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DE2422303A1 - Vorrichtung zum befestigen einer putzeinrichtung fuer die walzen von spinnereimaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum befestigen einer putzeinrichtung fuer die walzen von spinnereimaschinen

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DE2422303A1
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Germany
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arm
pawl
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rollers
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DE2422303A
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Inventor
Yoshio Murao
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Individual
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/60Arrangements maintaining drafting elements free of fibre accumulations
    • D01H5/64Rollers or aprons with cleaning surfaces

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE HENKEL— KERN — FEILER — HÄNZEL— MÜLLER
DR. PHIL. DIPL.-ING. DR. RER. NAT. DIPL.-ING. DIPL.-ING. Telex: 05 29 802 HNKL D EDUARD-SCHMID-STRASSE 2 bayerische Hypotheken- und TELEFON: (08 11)66 3X97,66 30 91-92 η Im MnZHPW QO WECHSELBANK MÜNCHEN NR. 318-85 Ul TELEGRAMME: ELLIPSOID MÜNCHEN D-8000 MÜNCHEN 90 POSTSCHECK: MCHN 1621 47-809
loshio Murao 8. Mai 1972»·
Kanazawa / Japan ·
Vorrichtung zum Befestigen einer Putzeinrichtung für die Walzen von Spinnereimaschinen.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, zum Befestigen einer für die Walzen von Spinnereimaschinen vorgesehenen Putzeinrichtung, die aus einem mit den zu putzenden Walzen in Berührung stehenden, über Umlenkwalzen umlaufenden endlosen Band, das durch einen Exzenterantrieb über eine mit einer Ratsche oder einer Einwegkupplung versehene Umlenkwalze schrittweise angetrieben wird, und einem entlang der Oberfläche dieses Bandes hin- und herbewegbaren Scherkamm besteht.
Eine Putzeinrichtung dieser Art ist in der gleichzeitig eingereichten Patentanmeldung "Putzeinrichtung für die Walzen von Spinnereimaschinen" beschrieben.
Bekannte Putzeinrichtungen für die Walzen von Spinnereimaschinen hatten den Nachteil, daß sie mit Hilfe von Schrauben und Muttern oder ähnlichen Einrichtungen fest .an den Maschinen angebracht waren.
Das Anbringen und Wegnehmen dieser Putzeinrichtungen konnte daher nur mit geeigneten Werkzeugen durchgeführt werden und
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war in Bezug auf die Zeit und die erforderliche Arbeit aufwendig. Ein solches Entfernen und Wiederanbringen der Putzeinrichtungen ist aber aus den verschiedensten Gründen häufig erforderlich. Einmal muß die Putζeinrichtung selbst überprüft, gewartet und eventuell repariert werden, oder es müssen die während des Betriebs rasch verschleißenden Teile, die mit den sich schnell drehenden, zu putzenden Walzen ,in Berührung stehen, ausgetauscht werden. Weiter ist es erforderlich, die Putzeinrichtung zu entfernen, um die entsprechenden Wartungs- und Kontrollarbeiten an den Walzen der Spinnereimaschine durchzuführen, oder um Störungen in dem durch diese Walzen der Maschine durchlaufenden Faserband zu beseitigen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Befestigungsvorrichtung für solche Putzeinrichtungen zu schaffen, die es ermöglicht, die Putzeinrichtung ohne Verwendung irgendwelcher Werkzeuge mit einem einfachen Handgriff einzusetzen oder wegzunehmen. Weiter soll die Putzeinrichtung auch während des Betriebs von den zu putzenden Walzen weggeklappt werden können, um Störungen des durchlaufenden Faserbandes oder Störungen der Putzeinrichtung selbst zu beseitigen, ohne den Betrieb der gesamten Spinnereimaschine unterbrechen zu müssen.
Dies wird bei einer Vorrichtung zum Befestigen einer Putzeinrichtung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Klinke des Ratschenantriebs bzw. die Antriebswelle der Einwegkupplung mit einem Klinkenarm verbunden ist, der an seinem mit der Klinke bzw. der Antriebswelle verbundenen Ende drehbar auf der Achse der Antriebswalze des endlosen Bandes sitzt und an dessen anderem Ende ein den Scherkamm hin- und herbewegendes Gestänge angelenkt ist, dass an einem Ende des Klinkenarmes drehbar ein Winkelhebel gelagert ist, dessen einer Arm am entgegengesetzten Ende des Klinkenarms angreift und an dessen anderem Arm die Schubstange des Exzenterantriebs ange-
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lenkt ist, und daß an beiden Seiten der Putz einrichtung je ein vorstehender Zapfen vorgesehen ist, der in eine entsprechende mit der Spinnereimaschine fest verbundene lagerausnehmung einlegbar ist.
Die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung macht es möglich, daß die gesamte Putzeinrichtung nur mit zwei seitlich von ihr vorstehenden Zapfen in entsprechende Ausnehmungen einer Halterungseinrichtung an der Spinnereimaschine eingelegt wird, so daß ihr Anbringen und ihr Wegnehmen mit einem einfachen Handgriff möglich wird, ohne daß es notwendig ist, mit speziellen Werkzeugen irgendwelche Schraubverbindungen oder ähnliches zu lösen. Dadurch wird das Anbringen der Putzeinrichtung, ein eventuell erforderliches Austauschen, das Wegnehmen sowie die Reinigung der Putzeinrichtung sehr schnell und zeitsparend möglich, so daß ein dadurch verursachtes Stilliegen der Spinnereimaschine stark verkürzt werden kann, was den Betrieb der Maschine wirtschaftlicher macht. Da die gesamte Putzeinrichtung mit der Spinnereimaschine nur durch die in die AusnehmungenVeangelegTin iagerzap^ia verbunden ist, kann sie auch während des Betriebs der Spinnereimaschine von den zu putzenden Walzen abgehoben und hochgeklappt werden, indem sie um diese Lagerzapfen geschwenkt wird. Der über die Schubstange des Exzenterantriebs und den Winkelhebel erfolgende Antrieb des umlaufenden endlosen Bandes wird dabei nicht unterbrochen.
In einer zweckmäßigen Ausführungsform der Erfindung ist der Winkelhebel an dem mit der Klinke bzw. der Antriebswelle der Einwegkupplung verbundenen Ende des Klinkenarms drehbar auf der Achse der Antriebswalze gelagert und die vorstehenden Zapfen sind fest an dem die Umlenkwalze tragenden Rahmen der Putzeinrichtung angebracht. Die Zapfen sind dabei im allgemeinen an einem Ende dieses Rahmens angebracht, so daß durch das Eigengewicht dei Putzeinrichtung ein ausreichend hohes Drehmoment um
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diese Lagerzapfen erzeugt wird, das den Anpreßdruck für das frei auf den zu putzenden Walzen aufliegende Endlosband liefert.
Um den Winkelhebel in einfacher Weise mit dem Klinkenarm zu verbinden, kann diese Ausführungsform der Erfindung vorteilhafterweise so ausgestaltet sein, daß an dem der Achse der Antriebswalze entgegengesetzten Ende des Klinkenarms ein Zapfen ausgebildet ist, der in eine Ausnehmung des Winkelhebels eingreift.
In einer anderen Ausführungsform der Erfindung ist der Winkelhebel an dem dem mit der Klinke bzw. der Antriebswelle der Einwegkupplung verbundenen Ende entgegengesetzten Ende des Klinkenarms drehbar gelagert, und an diesem Ende des Klinkenarms sind die vorstehenden Zapfen zur Lagerung der Putzeinrichtung ausgebildet. Diese Ausführungsform hat den Vorteil, daß sie auch in solchen Fällen verwendet v/erden kann, bei denen die zu putzenden Walzen nicht ortsfest in der Spinnereimaschine laufen. Solche Spinnereimaschinen sind insbesondere die Flachkämmaschinen, bei denen sowohl der Kamm als auch die Oberwalze der Zuführungswalzen eine schwingende Bewegung ausführen. Mit den bisher bekannten Putzeinrichtungen war es nicht möglich, eine solche schwingende Walze zu putzen. Da bei der letzt genannten Ausführungsform der Erfindung das der Achse der Antriebswalze des endlosen Bandes entgegengesetzte Ende des Klinkenarms in der Ausnehmung von Haltestutzen an Winkelarmen der Maschine eingelegt und somit ortsfest gehalten wird, kann die in dem Rahmen der Putzeinrichtung gelagerte Antriebswalze und damit die gesamte Putζeinrichtung frei um diesen Lagerungspunkt verschwenkt werden und der schwingenden Bewegung der Zuführungswalzen der Flachkämmaschine folgen.
Insgesamt ist die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung für
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die Putzeinrichtungen einfach und robust auf gebaut, so daß sie billig hergestellt und leicht .montiert werden kann und insbesondere nicht störungsanfällig im Betrieb ist.
Im folgenden soll die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert werden,
Fig. 1 zeigt eine Befestigungsvorrichtung für eine Putzeinrichtung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung in Seitenansicht;
Pig. 2 zeigt eine Seitenansicht des Winkelhebels der Vorrichtung nach Pig. 1;
Pig. 3 zeigt eine Seitenansicht des Rahmenteiles und des Klinkenarms gemäß der Ausführungsform der Pig. 1;
Pig. 4 zeigt eine Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform der Befestigungsvorrichtung gemäß der· Erfindung, die sich für das Putzen schwingender Walzen eignet;
Pig. 5 zeigt,wie die Putzeinrichtung mit einer Befestigungsvorrichtung nach Pig. 4 der Schwingbewegung der zu putzenden Walze folgt.
Die in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Befestigung einer Putzeinrichtung eignet sich für Spinnereimaschinen mit ortsfest angebrachten Walzen.
Die Putzeinrichtung besteht aus zwei seitlichen Rahmenteilen 6, in denen drehbar die Umlenkwalzen 14 und 15 für das umlaufende endlose Band 12 gelagert sind. Während die am vorderen Ende der
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Putzeinrichtung angebrachte Umlenkwalze 15 nur zum Umlenken des Bandes dient, dient die hintere Umlenkwalze 14 außerdem zum schrittweisen Antrieb des Bandes 12 in Pfeilrichtung. Das noch durch einen im Inneren des Bandes angeordneten federnden Bügel gespannte Band 12 liegt am vorderen Ende auf den zu putzenden Oberwalzen 13 einer Spinnereimaschine auf. An dem diesem Auflageende entgegengesetzten Ende der Rahmenteile 6 sind seitlich vorstehende Zapfen 7 ausgebildet, die zur Lagerung der Putzeinrichtung in Ausnehmungen 2 eingelegt werden, welche ortsfest an der Spinnereimaschine angebracht sind. Die Ausnehmungen 2 können direkt in dem Maschinengestell ausgebildet sein, oder es können mit diesen Ausnehmungen 2 versehene Bügel 1 als Halterungseinrichtung an der Maschine befestigt v/erden, falls eine solche Spinnereimaschine nachträglich mit der Putζeinrichtung ausgerüstet werden soll.
Der schrittweise Antrieb der Antriebswalze 14 erfolgt über einen Exzenterantrieb und eine Ratschenanordnung oder eine Einwegkupplung. Die Ratschenanordnung, wie sie in der vorliegenden Ausführungsform benutzt wird, besteht aus einem Ratschenzahnkranz, der an der Antriebswalze 14 angebracht ist und hier nicht dargestellt ist. In diesen Ratschenzahnkranz greift eine Klinke 16 ein, die*hier ebenfalls nur schematisch angedeutet ist. Die Klinke 16 ist mit einem Klinkenann 9 verbunden, der drehbar auf der Achse 8 der Antriebswalze 14 sitzt, Ein Winkelhebel 4 ist drehbar an der Achse der Antriebswalze gelagert, z.B. dadurch, daß im Scheitel des Winkelhebels 4 ein Zapfen 11 ausgebildet ist, der drehbar in einer Bohrung der Achse 8 der Antriebswalze 14 gelagert ist. An dem einen Arm des Winkelhebels 4 ist die Schubstange 3 des Exzenterantriebs angelenkt, der hier nicht dargestellt ist. Am Ende des anderen Arms des Winkelhebels 4 ist eine Ausnehmung 5 vorgesehen, in die ein Zapfen 10 eingesetzt wird, der an demder Achse 8 der Antriebswalze entgegengesetzten Ende des Klinken-
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arms 9 ausgebildet ist. Auf diese Weise ist der Klinkenarm 9 für ein Verschwenken um die Ach.ee 8 der Antriebswalze fest mit dem Arm des Winkelhebels 4 verbunden, kann aber leicht von diesem gelöst oder mit diesem zusammengesetzt werden.
