DE2424402C3 - Verfahren und Anordnung zur Steuerung der Stärke des Elektronenstrahls in einer Bildaufnahmeröhre vom Vidicon-Typ - Google Patents
Verfahren und Anordnung zur Steuerung der Stärke des Elektronenstrahls in einer Bildaufnahmeröhre vom Vidicon-TypInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Steuerung
der Stärke des Elektronenstrahls in einer Bildaufnahmeröhre vom Vidicon-Typ nach dem Oberbegriff des
Patentanspruchs I und eine Anordnung zur Durchführung dieses Verfahrens nach dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 2.
Bei einer Bildaufnahmeröhre vom Vidicon-Typ wird die Stärke des zur Abtastung einer Speicher- oder
Targetelektrode darauf gerichteten Elektronenstrahls im wesentlichen auf einen Betrag begrenzt, der geringer
ist als ein gewisser Grenzwert, um eine hohe Auflösung zu gewährleisten. Mit anderen Worten, der auf die
Speicherelektrode (fotoelektrische Wandlerfläche) einfallende Elektronenstrahl zur Abtastung der Speicherelektrode neigt mit zunehmender Stärke des Elektro
nenstrahls dazu, schlechter fokussiert zu sein. Damit der Signalstrom von der Bildaufnahmeröhre befriedigend
erzeugt werden kann, muß die Stärke des Elektronenstrahls auf den Mindestwert des Stromes begrenzt
werden, der zur Erzeugung des Signalstromes erforderlich ist In diesem Fall ist die Stärke des Elektronenstrahls im allgemeinen auf einen geeigneten Wert
eingestellt der unter Beachtung eines Sicherheitsfaktors
festgelegt ist, und es ist eine um so genauere Einstellung
ίο erforderlich, wenn eine höhere Auflösung für die
Bildaufnahmeröhre gefordert wird. Trotz der Festlegung der oben beschriebenen Einstellung führt ein sehr
heiler Teil, wie beispielsweise ein lichtreflektierendes Glas oder Metall, zu der Schwierigkeit daß der Teil der
Speicherelektrode, der dem hellen Teil des Objektes entspricht nicht durch eine Abtastung mit dem
Elektronenstrahl neutralisiert werden kann, so daß der Strahl zu schwach wird. Weiterhin tritt bei zu
schwachem Strahl nachteiligerweise mit der Bewegung
der Bildaufnahmeröhre ein »Kometenschweif« auf.
Eine Anordnung, wie sie in der F i g. 1 dargestellt ist wurde bereits zur Vermeidung der oben geschilderten
Nachteile entwickelt In der F i g. 1 wird ein von einer Speicherelektrode 2 einer Bildaufnahmeröhre 1 erzeug
ter Signalstrom durch einen Verstärker 3 verstärkt und
dann in ein Klemmglied 4 eingespeist das den Gleichstrompegel des Signalstromes begrenzt Sodann
wird der helle Teil (dargestellt in der F i g. 2B) des in der F i g. 2A gezeigten Videosignals durch ein nichtlineares
Glied 5 herausgegriffen, und anschließend wird nach dem Durchgang dieses Videosignalteiles durch ein
Schwingungsunterdrückendes Tiefpaßfilter 6 der Signalteil zu einer Strahlstrom-Steuerelektrode 7 in der Form
rückgekoppelt, in der er einer Gleichspannung überla
gert ist die kontinuierlich an der Strahlstrom-Steuer
elektrode 7 liegt
Eine derartige Rückkopplungsschaltung neigt zur Erzeugung von Schwingungen. Der Grund hierfür
konnte bisher noch nicht ermittelt werden, und es
wurden bisher schon zahlreiche Versuche einschließlich
der Einfügung des oben beschriebenen Tiefpaßfilters unternommen, um die unerwünschten Schwingungen zu
unterdrücken. Da jedoch die Schwingungsfrequenz, die abhängig vom Aufbau einer derartigen Rückkopplungs
schaltung festgelegt ist nicht vorbestimmt werden kann,
und da das in die Rückkopplungsschaltung eingefügte Tiefpaßfilter auf Grund z. B. des Phasengangs des
Filters eine weitere Schwingungsquelle darstellt, ist die in der F i g. 1 gezeigte Anordnung stark instabil und für
einen praktischen Gebrauch ungeeignet.
