DE2430061B2 - Kabelanschluss an beleuchtungsartikeln fuer zweiradfahrzeuge, insbesondere fuer fahrradbeleuchtungen - Google Patents
Kabelanschluss an beleuchtungsartikeln fuer zweiradfahrzeuge, insbesondere fuer fahrradbeleuchtungenInfo
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Description
3. Kabelanschluß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierkörper (31, 31', 31")
und das Spannelement (40, 40', 40") mit einer formschlüssig hintergreifenden Verbindungselementen
(37, 46; 37', 46', 37", 46") versehen sind, bei denen es sich um einander clip-artig hintergreifende,
infolge Federspannung in Haltelage gelangende Mittel oder um solche handelt, die einander
hintergreifende Halteabschnitte mit Anzugsflächen und/oder Rasten besitzen.
40
Die Erfindung bezieht sich auf einen Kabelanschluß zum Verbinden mindestens je eines inneren und eines
äußeren Leiters an Beleuchtungsartikeln für Zweiradfahrzeuge, bei dem ein Kontaktstück in einem
Isolierkörper aufgenommen ist und die Leiter infolge Klemmung ihrer Enden mit dem Kontaktstück mit
letzterem und untereinander in elektrisch leitender Verbindung stehen, insbesondere für Fahrradbeleuchtungen.
Bei für Zweiradfahrzeuge bestimmten Beleuchtungsartikeln handelt es sich vornehmlich um Dynamos,
Scheinwerfer und Schlußleuchten.
Kabelanschlüsse dieser Art sind an sich bereits bekannt, jedoch nicht in Anwendung auf Beleuchtungsartikel an Zweiradfahrzeugen. So ist in der DT-AS
44 428 eine als Isolierkörper anzusehende Kontaktleiste beschrieben, die in Bohrungen eingesetzte Hülsen
als Kontaktstücke aufnimmt. Die Leiterenden sind mittels Klemmung mit der Kontakthülse und untereinander
elektrisch leitend verbunden, wobei jeweils ein Kontaktstift zum Hersellen der Klemmverbindung
zwischen den Leiterenden und einer Kontakthülse dient. In der OE-PS 2 78 134 ist demgegenüber eine
elektrische Verbindungseinrichtung erläutert, die gleichfalls einen Isolierkörper und eine in diesen
eineesetzte Kontakthülse umfaßt. Die elektrisch leitende Verbindung der Leiter erfolgt wiederum über die
Kontakthülse, wobei die Leiterenden zwischen der mit
Längsnuten versehenen Außenkontur der Kontakthülse und einem Isolierkörper eingeklemmt sind. Schließlich
offenbart die GB-PS 13 50 804 ein Verfahren zum Verbinden elektrischer Kabel und eine Verbindungseinrichtung,
bei der in einem Isolierkörper eine Kontakthülse aufgenommen ist und die Leiter mittels eines
Kontaktstiftes mit der Kontakthülse infolge Klemmung in elektrisch leitender Verbindung gehalten sind.
Bei Zweiradbeleuchtungen wird in aller Regel ein Leiter durch Masse repräsentiert, so daß es einer
elektrisch leitenden Verbindung eines jeden Beleuchtungsartikels mit Masse und nur eines zusätzlichen
Leiters bedarf. So ist auch bei Dynamos für Zweiradfahrzeuge nur ein Leiter in Form eines Kabels aus einer
derartigen Lichtmaschine herausgeführt. Bei diesem Kabel handelt es sich um das Ende der Statorwicklung,
an das als Außenleiter ein oder mehrere Kabel angeschlossen wurden, die zu den die Verbraucher
darstellenden Fahrzeugleuchten, die ihrerseits ebenfalls mit Masse verbunden sind, hinführen.
Bei bekannten Zweiradlichtmaschinen ist das Ende der Statorwicklung mit einer angelöteten oder angeschlagenen
Anschlußöse versehen und an einer Schraube befestigt, deren Schaft sich durch die aus
Isolierstoff gefertigte Bodenkappe der Lichtmaschine hindurcherstreckt und mittels einer aufgeschraubten
Mutter in der Montagelage gehalten wird. Auf den sich nach außen von der Bodenkappe der Lichtmaschine
forterstreckenden Abschnitt des Schraubenschaftes sind die Anschlußösen der zu den Verbrauchern hinführenden
Kabel aufgesteckt und ebenfalls mittels einer Mutter befestigt, die in der Regel als Rändelmutter
ausgebildet und mit der die Schraube in der Bodenkappe festlegenden Mutter gekontert ist.
