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Anrufbeantworter Die Erfindung betrifft einen Anrufbeantworter zur
telefonischen Verwendung und insbesondere einen Anrufbeantworter, der als einfacher
Anrufbeantworter oder als aufzeichnender Anrufbeantworter verwendet werden kann,
sowie eine über die Telefonleitung fernsteuerbareSende -und Empfangsvorrichtung
zum Fernwählen der verschiedenen Betriebsweisen des Anru fbeantworters.
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In der folgenden Beschreibung wird unter einem einfachen Anrufbeantworter
eine Vorrichtung verstanden, die an einem Telefonplatz mit einem klassichen Telefongerot
zusammengeschaltet ist und das Übermitteln einer Mitteilung an einen Teilnehmer
gestattet, und unter einem aufzeichnenden Anrufbeantworter eine Vorrichtung, die
darüber hinaus das Aufzeichnen einer von dem Teilnehmer übermittelten Nachricht
ermöglicht.
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im Stand der Technik werden in einfachen Anrufbeantwortern und aufzeichnenden
Anrufbeantwortern für telefonische Verwendung ebenso wie in den meisten Vorrichtungen
zur telefonischen Verwendung Umschaltkreise mit Relais ebenso wie logische
Schaltungen
mit Relais angewende-;. Die Umscmaltung zwischen den verschiedenen Funktionen eines
aufzeicknencien Anrufbeantworters wird im Stand der Technik mittels Vielfach-Kontaktschaltern
bewerkstelligt, die gleichzeitig mehrere Kontakte auf eine einzige Betätigung hin
errichten. Die mechanischen Teile dieser Schalter sind in den bekannten Anrufbeantwortern
sehr zahlreich. Daraus resultieren die wohlbekannten Nachteile solcher mechanischer
Vorrichtungen, insbesondere die Notwendigkeit einer regelmäßigen Wartung und der
vergleichsweise große Raumbedarf.
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Um hier eine Verbesserung zu schaffen, weist ein Anrufbeantworter
gemäß der Erfindung eine Anordnung einer statischen logischen Schaltung auf, in
der die Auswahl unter den verschiedenen Steuerfunktionen bzw. Betriebsfunktionen
mittels beweglichen oder statischen Schaltern geschieht, die je nur einen einzigen
Kontakt herstellen, und zwar insbesondere zwischen einem gesonderten Anschluß der
Schaltung und der Masse.
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Gemäß der Erfindung kann auch die Schaitung, welche zur Umschaltung
dient, eine Anordnung statischen Schaltungen aufweisen.
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Der Anrufbeantworter gemäß der Erfindung kann im Vergleich zum Stand
der Technik mit sehr geringen Abmessungen ausgeführt werden. Ferner kann der Anrufbeantworter
gemäß der Erfindung automatisch betrieben werden und eine größere Anzahl von Funktionen
ausführen als die bekannten Anrufbeantworter.
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Mit der Erfindung sollen auch ein Verfahren zur Fernsteuerung über
die Telefonleitung sowie eine Sende-und Empfangsvorrichtung hierfür geschaffen werden,
die die verschiedenen Operationen durch Fernsteuerung auszuführen erlauben, welche
zur Steuerung des Anrufbeantworters notwendig sind, und die außerdem eine große
Funktionssicherheit aufweisen.
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Hierzu sind bei einem Verfahren zur Fernsteuerung über Telefonleitung
zum Steuern der Umschalter des erfindungsgemäßen Anrufbeantworters die folgenden
Verfahrensschritte vorgesehen: Erzeugen eines periodischen Signals mit vorgegebener
Frequenz; Modulation dieses Signals zu einem Ja-Nein-Signal bzw.-lmpuls mit Spannungsimpulsen/eren
Anzahl eine Funktion der auszuführenclen Steuerung ist; Übertragung durch Lautsprecher
zu einem Mikrofon eines Telefongerätes; Empfang und Demodulieren des übertragenen
Signals; Steuern in Abhängigkeit der Anzahl der gesendeten Impulse der Öffnung eines
bestimmten logischen Gatters, welches die Betätigung eines der genannten Umschalter
auslöst. insbesondere Rechteck-Impulsen
Hierzu sieht die Erfindung
eine Sendevorrichtung mit einer statischen Schaltung vor, die eine Folge von periodischen
Weilenzügen erzeugt, deren Anzahl bestimmt ist.
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Diese Folge von periodischen Wellenzügen wird zu einem Lausprecher
übertragen, der gegenüber dem Mikrofon eines Telefongerätes angeordnet ist. Die
Empfangsvorrichtung mit statischer Schaltung umfaßt einen Zähler zum Zählen der
empfangenen Weilenzuge und zum Steuern des Öffnens eines Gatters in Abhängigkeit
von der Anzahl der Wellenzuge, um die Bestätigung eines bestimmten Schalters zu
steuern.
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Bei einer solchen Sende-Emptangsvorrichtung kann der Sender kleine
Abmessungen haben, d.h. zum Beispiel solche Abmessungen, das er leicht in einer
Tasche transportiert werden kann. Ferner ist die Sende-Empfänger-Vorrichtung wirtschaftlicher
als bekannte Vorrichtung und ihre Herstellung ist einfach.
