DE2423361A1 - Druckkappe - Google Patents
DruckkappeInfo
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-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G3/00—Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
- H02G3/02—Details
- H02G3/08—Distribution boxes; Connection or junction boxes
- H02G3/088—Dustproof, splashproof, drip-proof, waterproof, or flameproof casings or inlets
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Description
Telefonaktiebolaget L M Ericsson, S 126 25 Stockholm / Schweden
'Druckkappe"
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Druckkappe zum Abdichten zwischen einem Gegenstand, beispielsweise einem elektrischen Draht
und einem den Gegenstand umgebenden Organ, beispielsweise einer Wand in einer Zellenvorrichtung für elektrische Drähte. Die Druckkappe
ist aus elastischem Material hergestellt und weist einen Flansch auf, welcher über einen Teil seiner Länge eine wesentlich geringere
Wanddicke als der Teil der Druckkappe aufweist, welcher nächst dem Organ angeordnet ist.
Der Zweck der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Dichtung zu schaffen, welche leicht und schnell angeordnet werden kann und
im angeordneten Zustand ein sicheres Verriegeln und damit eine wirksame mechanische Verbindung zwischen dem Gegenstand und
dem Organ ergibt.
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Die Erfindung wird nachfolgend an Ausführungsbeispielen anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert.
In der Zeichnung zeigen:
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 und Fig. 2 zwei geringfügig unterschiedliche Ausbildungen einer Druckkappe gemäß Erfindung;
Fig. 3 bis 5 drei verschiedene Stufen beim Anordnen einer Druckkappe
gemäß Fig. 1;
Fig. 6 eine dritte Ausführungsform einer Druckkappe gemäß der Erfindung;
Fig. 7 bis 10 vier verschiedene Stufen beim Anordnen einer Druckkappe
gemäß Fig. 6;
Fig. 11 eine vierte Ausführungsform einer Druckkappe gemäß
Erfindung;
Erfindung;
Fig. 12 die Druckkappe gemäß Fig. 11 in angeordnetem Zustand;
Fig. 13 den Beginn der Montage einer Druckkappe mit Hilfe eines besonderen Werkzeuges;
Fig. 14 das Ende des Anordnens der Druckkappe mit Hilfe des
Werkzeuges.
Werkzeuges.
Die Druckkappe gemäß Fig. 1 ist um eine vertikale Achse symmetrisch,
ist aus einem elastischen Material hergestellt und weist
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einen oberen relativ dicken Abschnitt 10 mit einer Ausnehmung für eine Halterung, beispielsweise in einem Loch in der Wand
einer Zellenvorrichtung und einen unteren Flanschabschnitt 12 auf, welcher zu einem Teil seiner Länge zu dem freien Ende 13
des Flansches hin verjüngt ist. Dieses freie Ende ist ringförmig als Verdickung mit im allgemeinen kreisförmigen Querschnitt ausgebildet,
deren durchschnittlicher Durchmesser geringer als der Innendurchmesser des Verdickungsabschnittes des Flansches 12 ist.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, weist die ringförmige Verdickung eine im wesentlichen ebene Oberfläche 14 auf, die in rechtem Winkel
zu der vertikalen Symmetrieachse der Druckkappe angeordnet ist.
Die Druckkappe gemäß Fig. 2 entspricht der Druckkappe gemäß Fig. 1 mit der Ausnahme, daß die Verdickung an dem freien Ende
des Flansches eine ebene Fläche 24, die um 45 gegen die Symmetrieachse der Druckkappe liegt, und eine ebene Oberfläche 25 aufweist,
welche ungefähr 90 mit der Oberfläche 24 bildet.
In Fig. 3 ist die Druckkappe 10, 12, 13 gemäß Fig. 1 gezeigt,
welche in einem Loch in einer Wand 30 angeordnet ist, die beispielsweise die Wand in einer Zellen vor richtung bilden kann. Ein Draht
31 ist von oben in die Druckkappe eingesetzt, sodaß die Verdickung etwas auswärts gebogen ist, wie dies bei Vergleich mit Fig. 1 deutlich
wird. Λ _
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Zum wirksamen Verriegeln des Drahtes 31 mit der Wand 30 wird der Draht 31 ein wenig gerade nach außen gezogen, wobei ein Aufrollen
der Verdickung 13 mit folgender Dimensionsänderung erzielt wird. Dies ergibt eine gute Verdickung zwischen dem Draht
und der Wand und eine wirksame Verriegelung des Drahtes in der Erstreckungsrichtung, siehe Fig. 5, in welcher die Lagen der verschiedenen
Einzelteile nach dem Anordnen gezeigt sind. Entstehender Druck in der Druckkappe ist mit kleinen Pfeilen angezeigt.
Die Druckkappe gemäß Fig. 6 weist an der Aussenseite des Flansches
einen Hals 61 auf, welcher von ebenen Oberflächen begrenzt ist und beim Aufrollen des Flansches gemäß Fig. 3 bis 5 beispielsweise
eng an einem Draht längs einer der Oberflächen liegt, siehe Fig. 9, in welcher deutlich gezeigt ist, daß die längste ebene Oberfläche
des Halses eng an dem Draht 31 liegt.
Die Druckkappe gemäß Fig. 6 weist weiterhin an ihrer Innenseite und in wesentlichen Abständen von dem freien Ende 13 eine Ausnehmung
62 auf, welche als Expansions raum für den Flansch 12, 13 dient. Beim Aufrollen des Flansches in Übereinstimmung mit dem,
was oben in Verbindung mit Fig. 3 bis 5 ausgeführt ist, wird eine Durchmesseränderung (Ausdehnung) erzielt. Wenn der sich auf-
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rollende Abschnitt den Expansionsraum erreicht 3 nimmt der Durchmesser
für seinen gesamten Teil zu und eine Halterung erfolgt in dem Raum (siehe Fig. 10). Dies ergibt ein Verriegeln gegen Zurückrollen,
da eine entsprechende Durchmesseränderung (Reduzierung) eintreten muss, damit sich der Flansch zurückrollen kann.
In Fig. 7 ist ein in die Druckkappe nach Fig. 6 eingesetzter Draht 31
gezeigt, welcher in der Wand 30 angeordnet ist.
In Fig. 8 ist der Draht 31 wiederum etwas aus der Druckkappe gezogen
worden, wodurch das Aufrollen des Flansches eingeleitet wird. Zu einem späteren Zeitpunkt liegt der Flansch gegen den Draht 31
gepresst an und weist damit seinen geringsten Durchmesser auf. In Fig. 9 ist der Durchmesser wiederum etwas vergrössert, und der
Flansch liegt längs einer der ebenen Oberflächen des äusseren Halses eng an dem Draht. Damit ist eine Verriegelung erzielt, weil diese
Durchmesseränderung (Zunahme) wiederum überbrückt werden muss, wenn es möglich sein soll, den Draht zurück, d.h. abwärts zu bringen.
Bei weiterem Ausziehen des Drahtes (aufwärts) ergibt sich in dem Expansionsraum 62 eine Halterung (siehe Fig. 10).
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Die Kompressionskappe gemäß Fig. 11 weist an ihrer Innenseite Abstufungen
111 und 112 auf. Nach Aufrollen des Flansches 12 wird durch diese Abstufung ein Zurückrollen verhindert. Siehe die Positionen,
die mit Pfeilen in Fig. 12 markiert sind. Diese Ausbildung ergibt weiterhin den Vorteil, daß bei Beginnen des Aufrollens der ringförmige
Abschnitt 13 der Druckkappe schneller gegen den eingesetzten Draht gedrückt wird, was eine vergrösserte Reibung ergibt, die insbesondere
für Drähte kleinerer Abmessungen wertvoll ist.
Wenn beim Anordnen kein Raum zum Zurückziehen des Drahtes vorhanden
ist, um den Flansch aufzurollen, kann ein Hilfswerkzeug verwendet werden, um diese Schwierigkeit auszuschalten. Dieses Werkzeug
besteht aus einem hohlen Kegelstumpf, dessen kleiner Durchmesser im wesentlichen gleich dem Durchmesser des Drahtes ist, welcher
eingesetzt werden soll, und die Mantelfläche weist einen Längs schlitz auf. In Fig. 13 ist gezeigt, wie ein solches Werkzeug 130 in die Druckkappe
10, 12, 13 eingesetzt ist. Der Draht 13 wird in die größte Öffnung des Kegelstumpfes eingesetzt und in seiner richtigen Lage eingestellt,
siehe Fig. 14. Danach wird das Werkzeug herausgezogen (aufwärts), un d hierdurch wird ein Aufrollen des Flansches erzielt,
während der Draht festgehalten wird. Die Länge des Kegelstumpfes
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ist so eingestellt, daß er sich von der Druckkappe löst, gerade wenn
■ der Flansch vollständig aufgerollt ist. Da der Kegelstumpf geschlitzt
ist, wie dies bei 131 in Fig. 13 bis 14 gezeigt ist, kann er leicht
von dem Draht entfernt werden.
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Claims (7)
- -8-Patentansprücheί 1. nDruckkappe zum Abdichten zwischen einem Gegenstand, beispielsweise einem elektrischen Draht und einem, den Gegenstand umgebenden Organ, z.B. einer Wand in einer Zellenvorrichtung für elektrische Drähte, wobei die Druckkappe aus elastischem Material hergestellt ist und einen Flansch aufweist, welcher über einen Teil seiner Länge eine wesentlich dünnere Wanddicke als .der Abschnitt der Druckkappe aufweist, der nächst dem Organ angeordnet ist., dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende des Flansches (12) als eine ringförmige Verdickung (13) mit im allgemeinen kreisförmigen Querschnitt ausgebildet ist.
- 2.) Druckkappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmige Verdickung (13) einen durchschnittlichen Durchmesser aufweist, der geringer als der Innendurchmesser für den Flanschabschnitt (12) mit der dünneren Wanddicke ist.
- 3.) Druckkappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmige Verdickung (13) nächst dem freien Ende eine ebene Oberfläche (14) aufweist, welche im wesentlichen im rechten Winkel zu der Symmetrieachse der Druckkappe verläuft.409849/0829
- 4.) Druckkappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmige Verdickung (13) nächst dem freien Ende eine ebene Oberfläche (24) aufweist, welche mit der Symmetrieachse der Druckkappe einen Winkel von ungefähr 45 bildet.
- 5.) Druckkappe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch (12) an seiner Aussenseite einen Hals aufweist, der von ebenen Oberflächen begrenzt ist, und daß der Hals eng an dem Gegenstand längs einer dieser Oberflächen beim Aufrollen des Flansches an dem Gegenstand anliegt.
- 6.) Druckkappe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch (12) an seiner Innenseite und im wesentlichen Abstand von dem freien Ende (13) eine Ausnehmung (62) aufweist.
- 7.) Druckkappe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenseite des- Flansches mit Abstufungen (111, 112) versehen ist.409849/0829
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