Die vorstehend erläuterte Ausbildung des Kabelanschlusses ist bei Beleuchtungsartikeln für Zweiradfahrzeuge
seit vielen Jahren in nahezu unveränderter Ausführung im praktischen Einsatz. Trotz dieser langen
Einsatzdauer erscheint die vorbekannte Lösung angesichts ihres kostspieligen Aufbaues aus einer Vielzahl
Einzelteile, die im Wege der Handmontage in lagerichtige Zuordnung zueinander gebracht und
miteinander verbunden werden müssen, höchst unbefriedigend.
Auch in technischer Hinsicht genügt die bekannte Lösung den zu stellenden Forderungen nicht, denn beim
Anlöten und insbesondere beim - kostengünstigeren — Anschlagen einer Anschlußöse an das dünne
und empfindliche Drahtende der Statorwicklung einer Lichtmasichine kann es infolge Kerbwirkung dazi
kommen, daß der Drahtquerschnitt beschädigt wird unc im Anschlußbereich zwischen Anschlußöse und Draht
ende Brüche auftreten, wodurch das gesamte vormon tierte System unbrauchbar wird. Dieses Problem erfähr'
eine besondere Verschärfung dadurch, daß derartig« Brüche zwischen dem Drahtende der Statorwicklunj
und der letzterem zugeordneten Anschlußöse häufig erst bei der abschließenden Funktionsprüfung einei
Lichtmaschine nach vollständiger Montage bemerk wird, so daß ein in solcher Weise schadhaftes Gera
ausgesondert und demontiert oder in seiner Gesamthei verschrottet werden muß.
Schließlich kommt es bei der Befestigung der äußerei
Leiter mittels einer von Hand aufzuschraubendei Kontermutter im Fahrbetrieb zu unerwünschten Locke
rungen der Kabelanschlüsse, wodurch die Kontaktgabi
und somit die Fahrzeugbeleuchtung gestört werden und bei vollständiger Lockerung der Verbindung die
Kabelenden in die Speichen des die Lichtmaschine antreibenden Fahrzeugrades gelangen können.
Die bei Scheinwerfern und Rückleuchten gebraucht'-chen
Außenanschlüsse sind, in ganz ähnlicher Weise wie bei Zweiradlichxinaschinen, ebenfalls mittels einer durch
einen Isolierabschnitt im Gehäuse des Beleuchtungsartikels hindurchgeführten Schraube verwirklicht, auf deren
Schaft die Anschlußösen von Kabeln aufgesteckt und mittels Muttern festgelegt werdea Auch diese Kabelanschlüsse
erweisen sich als kostspielig und es kann im Fahrbetrieb zu unerwünschten Lockerungen kommen,
so daß die Kontaktgabe unterbrochen und mithin die Fahrzeugbeleuchtung gestört werden kann.
Angesichts dieser Mangel des Standes der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen
verbesserten Kabelanschluß für Beleuchtungsartikel von Zweiradfahrzeugen, iasbesondere Fahrrädern, zu
schaffen, der sich durch einfachen Aufbau, leichte
Montage und hohe Funktionssicherheit auszeichnet
Ausgehend vom vorstehend erläuterten Stand der Technik ist diese Aufgabe bei einem Kabelanschluß der
oben beschriebenen Art und für den eingangs angegebenen Zweck dadurch gelöst, daß die Enden der
Leiter mittels eines durch Verrastungskonturen fert, jedoch lösbar mit dem Isolierkörper verbundenen
Spannelemcnts in Kontaktlage mit dem Kontaktstück gehalten sind und die Kontaktstelle durch Einklemmung
eines Abschnittes des äußeren Leiters zwischen Teilen des Isolierkörpers und des Spannelements von Zug
entlastet ist.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung eines Kabelanschlusses ist mithin eine sichere Kontaktvermittlung
zwischen einem inneren und einem äußeren Leiter bei gleichzeitiger Zugentlastung der Kontaktstelle
gewährleistet. Dieser Zugentlastung der Kontaktstelle kommt bei Kabelanschlüssen für Zweiradbeleuchtungsartikel
besondere Bedeutung insofern zu, als bei Zweiradfahrzeugen im praktischen Einsatz an den
äußeren Leitern Zugbeanspruchungen auftreten können, die zu einem Abreißen eben dieser äußeren Leiter
im Bereich der Kontaktstelle führen können.