Es ist ferner ein Verfahren der eingangs genannten Art bekannt geworden (vgl. US-PS 37 15 490), bei dem
ein Teil eines Videosignals von der Speicherelektrode zur Kathode der Bildaufnahmeröhre rückgekoppelt
wird, während gleichzeitig ein Teil des übrigen Videosignals an das Steuergitter angelegt wird, um auf
diese Weise das Restbild zu verringern. Genauer gesagt, das Ausgangssignal der Speicherelektrode wird in einen
Video-Vorverstärker eingespeist dessen Ausgangssi-
to gnal einerseits an einen Videosignal-Ausgang und
andererseits an eine das Signal umpolende Schaltung gelangt. Das umgepolte Signal wird dann einer
Gleichstrom-Rückgewinnungsschaltung zugeführt, um das Ausgangssignal auf einem vorgegebenen Gleich-
■''5 spannungspegel festzuhalten, und anschließend über
einen Stellwiderstand zur Einstellung der Amplitude des Ausgangssignals zur Kathode weitergeleitet. Das
Ausgangssignal der Gleichstrom-Rückgewinnungs-
schaltung (das gleichphasig mit dem umgepolten Signal zur Kathode ist) wird auch am Steuergitter Ober einen
Widerstand angelegt, um Schwankungen im Arbeitspunkt
der Elektrodenvorspannung der Bildaufnahmeröhre und damit eine Änderung in der Stärke des von
der Kathode emittierten Strahls zu vermeiden, wenn sich das Potential der Kathode ändert
Demgegenüber ist es Aufgabe der Erfindung, bei einer Bildaufnahmeröhre vom Vidicon-Typ die Stärke
des Elektronenstrahls so zu steuern, daß die Bildaufnah- ι ο
meröhre ein hochwertiges Bild großer Auflösung erzeugt
Die lösung dieser Aufgabe erfolgt bei einem
Verfahren der eingangs genannten Art erfindungsgemäß durch den kennzeichnenden Teil des Patentan-Spruchs
1.
Entsprechend ist eine Anordnung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens mit einer an der
Speicherelektrode angekoppelten verstärkenden Rückkopplungsschaltung
erfindungsgemäß nach dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 2 ausgebildet
Während bei dem vorbekannten Verfahren (vgL US-PS 33 92 236) der umgepolte Ausgangssignalanieii
sowohl in die Kathode als auch in das Steuergitter eingespeist wird, um die Strahlspannung zu modulieren,
bleibt erfindungsgemäß das Kathodenpotential fest indem ein von der Speicherelektrode erhaltener Strom
nur zur Strahlstrom-Steuerelektrode rückgekoppelt wird, und zwar mit einem Verstärkungsfaktor kleiner als
der Kehrwert des maximalen Umsetzungsgrads. Auf diese Weise wird das gewünschte hochwertige Bild
großer Auflösung erzielt
Zwar ist noch eine Anordnung zur Steuerung der Stärke des Elektronenstrahls in einer Bildaufnahmeröhre
mit »rücklaufendem Auslesestrahl« (»return beam read-out«) bekannt geworden, die ebenfalls eine
Rückkopplungsschaltung aufweist die aber aus zwei Schleifen besteht Das Eingangssignal dieser Rückkopplungsschleifen,
d.h. der Signalstrom, ist gleich der Differenz zwischen dem Strahlstrom und dem Speicherelektroden-Strom,
weshalb das Steuersignal gleich der Differenz Strahlstrom minus Speicherelektroden-Strom
ist
Im Unterschied dazu ist erfindungsgemäß der
Signalstrom gleich dem Speicherelektroden-Strom selbst während der Steuerstrom vom Signalstrom
abgeleitet wird, d. h. dem Speichere; Ektroden-Strom. Infolgedessen kommt die Erfindung vorteilhafterweise
mit einer einzigen Rückkopplungsschleife aus.
