DE2431606A1 - Transportable raumzelle, insbesondere fertiggarage aus stahlbeton und verfahren zu ihrer herstellung - Google Patents
Transportable raumzelle, insbesondere fertiggarage aus stahlbeton und verfahren zu ihrer herstellungInfo
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Description
- "Transportable Raumzelle, insbesondere Fertiggarage aus Stahlbeton und Verfahren zu ihrer Herstellung" Die Erfindung betrifft eine transportable Raumzelle, insbesondere eine Fertiggarage aus Stahlbeton mit wenigstens einer Längswand, einer Querwand, einer Decke und gegebenenfalls einem Boden. Außerdem betrifft die Erfindung Verfahren zur Herstellung der von ihr geschaffenen neuartigen Raumzellen.
- Raumzellen aus Stahlbeton sind quaderförmige Kästen, welche bei ihrer Verwendung als Fertiggarage an ihrer vorderen, d.h.
- der hinteren Querwand parallelen Seite entweder offen sind oder dort eine Öffnung besitzen, die durch das später eingebaute Garagentor verschließbar ist. Die Raumzellen werden mit und ohne an ihnen festem Boden hergestellt. Raumzellen mit Boden sind in der Regel wirtschaftlicher, weil der Boden dann nicht mehr an der Baustelle eingebaut zu werden braucht. Obwohl die erfindungsgemäßen Raumzellen in jeder beliebigen Größe, die noch transportabel ist, verwirklicht werden können, ist die Erfindung insbesondere auf solche Raumzellen anwendbar, welche mit serienmäßigen Lkw- oder Anhängerfahrgestellen auf der Straße transportiert werden können. Auf diesen Fahrzeugen läßt sich eine Hebevorrichtung aufbauen, welche zum Auf- und Abladen sowie zum Aufstellen der Raumzelle verwendet wird. Solche Fahrzeuge sind in der Regel in der Lage, Raumzellen bis zu 15 t Gewicht zu transportieren und zu manipulieren. Ihr Einsatz insbesondere bei Fertiggaragen ist von besonderer Wichtigkeit, weil hierdurch kostspieliege Hebezeuge an der Baustelle und in der Fabrik ganz oder zum überwiegenden Teil entfallen.
- Es ist bekannt, Raumzellen, auf die sich die Erfindung bezieht, monolithisch auszubilden, indem der kastenförmige Baukörper einschließlich des Bodens zwischen relativ zueinander beweglichen Schalhäuten einerseits eines starren oder beweglichen Kernes und andererseits einer mehrteiligen Außenschalung in einem Zug gegossen wird. Diese Raumzellenfertigung ist besonders wirtschaftlich, weil sie mit einem Minimum an Arbeitsschritten durchführbar ist. Daneben ist es bekannt, den Boden vorzufertigen und zwischen denSchalhäuten die Raumzelle auf den Boden zu gießen. Bei dieser Fertigung hat der Boden häufig einen nach oben vorstehenden Rand zur Abdichtung der Form und Anschlußeisen, die eingegossen werden.
- Die Herstellungsverfahren bedingen die Faden der Raumzelle.
- Kalt- oder Warmfassaden können hierbei nicht verwirklicht werden. Sichtbetonflächen an den Außenseiten der aufgehenden Wände der Raumzelle werden zwar in der Regel erzielt, bedürfen jedoch häufig der Ausbesserung und können oft nicht ohne weiteres verwendet werden. In der Regel müssen sie mit einem Außenputz oder einem Anstrich versehen werden. Diese zusätzlichen Arbeitsgänge verursachen Kosten. Außerdem sind hinsichtlich ihrer Wärmedämmung und anderer Eigenschaften verbesserte Fassaden, darunter auch solche mit strukturierten Außenflächen ausgeschlossen. Bisher sind transportable Raumzellen, die wie in den beschriebenen Schalungen gefertigt sind, insbesondere Fertiggaragen aus Stahlbeton mit Waschbeton, Strukturbeton oder ähnlichen Fassaden nicht zu verwirklichen, weil die Entschalung erst möglich ist, wenn der Beton seine Transport-oder wenigstens seine Standfestigkeit, die erst erreicht ist, wenn sich die Decke trägt, erhalten hat, beispielsweise das Auswaschen der Fassade zur Erzielung des Waschbetons aber dann nicht mehr möglich ist.
- Insbesondere werden an die Fassaden von Fertiggaragen steigende Ansprüche gestellt. Dabei wird zwischen Einzelgaragen und Reihengaragen unterschieden. Bei freistehenden Einzelgaragen ist es häufig erforderlich, alle aufgehenden Wände mit einer ansprechenden Fassade zu versehen. Bei Reihengaragen kann es dagegen genügen, nur die in der Reihe sichtbaren Außenwände der Raumzellen mit verbesserten Fassaden zu versehen. In der Regel werden aber von einem Fertigteilewerk sowohl Raumzellen für Einzel-, wie auch für Reihengaragen geliefert und müssen daher mit den Mitteln des Fertigteilewerkes mit verbesserter Fassade gefertigt und aufgestellt werden können.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine insbesondere mit den eingangs beschriebenen, serienmäßigen Fahrzeugen mit Hebevorrichtung transportierbare Raumzelle aus Stahlbeton, vorzugsweise eine Fertiggarage mit verbesserter Fassade zu schaffen, die mit den Mitteln des Fertigbaus in einem Fertigteilewerk produziert werden kann.
- Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe an der eingangs bezeichneten transportablen Raumzelle dadurch gelöst, daß mindestens eine ihrer aufgehenden Wände aus einer raumwandgroßen Großtafel aus Stahlbeton besteht, getrennt gefertigt und dabei auf der größeren Fläche ihrer Außenseite mit einer Fassade versehen ist, die von den Fassaden der nicht aus Großtafeln bestehenden Raumzellenwände abweicht, und daß die getrennt hergestellten Großtafeln Verbindungsmittel aufweisen, die an ihnen entsprechenden Verbindungsmitteln der anschließenden Wände unaioder der Decke des Bodens befestigt sind.
- Die getrennte Fertigung wenigstens einer der Wände der Raumzelle ermöglicht die Ausstattung maÜrimal aller vier Wände der Raumzelle mit allen Fassadenarten,die sich bei Großtafeln verwirklichen lassen, die stehend in Batterieformen oder liegend in Einzelformen gefertigt werden. Hierzu gehört u.a. die Struktur-, die Klinker- und die Waschbetonfassade. Soweit'die Raumzellen zu Gebäuden zusammengesetzt werden, können auch Warm- und insbesondere einstückige Kaltfassaden verwirklicht werden. Die Fassade der Raumzelle kann auf der gleichen Großtafel auch unterschiedlich sein. Deshalb lassen sich z.B.
- strukturierte Fassadenflächen mit Sichtbetonflächen kombinieren. Dann kann die strukturierte Fassadenfläche der Längs-und/oder der hinteren Querwand unterhalb einer Sichtbetonfläche einer umlaufenden Attika angeordnet sein. Die Attika verbirgt das aus Gründen der Wasserableitung meistens nach hinten einfallende Raumzellendach und dient mit ihrer aufgehenden Innenseite zum Anschluß der Dachabdichtung.Zweckmäßig ordnet man zur Unterscheidung der verschiedenen Fassadenflächen zwischen der Sichtbetonfläche und der Außenfläche der Großtafel eine nutförmige Vertiefung an.
- Die Ausbildung der Verbindungsmittel kann sich im Prinzip nach der Anzahl der in der Raumzelle benutzten Großtafeln richten. Ist eine Großtafel an eine oder mehrere benachbarte Großtafeln anzuschließen, so genügen in der Regel Stahlplatten, die paarweise an benachbarten Wänden und/oder Decken-oder Bodenscheiben einander zugeordnet und miteinander verbunden sind. Zur Verbindung der Stahlplatten werden insbesondere Schweißungen benutzt. Das Schweren ergibt eine flexible Verbindung, weil deren Biegesteifigkeit nicht groß ist. Das ist im Hinblick auf die beim Auf- und Abladen der Raumzelle auf ein Transportfahrzeug wegen der Vermeidung von Rissen in den Tafeln bzw. den anderen Teilen des Gebäudes u.U. von beträchtlichem Vorteil.
- Gemäß weiterer Ausführungsformen der Erfindung verwendet man Betonverbindungen. Hierbei handelt es sich um Bewehrungen, die durch Aussparungen des jeweiligen Betonkörpers frei liegen und mit ihnen zugeordneten Bewehrungen des zu verbindenden anderen Betonkörpers zusammengeflochten werden, worauf diese Teile in den Ausnehmungen mit Beton oder besonderen Zementen (Höchst-Verier-Zement oder Quell-Zement) vergossen werden.
- Diese Verbindungen können in ca. 1 h entschalt werden. Derartige Betonverbindungen sind biegesteifer als Schweißverbindungen, sie ergeben jedoch eine größere Standfestigkeit, weil die Raumzelle monolithischer ist.
- Vergleichbar mit den Schweißverbindungen ist das Zusammenlaschen oder -schrauben der Fertigteile. Solche Verbindungen sollen wie die Schweißverbindungen später verputzt werden.
- Zur Ausnutzung der Nachgiebigkeit der Verbindungen können die zwischen den einander anschließenden Großtafeln entstehenden Fugen gemäß der Erfindung mit einer plastischen Masse ausgefüllt werden. Allerdings kann man z.B. an der vorderen Querwand, die auch aus einer getrennt gefertigten Tafel bestehen kann, einen Verguß in Ortbeton vorsehen.
- Insbesondere wenn die gesamte Raumzelle aus vorgefertigten Teilen besteht, wird man sie in der Regel nach dem hierfür vorgesehenen erfindungsgemäßen Verfahren herstellen, das darin besteht, daß auf die den Boden bildende Großtafel die die aufgehenden Wände bildenden Großtafeln gestelltfuid mit einem Hilfsgerüst verbunden werden, worauf die einander zugeordneten Verbindungsmittel der Tafeln aneinander befestigt werden, und daß dann gegebenenfalls nach Anbringen der einen TorFturz bildenden Tafel die die Decke bildende Großtafel aufgelegt und mit den die aufgehenden Wände bildenden Großtafeln verbunden wird.