Bei einer zweckmäßigen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kabelanschlusses ist das Kontaktstück
eine in eine Ausnehmung des Isolierkörpers eingepreßte Kontaktplatte oder eine Hülse und
zumindest einer der Leiter ist zwischen den Rändern bzw. Wandungen der Ausnehmung und dem Kontaktstück
eingeklemmt. Eine andere Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierkörper
und das Spannelement mit einander formschlüssig hintergreifenden Verbindungselementen versehen
sind, bei denen es sich um einander clip-artig hintergreifende, infolge Federspannung in Haltelage
gelangende Mittel oder um solche handelt, die einander hintergreifende Halteabschnitte mit Anzugsflächen
und/oder Rasten besitzen.
Einige Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Kabelanschlusses sollen nachstehend in Verbindung mit ^0
den Zeichnungen erläutert werden. In schematischen Ansichten zeigt
F i g. 1 in einer Schnittansicb· gemäß der Schnittlinie
I-I in F i g. 5 eine Lichtmaschinenbodenkappe mit einem
in erfindungsgemäßer Weise als Isolierkörper ausgebildeten Mittelteil mit einer Ausnehmung, durch die sich
ein aus der Lichtmaschine herausgeführtes Ende der Statorwicklung hindurcherstreckt.
F i g. 2 die gleiche Bodenkappe wie in F j g. 1 in einer SchniUansicht, jedoch mit in die Ausnehmung des
Isolierkörpers eingesetzter Kontaktplatte, die infolge Klemmung gehalten ist und mit dem Ende der
Statorwicklung in elektrisch leitender Verbindung steht,
Fig.3 ebenfalls in einer SchniUansicht ein auf den
Isolierkörper der Bodenkappe fest, jedoch lösbar, aufsetzbares Spannelement mit Kabeln als Außenleiter,
deren Enden abisoliert sind,
Fig.4 einen Schnitt durch einen fertig montierten
Kabelanschluß, bei dem auf dem Isolierkörper der Lichtmaschinenbodenkappe das Spannelement aufgesetzt
und der Innenleiter und die Außenleiter in elektrisch leitender Verbindung mit der Kontaktplatte
gehalten sind,
Fig.5 eine Draufsicht auf die Innenseite der Lichtmaschinenbodenkappe mit als Isolierkörper ausgebildetem
Mittelteil,
F i g. 6 einen Kabelanschluß ähnlich F i g. 4. jedoch mit abgewandelten Mitteln zur lösbaren Verbindung des
Spannelementes mit dem Isolierkörper,
Fig. 7 eine weitere Ausführungsform in einer Explosivdarstellung, bei der als Kontaktstück eine in die
lsolierkörperausnehmung eingepreßte Hülse dient, an deren Außenwandung ein mit den Ausnehmungswandungen
infolge Klemmung verspannter Innenleiter anliegt,
Fig.8 die Anwendung der Erfindung bei einem herkömmlichen Fahrradscheinwerfer mit metallischen
Gehäuse und
F i g. 9 ebenfalls die Anwendung der Erfindung bei einem Fahrradscheinwerfer, dessen Gehäuse jedoch als
Kunststofformteil ausgebildet ist.
Die Fig.! bis 6 zeigen einen erfindungsgemäßen
Kabelanschluß in Verbindung mit einer Lichtmaschinenbodenkappe 30 aus Kunststoff, die einen als
Isolierkörper 31 ausgebildeten Mittelteil besitzt, der sich beidseitig der Bodenkappenwandung forterstreckt. In
diesem Mittelteil befindet sich eine von außen zugängliche, zylindrische Ausnehmung 32, an die sich
ein Kanal 33 anschließt, der die die Ausnehmung 32 zum Geräteinneren hin begrenzende Wand des Isolierkörpers
durchbricht und durch den das Ende 34 eines nur angedeuteten inneren Leiters 35 h'indurchgeführt ist. Bei
diesem Leiter 35 handelt es sich um das aus einer nicht dargestellten Lichtmaschine herausgeführte Ende der
Statorwicklung.