Außerdem sind der Umsetzungsgrad im erfindungsgemäßen Sinn und die Obergangsfunktion bei der
zuletzt genannten bekannten Anordnung physikalisch gesehen völlig unterschiedlich:
In die einen Bruch darstellende Übergangsfunktion der bekannten Anordnung geht als Zähler der Strom
ein, wenn die Rücklaufiese-Bildaufnahmeröhre normal arbeitet d. h. der Strom proportional zur Lichtmenge
von einem Gegenstand, während erfindungsgemäß als Zähler des Umsetzungsgrads der Strom auftritt, wenn
der Strahl in der Bildaufnahmeröhre vom Vidicon-Typ schwach wird, d. h. vom normalen Betriebszustand
abweicht. Das heißt, der erfindungsgemäße Umset-/.ungsgrad
ist gleich dem Quotienten des Signalstroms, wenn der Strahl zu schwach ist, und des Strahlstroms.
Darüber hinaus ist erfindungswesentlich, daß der Verstärkungsfaktor der Rückkopplungsschaltung kleiner
als der Kehrwert des maximalen Umsetzungsgrads zumindest dann ist. wenn -ter Strahlstrom zu schwach
ist Auf diese Weise ist sichergestellt, daß der Strahl
strom immer genau entsprechend Änderungen in der einfallenden Lichtmenge, nämlich ohns instabile
Schwingungen der Rückkopplungsschaltung, eingespeist werden kann. Somit wird ein stabiler Betrieb der
erfindungsgemäßen Steuer-Anordnung erreicht insbesondere wird eine unerwünschte Verringerung der
Bildqualitiit, d, h- der Bildauflösung, infolge zu schwachen
Elektronenstrahls vermieden, weil eine Änderung der Strahtstiirke immer mit der Gegenstandshelligkeit
gesichert ist
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung werden durch die Palentansprüche 3 und 4 angegeben.
Nachfolgend wird die Erfindung an Hand der Zeichnung näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 ein Blockschaltbild einer bereits entwickelten Anordnung, die sich mit zu schwachem Strahl
beschäftigt,
F i g. 2A eine Signalform eines Videosignals,
F i g. 2B eine Signalform eines hellen Teiles, die durch
Abschneiden der in der Fig.2A gezei^en Signalform
erhalten wird,
F i g. 3 ein Diagramm zur Erläuterung des Grundprinzips des erfindungsgemäßen Verfahrens,
Fig.4 eine Kurve zur Erläuterung der Beziehung
zwischen dem Abtaststrahlstrom /* und dem Signalstrom
/5bt:i der in der F i g. 3 gezeigten Anordnung,
F i g. 5 ein anderes Ausführungsbeispiel der in der F i g. 3 gezeigten Schaltung und
F i g. 6 ein Blockschaltbild eines Ausführungsbeispiels
der erfindungsgemäßen Anordnung.
In der F i g. 3. die das Grundprinzip des erfindungsgemäßen Verfahrens erläutert sind vorgesehen eine
Bildaufnahmeröhre 8, eine Speicherelektrode 9, ein Addierer 10, eine Bezugsstromquelle 11, ein Verstärker
12, ein Widerstand 13, eine Strahlstrom-Steuerelektrode 14, eine Kathode 15 und eine Beschleunigungselektrode
16.
Bei der in der F i g. 3 gezeigten Anordnung wird ein Signalstrom /, von der Speicherelektrode 9 der
Bildaufnahmeröhre 8 erzeugt und durch den Addierer 10 zu einem Bezugsstrom k addiert, der von der
Bezugsstromquelle 11 eingespeist wird. Das Ausgangssignal
des Addierers 10 wird durch den Verstärker 12 verstärkt und dann in die Strahlstrom-Steuereloklrode
14 eingespeist, nachdem es durch den Widerstand J3 in
ein Spantiungssignal umgesetzt wurde. Der Verstärkungsfaktor dieser Rückkopplungsschaltung wird durch
Faktoren bestimmt, die die Steilheit der Bildaufnahmeröhre 8, den Verstärkungsfaktor des Verstärkers 12, das
Verhältnis zwischen dem Kathodenstrom und dem Strahlstrom und die impedanz des Widerstandes 13
einschließen, der das Stromsignal in das Spannungssignal umsetzt.
