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DE2425229A1 - Steuereinrichtung fuer den teilautomatisierten werkzeugwechsel an pressen - Google Patents

Steuereinrichtung fuer den teilautomatisierten werkzeugwechsel an pressen

Info

Publication number
DE2425229A1
DE2425229A1 DE19742425229 DE2425229A DE2425229A1 DE 2425229 A1 DE2425229 A1 DE 2425229A1 DE 19742425229 DE19742425229 DE 19742425229 DE 2425229 A DE2425229 A DE 2425229A DE 2425229 A1 DE2425229 A1 DE 2425229A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control
tool
sequence control
line
circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19742425229
Other languages
English (en)
Inventor
Siegfried Dr Ing Mueller
Helmut Dipl Ing Schramm
Hans-Georg Dipl Ing Schuetz
Gottfried Dipl Ing Schulze
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Umformtechnik Herbert Warnke VEB
Original Assignee
Umformtechnik Herbert Warnke VEB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Umformtechnik Herbert Warnke VEB filed Critical Umformtechnik Herbert Warnke VEB
Publication of DE2425229A1 publication Critical patent/DE2425229A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D37/00Tools as parts of machines covered by this subclass
    • B21D37/04Movable or exchangeable mountings for tools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Programmable Controllers (AREA)

Description

  • Steuereinrichtung für den teilautomatisierten Werkzeugechsel an Pressen Die Erfindung betrifft eine Steuereinrichtung für den teilautomatisierten Werkzeugwechsel an Pressen, wobei eine blaufsteuerung die Reihenfolge werkzeugabhangiger und werkzeugunabhängiger Arbeitsschrite sowie manueller Arbeitsverrichtungen bestimmt, die in Abhängigkeit zugeordnet er Quittierungen ausgelöst werden.
  • Es ist bereits eine Steuereinrichtun'>: der vorstehend beschriebenen Art bekannt, bei der die einzelnen werkzeugabhängigen Ärbeitsschritte in unterschiedlicher Weise gesteuert werden. Die Stößelverstellung ist über Schalter vorwählbar, die an der Bedientafel der Presse angeordnet sind. Der Ziehkissenanschlag, der Ziehkissendruck und der Ausbalancierdruck werden demgegenüber jeweils mit Hand über Taster beziehungsweise Druckminderventile eingestellt, wobei an dem jeweils zugeordneten Meßinstrument visuell erkannt wird, daß der vorgesehene Einstellwert erreicht ist. Dabei treten verschiedene Nachteile auf. Einmal ist die Beendigung solcher Einstellvorgänge und damit die Genauigkeit der eingestellten Anschläge und Drücke von der Aufmerksamkeit des Bedienenden abhängig. Diesem obliegt es außerdem, abhängig von der tatsächlichen Beendigung derartiger Einstellvorgänge den Start des nachfolgenden Arbeitsschrittes auszulösen. Dabei können zum anderen Zeitverluste eintreten. Schließlich sind fehlerhafte Betätigungen seitens des Bedienenden nicht auszuschließen0 Es ist der Zweck der Erfindung, die Abhängigkeit der Steuereinrichtung von subjektiven Einflüssen des Bedienenden zu befreien und dadurch den Attomatisierungsgrad derartiger Steuereinrichtungen zu erhöhen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Steuereinrichtung für den teilautomatisierten Werkzeugwechsel an Pressen, wobei eine Ablaufsteuerung die Reihenfolge werkzeugabhängiger und werkzeugunabhängiger Arbeitsschritte sowie manueller Arbeiteverrichtungen bestimmt, die in Abhängigkeit zugeordneter Quittierungen ausgelöst werden, zu schaffen, die Mittel zur selbsttätigen Einleitung, Durchführung und Beendigung der verschiedenen werkzeugabhängigen Arbeitsschritte aufweist und dabei in einfacher Weise der gleichen Ablaufsteuerung unterliegt, die auch für die werkzeugunabhängigen Arbeitsschritte und die manuellen Arbeitsverrichtungen zuständig ist.
  • Erfindungsgemäß wird die Aufgabe gelöst durch a) mindestens einen Absciialtkreis und /oder Regelkreis zur Verarbeitung von Sollwerten für die werkzeugabhängigen Arbeitsschritte, b) einen mit der Ablaufsteuerung über eine Fortschaltleitung verbundenen Prograinniträger zur programmierten Speicherung der Sollwerte für die werkzeugabhängigen Arbeitsschritte, c) je eine von dem mindestens einen Abschaltkreis und/oder Regelkreis zur Ablaufsteuerung führenden Koinzidenzleitung, d) mehrere vom Programmträger zur AblauSsteuerung führende und dort mit jeweils einer zugeordneten Koinzidenzleitung in logisch Verknüpfungsgliedern zusammengefaßten Kennzeichnungsleitungen.
  • In einer besonderen Ausgestaltung ist in der Steuereinrichtung einer mit einem Stößel zum Ausführen der IIauptbewegun, mit einem Ziehkissen zum Gegenhalten oder Ausheben des Werkstückes und mit einer Ausbalanciereinrichtung zum Massenausgleich des Oberwerkzeuges einschließlich Stößel versehenen Presse ein erster Abschaltkreis für die Verstellung der Stößellage, ein zweiter Abschaltkreis für die Verstellung des Ziehkissenanschlages, ein erster Regelkreis für den Ziehkissendruck und ein'zweiter Regelkreis für den Ausbalancierdruck vorgesehen.
  • Vorteilhaft werden als logische Verknüpfungsglieder UND-Glieder verwendet, auf deren jeweils ersten Eingang die zugeordnete Kennzeichnungsleitung und auf deren jeweils zweiten Eingang die zugeordnete Koinzidenz leitung führt lmd deren Ausgänge mit der Fortschalteinrichtung der Ablaufsteuerung verbunden sind0 Der Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung besteht darin, daß die Steuereinrichtung frei von subjektiven Bedienfehlern und Verzögerungen programmierte werkzeugabhängige Arbeitsschritte auslöst und beendet. Vorteilhaft wird die Steuereinrichtung dabei in technologisch vorbestimmt er Reihenfolge von der gleichen Ablaufsteuerung aktiviert wie die für werkzeugunabhängige Arbeitsschritte und manuelle Arbeitsverrichtungen zuständigen Einrichtungen.
  • Die Erfindung wird nachstehend an einem Ausführungsbei spiel erläutert. Die zugehörige Zeichnung zeigt die erfindungsgemäße Steuereinrichttu-ig in einem Blockschaltbild.
  • Die Steuereinrichtung enthält als fortschaltbaren Programmträger 1 eine Programmwalze sowie daran angeschlossen einen ersten Abschaltkreis 2.1 mit zugeordneter Meßeinrichtung 3.1, einen zweiten Abschaltkreis 2.2 mit zugeordneter Meßeinnichtung 3.2, einen ersten Regelkreis 4.1 mit zugeordneter Meßeinrichtung 5.1 und einen weiten Regelkreis 4.2 mit zugeordneter Meßeinrichtung 5.2.
  • Der erste Abschaltkreis 2.1 steht über eine Befehlsleitung 6 mit der nicht dargestellten Stelleinrichtung für die Stößelverstellung in Verbindung. Analog; dazu besteht eine Verbindung zwischen dem zweiten Abschaltkreis 2.2 und der Stelleinrichtung für den Ziehkissenanschlag, zwischen dem ersten Regelkreis 4.1 und der Stelleinrichtung für den Zlehkissendruck sowie zwischen demzweiten Regelkre:s 4.2 und der Stelleinrichtung für den Ausbalancierdruck. Der Programmträger 1 ist über eine Fortschaltleitung 7 an eine Ablaufsteuerung 8 angeschlossen, die ihrerseits über je eine Koinzidenzleitung 9 mit dem ersten iAbschaltkreis 2.1, dem zweiten Abschaltkreis 2.2, dem ersten Regelkreis 4.1 und dem zweiten Regelkreis 4.2. in Verbindung steht.
  • Die Ablaufsteuerung 8 enthält ein Kugelschrittschaltwerk, auf dessen Programmwalze zeilenweise alle Einzelschritte des Werkzeugwechsels in technologisch torbestirenter Reihenfolge und spaltenweise die Bortschaltimpulse für den Programmträger 1 sowie die Kennzeichnung jedes werkzeugunabhängigen Arbeitsschrittes und jeder manuellen Arbeitsverrichtung, verbunden nit deren Aufruf, programmiert sind.
  • Weiterhin enthält die Ablaufsteuerung 8 eine Anzahl nicht dargestellter UND-Glieder. Jedem Einzeischritt ist ein solches UlTD-Glied zugeordnet, das mindestens zwei Eingänge aufweist. Auf den jeweils ersten Eingang ist, sofern es sich bei dem Einzelschritt um einen werkzeugabhängigen Arbeitsschritt handelt, eine zugehörige Kennzeichnungsleitung 10 geführt. Diese Kennzeichnungslei tungen 10 sind an Schalter angeschlossen, die sich am Programmträger 1 befinden. Die für werkzeugunabhängige Arbeitsschritte und manuelle Arbeitaverrichtungen zuständigen UND-Glieder sind mit ihren jeweils ersten Eingängen intern mit Schaltern verbunden, die an der in der iQblaufsteuerung 8 enthaltenen Programmwalze angeordnet sind.
  • Auf den jeweils zweiten Eingang der UND-Glieder ist, abgängig von der Art des zugehörigen Einzelschrittes, mindestens eine Koinzidenz leitung 9 oder eine erste Quittierleitung 11 beziehungsweise einezweite Quittierleitung 12 geführt. Die Ausgänge der UND-Glieder sind mit der Fortschalteinrichtung der Äblaufsteuerung 8 verbunden.
  • Die Vielzahl der beim teilautomatisierten Werkzeugwechsel beteiligten, nicht dargestellten Antriebsorgane für werkzeugunabhängige Arbeitsschritte stehen mit der Ablaufsteuerung 8 über Befehlsleitungen 13 sowie über die ersten Quittierleitungen 11 in Verbindung. Eine Bedientafel 14, die mit einem Signallampenfeld 15 und mit einem Quittiertastenfeld 16 versehen ist, ist ebenfalls über Signalleitungen 17 und über die zweiten Quittierleitungen 12 mit der Ablaufsteuerung 8 verbunden.
  • Der teilautomatisierte Werkzeugwechsel wird in zwei Abschnitten durchgeführt. Der erste Abschnitt dient der Entfernung des nicht mehr benötigten Werkzeuges aus dem Arbeitsraum der Presse. Im sweitennbschnitt erfolgt die zuführung des erforderlichen nächsten Werkzeuges in diesen Arbeitsraum.
  • Der Ablauf der im ersten Abschnitt enthaltenen wesentlichen ersten Einzelschritte geschieht in der nachfolgend beschriebenen Weise.
  • Mit einem von Hand ausgelösten Startsignal wird die Ablaufsteuerung 8 auf die dem ersten Einzelschritt zugeordnete erste Programmstellung gebracht. Dort sind als werkzeugunabhängige Arbeitsschritte die Einschaltung der Stößelblockierung und zugleich die Freigabe der Ziehkissenabsetikung programmiert. Für beide Arbeitsschritte werden Steuerbefehle auf getrennte Befehlsleitungen 13 gegeber scwie ein ennzeichnungssignal für den ersten Einzelachritt gebildet, das an den ersten Eingang deszugehörigen ersten UND-Gliedes gelegt wird. Auf einen zweiten Eingang dieses UND-Gliedes gelangt das selbsttätig gebildete Quittiersignal für die ordnungsgemäß stattgefundene Stößelblockierung über die zugeordnete erste Quittierleitung 11.
  • Damit wird die Beendigung des ersten werkzeugunabhängigen Arbeitsschrittes festgestellt. Das nun am Ausgang des genannten UND-Gliedes vorhandene L-Signal wird zur Fortschaltung der Ablaufsteuerung 8 auf die dem zweiten Einselschritt zugehörige zweite Programinstellung verwendet.
  • Der zweite Einzelschritt ist ein werkzeugabhängiger Arbeitsschritt und betrifft die Stößelverstellung nach oben um einen Betrag, der von der Länge der nachfolgend einzusetzenden Abstützbolzen bestimmt ist. Hierzu wird zunächst von der Ablaufsteuerung 8 über die Portschaltleitung 7 zum Programmträger 1 ein Fatschaltimpuls übertragen.
  • Der Programmträger 1 wird dadurch in die dem zweiten Einzelschritt zugeordnete erste Programmstellung gebracht.
  • Der in dieser Programmstellung gespeicherte Sollwert für die genannte Stößelverstellung wird auf den ersten Abschaltkreis 2.1 übertragen und dort mit dem von der Meßeinrichtung 3.1 ermittelten Istwert verglichen. Eine festgestellte Differenz zwischen Sollwert und Istwert wird zur Einschaltung des Antriebs für die Stößelverstellung nach oben verwendet. Sobald Koinzidenz wischen Sollwert und Istwert eintritt, erfolgt die Abschaltung des Äntriebes für die Stößelverstellung. Gleichzeitig gibt der erste Abschaltkreis 2.1 über die angeschlossene Koinzidenzleitung 9.1 ein Koinzidenzsignal zur Ablaufsteuerung 8.
  • Dort gelangt es auf einen zweiten Eingang des zugehörigen zweiten UD-Gliedes, dessen erster Eingang über die angeschlossene Kennzeichnungsleitung 10 ein vom ProUrarmnträger 1 entsprechend dessen erster Programmatellung ausgelöstes 1i-Signal übertragen erh;'5lt. Jnfolgedessen entsteht bei Quittierung der Stößelverstellung am Ausgang des zweiten UND-Gliedes ein JJ-Signal, das die Beendigung des zweiten Einzelschrittes zum Ausdruck bringt. Es wird zur Fortschaltung der Ablaufsteuerung 8 in die dem dritten Einzelschritt zugehörige dritte Programmstellung verwendet.
  • Der dritte Einzelschritt ist eine manuelle Arbeitsverrichtung und betrifft das Einsetzen von Abstützbolzen. Dazu wird zunächst von der in der dritten Programmstellung befindlichen Ablaufsteuerung 8 über eine zubeordnete Signalleitung 17 ein Aufrufsignal zum Signallampenfeld 15 übertragen. Dort zeigt die zugehörige Lampe dem Bedienungsmann an, daß das Einsetzen von Abstützbolzen vorzunehmen ist. Dieser betätigt nach Beendigung dieser Arbeitsverrichtung die im Quittiertsstenfeld 16 enthaltene zuständige Quittiertaste. Dadurch gelangt über die zugeordnete zweite Quittierleitung 12 ein Quittiersignal auf den zweiten Eingang des zugeordneten dritten UND-Gliedes. Am ersten Eingang dieses UND-Gliedes kennzeichnet ein anliegendes 1-Signal die in der Ablaufsteuerung 8 vorliegende dritte Programmstellung. Am Ausgang des dritten UND-Gliedes entsteht ei L-Signal, das die Beendigung des dritten Einzelschrittes ausdrückt und zur Fortschaltung der Ablaufsteuerung 8 in die dem vierten Einzelschritt zugehörige vierte Programmstellung Verwendung findet0 Analog zur vorstehend beschriebenen Weise verlaufen die weiteren zum teilautomatisierten Werkzeugwechsel gehörenden linzelsohritte entweder als werkzeugunabhängige Arbeitsschritte, als werkzeugabhängige Arbeitsschritte oder als manuelle Arbeitsverrichtungen. Die beiden Abschnitte sind dabei durch die Auswechselung des werk zeugabhängigen Programmträgers 1 voneinander abgegrenzt.
  • Jedes auch für diese weiteren Einzelschritte zuständige, in der Ablaufsteuerung 8 enthaltene UND-Glied verknüpft ein den erreichten Einzelschritt selbst kennzeichnendes Signal mit in der Regel einem Quittiersignal für die Beendigung desselben Einzelschrittes. Ausnahmsweise erfolgt die Einbeziehung zweier Quittiersignale in die konjunktive Verknüpfung. So wurde bereits beschrieben, daß die Programmierung des ersten Einzelschrittes zugleich die Freigabe der Ziehkissenabsenkung beinhaltete. Die Ziehkissenabsenkung erfolgt durch Entlüftung des Druckraumes unter dem Ziehkissen. Dieser Vorgang verläuft zeitlich parallel zu den bereits ausführlich beschriebenen drei Einzelschritten. Erst der Beginn des fünften Einzelschrittes, bei dem der Stößel im Schleichgang in den unteren Totpunkt gefahren wird, setzt die Beendigung der Ziehkissenabsenkung voraus. Deshalb bezieht das für den vierten Einzelsc}iritt zuständige UED-Glied sowohl das Quittiersignal für die Beendigung der Ziehkissenabsenkung als auch das Quittiersignal für die Beendigung des vierten Einzelschrittes, die Ausschaltung der Stösselblockierung, in seine Verknüpfung ein.
  • Die genannten UND-Glieder gewährleisten, daß anstehende Quittiersignale nur dann die Fortschaltung der Ablaufsteuerung 8 auslösen, wenn sie sich auf den jeweils vorliegenden programmierten Einzelschritt beziehen. Deshalb bleibt auch ein vom letzten werkzeugabhängi£en Arbeitsschritt noch herruhrendes Quittiersignal seitens des ersten Abschaltkreises 2.1, des zweiten Abschaltkreises 2,2, des ersten Regelkreises 4.1 oder des zweiten Regelkreises 4.2 während stattfindender werkzeugunabhängiger Arbeitsschritte oder manueller Arbeitsverrichtungen hinsichtlich einer Fortschaltung der Ablaufsteuerung 8 unwirksam.
  • Sofern die jeweils ablaufenden Einzelschritte keine Übertragung eines neuen Sollwertes für eine der beiden Druckregelungen betreffen, bleiben diese entsprechend der bisher programmierten Sollwerte in Kraft. Zu diesem Zwecke werden die bisher gültigen Sollwerte für beide Druckregelungen auf dem Prograiträger 1 zusätzlich auch dann erneut programmiert, wenn Sollwerte für den ersten Abschaltkreis 2.1 oder den zweiten Abschaltkreis 2.2 erforderlich sind.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    U Steuereinrichtung lür den teilautomatisierten Werkzeugwechsel an Pressen, wobei eine Ablaufsteuerung die Reihen:£olge werkzeugabhängiger und werkzeugunabhängiger Arbeitsschritte sowie manueller Arbeitsverrichtungen bestimmt, die in Abhängigkeit zugeordneter Quittierungen ausgelöst werden, gekennzeichnet durch a) mindestens einen Abschaltkreis (2) und/oder Regelkreis (4) zur Verarbeitung von Sollwerten für die werkzeugabhängigen Arbeitsschritte, b) einen mit der Ablaufsteuerung (8) über eine Portschaltleitung (7) verbundenen Programmträger (1) zur programmierten Speicherung der Sollwerte für die werkzeugabhängigen Arbeitsschritte, c) je eine von dem mindestens einen Abschaltkreis (2) : und/oder Regelkreis (4) zur Ablaufsteuerung (8) führenden Koinzidenzleitung (9), d) mehrere vom Progranmiträger (1) zur Ablaufsteuerung (8) führende und dort mit jeweils einer zugeordneten Koinzidenzleitung (9) in logischen Verknüpfungsgliedern zusammengefaßte Kennzeichnungsleitungen (10).
  2. 2. Steuereinrichtungen nach Anspruch 1, wobei die Presse mit einem Stößel zum Ausführen der Hauptbewegung, mit einem Ziehkissen zum Gegenhalten oder Ausheben des Werkstückes und mit einer Ausbalanciereinrichtung zum Massenausgleich des Oberwerkzeuges einschließlich Stößel versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein erster Abschaltkreis /3 (2.1) für die Verstellung der Stößellage, ein zweiter Abschaltkreis (2.2) für die Verstellung des Ziehkissenanschlages, ein erster Regelkreis (4.1) für den Ziehkissendruck und ein zweiter Regelkreis (4.2) für den Ausbalancierdruck vorgesehen sind.
  3. 3. Steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als logische Verknüpfungaglieder UND-Glieder verwendet werden, auf deren jeweils ersten Eingang die zugeordnete Kennzeiclinungsleitung (10) und auf deren jeweils zweiten Eingang die zugeordnete Koinzidenzleitung (9) führt und deren Ausgänge mit der Fortschalteinrichtung der Ablaufsteuerung (8) verbunden sind.
    L e e r s e i t e
DE19742425229 1973-06-01 1974-05-24 Steuereinrichtung fuer den teilautomatisierten werkzeugwechsel an pressen Pending DE2425229A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3345464A1 (de) * 1983-12-15 1985-06-20 Maschinenfabrik Müller-Weingarten AG, 7987 Weingarten Verfahren zum nachstellen des nockenschaltwerks bei umstellung der hublaenge an einer mechanisch angetriebenen exzenterpresse mit stoesselhub-verstellung sowie eine ausbildung zur ausfuehrung des arbeitsverfahrens
DE3400817A1 (de) * 1984-01-12 1985-07-25 Maschinenfabrik Müller-Weingarten AG, 7987 Weingarten Exzenterpresse mit einer stoesselverstelleinrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2414409C2 (de) * 1974-03-26 1987-04-23 L. Schuler GmbH, 7320 Göppingen Steuerung zum zwangsläufigen Einstellen des Gewichtsausgleiches des Stößels samt Oberwerkzeug einer Presse

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