DE2421644C3 - Hydraulikspanner - Google Patents
HydraulikspannerInfo
- Publication number
- DE2421644C3 DE2421644C3 DE19742421644 DE2421644A DE2421644C3 DE 2421644 C3 DE2421644 C3 DE 2421644C3 DE 19742421644 DE19742421644 DE 19742421644 DE 2421644 A DE2421644 A DE 2421644A DE 2421644 C3 DE2421644 C3 DE 2421644C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- clamping
- piston
- hydraulic
- clamping body
- screw
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000003801 milling Methods 0.000 description 4
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 2
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 2
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 2
- 239000000945 filler Substances 0.000 description 2
- 230000004323 axial length Effects 0.000 description 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 230000001413 cellular effect Effects 0.000 description 1
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 238000012856 packing Methods 0.000 description 1
- 229920001296 polysiloxane Polymers 0.000 description 1
- 230000036316 preload Effects 0.000 description 1
- 238000004904 shortening Methods 0.000 description 1
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Hydraulikspanner zum Aufspannen von Werkstücken oder Werkzeugen
auf Maschinenteilen, wobei der Hydraulikspannei am Maschinenteil befestigbar ist, bestehend aus einerr
Spannkörper mit zylindrisch abgesetzter Bohrung einem darin abgedichtet geführten Spannkolben mil
gegenüber dem Kolbenschaft verbreitertem Kolben kopf, einer zwischen dem Kolbenschaft und dei
Wandung des im Durchmesser größeren Bohrungsteils gelegenen, in axialer Richtung von der Bohrungsschulter
einerseits und der Koibenkopfschulter andererseits begrenzten Ringkammer, einem das darin befindliche
hydraulische Druckmittel über eine Zuleitung beaufschlagenden, von Hand zu betätigenden, im Spannkolben
angeordneten Druckerzeuger, insbesondere einer Stellschraube mit Stellkolben, und einem an dem aus
dem Spannkörper herausragenden Spannkolbenschaft angeordneten Spannwiderlager für das zwischen
letzterem und dem Spannkörper einzuspannende Werkstück oder Werkzeug.
Hydraulikspanner obiger Art sind bekannt (CH-PS 5 02 158). Sie stellen in sich geschlossene, autarke
hydraulische Spannelemente dar, da sie unabhängig von äußeren Druckmittel-Zuleitungen oder besonderen
Druck.nittelquellen sind und für die verschiedenartigsten
Aufspannzwecke verwendet werden können. Bei dem vorbekannten Hydraulikspanner ist der Druckerzeuger
in der den Spannkolbenkopf bildenden Stirnfläche des Spannkolbens angeordnet, während der aus
dem Spannkörper herausragende Kolbenschaft über ein Schraubgewinde in eine mit einer entsprechenden
Innengewindebohrung versehene Antriebswelle einer Werkzeugmaschine eingeschraubt ist, die hier also das
Spannwiderlager bildet, zwischen dem einerseits und dem Spannkörper bzw. dessen Stirnflansch andererseits
das aufzuspannende Werkzeug, beispielsweise für das Stoßen von Zahnradzähnen, eingespannt ist. Dieser
vorbekannte Hydrauiikspanner ist aber noch verhältnismäßig schwierig zu handhaben. So muß hier zum
Aufspannen des Werkzeuges dieses zunächst auf die Stirnseite der Maschinenspindel aufgesetzt und gehalten
werden, um daraufhin den gesamten aus Spannkclben und Spannkörper bestehenden Hydrauiikspanner in
die Maschinenspindel einzuschrauben. Da sowohl das Werkzeug als auch der Hydrauiikspanner ein erhebliches
Gewicht besitzen, ist eine solche Aufspannmontage mit nicht unerheblichen Schwierigkeiten verbunden.