Bei der in der F i g. 3 dargestellten Anordnung gelten
die folgenden Gleichungen (1) bis (3):
AUn + !.) = -^L. (1)
A = Verstärkungsfaktor des Verstärkers 12.
Ib = Strahlstrom.
Ib = Strahlstrom.
/ = Kathodenstrom.
R = Widerstandswert de«. Widerstandes U.
l·.,. = Spannung an der SMahlsirom-Steuerrlektrodc
14.
g- = Steilheit der Bildaufnahmeröhre 8 und
t = Proportionalitätskonstante.
Aus den Gleichungen (1) bis (3) können die folgenden
Beziehungen erhalten werden:
/,I
mit
Versuche der Erfinder haben ergeben, daß der
Strahlstrom /- und der Signalstrom Λ in einer Beziehung stehen, die in vier F ι g. 4 dargestellt ist. wenn die Menge
des einfallenden Lichtes konstant ist. In der F ι g. 4 ist aiii uCr OrUiPi(IiC c|._i .Jifnaiiuuin '. ■■' fir-i uiiu am uti
Abszisse der Strahlstrom U in uA dargestellt. Aus der
F ι g. 4 geht hervor, daß der Signalstrom /, unabhängig
vom Wert des Strahlstromes /- bei einem bestimmten Punkt gesättigt ist Wenn deshalb angenommen wird,
daß der SignaKtrom /. bei einem Punkt /,■ gesättigt ist
und der entsprechende Wert von h bei /,-<
liegt, dann gilt die Beziehung /. = /. in dem Bereich, in dem />->
Ir ist. Auf diese Weise besteht keine funktionale Beziehung
zwischen /, und /. und die in der F ι g. 3 dargestellte
Schaltung schwingt "der oszilliert nicht, da sie ein
offener Stromkreis ist. Daher arbeitet die Schaltung nornialerwc e in oberen Bereich, und ein stabiler
Zustand wi d auf-echterhaltcn. während die Bildaufnahmeröhre
das B'id c'iic-s Gegenstands abtastet.
W enn ledoch ein /\i schw acher Strahl auf Grund eines
hellen Teiies des Gegenstands "der einer Änderung des
Gegenstands oder einer Bewegung der Bildaufnahmeröhre
auftritt, heat ein Linschw ingvorgang vor. bei dem
die Schal'unu einen derartigen zu schwachen Strahl
ausschlieft. Mit anderen Worten, es kann eine positive
P ickk'ipplung vorliegen, und eine Schwingung oder
Oszillation wird begünstig'. Genauer ausgedrückt, der
S'r.'hls-rum /- hegt in dem Zustand, in dem der /u
s. hw ache Strahl auftritt, irr Bereich /wischen
(X
und die- Beziehung zwischen dem Signalstrom /<
und de"i Strahlstrom /.- wird dur^h die folgende Gleichung
(ϊ) ausgedruckt:
/. = F ■/,. I5i
nut f- = I nset/unpsgrad.
In diesem Fail entspricht die ;n der F : g. 3 gezeigte
Schaltung einer Schaltung, wie diese in der Fig. 5
dargestellt ist. und die folgende Gleichung (6) ergibt sich aus den Gleichungen (4) und (5):
h =
Kln
1 -KF
Aus der Gleichung (6) geht hervor, daß keine Schwingungen auftreten, wenn KF<
1 gilt. Es ist offensichtlich, daß die Rückkopplungschleifen-Verstärkung
bei einer derartigen Mitkopplung durch das Produkt aus dem Umsetzungsgrad F des Strahlstromes
in den Signalstrom und der Verstärkung K der Rückkopplur.gsschaltung erhalten wird. Da der Urnsetzungsgrad
/■" eine der Bildaufnahmeröhre eigene Konstante ist. wurde bereits angeregt, daß die in der
F ι g. 3 gezeigte Schaltung stabil ohne jede Schwingung arbeiten kann, wenn der Verstärkungsfaktor K der
' Schaltung kleiner gewählt wird als der Kehrwert des
Umsetzungsgrades F. Wie aus der F ι g. 4 hervorgeht, isl
der Umsetzungsgrad F nicht immer konstant in dem Bereich zwischen
„, O</„</„,.
Die gewünschte Beziehung K ■ I-'< 1 kann jedoch ir
dem Bereich aller Werte von lh erhalten werden, wenn
der Maximalwert Fn von Fso ausgewählt wird, daß dk
Beziehung K ■ Fn,
< I gilt
M Die Fig. h zeig! ein Blockschaltbild eines Ausführungsbeispiels
der erfindungsgemäßen Anordnung wobei sich entsprechende Teile mit dem gleicher
Bezugszeicnen versehen sind wie in der F ι g. 3. In der
F i g. 6 hat eine Bildaufnahmeröhre 8 eine Speicherelek
• !rede 9. eine Sirshlsirorr; Steuerelektrode M ür;d c;nc
Kathode 15. Weiterhin sind vorgesehen ein Lastwider stand 19. ein Verstärker 20, ein Klemmglied 21. eine
Bezugsspannungsquelle 22 und ein Vergleichsverstärker 23. Ein Horizontal-Synchronisiersignal wird in das
:s Klemmglied 21 über einen Anschluß 24 eingespeist.
Bei einer Anordnung mit dem oben beschriebener Aufbau wird ein von der Speicherelektrode 9 der
Bildaufnahmeröhre 8 erzeugter Signalstrom in ein Spannt/.-.jssignal durch einen Vorverstärker umgesetzl
< und verstärkt, der aus dem l.astwiderstand 19 und dem
Verstärker 20 besteht. Dieses Spannungssignal wird einer Pcgelhaltung durch das Klemmglied 21 unterworfen,
an dem das Horizontal-Syixrhronisiersignal übet
den Anschluß 24 liegt. Der Verglcichsverstärker 23
·.* vergleicht das Ausgangssign.il des Klemmgliedes 21 mit
einer Bezugsspannung, die von der Bezugsspannungsquelle 22 angelegt wird, und verstärkt das Ergebnis de>
Vergleichs. Das Ausgangssignal des Vergleichsverstärkers 23 wird in die Strahlstrom-Steuer?lektrode 14 der
4>- Bildaufnahmeröhre 8 eingespeist. Der >- erstärkungsfaktor
A. der Ruckkopplungsschaltung wird durch den Widerstandswert des l.astwiderstandes 19, den Verstär
kungsfaktor des Verstärkers 20. den Verstärkungsfaktor des Vergleichsverstärkers 23. die Steilheit der Bildauf
4< nahmeröhre 8 und die Proportionalitätskonstante ι
während der Umsetzung des Kathodenstromes in den Abtaststrahistrom bestimmt. Unter diesen Faktoren
ändern sich t und gm abhängig von der Bildaufnahmerohre.
Bei einer von den Erfindern bei einem Versuch
;- verwendeten Bildaufnahmeröhre hatten jeweils λ und
g- die Werte 0.6 ■ 10Jund40- ΙΟ"6 Ω"'. Der Maximal
wert Fn, des weiteren Faktors F unter de>i die
Schwingungsbedingungen dieser Rückkopplungsschaltung bestimmenden Faktoren beträgt ungefähr »1«, und
dieser Wert ändert sich abhängig von der Bildaufnahmeröhre im wesentlichen nicht Wenn auf diese Weise A
kleiner ist als »1«, tritt keine Schwingung auf. Die Erfinder legten die Schaltung aus, indem sie einen Wen
K=03 unter Beachtung des Sicherheitsfaktors be te stimmten, und ermittelten das Produkt aus dem
Verstärkungsfaktor A des Verstärkers und dem Wtderstandswert R des Lastwiderstandes, indem sie die
bereits diskutierten Werte von α und gm verwendeten
Das so erhaltene Produkt RA betrug 13,5 · 10«ft
Versuchsergebnisse einer auf Grund dieser Werte aufgebauten Schaltung beweisen, daß der Strahlstrom
stabil gesteuert werden kann.
Hierzu 3 Blau Zeichnungen
Claims (4)
1. Verfahren stur Steuerung der Stärke des Elektronenstrahls in einer Bildaufnahmeröhre vom
Vidicon-Typ, bei dem durch eine Strahlstrom-Steuerelektrode der Bildaufnahmeröhre die Stärke
des Elektronenstrahls gesteuert wird, der eine Speicherelektrode abtastet und dabei in einen
Signalstrom umgesetzt wird, der verstärkt als Signalspannung zur Strahlstrom-Steuerelektrode
rückgekoppelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektronenstrahl in den Signalstrom
mit vorbestimmtem Umsetzungsgrad umgesetzt wird, und daß die Rückkopplung mit einem
Verstärkungsfaktor erfolgt, der kleiner als der Kehrwert des maximalen Umsetzungsgrads zumindest dann ist, wenn der Strahlstrom zu schwach ist
2. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens
nach Anspruch 1, mit einer an der Speicherelektrode angekoppelte verstärkenden Rückkopplungsschaltung, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückkopplungsschaltung am anderen Ende nur an die
Strahlstrom-Steuerelektrode (14) angeschlossen ist
3. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, wobei die Rückkopplungsschaltung eine erste Einrichtung zum Umsetzen des
Signalstroms in ein Spannungssignal und zu dessen Verstärkung sowie eine mit dem Ausgang der ersten
Einrichtung verbundene zweite Einrichtung zur Gleichstrom-Pegelhaltung des Ausgangssignals der
ersten Einrichtung hat, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückkopplungsschaltung ferner einen der
zweiten Einrichtung (21> nachgcschalteten Vergleicher (23) aufweist, desstn anderer Eingang mit
einem vorbestimmten Spannung!, vert beaufschlagt
ist und dessen Ausgang nur an die Strahlstrom-Steuerelektrode (14) angeschlossen ist
4. Anordnung nach Anspruch 3, wobei die erste Einrichtung einen mit der Speicherelektrode verbundenen Verstärker hat. an dessen Ausgang ein
Klemm- oder Pegelhalteglied der zweiten Einrichtung angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet daß
die erste Einrichtung ferner einen zwischen die Speicherelektrode (9) und eine erste Bezugsspannungsquelle geschalteten Widerstand (19) aufweist,
und daß der Vergleicher (23) mit seinem anderen Eingang an eine zweite Bezugsspannungsquelle (22)
angeschlossen ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP48055715A JPS508418A (de) | 1973-05-21 | 1973-05-21 | |
| JP11387673A JPS5330564B2 (de) | 1973-10-12 | 1973-10-12 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2424402A1 DE2424402A1 (de) | 1974-12-12 |
| DE2424402B2 DE2424402B2 (de) | 1976-12-02 |
| DE2424402C3 true DE2424402C3 (de) | 1978-08-24 |
Family
ID=26396616
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2424402A Expired DE2424402C3 (de) | 1973-05-21 | 1974-05-20 | Verfahren und Anordnung zur Steuerung der Stärke des Elektronenstrahls in einer Bildaufnahmeröhre vom Vidicon-Typ |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2424402C3 (de) |
| NL (1) | NL164169C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3000595A1 (de) * | 1979-01-17 | 1980-07-31 | Sony Corp | Elektronenstrahl-steuervorrichtung |
Families Citing this family (2)
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|---|---|---|---|---|
| NL7713571A (nl) * | 1977-12-08 | 1979-06-12 | Philips Nv | Televisiekamera. |
| US4331980A (en) * | 1980-09-08 | 1982-05-25 | Ampex Corporation | Circuit and method for automatically setting the beam currents in a video camera |
-
1974
- 1974-05-20 DE DE2424402A patent/DE2424402C3/de not_active Expired
- 1974-05-20 NL NL7406746.A patent/NL164169C/xx not_active IP Right Cessation
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| DE3000595A1 (de) * | 1979-01-17 | 1980-07-31 | Sony Corp | Elektronenstrahl-steuervorrichtung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL164169C (nl) | 1980-11-17 |
| DE2424402A1 (de) | 1974-12-12 |
| NL7406746A (de) | 1974-11-25 |
| DE2424402B2 (de) | 1976-12-02 |
| NL164169B (nl) | 1980-06-16 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |