeichert wird und das gespeicherte Bildsignal mit dem Proben-Signal einer Differenz-(Quotienten-) Bildung zugeführt wird.
DE2435087A 1974-07-22 1974-07-22 Geraet zum komplexen vergleich von bildern und strukturen auf gleichheit hinsichtlich form und farbe Pending DE2435087A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2435087A DE2435087A1 (de) 1974-07-22 1974-07-22 Geraet zum komplexen vergleich von bildern und strukturen auf gleichheit hinsichtlich form und farbe

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2435087A DE2435087A1 (de) 1974-07-22 1974-07-22 Geraet zum komplexen vergleich von bildern und strukturen auf gleichheit hinsichtlich form und farbe

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2435087A1 true DE2435087A1 (de) 1976-02-12

Family

ID=5921139

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2435087A Pending DE2435087A1 (de) 1974-07-22 1974-07-22 Geraet zum komplexen vergleich von bildern und strukturen auf gleichheit hinsichtlich form und farbe

Country Status (1)

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DE (1) DE2435087A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2750109A1 (de) * 1977-11-09 1979-05-10 Spindler & Hoyer Kg Verfahren und vorrichtung zur kontaktlosen messung linearer wegstrecken, insbesondere des durchmessers

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2750109A1 (de) * 1977-11-09 1979-05-10 Spindler & Hoyer Kg Verfahren und vorrichtung zur kontaktlosen messung linearer wegstrecken, insbesondere des durchmessers

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