- Während zur Durchführung dieses Verfahrens Raumzellenschalungen überhaupt nicht benötigt werden, läßt sich die erfindungsgemäß verbesserte Raumzelle gleichwohl als ganz oder teilweise monolithischer Körper aus vorgefertigten Teilen herstellen. Zu diesem Zweck wird gemäß einem weiteren der erfindungsgemäßen Verfahren so vorgegangen, daß die vorgefertigten Großtafeln bzw.
- Tafeln zwischen die für die von ihnen zu bildenden Wand-, Decken- oder Bodenscheiben vorgesehenen Schalhäute gesetzt und gegen die Schalhäute abgedichtet werden, und daß danach zwischen die von Großtafeln bzw. Tafeln freien Formen der Schalung der Beton eingebracht nd mit diesem von den Großtafeln vorstehende Verbindungsanker einbetoniert werden.
- Bei diesem Verfahren werden also mit der Möglichkeit, bereits vorhandene Raumzellenschalungen verwenden zu können, insbesondere die mit den Fassaden vorgefertigten Teile vor dem Betoniervorgang in die Raumzellenschalung hineingestellt und mit der vorhandenen Bewehrung eingegossen. Die eingelegten Dichtungen haben den Zweck, die fertige Fassade gegen Beschädigungen durch die betreffende Schalhaut insbesondere durc»die beim Rütteln auftretenden Vibrationen zu schützen, welche zur Bildung von Rissen fuhren können; andererseits sollen diese Dichtungen das Unterlaufen von Beton in die fertige Fassadenfläche verhindern.
- Mit diesen Verfahren ist es demnach möglich, den Raumzellen jede gewünschte Struktur, wie Waschbeton, Klinker, Strukturbeton, Sichtbeton o.dgl. zu geben, ohne daß ein erhöhter Kostenaufwand in Kauf genommen zu werden braucht.
- Andererseits kann man nach dem erfindungsgemäßen Verfahren aber auch Raumzellen wirtschaftlich herstellen, die von den in vorhandenen Raumzellenschalungen herstellbaren Größen abweichen. Das beruht darauf, daß man nur die Teile zu schalen braucht, die mit den Fertigteilen vergossen werden. Je nach den Erfordernissen insbesondere auf der Baustelle können die sichtbaren Teile der Raumzelle als vorgefertigte Wand-oder Deckenteile ausgebildet und ganz oder teilweise monolithisch mit den übrigen Raumzellenteilen vergossen werden. Beispielsweise kann man die Wände vorfertigen, den Fußboden und/oder die Decke aber gießen. Das hat den Vorteil, daß die Schaltechnik billiger wird, weil sie nur für die zu gießenden Teile benötigt wird.
- Die Einzelheiten, weiteren Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung zweier Ausfuhrungsbeispiele anhand der Figuren in der Zeichnung; es zeigen Fig. 1 - 3 einen serienmäßigen Lkw zum Manipulieren der erfindungsgemäßen Raumzellen, wobei in der Reihenfolge der Figuren der Beladevorgang in Seitenansicht dargestellt ist, Fig. 4 eine Stirnansicht des Gegenstandes nach Fig. 3 in Richtung des Pfeiles A der Fig. 3, Fig. 5 eine Bodenplatte einer ausschließlich aus Großtafeln zusammengesetzten Fertiggarage gemäß der Erfindung in Draufsicht, Fig. 6 - 9 Schnitte längs der Linien VI-VI, VII-VII, VIII-VIII, IX-IX der Fig. 5, Fig. 10 - 13 Einzelheiten an den Stellen N, O, P und Q der Fig. 5, Fig. 14 eine Längswand in Seitenansicht, Fig. 15 eine Draufsicht auf den Gegenstand nach Fig. 14, Fig. 16 und 17 Schnitte längs der Linie XVI-XVI und XVII-XVII der Fig. 14, Fig. 18 im oberen Teil eine Ansicht und im unteren Teil eine Draufsicht auf einen Torsturz, Fig. 19 im oberen Teil eine Ansicht und im unteren Teil eine Draufsicht auf die rückwärtige Querwand, Fig. 20 eine Draufsicht auf die Deckenplatte, Fig. 21 einen Schnitt längs der Linie XXI-XXI der Fig. 20, Fig. 22 eine Seitenansicht im Schnitt durch eine ausschließlich aus Großtafeln bestehende Fertiggarage gemäß der Erfindung, Fig. 23 eine Draufsicht im Schnitt auf den Gegenstand der Fig.
- 22 längs der Linie XXIII-XXIII, Fig. 24 eine Stirnansicht des Gegenstandes nachFig. 22, Fig. 25 einen Schnitt längs der Linie XXV-XXV der Fig. 22, Fig. 26 eine Einzelheit an der Stelle D der Fig. 22, Fig. 27 einen Schnitt längs der Linie A-A der Fig. 26, Fig. 28, 29 Einzelheiten an den Stellen E und L der Fig. 22, Fig. 30 eine Einzelheit an der Stelle M der Fig. 24, Fig. 31 eine Einzelheit an der Stelle F der Fig. 25 und Fig. 32 schematisch eine zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen Fertiggarage.
- Die dargesteIten Fertiggaragen sind gewichts- und raummäßig so bemessen, daß sie von einem straßengängigen Lkw 1 im Werk aufgeladen und dann mit der zulässigen Höhe und Breite als ungeteilte last über die Straße transportiert und an der Baustelle aufgestellt werden können. Der Lkw hat ein serienmäßiges Fahrgestell 2 mit drei Achsen 3, 4 bzw. 5. Er trägt einen allgemein mit 6 bezeichneten Aufbau für eine Hebevorrichtung 7, die nicht Gegenstand der Erfindung ist und daher nicht beschrieben zu werden braucht. Jedenfalls hat die Hebevorrichtung 7 gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel einen rückwärtigen Ausleger 8, der durch die Toröffnung in die mit 9 bezeichnete Fertiggarage eingefahren wird. Der Ausleger hat vier Seile 10 bzw. 11, für die im Boden 12 der Fertiggarage Kugelkopfanker 13 vorgesehen sind, welche in Fig. 6 dargestellt und im Zusammenhang mit dieser Darstellung näher erläutert werden.
- Zum Aufladen der Fertiggarage 9 wird der Ausleger 8 gemäß Fig.
- 1 in das Innere der Fertiggarage eingefahren. Danach werden die Seile 10, 11 ausgefahren. Die an ihren Enden vorgesehenen Anschlüsse werden mit den Kugelkopfankern 13 verbunden.
- In der darauffolgenden, in Fig. 2 wiedergegebenen Garage werden die Seile 10 und 11 angezogen, so daß sich die Fertiggarage 9 abhebt und auf die Höhe der Ladeplattform 14 des Transportfahrzeuges 1 angehoben wird. Durch Verfahren des Auslegers 8 längs der Ladefläche 14 wird die Fertiggarage 9, wie in Fig. 3 dargestellt, über die Ladefläche 14 verbracht und auf diese abgesenkt.
- Sie ruht dann auf mit Gummi belegten Stahlpratzen 15 bzw. 16.
- Die umgekehrte Reihenfolge der im Zusammenhang mit den Fig. 1 bis 4 beschriebenen Vorgänge wird eingehalten, wenn die Fertiggarage an der Baustelle abgesetzt werden soll.
- Die in den Fig. 22 bis 25 wiedergegebene Fertiggarage besteht ausschließlich aus Großtafeln. Sie hat je eine Längsrand 20, 21, eine rückwärtige Querwand 23, einen in Kassetten aufgeteilten Boden 24, eine ebenfalls in Kassetten aufgeteilte Deckenplatte 25, sowie einen Torsturz 26 und ein die Toröffnung verschließendes Tor 27. Die Deckenplatte 25 fällt von der Toröffnung aus gesehen in Richtung auf die rückwärtige Querwand 23 ein. Außerdem besteht ein Gefälle in Richtung auf die Längswand 20, so daß mit Hilfe eines Rohres 17 Regenwasser aus der Öffnung 28 abgeleitet und durch eine Öffnung 29 in der rückwärtigen Querwand 23 nach außen geleitet werden kann. Zur Aufstellung der Fertiggarage sind Fundamente 31 bzw. 32 bzw. 33 bzw. 34, also insgesamt vier Punktfundamente vorgesehen. Diese Fundamente können im Bohrverfahren an der Baustelle eingebracht werden.
- Die Bodenplatte 24 hat zwei außen liegende Langsrippen 35 bzw. 36 und zwei im Abstand von den Außenrippen 35 und 36 sowie parallel zu diesen und zueinander verlaufende innere Längsrippen 33 bzw. 39. Die Platte ist mit einem Baustahlgewebe 40 bewehrt. In den beiden inneren Längsrippen 38 und 39 befindet sich je ein Stab 41 als Längsbewehrung, der mit Bügeln 42 an das BaustShlgelfebe angeschlossen ist. In den Außenrippen 35 und 36 befinden sich mehrere Längsstabbewehrungen 43, die durch Bügel 44 mit weiteren Längsstabbewehrungen 45, 46, sowie mit dem Baustahlgewebe 40 verbunden sind. Die Lä'flstabbewehrunten sind untereinander gleich. In der Fig. 6 ist im linken Teil jedoch der schon erwähnte Kugelkopfanker 13 dargestellt, der mit einer Platte 47, die mit seinem Schaft 48 verbunden ist, an die Bewehrung angeschlossen ist. Die in Fig. 6 wiedergegebene tängsrippe 36 zeigt die zwischen den Ankerplatten befindliche Bewehrung 43 bzw. 49.
- Die Kassettenaufteilung der Unterseite 50 der Bodenplatte 24 kommt außerdem zustande durch eine Mehrzahl von Querrippen 51, deren Bewehrung bei 54 in der Fig. 6 angedeutet ist. Die Unterseite 50 ist die sogenannte Palettenseite, also diejenige Seite der Großtafel, die bei liegender Fertigung auf dem Boden einer Einzelform liegt. Die Oberseite 51 ist die Einfüllseite der Form. Diese Seite der Tafel wird bei horizontaler Fertigung der Bodenplatte 24 geglättet.