Hinzu kommt, daß die zum Einschrauben des Hydraulikspanners notwendige Drehbewegung hier über den
Spannkörper aufgebracht werden muß, der dafür eine besondere Verdrehsicherung gegenüber dem Spannkolben
erfordert. Weiterhin ist es hier von Nachteil, daß der Hydrauiikspanner mit; seinen räumlich sperrenden
Teilen, nämlich seinem entsprechend größeren Spannkolbenkopf und dem ihn umgebenden Spannkörper,
weit über die Einspannfläche des aufzuspannenden Gegenstandes vorsteht, hier also einen entsprechend
großen Platz erfordert.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Hydrauiikspanner zu schaffen, der bei gedrängter
Bauart wesentlich leichter gehandhabt werden kann. Diese Aufgabe wird, ausgehend von einem Hydrauiikspanner
der eingangs erwähnten Gattung, erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Spannkörper am
Maschinenteil befestigbar ist und der Druckerzeuger in der Stirnseite des zum aufzuspannenden Werkstück
oder Werkzeug weisenden Spannkolbenschaftes eingebaut ist. Auf diese Weise kömmt man zu einem
Hydrauiikspanner, bei dem zum Aufspannen des Werkstückes oder Werkzeuges zunächst der Hydraulik-
spanner über seinen Spannkörper an dem betreffenden Maschinenteil befestigt und erst danach das aufzuspannende
Werkzeug od. dgl. über den Spannkolbenschaft des Hydraulikspanners gestreift und dort vorzugsweise
mittels einer auf dem mit entsprechendem Schraubgewinde versehenen Spannkolbenschafi sitzenden, das
Spannwideriager bildenden Spannmutter schraubbefestigt wird, um alsdann durch Betätigen der Stellschraube
des Druckerzeugers hydraulisch fest aufgespannt zu werden. Diese Einspannweise ist insbesondere dann von ι
Vorteil, wen/i es sich um die Aufspannung von Werkstücken oder Werkzeugen auf horizontal verlaufenden
Maschinenspindeln oder am unteren Ende von senkrecht angeordneten Maschinenspindeln handelt,
weil sich dabei durch die nacheinander erfolgende, ι getrennte Anbringung des Hydraulikspanners und des
zu befestigenden Werkstückes eine wesentliche Gewichtsentlastung ergibt, die besonders bei größeren und
schwereren Werkstücken oder Werkzeugen und Hydraulikspannern für die Bedienungsperson vorteilhaft
ist. Da die für die Handhabung des Hydraulikspanners notwendigen Teile, nämlich die Spannmutter und die
zum Druckerzeuger gehörende Stellschraube, auf der gleichen Seite des Hydraulikspanners, nämlich vor dem
aufzuspannenden Werkstück oder Werkzeug liegen, sind sie hier bequem zugänglich und engen das vor dem
aufzuspannenden Gegenstand liegende Einspannfeld praktisch so gut wie nicht ein.
Es sei hier erwähnt, daß es bei Hydraulikspannern (deutsche Offenlegungsschrift 20 65 506) an sich bekannt
gewesen ist, diese zunächst auf einem Aufspanntisch zu befestigen und erst dann das aufzuspannende
Werkzeug über den Hydraulikspanner zu schieben und mittels einer das Spannwiderlager bildenden Spannmutter
festzulegen. Es handelt sich dabei aber um einen Hydraulikspanne1· gänzlich anderer Bauart und Wirkungsweise.
So wird bei ihm die eigentliche Aufspannkraft nicht durch das hydraulische Druckmittel, sondern
durch ein im Spannkörper untergebrachtes, entsprechend vorgespanntes Tellerfederpaket aufgebracht, das
lediglich zum jeweiligen Auf- bzw. Abspannen des Werkzeuges durch das über eine äußere Druckmittelleitung
zu- bzw. abzuführende hydraulische Druckmittel vorübergehend stärker zusammengedrückt und damit
unwirksam gemacht werden kann, um die Spannmutter fest- bzw. losschrauben zu können. Darüber hinaus ist
hier nicht der Spannkörper, sondern der mit entsprechendem Gewinde versehene Spannkolbenschaft im
Aufspanntisch verschraubt bzw. in einer darin vorhandenen T-Nut befestigt, so daß das aufzuspannende
Werkzeug mit einer entsprechend großen Bohrung versehen sein muß, um damit über den gesamten
Spannkörper geschoben werden zu können, auf dem es mittels der am Außenumfang des Spannkörpers
sitzenden Spannmutter festgeschraubt wird.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann in das mit dem eingebauten Druckerzeuger versehene, mit
einem entsprechenden Schraubinnengewinde versehene Spannkolbenende ein Spannrohr eingeschraubt sein,
das an seinem anderen Ende die aufgeschraubte Spannmutter aufweist und innen eine axial durchgehende
Betätigungsstange für den Druckerzeuger enthält. Ein solcher Hydraulikspanner kann über das Spannrohr
und die darin angeordnete Betätigungsstange auch zum Aufspannen besonders starkwandiger Werkstücke oder
Werkzeuge verwendet werden.
Schließlich sieht die Erfindung noch vorteilhafte Befestigungsmöglichkeiten für den am Maschinenteil zu
befestigenden Spannkörper vor, wobei die betreffenden Befestigungsmittel in den Unteraniprüchen 4 bis 7
gekennzeichnet sind.
In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele ■ erfindungsgemäß beschaffener Hydrauiikspanner dargestellt.
Es zeigt
F i g. 1 einen teilweise geschnittenen Hydrauiikspanner,
der mit seinem Spannkörper über ein daran sitzendes T-förmiges Befestigungsprofil auf einem mit
■ einer entsprechenden T-Nut versehenen Aufspanntisch befestigt ist,
F i g. 2 und 3 im Schnitt und in der Draufsicht einen Hydrauiikspanner mit quaderförmig gestaltetem und
Schraubbefestigungsbohrungen aufweisenden Spannkörper,
Fig. 4 einen mit einem als Verlängerungsteil dienenden aufgesetzten Spannrohr und darin untergebrachter
Betätigungsstange versehenen Hydrauiikspanner,
ο Fig. 5, 6 und 7 weitere Anwendungs- bzw. Befestigungsmöglichkeiten
des neuen Hydraulikspanners.
Der in F i g. 1 dargestellte Hydrauiikspanner besteht
im wesentlichen aus dem Spannkörper 1 mit einer zylindrischen abgesetzten Bohrung 2, einem darin
abgedichtet geführten Spannkolben 3 mit gegenüber dem Kolbenschaft 3' verbreitertem Kolbenkopf 3" und
einer am Ende des Kolbenschaftes 3' auf einem hier vorhandenen Gewinde 3'" aufgeschraubten Spannmutter
4. Zwischen der Wandung des im Durchmesser }o größeren Bohrungsteiles 2' und dem Spannkolbenschaft
3' ist eine Ringkammer 5 vorgesehen, die mit einem hydraulischen Druckmittel, z. B. öl, Silikon, Plastikmasse,
Fett od. dgl., gefüllt ist. In axialer Richtung wird die Ringkammer 5 von den Ringdichtungen 6 und 7
;.s · begrenzt, die an der Bohrungsschulter bzw. an der Schulter des Spannkolbenkopfes 3" befestigt sind. Die
Bohrung 2 ist rückwärtig durch einen auf dem Spannkörper 1 aufgeschraubten Einspannboden 8 mit
daran sitzendem Einspann-, insbesondere T-Profil 8' abgedeckt. Mit Hilfe dieses T-Profils kann der
Hydrauiikspanner in entsprechende T-Nuten 16' von Aufspanntischen 16 eingeschoben bzw. darin gehalten
werden. Er dient im vorliegenden Falle zum Aufspannen des Werkstücks 17 auf dem Aufspanntisch 16.