An dem Ende des Klinkenarmes 9, an dem der Zapfen 10 ausgebildet ist, ist weiter eine Schubstange angelenkt, die mit einem-Scherkamm verbunden ist, der parallel zu den Umlenkwalzen quer über das endlose Band 12 verläuft und seitlich in Schlitzen der Rahmenteile 6 geführt wird, die parallel zu der Oberfläche des umlaufenden Bandes 12 verlaufen. Durch die durch Pfeile in Pig. 1 angedeutete Schwingbewegung des Klinkenarmes 9 wird der Scherkamm auf der Oberfläche des Bandes 12 hin- und herbewegt, um die auf diesem angesammelten Plusen und Paserteilchen abzutrennen. Diese können entweder von einer stationären oder manuell bedienten transportablen Absaugeinrichtung entfernt werden. Diese Teile sind in der Figur nicht dargestellt.
Es soll nun die Arbeitsweise dieser Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung beschrieben werden.
Während der hintere Teil des Rahmens der Putζeinrichtung durch die in die Ausnehmungen 2 eingelegten Zapfen 7 gehalten wird, wird das Vorderteil der Putζeinrichtung, an dem diese auf den zu putzenden Walzen 13 aufliegt, an beiden Rahmenseiten durch ;je einen Stützwinkel zur Maschine hin getragen. Eine zusätzliche Befestigung der Putζeinrichtung ist nicht vorgesehen. Die Putzeinrichtung kann daher auch während des Betriebs von den zu putzenden Walzen 13 abgehoben und um die Zapfen 7 nach oben geklappt werden. Dabei wird der Antrieb des endlosen Bandes 12 nicht unterbrochen. Soll die Putζeinrichtung vollständig von der Spinnereimaschine entfernt werden, so muß lediglich der Zapfen 11 des Winkelhebels aus der Bohrung der Achse 8 herausge-
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zogen werden, worauf die Zapfen 7 auf "beiden Seiten der Putzeinrichtung und der Zapfen 10 des Klinkenarms 9 nach oben aus ihren jeweiligen Ausnehmungen 2 "bzw. 5 herausgehoben werden können. Die gesamte Putzeinrichtung bestehend aus den Seitenteilen 6, den Umlenkwalzen, dem umlaufenden Band, dem Klinkenhebel 9 und dem Scherkamm kann auf diese Weise von der Spinnereimaschine weggenommen werden, ohne daß ein Werkzeug oder ein weiterer Handgriff erforderlich ist. In umgekehrter Weise kann die Putzeinrichtung ebenso einfach wieder eingesetzt werden.
Der auf einer Welle der Spinnereimaschine sitzende Exzenterantrieb erteilt der Schubstange 3 eine Auf- und Abbewegung, so daß der Winkelhebel 4, wie es in den Fig. 1 und 2 durch Pfeile angedeutet ist, um die Achse 8 der Antriebswalze 14 geschwenkt wird. Da der Zapfen 10 des Klinkenarms 9 fest in der Ausnehmung 5 des Winkelhebels 4 sitzt, wird der Klinkenarm 9 zusammen mit dem Winkelhebel 4 um die Achse 8 verschwenkt. Bei dem Verschwenken des Klinkenarms 9 im Uhrzeigersinn der Fig· 2 und 3 greift dabei die mit diesem Klinkenarm 9 verbundene Klinke 16 in den Ratschenzahnkranz ein und dreht die Antriebswalze 14 im Uhrzeigersinn, so daß das endlose Band 12 um einen Schritt transportiert wird. Anstelle des Ratschenzahnkranzes kann die Antriebswalze 14 auch durch eine Einwegkupplung im Uhrzeigersinn bewegt werden. Dabei wird gleichzeitig der nicht dargestellte Scherkamm so verschoben, daß er praktisch in Bezug auf die Oberfläche des gleichzeitig beförderten Bandes 12 in Ruhe bleibt. Bei dem anschließenden Verschwenken des Winkelhebels im G-egen-Uhr zeiger sinn bei der Abwärtsbewegung der Schubstange 3 läuft die Klinke 16 wirkungslos über den Ratschenzahnkranz, bzw, die Einwegkupplung wird entriegelt, so daß die Antriebswalze 14 nicht gedreht und das endlose Band 12 nicht transportiert wird. Der nicht gezeigte Scherkamm wird jedoch dabei nach links gezogen, so daß er sich relativ zu dem nun ruhenden
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Band 12 bewegt und zur Abtrennung der Flusen und Faserreste über die Oberfläche des Bandes schabt. Mit der anschließenden Aufwärtsbewegung der Schubstange 3 .wiederholt sich der beschriebene Ablauf.
In Fig. 4 ist eine andere Ausführungsfonn der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Befestigung der Putzeinrichtung dargest-ellt. Diese Befestigungsvorrichtung eignet sich insbesondere für Spinnereimaschinen mit einer schwingenden Oberwalze, wie z.B. zum Putzen der schwingenden Oberwalze einer Flachkämmmaschine. Wie in dem zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel läuft das endlose Band über die Umlenkwalze 15 und die Antriebswalze 14, die in der Einfachheit halber hier nicht dargestellten seitlichen Rahmenteilen gelagert sind. Die Antriebswalze H kann mit einem Ratschenzahnkranz ausgestattet sein, in den die Klinke 16 eingreift, die mit dem Klinkenarm 9 verbunden ist. In diesem Falle ist das mit der Klinke 16 versehene Ende des Klinkenarms 9 drehbar auf der Achse 8 der Antriebswalze 14 gelagert. In der hier dargestellten Ausführungsform ist jedoch die Antriebswalze 14 mit einer Einwegkupplung ausgestattet, deren Antriebswelle mit dem Klinkenarm 9 verbunden ist. Insoweit stimmt diese Ausführungsform mit der zuvor beschriebenen Ausführungsform überein. Zum Unterschied von dieser zuvor beschriebenen Ausführungsform ist in der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform jedoch der Winkelhebel 4' an seinem Scheitel drehbar an einem Zapfen 10' gelagert, der an dem der Achse 8 der Antriebswalze 14 entgegengesetzten Ende des Klinkenarms 9 ausgebildet ist. An dem einen Arm des Winkelhebels 4' ist wie zuvor die Schubstange 3 des Exzenterantriebs angelenkt. Der andere Arm des Winkelhebels 4f
weist ein Langloch 17 auf, das das vorspringende Ende der Achse 8 oder einen Verlängerungszapfen dieser Achse 8 umschließt. Auf diese Weise ist wie bei dem zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel dieser Arm des Winkelhebels 4f mit dem Klinkenarm 9 so verbunden, daß diese nur gemeinsam durch die Schubstange 3 verschwenkt werden können.
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-ΙΟ-Ein weiterer wesentlicher Unterschied dieser Ausführungsform gegenüber der zuvor beschriebenen besteht darin, daß der an dem Klinkenann 9 ausgebildete Zapfen 10' seitlich von der Putzeinrichtung vorsteht und als Lagerzapfen dient, der zur Halterung der Putzeinrichtung in eine Ausnehmung eines Haltestutzens 21, der über einen Winkelarm mit der Spinnereimaschine verbunden ist, eingesetzt wird. Der Zapfen 10' wird durch diese Lagerung in der Ausnehmung des Haltestutzens 21 ortsfest gehalten, so daß durch die Auf- und Abbewegung der Schubstange 3 der Winkelhebel 4' und mit ihm der Klinkenarm 9 um diesen Zapfen 10' verschwenkt werden.
An der Achse des Zapfens 10' ist weiter schwenkbar ein Bügel 18 angebracht, an dem der Scherkaram 19 angelenkt ist.
Es soll nun an Hand von Fig. 5 die Arbeitsweise der Vorrichtung gemäß dieser Ausführungsform der Erfindung erläutert werden:
In Fig. 5 ist zur Vereinfachung der Darstellung der Winkelhebel 41 und die ihn betätigende Schubstange 3 weggelassen. Bei einer Flachkämmaschine, wie sie in den Fig. 4 und 5 durch die Oberwalzen 13, die Unterwalzen und den Kamm 20 angedeutet ist, geschieht das Abziehen des zwischen den Oberwalzen und Unterwalzen durchgeführten Faserbandes stoßweise, wobei die sich an der Abzugsseite befindende Oberwalze 13, d.h. in Fig. 5 die rechte Oberwalze, in die gestrichelt dargestellte Stellung schwingt, um zu ermöglichen, daß der Kamm 20 in die gestrichelt dargestellte Stellung schwingen und in das Faserband eingreifen kann. Da bei dieser Ausführungsform der Erfindung der Klinkenarm 9 über den Zapfen 10' und den Haltestutzen 21 an der Flachkämmaschine gelagert ist, kann er um diesen Zapfen 10' verschwenkt werden, wobei die Achse 8 der Antriebswalze 14 und mit dieser die gesamte aus Umlenkwalze
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15, endlosem Band 12 und Scherkamm 19 bestehende Putzeinrichtung diese Schwenkbewegung mitmacht und in die in Fig. 5 gestrichelt gezeichnete Lage schwingt'. Auf diese Weise "bleibt das endlose Band 12 in seinem vorderen Teil auch bei der
Schwingbewegung der Oberwälze 13 ständig mit dieser in Berührung, so daß die Reinigung dieser Oberwalze durch die
Schwingbewegung nicht beeinträchtigt wird. Wenn die Oberwalze 13 wieder in ihre ausgezogen dargestellte Lage zurückkehrt, folgt auch die Put ζ einrichtung dieser Bewegung, und
kehrt ebenfalls in die in Pig. 5 ausgezogen dargestellte Lage zurück. Die Schwingbewegung der Putζeinrichtung wird über den Exzenterantrieb synchron zu der Schwingung von Oberwalze und Kamm gesteuert. Die Schwingungsfrequenz beträgt bei modernen Kämmaschinen bis zu 250/Minute. Bei dieser Schwingbewegung
wird über den Klinkenarm 9 und den Ratschenantrieb oder die
Einwegkupplung auch das endlose Band 12 schrittweise \tfeiterbewegt, wobei der Scherkamm 19 entlang der Oberfläche des
Bandes schabt und die darauf angesammelten ITusen und Easerteilchen entfernt.
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Claims (4)

  1. Patentansprüche
    Vorrichtung zum Befestigen einer für die Walzen υοώ. Spinnereimaschinen vorgesehenen Putzeinrichtung,die aus einem mit den zu putzenden Walzen in Berührung stehenden, über Umlenkwalzen umlaufenden endlosen Band, das durch einen Exzenterantrieb über eine mit einer Ratsche oder einer Einwegkupplung versehene Umlenkwalze schrittweise angetrieben wird, und einem entlang der Oberfläche dieses Bandes hin- und herbewegbaren Scherkamm besteht, dadurch gekennzeichnet , daß die Klinke (16) des Ratschenantriebs bzw. die Antriebswelle der Einwegkupplung mit einem Klinkenarm (9) verbunden ist, der an seinem mit der Klinke bzw. der Antriebswelle verbundenen Ende drehbar auf der Achse (8) der Antriebswalze (14) des endlosen Bandes (12) sitzt und an dessen anderem Ende ein den Scherkamm (19) hin- und herbewegendes Gestänge angelenkt ist, daß an einem Ende des Klinkenarms (9) drehbar ein Winkelhebel (4,4!) gelagert ist, dessen einer Arm am entgegengesetzten Ende des Klinkenarms (9) angreift und an dessen anderen Arm die Schubstange (3) des Exzenterantriebs angelenkt ist, und daß an beiden Seiten der Putζeinrichtung je ein vorstehender Zapfen vorgesehen ist, der in eine entsprechende, mit der Spinnereimaschine fest verbundene lagerausnehmung einlegbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkelhebel (4) an dem mit der Klinke (16) bzw. der Antriebswelle der Einwegkupplung verbundenen Ende des Klinkenarms (9) drehbar auf der Achse (8) der Antriebswalze (14) gelagert ist, und daß die vorstehenden Zapfen (7) fest an dem die Umlenkwalzen (14,15) tragenden Rahmen (6) der Putzeinrichtung angebracht sind.
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    -vt-
    -Ih-
  3. 3« Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem der Achse (8) der Antriebswalze (14) entgegengesetzten Ende des Klinkenarms (9) ein Zapfen (10) ausgebildet ist, der in eine Ausnehmung (5) des Winkelhebels (4) eingreift.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkelhebel (41) an dem dem mit der Klinke (16) bzw. der Antriebswelle der Einwegkupplung verbundenen Ende entgegengesetzten Ende des Klinkenarms (9) drehbar gelagert ist, und daß an diesem Ende des Klinkenarms (9) die vorstehenden Zapfen (101) zur Lagerung der Putζeinrichtung in Ausnehmungen von Haltestutzen (21) an Winkelarmen der Spinnereimaschine ausgebildet sind.
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