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DE2429950A1 - Anrufbeantworter - Google Patents

Anrufbeantworter

Info

Publication number
DE2429950A1
DE2429950A1 DE2429950A DE2429950A DE2429950A1 DE 2429950 A1 DE2429950 A1 DE 2429950A1 DE 2429950 A DE2429950 A DE 2429950A DE 2429950 A DE2429950 A DE 2429950A DE 2429950 A1 DE2429950 A1 DE 2429950A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
answering machine
circuit
input
output
control
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2429950A
Other languages
English (en)
Inventor
Patrik Jossier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PERITEL PERIPHERIQUES DE TELEP
Original Assignee
PERITEL PERIPHERIQUES DE TELEP
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from FR7322886A external-priority patent/FR2234724A1/fr
Priority claimed from FR7327717A external-priority patent/FR2239180A5/fr
Application filed by PERITEL PERIPHERIQUES DE TELEP filed Critical PERITEL PERIPHERIQUES DE TELEP
Publication of DE2429950A1 publication Critical patent/DE2429950A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M11/00Telephonic communication systems specially adapted for combination with other electrical systems
    • H04M11/007Telephonic communication systems specially adapted for combination with other electrical systems with remote control systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Selective Calling Equipment (AREA)

Description

  • Anrufbeantworter Die Erfindung betrifft einen Anrufbeantworter zur telefonischen Verwendung und insbesondere einen Anrufbeantworter, der als einfacher Anrufbeantworter oder als aufzeichnender Anrufbeantworter verwendet werden kann, sowie eine über die Telefonleitung fernsteuerbareSende -und Empfangsvorrichtung zum Fernwählen der verschiedenen Betriebsweisen des Anru fbeantworters.
  • In der folgenden Beschreibung wird unter einem einfachen Anrufbeantworter eine Vorrichtung verstanden, die an einem Telefonplatz mit einem klassichen Telefongerot zusammengeschaltet ist und das Übermitteln einer Mitteilung an einen Teilnehmer gestattet, und unter einem aufzeichnenden Anrufbeantworter eine Vorrichtung, die darüber hinaus das Aufzeichnen einer von dem Teilnehmer übermittelten Nachricht ermöglicht.
  • im Stand der Technik werden in einfachen Anrufbeantwortern und aufzeichnenden Anrufbeantwortern für telefonische Verwendung ebenso wie in den meisten Vorrichtungen zur telefonischen Verwendung Umschaltkreise mit Relais ebenso wie logische Schaltungen mit Relais angewende-;. Die Umscmaltung zwischen den verschiedenen Funktionen eines aufzeicknencien Anrufbeantworters wird im Stand der Technik mittels Vielfach-Kontaktschaltern bewerkstelligt, die gleichzeitig mehrere Kontakte auf eine einzige Betätigung hin errichten. Die mechanischen Teile dieser Schalter sind in den bekannten Anrufbeantwortern sehr zahlreich. Daraus resultieren die wohlbekannten Nachteile solcher mechanischer Vorrichtungen, insbesondere die Notwendigkeit einer regelmäßigen Wartung und der vergleichsweise große Raumbedarf.
  • Um hier eine Verbesserung zu schaffen, weist ein Anrufbeantworter gemäß der Erfindung eine Anordnung einer statischen logischen Schaltung auf, in der die Auswahl unter den verschiedenen Steuerfunktionen bzw. Betriebsfunktionen mittels beweglichen oder statischen Schaltern geschieht, die je nur einen einzigen Kontakt herstellen, und zwar insbesondere zwischen einem gesonderten Anschluß der Schaltung und der Masse.
  • Gemäß der Erfindung kann auch die Schaitung, welche zur Umschaltung dient, eine Anordnung statischen Schaltungen aufweisen.
  • Der Anrufbeantworter gemäß der Erfindung kann im Vergleich zum Stand der Technik mit sehr geringen Abmessungen ausgeführt werden. Ferner kann der Anrufbeantworter gemäß der Erfindung automatisch betrieben werden und eine größere Anzahl von Funktionen ausführen als die bekannten Anrufbeantworter.
  • Mit der Erfindung sollen auch ein Verfahren zur Fernsteuerung über die Telefonleitung sowie eine Sende-und Empfangsvorrichtung hierfür geschaffen werden, die die verschiedenen Operationen durch Fernsteuerung auszuführen erlauben, welche zur Steuerung des Anrufbeantworters notwendig sind, und die außerdem eine große Funktionssicherheit aufweisen.
  • Hierzu sind bei einem Verfahren zur Fernsteuerung über Telefonleitung zum Steuern der Umschalter des erfindungsgemäßen Anrufbeantworters die folgenden Verfahrensschritte vorgesehen: Erzeugen eines periodischen Signals mit vorgegebener Frequenz; Modulation dieses Signals zu einem Ja-Nein-Signal bzw.-lmpuls mit Spannungsimpulsen/eren Anzahl eine Funktion der auszuführenclen Steuerung ist; Übertragung durch Lautsprecher zu einem Mikrofon eines Telefongerätes; Empfang und Demodulieren des übertragenen Signals; Steuern in Abhängigkeit der Anzahl der gesendeten Impulse der Öffnung eines bestimmten logischen Gatters, welches die Betätigung eines der genannten Umschalter auslöst. insbesondere Rechteck-Impulsen Hierzu sieht die Erfindung eine Sendevorrichtung mit einer statischen Schaltung vor, die eine Folge von periodischen Weilenzügen erzeugt, deren Anzahl bestimmt ist.
  • Diese Folge von periodischen Wellenzügen wird zu einem Lausprecher übertragen, der gegenüber dem Mikrofon eines Telefongerätes angeordnet ist. Die Empfangsvorrichtung mit statischer Schaltung umfaßt einen Zähler zum Zählen der empfangenen Weilenzuge und zum Steuern des Öffnens eines Gatters in Abhängigkeit von der Anzahl der Wellenzuge, um die Bestätigung eines bestimmten Schalters zu steuern.
  • Bei einer solchen Sende-Emptangsvorrichtung kann der Sender kleine Abmessungen haben, d.h. zum Beispiel solche Abmessungen, das er leicht in einer Tasche transportiert werden kann. Ferner ist die Sende-Empfänger-Vorrichtung wirtschaftlicher als bekannte Vorrichtung und ihre Herstellung ist einfach.
