DE2435081A1 - Verfahren und vorrichtung zur salmiakbehandlung von stoffen aus garnen, die durch offenendspinnen hergestellt sind - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zur salmiakbehandlung von stoffen aus garnen, die durch offenendspinnen hergestellt sindInfo
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605 °,F ße 37 Telefon 88 83 84
Herrnstraße ο ι
Herrnstraße ο ι
Oluett, Peabody & Go., Ine,
Troy, New York, 7.St.A.
Troy, New York, 7.St.A.
Verfahren und Vorrichtung zur Salmiakbehandlung von Stoffen aus Garnen, die durch
Offenendspinnen hergestellt sind.
Offenendspinnen hergestellt sind.
Die Beschreibung lehrt ein Verfahren und eine geeignete Vorrichtung
zur Salmiakbehandlung von Stoffen (aus durch Offenendspinnen gewonnenen Garnen) zur Verbesserung des Griffs als auch der
Beständigkeit gegenüber Schrumpfen und Faltenschlagen sowie der Aufnahmefähigkeit für Farben, Mittel zur geringeren Entflammbarkeit,
Harzen und dgl. Die Stoffe werden mit Salmiak imprägniert und vorzugsweise schnell (in etwa 0,6 bis 9,0 Sekunden,
wümschenswerterweise von etwa 1,8 bis etwa 3»6 Sekunden)
einer Entfernung des Salmiaks mittels eines Trockners unterworfen, um die gewünschten Ergebnisse ohne eine wesentliche Beeinflussung des Schrumpfens der Stoffe zu erzielen. Die Zwischenzeiten zwischen der Imprägnierung mit Ammoniak und dessen Entfernung aus den Stoffen werden vorzugsweise durch Regeln der
Vorschubgeschwindigkeit der Stoffe und durch Einstellen der
Weglängen der Stoffe von der Imprägnierstation bis zu den
Trocknern gesteuert.
einer Entfernung des Salmiaks mittels eines Trockners unterworfen, um die gewünschten Ergebnisse ohne eine wesentliche Beeinflussung des Schrumpfens der Stoffe zu erzielen. Die Zwischenzeiten zwischen der Imprägnierung mit Ammoniak und dessen Entfernung aus den Stoffen werden vorzugsweise durch Regeln der
Vorschubgeschwindigkeit der Stoffe und durch Einstellen der
Weglängen der Stoffe von der Imprägnierstation bis zu den
Trocknern gesteuert.
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Beim Ringspinnen gibt ea drei wewentliche Arbeitsgänge, nämlich
Verziehen, Zwirnen und Haspeln; der letztgenannte von
ihnen kann nicht davon getrennt werden, und infolgedessen müssen Drehzahl und Größe des Garnkörpers begrenzt werden.
Beim Offenendspinnen gibt es mehr Arbeitsgänge, deren erster ein gründliches Verziehen in dem Maße einschließt, daß
die Fasern einzeln oder in kleinen Gruppen wandern. Diese Gruppen werden genügend getrennt, so daß ein Drehmoment
nicht gegen die Laufrichtung übertragen werden kann und ein
offenes Ende erzeugt wird« Die Fasern oder Fasergruppen werden dem Ende des Garns angesponnen und laufend mit der Garnstruktur
zusammengedreht. Auf diese Weise gibt es Stadien des Verziehens, des Fasertransports, des Verdichtens am offenen
Ende, des Anapinnens und Haspeins; jeder Arbeitsgang kommt der Reihe nach vor. Das Gesagte hat wichtige wirtschaftliche
Rückwirkungen, weil die Drehzahlgrenze nicht mehr von der Größe und Fora des Spulenkörpers bestimmt
wird. Der Spulenkörper kann jede Größe oder Fora haben, die sich haspeln läßt. Fasern gelangen in den Spinnrotor gut
getrennt und ausgerichtet. Diese Fasern werden auf eine Sammelfläche des Rotors gelegt und dort durch die Zentrifugalkraft
gehalten· Die Flächengeschwindigkeit kann etwas grosser als die der ankommenden Faser sein, und das kann eine
vorteilhafte Faserverstärkung verursachen.
Die Erfahrung hat gelehrt, daß durch Offenendspinnen erzeugte Garne Strukturen zeigen, die sie), von denen anderer Garne
unterscheiden: Stoffe aus Garnen, die durch Offenendspinnen hergestellt sind, zeigen ebenfalls Unterschiede ge-
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genüber Stoffen, die aus anderen Garnen hergestellt sind. Im allgemeinen sind die durch Offenendspinnen erzeugten Garne
gleichmäßiger, und doch sind sie etwas schwächer; sie haben eine stärkere Verzwirnung, und doch sind sie massiger·
Trotz der höheren Garnmenge erhält man nicht immer so gute Überziehfaktoren bei den Stoffen, wie man erwarten könnte.
Viele Beobachtungen an Stoffen aus Garnen, die durch Offenfadenspinnen hergestellt sind, scheinen sich zu widersprechen,
wenn man sie nach den üblichen Ringspinn-Normen beurteilt.
Es ist viel Arbeit in Versuche gesteckt worden, diese Widersprüche in Übereinstimmung zu bringen und zu erklären. Wie
in einem Aufsatz mit dem Titel "Die Struktur der Garne nach dem Offenfaden-Spinnverfahren" von P. R. Lord in "Textile
Research Journal", September 1971, S. 778-84, bemerkt wurde, sind Garne nach dem Offenfaden-Splnnverfahren weicher, und
das ist eine ^olge der beträchtlichen Zahl gefalteter Fasern,
einer mangelhaften Verteilung der Beschwerung unter den Pasern, stärkerer Verzwirnung, einer geringeren Fasermigration
und geringerer Faserspannung beim Offenfaden-Spinnen als beim Ringspinnen. Durch Offenendspinnen hergestellte Garne
sind massiger, und das ist so trotz der stärkeren Verzwirnung wegen der Anzahl der zusammengedrehten Fäden, der unterschiedlichen
Zwirnstrukturen und der geringeren Faserspannung beim Offenfadenspinnen. Ihre Masse wird beim Fertigstellen
größer, aber nicht in dem Maße,.wie bei entsprechenden Ringspinngarnen, und infolgedessen sind die Überziehfaktoren
nicht Immer so gut, wie erwartet werden könnte, insbesondere wenn eine stärkere Zwirnung angewandt wird.
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Salmiakgeist ist zum Vorschrumpfen bestimmter Fasern und weiter (wie in den U.S.A.-Patenten 3 511 591 und 3 347 963
erörtert ist) dazu benutzt worden, zellstoffhaltige !Fasern für eine Formgebung geeigneter zu machen. Versuche zur Behandlung von Zellstoffgetaweben mit Ammoniak sind in der
deutschen Auslegeschrift 1 063 572 und im USA-Patent
1 998 551 erwähnt, ohne daß jedoch brauchbare Ergebnisse
erzielt wurden. Nachdem USA-Patent 3 406 006 erzeugten zellstoffhaltige Gewebe, die mit Salmiakgeist behandelt wurden,
eine übermäßige Schrumpfung der Gewebe. Nachdem USA-Patent
3 560 140 wurden Garne und Fäden mit Salmiakgeist behandelt und danach gestreckt, um ihre Fertigkeit zu verbessern·
Wie in der gleichlaufenden Anmeldung 106 514 dargelegt ist,
wurde gefunden, daß bei der Berührung zellstoffhaltiger Gewebe mit Salmiakgeist Gewebefasern zuerst radial anschwellen und ohne wesentliches Schrumpfen porös werden, wonach
dann bald die Fasern zu schrumpfen beginnen· Die vorliegende Erfindung sieht ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Merzerisieren zellstoffhaltiger Gewebe (aus Garnen, die durch
offenfädigee Spinnen hergestellt sind) mit Salmiakgeist vor,
indem die Gewebe in Salmiakgeist getaucht werden und dann schnell das Ammoniak aus den Geweben (innerhalb von etwa 0,6
bis etwa 9 Sekunden, vorzugsweise innerhalb von etwa 1,8 bis etwa 3,6 Sekunden) entfernt wird, ehe die Gewebefasern
die Gelegenheit haben, wesentlich zu schrumpfen. Ss wurde
ebenso gefunden, daß diese Behandlung die Festigkeit dieser Gewebe (aus Garnen«, die durch Offenendspinnen hergestellt
sind) fördert, weil ein Schwellen der Garne eine stärkere
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Verschlingung ihrer Fasern ergibt. Die Scheuerfestigkeit dieser Gewebe wurde ebenfalls verbessert.
Demgemäß ist es ein Ziel der Erfindung, die Festigkeit und
Scheuerfestigkeit von Geweben zu verbessern, welche aus Garnen gemacht sind, die durch Offenfaden-Spinnen gewonnen
wurden.
Sin anderes Ziel der Erfindung ist, Salmiakgeist zum Merzerisieren
ζeilstoffhaltiger Gewebe, wie Denims und dergleichen
(aus Garnen, die durch Offenendspinnen gewonnen sind), zu verwenden, so daß die Gewebe eine verbesserte Festigkeit,
Dehnbarkeit, eine Schrumpf- und Knitterfestigkeit wie auch eine bessere Ausnahmefähigkeit für Farbstoffe und Mittel
zur erschwerten Entflammbarkeit und dergleichen zeigen, ohne daß die Fasern verschlechtert werden·
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, ein Gewebeschrumpfen
beim Merzerisieren mit Saldakgeist zu steuern.
Ein noch anderep Ziel der Erfindung ist, eine Vorrichtung der
vorgeschlagenen Art zu schaffen, die eine Einrichtung für die Bedienungsperson umfaßt, um die Vorschubgeschwindigkeit
des Gewebes zu steuern und die Bahnlänge des Gewebes von der Impregnation mit Salmiakgeist bis zum Entfernen des Ammoniaks
zu regeln.
Auch ist es ein Ziel der Erfindung, eine Vorrichtung der vorgeschlagenen
Art mit einem geringen Behandlungsvolumen zu schaffen, so daß die notwendigen Anlaß- und Abschaltzeiten
auf ein Mindestmaß beschränkt sind·
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Schließlich ist es noch ein Ziel der Erfindung, eine Vorrichtung der vorgeschlagenen Art zu liefern, die wirtschaftlich
zu bauen und zu betreiben und darüber hinaus für die in Aussicht genommene Funktion gut geeignet ist. Die Vorrichtung
dient der Durchführung einer Behandlung zellstoffhaltiger Gewebe (aus Garnen, die durch offenfädiges Spinnen hergestellt
sind) in großem Maßstab. Um diese Behandlung durchführen zu können, ist es erforderlich, daß die Vorrichtung in der
Lage ist, große Mengen von Geweben mit gleichen und gleichbleibenden Ergebnissen sicher zu verarbeiten· Außderdem ist es
wichtig, daß die Einrichtung Gewebe verarbeiten kann, die leicht oder schwer, locker oder gewirkt oder dicht gewebt
oder gewirkt sind, usw.
Die vorgenannten Ziele, Merkmale und Vorteile sind besser aus
der Erörterung und Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen zu
verstehen; in diesen ist
Pig· 1 ein etwas vereinfachter Querschnitt einer typischen Vorrichtung für offenfädiges Spinnen von Garnen,
Fig· 1A eine typische Abstelleinrichtung in senkrechtem
Schnitt in größerem Maßstab,
Fig. 2 ein etwas vereinfachter Längsschnitt durch die Vorrichtung zum Durchführen einer Salmiakbehandlung
zellstoffhaltiger Gewebe aus Garnen, die durch offenfädiges Spinnen hergestellt sind, und
Fig. 3 in größerem Maßstab eine schematische Seitenansicht
eines Spannungsreglers, der zu der Vorrichtung nach Fig. 2 gehört.
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Bei der typischen Vorrichtung zum Offenendspinnen, die in Fig.
1 gezeigt ist, ist an der Abzugswalze 11 einer (nicht gezeigten) Krempel, die nur geringfügig an dem Walzenbeschlag verdichtet, eine Saugvorrichtung 12 angeschlossen· Die Saugvorrichtung 12 zieht die Fasern an und leitet sie durch einen
Durchlaß 13 in eine düsenförmige Spinneinrichtung, die allgemein mit 14 bezeichnet ist und als Zentrifuge mit einer teilweise hohen Drehzahl arbeitet, die je nach der Art der gesponnenen Fasern einstellbar ist. Die lose zugeführten Fasern
werden entsprechend der Wirkung der Zentrifugalkraft abgelegt und in ihrem losen Zustand als Vlies oder Faserflausch am breitesten Teil der Zentrifuge 14 gefaßt, von ihr mitgerissen und
veranlaßt, schnell zu rotieren. Die am Boden der Zentrifuge 14 laufend und gleichmäßig auseinandergezogenen Fasern und am
unteren Ende durch ihre Adhesion zu einem Garn zusammengedreht· Zu diesem Zweck werden sie zwischen Abnehmerwalzen 15 hindurchgeführt, und eswird ein ununterbrochener Faden hergestellt,
der unmittelbar einer Haspel 16 zugeführt wird.