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Die Erfindung ist im folgenden anhand schematischer Zeichnungen an
mehreren Ausführungsbeispielen mit weiteren Einzelheiten näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Fiußdiagramm eines Anrufbeantworters und seiner Umschaltkreise gemäß
der Erfindung; Fig. 2 einen Teil der logischen Schaltung des Anrufbeantworters gemäß
der Erfindung; Fig. 3 einen anderen Teil der logischen Schaltung des Anrufbeantworters
nach der Erfindung; Fig. 4 eine Ausführungsform eines Monovibrators und seiner Perioden-Steuerschaltung;
Fig. 5 teilweise in Blockdarstellung das Schema einer Ausführungsform des Senders
zur Fernsteuerung gemäß der Erfindung; Fig. 6 teilweise in Blockdarstellung den
ersten Teil der Schaltung eines Empfängers für die Fernsteuerung gemäß der Erfindung;
Fig. 7 teilweise in Blockdarstellung den zweiten Teil der Schaltung einer Ausführung
des Empfängers für die Fernsteuerung gemäß der Erfindung und Fig. 8 die Form der
elektrischen Signale in Funktion der Zeit an verschiedenen Punkten der in den Figuren
5 und 6 dargestellten Schaltungen.
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In den Figuren zeigen die Pfeife die Richtung des lnformationsflusses
und nicht notwendig die Richtung desStromflusses an.
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Anhand der Fig. 1 wird im folgenden die Funktionsweise eines Anrufbeantworters
gemäß der Erfindung allgemein beschrieben.
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Der Anrufbeantworter ist an eine Telefon leitung 1 mittels eines Umschalters
2 angeschlossen, der die Umschaltung der Telefonleitung auf ein übliches Telefongeröt
3 ermöglicht. Die Signale werden mittels eines Transformators 4 und einer Anpassung
schaltung 5 übertragen, welche gleichzeitig als Begrenzungsschaltung für die Spannung,
insbesondere für das Läutesignal, dient.
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Wortsignale, die vorher auf von Umschaltern C1 und C2 gesteuerte endlose
Bänder über Leser aufgezeichnet sind, werden über die Telefonleitung übertragen,
wenn der Umschalter C4 geschlossen ist, und zwar über einen Verstärker Al. Umgekehrt
werden aus der Leitung kommende Wortsignale zu einer Kassettenaufzeichnungsvorrichtung
übertragen, die durch einen Umschalter C3 mittels der Umschalter C5a und CSb und
eines Verstärkers A2 gesteuert wird.
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Die die Umschalter C1, C2 und C3 repräsentierenden Blöcke üben gleichzeitig
mehrere Schaltfunktionen aus, vor allem eine Umschaltung Lesen-Aufzeichnen, eine
Umschaltung Anhalten-Ab-bzw. Aufspulen und eine Steuerung des Vor- und Rücklaufes
der Magnetbänder, auf denen die Aufzeichnung vorgenommen wird. Die Umschalter C1,
C2, C3, C4, C5a, CSb sind sämtlich statische Umschalter, d.h. z.B. Transistorschaltungen,
die je nach dem ihnen mitgeteilten Steuersignal leitend oder nicht leitend gemacht
werden, wobei diese Steuersignale bei einer bevorzugten Ausführungsform logische
TTL-Signale sind. Die logische Schaltung, welche die Steuersignale abgibt, wird
im folgenden anhand der Figuren 2 und 3 beschrieben.
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Ein Mikrofon 7 für die Voraufzeichnung ist zwischen dem Verstärker
A2 und dem Umschalter C5b angeordnet, um die gewünschte Mitteilung auf dem endlosen
Band bei Cl oder C2 voraufzuzeichnen.
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Am Ausgang der Anpassungsschaltung 5 ist ein Lautsprecher 6 über einen
Verstärker A3 mit veränderlicher Verstärkung angeschlossen. Dieser Verstärker befindet
sich deshalb immer in der Leitungsverbindung, weil kein Unterbrecher zwischen diesem
Verstärker und dem Isolier-Transformator 4vorhanderiist, welcher die Verbindung
zur Telefonleitung 1 herstellt. Dieser Lautsprecher 6 ermöglicht das ständige Abhören
der zwischen dem Anrufbeantworter und einem äußeren Teilnehmer ausgetauschten Mitteilungen.
Dies hat den Vorteil für den Benutzer, der sich in der Nähe des Anrufbeantworters
befindet, sich in die Leitung einschalten zu können, wenn er eine Verbindung mit
dem äußeren Teilnehmer wünscht. Dies kann der Benutzer einfach durch Umschalten
des Umschalters 2 und Aufnehmen der Verbindung über das Telefongerät 3 bewerkstelligen.
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Die Aufzeichnungsvorrichtung mit dem endlosen Band, welche durch den
Umschalter Cl gesteuert wird, ist der Funktion des einfachen Anrufbeantworters zugeordnet.
Die Aufzeichnungsvorrichtung mit dem endlosen Band, welche durch den Umschalter
C2 gesteuert ist, ist der Funktion des aufzeichnenden Anrufbeantworters zugeordnet.
In der Praxis werden vorzugsweise zwei Spuren ein und derselben Aufzeichnungsvorrichtung
mit endlosem Band verwendet.
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Um ein Signal auf den Aufzeichnungsvorrichtungen mit endlosem Band,
welche durch die Umschalter bzw. Unterbrecher Cl und C2 gesteuert sind, voraufzuzeichnen,
müssen die Umschalter C4 und CSb nicht leitend und der Umschalter C5a leitend gemacht
werden, wobei der Umschalter C1 oder C2 derart betätigt wird, daß er die Aufzeichnungsvorrichtung
mit endlosem Band in die gewünschte Aufnahmestellung bringt, so daß die aufzuzeichnende
Mitteilung über das Mikrofon 7 eindiktiert werden kann.
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Wenn ein Läutesignal gemelde.i wIrd, werden der Umschalter C4 leitend
und die Umschalter C5a und C5n nicht leidend gemacht. Der Umschalter C1 oder C2
wirkt derart, daß die zugehörge Aufzeichnungsvorrichtung das aufgezeichnete Signal
liest.