  • Die Erfindung ist im folgenden anhand schematischer Zeichnungen an mehreren Ausführungsbeispielen mit weiteren Einzelheiten näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 ein Fiußdiagramm eines Anrufbeantworters und seiner Umschaltkreise gemäß der Erfindung; Fig. 2 einen Teil der logischen Schaltung des Anrufbeantworters gemäß der Erfindung; Fig. 3 einen anderen Teil der logischen Schaltung des Anrufbeantworters nach der Erfindung; Fig. 4 eine Ausführungsform eines Monovibrators und seiner Perioden-Steuerschaltung; Fig. 5 teilweise in Blockdarstellung das Schema einer Ausführungsform des Senders zur Fernsteuerung gemäß der Erfindung; Fig. 6 teilweise in Blockdarstellung den ersten Teil der Schaltung eines Empfängers für die Fernsteuerung gemäß der Erfindung; Fig. 7 teilweise in Blockdarstellung den zweiten Teil der Schaltung einer Ausführung des Empfängers für die Fernsteuerung gemäß der Erfindung und Fig. 8 die Form der elektrischen Signale in Funktion der Zeit an verschiedenen Punkten der in den Figuren 5 und 6 dargestellten Schaltungen.
  • In den Figuren zeigen die Pfeife die Richtung des lnformationsflusses und nicht notwendig die Richtung desStromflusses an.
  • Anhand der Fig. 1 wird im folgenden die Funktionsweise eines Anrufbeantworters gemäß der Erfindung allgemein beschrieben.
  • Der Anrufbeantworter ist an eine Telefon leitung 1 mittels eines Umschalters 2 angeschlossen, der die Umschaltung der Telefonleitung auf ein übliches Telefongeröt 3 ermöglicht. Die Signale werden mittels eines Transformators 4 und einer Anpassung schaltung 5 übertragen, welche gleichzeitig als Begrenzungsschaltung für die Spannung, insbesondere für das Läutesignal, dient.
  • Wortsignale, die vorher auf von Umschaltern C1 und C2 gesteuerte endlose Bänder über Leser aufgezeichnet sind, werden über die Telefonleitung übertragen, wenn der Umschalter C4 geschlossen ist, und zwar über einen Verstärker Al. Umgekehrt werden aus der Leitung kommende Wortsignale zu einer Kassettenaufzeichnungsvorrichtung übertragen, die durch einen Umschalter C3 mittels der Umschalter C5a und CSb und eines Verstärkers A2 gesteuert wird.
  • Die die Umschalter C1, C2 und C3 repräsentierenden Blöcke üben gleichzeitig mehrere Schaltfunktionen aus, vor allem eine Umschaltung Lesen-Aufzeichnen, eine Umschaltung Anhalten-Ab-bzw. Aufspulen und eine Steuerung des Vor- und Rücklaufes der Magnetbänder, auf denen die Aufzeichnung vorgenommen wird. Die Umschalter C1, C2, C3, C4, C5a, CSb sind sämtlich statische Umschalter, d.h. z.B. Transistorschaltungen, die je nach dem ihnen mitgeteilten Steuersignal leitend oder nicht leitend gemacht werden, wobei diese Steuersignale bei einer bevorzugten Ausführungsform logische TTL-Signale sind. Die logische Schaltung, welche die Steuersignale abgibt, wird im folgenden anhand der Figuren 2 und 3 beschrieben.
  • Ein Mikrofon 7 für die Voraufzeichnung ist zwischen dem Verstärker A2 und dem Umschalter C5b angeordnet, um die gewünschte Mitteilung auf dem endlosen Band bei Cl oder C2 voraufzuzeichnen.
  • Am Ausgang der Anpassungsschaltung 5 ist ein Lautsprecher 6 über einen Verstärker A3 mit veränderlicher Verstärkung angeschlossen. Dieser Verstärker befindet sich deshalb immer in der Leitungsverbindung, weil kein Unterbrecher zwischen diesem Verstärker und dem Isolier-Transformator 4vorhanderiist, welcher die Verbindung zur Telefonleitung 1 herstellt. Dieser Lautsprecher 6 ermöglicht das ständige Abhören der zwischen dem Anrufbeantworter und einem äußeren Teilnehmer ausgetauschten Mitteilungen. Dies hat den Vorteil für den Benutzer, der sich in der Nähe des Anrufbeantworters befindet, sich in die Leitung einschalten zu können, wenn er eine Verbindung mit dem äußeren Teilnehmer wünscht. Dies kann der Benutzer einfach durch Umschalten des Umschalters 2 und Aufnehmen der Verbindung über das Telefongerät 3 bewerkstelligen.
  • Die Aufzeichnungsvorrichtung mit dem endlosen Band, welche durch den Umschalter Cl gesteuert wird, ist der Funktion des einfachen Anrufbeantworters zugeordnet. Die Aufzeichnungsvorrichtung mit dem endlosen Band, welche durch den Umschalter C2 gesteuert ist, ist der Funktion des aufzeichnenden Anrufbeantworters zugeordnet. In der Praxis werden vorzugsweise zwei Spuren ein und derselben Aufzeichnungsvorrichtung mit endlosem Band verwendet.
  • Um ein Signal auf den Aufzeichnungsvorrichtungen mit endlosem Band, welche durch die Umschalter bzw. Unterbrecher Cl und C2 gesteuert sind, voraufzuzeichnen, müssen die Umschalter C4 und CSb nicht leitend und der Umschalter C5a leitend gemacht werden, wobei der Umschalter C1 oder C2 derart betätigt wird, daß er die Aufzeichnungsvorrichtung mit endlosem Band in die gewünschte Aufnahmestellung bringt, so daß die aufzuzeichnende Mitteilung über das Mikrofon 7 eindiktiert werden kann.
  • Wenn ein Läutesignal gemelde.i wIrd, werden der Umschalter C4 leitend und die Umschalter C5a und C5n nicht leidend gemacht. Der Umschalter C1 oder C2 wirkt derart, daß die zugehörge Aufzeichnungsvorrichtung das aufgezeichnete Signal liest.
  • Wenn die Vorrichtung als aufzeichnender Anrufbeantworter arbeitet, d,h. wenn das durch den Umschalter C2 gesteuerte endlose Band verwendet wird, wird am Ende des Lesens des voraufgezeichneten Signals automatisch ein Steuersignal abgegeben, aufgrund dessen die Umschalter C2 und C4 nicht leitend gemacht werden, während die Umschalter C5a und C5b leitend gemacht werden; gleichzeitig wirkt der Umschalter C3 in der Weise, daß die ihm zugehörige Kassette in Aufzeichnungsstellung gebracht wird. Das über die Telefonleitung 1 von dem äußeren Teilnehmer mitgeteilte Signal kann nun auf der Kassette aufgezeichnet werden.