In dem von der Spannmutter 4 umgebenen Ende des Spannkolbenschaftes 3' ist die als Druckerzeuger
dienende Stellschraube 9 zusammen mit dem Stellkolben 10 angeordnet. Der mit der Dichtung 11 versehene
Spannkolben 10 dichtet gegen die Kammer 12 ab, die so über die Druckmittelleitung 13 im Spannkolben 3 mit
der Ringkammer 5 verbunden ist. Durch entsprechendes Einschrauben der Stellschraube 9 mit Hilfe eines in ihre
Innensechskantöffnung einzusetzenden Steckschlüssels wird der Stellkolben 10 tiefer in die Kammer
hineingedrückt, wodurch das darin sowie in der Verbindungsleitung 13 und in der Ringkammer
vorhandene Druckmittel unter stärkere Druckvorspannung gesetzt, mithin der Spannkolben 3 auf Zug
beansprucht wird.
Zum Aufspannen des Werkstücks 17 auf dem Tisch wird zunächst der Hydrauiikspanner mit seinem
Spannkörper 1 und dem daran vorhandenen Befestigungsprofil 8' auf dem Tisch 16 befestigt. Alsdann wird
das Werkstück 17 aufgesetzt. Danach wird die Spannmutter 4 aufgeschraubt und angezogen. Da dazu
nur ein geringer Spanndruck notwendig ist, kann letzteres auch lediglich von Hand geschehen. Schließlich
wird durch Betätigen der Stellschraube 9 das Druckmit-
tel unter Druck bzw. stärkere Vorspannung gesetzt, wodurch der Spannkolben 3 mit seiner Spannmutter 4
gegenüber dem Spannkörper 1 verschoben und dadurch das Werkstück 17 zwischen der Spannmutter 4 und dem
Aufspanntisch 16 fest eingespannt wird. Zum Lösen dieser Spannverbindung wird die Stellschraube 9
zurück- bzw. leicht herausgedreht, wodurch ein entsprechender Druckabbau im hydraulischen Druckmittel
erfolgt. Sodann kann die Spannmutter 4 gelöst werden.
Im Falle der F i g. 2 und 3 ist der Spannkörper 1 nicht von zylindrischer, sondern von im wesentlichen
quaderförmiger Gestalt. Er besitzt an seinen vier Ecken
Schraubbefestigungsbohrungen 22, die an ihren Enden entsprechend erweiterte Bohrungsabsätze 22' aufweisen,
um die Köpfe entsprechend beschaffener Befestigungsschrauben versenkt aufnehmen zu können, so daß
die Stirnflächen des Spannkörpers 1 als glatte Aufspannflächen verwendet werden können. Die im
Spannkörper 1 vorhandene Bohrung 2 ist hier durch eine membranartige Platte 23 abgedeckt, die durch den
Seegerring 24 gehalten wird. In diesem wie auch in anderen Fällen kann zwischen der Abdeckung 23 und
dem Spannkolbenkopf 3" ein Rückfederungsorgan, beispielsweise Zellkörper-Kunststoff 15 untergebracht
sein. Auch eine Schraubendruckfeder könnte dessen Aufgabe übernehmen. Das Rückfederungsorgan bewirkt,
daß beim Lösen der Stellschraube 9 der Spannkolben 3 eine entsprechende Lösebewegung
gegenüber dem Spannkörper 1 vollführt, so daß die Spannmutter 4 entsprechend leichter gelöst werden
kann.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 4 dient der Hydraulikspanner zum Aufspannen eines besonders
dicken Werkstückes 17" auf dem mit einer T-Nut 16' versehenen Auflagertisch 16. Zu diesem Zweck ist an
dem mit der eingebauten Stellschraube 9 und dem Stellkolben 10 versehenen Spannkolbenende ein mit
Innengewinde 31V versehener Fortsatz 3V vorgesehen, in
welchem das mit entsprechendem Außengewinde versehene Spannrohr 25 eingeschraubt ist. Am anderen
Ende des Spannrohrs 25 ist wiederum eine Spannmutter 4 aufgeschraubt. Durch das Spannrohr geht axial eine
Betätigungsstange 26 hindurch, die an ihrem unteren Ende in den Innensechskant der Stellschraube 9 greift
und an ihrem oberen Ende einen mit einem entsprechenden Innenvielkant versehenen Betätigungskopf 26'
aufweist. Auf diese Weise kann der Hydraulikspanner über das Spannrohr 25 und die darin angeordnete
Betätigungsstange 26 in der herkömmlichen Weise auch für besonders starkwandige Werkstücke verwendet
werden. Durch Bereithaltung mehrerer verschieden langer Spannrohre 25 und Betätigungsstangen 26 kann
man auch verschiedene Kombinationen von Spannrohr 25 und Betätigungsstange 26 und damit eine weitestgehende
Einspannlängenanpassung des Hydraulikspanners an die verschiedenartigsten Werkstückhöhen und
-formen erzielen.