In Fig. 2 ist in die zylindrische Ausnehmung 32 des
Isolierkörpers 31 eine kreisförmige Kontaktplatte 36 so eingepreßt, daß das durch den Kanal 33 und die
Ausnehmung 32 nach außen geführte Ende 34 des inneren Leiters 35 zwischen dem Rand der Kontaktplat
te und den Wandungen der die Kontaktplatte 3t aufnehmenden zylindrischen Ausnehmung 32 einge
klemmt ist. Das über die Kontaktplatte nach außen durch die Ausnehmung 32 hinausragende Ende de:
Leiters 35 ist beim Einpressen der Kontaktplatte 3( abgeschert. Infolge der Einklemmung des Leiterende
zwischen den Rändern der Kontaktplatte und dei Wandungen der die Kontaktplatte aufnehmende!
Ausnehmung 32 ist eine sichere Kontaktgabe zwischei dem Leiter 35 und der Kontaktplatte 36 gewährleiste
Diese Kontaktgabe kann im Bedarfsfalle noch dadurc verbessert werden, daß der den Leiter einklemmend
Rand der Kontaktplatte mit einer beim Einpressen i den Leiter einschneidenden Verzahnung versehen ist.
Im übrigen ist der als Isolierkörpers ausgebildet Mittelteil 31 der Bodenkappe 30 im Bereich sein«
unteren Endes mit Halteabschnitten 37 ausgerüstet, die zusammen mit entsprechenden Halteabschnitten eines
unten noch zu beschreibenden Spannelementes einen Bajonettverschluß bilden und sich über vorbestimmte
Unifangswinkel auf den Außenumfang des Mittelteils erstrecken.
Das in Fig.3 in einer Schnittansicht gezeigte Spannelement 40, das ebenfalls aus einem Kunststoffteil
besteht, besitzt einen Mittelabschnitt 41, der einen gegenüber dem Innendurchmesser der Ausnehmung 32
im Isolierkörper reduzierten Durchmesser, jedoch eine etwa der Tiefe der Ausnehmung entsprechenden
Längenerstreckung aufweist. Beidseitig dieses Mittelabschnittes 41 verlaufen Kabelkanäle, durch die als äußere
Leiter auftretende Kabel 42, 43 mit abisolierten Enden 44, 45 hindurchgeführt sind. In radialem Abstand von
dem der zylindrischen Ausnehmung 32 im isolierkörper angepaßten Mittelabschnitt 41 des Spannelementes sind
den Halteabschnitten 37 des Isolierkörpers angepaßte Halteabschnitte 46 angeordnet, die mit den Halteabschnitten
37 einen Bajonettverschluß bilden.
Beim Herstellen des erfindungsgemäßen Kabelanschlusses werden die Enden 44, 45 der äußeren Leiter
42, 43 in eine im wesentlichen parallele Lage zu der vorderen Stirnkante des Spannelementabschnittes 41
gebogen, worauf das Spannelement von der Unterseite auf der. Isolierkörper 31 aufgeschoben und dann infolge
Drehung des Spannelementes die Halteabschnitte 37,46 in eine einander formschlüssig hintergreifende Haltelage
gebracht werden. Da sich die Halteabschnitte 37, 46 jeweils nur über vorbestimmte Umfangswinkel erstrekken,
gelingt ein zwangloses Aufschieben des Spannelementes auf den Isolierkörper, so daß es für die feste
Verbindung der beiden Bauelemente lediglich einer die Haltcabschnitte in Verriegelungslage bringenden Verdrehung
bedarf. Diese Verbindung braucht nicht weiter erläutert zu werden, da Bajonettverschlüsse der hier
angewendeten Art hinlänglich bekannt sind.
Bei der üben beschriebenen Montage gelangen die in Parallellage zu der vorderen Stirnkante des Spannelementabschnittes
41 abgebogenen Enden 44, 45 der äußeren Leiter 42, 43 in Anlage an die in die Ausnehmung 32 eingepreßte Kontaktplatte, so daß eine
elektrisch leitende Verbindung zwischen der Kontaktplatte und den äußeren Leitern hergestellt ist. Die Tiefe
der Ausnehmung 32 im Isolierkörper und die Längenerstreckung des Spannelernemcs 41 einerseits und die
Zuordnung der Halteabschniite 37,46 andererseits sind
dabei so gewählt, daß die abisolierten Enden 44,45 der
Leiter 42,43 zwischen der Stirnseite des Spannelementabschnittes 41 und der in die Ausnehmung eingepreßten
Kontaktplatte 36 eingeklemmt sind Diese Klemmwirkung kann noch verbessert werden, wenn die Halteabschnitte 37, 46 des Bajonettverschlusses in an sich
bekannter Weise mit Anzugsflächen versehen sind, die bei der Drehung des Spannelementes in die Schließlage
eine erhöhte Spannkraft auf die eingeklemmten Leiterenden 44,45 verursachen.
In F i g. 4 ist ein mit äußeren Leitern 42,43 auf den als
Isolierkörper ausgebildeten Mittelteil der Bodenkappe 30 aufgesetztes Spannelement 40 gezeigt, bei dem eine
sichere Kontaktgabe zwischen den abisolierten Enden dieser Leiter 42,43 und der Kontaktplane 36 einerseits
sowie dem Ende des inneren Leiters 35 und der Kontaktplatte andererseits gewährleistet ist
Bei diesem Kabelanschluß ist neben der Kontaktvermittlung infolge Einklemmung der Kabelenden auch
eine Zugentlastung der äußeren Leiter 42, 43 in der
Weise verwirklicht, daß diese im Abstand von der Kontaktstelle mit der Kontaktplatte 36 infolge Klemmung
in den Kabelkanälen im wesentlichen axialfest gehalten sind.
Bei der in F i g. 6 veranschaulichten Ausführungsform sind gleiche Teile wie in den Fig. 1 bis 5 mit gleichen
Bezugszeichen versehen, jedoch zur Unterscheidung durch einen Strich gekennzeichnet.
Es ist wiederum das gleiche Prinzip der Kontaktvermittlung mittels einer in eine Ausnehmung im
Isolierkörper 3Γ eingepreßten Kontaktplatte 36' angewendet, an der die Enden der Leiter 35', 42', 43'
infolge Klemmung unter Vorspannung anliegen. Abweichend von der vorstehend beschriebenen Ausführungsform
sind jedoch die Halteabschnitte 37' im Bereich der inneren Begrenzung der zentralen Isolierkörperausnehmung
angeordnet, und die damit korrespondierenden Halteflächen 46' des Spannelementes 40' erstrecken
sich vom Spannelementmittelteil nach außen. Im
jo übrigen umschließt das Spannelement 40' den sich nach
unten von der Bodenkappe 30' forterstreckenden Abschnitt des Isolierkörpers 3Γ mit einem Ringteil
konzentrisch.
Bei der in F i g. 7 veranschaulichten Ausführungsform sind wiederum gleiche Teile wie in den vorhergehenden
Figuren mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet, jedoch zur Unterscheidung durch zwei Striche gekennzeichnet.
Als Kontaktstück dient bei dieser Ausführungsform
eine zylindrische Hülse 36", die in eine zentrale Ausnehmung 32" des einstückig mit der Bodenkappe
30" ausgebildeten Isolierkörpers 31" eingepreßt ist. Das Ende des inneren Leiters 35" ist zwischen der
Außenwand der Kontakthülse 36" und der letztere aufnehmenden Ausnehmung eingeklemmt. Der sich
nach unten von der Bodenkappe 30" forierstreckende Abschnitt des Mittelteils 31" ist mit einem umlaufenden
Randwulst 37" versehen, der mit entsprechenden Haltemitteln des Spannelementes 40" eine clip-artige
Verbindung bildet.