  • In den Figuren 2 und 3 repräsentieren die durch die von einer Zahl gefolgten Buchstaben B bistabile Kippschaltungen mit zwei EingGi J >- und zwei Ausgängen. Die beiden Ausgänge dieser Kippschaltungen sind immer im Komplementärzustand, d.h. wenn der eine Ausgang auf dem logischen Niveau "Null" ist, ist der andere Ausgang auf dem logischen Niveau { . Die Betätigung des ersten Eingangs einer dieser Kippschaltungen bringt sie in einen bestimmten Zustand, und andere nachfolgende Betägigungen dieses Eingangs ändern diesen Zustand nicht. Eine Betätigung des zweiten Eingangs der einen Kippschaltung bringt sie in einen Komplementärzustand, und ebenso ändern nachfolgende Betätigungen dieses zweiten Eingangs ihren Zustand nicht. Die Verwendung solcher Kippschaltungen mit zwei Eingängen ermöglicht darüberhinaus das Vermeiden eines als "Rückprall" ("rebond") wohl bekannten Nachteils. Wenn z.B. ein Druckknopfschalter von Hand niedergedrückt wird, werden mehrere Kontakte in der gleichen kurzen Zeit errichtet, und im Fall von Vorrichtungen,bei denen jeder Impuls auf einen Eingang den Zustand der Vorrichtung ändert, bewirkt dieser "Rückprall" Folgen von Befehlen zum Anhalten-Ab-bzw. Aufspulen in sehr kurzen Zeiten und stört das Funktionieren des Systems. Diese bistabilen Kippschaltungen mit zwei Ausgängen und zwei Eingängen können mittels NOR-Schaltungen (Negierte Oder-Schaltungen) oder NAND-Schaltungen (Negierte Und-Schaltungen) realisiert werden. Aligemein wird für diese Kippschaltungen Bn der erste Eingang mit A, der zweite Eingang mit A', der erste Ausgang mit S und der zweite Ausgang mit S' bezeichnet, wobei diese Bezugszeichen von der Identifizierungszahl n der entsprechenden Kippschaltung gefolgt ist.
  • Unter Bezugnahme auf Fig. 2 wird die Funktion der verwendeten logischen Schaltung erläutert, und zwar zunächst für den Fall, in dem der Anrufbeantworter in Verbindung mit einem äußeren Teilnehmer als aufzeichnender Anrufbeantworter arbeitet. In diesem Fall wird das durch den Umschalter C2 gesteuerte endlose Band verwendet.
  • Ein Detektor 21 für ein Läutesignal, welches von dem äußeren Teilnehmer über die Leitung 1 ausgelöst wird, der die entsprechende Teilnehmernummer gewählt hat, wirkt nach einer bestimmten Verzögerungszeit auf den Eingang Al der Kippschaltung B1 ein.
  • Der Ausgang S1 der Kippschaltung Bl steuert einen ersten Eingang eines NAND-Gatters 22, dessen zweiter Eingang vorher auf einem solchen Niveau ist, daß ein Ausgangssignal zu einer Schaltung 23 zum Aufnehmen der Verbindung übertragen wird, welche den Anrufbeantworter mit der Telefonleitung verbindet. Es sei bemerkt, daß die Schaltung zum Aufnehmen der Verbindung ein Relais steuert, um den Betriebsnormen in gewissen Ländern zu entsprechen, daß jedoch diese Schaltung zum Aufnehmen der Verbindung offensichtlich auch eine statische Schaltung steuern kann. Der Ausgang S' 1 überträgt ein Signal L, welches die anhand der Fig. 1 beschriebenen Umschalter C4 und C2 betätigt, derart, daß die vorher auf dem durch den Umschalter C2 gesteuerten endlosen Band aufgezeichnete Mitteilung zum äußeren Teilnehmer übertragen wird.
  • Wenn die vorher aufgezeichnete Mitteilung übertragen ist, betätigt ein auf dem endlosen Band befindlicher metallischer Kontakt eine Kurzschlußschaltung CCI am Eingang A2 der Kippschaltung B2. Infolgedessen läßt der Ausgang S2 der mit dem Anschluß des Eingangs A'1 der Kippschaltung B1 verbundenen Kippschaltung B2 die Kippschaltung Bl kippen, so daß der Ausgang 51 der Kippschaltung B1 seinen Zustand ändert. Gleichzeitig ändert der Ausgang S'2 der Kippschaltung B2, die mit dem anderen Eingang des NAND-Gatters 22 verbunden ist, seinen Zustand, woraus folgt, daß der Ausgang des NAND-Gatters 22 nicht verändert wird und daß die Schaltung zum Aufnehmen der Verbindung weiter die Verbindung mit dem Anrufbeantworter aufrechterhält. Der Ausgang S2 der Kippschaltung B2 überträgt ferner ein Signal E zu den Umschaltern C2 und C3, welches den Leser des durch den Umschalter C2 gesteuerten endlosen Bandes kuppelt und den Leser der durch den Umschalter C3 gesteuerten Kassette betätigt, in der die durch den äußeren Teilnehmer ubertragene Mitteilung aufgezeichnet wird.
  • Die- Umschaltung des Ausgangs S2 der Kippschaltung B2 bewirkt das Inbetriebsetzen eines Monovibrators 24, der dazu bestimmt ist, mit einer vorbestimmten Verzögerungszeit T auf den Eingang A'2 der Kippschaltung B2 über ein NOR-Gatter 25 einzuwirken, sowie einer Vorbereitunsschaltung 26, wie einer Schmidt-Kippschaltung. Diese Wirkung auf den Eingang A'2 läßt die Kippschaltung B2 umschalten, ändert jedoch nicht den Zustand der Kippschaltung B1, die bereits umgeschaltet ist. Infolgedessen ist der Ausgang S'2 der Kippschaltung B2 abgeändert, ohne daß der Ausgang 51 der Kippschaltung B1 verändert ist. Hieraus ergibt sich, daß das NAND-Gatter 22 umschaltet und die Leitung mittels der Schaltung 23 zur Aufnahme der Verbindung freigemacht ist.
  • Es ist ferner eine Halteschaltung vorgesehen, die an den anderen Eingang des NOR-Gatters 25 angeschlossen ist. DieseHalteschalung umfaßt einen Wort-Detektor 27, der in die Leitung 1 eingeschaltet ist und über das Gatter 25 und die Schaltung 26 einen Halteimpuls auf den Eingang A'2 der Kippschaltung B2 überträgt, wenn ein solches Wortsignal nicht während einervorterbestimmten Zeit empfangen wird, z.B.
  • innerhalb von 10 Sekunden. Diese zweite Schaltung ermöglicht einschnelleres Freimachen der Leitung, wenn der äußere Teilnehmer aufgehört hat zu sprechen, und bzw, Überlasten -vermeidet somit ein unnötiges besetzthGlterSder leletonlextungen. Wenn diese zweite Schaltung nicht vorhanden wäre, würde die Verbindung notwendigerweise während der Zeit T durch den Anrufbeantworter aufrechterhalten, und zwar sel bst dann, wenn der äußere Teilnehmer aufgehängt hätte.
  • Wenn der Anrufbeantworter als einfacher Anrufbeantworter verwendet werden soll, wird ein Druckkonpf B1 betätigt, wie er in Fig. 3 dargestellt ist. Das nun verwendete endlose Band ist also das durch den Umschalter C1 gesteuerte Band. Eine Perioden-Steuervorrichtung 28 wird erregt, die bewirkt, daß die Zeitkonst<lnte des Monovibrators 24, welche einer Zeit T in der Größenordnung mehrerer Minuten entsprach, zu einer sehr kurzen Zeit wird, z.B. weniger als 1 Sekunde. Demnach wird unmittelbar, nachdem die Kurzschlußschaltung CCl ein Signal für das Ende der vorautgezeichneten Mitteilung übertragen hat, die Verbindung gekuppelt: wie man sieht, ändert die Kurzschlußschaltung CCl den Zustand der Ausgänge S1 und S'2, was den Zustand des Ausgangs des NAND-Gatters 22 nicht verändert, und die Änderung des Zustandes des Ausganges S' 1 bewirkt die Übertragung eines Impulses über den Monovibrator 24, der ihn unmittelbar zu dem NOR-Gatter 25, der Vorbereitungsschaltung 26 und dem Eingang A'2 der Kippschaltung B2 überträgt. Dies bewirkt die Umschaltung des Ausgangs S'2 der Kippschaltung B2 ohne die Umschaltung des Ausgangs S1 der Kippschaltung B1 zu bewirken, wie vorher beschrieben, und der Ausgang des NAND-Gatters 22 schaltet um, um die Umschaltung der Schaltung 23 zum Herstellen der Verbindung zu veranlassen. Die Leitung wird freigemacht, und der Anrufbeantworter ist zur Annahme eines neuen Anrufs bereit.
  • Fig. 4 zeigt im einzelnen eine Ausführung eines Monovibrators 24 und die ihm zugeordnete Periodensteuervorrichtung 28, welche zwischen ihren Anschlüssen 124, 125 und 128 angeordnet ist. Die Periodensteuervorrichtung ist gemäß dieser Ausführungsform von einem Widerstand 28 geringen Volumens gebildet, der wenn er über seinen Anschluß 128 angeschlossen ist, die Zeitkonstante des Monovibrators auf einen sehr geringen Wert abfallen läßt.
  • Anhand der Figuren 1 und 2 ist die Betriebsweise des Anrufbeantworters in Verbindung mit einem äußeren Teilnehmer beschrieben worden. Es sollen nun anhand der Fig. 3 die verschiedenen Steuerorgane erläutert werden, welche das Auswählen der Betriebsweise als einfacher oder aufzeichnender Anrufbeantworter, das Voraufzeichnen von Mitteilungen auf das durch die Umschalter C1 und C2 gesteuerten endlosen Bandes, das Abhören zur Überprüfung der voraufgezeichneten Mitteilungen und das Abhören der von einem Teilnehmer übermittelten, in der durch den Umschalter C3 gesteuerten Kassette aufgezeichneten Mitteilungen steuern.
  • Die in Fig. 3 dargestellte Schaltung umfaßt vier Kippschaltungen B3, B4, B5 und B6.
  • Eine Kapazität 33 ist mit dem Eingang A'3 der Kippschaltung B3, eine Kapazität 34 mit dem Eingang A4 der Kippschaltung B4 und eine Kapazität 35 mit dem Eingang A'5 der Kippschaltung B5 verbunden. Diese Kapazitäten sind dazu bestimmt, den Anfangszustand der logischen Schaltung nach dem Einschalten des Anrufbeantworters festzulegen. Dieser Anfangszustand entspricht dem Zustand beim Arbeiten als einfacher Anrufbeantworter, wobei der Anrufbeantworter bereit zum Empfangen eines Anrufes eines Teilnehmers und zum Übermitteln der vorher auf dem endlosen, durch den Umschalter C1 gesteuerten Band aufgezeichneten Mitteilung zu dem Teilnehmer ist. In diesem Fall befindet sich die Kippschaltung B3 in einem solchen Zustand, daß ihr Ausgang S'3 die Perioden-Steuervorrichtung 28 des Monovibrators 24 sowie eine Schaltung mit einer Besetzt-Anzeige für das Arbeiten als einfacher Anrufbeantworter und eine Steuerung für die Umschaltung des Lesekopfes des zum Umschalter C1 gehörenden endlosen Bandes betätigt. Um den Anrufbeantworter als aufzeichnenden Anrufbeantworter arbeiten zu lassen, muß der Umschalter B2 betätigt werden, der mit dem Eingang A3 der Kippschaltung B3 verbunden ist, worauf die Ausgänge dieser Kippschaltung umgeschaltet werden und die Schaltung 31 nicht mehr betätigt wird, während die Schaltung 32 betätigt wird. Diese Schaltung 32 umfaßt eine Besetzt-Anzeige für das Arbeiten als aufzeichnender Anrufbeantworter und eine Steuerschaltung für das zweite endlose Band.
  • Außerdem ist die Perioden-Steuerschaltung 28 nicht mehr wirksam. Wenh dieser Zustand erreicht ist, sind drei mit dem Eingang A'3 der Kippschaltung B3 verbundene Mittel vorgesehen, um das Arbeiten als einfacher Anrufbeantworter wiederv,herzustellen. Das erste Mittel ist ein Druckknopf P1. Das zweite Mittel ist ein Kontakt des Kurzschlußkreises zwischen dem Eingang A'3 und der Masse, der durch ein metallisches Teil auf dem Bandende der Kassette zu dem Zweck betätigt wird, daß nach einer Aufzeichnung auf das gesamte Band der Kassette es notwendig wird, zu der Betriebsweise als einfacher Anrufbeantworter zurückzukehren oder das Band der Kassette zu wechseln.
  • Das dritte Mittel ist, wie oben gesagt, die Kapazität 33, die auf ein Anhalten des Anrufbeantworters reagiert, z.B. bei einem Aussetzen der Speisung.
  • Der Eingang A'4 der Kippschaltung B4 ist mit einem Schalter.B3 verbunden, der diese Kippschaltung umsteuert. Diese Wirkung des Schalters B3 ist dazu bestimmt, ein Abhören zur Kontrolle eines vorher besprochenen Bandes zu ermöglichen.
  • Der Ausgang S'4 ist mit einem Eingang Al der Kippschaltung B1 verbunden, was, wie vorher beschrieben, das Lesen der vorher aufgezeichneten Mitteilung auf einem der Bänder ermöglicht. Diese Mitteilung wird mittels des Lautsprechers 6 (Fig. 1) abgehört. Der Ausgang S4 ist mit dem ersten Eingang eines NOR-Gatters 38 verbunden, dessen zweiter Eingang mit dem Ausgang S'3 der Kippschaltung B3 verbunden ist. Der Ausgang des NOR-Gatters 38 ist mit der Perioden-Steuerschaltung 28 verbunden, um diese Schaltung zu aktivieren, wenn die Betriebsweise als aufzeichnender Anrufbeantworter vorliegt; wenn dieses NOR-Gatter 38 nicht betätigt würde, würde man automatisch nach dem Abhören zu der Funktion des Aufzeichnens auf der Kassette übergehen.
  • Um das Voraufzeichnen auf einer der endlosen Spuren sicherzustellen, ist eine Kippschaltung B5 vorgesehen, deren Eingang A5 mit einem Schalter B4 verbunden ist. Die Betätigung des Schalters B4 schaltet den Ausgang S5 um, der mit den zweiten Eingängen von NOR-Gattern 39 und 40 verbunden ist. Die ersten Eingänge dieser NOR-Gatter 39 und 40 sind jeweils mit den Ausgängen S'3 bzw. 53 der Kippschaltung B3 verbunden, um den verwendeten Lesekopf auszuwählen. Der Ausgang des NOR-Gatters 39 ist mit einer Steuerschaltung 36 für das Aufzeichnen auf der ersten Spur verbunden, während der Ausgang der Kippschaltung 40 mit einer Steuerschaltung 37 für das Aufzeichnen auf der zweiten Spur verbunden ist. Das Voraufzeichnen geschieht über das in Fig. 1 gezeigte Mikrofon 7. Der Ausgong SS ist mit dem Eingang A'4 der Kippschaltung B4 verbunden.
  • Ein Schalter B5, der mit dem Eingang A6 der Kippschaltung B6 verbunden ist, ermöglicht das UmschGliren dieser Kippschaltung. Der Ausgang S'6 dieser Kippschaltung ist mit einer Schaltung 41 verbunden, welche das Rückspulen des Bandes, sein Wiederingangsetzen und die Umschaltung der Aufzeichnungsköpfe der Kassette gewährleistet und ferner die auf der Kassette durch aTe äußeren Teilnehmer übermittelten, aufgezeichneten Mitteilungen zu lesen ermöglicht. Der Ausgang S6 dieser Kippschaltung B6 ist mit der Periodensteuerschaltung 28 und einem Steueranschluß 129 einer in Fig. 2 gezeigten Schaltung 29 verbunden, die den Eingang A2 der Kippschaltung B2 mit der Masse verbindet.
  • Mit dem beschriebenen Anrufbeantworter können also die folgenden Funktionen realisiert werden: - Betriebsweise als einfacher Anrufbeantworter, wobei eine erste Aufzeichnungsspur auf einem endlosen Band eingesetzt wird; - Betriebsweise als aufzeichnender Anrufbeantworter, wobei eine zweite Aufzeichnungsspur auf einem endlosen Band und eine Aufzeichnungsvorrichtung für die Bandaufzeichnung verwendet wird; - vorheriges Aufzeichnen auf einer der Spuren des endlosen Bandes; - Abhören zur Kontrolle eines endlosen, vorher mit Aufzeichnungen versehenen Bandes; - Abhören von auf der Aufzeichnungsvorrichtung mit einer Kassette o.dgl. aufgezeichneten Mitteilungen.
  • Die Umschaltung zwischen diesen verschiedenen Funktionen geschieht mittels der Steuerschalter, welche auf einen der Eingänge der bistabilen Kippschaltungen einwirken, während der andere Anschluß dieser Steurschalter mit der Masse verbunden ist.
  • Dies macht die beschriebene Vorrichtung besonders für die Fernsteuerung geeignet.
  • Bei der beschriebenen Ausführungsform sind die Kippschaltungen Bl und B5 NOR-Kippschaltungen und die Kippschaltungen B2, B3, B4 und B6 NAND-Kippschaltungen. Dem Fachmann ist jedoch klar, daß dies nur eine von vielen wahlweisen Möglichkeiten und nicht maßgebend für die Erfindung ist.
  • Im Falle der NOR-Kippschaitung muß eine Zwischenschaltung zwischen dem Umschalter und der Kippschaltung vorgesehen werden, wobei die NOR-Kippschaltungen durch die Übermitalung eines Impulses des logischen Niveaus "1" und nicht des logischen Niveaus "Null" wie die NAND-Kippschaltungen gesteuert werden. Diese Schaltung ist zwischen dem Schalter P4 und dem Eingang P5 der Kippschaltung B5 zwar gezeigt, aber nicht mit Bezugszeichen versehen.
  • Die Schalter Pl bis P 5 sind oben als Druckknopf-Schalter beschrieben. Diese Schalter können auch durch Gatter oder andere statische Umschaltungen ersetzt sein, die durch elektrische Signale gesteuert sein können oder sie können auch parallel mit solchen Gattern angeordnet sein. Ein bedeutender Vorteil der Erfindung besteht darin, daß diese Gatter durch einfache FemsteuerVorrichtungen gesteuert werden können, von denen eine bevorzugte Ausführung im folgenden anhand der Figuren 1 bis 8 beschri eben ist.
  • Unter Bezugnahme auf Fig. 5 wird nun eine Ausführungsform eines Fernsteuer-Senders beschrieben. Dieser Sender umfaßt einen Mulitvibrator 51, der periodische Wellen einer für die Übertragung über eine Telefonleitung geeigneten Frequenz erzeugt, d.h. z.B. zwischen 300 und 3000 dz. Die Periode T1 dieser periodischen Wellen soll sich ferner außerhalb des Frequenzbereiches der üblichen in Telefonleitungen verwendeten Funktionssignale befinden, wie Läutesignalen und Besetztzeichen-Signalen, und so weiter. Der Multivibrator 51 ist mit einem Eingang eines logischen Gatters 52 verbunden. Ein Multivibrator 53 erzeugt Wellen in Form von Zacken einer Periode T2, die deutlich größer als die Periode T1 ist0 Der Multivibrator 53 ist über eine Kapazität mit einer monostabilen Schaltung 54 einer Periode T3 verbunden, die deutlich größer als T1 und kleiner als T2 ist. Die monostabile Schaltung 54 ist mit einem zweiten Eingang des Gatters 52 über eine Vorbereitungsschaltung 55 verbunden. Diese Vorbereitungsschaltung 55 ist bei einer bevorzugten Ausführung eine Schmidt-Kippschaltung mit z.B. zwei NAND-Gattern 56 und 57 und einem Widerstand, die gemäß Fig. 5 geschaltet sind.
  • In Fig. 8 zeigen die Kurven a, b und c die Signalform mit a am ersten Eingang, b am zweiten Eingang und c am Ausgang des Gatters 52, das derart beschaffen ist daß ein Ausgangssignal erscheint, wenn Signale an beiden Eingängen eingespeist werden.
  • Der Ausgang der Vorbereitungsschaltung 55 ist mit einer Steuerschaltung 58 verbunden,die/äe1mt zweiten Eingang des Gatters 56 verbunden ist. Die Steuerschaltung 58 dient zum Blockieren des Gatters 56, wenn eine vorbestimmte Anzahl von Zacken am Ausgang der Vo,bereitungssc'aa.tung 55 erzeugt ist. Die Schaltung 58 für die Steuerung der Anzahl der Zacken umfaßt einen Zähler 59, der die Anzahl der am Ausgang der Vorbereitungsschaltung 55 abgegebenen Zacken zählt, wobei jeder Ausgang dieses Zählers mit einem Eingang eines logischen Gatters verbunden ist.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform werden Dezimalzähler mit vier Ausgängen verwendet, die je mit einem Eingang der vier Gatter 61,62,63 und 64 verbunden sind. Ein Zähler 60 gleicher Kapazität wie der Zähler 59 mit einem Kodierrad ermöglicht das Wählen einer Zahl, die durch die Signale an seinen Ausgängen charakterisiert sind, wobei die Ausgänge des Zählers 60 jeweils an den anderen Eingang der Gatter 61,62,63 und 64 angeschlossen sind. Die Ausgänge dieser Gatter 61,62, 63 und 64 sind je mit vier Eingängen eines Gatters 65 verbunden, dessen Ausgang mit dem zweiten Eingang des besagten Gatters 56 verbunden ist. Die Gatter 61,62, 63 und 64 geben ein Ausgangssignal ab, wenn ihre beiden Eingänge identisch sind, und das Gatter 65 gibt ein Ausgangssignal ab, wenn jeweils ein Signal an jedem seiner vier Eingänge anliegt. Infolgedessen erscheint ein Signal am Ausgang des Gatters 65, wenn die Anzahl der vom Zähler 59 gezählten Zacken gleich der am Zähler 60 mit dem Kodierrad angezeigten Zackenanzahl ist. Die Vorbereitungsschaltung wird nach Abgabe dieser durch das Kodierrad vorbestimmten Zackenanzahl blokkiert. Man erhält daher am Ausgang des Gatters 52 eine Folge von Wellenzügen der Periode Tl, der Dauer T3 und getrennt durch Zeitintervalle T2, deren Anzahl bestimmt ist. Diese Folge der Wellenzüge wird zu einem Lautsprecher 67 mittels eines Verstärkers 66 übertragen.
  • Die Verwendung des Lautsprechers 67 ist dann notwendig, wenn dieser Sender in Verbindung mit einer Telefonschaltung verwendet wird. Wenn eine Übertragung per Kabel nicht über die Telefonleitung gewünscht ist, kann man den Ausgang des Vertärkers 66 direkt mit dem Übertragungskabel verbinden.
  • Es soll nun anhand der Fig. 6 der erste Teil der Empfangsschaltung beschrieben werden. Diese Schaltung umfaßt einen Eingangsanschluß 7, der an das andere Ende des iibertragungskabels angeschlossen ist. Bei Verwendung des Telefonnetzes muß dieser Eingangsanschluß 70 mit dem Ausgang einer Schaltung zur Herstellung der Verbindung verbunden sein. Der Eingangsanschluß 70 ist mit einem Selektivfilter 71 verbunden, der an die Periode Tl angepaßt ist, welche durch den Multivibrator 51 gemäß Fig. 5 vorgegeben ist. An dieses Filter schließt sich eine Bereitstellungsschaltung 72 zum Wiederherstellen der Zacken an, wie sie am Eingang b des Gatters 52 erscheinen.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist diese Bereitstel lungsschaltung 72 einfach ein logisches Gatter, wie ein NAND-Gatter, dessen beiden Ei ngänge verbunden sind.
  • Der Ausgang der Bereitstel lungsschaltung 72 ist mit dem ersten Eingang eines Gatters 73 und mit dem zweiten Eingang dieses Gatters 73 über eine monostabile Schaltung 75 verbunden, die eine Verzögerung T4 der selben Größenordnung wie T3, jedoch etwas kleiner erzeugt. Kapazitäten 77 und 78 sind jeweils mit dem Eingang und dem Ausgang der monostabilen Schaltung 75 verbunden, wobei diese Kapazitäten 77 und 78 zum Umformen der Zacken in Impulse dienen. Wenn ein Signal an diesen beiden Eingängen anfällt, liefert das Gatter 73 ein Ausgangssignal in Richtung der beiden kurzgeschlossenen Eingänge des Gatters 74, welches eine Bereitstellungsschaltung für die Impulse bildet. Zwischen dem Ausgangsanschluß 76 des Gatters 74 und dem zweiten Eingang des Gatters 73 ist ein Widerstand 79 eingeschaltet. Man erhält mit Hilfe dieser Schaltung am Ausgangsanschluß 76 eine durch die Kurve e in Fig. 8 veranschaulichte Impulsfolge, welche sich so darstellt, als ob Signale gleichzeitig an den beiden Ein gängen des Gatters 73 erscheinen würden. Die monostabile Schaltung 75 stellt eine Sicherheitsschaltung dar und dient dazu,sichervzu stellen, daß die Sinus-Wellenzüge tatsächlich eine Dauer der Größenordnung T3 haben und daß es sich nicht um parasitäre Signale wie stimmliche Signale handelt.
  • Anhand von Fig. 7 wird nun der zweite Teil der Empfangsvorrichtung für die Fernsteuerung beschrieben. Die Impulsfolge am Anschluß 76 wird zum Eingangsanschluß 80 übertragen, der mit einem Zähler 81 verbunden ist. Die Ausgänge dieses Zählers 81 sind jeweils mit den Eingängen eines Binär-Dezimal-Decoders 82 verbunden, wobei dieser Binär-Dezimal-Decoder zehn Ausgänge 90 bis 99 bei einer bevorzugten Ausführung aufweist, wobei die Kapazität des Zählers 81 und des Decoders 82 ohne weiteres noch größer sein können. Die Ausgänge 84 bis 88 dieses Binär-Dezimal-Decoders 82 sind je mit einem ersten Eingang von logischen Gattern 114 bis 118 verbunden, wobei eventuell Inverter 104 bis 108 zwischengeschaltet sein können.
  • Wenn die Gatter 114 bis 118 ein Steuersignal an ihre Ausgangsanschlüsse 204 bis 208 abgeben würden, würde sich allein beim Empfang eines Signales ausgehend von dem Binär-Dezimal-Decoder 82 alle auf einen Schlag öffnen. Tatsächlich werden die Ausgänge des Binär-Dezimal-Decoders aufeinanderfolgend mit dem Zurückzählen gespeist und allein der letzte Anschluß, der der Anzahl der abgegebenen Impulse entspricht, bleibt während einer längeren Zeit unter Speisung. Infolgedessen ist der Eingangsanschluß 80 mit den zweiten Eingängen dieser Gatter 114 bis 118 über eine monostabile Schaltung 83 verbunden, die eine Verzögerung einer Zeitdauer T5 des abgegebenen Impulses herbeiführt, was die Gatter 114 bis 118 nur nach Ablauf der Zeit T5 wirksam macht« die länger dauert als ein maximaler Zackenzug.
  • Somit kann sich nur dasjenige der Gatter 114 bis 118 öffnen, das der zuletzt gezählten Anzahl entspricht. Um die Null-Rückstellung des Zählers 81 zu gewährleisten, ist der Anschluß für die Null-Rückstellung des Zählers mit einer der Ausgangsanschlüsse des Binär-Dezimal-Decoders 82 verbunden, z.B. an den Ausgangsanschluß 91 über einen Inverter 101, einen monostabile Schaltung 85 und eine Bereitstellungschaltung 86. Die Bereitstellungsschaltung 86 ist bei einer bevorzugten Ausführung eine Schmidt-Schaltung. Die monostabile Schaltung 85 muß eine Zeitperiode T6 haben, die größer als die Periode T5 der monostabilen Schaltung 83 ist.
  • Die dritten Eingänge der Gatter 114 bis 118 sind mit einem Ausgang des Binär-Dezimal-Decoders 82, wie dem Ausgang 99, über eine bistabile Kippschaltung 84 verbunden0 Hierdurch ist eine zusätzliche Sicherheitsschaltung gebildet, um zu vermeiden, daß das System durch parasitäre Impulse getriggert wird, die im Telefonnetz vagabundieren oder stimmlich im Laufe einer Unterhaltung erzeugt werden. Vor dem Abgeben der Impulsanzahl, die einem der Ausgänge für die Steuerung des Binär-Dezimal-Decodierers entspricht, wird eine vorbestimmte Impulszahl abgegeben, z.B. neun Impulse, um den Ausgang 99 des Binär-Dezimal-Decodierers und die bistabile Kippschaltung 84 zu aktivieren, was die Gatter 114 bis 118 wirksam macht. Die bistabile Kippschaltung 84 umfaßt einen Eingang 87 für die Null-Rückstellung, der durch das Inbetriebsetzen eines beliebigen ferngesteuerten Apparates gesteuert wird.
  • Bei der oben beschriebenen bevorzugten Ausführung sind die Gatter 52, 56, 57, 72, 73, 74 und 114 bis 118 NAND-Gatter mit zwei Eingängen. Der Fachmann erkennt unmittelbar, daß diese NAND-Gatter mit zwei Eingängen durch andere logische Gatter enetzt sein können, wobei eventuell zusätzliche Inverter-Schaltungen und adäquate Polarisations-Schaltungen verwendet sein können. Die Gatter 61, 62, 63 und 64 sind ausschließlich NOR-Gatter. Das Gatter 65 ist ein NAND-Gatter mit vier Eingängen. Jedes der genannten Gatter kann offensichtlich zusätzliche Eingänge aufweisen, um zusätzliche Sicherheit zu schaffen. Ferner sind gemäß der oben gegebenen Beschreibung die Ausgänge 104 bis 108 des Binär-Dezimal-Decodierers 82 an Steurschaltungen angeschlossen. Dies ist aus Gründen der Sicherheit vorgesehen. Trotz aller dieser getroffenen Sicherheitsmaßnahmen kann vorkommen, daß parasitäre Ströme auftreten, die ein Eintreffen eines Signal es an diesen ersten Ausgängen des Decodierers 82 auslösen. Dies ist wenig wahrscheinlich und diese Ausgänge können in gleicher Weise mit Steuerschaltungen verbunden sein. Die Kapazität der beschriebenen Zähler ist bei der beschriebenen Ausführung zehn. Man kann offensichtlich jedoch auch Zähler mit einer größeren Kapazität einsetzen.
  • Es sei bemerkt, daß die an den Ausgängen 204 bis 208 der Empfänger-Schaltung eintreffenden Fernsteuersignale besonders zum Fernsteuern des beschriebenen Anrufbeantworters durch Betätigung über die Schalter P1 bis P5 geeignet sind. Es sind nur drei Femsteuersignale erforderlich, um die Hauptfunktionen des Anrufbeantworters zu steuern. Wenn man z.B. nicht den Übergang von einer Betriebsweise als aufzeichnender Anrufbeantworter zu einer Betriebsweise alseinfacher Anrufbeantworter zu gewährleisten wünscht, können die beiden anderen Fernsteuer-Signale zum Fernsteuern von in der Nähe des Telefongerätes angeordneter Apparate dienen. Diese Signale können z.B. zum Steuern des Ingangsetzens einer Heizung eines Landhauses, einer Diebstahl-Sicherungsvorrichtung oder für das Ingangsetzen oder Anhalten eines beliebigen anderen Apparates dienen.
  • Die beschriebenen NAND- und NOR-Gatter können mehr als zwei Eingänge aufweisen, und verschiedene Sicherheitssignale können an diesen zusätzlichen Eingängen eingespeist werden.
  • Zusammenfassung: Der beschriebene Anrufbeantworter ist über einen Umschalter 2 mit einer Telefonleitung 1 verbindbar und umfaßt statische Umschalter C1, C2 und C3, die das Ablesen zweier Spuren einer Aufzeichnungsvorrichtung mit endlosem Band und das Aufzeichnen über einen Leser einer Kassette ermöglichen. Eine Wiedergabespur und eine Aufzeichnungsspur werden durch statische Umschalter C4 und C5a, C5b gesteuert. Alle diese Umschalter werden von einer statischen logischen Schaltung gesteuert, die im wesentlichen sechs bistabile Kippschaltungen und fünf Schalter umfaßt, welche mittels einer geeigneten Schaltung ferngesteuert werden können.
  • Ansprüche:

Claims (14)

  1. Ansprüche 1. Anrufbeantworter für telefonische Verwendung, g e k e n n z e i c h n e t durch eine statische logische Schaltung, in der die Auswahl unter den verschiedenen Steuerfunktionen mittels beweglichen oder statischen Schaltern geschieht, die je nur einen einzigen Kontakt herstellen.
  2. 2. Anrufbeantworter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Kontakt zwischen einem vorherbestimmten Punkt der Schaltung dieser Vorrichtung und einem gemeinsamen Anschluß, wie der Masse, hergestellt wird.
  3. 3. Anrufbeantworter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß leder der beweglichen oder statischen Schalter auf einen Eingang einer statischen Kippschaltung mit zwei Eingängen wirkt.
  4. 4. Anrufbeantworter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie fünf Schalter mit folgenden Steuerfunktionen aufweist: - Funktion als einfacher Anrufbeantworter; - Funktion als aufzeichnender Anrufbeantworter; - vorheriges Aufzeichnen auf einem endlosen Band; - Kontrollabhören eines mit der vorherigen Aufzeichnung versehenen Bandes - Abhören von Mitteilungen eines äußeren Teilnehmers.
  5. 5. Anrufbeantworter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß er eine weitere Schaltung für statische Umschaltung aufweist.
  6. 6. Anrufbeantworter nach ei nem- der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch ei nen Lautsprecher (6) zum Abhären einer Mitteilung während des Aufzeichnens und einen Umschalter (2) zum unterbrechungslosen Aufnehmen der Telefonverbindung.
  7. 7. Anrufbeantworter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch einen Wortdetektor, der an eine Steuerschaltung für das Anhalten des Betriebes angeschlossen ist, wodurch die Leitung freigegeben wird, wenn der äußere Teilnehmer aufhört zu sprechen oder aufhängt, und zwar nach einer vorbestimmten Zeitverzögerung.
  8. 8. Verfahren zur Fernsteuerung über Telefonleitung zum Steuern der Umschalter des Anrufbeantworters nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch die folgenden Verfahrensschritte: - Erzeugen eines periodischen Signals mit vorgegebener Frequenz; - Modulation dieses Signal es zu einem Ja-Nein-lmpuls bzw. -Signal mit Spannungsimpulsen, insbesondere Rechteck-lmpulsen, deren Anzahl eine Funktion der auszuführenden Steuerung ist; - Übertragung durch Lautsprecher zu einem Mikrofon eines Telefongerätes; - Empfang und Demodulieren des übertragenen Signals; - Steuern in Abhängigkeit der Anzahl der gesendeten Impulse der Öffnung eines bestimmten logischen Gatters, welchesdie Betätigung eines der genannten Umschalter auslöst.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Senden der für die Steuerung bestimmten Impulsanzahl eine vorbestimmte .Impulsanzahl gesendet wird, die dazu dient, das Öffnen von Gattern für die Steuerung zu bewerkstelligen, um eine große Betriebssicherheit zu erreichen.
  10. 10. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 8 oder 9, gekennzeichnet durch a) einen Sender mit - einem periodische Signale erzeugenden Multivibrator, - einem Multivibrator zum Erzeugen von Signalen, welche die Form von Spannungsimpulsen, insbesondere Rechteck-lmpulsen, haben, - einer Vorrichtung zur Steuerung der Anzahl der Impulse, - einer Mischvorrichtung für die beiden genannten Signalgruppen, - einem Verstärker und einem Lautsprecher zum Senden der Signale in Schal lform; b) einen Empfänger mit: - einem Filter zum Wiederherstellen der Impulse, - einer Vorrichtung zum Herstellen einer Impulsfolge entsprechend einer Zackenfolge, - einem ZähLer gefolgt von einem Decodierer, von dem bestimmte Ausgänge mit bestimmten Eingängen von Gattern verbunden sind,deren Öffnung ferngesteuert werden soll, um einen der genannten Schalter zu betätigen.
  11. 11.Sender nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Steuern der Anzahl der Impulse einen Zähler mit Kodierrad umfaßt.
  12. 12. Sender nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichret, daß die Mischvorrichtung ein Gatter mit zwei Eingängen ist, jedem von denen je eine der genannten Signaigruppen -zuführbar ist.
  13. 13. Empfänger nach einem der Ansprüche 10 bis 12 mit einer Bereitstellungsschaltung, die an den Ausgang des Filters angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgang der Bereitstellungsschaltung direkt mit dem ersten Eingang eines logischen Gatters und mit dem zweiten Eingang dieses Gatters über eine Vorrichtung wie eine monostabile Schaltung verbunden ist, welche eine vorbestimmte Zeitverzögerung erzeugt, wobei das Gatter ein Ausgangssignal nur abgibt, wenn die beiden Signale gleichzeitig an den beiden Eingängen anfallen.
  14. 14. Empfänger nach einem der Ansprüche 10 bis 13, bei dem die Gatter, deren Öffnung ferngesteuert werden soll, drei Eingänge aufweisen und ihr Ausgang jeweils ein Signal abgibt, wenn die drei Eingänge ein Signal erhalten, dadurch gekennzeichnet, daß - jeder erste Eingang dieser Gatter mit einem gesonderten Ausgang des Decodierers verbunden ist, - die zweiten Eingänge dieser Gatter parallel über eine Verzögerungsschaltung mit dem Ausgang der eine Impulsfolge erzeugenden Vorrichtung verbunden sind, - ihre dritten Eingänge parallel mit einem bestimmten Eingang des Decodierers über eine bistabile Kippschaltung verbunden sind.
    L e e r s e i t e
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3346792A1 (de) * 1982-12-28 1984-07-12 Tamura Electric Works Ltd., Tokio/Tokyo Anrufbeantworter

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DE3346792A1 (de) * 1982-12-28 1984-07-12 Tamura Electric Works Ltd., Tokio/Tokyo Anrufbeantworter
US4640990A (en) * 1982-12-28 1987-02-03 Tamura Electric Works Ltd. Telephone answering apparatus having two integrators of different time constants

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