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Wenn die Vorrichtung als aufzeichnender Anrufbeantworter arbeitet,
d,h. wenn das durch den Umschalter C2 gesteuerte endlose Band verwendet wird, wird
am Ende des Lesens des voraufgezeichneten Signals automatisch ein Steuersignal abgegeben,
aufgrund dessen die Umschalter C2 und C4 nicht leitend gemacht werden, während die
Umschalter C5a und C5b leitend gemacht werden; gleichzeitig wirkt der Umschalter
C3 in der Weise, daß die ihm zugehörige Kassette in Aufzeichnungsstellung gebracht
wird. Das über die Telefonleitung 1 von dem äußeren Teilnehmer mitgeteilte Signal
kann nun auf der Kassette aufgezeichnet werden.
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In den Figuren 2 und 3 repräsentieren die durch die von einer Zahl
gefolgten Buchstaben B bistabile Kippschaltungen mit zwei EingGi J >- und zwei
Ausgängen. Die beiden Ausgänge dieser Kippschaltungen sind immer im Komplementärzustand,
d.h. wenn der eine Ausgang auf dem logischen Niveau "Null" ist, ist der andere Ausgang
auf dem logischen Niveau { . Die Betätigung des ersten Eingangs einer dieser Kippschaltungen
bringt sie in einen bestimmten Zustand, und andere nachfolgende Betägigungen dieses
Eingangs ändern diesen Zustand nicht. Eine Betätigung des zweiten Eingangs der einen
Kippschaltung bringt sie in einen Komplementärzustand, und ebenso ändern nachfolgende
Betätigungen dieses zweiten Eingangs ihren Zustand nicht. Die Verwendung solcher
Kippschaltungen mit zwei Eingängen ermöglicht darüberhinaus das Vermeiden eines
als "Rückprall" ("rebond") wohl bekannten Nachteils. Wenn z.B. ein Druckknopfschalter
von Hand niedergedrückt wird, werden mehrere Kontakte in der gleichen kurzen Zeit
errichtet, und im Fall von Vorrichtungen,bei denen jeder Impuls auf einen Eingang
den Zustand der Vorrichtung ändert, bewirkt dieser "Rückprall" Folgen von Befehlen
zum Anhalten-Ab-bzw. Aufspulen in sehr kurzen Zeiten und stört das Funktionieren
des Systems. Diese bistabilen Kippschaltungen mit zwei Ausgängen und zwei Eingängen
können mittels NOR-Schaltungen (Negierte Oder-Schaltungen) oder NAND-Schaltungen
(Negierte Und-Schaltungen) realisiert werden. Aligemein wird für diese Kippschaltungen
Bn
der erste Eingang mit A, der zweite Eingang mit A', der erste Ausgang mit S und
der zweite Ausgang mit S' bezeichnet, wobei diese Bezugszeichen von der Identifizierungszahl
n der entsprechenden Kippschaltung gefolgt ist.
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Unter Bezugnahme auf Fig. 2 wird die Funktion der verwendeten logischen
Schaltung erläutert, und zwar zunächst für den Fall, in dem der Anrufbeantworter
in Verbindung mit einem äußeren Teilnehmer als aufzeichnender Anrufbeantworter arbeitet.
In diesem Fall wird das durch den Umschalter C2 gesteuerte endlose Band verwendet.
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Ein Detektor 21 für ein Läutesignal, welches von dem äußeren Teilnehmer
über die Leitung 1 ausgelöst wird, der die entsprechende Teilnehmernummer gewählt
hat, wirkt nach einer bestimmten Verzögerungszeit auf den Eingang Al der Kippschaltung
B1 ein.
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Der Ausgang S1 der Kippschaltung Bl steuert einen ersten Eingang
eines NAND-Gatters 22, dessen zweiter Eingang vorher auf einem solchen Niveau ist,
daß ein Ausgangssignal zu einer Schaltung 23 zum Aufnehmen der Verbindung übertragen
wird, welche den Anrufbeantworter mit der Telefonleitung verbindet. Es sei bemerkt,
daß die Schaltung zum Aufnehmen der Verbindung ein Relais steuert, um den Betriebsnormen
in gewissen Ländern zu entsprechen, daß jedoch diese Schaltung zum Aufnehmen der
Verbindung offensichtlich auch eine statische Schaltung steuern kann. Der Ausgang
S' 1 überträgt ein Signal L, welches die anhand der Fig. 1 beschriebenen Umschalter
C4 und C2 betätigt, derart, daß die vorher auf dem durch den Umschalter C2 gesteuerten
endlosen Band aufgezeichnete Mitteilung zum äußeren Teilnehmer übertragen wird.
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Wenn die vorher aufgezeichnete Mitteilung übertragen ist, betätigt
ein auf dem endlosen Band befindlicher metallischer Kontakt eine Kurzschlußschaltung
CCI am Eingang A2 der Kippschaltung B2. Infolgedessen läßt der Ausgang S2 der mit
dem Anschluß des Eingangs A'1 der Kippschaltung B1 verbundenen Kippschaltung B2
die Kippschaltung Bl kippen, so daß der Ausgang 51 der Kippschaltung B1 seinen Zustand
ändert. Gleichzeitig ändert der Ausgang S'2 der Kippschaltung B2, die mit dem anderen
Eingang des NAND-Gatters 22 verbunden ist, seinen Zustand, woraus
folgt,
daß der Ausgang des NAND-Gatters 22 nicht verändert wird und daß die Schaltung zum
Aufnehmen der Verbindung weiter die Verbindung mit dem Anrufbeantworter aufrechterhält.
Der Ausgang S2 der Kippschaltung B2 überträgt ferner ein Signal E zu den Umschaltern
C2 und C3, welches den Leser des durch den Umschalter C2 gesteuerten endlosen Bandes
kuppelt und den Leser der durch den Umschalter C3 gesteuerten Kassette betätigt,
in der die durch den äußeren Teilnehmer ubertragene Mitteilung aufgezeichnet wird.
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Die- Umschaltung des Ausgangs S2 der Kippschaltung B2 bewirkt das
Inbetriebsetzen eines Monovibrators 24, der dazu bestimmt ist, mit einer vorbestimmten
Verzögerungszeit T auf den Eingang A'2 der Kippschaltung B2 über ein NOR-Gatter
25 einzuwirken, sowie einer Vorbereitunsschaltung 26, wie einer Schmidt-Kippschaltung.
Diese Wirkung auf den Eingang A'2 läßt die Kippschaltung B2 umschalten, ändert jedoch
nicht den Zustand der Kippschaltung B1, die bereits umgeschaltet ist. Infolgedessen
ist der Ausgang S'2 der Kippschaltung B2 abgeändert, ohne daß der Ausgang 51 der
Kippschaltung B1 verändert ist. Hieraus ergibt sich, daß das NAND-Gatter 22 umschaltet
und die Leitung mittels der Schaltung 23 zur Aufnahme der Verbindung freigemacht
ist.
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Es ist ferner eine Halteschaltung vorgesehen, die an den anderen Eingang
des NOR-Gatters 25 angeschlossen ist. DieseHalteschalung umfaßt einen Wort-Detektor
27, der in die Leitung 1 eingeschaltet ist und über das Gatter 25 und die Schaltung
26 einen Halteimpuls auf den Eingang A'2 der Kippschaltung B2 überträgt, wenn ein
solches Wortsignal nicht während einervorterbestimmten Zeit empfangen wird, z.B.
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innerhalb von 10 Sekunden. Diese zweite Schaltung ermöglicht einschnelleres
Freimachen der Leitung, wenn der äußere Teilnehmer aufgehört hat zu sprechen, und
bzw, Überlasten -vermeidet somit ein unnötiges besetzthGlterSder leletonlextungen.
Wenn diese zweite Schaltung nicht vorhanden wäre, würde die Verbindung notwendigerweise
während der Zeit T durch den Anrufbeantworter aufrechterhalten, und zwar sel bst
dann, wenn der äußere Teilnehmer aufgehängt hätte.
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Wenn der Anrufbeantworter als einfacher Anrufbeantworter verwendet
werden soll, wird ein Druckkonpf B1 betätigt, wie er in Fig. 3 dargestellt ist.
Das nun verwendete endlose Band ist also das durch den Umschalter C1 gesteuerte
Band. Eine Perioden-Steuervorrichtung 28 wird erregt, die bewirkt, daß die Zeitkonst<lnte
des Monovibrators 24, welche einer Zeit T in der Größenordnung mehrerer Minuten
entsprach, zu einer sehr kurzen Zeit wird, z.B. weniger als 1 Sekunde. Demnach wird
unmittelbar, nachdem die Kurzschlußschaltung CCl ein Signal für das Ende der vorautgezeichneten
Mitteilung übertragen hat, die Verbindung gekuppelt: wie man sieht, ändert die Kurzschlußschaltung
CCl den Zustand der Ausgänge S1 und S'2, was den Zustand des Ausgangs des NAND-Gatters
22 nicht verändert, und die Änderung des Zustandes des Ausganges S' 1 bewirkt die
Übertragung eines Impulses über den Monovibrator 24, der ihn unmittelbar zu dem
NOR-Gatter 25, der Vorbereitungsschaltung 26 und dem Eingang A'2 der Kippschaltung
B2 überträgt. Dies bewirkt die Umschaltung des Ausgangs S'2 der Kippschaltung B2
ohne die Umschaltung des Ausgangs S1 der Kippschaltung B1 zu bewirken, wie vorher
beschrieben, und der Ausgang des NAND-Gatters 22 schaltet um, um die Umschaltung
der Schaltung 23 zum Herstellen der Verbindung zu veranlassen. Die Leitung wird
freigemacht, und der Anrufbeantworter ist zur Annahme eines neuen Anrufs bereit.
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Fig. 4 zeigt im einzelnen eine Ausführung eines Monovibrators 24
und die ihm zugeordnete Periodensteuervorrichtung 28, welche zwischen ihren Anschlüssen
124, 125 und 128 angeordnet ist. Die Periodensteuervorrichtung ist gemäß dieser
Ausführungsform von einem Widerstand 28 geringen Volumens gebildet, der wenn er
über seinen Anschluß 128 angeschlossen ist, die Zeitkonstante des Monovibrators
auf einen sehr geringen Wert abfallen läßt.
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Anhand der Figuren 1 und 2 ist die Betriebsweise des Anrufbeantworters
in Verbindung mit einem äußeren Teilnehmer beschrieben worden. Es sollen nun anhand
der Fig. 3 die verschiedenen Steuerorgane erläutert werden, welche das Auswählen
der
Betriebsweise als einfacher oder aufzeichnender Anrufbeantworter,
das Voraufzeichnen von Mitteilungen auf das durch die Umschalter C1 und C2 gesteuerten
endlosen Bandes, das Abhören zur Überprüfung der voraufgezeichneten Mitteilungen
und das Abhören der von einem Teilnehmer übermittelten, in der durch den Umschalter
C3 gesteuerten Kassette aufgezeichneten Mitteilungen steuern.
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Die in Fig. 3 dargestellte Schaltung umfaßt vier Kippschaltungen
B3, B4, B5 und B6.
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Eine Kapazität 33 ist mit dem Eingang A'3 der Kippschaltung B3, eine
Kapazität 34 mit dem Eingang A4 der Kippschaltung B4 und eine Kapazität 35 mit dem
Eingang A'5 der Kippschaltung B5 verbunden. Diese Kapazitäten sind dazu bestimmt,
den Anfangszustand der logischen Schaltung nach dem Einschalten des Anrufbeantworters
festzulegen. Dieser Anfangszustand entspricht dem Zustand beim Arbeiten als einfacher
Anrufbeantworter, wobei der Anrufbeantworter bereit zum Empfangen eines Anrufes
eines Teilnehmers und zum Übermitteln der vorher auf dem endlosen, durch den Umschalter
C1 gesteuerten Band aufgezeichneten Mitteilung zu dem Teilnehmer ist. In diesem
Fall befindet sich die Kippschaltung B3 in einem solchen Zustand, daß ihr Ausgang
S'3 die Perioden-Steuervorrichtung 28 des Monovibrators 24 sowie eine Schaltung
mit einer Besetzt-Anzeige für das Arbeiten als einfacher Anrufbeantworter und eine
Steuerung für die Umschaltung des Lesekopfes des zum Umschalter C1 gehörenden endlosen
Bandes betätigt. Um den Anrufbeantworter als aufzeichnenden Anrufbeantworter arbeiten
zu lassen, muß der Umschalter B2 betätigt werden, der mit dem Eingang A3 der Kippschaltung
B3 verbunden ist, worauf die Ausgänge dieser Kippschaltung umgeschaltet werden und
die Schaltung 31 nicht mehr betätigt wird, während die Schaltung 32 betätigt wird.
Diese Schaltung 32 umfaßt eine Besetzt-Anzeige für das Arbeiten als aufzeichnender
Anrufbeantworter und eine Steuerschaltung für das zweite endlose Band.
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Außerdem ist die Perioden-Steuerschaltung 28 nicht mehr wirksam.
Wenh dieser Zustand erreicht ist, sind drei mit dem Eingang A'3 der Kippschaltung
B3 verbundene Mittel vorgesehen, um das Arbeiten als einfacher Anrufbeantworter
wiederv,herzustellen. Das erste Mittel ist ein Druckknopf P1. Das zweite Mittel
ist ein Kontakt des Kurzschlußkreises zwischen dem Eingang A'3 und der Masse, der
durch ein metallisches Teil auf
dem Bandende der Kassette zu dem
Zweck betätigt wird, daß nach einer Aufzeichnung auf das gesamte Band der Kassette
es notwendig wird, zu der Betriebsweise als einfacher Anrufbeantworter zurückzukehren
oder das Band der Kassette zu wechseln.
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Das dritte Mittel ist, wie oben gesagt, die Kapazität 33, die auf
ein Anhalten des Anrufbeantworters reagiert, z.B. bei einem Aussetzen der Speisung.
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Der Eingang A'4 der Kippschaltung B4 ist mit einem Schalter.B3 verbunden,
der diese Kippschaltung umsteuert. Diese Wirkung des Schalters B3 ist dazu bestimmt,
ein Abhören zur Kontrolle eines vorher besprochenen Bandes zu ermöglichen.
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Der Ausgang S'4 ist mit einem Eingang Al der Kippschaltung B1 verbunden,
was, wie vorher beschrieben, das Lesen der vorher aufgezeichneten Mitteilung auf
einem der Bänder ermöglicht. Diese Mitteilung wird mittels des Lautsprechers 6 (Fig.
1) abgehört. Der Ausgang S4 ist mit dem ersten Eingang eines NOR-Gatters 38 verbunden,
dessen zweiter Eingang mit dem Ausgang S'3 der Kippschaltung B3 verbunden ist. Der
Ausgang des NOR-Gatters 38 ist mit der Perioden-Steuerschaltung 28 verbunden, um
diese Schaltung zu aktivieren, wenn die Betriebsweise als aufzeichnender Anrufbeantworter
vorliegt; wenn dieses NOR-Gatter 38 nicht betätigt würde, würde man automatisch
nach dem Abhören zu der Funktion des Aufzeichnens auf der Kassette übergehen.
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Um das Voraufzeichnen auf einer der endlosen Spuren sicherzustellen,
ist eine Kippschaltung B5 vorgesehen, deren Eingang A5 mit einem Schalter B4 verbunden
ist. Die Betätigung des Schalters B4 schaltet den Ausgang S5 um, der mit den zweiten
Eingängen von NOR-Gattern 39 und 40 verbunden ist. Die ersten Eingänge dieser NOR-Gatter
39 und 40 sind jeweils mit den Ausgängen S'3 bzw. 53 der Kippschaltung B3 verbunden,
um den verwendeten Lesekopf auszuwählen. Der Ausgang des NOR-Gatters 39 ist mit
einer Steuerschaltung 36 für das Aufzeichnen auf der ersten Spur verbunden, während
der Ausgang der Kippschaltung 40 mit einer Steuerschaltung 37 für das Aufzeichnen
auf der zweiten Spur verbunden ist. Das Voraufzeichnen geschieht über das in Fig.
1 gezeigte Mikrofon 7. Der Ausgong SS ist mit dem Eingang A'4 der Kippschaltung
B4 verbunden.
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Ein Schalter B5, der mit dem Eingang A6 der Kippschaltung B6 verbunden
ist, ermöglicht das UmschGliren dieser Kippschaltung. Der Ausgang S'6 dieser Kippschaltung
ist mit einer Schaltung 41 verbunden, welche das Rückspulen des Bandes, sein Wiederingangsetzen
und die Umschaltung der Aufzeichnungsköpfe der Kassette gewährleistet und ferner
die auf der Kassette durch aTe äußeren Teilnehmer übermittelten, aufgezeichneten
Mitteilungen zu lesen ermöglicht. Der Ausgang S6 dieser Kippschaltung B6 ist mit
der Periodensteuerschaltung 28 und einem Steueranschluß 129 einer in Fig. 2 gezeigten
Schaltung 29 verbunden, die den Eingang A2 der Kippschaltung B2 mit der Masse verbindet.
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Mit dem beschriebenen Anrufbeantworter können also die folgenden
Funktionen realisiert werden: - Betriebsweise als einfacher Anrufbeantworter, wobei
eine erste Aufzeichnungsspur auf einem endlosen Band eingesetzt wird; - Betriebsweise
als aufzeichnender Anrufbeantworter, wobei eine zweite Aufzeichnungsspur auf einem
endlosen Band und eine Aufzeichnungsvorrichtung für die Bandaufzeichnung verwendet
wird; - vorheriges Aufzeichnen auf einer der Spuren des endlosen Bandes; - Abhören
zur Kontrolle eines endlosen, vorher mit Aufzeichnungen versehenen Bandes; - Abhören
von auf der Aufzeichnungsvorrichtung mit einer Kassette o.dgl. aufgezeichneten Mitteilungen.
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Die Umschaltung zwischen diesen verschiedenen Funktionen geschieht
mittels der Steuerschalter, welche auf einen der Eingänge der bistabilen Kippschaltungen
einwirken, während der andere Anschluß dieser Steurschalter mit der Masse verbunden
ist.
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Dies macht die beschriebene Vorrichtung besonders für die Fernsteuerung
geeignet.
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Bei der beschriebenen Ausführungsform sind die Kippschaltungen Bl
und B5 NOR-Kippschaltungen und die Kippschaltungen B2, B3, B4 und B6 NAND-Kippschaltungen.
Dem Fachmann ist jedoch klar, daß dies nur eine von vielen wahlweisen Möglichkeiten
und nicht maßgebend für die Erfindung ist.
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Im Falle der NOR-Kippschaitung muß eine Zwischenschaltung zwischen
dem Umschalter und der Kippschaltung vorgesehen werden, wobei die NOR-Kippschaltungen
durch die Übermitalung eines Impulses des logischen Niveaus "1" und nicht des logischen
Niveaus "Null" wie die NAND-Kippschaltungen gesteuert werden. Diese Schaltung ist
zwischen dem Schalter P4 und dem Eingang P5 der Kippschaltung B5 zwar gezeigt, aber
nicht mit Bezugszeichen versehen.
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Die Schalter Pl bis P 5 sind oben als Druckknopf-Schalter beschrieben.
Diese Schalter können auch durch Gatter oder andere statische Umschaltungen ersetzt
sein, die durch elektrische Signale gesteuert sein können oder sie können auch parallel
mit solchen Gattern angeordnet sein. Ein bedeutender Vorteil der Erfindung besteht
darin, daß diese Gatter durch einfache FemsteuerVorrichtungen gesteuert werden können,
von denen eine bevorzugte Ausführung im folgenden anhand der Figuren 1 bis 8 beschri
eben ist.
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Unter Bezugnahme auf Fig. 5 wird nun eine Ausführungsform eines Fernsteuer-Senders
beschrieben. Dieser Sender umfaßt einen Mulitvibrator 51, der periodische Wellen
einer für die Übertragung über eine Telefonleitung geeigneten Frequenz erzeugt,
d.h. z.B. zwischen 300 und 3000 dz. Die Periode T1 dieser periodischen Wellen soll
sich ferner außerhalb des Frequenzbereiches der üblichen in Telefonleitungen verwendeten
Funktionssignale befinden, wie Läutesignalen und Besetztzeichen-Signalen, und so
weiter. Der Multivibrator 51 ist mit einem Eingang eines logischen Gatters 52 verbunden.
Ein Multivibrator 53 erzeugt Wellen in Form von Zacken einer Periode T2, die deutlich
größer als die Periode T1 ist0 Der Multivibrator 53 ist über eine Kapazität mit
einer monostabilen Schaltung 54 einer Periode T3 verbunden, die deutlich größer
als T1 und kleiner als T2 ist. Die monostabile Schaltung 54 ist mit einem zweiten
Eingang des Gatters 52 über eine Vorbereitungsschaltung 55 verbunden. Diese Vorbereitungsschaltung
55 ist bei einer bevorzugten Ausführung eine Schmidt-Kippschaltung mit z.B. zwei
NAND-Gattern 56 und 57 und einem Widerstand, die gemäß Fig. 5 geschaltet sind.
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In Fig. 8 zeigen die Kurven a, b und c die Signalform mit a am ersten
Eingang, b am zweiten Eingang und c am Ausgang des Gatters 52, das derart beschaffen
ist daß ein Ausgangssignal erscheint, wenn Signale an beiden Eingängen eingespeist
werden.
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Der Ausgang der Vorbereitungsschaltung 55 ist mit einer Steuerschaltung
58 verbunden,die/äe1mt zweiten Eingang des Gatters 56 verbunden ist. Die Steuerschaltung
58 dient zum Blockieren des Gatters 56, wenn eine vorbestimmte Anzahl von Zacken
am Ausgang der Vo,bereitungssc'aa.tung 55 erzeugt ist. Die Schaltung 58 für die
Steuerung der Anzahl der Zacken umfaßt einen Zähler 59, der die Anzahl der am Ausgang
der Vorbereitungsschaltung 55 abgegebenen Zacken zählt, wobei jeder Ausgang dieses
Zählers mit einem Eingang eines logischen Gatters verbunden ist.
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Bei einer bevorzugten Ausführungsform werden Dezimalzähler mit vier
Ausgängen verwendet, die je mit einem Eingang der vier Gatter 61,62,63 und 64 verbunden
sind. Ein Zähler 60 gleicher Kapazität wie der Zähler 59 mit einem Kodierrad ermöglicht
das Wählen einer Zahl, die durch die Signale an seinen Ausgängen charakterisiert
sind, wobei die Ausgänge des Zählers 60 jeweils an den anderen Eingang der Gatter
61,62,63 und 64 angeschlossen sind. Die Ausgänge dieser Gatter 61,62, 63 und 64
sind je mit vier Eingängen eines Gatters 65 verbunden, dessen Ausgang mit dem zweiten
Eingang des besagten Gatters 56 verbunden ist. Die Gatter 61,62, 63 und 64 geben
ein Ausgangssignal ab, wenn ihre beiden Eingänge identisch sind, und das Gatter
65 gibt ein Ausgangssignal ab, wenn jeweils ein Signal an jedem seiner vier Eingänge
anliegt. Infolgedessen erscheint ein Signal am Ausgang des Gatters 65, wenn die
Anzahl der vom Zähler 59 gezählten Zacken gleich der am Zähler 60 mit dem Kodierrad
angezeigten Zackenanzahl ist. Die Vorbereitungsschaltung wird nach Abgabe dieser
durch das Kodierrad vorbestimmten Zackenanzahl blokkiert. Man erhält daher am Ausgang
des Gatters 52 eine Folge von Wellenzügen der Periode Tl, der Dauer T3 und getrennt
durch Zeitintervalle T2, deren Anzahl bestimmt ist. Diese Folge der Wellenzüge wird
zu einem Lautsprecher 67 mittels eines Verstärkers 66 übertragen.
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Die Verwendung des Lautsprechers 67 ist dann notwendig, wenn dieser
Sender in Verbindung mit einer Telefonschaltung verwendet wird. Wenn eine Übertragung
per Kabel nicht über die Telefonleitung gewünscht ist, kann man den Ausgang des
Vertärkers 66 direkt mit dem Übertragungskabel verbinden.
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Es soll nun anhand der Fig. 6 der erste Teil der Empfangsschaltung
beschrieben werden. Diese Schaltung umfaßt einen Eingangsanschluß 7, der an das
andere Ende des iibertragungskabels angeschlossen ist. Bei Verwendung des Telefonnetzes
muß dieser Eingangsanschluß 70 mit dem Ausgang einer Schaltung zur Herstellung der
Verbindung verbunden sein. Der Eingangsanschluß 70 ist mit einem Selektivfilter
71 verbunden, der an die Periode Tl angepaßt ist, welche durch den Multivibrator
51 gemäß Fig. 5 vorgegeben ist. An dieses Filter schließt sich eine Bereitstellungsschaltung
72 zum Wiederherstellen der Zacken an, wie sie am Eingang b des Gatters 52 erscheinen.
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Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist diese Bereitstel lungsschaltung
72 einfach ein logisches Gatter, wie ein NAND-Gatter, dessen beiden Ei ngänge verbunden
sind.
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Der Ausgang der Bereitstel lungsschaltung 72 ist mit dem ersten Eingang
eines Gatters 73 und mit dem zweiten Eingang dieses Gatters 73 über eine monostabile
Schaltung 75 verbunden, die eine Verzögerung T4 der selben Größenordnung wie T3,
jedoch etwas kleiner erzeugt. Kapazitäten 77 und 78 sind jeweils mit dem Eingang
und dem Ausgang der monostabilen Schaltung 75 verbunden, wobei diese Kapazitäten
77 und 78 zum Umformen der Zacken in Impulse dienen. Wenn ein Signal an diesen beiden
Eingängen anfällt, liefert das Gatter 73 ein Ausgangssignal in Richtung der beiden
kurzgeschlossenen Eingänge des Gatters 74, welches eine Bereitstellungsschaltung
für die Impulse bildet. Zwischen dem Ausgangsanschluß 76 des Gatters 74 und dem
zweiten Eingang des Gatters 73 ist ein Widerstand 79 eingeschaltet. Man erhält mit
Hilfe dieser Schaltung am Ausgangsanschluß 76 eine durch die Kurve e in Fig. 8 veranschaulichte
Impulsfolge, welche sich so darstellt, als ob Signale gleichzeitig an den beiden
Ein gängen des Gatters 73 erscheinen würden. Die monostabile Schaltung 75 stellt
eine Sicherheitsschaltung dar und dient dazu,sichervzu stellen, daß die Sinus-Wellenzüge
tatsächlich eine Dauer der Größenordnung T3 haben und daß es sich nicht um parasitäre
Signale wie stimmliche Signale handelt.
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Anhand von Fig. 7 wird nun der zweite Teil der Empfangsvorrichtung
für die Fernsteuerung beschrieben. Die Impulsfolge am Anschluß 76 wird zum Eingangsanschluß
80 übertragen, der mit einem Zähler 81 verbunden ist. Die Ausgänge dieses Zählers
81 sind jeweils mit den Eingängen eines Binär-Dezimal-Decoders 82 verbunden, wobei
dieser Binär-Dezimal-Decoder zehn Ausgänge 90 bis 99 bei einer bevorzugten Ausführung
aufweist, wobei die Kapazität des Zählers 81 und des Decoders 82 ohne weiteres noch
größer sein können. Die Ausgänge 84 bis 88 dieses Binär-Dezimal-Decoders 82 sind
je mit einem ersten Eingang von logischen Gattern 114 bis 118 verbunden, wobei eventuell
Inverter 104 bis 108 zwischengeschaltet sein können.
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Wenn die Gatter 114 bis 118 ein Steuersignal an ihre Ausgangsanschlüsse
204 bis 208 abgeben würden, würde sich allein beim Empfang eines Signales ausgehend
von dem Binär-Dezimal-Decoder 82 alle auf einen Schlag öffnen. Tatsächlich werden
die Ausgänge des Binär-Dezimal-Decoders aufeinanderfolgend mit dem Zurückzählen
gespeist und allein der letzte Anschluß, der der Anzahl der abgegebenen Impulse
entspricht, bleibt während einer längeren Zeit unter Speisung. Infolgedessen ist
der Eingangsanschluß 80 mit den zweiten Eingängen dieser Gatter 114 bis 118 über
eine monostabile Schaltung 83 verbunden, die eine Verzögerung einer Zeitdauer T5
des abgegebenen Impulses herbeiführt, was die Gatter 114 bis 118 nur nach Ablauf
der Zeit T5 wirksam macht« die länger dauert als ein maximaler Zackenzug.
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Somit kann sich nur dasjenige der Gatter 114 bis 118 öffnen, das der
zuletzt gezählten Anzahl entspricht. Um die Null-Rückstellung des Zählers 81 zu
gewährleisten, ist der Anschluß für die Null-Rückstellung des Zählers mit einer
der Ausgangsanschlüsse des Binär-Dezimal-Decoders 82 verbunden, z.B. an den Ausgangsanschluß
91 über einen Inverter 101, einen monostabile Schaltung 85 und eine Bereitstellungschaltung
86. Die Bereitstellungsschaltung 86 ist bei einer bevorzugten Ausführung eine Schmidt-Schaltung.
Die monostabile Schaltung 85 muß eine Zeitperiode T6 haben, die größer als die Periode
T5 der monostabilen Schaltung 83 ist.
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Die dritten Eingänge der Gatter 114 bis 118 sind mit einem Ausgang
des Binär-Dezimal-Decoders 82, wie dem Ausgang 99, über eine bistabile Kippschaltung
84 verbunden0 Hierdurch ist eine zusätzliche Sicherheitsschaltung gebildet, um zu
vermeiden, daß das System durch parasitäre Impulse getriggert wird, die im Telefonnetz
vagabundieren oder stimmlich im Laufe einer Unterhaltung erzeugt werden. Vor dem
Abgeben der Impulsanzahl, die einem der Ausgänge für die Steuerung des Binär-Dezimal-Decodierers
entspricht, wird eine vorbestimmte Impulszahl abgegeben, z.B. neun Impulse, um den
Ausgang 99 des Binär-Dezimal-Decodierers und die bistabile Kippschaltung 84 zu aktivieren,
was die Gatter 114 bis 118 wirksam macht. Die bistabile Kippschaltung 84 umfaßt
einen Eingang 87 für die Null-Rückstellung, der durch das Inbetriebsetzen eines
beliebigen ferngesteuerten Apparates gesteuert wird.
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Bei der oben beschriebenen bevorzugten Ausführung sind die Gatter
52, 56, 57, 72, 73, 74 und 114 bis 118 NAND-Gatter mit zwei Eingängen. Der Fachmann
erkennt unmittelbar, daß diese NAND-Gatter mit zwei Eingängen durch andere logische
Gatter enetzt sein können, wobei eventuell zusätzliche Inverter-Schaltungen und
adäquate Polarisations-Schaltungen verwendet sein können. Die Gatter 61, 62, 63
und 64 sind ausschließlich NOR-Gatter. Das Gatter 65 ist ein NAND-Gatter mit vier
Eingängen. Jedes der genannten Gatter kann offensichtlich zusätzliche Eingänge aufweisen,
um zusätzliche Sicherheit zu schaffen. Ferner sind gemäß der oben gegebenen Beschreibung
die Ausgänge 104 bis 108 des Binär-Dezimal-Decodierers 82 an Steurschaltungen angeschlossen.
Dies ist aus Gründen der Sicherheit vorgesehen. Trotz aller dieser getroffenen Sicherheitsmaßnahmen
kann vorkommen, daß parasitäre Ströme auftreten, die ein Eintreffen eines Signal
es an diesen ersten Ausgängen des Decodierers 82 auslösen. Dies ist wenig wahrscheinlich
und diese Ausgänge können in gleicher Weise mit Steuerschaltungen verbunden sein.
Die Kapazität der beschriebenen Zähler ist bei der beschriebenen Ausführung zehn.
Man kann offensichtlich jedoch auch Zähler mit einer größeren Kapazität einsetzen.
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Es sei bemerkt, daß die an den Ausgängen 204 bis 208 der Empfänger-Schaltung
eintreffenden Fernsteuersignale besonders zum Fernsteuern des beschriebenen Anrufbeantworters
durch Betätigung über die Schalter P1 bis P5 geeignet sind. Es sind nur drei Femsteuersignale
erforderlich, um die Hauptfunktionen des Anrufbeantworters zu steuern. Wenn man
z.B. nicht den Übergang von einer Betriebsweise als aufzeichnender Anrufbeantworter
zu einer Betriebsweise alseinfacher Anrufbeantworter zu gewährleisten wünscht, können
die beiden anderen Fernsteuer-Signale zum Fernsteuern von in der Nähe des Telefongerätes
angeordneter Apparate dienen. Diese Signale können z.B. zum Steuern des Ingangsetzens
einer Heizung eines Landhauses, einer Diebstahl-Sicherungsvorrichtung oder für das
Ingangsetzen oder Anhalten eines beliebigen anderen Apparates dienen.
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Die beschriebenen NAND- und NOR-Gatter können mehr als zwei Eingänge
aufweisen, und verschiedene Sicherheitssignale können an diesen zusätzlichen Eingängen
eingespeist werden.
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Zusammenfassung: Der beschriebene Anrufbeantworter ist über einen
Umschalter 2 mit einer Telefonleitung 1 verbindbar und umfaßt statische Umschalter
C1, C2 und C3, die das Ablesen zweier Spuren einer Aufzeichnungsvorrichtung mit
endlosem Band und das Aufzeichnen über einen Leser einer Kassette ermöglichen. Eine
Wiedergabespur und eine Aufzeichnungsspur werden durch statische Umschalter C4 und
C5a, C5b gesteuert. Alle diese Umschalter werden von einer statischen logischen
Schaltung gesteuert, die im wesentlichen sechs bistabile Kippschaltungen und fünf
Schalter umfaßt, welche mittels einer geeigneten Schaltung ferngesteuert werden
können.
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Ansprüche: