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DE2435498C - Elektrische Steuerungsvorrichtung für die anschlaglose Wegbegrenzung an Werkzeugmaschinen, insbesondere an Honmaschinen - Google Patents

Elektrische Steuerungsvorrichtung für die anschlaglose Wegbegrenzung an Werkzeugmaschinen, insbesondere an Honmaschinen

Info

Publication number
DE2435498C
DE2435498C DE2435498C DE 2435498 C DE2435498 C DE 2435498C DE 2435498 C DE2435498 C DE 2435498C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control device
potentiometer
actual value
setpoint
wiper
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Günter 7311 Nabern; Fröschle Reinhard 7304 Ruit Richter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Maschinenfabrik Gehring GmbH and Co KG
Original Assignee
Maschinenfabrik Gehring GmbH and Co KG

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Description

Die Erfindung betrifft eine elektrische Steuerungsvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine elektrische Steuerungsvorrichtung der im Oberbegriff des Hauptanspruchs angegebenen Gattung ist aus der DD-PS 59 843 bekannt Bei dieser bekannten Steuerungsvorrichtung sind den Umschaltpunkten zwei s Vollbrückenschaltungen zugeordnet, die voneinander galvanisch getrennt sind und zu ihrer Speisung jeweils eine von zwei Gleichstromquellen benötigen. Diese Anordnung erfordert ein Doppel- oder Tandempotentiometer und daher insgesamt einen erheblichen
ίο Aufwand, insbesondere auch für die Verdrahtung, wodurch eine erhöhte Drahtbruchgefahr besteht Für die geforderte Betriebssicherheit muß darum eine doppelt ausgeführte Überwachungseinrichtung gegen Drahtbruch vorgesehen sein. Auch ist die Steuerge s nauigkeit von der Gleichlaufpräzision des Doppelpoten tiometers in hohem Maß abhängig. Ein weiterer Nachteil der bekannten Anordnung mit einem Doppelpotentiometer besteht darin, daß für beide Vollbrücken die Wegbegrenzung mit getrennter Einstellbarkeit ausgeführt werden muß. Dies hat zur Folge, daß man erhöhte Toleranzen für die Wegbegrenzungswerte vorsehen muß, was zu einer merklichen Verringerung der Vorgabegenauigkeit für die Bearbeitungswege führt
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Steuerungsvorrichtung der eingangs erwähnten Gattung eine wesentliche Schaltungsvereinfachung zu erzielen, weiche mit geringerem Aufwand auf ihre Funktionsfähigkeit überwacht werden kann.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch die Lehre nach dem kennzeichnenden Teil des Hauptanspruchs gelöst
Der besondere Vorteil dieser erfindungsgemäßen Ausbildung der elektrischen Steuerungsvorrichtung liegt darin, daß nur eine einfache Drahtbruchüberwachung für alle drei Potentiometer, nämlich das Istwertpotentiometer und die beiden Sollwertpotcntiometer erforderlich ist. Außerdem muß die Istwerterfassung nur einmal vorgesehen werden, womit die Nachteile der bekannten Doppel- bzw. Tandempotentiometeranordnungen vermieden werden.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Anordnung besteht darin, daß sämtliche Potentiometer, also sowohl das Istwertpotentiometer als auch die beiden Sollwertpotentiometer, an eine gemeinsame Spannungsquelle angeschlossen werden können. Dies bringt besonders dann eine erhebliche Vereinfachung der Schaltung mit sich, wenn die Schwellwertschalter als Operationsverstärker ausgebildet sind. Da nur eine
so einzige Stromversorgungsquelle erforderlich ist, wird sowohl der Aufbau der beiden Schwellwertschalter als auch weiterer Schaltungsanordnungen der Steuervorrichtung vereinfacht, beispielsweise des als Stellgedächtnis dienenden bistabilen Speichers und der zugehörigen Verknüpfungsglieder.
Weitere Merkmale im Rahmen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Zwei Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Steuerungsvorrichtung werden im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 ein Blockschaltbild ;iner erfindungsgemäß ausgebildeten Steuerungsvorrichtung,
F i g. 2 eine abgewandelte Steuerungsvorrichtung mit vorwählbarer Umsteuerverzögerung, ebenfalls im
Blockschaltbild.
Die Steuerungsvorrichtung nach F i g. 1 besteht im wesentlichen aus den als Potentiometer ausgeführten Sollwertgebern 2 und 3, an denen die beiden Grenzlagen
des Weges eines nicht gezeigten Werkzeugträgers, z. B. einer Honmaschine, durch Drehung an einem Einstellknopf unabhängig voneinander ferneingestellt werden können. Damit kann der Hub des Werkzeugträgers innerhalb des gesamten Bereiches des möglichen Bearbeitungsweges an jeden Ort gelegt und während des Betriebes beliebig in beiden Richtungen verändert werden.
Als Istwertgeber ist ein Potentiometer 11 vorgesehen, dessen Schleifer durch bekannte Mittel, z. B. über einen Kettentrieb, ven der Schlittenbewegung der Honmaschine in geeigneter Form angetrieben wird. Das Potentiometer 1 hat eine Kunststoff-Widerstandsbahn und ist daher sehr verschleißan .. Anstelle eines solchen Potentiometers kann auch ein Feldplatten-Potentiome- is ter verwendet werden. Die Potentiometer 1,2 und 3 sind von elektrischem Strom durchflossen und liefern Spannungen, die von der Stellung ihrer Schleifer abhängen.
Zum Vergleich der von den Sollwertpotentiometern 2 und 3 entsprechend den gewünschten Umsteuerpunkten vorgegebenen Schleiferspannungen mit dsr augenblicklichen, der Stellung des Werkzeugträgers entsprechenden Schleiferspannung des Istwertpotentiometers 1 sind zwei Schwellwertschalter 4 und 5 vorgesehen.
Erreicht die Spannung des Istwertpotentiometers 1 die entsprechend der Bewegungseinrichtung des Werkzeugträgers an den Sollwertpotentiometern 2 bzw. 3 eingestellte Spannung, so gibt der dem jeweiligen Sollwertpotentiometer zugeordnete Schwellwertschalter 4 bzw. 5 ein Signal ab, das zur Umsteuerung der Bewegungseinrichtung des Werkzeugträgers ausgewertet wird.
An dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 wird im folgenden der Funktionsablauf der Steuerungsvorrichtung näher beschrieben.
Wird bei Beginn des Honvorganges ein Startkontakt 6 geschlossen, z. B. durch den Bedienungsmann oder durch eine Kontaktsteuerung, so wird über Verknüpfungsglieder 7 und 8 ein Stellgedächtnis 9 in die Stellung »1« geschaltet Dadurch wird über einen Verstärker 10 ein Magnetventil U angesteuert und damit die Hubbewegung des Werkzeugträgeis in Richtung »abwärts« eingeleitet. Die Spannung an dem von einem Kettentrieb mitbewegten Schleifer des Istwertpotentio- « meters I steigt jetzt an.
Erreicht die Bewegung den Punkt, an dem die Schleiferspannung dos Istwertpotentiometers 1 größer wird als die am Sollwertpotentiometer 3 (Umsteuerpunkt »unten«) eingestellte Spannung, so gibt der Schwellwertschalter 5 ein Signal an das Stellgedächtnis 9 und auf ein Relais 12. Das Stellgedächtnis 9 wird dadurch auf Stellung »2« geschaltet.
Das Relais 12 schaltet in bekannter Weise die Honwerkzeug-Drehung und -Zustellung ein.
Bei der Umschaltung des Stellgedächtnisses 9 auf Stellung »2« wird der Verstärker 10 gesperrt. Das Magnetventil 11 wird dadurch entregt und steuert die Bewegung des Werkzeugträgers um.
Im Zuge der »Aufwärts«-Bewegung des Werkzeugträgers sinkt die Spannung am Schleifer des Istwertpotentiometers 1 wieder ab. Erreicht der Werkzeugträger den Punkt, an dem die Schleiferspannung des Istwertpotentiometers 1 kleiner wird als die am Sollwertpotentiometer 3 (Umschaltpunkt »unten«) eingestellte Spannung, so wird das Ausgangssignal des Schwellwertschalters 5 ausgeschaltet.
Im weiteren Verlauf der Bewegung erreicht die Schleiferspannung des Istwertpotentiometers 1 einen Wert, der kleiner wird als die am Sollwertpotentiometer 2 (Umsteuerpunkt »oben«) eingestellte Spannung, und dadurch wird das Ausgangssignal des Schwellwertschalters 4 ausgeschaltet
Das Ausschalten beider Schwellwertschalter 4 und 5 bewirkt über ein Verknüpfungsglied 8 das Umschalten des Stellgedächtnisses 9 in die Stellung »1«. Dadurch wird übei den Verstärker das Magnetventil U angesteuert, welches die Umsteuerung der Hubbewegung auslöst; der Werkzeugträger fährt wieder »abwärts«, die Spannung am Schleifer des Istwertpotentiometers 1 steigt erneut an. Im Laufe der Bewegung erreicht diese Spannung wieder einen Wert der größer ist als die am Sollwertpotentiometer 2 eingestellte Spannung. Dann gibt der Schwellwertschalter 4 ein Signal an das Verknüpfungsglied 8, wodurch das Signal für das Stellgedächtnis 9 abgeschaltet wird.
Die Umsteuerung »unten« usw. erfolgt dann wieder, wie vorher beschrieben, bis beispielsweise durch den Bedienungsmann oder durch eine automatische Werkstückmeßeinrichtung das Signal »Ausfahren« ausgelöst wird, wodurch über eine nicht gezeigte Kontaktsteuerung die Honwerkzeug-Drehung und -Zustellung ausgeschaltet wird.
Der Startkontakt 6 öffnet, wodurch über die Verknüpfungsglieder 7 und 8 erreicht wird, daß das Stellgedächtnis 9 nicht in seine Stellung »1« gelangen kann bzw. — wenn sich das Stellgedächtnis gerade in Stellung »1« befindet — in die Stellung »2« gesteuert wird. Der Verstärker 10 sperrt hierdurch und schaltet das Magnetventil 11 ab. Der Werkzeugträger kehrt jetzt, sofern er nicht bereits in der »Aufwärts«-Bewegung ist nach oben um und fährt in Startstellung.
F i g. 2 zeigt das Blockschaltbild einer Steuerungsvorrichtung, die wahlweise auch mit einer einstellbaren automatischen Umsteuerverzögerung im unteren Umschaltpunkt betrieben werden kann.
Eine derartige Umsteuerverzögerung wird beispielsweise dann gefordert, wenn es sich bei den zu bearbeitenden Werkstücken um Bohrungen mit einer inneren Begrenzung handelt.
Die Steuerungsvorrichtung nach Fig.2 enthält zusätzlich zu den im Zusammenhang mit F i g. 1 beschriebenen Bauteilen 1 bis 12 eine Schaltungsanordnung zur Umschaltverzögerung. Diese Schaltungsanordnung umfaßt einen Wahlschalter 13, ein als NOR-Schaltung ausgebildetes Verknüpfungsglied 14, ein zweites Stellgedächtnis 15, ein hinter dem NOR-Glied 14 angeordnetes Negationsglied 18 und hinter diesem einen Verstärker 16 für ein zweites Magnetventil 17. Eine Zeitstufe 20 liegt am Ausgang eines NOR-Gliedes 19, dessen erster Eingang an den Ausgang des zweiten Stellgedächtnisses 15 und dessen zweiter Eingang an den Ausgang des ersten Stellgedächtnisses 9 zusammen mit dem Verstärker 10 angeschlossen ist. Die Verzögerungszeit der Zeitstufe 20 kann mit Hilfe eines Potentiometers 21 auf die jeweils gewünschten Werte eingestellt werden.
Im folgenden wird der Funktionsablauf der Steuerungsvorrichtung nach F i g. 2 erläutert.
Wird der Wahlschalter 13 bei Beginn der Honbearbeitung z. B. durch den Bedienungsmann auf »Umschaltverzögerung ein« geschaltet (Kontakt des Schalters 13 ist geöffnet), so wird über das Verknüpfungsglied 14 (das Stellgedächtnis 15 ist in Stellung »1«) der Verstärker 16 durchgeschaltet und somit das Magnetventil 17 erregt.
Wird nun der Startkontakt 6 geschlossen, so wird
über die wie in Fig. 1 angeordneten Verknüpfungsglieder 7 und 8 das Stellgedächtnis 9 in die Stellung »1« geschaltet. Dadurch wird über den Verstärker 10 das Magnetventil 11 erregt, wodurch die Hubbewegung des Werkzeugträgers »abwärts« eingeleitet wird. Die Spannung am Schleifer des Istwertpotentiometers 1 steigt ieizt an. Üa das Siellgedächtnis 9 in der Stellung »I« steht, wird das zweite Stellgedächtnis 15 in die Stellung »2« geschaltet. Über die Verknüpfungsglieder 14 und 18 wird somit der Verstärker 16 gesperrt und das Magnetventil 17 entregt.
Wurde so weit »abwärts« gefahren, daß die Schieiferspannung des Istwertpotentiometers 1 größer wird als die am Sollwertpotentiometer 3 (Umschaltpuiikt »unten«) eingestellte Spannung, so gibt der Schwellwertschalter 5 ein Signal an das Stellgedächtnis 9 und auf das Relais 12.
Das Relais 12 schaltet dann die Honwerkzeug-Drehung und -Zustellung ein.
Das Stellgedächtnis 9 wird auf die Stellung »2« geschaltet, wodurch der Verstärker 10 gesperrt und somit das Magnetventil 11 entregt wird.
Die Hubbewegung des Werkzeugträgers kommt jetzt zum Stillstand.
Da die Stellgedächtnisse 9 und 15 jetzt in der Stellung »2« stehen, wird über das Verknüpfungsglied 19 die einstellbare Zeitstufe 20 angesteuert.
Die Verzögerungszeit der Zeitstufe 20 kann am Potentiometer 21 entsprechend den jeweiligen Gegebenheiten auf die jeweils gewünschten Werte eingestellt werden.
Ist die an der Zeitstufe 20 eingestellte Verzögerungszeit abgelaufen, so wird das Stellgedächtnis 15 in die Stellung »1« geschaltet. Über die Verknüpfungsglieder 14 und 18 wird somit der Verstärker 16 durchgeschaltet und das Magnetventil 17 erregt, welches die Hubbewegung in Richtung »aufwärts« umsteuert.
Wnrde wieder so weit »aufwärts« gefahren, daß die Schleiferspannung des Istwertpotentiometers 1 kleiner wird als die am Sollwertpotentiometer 3 für den Umsteuerpunkt »unten« eingestellte Spannung, so wird das Ausgangssignal des Schwellwertschalters 5 ausgeschaltet.
Wird dann im weiteren Verlauf der »Aufwärts«-Bewegung die Schleiferspannung des Istwertpotentiometers 1 kleiner als die am Sollwertpotentiometer 2 (Umschaltpunkt »oben«) eingestellte Spannung, so wird das Ausgangssignal des Schwellwertschalters 4 ausgeschaltet und über das Verknüpfungsglied 8 das Stellgedächtnis 9 in die Stellung »1« umgeschaltet. Dadurch wird über den Verstärker 10 das Magnetventil 11 angesteuert das hierdurch die Hubbewegung in Richtung »abwärts« umsteuert
Da das Stellgedächtnis 9 in der Stellung »1« steht, wird das Stellgedächtnis 15 in die Stellung »2« umgeschaltet Über die Verknüpfungsglieder 14 und 18 wird somit der Verstärker i6 gesperrt und das Magnetventil 17 entregt
Wurde wieder so weit »abwärts« gefahren, daß die Schleiferspannung des Istwertpotentiometers 1 größer wird als die am Sollwertpotentiometer 2 eingestellte Spannung, so gibt der Schwellwertschalter 4 ein Signal an das Verknüpfungsglied 8, wodurch das Signal für die Stellgedächtnisse 9 und 15 abgeschaltet wird.
Die Umschaltung »unten« usw. erfolgt dann wieder, wie vorher beschrieben, bis das Signal »Ausfahren« ausgelöst und damit über die Kontaktsteuerung die Honwerkzeug Drehung und -Zustellung ausgeschaltet wird.
Der Startkontakt 6 öffnet, wodurch über die
to Verknüpfungsglieder 7 und 8 das Umschalten des Stiiligidächtnisses 9 in die Stellung »1« (abwärts) gesperrt bzw, wenn sich das Stellgedächtnis gerade in Stellung »1« befindet, in Stellung »2« und das Stellgedächtnis 15 in seine Stellung »1« gesteuert wird.
5 Der Verstärker 10 wird hierdurch gesperrt und entregt das Magnetvnetil 11.
Der Verstärker 16 wird jetzt über die Verknüpfungsglieder 14 und 18 durchgeschaltet und erregt das Magnetventil 17. Der Werkzeugträger kehrt dann, sofern er nicht bereits in der »Aufwärts«-Bewegung ist, nach oben um und fährt in die Startstellung.
Wird bei Beginn der Honbearbeitung der Wahlschalter 13 auf »Umschaltverzögerung aus« geschaltet (Kontakt des Schalters 13 ist geschlossen), so wird über die Verknüpfungsglieder 14 und 18 der Verstärker 16 angesteuert, der das Magnetventil 17 dauernd an Spannung hält. Wird nun der Startkontakt 6 angeschlossen, so entspricht der weitere Funktionsablauf demjenigen der Steuervorrichtung nach F i g. 1.
In den beiden beschriebenen Ausführungsformen der Steuerungsvorrichtung ist für die Einstellung der Umschaltpunkte je ein Sollwertpotentiometer 2 bzw. 3 vorgesehen. Es können aber auch, insbesondere für die automatische Anpassung an verschiedene Werkstücklängen, mehrere Sollwertpotentiometer eingebaut werden, die je nach der benötigten Hublänge automatisch, beispielsweise durch Werkstückabtastung oder durch manuelles Auswählen mittels eines Wahlschalters, umgeschaltet werden können.
Außerdem können zusätzliche, an sich bekannte Taster vorgesehen sein, die es dem Bedienungsmann ermöglichen, jederzeit manuell in die Hubsteuerung einzugreifen und die Hubbewegungsrichtung innerhalb des durch die Sollwertpotentiometer vorgegebenen Hubweges umzusteuern.
Ferner kann die sichere Kontaktgabe des Schleifers am Istwertpotentiometer durch geeignete Mittel überwacht werden. Auch können die Verstärker 10 und 16 auf Kurzschluß an ihrem Ausgang kontrolliert werden.
Sollte der Schleifer am Istwertpotentiometer keinen Kontakt mehr geben oder ein Kurzschluß am Ausgang eines der Verstärker auftreten, so wird die Maschine sofort stillgesetzt Des weiteren kann auch überprüft werden, ob die Umsteuerung am vorgesehenen Punkt erfolgt Bei Überschreitung des vorgegebenen Wertes um einen bestimmten Betrag wird dann eine Störmeldung gegeben, und die Maschine wird sofort stillgesetzt Dadurch werden mögliche Schaden an den Werkzeugen, der Vorrichtung und dem Werkstück weitestgehend vermieden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Elektrische Steuerungsvorrichtung mit mindestens einem elektrischen, analogen Weggeber für die anschlaglose Wegbegrenzung an Werkzeugmaschinen, insbesondere an Honmaschinen, bei welchen ein Werkzeugträger oder ein Werkstückträger eine hin- und hergehende Bearbeitungsbewegung von einstellbarer Hublänge ausführt, mit einem als Istwertgeber dienenden Potentiometer, dessen Schleifer in Abhängigkeit von der Bearbeitungsbewegung verstellbar ist, und mit zwei weiteren Potentiometern als Sollwertgebern, deren Stellung die jeweiligen beiden Umkehrpunkte der Bearbeitungsbewegung bestimmt, sowie mit zwei Spannungsvergleichereinrichtungen, die bei Gleichheit der am Istwertpotentiometer und an einem der Sollwertpotentiometer auftretenden Spannungen ein Setzsignal an einen bistabilen Speicher liefern, der ein hydraulisches Ventil für die Bearbeitungsbewegung steuert, dadurch gekennzeichnet, daß ein einziges,als Einfachpotentiometer ausgebildetes Istwertpotentiometer (1) vorgesehen ist und daß als Spannungsvergleichereinrichtungen zwei Schwellwertschalter (4; 5) mit je zwei Eingängen vorhanden sind, mit deren ersten Eingängen der Schleifer des Istwertpotentiometers (1) verbunden ist, während die zweiten Eingänge der Schwellwertschalter (4; 5) jeweils mit einem der Schleifer der beiden Sollwertpotentiometer (2; 3) verbunden sind.
2. Steuerungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das istwertpotentiometer (1) mit einer Kunststoffwiderstandsbahn versehen ist
3. Steuerungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine einstellbare Zeitstufe (20) für eine vorwählbare Umsteuerverzögerung an den Umkehrpunkten vorgesehen ist
4. Steuerungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzögerungszeit an einem zusätzlichen Potentiometer (21) einstellbar ist.
5. Steuerungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die auf verschiedene Werkstücklängen eingestellten Sollwertgeber mittels eines Wahlschalters manuell auswählbar sind.
6. Steuerungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Sollwertgeber automatisch nach Maßgabe einer an sich bekannten Abtastung der Werkstücklänge zuschaltbar sind.
7. Steuerungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die sichere Kontaktgabe des Schleifers am Istwertpotentiometer (1) durch eine an sich bekannte Überwachungseinrichtung laufend überprüfbar ist. -
8. Steuerungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Umsteuerung an den Umkehrpunkten durch eine an sich bekannte Überwachungseinrichtung überprüfbar ist.

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