Im Falle der F i g. 5 ist der Spannkörper 1 an seinem
Außenumfang teilweise mit einem Schraubbefestigungsgewinde 1" bzw. V" versehen, mit dessen Hilfe
der Hydraulikspanner in entsprechende Gewindebohrungen 27 einer Aufspannplatte 28 einschraubbar ist.
Die linke Hälfte der Fig.5 zeigt dabei, wie der Spannkörper 1 von unten in die Spannplatte 28
eingeschraubt werden kann, wohingegen die rechte Hälfte das von oben erfolgende Einschrauben des
Spannkörpers 1 in der Platte 28 veranschaulicht Der Spannkörper 1 kann natürlich auch über eine gesamte
ίο axiale Länge mit einem Schraubbefestigungsgewinde
versehen sein.
In F i g. 6 dient der Hydraulikspanner zum Befestigen einer Fräserscheibe 29 an der Spindel 30 einer
Fräsmaschine. Zu diesem Zweck ist an dem vom
ι j Spannkolbenschaft 3' durchdrungenen Ende des Spannkörpers
1 ein Überwurfring 31 vorgesehen, der mit Hilfe der durch die Befestigungslöcher 32 greifenden
Schrauben 33 an der Stirnseite der Maschinenspindel 30 befestigt ist und die Zentrierung des Hydraulikspanners
bewirken kann. Der Ring 31 bildet im vorliegenden Falle mit seiner Schulter 3 Γ zugleich das Einspannwiderlager
für die Spannmutter 4 bzw. die dazwischen eingespannte Fräserscheibe 29. Der Spannkolben 3
steht unter Wirkung der Schraubendruckfeder 19, die sich hier direkt an der Schulter 30' der Spindel 30
abstützt. Zum Einspannen der auf den Spannkolben 3' aufgesetzten Fräserscheibe 29 wird hier zunächst
wieder die Spannmutter 4 leicht angezogen, während danach durch Eindrehen der Stellschraube 9 und
entsprechendes Verschieben des Stellkolbens 10 das Druckmittel unter stärkere Vorspannung gesetzt und
dadurch der Spannkolben 3 entsprechend beaufschlagt wird. Entsprechend dem hydraulischen Übersetzungsverhältnis
zwischen Stellkolben 10 und der wirksamen Spannkolben-Beaufschlagungsfläche, die durch seine
vorspringende Kopfschulter 3VI gebildet wird, können
auch hier — wie in allen anderen Fällen — verhältnismäßig große Einspannkräfte erzielt werden.
Im Falle der Fig.7 ist anstelle eines besonderen Überwurfringes am Spannkörper 1 ein zu dessen direkter stirnseitiger Befestigung an der Werkzeugmaschinenspindel 30 dienender Befestigungsflansch 1IV vorgesehen, der mit entsprechenden Schraubbefestigungslöchern 32 versehen ist.
Im Falle der Fig.7 ist anstelle eines besonderen Überwurfringes am Spannkörper 1 ein zu dessen direkter stirnseitiger Befestigung an der Werkzeugmaschinenspindel 30 dienender Befestigungsflansch 1IV vorgesehen, der mit entsprechenden Schraubbefestigungslöchern 32 versehen ist.
Wie die Praxis gezeigt hat, ist es notwendig, daß die die Ringkammer 5 begrenzenden Abdichtungen 6 und 7
einen bestimmten Mindestabstand voneinander haben, das Volumen der Ringkammer 5 also nicht beliebig klein
gehalten werden kann. Da praktisch alle Druckmittel eine, wenn auch nur geringe Kompressibilität besitzen,
ist der Stellweg der Stellschraube 9 zur Erzielung eines bestimmten Spanndrucks entsprechend länger. Um
daher diese Stellwege zu verkürzen, kann — wie F i g. 1 zeigt — in der Ringkammer 5 zwischen deren beider
Abdichtungen 6, 7 noch ein das dem Druckmittel hiei zur Verfügung stehende Volumen verringernder unela
stischer Füllkörper, z. B. ein Füllring 41, vorgeseher sein. Ein solcher Füllring 41 kann aus Metall oder aucl
geeignetem Kunststoff bestehen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Hydraulikspanner zum Aufspannen von Werkstücken oder Werkzeugen auf Maschinenteilen, >
wobei der Hydraulikspanner am Maschinenteil befestigbar ist, bestehend aus einem Spannkörper
mit zylindrisch abgesetzter Bohrung, einem darin abgedichtet geführten Spannkolben mit gegenüber
dem Kolbenschaft verbreitertem Kolbenkopf, eine ι ο zwischen dem Kolbenschaft und der Wandung des
im Durchmesser größeren Bohrungsteils gelegenen, in axialer Richtung von der Bohrungsschulter
einerseits und der Kolbenkopfschulter andererseits begrenzten Ringkammer, einem das darin befindliehe
hydraulische Druckmittel über eine Zuleitung beaufschlagenden, von Hand zu betätigenden, im
Spannkolben angeordneten Druckerzeuger, insbesondere einer Stellschraube mit Stellkolben, und
einem an dem aus dem Spannkörper herausragendem Spannkolbenschaft angeordneten Spannwiderlager
für das zwischen letzterem und dem Spannkörper einzuspannende Werkstück oder Werkzeug,
dadurch gekennzeichnet, daß der Spannkörper (1) am Maschinenteil befestigbar ist und der
Druckerzeuger (9, 10) in der Stirnseite des zum aufzuspannenden Werkstück oder Werkzeug weisenden
Spannkolbenschaftes (3') eingebaut ist.
2. Hydraulikspanner nach Anspruch 1, mit auf dem Spannkolbenschaft angeordnetem Schraubgewinde,
dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager eine Spannmutter (4) ist.
3. Hydraulikspanner nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in das mit dem
eingebauten Druckerzeuger (9, 10) versehene, mit einem entsprechenden Schraubinnengewinde (3IV)
versehene Spannkolbenende (3V) ein Spannrohr (25)
eingeschraubt ist, das an seinem anderen Ende die aufgeschraubte Spannmutter (4) aufweist und innen
eine axial durchgehende Betätigungsstange (26) für den Druckerzeuger (9,10) enthält (F i g. 4).
4. Hydraulikspanner nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsmittel
aus einem am Boden (8) des Spannkörpers (1) sitzenden Einspann- z. B. T-Profil (8') bestehen
(Fig. 1).
5. Hydraulikspanner nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsmittel
aus einem am Außenumfang des Spannkörpers (1) vorgesehenen Schraubbefestigungsgewinde (1" bzw.
Γ") bestehen (F ig. 5).
6. Hydraulikspanner nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsmittel
aus einem an dem vom Spannkolbenschaft (3') durchdrungenen Ende des Spannkörpers (1) sitzenden,
zugleich das Einspannwiderlager (31') für die Spannmutter (4) bildenden Überwurfring (31) mit
Schraubbefestigungslöchern (32) bestehen (F i g. 6).
7. Hydrauiikspanner nach den Ansprüchen 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsmittel f>o
aus einem am Spannkörper (1) sitzenden, mit Schraubbefestigungslöchern (32) versehenen Befestigungsflansch
(1IV) bestehen (F i g. 7).
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742421644 DE2421644C3 (de) | 1974-05-04 | Hydraulikspanner | |
| AT305675A AT338070B (de) | 1974-05-04 | 1975-04-21 | Hydraulikspanner |
| CH518375A CH591309A5 (de) | 1974-05-04 | 1975-04-23 | |
| FR7513308A FR2269400A1 (en) | 1974-05-04 | 1975-04-24 | Hydraulic clamping unit for machine tool - has hand pump and supply passage for annular chamber in piston rod |
| BE156023A BE828680A (fr) | 1974-05-04 | 1975-05-02 | Element hydraulique de serrage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742421644 DE2421644C3 (de) | 1974-05-04 | Hydraulikspanner |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2421644A1 DE2421644A1 (de) | 1975-11-13 |
| DE2421644B2 DE2421644B2 (de) | 1977-05-18 |
| DE2421644C3 true DE2421644C3 (de) | 1977-12-29 |
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE102013003053B4 (de) | Spannvorrichtung sowie Verfahren zum Spannen von Werkstücken mit axial verschiebbarer Spannschraube in axial verschiebbarem Stößel | |
| DE19729249A1 (de) | Spannfutter | |
| EP0753368B1 (de) | Spannvorrichtung zum genauen gegenseitigen Fixieren zweier Bauteile | |
| CH668021A5 (de) | Druckmittelbetaetigte spannvorrichtung zum spannen von werkzeugen oder werkstuecken. | |
| DE3623143C2 (de) | Fluidbetätigter Zylinder | |
| DE10163365B4 (de) | Spannfutter zum Festspannen dünner, scheibenförmiger Werkstücke | |
| DE2508868A1 (de) | Werkzeug zum abdrehen eines ringfoermigen ventilsitzes | |
| DE2421644C3 (de) | Hydraulikspanner | |
| DE102018119980A1 (de) | Spann- oder Greifeinrichtung | |
| DE2338903A1 (de) | Verbesserung an oder in verbindung mit werkstueck-haltern | |
| DE9313711U1 (de) | Kraftschrauber | |
| DE3014744A1 (de) | Hydraulische spannvorrichtung | |
| DE2421644B2 (de) | Hydraulikspanner | |
| EP1473110A1 (de) | Spannelement zum Spannen von Werkstücken auf Maschinentischen, Vorrichtungen oder Paletten | |
| DE2360750B2 (de) | Schnellspannvorrichtung zum selbsttätigen Festspannen von Werkzeugplatten in Pressen | |
| DE2612630C2 (de) | Hydraulikspanner | |
| AT390822B (de) | Schnellspanneinrichtung fuer geteilte pumpenwellen, insbesondere an hauptkuehlmittelpumpen | |
| CH344887A (de) | Mit einem Kraftspannaggregat zu verbindendes Kraftspannfutter | |
| DE3904171A1 (de) | Spannelement mit einer bremseinrichtung an einem druckmittelkolben zur festhaltung bei druckausfall | |
| DE102008036859B4 (de) | Stempel an einem Schnellspanner | |
| DE2229786A1 (de) | Als einbauelement ausgebildete presse | |
| LU83867A1 (de) | Geraet zum fixieren eines befestigungsmittels | |
| CH383290A (de) | Maschinenschraubstock oder Zweibacken-Aufspannschraubstock | |
| DE3543945A1 (de) | Einspannvorrichtung fuer gerade schleifscheiben und verwendung derselben | |
| DE2927448A1 (de) | Einrichtung zum axialen dehnen von schraubenbolzen |