Das als Kunststofformteil in der Art einer Überwurfmutter ausgebildete Spannelement 40" besitzt einen der
Ausnehmung 32" angepaßten, zylindrischen Mittelabschnitt 41", der in der Endmontagelage bis in die
Kontakthülse 36" hineinragt. Durch eine zentrale Mittelausnehmung im Spannelement 40" sind die
äußeren Leiter 42", 43" hindurchgeführt, und die abisolierten Enden 44", 45" dieser Leiter sind um die
vordere Stirnkante des zylindrischen Mittelabschnittes 41" herumgebogen. Der den Mittelteil 41" konzentrisch
umschließende Rand des Spannelementes ist auf seiner Innenseite mit einem als Halteabschnitt ausgebildeten
Ringwulst 46" versehen, der in der Endmontagelage den
Ringwulst 37" des Isolierkörpers formschlüssig hintergreift Erforderlichenfalls kann der umlaufende Rand
des in der Art einer Oberwurfmutter ausgebildeten Spannelementes mit Schlitzungen versehen sein, die bei
der Montage ein radiales Ausweichen der durch den inneren Wulst 46" gegebenen Halteelemente gewährleisten.
Die Endmontage erfolgt bei dieser Ausführungsform in einfacher Weise durch Aufschieben des mit den
äußeren Leitern bestückten Spannelementes auf den Isolierkörper 31" der Bodenkappe 30", wobei die
Halteelemente 46" in eine die Halteelemente 37"
hintergreifende Haltelage einschnappen und die abisolierten Leiterenden zwischen den Innenwandungen der
Kontakthülse 36" und den Außenwandungen des zylindrischen Spannelementabschnittes 41" einge-
klemmt werden.
Bei dem in Fig. 8 veranschaulichten Fahrradscheinwerfer
50 ist der äußere Anschluß in der in Verbindung mit Fig.4 beschriebenen Weise verwirklicht. Den hier
an sich nicht interessierenden Massekontakt zum Fahrradrahmen vermittelt eine mit dem Scheinwerferhaltewinkel
51 verbundene Kontaktfeder 52, während ein innerer Leiter 53 in hier nicht weiter interessierender
Weise mit einem abisolierten Ende am Glühlampengewinde anliegt und zwischen letzterem und der
Lampenfassung eingeklemmt ist. In eine an der Unterseite des metallischen Lampengehäuses 54 angeordnete
Ausnehmung ist ein Sammelkontakteiement aus isolierendem Material eingesetzt, das im Aufbau
dem Mittelteil 31 der in Fig. 1 veranschaulichten Bodenkappe einer Lichtmaschine entspricht. In diese:
Sammelkontakteiement ist das von der Glühlampi entfernte Ende des. inneren Leiters 53 eingeführt, um
die Kontaktvermittlung mit einem äußeren Leite erfolgt über eine Kontaktsammeiplatte sowie eir
Spannelement gemäß Fig. 3, in das ein äußerer Leitei
55 eingeführt ist, der im montierten Zustand mit einen abisolierten Ende an der in das Sammelkontaktelemen
eingepreßten Kontaktplatte anhegt.
ίο Bei der Leuchtenausführung nach Fig. 9 ist da:
Sammelkoniaktelement einstückig mit dem als Kunst
stofformteil ausgebildeten Lampengehäuse gefertig und der äußere Anschluß in der in Verbindung mi
F i g. 7 beschriebenen Weise verwirklicht.
Hier/u 3 Blatt Zeichnuniien
Claims (2)
1. Kabelanschluß zum Verbinden mindestens je eines inneren und eines äußeren Leiters an
Beleuchtungsartikeln für Zweiradfahraeuge, bei dem ein Kontaktstück in einem Isolierkörper aufgenommen
ist und die Leiter infolge Klemmung ihrer Enden mit dem Kontaktstück mit letzterem und
untereinander in elektrisch leitender Verbindung stehen, insbesondere für Fahrradbeleuchtungen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Leiter (35, 35', 35"; 42, 43, 4T, 43', 42", 43")
mittels eines durch Verrastungskonturen fest, jedoch lösbar mit dem Isolierkörper (31, 3Γ, 31")
verbundenen Spannelementes (40, 40', 40") in Kontaktlage mit dem Kontaktstück (36, 36', 36")
gehatten sind und die Kontaktstelle durch Einkienimung
eines Abschnittes des äußeren Leiters zwischen Teilen des Isolierkörpers und des Spannelementes
von Zug entlastet ist.
2. Kabelanschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kontaktstück eine in eine
Ausnehmung des Isolierkörpers (31, 31', 31") eingepreßte Kontaktplatte (36,36') oder eine Hülse
(36") ist, und daß zumindest einer der Leiter zwischen den Rändern bzw. Wandungen der
Ausnehmung und dem Kontaktstück eingeklemmt
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