- Auf der Oberseite 51 befinden sich in Längsrichtung verlaufende Vertiefungen 52, 53, die durch eine rückwärtige Vertiefung 55 miteinander verbunden sind. Die Vertiefung dient zur Befestiy2ng der Längs- und der Quenzände.
- Die Vertiefung 55 befindet sich an der Oberseite der außen liegenden Querrippe 60. Sie weist zwei allgemein mit 61 und 62 bezeichnete Befestigungspunkte für die rückwärtige Querwand auf. kiese Befestigungen sind untereinander gleich ausgebildet, so daß es genügt, eine dieser Befestigungen im Zusammenhang mit den Fig. 9 iind 13 näher zu beschreiben.
- Danach ist in die Vertiefung 55 eine Stahlplatte 66 eingelassen. Die Stahlplatte ragt in eine Ausnehmung 64, um die die Vertiefung 55 verbreitert ist. An ihrer Unterseite befinden sich Bügel 63 und 65, die mit der Bewehrung der hinteren Rippe 60, welche bei 67 und 68 wiedergegeben ist, verbunden ist. Die Bügel 69 verbinden die Bewehrungen 67 und 68 ihrerseits mit der Bewehrung des Bodens.
- Die hintere Querwand ist in Fig. 19 wiedergegeben. Sie besteht ihrerseits aus einer Großtafel. Die Querwand ist allgemein rechteckig, hat Jedoch einen oberen Sturz 70, der etwas breiter als die eigentliche Wand 71 ist. Sturz 70 und Wand 71 sind einstückig ausgebildet. Der Sturz 70 ist Teil einer Attika, deren außen liegende Fläche 72 in Sichtbeton ausgeführt ist und durch eine Nut 73 gegen die mit Waschbeton strukturierte Außenseite 74 abgesetzt ist. Die Seite 74 ist die Palettenseite, die Innenfläche 75 der rückwärtigen Querwand 23 ist die Einfüllseite der Form und wird geglättet. In die Form für die rückwärtige Querwand 23, deren Boden horizontal liegt, wird zunächst ein Abbindeverzögerer und darauf eine Schicht aus Zementmilch und-- groben Kieseln eingebracht. Nach dem Rütteln der Schicht wird die Form mit dem Beton der rückwärtigen Querwand 23 gefüllt. Nach dem Entschalen wird die noch nicht erhärtete Zementmilch aus der Seite 74 ausgewaschen. Dadurch wird diese Seite mit den in den Beton eingebetteten Kieseln strukturiert.
- Mit der im übrigen nicht dargestellten Bewehrung der Wand bzw. Großtafel sind zwei an der untere Kante 76 freiliegende Platten 77 über Anker 78 verbunden. Außerdem befinden sich in der Wand Metallhülsen 79 zum Anschluß der rückwärtigen Querwand 23 an ein Montagegerüst. Schließlich sind an der Innenseite des Sturzes 70 Befestigungsplatten 80 bzw. 81 einbetoniert.
- Die rückwärtige Querwand wird mit ihrer Unterkante 76 in die Vertiefung 55 gestellt, wodurch die Platten 77 teilweise auf den Platten 66 zu liegen kommen. Die beiden aufeinanderliegenden Platten 66 und 77 werden dann mit einer Schweißraupe 56 miteinander verbunden, die längs der inneren Kante der Platte 77 verläuft. Die Ausnehmung 64 dient zur Anbringung der Schweißraupe 56 und wird später mit Beton vergossen.
- Die Stahlplatten 66 und 77 sind an die Bewehrung bzw. an die Bügel bei 57 bzw. 58 angeschweißt.
- Die Befestigungspunkte N und P entsprechen in allen Einzelheiten dem Befestigungspunkt Q, weshalb in den Fig. 10 und 12, in denen die Einzelheiten der Befestigungspunkte N und P dargestellt sind, die gleichen Bezugszeichen einander entsprechende Teile bezeichnen.
- Unterschiedlich ist jedoch der Befestigungspunkt 0.
- In diesem Fall ist die Vertiefung 64 etwas größer, und die Platten 77 bzw. 66 sind Teil eines Winkelprofils 83 bzw.
- eines Z-Profils 84, das durch ein Knotenblech 85 versieift ist. Angeschweißt ist das Winkelprofil bei 86 bzw. 88 an die Bewehrung 87 der Längswand, während das Z-Profil seinerseit an die Bewehrung 89 angeschweißt ist.
- l Die die Längswände 20, 21 bildenden Großtafeln sind in den Fig. 15 bis 17 wiedergegeben. Die für die Längswände benutzten beiden Großtafeln sind im wesentlichen identisch.
- Die Großtafel für die Wand 21 hat eine untere Ltingskante 92, mit der sie in die Ausnehmung 52 bzw. 53 auf der Oberseite der Bodenplatte gesetzt werden kann. Sie hat ferner die an ihrer Unterkante 92 freiliegenden Stahlplatten 77, die an den Ankern 78 festgeschweißt und damit mit der Bewehrung verbunden sind, wie dies im Zusammenhang mit der Großtafel für die Querwand 23 beschrieben wurde. Zwischen den beiden Befestiguispunkten N und P liegt der Befestigungspunkt 0, dessen Ausbildung im Zusammenhang mit der Fig. 11 erörtert wurde. Die Platte 77 ist in Fig. 14 dargestellt. Ferner ist eine Ausnehmung 90 an der Innenseite der Großtafel angedeutet, welche zur Erleichterung der Anbringung der Schweißnaht 56 dient.
- Die aufgehende rückwärtige Kante 93 der Großtafel ist ebenso wie die Außenfläche 94 und die aufgehende vordere Kante 91 mit Waschbeton95 strukturiert. Die dieser strukturierten Fassade gegenüberliegende Seite 96 der Großtafel 21 ist die Einfüllseite der Form. Die aufgehende Kante 93 weist eine Ausnehmung für die Aufnahme des noch zu beschreibenden Torsturzes auf, während die 2ufgehende Kante 94 eine Ausnehmung 98 zur Aufnahme des Sturzes 70 der hinteren Querwand 23 besitzt.
- In die Oberkante 99 sind zwei Ankerhülsen 100 und 101 eingelassen, die das Manipulieren der Tafel gestatten und denen in der rückwärtigen Querwand die Hülsen 102 und 103 entsprechen.
- Ebenso wie dieGroßtafel für die Querwand 23 befinden sich auch in der Großtafel für die Längswand 21 Metallhülsen 105 zum Anschluß eines Montagegerüstes.
- An der Innenseite 96 befindet sich ein Gesims 106 mit einer in Richtung auf die rückwärtige Querwand 23 abfallenden Auflagerfläche 107. Die von der Auflagerfläche 107 aufgehende Innenwand 108 trägt mehrere Stahlplatten 109 für insgesamt drei Befestigungspunkte 110, 111 und 112.
- Die Waschbetonfassade 95 endet an einer Nut 115, welche die die Attika bildende Sichtbetonfläche 116 von der strukturierten Fassadenfläche abgrenzt.
- Die aufgehenden Kanten 93 und 91 weisen eine durchgehende Ausnehmung 120 bzw. 121 zur Aufnahme der entsprechenden Kanten der Tafel 23 bzw. des noch zu beschreibenden Torsturzes auf.
- Die in den Fig. 20 und 21 dargestellte Deckenplatte 25 ist ebenfalls kassettiert, weist jedoch lediglich zwei an ihren äußeren Längskanten 117-, 118 verlaufende Längsrippen 122 bzw.
- 123 auf. In den Längsrippen 122 bzw. 123, die in Fig. 21 dargestellt sind, verlaufen drei Längsstäbe 124 als Längsstabbewehrung, die unterhalb von Bügeln 125 angeordnet sind, welche ihrerseits mit der Baustalilgewebematte 119 der Deckenscheibe und mit Stfillplatten 127 verbunden sind, die sich an der Unterseite der Deckenplatte in einer dort angeordneten Ausnehmung 126 befinden. Insgesamt sind an jeder Längsseite 117, 118 drei Stahlplatten 127 bei 128, 129, 130 und 131, 132, 133 vorgesehen. Die selben Stahlplatten 127 befinden sich ferner an der äußeren Querrippe 134 in den Befestigungspunkten 135, 136. Mit Hilfe der an der anderen Querkante angeordneten Rippe 137 und weiterer zwischen den Rippen 134 und 137 angeordneten Rippen 138 entstehen die Kassetten mit allgemein rechteckigem Grundriß..
- Die in Fig. 21 mit 140 bezeichnete Unterseite der Deckenplatte 25 ist dem Formboden zugeordnet, während die Oberseite 141 in der Form geglättet ist.
- In der Platte 25 befinden sich außerdem vier Ankerhülsen 142, 143, 144, 145.
- Der bereits erwähnte Torsturz ist in Fig. 18 wiedergegeben.
- Hierbei handelt es sich um eine allgemein rechteckige Tafel 150 mit einer oberen Längskante 151 und einer dazu parallelen unteren Längskante 152. Die untere Längskante 152 weist an ihren Enden je eine Ausnehmung 153 bzw. 154 auf, mit denen sie später auf den beiden Längswänden 20, 21 aufruht. .4ußerdem befinden sich an der Innenseite Stahlplatten 155 bzw. 156 zur Befestigung des Torsturzes 150. Die Innenseite ist die Einfüllseite der Fom und nachträglich geglättet. Sie ist mit 157 bezeichnet. Die ihr gegenüberliegende Außenseite 158 ist Sichtbeton und der Formbodenseite zugekehrt.
- In der Oberkante 151 befinden sich zwei Ankerhülsen 160 bzw.
- 161.
- Zur Montage der Fertiggarage werden mit Hilfe eines nicht dargestellten Montageger1stes, das an den beschriebenen Befestigungshülsen 79 der Großtafelnfür die Querwand 23 und 105 der Großtafeln für die Längswände 20, 21 angebracht wird, diese Großtafeln zunächst auf die Bodenplatte 24 aufgestellt. Dann werden die einander zugeordneten Verbindungsmittel der Tafeln aneinander befestigt, d.h. es werden die in den Fig. 10, 11, 12 und 13 wiedergegebenen Befestigungen an den BefestigunCspunkten N, O, P und Q angebracht. Zum Aufs+ellen der Großtafeln dienen dabei die Ankerhülsen 102 und 103 der Großtafel 23 bzw.
- 101 und 100 der Großtafeln für die Längswände 20 und 21.
- Dagegen werden die Längswände 20 und 21 nicht mit der rückwärtigen Querwand 23 fest verbunden.Hier entsteht vielmehr eine Fuge, die später mit einer plastischen Dichtungsmasse ausgefüllt wird.
- Gemäß dem dargestellten Ausführungabeispiel wird dann die Platte 150, die den Torsturz bildet, aufgesetzt und wie in den Fig. 26 und 29 wiedergegeben, befestigt. Dazu befindet sich in der vorderen aufgehenden Kante97 der Großtafel 20 bzw. 21 eine Ausnehmung 170, in der eine Stahlpltte 171 freiliegt, die mit ihrer Rückseite an ein haarnadelförmiges Befestigungseisen 172 angeschweißt ist. Diese Platte 171 wird mit der ihr zugeordneten Platte 155 bzw. 156 (vgl. Fig. 18) verschweißt. Dazu dienen zwei Schweißraupen 173, 174. Diese Schweißraupen sitzen auch an den Kanten einer Verbindungsplatte 175.
- Nunmehr wird unter Verwendung der Ankerhülsen 142-145 in der Deckenplatte 25 diese Platte auf die Flächen 107 der Gesimse 106 der aufgehenden Längswände aufgelegt. Die Platten in den Verbindungspunkten 128-133 werden mit den Platten 107 in den Verbindungspunkten 110-112, wie in Fig. 28 dargestellt, miteinander verschweißt. In entsprechender Weise werden die Platten 80 und 81 mit den Platten 135 und 136 durch Schweißung verbunden.
- Oberhalb der Gesimse 106 befinden sich in den Großtafeln parakel zur Deckenplatte verlaufende, etwa dreieckförmige Ausnehmungen 180. In diese Ausnehmungen wird eine Folienabdichtung 181, die auf der Oberseite der Deckenplatte aufliegt, eingebracht. Dadurch ist die Deckenplatte vollständig gegen das Innere der Raumzelle abgedichtet.
- Wie Fig. 7 zeigt, ist die Vorderkante der Bodenplatte 24 mit einem C-förmigen Halbprofil 185 versehen. Dadurch wird die Vorderkante der Platte geschützt, so daß sie durch die in die Raumzelle einfahrenden Kraftfahrzeuge nicht beschädigt werden kann. Das Tor 27 schlägt gegen das C-förmige Profil 185 an und sitzt an der üblichen Türzarge 188.
- Die beschriebene Fertiggarage kann beliebige Fassaden aufweisen, darunter auch beliebig isolierte Fassaden. Sie ist aufgrund der Kassettenbauweise der Decken- und der Bodenplatte so leicht, daß sie sich für den beschriebenen Transport eignet.
- Bei der in Fig. 32 wiedergegebenen Fertiggarage sind ein Boden 201, zwei Längswände 202 und 203, eine Deckenscheibe 204 und eine die Rückseite abschließende Querwand 205 vorgesehen. Eine Öffnung 206 an der Vorderseite der Fertiggarage wird von zwei aufgehenden Torpfosten 207 und 208 sowie einem Torsturz 209 begrenzt. Die Öffnung 206 wird durch ein nicht dargestelltes Tor verschlossen. Diese Fertiggarage soll zusammen mit ebenso ausgebildeten Fertiggaragen zu einer Reihengaragenanlage zusammengesetzt werden. Deshalb sind die Außenseitender Längswände 203 in Sichtbeton ausgeführt, während die die Rückseite der Garagenanlage bildenden Querwände außen und die die Vorderseite bildenden Außenflächen der aufgehenden Torpfosten 207 und 208 und des Torsturzes 209 strukturiert, gemäß dem dargestellten Ausführungabeispiel in Waschbeton ausgebildet sind, wobei die Kiesel bei 210 angedeutet sind.
- Zur Herstellung dieser Fertiggarage wird der vorgefertigte Boden 201 unterhalb einer nicht dargestellten Innenschalung angeordnet. Die Innenschalung besitzt auf einem festen oder teilbaren Kern feste Scnalhäute, gegen die die Seitemfände 202 und 803 sowie die Deckenscheibe 204 betoniert werden. Die Innenschalung besitzt außerdem an ihrer Stirnseite eine Schalhaut: für die Querwand 205.
- Die Querwand 205 ist ebenso wie die Bodenplatte 201 getrennt, d.h. vorgefertigt. Die querwand 205 wird unter Zwischenschaltung einer Dichtungsbahn aus Schaumstoff gegen die zugeordnete Schalhaut des Innenkerns gesetzt. Dabei weisen die die Fassadenoberfläche bildenden Kieses 200 nach außen. Die Unterseite 211 der Stirnwand 205 schließt mit der Unterseite 212 des Bodens 201 ab.
- In gleicher Weise werden die aufgehenden Torpfosten 207 und 208 sowie der Torsturz 209 getrennt, d.h. vorgefertigt und unter Zwischenschaltung von Dichtungsbahnen gegen zugeordnete Schalhute des Innenkerns gesetzt.
- Anschließend wird die Schalung der Raumzelle geschlossen, indem bewegliche Außenschalungen für die Seitenwände 202 und 203 und für die Stirnwand 205 in ihrer Schalstellung verbracht werden.
- Dabei werden zwischen die Stirnwand 205 und die zugeordnete Schalhaut der Außenschalung sowie zwischen die Torpfosten 207 und 208 und den Torsturz 209 und den diesen zugeordneten Schalhäuten Dichtungsbahnen aus Schaumkunststoff gelegt, die verhindern, daß die strukturierten Oberflächen durch den Druck der Schalungsteile beschädigt werden.
- l Nunmehr werden die Seitenwände 202 und 203 und die Decke 204 betoniert. Dabei werden auch Verbindungsarmierungen 213, die in der Figur gestrichelt dargestellt sind und die in die zwischen den Schalhäuten von Innenschalung und Außenschalung gebildeten Räume hineinragen, einbetoniert. Diese Verbindungsarmierungen 213 gehören zum Boden 201 und zur Stirnwand 205 sowie zu den aufgehenden Torpfosten 207 und 208 bzw. dem Torsturz 209. Sie werden bei der Herstellung der vorgefertigten Tafeln mit deren Bewehrung verbunden und in diese einbetoniert.
- -Nicht dargestellt ist in der Fig. 32, daß an der rückwärtigen Kante der Bodenplatte 201 Anlereisen in die Oberfläche der Bodenplatte und an entsprechenden Stellen der Innenseite der Querwand 205 angeordnete Ankereisen einbetoniert sind, die miteinander verschweißt werden können. Noch verbleibende Fugen zwischen den vorgefertigten Teilen werden nach dem Entschalen mit Beton vergossen.
- Im Gegensatz zu der in den Fig. 1-31 wiedergegebenen Fertiggarage, die als freistehende Einzelgarage gedacht ist, ist die Fertiggarage nach Fig. 32 für eine Reihengaragenanlage vorgesehen, in der sie zusammen mit weiteren gleichen Garagen von zwei Außengaragen eingerahmt ist. Diese Außengaragen haben zusätzlich eine an einergetrennt gefertigten Großtafel mit strukturierter Fassade bestehende Längswand, die außen liegt.
- Die in Fig.32 dargestellten Raumzellen sind ganz oder wenigstens teilweise monolithisch und gestatten die Ausnutzung der üblichen Raumzellenschalungen für monolithische Raumzellen, können aber mit jeder gewünschten Fassade versehen werden.
- I Soweit die erfindungsgemäßen Raumzellen als Fertiggaragen dienen, kann ihr Boden unabhängig davon; ob er als gesondert gefertigte Großtafel vorgefertigt oder eingegossen wird, aus wasserdichtem Beton bestehen. Der Beton erhält seine Wasserdichtigkeit durch verschiedene und vorzugsweise gleichzeitig getroffene Maßnahmen: Verwendung von Zuschlagstoffen mit einer SieBlinie, die eine besonders enge Packung im Beton ergibt, Zusatz von abdichtend wirkenden Mitteln, optimales Rütteln zur Erzielung einer Verdichtung, die die Trennung des Kernes von: der Zementschlempe vermeidet, aber die gewünschte dichte Packung herbeiführt.
- Hierdurch wird erstmalig das Eindringen von Öls und Bezinrückständenin den Untergrund verhindert. Dabei sorgt die beschriebene freitragende Auflage auf den Punktfundamenten dafür, daß'die Bodenplatte durch Frost nicht beschädigt werden kann, also ihre Dichtigkeit behält.
Claims (34)
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2431606A DE2431606A1 (de) | 1974-07-02 | 1974-07-02 | Transportable raumzelle, insbesondere fertiggarage aus stahlbeton und verfahren zu ihrer herstellung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2431606A DE2431606A1 (de) | 1974-07-02 | 1974-07-02 | Transportable raumzelle, insbesondere fertiggarage aus stahlbeton und verfahren zu ihrer herstellung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE2431606A1 true DE2431606A1 (de) | 1976-01-22 |
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ID=5919435
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE2431606A Ceased DE2431606A1 (de) | 1974-07-02 | 1974-07-02 | Transportable raumzelle, insbesondere fertiggarage aus stahlbeton und verfahren zu ihrer herstellung |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2431606A1 (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE3141976A1 (de) * | 1980-10-23 | 1982-05-27 | 8580 Bayreuth Werner Zapf vorm. Adam Zapf | "raumzelle, insbesondere fertiggarage, tragtisch fuer raumzellen, insbesondere fertiggaragen, und angepasste raumzelle" |
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