Gemäß dieser typischen Einrichtung zum Offenfadenspinnen von
Garnen wird das Fasermaterial in der Zentrifuge oder Schleuder 14 in feste Berührung mit ihr gebracht, um sicherzustellen,
daß es von ihr mitgenommen wird, d.h. um sicherzustellen, daß es dieselbe hohe Zahl von Umdrehungen wie die Schleuder 14
macht, wodurch diese Vorrichtung hochleistungsfähig gemacht wird. Zu diesem Zweck kann eine Kugel 17 lose in die Schleuder 14 eingebracht werden und drückt infolge der Zentrifugalkraft auf die Innenwand der Schleuder 14 an deren breitestem
Teil und wird an die Innenwand so gedrückt, daß sie unbedingt
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von ihr mitgenommen wird. Dem Faden wird nicht die ganze Rotation sowohl in der Schieider 14 als auch an deren Austritt,
sondern nur zunächst ein Teil der Rotation erteilt· Deshalb wird ein Vorgarn erzeugt und ihm nur so viel Rotation erteilt,
wie nötig ist, damit die Fasern zusammenhalten und das Vlies von der Wand der Schleuder 14 abgenommen werden kann· Zu diesem Zweck ist die Schleuder 14 aus zwei Teilen hergestellt,
deren unterer Teil 19 langsamer als der obere, düsenförmige
Teil 18 umläuft. Auf diese Weise wird dem Garn zwischen dem oberen Teil 16 und dem unteren Teil 19 gerade so viel Rotation erteilt, wie der Unterschied zwischen den Umdrehungen der
beiden Teile 18 und 19 ausmacht.
Wenn Spinnmaterial die Rotation schwer aufnimmt, kann die Tatsache, daß die Schleuder 14 aus zwei Teilen 18, 19 hergestellt
ist, zuerst ein Überzwirnen des Garns erzielen, weil der untere Teil 19 Im uegeneinn zum oberen Teil 18 gedreht wird. Infolgedessen werden zwei Drehbewegungen addiert und das Garn
zuerst zwischen dem oberen ^eIl 18 und dem unteren Teil 19 der
Schleuder 14 überzwirnt. Dieses Überzwirnen wird ausgeglichen,
wenn das Garn aus dem unteren Teil 19 der Schleuder austritt und e&e es in die Abnehmerwalzen 15 läuft, wobei das Überzwirnen in eine normale Zwirnung übergeht.
Ua den erstrebten Erfolg zu erzielen, muß dem Faden, der durch
den unteren Teil 19 der Schleuder 14 läuft, dort so viel Widerstand geboten werden, daß er selbst nicht rotiert, sondern
mit dem unteren Teil 19 der Schleuder rotiert. Diese Rotation kann durch irgendweich· gewünschten Mittel erzielt werden·
In Fig. 1 ist ein Durchgang 21 für den Faden zu diesem Zweck
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mit einem seitlichen Auslaß 22 vorgesehen, der schräg zur
Drehachse sitzt« Der B Faden wickelt sich selbst etwas um den unteren Teil 19 und wird daran gehindert, selbst zu rotieren.
Der Spinnvorgang wird in Gang gesetzt, indem ein Faden von unten mit Hilfe einer Nadel durch die Schleutaderteile 19
und 18 bis etwa zur Oberkante des oberen Teils 18 gezogen
wird· Wenn die Schleuderteile 19 und 18 die Fasern drehen, hängen sich die Fasern an das freie Ende des Fadens und verzwirnen
sich selber·
Es sind auch Mittel für ein mechanisches Unterbrechen des Fasernachs
chubs zu den Schleuderteilen 18 und 19 mit einem Mal vorgesehen, falls der Faden reißen sollte« Zu diesem Zweck
ist eine Ausschalteinrichtung beliebiger Art, z.B. ein Drehschieber 23»vor dem Durchlaß 13 der Saugvorrichtung 12 angeordnet,
der die Form eines Ventilators oder Gebläses hat, und entsprechend seiner Stellung steuert der Drehschieber
entweder den Durchlaß 13 oder aber öffnet und s chließt ein
Abzugs- oder Ablaßrohr 24, das in einen (nicht gezeigten) Sammelbehälter mündet. Der Drehschieber 23 wird elektrisch
betätigt, indem ein Eontakt 25 automatisch sehließt, wenn ein
Faden reißt. Das Schließen des Kontkkta 25 erregt einen Elektromagneten
26, dessen Anker 27 seinerseits den Schieber umsteuert. Der Schieber 23 kann jedoch auf andere Weise gesteuert
werden. Die in Fig 1 gezeigte Vorrichtung erläutert nur das Offenendspinnen von Garnen, doch versteht sich, dafi
verschiedene andere Vorrichtungen zu diesem Zweck Verwendung finden können·
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Eine bevorzugte Anordnung einer Vorrichtung zum Ausführen des
Verfahrene nach der Erfindung bei Geweben ist in Pig. 2 und 3 gezeigt. Vie sich am besten aus Pig. 2 ergibt, wird ein Gewebe
aus Zellstoff (aus Garnen, die durch offenfädiges Spinnen erhalten wurden) ständig durch eine Ammoniakbehandlungskammer
29 geführt, in der ein Tauchtank 31, eine gebogene Walze 32, ein Paar Klotzwalzen 33, ein Spannungsregler 34, eine
allgemein mit 35 bezeichnete Verzögerungswalzenanlage und ein
allgemein mit 36 bezeichneter Trockner untergebracht sind. Die Gewebebahn 28 wird durch eine Eingangsschleuse 37, um eine
Walze 33 und unter einer Netzwalze 39 in Salmiakgeist in
dem Netzkasten 31 geführt. Der Setzkasten 31 hat nahe seinem
oberen Pegel einen Schwimmkörper 42, der über einen Arm 43 mit einem Schalter 44 verbunden ist. Der Schalter steht in Wirkverbindung
mit einem Elektromagneten 45» das ein Ventil 46 in
einer leitung 47 betätigt. Die Leitung 47 speist den Netzkasten 31 über eine Leitung 48, die in ein Gehäuse 49 geht, das
die Kammer 29 umschließt. Bei normalem Arbeiten ist ein Handventil 51 geöffnet und ein anderes Handventil 52 geschlossen·
Zum Stillsetzen wird das Ventil 51 in der Leitung 47 geschlossen und das Ventil 52 in der Leitung 48 geöffnet. Soll das Ammoniak:
im Netzkasten 31 schnell gewechselt werden, kann der Inhalt des Netzkastens 31 über ein Ventil 53 und eine Leitung
54 in einen Trog 55 abgelassen werden, der mit einer Heizschlange 56 versehen ist, um das Ammoniak: zwecks Ablassens
über eine Leitung 57 und eine öffnung 58 einer (nicht gezeigten)
geeigneten Verbrennungs- oder Sückgewinungsanlage zuzuführen.
Der Netzkasten 31 kann (wie in Pig. 2 gestrichelt an-
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gedeutet ist) angehoben oder gesenkt werden, um das Eintauchen des Gewebes 28 in die Menge 41 Salmiakgeist zu regeln·
Um einen Durchtritt von Ammoniak zu verhindern, ist es wünschwenswert, die Ammw^ aTrhahnnrniingaVanmieT» 29 unter einen geringen Unterdruck zu setzen. Zu diesem Zweck steht die Öffnung 58 mit einer (nicht gezeigten) geeigneten Absaugeinrichtung in Verbindung. Das Gehäuse 49 ist mit Isoliermaterial
verkleidet, das zwischen einer inneren Ausfütterung 61 und einer äußeren Ausfütterung 62 angebracht ist. Die Einlaßschleuse 37 und die Auslaßschleuse 63 haben paarweise angeordnete
Anschlüsse mit je einem elastischen Teil 64 und einem gegenüberliegenden festen Teil 65· In jeder der Schleusen 37, 63
wird das Gewebe zwischen einem elastischen Teil 64 und einem
festen Teil 65 erfaßt, und der Zwischenraum zwischen den Anschlußpaaren wird über die Leitungen 66, bzw. 67 evakuiert.
Nach dem Benetzen mit Salmiakgeist im Netzkasten 31 wird das
Gewebe 28 der bogenförmigen Walze 32zugeführt,die das Gewebe
28 ausbreitet und glättet, ehe es zwischen die Elotzwalzen 33 gelangt. Überschüssiger Salmiakgeist, der-aus dem Gewebe
28 (durch die Wirkung der Klotzwalzen 33 als auch der bogenförmigen Walze 32) ausgetrieben wird, wird in dem Trog 68
zwecks eines Rückflusses infolge1 der Schwerkraft in den Netzkasten 31 aufgefangen. Von den Klotzwalzen 33 wird das Gewebe
an eine Walze 69 und von da über eine Reihe wechselweise aufeinander folgender, fester Walzen 71, 72 und beweglicher Walzen 73» 74 abgegeben. Diese Walzenreihen bilden die Verzögerungsanlage 35· Die beweglichen Walzen 73» 74 sind senkrecht
beweglich, wie noch im einzelnen erörtert wird, um die Weg-
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länge der Gewebebahn 28 zwischen dem Zeitpunkt, zu dem sie
mit Salmiakgeist im Tauchkasten 31 imprägniert wird, und dem Zeitpunkt zu regeln, zu dem das Entfernen des Salmiakgeists
durch Trocknen im Trockner 36 beginnt. Von der Verzögerungsanlage 35 wird das Gewebe 28 zu dem beheizten Trockner 36
mit iufertueh über eine Walze 75 geführt, wobei sie auf einem Läufertuch 76 über eine Berührungstrommel 77 geführt wird.
Das Läufertuch 76 ist endlos und wird mit Hilfe von Rollen
78 über eine geheizte Trommel 79 geführt. Das Gewebe verläßt den Trockner 36 über eine Abzugswalze 81 und über die Austrittsschleuse
63 die Ammoniakbehandlungskammer 29* Ein Besprühen der Gewebebahn 28 mit Wasser oder Dampf und erneutes
Trocknen können danaxch ebenfalls angewandt werden, um alles Ammoniak zu entfernen, das im Gewebe 28 zurückgeblieben ist.
Fig. 3 zeigt die Verbindung zwischen den beweglichen ^ollen
73» 74 und den Spannungsreglern 34. Die beweglichen Pollen
73» 74 sitzen drehbar zwischen einem Paar senkrecht beweglicher Lagerteile 82, von denen nur einer in Fig. 3 sichtbar
ist· Eine Welle 83 ist in eine Hülse 84 geschraubt» welche am Hucken des Lagerteile 82 befestigt ist, so daß eine Drehung
der Welle 82 in der einen Achtung eine Abwärtsbewegung
des Lagerteils 82 und eine Verkürzung des Arbeitsweges des Gewebes 28 sowie ein Nachlassen der Gewebespannung bewirkt»
während eine Drehung der Welle 83 in der Gegenrichtung eine Aufwärtsbewegung des Lagerteile 82 bewirkt» so daß der Weg
des Gewebes 28 verlängert und die Gewebespannung vergrößert wird« Ein Kegelrad 85 ist an einem Ende der Welle 83 befestigt
und kämmt mit einem Kegelrad 86. Das Kegelrad 86 ist
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mit der Abtriebswelle 87 eines Umkehrmotors M verbunden· Der
Motor M ist von bekannter Konstruktion und von einem Typ, bei dem die Drehrichtung des Motors von der Dichtung des Stromflusses
entweder durch den Anker oder durch die Feldwicklungen bestimmt wird.
Zwischen dem Spannungsregler 34 und dem Motor M ist eine
Schalteinrichtung vorgesehen, um die Drehrichtung des Motors M abhängig von der Größe der Spannung in der Gewebebahn 28
anzustellen und zu steuern, so daß die beweglichen Sollen 73»
74 automatisch angehoben oder gesenkt werden und dementsprechend die Gewebespannung ändern und in einem vorgeschriebenen
Bereich halten. Die Schalteinrichtung besteht aus einem zweipoligen Umschalter mit einem Paar feststehender Kontakte 88,
89t die mit einer Motorklemme verbunden sind, und einem Paar
feststehender Kontakte 91, 92, die mit der anderen Motorklemme
verbunden sind. Bin Paar bewegliche Kontakte 93» 94 ist beweglich zwischen den Kontakten 88, 91 und 89» 92 angeordnet,
um einen elektrischen Kontakt herzustellen.
Der bewegliche Kontakt 93 ist mit einer Quelle positiver Spannung und der bewegliche Kontakt 94 mit einer Quelle negativer
Spannung über ein Paar fester Leitungsschienen verbunden· Die
Leitungeschienen sind drehbeweglich angeordnet, um die beweglichen Kontakte 93» 94 in Berührung mit den feststehenden Kontakten
schwenken zu lassen. Ein Hebel L verbindet drehbeweglieh
die Leitungsschienen und ist an seinem Mittelpunkt mit einem Lagergehäuse des Spannungsreglers 34 verbunden. Durch
einen solchen Aufbau erzeugen Änderungen der Spannungen im
509810/0242
Gewebe 28 ein Zusammendrücken oder Ausdehnen der biegsamen
Kapsel 95, die von einer entsprechenden Ab- oder Aufbewegung
des Lagergehäuses begleitet werden. Wenn die Gewebespannung einen bestimmten Wert überschreitet, wird die biegsame
Kapsel 95 genügend zusammengedrückt, um den Hebel L die beweglichen Kontakte 93» 94 nach unten in entsprechende Berührung
mit den feststehenden Kontakten 91» 89 bewegen zu
lassen, wodurch der Motor M Strom erhält und ein Stromfluß in dichtung des Pfeils il bewirkt wird, der den Motor M in
der Richtung zum Absenken des Lagerteils 82 umlaufen läßt. Das Absenken des Lagerteils 82 senkt die Pollen 73» 74» um
entsprechend die Gewebespannung zu verringern, und das geht weiter, bis die Spannung genügend sinkt, um in einen vorherbestimmten
Bereich zu fallen; zu diesem Zeitpunkt dehnt sich die biegsame Kapsel 95 genügend aus, um die beweglichen Kontakte
93, 94 außer Eingriff mit den festen Kontakten 91, zu bringen, worauf der Motor M abschaltet·
Eine ähnliche Arbeitsweise geht vor sich, wenn die Gewebespannung
unter einen bestimmten Wert sinkt, allerdings mit dem unterschied, daß in diesem Fall die biegsame Kapsel 95 sich
ausdehnt, um die beweglichen Kontakte 93» 94 nach oben in entsprechende
Berührung mit den festen Kontakten 88, 92 zu bringen, wodurch der Motor M Strom erhält und ein Stromfluß in
der dichtung des Pfeils i2 entsteht, der den Motor M in der
anderen Richtung umlaufen läßt, um ein Anheben der Rollen 73, 74 und entsprechend eine Zunahme der Gewebespannung zu bewirken«
509810/0242
Die Geschwindigkeit der Gewebebahn kann in geeigneter Weise durch Regeln der Drehzahl des Trockners 36 oder vorzugsweise
der Klotzwalzen 33 gestueert werden.
Das Gemisch aus Ammoniakdampf und Luft in der Kammer 29 liegt beim normalen Arbeiten vorzugsweise in einem Bereich, in dem
der Ammoniakdampf im Überschuß einen Gewichtsprozentteil von 90 Prozent (90 #) der Mischung darstellt. Neunzig Gewichtsprozent
(90 $>) Ammoniakdampf liegen weit über dem Bereich
einer explosiven oder brennbaren Mischung aus Ammoniakdampf und Luft. Wenn die Vorrichtung in Betrieb gesetzt wird, wird
die Behandlungskammer zu Anfang mit Luft gefüllt, und eine große Menge Luft muß aus der Kammer abgeführt und durch Ammoniakdampf
ersetzt werden. Umgekehrt muß, wenn die Vorrichtung still gesetzt wird, das Ammoniak und der Ammoniakdampf aus
der Behandlungskammer entfernt werden. Weil Mischungen von Luft und Ammoniakdampf in einem Bereich, in dem Ammoniakdampf etwa
fünfzehn Volumenprozent (15 $>) bis etwa fünfundzwanzig Volumenprozent
(25 #) beträgt, explosiv sind, muß dafür gesorgt werden, daß eine Annäherung an diesen Bereich so gering wie
möglich gehalten werden muß.
Pur den Fachmann der Gewebeverarbeitung ergibt sich, daß von der
bevorzugten Ausf Uhrungsform, die erläutert ist, weitgehend abgewichen werden kann, ohne daß der Hauptgedanke der Erfindung,
wie er in den Ansprüchen erläutert ist, verlassen wird. Beispielsweise können andere Ammoniakanwendungen, wie Sprühen
und andere Arten von Trocknern verwendet werden oder auch andere Einrichtungen zur Geschwindigkeitβ- und Verlangsamungekontrolle
ebenfalls zur Anwendung kommen«
509810/02Λ/
Claims (13)
- AnsprücheVerfahren zur Behandlung von Geweben aus Garnen, die durch Offenendspinnen gefertigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß eine Gewebebahn laufend vorbewegt und mit Salmiakgeist imprägniert wird, worauf das Ammoniak auf dem imprägnierten Gewebe entfernt wird·
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Gewebebahn laufend vorbewegt und mit Salmiakgeist imprägniert wird und das Ammoniak aus dem imprägnierten Gewebe innerhalb von etwa 0,6 bis 9»0 Sekunden nach Vornahme der Imprägnation entfertn wird.
- 3· Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Entfernen des Ammoniaks aus dem imprägnierten Gewebe innerhalb von etwa 1,8 bis etwa 3» 6 Sekunden nach Vornahme der Imprägnation entfernt wird.
- 4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Entfernen des Ammoniaks das Gewebe erhitzt wird·
- 5« Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitintervalle zwischen der Imprägnation und dem Entfernen des Ammoniaks durch eine Regelung der Vorschubgeschwindigkeit der Bahn gesteuert werden.
- 6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitintervalle zwischen der Imprägnation und dem Entfernen des Ammoniaks durch Regeln der Weglänge der Bahn gesteuert werden.509810/024^
- 7. Vorrichtung zum Ausüben des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sie Mittel (38, 39, 32, 69, 78, 81) zur Vorbewegung einer Bahn aus dem Gewebe (28), einen Tauchkasten (31) zum Imprägnieren Des Gewebes mit Salmaikgeist und Mittel (36) zum Entfernen des Ammoniaks aus der Bahn hat.
- 8. Vorrichtung zum Ausüben des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 6, dadurchgekennzeichnet, daß sie Mittel (38, 39) für ein ständiges Vorbewegen einer Gewebebahn (28), Netzmittel (31) zum Imprägnieren der Bahn mit Salmiakgeist und Mittel (36) zum Entfernen des Ammoniaks innerhalb von etwa 0,6 bis 9»O Sekunden nach Vornahme der Imprägnation hat·
- 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Ammoniak aus der Bahn innerhalb von 1,8 bis etwa 3»6 Sekunden entfernt wird, nachdem die Imprägnation vorgenommen wurde.
- 10. Vorrichtung nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, daß ein Gehäuse (49) vorgesehen ist, die Netzmittel einen Trog (41) mit Salmiakgeist in dem Gehäuse umfassen, in den die Bahn durch eine Einrichtung eingetaucht wird und daß die Mittel zum Entfernen des Ammoniaks in einem Trockner (36) mit Mitläufertuch (76) bestehen.
- 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein Paar Klotzwalzen (33) in dem Gehäuse (49) in gegenseitiger Anlage und Mittel (32) zum Durchführen der Bahn (28) zwischen den Klotzwalzen vorgesehen sind, wenn die Bahn aus dem Tauchkasten (31) kommt.810/U24V2 4 3 H O 3
- 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß eine bogenförmige Walze (32) vor den Klotzwalzen (33) für den Übergang der Bahn über sie so angeordnet ist, daß die Bahn zwischen den Klotzwalzen glatt und ausgebreitet ist.
- 13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel (73, 74, 84) zum Ändern der Weglänge der Bahn (28) zwischen den Klotzwalzen (33) und dem Trockner (36) angeordnet Bind.5 ü i8 1 U / W/ ■->Leerseite
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