DE2421571A1 - Zapfanlage fuer fluessigtreibstoff - Google Patents
Zapfanlage fuer fluessigtreibstoffInfo
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Description
Zapfanlage für Flüssigtreibstoff
Die Erfindung betrifft eine Zapfanlage für Plüssigireibstoff,
beispielsweise zur Verwendung an einer Benzintanksteile, und
bezieht sich insbesondere auf eine Zapfanlage mit einer Mehrzahl
von Zapfpumpen oder Zapfsäulen, die von einem zentralen Leitwerk aus gesteuert werden, an dem sich die Zahlstelle
befindet. Im allgemeinen sind die Pumpen als Pumpen für Selbstbedienung ausgeführt, mit denen der Kunde selbst den
Treibstoff zapft.
Bei solchen zentralisierten Kontrollsystemen ist es notwendig, dem zentralen Leitwerk von jeder Pumpe aus die Menge
und vielleicht den Wert des gezapften Treibstoffs darstellende Daten zu übermitteln. Zudem ist es bei Systemen, die dem
Kunden die Möglichkeit der Wahl zwischen einer Anzahl von Treibstoffsorten bieten, notwendig, Informationen über die
gewählte Sorte zu übermitteln. Es ist vorgeschlagen worden, das Treibstoff-Meßgerät an der Pumpe mit einem elektrischen
Impulssender zu versehen, der dem zentralen Leitwerk bei jeder Abgabe einer Treibstoff-Mengeneinheit einen Impuls
zuführt. Die Impulse werden am zentralen Leitwerk
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empfangen, wo sie gezählt werden und wo zur Bestimmung des Preises der Transaktion eine Berechnung vorgenommen wird.
Derartige Systeme leiden unter dem Nachteil, daß an den Datenübertragungsleitungen zwischen den Pumpen und dem zentralen
Leitwerk aufgenommene elektrische Überlagerungen als Mengen- oder Geldimpulse interpretiert werden und somit zu
einer falschen Anzeige am zentralen Leitwerk führen können.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Zapfanlage für Flüssigtreibstoff
zu schaffen, bei der dieser Nachteil gemildert ist.
Diese Aufgabe ist mit einer Zapfanlage :'ur Flüssigtreibstoff
gelöst, die erfindungsgemäß eine Mehrzahl von Flüssigtreibstoff-Zapfpumpen mit je einem Treibstoff-Meßgerät und einem
an dieses abgeschlossenen elektrischen Impulssender, der die gezapfte Treibstoffmenge anzeigende Impulse erzeugt,
ein zentrales Leitwerk, eine Datenübertragungseinrichtung
zwischen Jeder Pumpe und dem zentralen Leitwerk, wodurch die gezapfte Treibstoffmenge darstellende Information von
der Pumpe zum zentralen Leitwerk übertragbar ist, einen Impulsspeicher an jeder Pumpe, der vom zugehörigen Impulssender
bei Zapfung übermittelte Impulse speichert, und eine
Abfrageeinrichtung am zentralen Leitwerk aufweist, die repetitiv den Ausgang des Impulsspeiehers abfragt, um die
gezapften Mengen darstellende Eingabesignale abzuleiten,
die bei jedem Abfragen auf den neuesten Stand gebracht werden. Bei dieser Ausbildung können während eines Abfragevorganges
an der Datenübertragungseinrichtung aufgenommene Überlagerungen das Eingabesignal zum zentralen Leitwerk
verfälschen. Der Fehler wird jedoch im nächsten Abfragevorgang korrigiert.
Wenngleich in Betracht gezogen ist, daß diese Anlage dort anwendbar ist, wo die Datenübertragungseinrichtungen von
einzelnen Übertragungsleitungspaaren zwischen dem zentralen
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Leitwerk und den jeweiligen Pumpen gebildet sind, lassen sich,
weitere Vorteile aus der Verwendung eines Multiplex-Übertragungssystems
mit einem einzigen Datenweg erzielen. Das Multiplexsystem kann ein Frequenzmultiplexer sein, ist
jedoch vorzugsweise ein Zeitrnultiplexer. Kit einzelnen Übertragungswegen für die Pumpen oder mit einem Frequenzmultiplexsystem ist es möglich, das Abfragen der verschiedenen
Speicher gleichzeitig und parallel vorzunehmen. Es wird jedoch bevorzugt, und ist bei Zeitmultiplex notwendig, zyklisch
und seriell abzufragen. In einer bevorzugten Ausbildungsform nach der Erfindung weisen daher die Datenübertragungseinrichtungen
einen gemeinsamen Datenweg und einen Zeitmultiplexer auf, und die Abfrageeinrichtung weist einen Abfragesender
auf, der die Pumpenimpulsspeieher zyklisch abfragt,
und den Pumpenimpulsspeichern sind Antwortsender zugeordnet,
die bei Erhalt ihres Kennungssignals im Abfragebetrieb durch Übertragen von Information aus dem Impulsspeicher zum
zentralen Leitwerk antworten.
Die Verwendung einer einzigen Datenübertragungseinrichtung ermöglicht die Installation der Anlage mit einem Minimum
an baulichem Eingriff und Kosten, da es notwendig sein kann, die die Pumpen mit dem zentralen Leitwerk verbindenden
Leitungen im Betonboden der Station zu verlegen. Ein noch größerer Vorteil wird erzielt, wenn die gemeinsame Übertragungseinrichtung,
wie bevorzugt, von den elektrischen Stromversorgungsleitungen für die Pumpenmotoren gebildet
ist. Datenübertragung über Stromversorgungsleitungen erfolgt durch Erzeugen eines hochfrequenten Trägers, der
durch die Datensignale moduliert und am zentralen Leitwerk demoduliert wird. Das Hauptversorgungsnetz kann ein Ringsystem oder ein Sternsystem asLn, bei dem die Versorgungsleitungen
für die Pumpen von einem gemeinsamen Punkt strahlenförmig ausgehen. Es sei darauf hingewiesen, daß auch bei
Verwendung eines Sternsystems die Datenübertragungseinrichtung, da sie in diesem Falle das Hauptnetz im Sternsystem ist,
allen Pumpen gemeinsam ist.
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Die Anlage gemäß der bisherigen Beschreibung ist auf einfache
Pumpen, die eine einzige Treibstoffsorte abgeben, anwendbar.
Derartige Pumpen sind derzeit in Gebrauch, es besteht Jedoch die Tendenz, diese durch Mischpumpen zu ersetzen, die
zwei Treibstoff-Ausgangssorten in einem vom Kunden gewählten Verhältnis zu einer vorbestimmten Treibstoffsorte miteinander
vermischen. Es ist jedoch ein Merkmal der Erfindung, daß die Anlage mit Einsorten- und Mischpumpen kompatibel ist.
Die Einsorten-Pumpe besitzt einen mechanischen Antrieb für die die Menge und den Gesamtpreis des gezapften Treibstoffs
ojizeigenden Anzeigewalz en. Es wird vorgeschlagen, bei einer
derartigen Pumpe den Impulssender über den Antrieb für die
Preisanzeigewalze anzutreiben und für diese Impulse einen Impulsspeicher vorzusehen, wobei dann der für die Menge
repräsentative kumulierte Gesamtpreis zum zentralen Leitwerk übermittelt wird. Im zentralen Leitwerk steht ein
Rechner zur Verfügung, der aus der von der Pumpe gelieferten Preisinformation eine Angabe über die gezapfte I.ienge ableitet.
In den Rechner ist zuvor der Einheitspreis für die betreffende Treibstoffsorte eingegeben worden.
Abgesehen von dem vorstehenden Beispiel einer mechanischen Sinsorten-Pumpe wird eine Ausbildung der Anlage bevorzugt,
bei der die Berechnung von Menge und Preis ebenso wie die Speicherung von Information an der Pumpe statt im zentralen
Leitwerk vorgenommen wird. Dies macht die Pumpen bis zu einem gewissen Grade vom zentralen Leitwerk unabhängig, so daß sie
bei Störung irgendeines Teiles des zentralen Leitwerkes in herkömmlicher Weise benutzbar sind. Auch ist bei Störung
eines Teiles der Sechneranlage nur die entsprechende Pumpe betroffen, während der übrige Teil der Anlage weiter
betriebsfähig ist.
Die Anlage ist auf mechanische Mischpumpen anwendbar, bei denen die Mischungsregelung mit einem mechanischen Differential
erfolgt, das auf etwaige Abwichung von einem vorgewählten
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Wert des Bewegungsverhältnisses zweier Meßgeräte in den betreffenden Treibstoffleitungen anspricht. Die Anlage ist
jedoch ebenfalls auf eine Mischpumpe anwendbar, bei der die Mischungsregelung in Abhängigkeit von einem elektrischen
Fehlersignal erfolgt.
Vorzugsweise v/eist der Impulsspeicher an der Pumpe ein Umlaufschieberegister auf, in dem die Impulsgesamtzahlen für
gezapfte Menge und Preis gespeichert sind.
Die Zurverfügungstellung von Mengen- und Preisangaben in auf den neuesten Stand gebrachter digitaler Form erlaubt
vorteilhafterweise die Verwendung eines elektronischen digitalen Sichtanzeigegerätes an der Pumpe. Das Sichtanzeigegerät
kann siebensegmentige digitale Anzeigegeräte verwenden, die am Pumpengehäuse montiert sind. Zusätzlich oder anstelle
dieses Sichtanzeigegerätes kann ein ähnliches Anzeigegerät an der Zapfpistole selbst angebracht sein. Es wird ein
System zur Überwachung des Sichtanzeigegerätes für die Feststellung gestörter Segmente vorgeschlagen.
Der laufende oder gültige Einheitspreis für den Treibstoff muß angezeigt werden. Auch ist es zweckmäßig, wenn der gültige
Einheitspreis nach Belieben rasch geändert werden kann, beispielsweise je nach der Tageszeit. Zu diesem Zweck ist
ein Einheitspreis-Anzeigegerät an der Pumpe so ausbildbar, daß es durch Signale vom zentralen Leitwerk aus steuerbar
ist, wobei die angezeigte Information während jedes Zyklus der repetitiven Abfrageabtastung auf den neuesten Stand
gebracht werden kann.
Es ist Vorsorge dafür getroffen, daß die Anlage mit einer Vielfalt von Peripherieeinheiten koppelbar ist. Es wird
davon ausgegangen, daß alle Pumpendaten am Datenweg zur Verfügung stehen, und daß jede Peripherieeinheit, die
diese Daten benötigt, diese über eine an den Datenweg angeschlossene Adaptereinheit erhalten kann. Besondere
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Aufmerksamkeit wurde der Verwendung von Notizlesern,
Registerkassen, Rabattmarkenspendern, Druckern und Kreditkarten-Prüfern gewidmet, da jedoch die gesamte, die Anlage
betreffende Information im zentralen Leitwerk zur Verfugung steht, kann jede Peripherieeinheit, die diese Information
benötigt, bedient werden.
Die Erfindung wird im folgenden anhand schematischer Zeichnungen
eines Ausführungsbeispiels mit weiteren Einzelheiten
erläutert. In der Zeichnung zeigt:
Pig. 1 ein vereinfachtes Blockschaltbild einer elektronisch gesteuerten Benzinmischpumpe zur Verwendung
in einer Zapfanlage nach der Bfindung,
Fig. 2 eine vereinfachte Darstellung der Organisation der Informationsspeicherung im Pumpenspeicher
entsprechend 51Ig. 1,
Fig. 3 einen Schaltplan des Sichtanzeigesystems für die Pumpe entsprechend Fig. 1,
Fig. 4 ein vereinfachtes Blockschaltbild der Logikschaltung des zentralen Leitwerkes der Zapfanlage
,
Fig. 5 - eine vereinfachte Darstellung der Frequenzverteilung
für Signale in der Zapfanla,ge,
Fig. 6 ein Blockschaltbild zur Verdeutlichung der Verbindungsorganisation der Zapfanlage,
Fig. 7 einen vereinfachten Schaltplan, aus dem hervorgeht, in v/elcher Weise die Datensignale den
Stromversorgungsleitungen in der Zapfanlage aufgeprägt v/erden,
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Fig. 8 eine vereinfachte Darstellung der Tonfrequenz-3ender/Empfanger-Anordnung
und
Pig. 9 eine vereinfachte Darstellung eines Datensenders/
-erapfängers der Zapfanlage.
In der Zeichnung sind Bauteile einer Zapfanlage nach der Erfindung dargestellt, die eine Anzahl von Benzinzapfpumpen
und ein gemeinsames zentrales Leitwerk aufweist, an dem ein Kassierer Zahlungen entgegennimmt, nachdem ein Kunde
sich selbst mit Benzin bedient hat. Während des Zapfvorganges wird dem zentralen Leitwerk von der Pumpe aus Information
übermittelt, die für die Ablesung durch den Kassierer bestimmt ist.
Anhand Fig. 1 sei eine Pumpe beschrieben, die als elektronisch
gesteuerte Mischpumpe ausgeführt ist und zwei Benzin-Ausgangs Sorten in einem vorbestimmten Verhältnis miteinander
vermischt. Meßgeräten in den jeweiligen Treibstoffleitungen
sind zwei Impulssender P1 bzw. P2 zugeordnet, die je gezapfter
Mengeneinheit von beispielsweise' 0,005 Gallonen Treibstoff höherer und geringerer Qualität einen Impuls abgeben.
Sollen die beiden Trexbstoffsorten im Verhältnis m Einheiten
Treibstoff hoher Oktanzahl und η Einheiten Treibstoff niedriger Oktanzahl miteinander vermischt werden, wird die
Frequenz der dem Treibstoff niedriger Oktanzahl zugeordneten Impulsreihe oder Impulsserie unter Verwendung eines binär
arbeitenden Vervielfachers A mit dem Faktor m/n multipliziert. Der resultierende Impulsfluß bewirkt, daß ein Zähler B vorwärt
szählt, während die dem Treibstoff hoher Oktanzahl zugeordnete Impulsserie, die dem Zähler B direkt zugeführt
wird, bewirkt, daß dieser rückwärtszählt. Bei richtiger Einstellung der Durchflußmengen ist der mittlere Inhalt des
Zählers B Null. Der Stand des Zählers B wird in analoge Form umgesetzt und diese wird dazu benutzt, den Einstellwinkel
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eines Mischventils zu regeln, das die Anteile der Treibstoffsorten
höherer und geringerer Qualität am gezapften Gemisch regelt. Die Regelung des Mischventils erfolgt mit einem
Stellmotor S, der- von einem Verstärker H angetrieben ist, welcher das vom Zähler B abgegebene analoge Signal verstärkt.
Der Regelkreis ist so ausgebildet, daß das Mischventil in der Weise angetrieben wird, daß es stets die Tendenz hat,
das Fehlersignal vom Zähler B nach Iiull zu verkleinern. Es
leuchtet ein, daß wenn Treibstoff nur hoher oder nur niedriger Oktanzahl benötigt wird, dieses Verfahren der Mischungsregelung
ungeeignet ist. Das Mischventil ist daher so ausgebildet, daß es nach dem einen oder nach dem anderen Endpunkt seines
Verstellweges angetrieben wird.
Es erfolgt auch eine Speicherung des laufenden Standes des Fehlerzählers B zum Zwecke der Übermittlung an das zentrale
Leitwerk. Der Wert des kumulativen Mischungsfehlers am Ende
der Abgabe oder Zapfung macht es zusammen mit der Kenntnis der Soll-Mischung und der gezapften Gesamtmenge des Treibstoffs
möglich, die anteiligen Mengen am zentralen Leitwerk zum Zwecke der Bestandsaufnahme exakt zu berechnen,
ohne daß deren getrennte Abfragung, Speicherung und Übermittlung notwendig wären.
Im Palle einer Pumpe mit mechanischer Mischung sind ebenfalls
an jeder der beiden Leitungen, die die miteinander zu vermischenden Bezinsorten heranführen, getrennte Impulsgeber
angeordnet. Obgleich es sich nicht um einen geschlossenen Regelkreis handelt, werden der Vervielfacher A und der
Fehlerzähler B beibehalten für die weiter oben beschriebenen
Bestandsaufnähmezwecke. Die Regelung des Mischventils geschieht
mit dem mechanischen Mischungsrechner. Es ist notwendig, sicherzustellen, daß das in den Vervielfacher einprogrammierte
Verhältnis m/n exakt dem in der mechanischen Mischeinrichtung verwendeten Übersetzungsverhältnis entspricht.
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Bei Pumpen ohne Einrichtung für die mechanische Preiskalkulation werden die "beiden Impulsflüsse, die die Durchflußmengen
der Treibstoffsorten hoher und niedriger Oktanzahl darstellen, mit einem Taktgeber synchronisiert und in einem
seriell arbeitenden Impulsaddierer G zu einer einzigen Serie miteinander kombiniert, die die G-esamtdurchflußmenge darstellt.
Unter Benutzung eines binär arbeitenden Vervielfachers des in der Mischeinrichtung verwendeten Typs wird
diese Impulsserie sodann in die entsprechenden Geldeinheiten umgewandelt, die in der Pumpe gespeichert und dem zentralen
Leitwerk übermittelt werden.
Verfügt die zu verwendende Pumpe über mechanische Einrichtungen für die Preiskalkulation, ist an den Radsatz, der
das mechanische Anzeigegerät für die zu zahlende Summe
antreibt, ein Impulsgeber angeschlossen, der eine Geldeinheit-Impulsserie erzeugt.
das mechanische Anzeigegerät für die zu zahlende Summe
antreibt, ein Impulsgeber angeschlossen, der eine Geldeinheit-Impulsserie erzeugt.
Daten- und Befehlsspeichermöglichkeiten für die Pumpe stehen mit einem kontinuierlichen Umlaufschieberegister SR von etwa
100 Bit Länge zur Verfügung. Mit Ausnahme der für den Zugriff erforderlichen kurzen Abschnitte besteht dieses Gerät aus
einem einzigen MOS-Paket. Die vorgeschlagene Organisation
der Information im Speicher ist in Fig. 2 dargestellt. Jeweils zwanzig Bits sind der laufenden Menge, dem laufenden Preis
und dem Restguthaben zugeordnet, d.h. je 5 Dezimalstellen in binär verschlüsseltem Dezimal-Pormat. Der übrige Teil
des Speichers dient der Speicherung ankommender Befehle
vom zentralen Leitwerk, ausgehender nachrichten und Zustandssignale aus der Zapfpumpe, und eines der gewählten Sorte
entsprechenden Signals. Im Speicher steht ein gewisser
Reserveraum für noch nicht näher beschriebene Nachrichten und Befehle zur Verfügung.
des Speichers dient der Speicherung ankommender Befehle
vom zentralen Leitwerk, ausgehender nachrichten und Zustandssignale aus der Zapfpumpe, und eines der gewählten Sorte
entsprechenden Signals. Im Speicher steht ein gewisser
Reserveraum für noch nicht näher beschriebene Nachrichten und Befehle zur Verfügung.
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Zugriff zu Information und Anordnung von Information im Speicher geschieht mit Steuerung durch einen 12-Bit Zähler
und Dekodierer D. Dieser steuert ein Eingangstor G- für das
Schieberegister an. Die Einheit D besteht aus einem 12-Bit
Zähler D1 und aus einem Dekodierer D2. Der Zähler ist mit den zentralen Leitwerk durch einen von diesem übermittelten
langen Impuls logischer "1" synchronisiert. Dieser Impuls ist von Daten unterscheidbar, da kein Datenwort oder Befehl
eine kontinuierliche ITolge von logischen "1" über eine
Länge von etwa acht Bits hinaus enthält. Die Einstellung und Synchronisation erfolgen mit einem Zähler Q, der an seinem
Ausgang ein ODSR-G-lied R aufweist, das den BINSTELL-Eingängeη
des Zählers D1 Einstellimpulse zuführt. Der Zähler Q wird von Takteingabeimpulsen CP gespeist und durch das Auftreten
einer logischen "0" in den ankommenden Datensignalen DS vom zentralen Leitwerk gelöscht.
Der Regelzähler D bewirkt daher, daß das Schieberegister ankommende Befehle und Daten vom zentralen Leitwerk zu dem
für die betreffende Pumpe richtigen Zeitpunkt akzeptiert. In ähnlicher Weise beaufschlagt er eine Vervielfacher-Einheit
IiX mit Energie, um sicherzustellen, daß dem zentralen
Leitwerk zum richtigen Zeitpunkt Information zurückübermittelt wird.
Der lokale Zugriff zu Information wird ebenfalls vom Zähler D gesteuert, und zwar unter Benutzung eines 4-Bit parallel
ein/parallel aus Schieberegisters E. Die laufende Zapfmenge und ihr Gegenwert werden in jedem Zyklus des Speichers,
d.h. alle 5 ms einmal auf den neuesten Stand gebracht, indem der gespeicherten Zahl eine Einheit zuaddiert oder nicht
zuaddiert wird, je nachdem ob während des voraufgegangenen
Zyklus ein neuer Impuls aufgetreten ist oder nicht. Diese Addition wird von einem BCD-Addierer F durchgeführt, indem
er jeweils eine Dekade der Zahl nimmt. Dieses Rechenglied arbeitet ebenfalls als Subtrahierer, um die bei Beginn der
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Transaktion in den Speicher eingeschriebene vorgewählte oder
der geleisteten ^Vorauszahlung entsprechende Preiszahl zu
verringern. Das Einspeichern dieser Zahl nimmt der Kunde bei Beginn des ZapfVorgänges durch Betätigen eines manuellen
Bedienungsorgans vor, wodurch er den Gegenwert des Treibstoffs
wählt, den er zu zapfen wünscht. Das Schieberegister wird
ebenfalls dazu !benutzt, Sorten- und Zustandssignale in den
Speicher einzuschreiben und Befehle aus diesem zu entnehmen. Einen Sorten-Eingalbeimpuls erhält das Schieberegister E
von einem Sorten-Speicher GS, der in Übereinstimmung mit der
vom Runden gewählten Sorte eingestellt ist. Der Speicher GS führt ein Ausgabe signal einem Mischungsspeicher mit wahlfreiem
Zugriff BM zu, der den Vervielfacher A in Übereinstimmung
mit der gewählten Mischung einstellt. Das Schieberegister E führt ein Ausgabe signal einem Addierer ]?, einem
Komparator J, der nachfolgend näher beschrieben wird, sowie einer Gruppe won Sperrschaltern LS zu, die die Pumpenmotoren
steuern.
Ankommende Daten und Befehle aus dem zentralen Leitwerk werden von der Datenübertragungseinrichtung aus über das
Tor G seriell eingesehrieben. Soll die Pumpe im üblichen Betrieb mit Zahlung im nachhinein betrieben werden, wird
der vom Kunden in einen lokalen Preisspeicher H eingeschriebene vorgewählte Preis ebenfalls seriell eingetragen.
Beim Zapfen einer vorbestimmten Treibstoffmenge ist es notwendig, daß die Förderleistung der Pumpe kurz vor Ende der
Zapfung herabgesetzt wird. Bei der erfindungsgemäßen Zapfanlage
wird dieser Forderung dadurch genügt, daß die im Speicher enthaltene, das Eestguthaben darstellende Zahl
unter Benutzung eines Eomparators J mit einer Zahl verglichen
wird, die in unmittelbarer Beziehung zum Mengeneinheitspreis
steht. Durch diese Ausbildung wird die Pumpe zu einem Zeitpunkt stillgesetzt, der von der Sesttreibstoffmenge
abhängig und von der Sorte oder vom zu zahlenden Preis
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unabhängig ist. Dieser Konparator ist weiterhin so ausgebildet,
daß er den Endpunkt, d.h. Eestguthaben Mull, feststellt und dadurch der Pumpe den Befehl zum Stillsetzen gibt.
Der gültige Preis und das Mischungsverhältnis jeder Treibstoffsorte
sind in einem Speicher mit wahlfreiem Zugriff K gespeichert. Da es erforderlich ist, daß die Preisbildung
vom zentralen Leitwerk gesteuert wird, um das automatische Umstellen des Preises je nach Tageszeit oder Wochentag zu
erleichtern, wird dieser Speicher einmal je vollständigem Zyklus der Pumpen mit vom zentralen Leitwerk abgegebenen
gültigen Preisen auf dem neuesten Stand gehalten. Diese Information erscheint, mit jeweils einem Preis, in einem
außerhalb der Hauptspeicherschleife angeordneten Register L und wird gleichzeitig in den Speicher jeder Pumpe eingeschrieben.
Die Verbindung zwischen dem Hegister L und dem
Speicher K ist in der Zeichnung nicht gezeichnet. Die Verbindung vom Sortenspeicher G-S zum Speicher E ist dargestellt.
Das Einheitspreis-Ausgabesignal aus dem Speieher K wird dazu
benutzt, ein Sichtanzeigegerät zu betätigen und wird ebenfalls dem Komparator J zugeführt. Dieses Ausgabesignal wird weiterhin
in einem Vervielfacher Z mit einem Signal multipliziert,
das gezapfte Mengen repräsentiert, um dem Addierer Ί? ein
den laufenden Preis darstellendes Ausgabesignal zuzuführen.
Um während des tatsächlichen Ablaufs einer Transaktion die
.Möglichkeit einer ilnderung des Preises oder der Mischung
zu verhindern, ist eine Logik schaltung vorgesehen, die im
Betrieb der Pumpe Korrektur auf den neuesten Stand verhindert. Bei Störung oder Ausfall des zentralen Leitwerkes oder der
Datenübertragungseinrichtung sind somit Preis— und Mischungs-.struktur,
die zum Zeitpunkt der Störung gültig sind, sicher in der Pumpe gespeichert» Beim unwahrscheinlichen Zusammentreffen
von Ereignissen einer Störung des zentralen Leitwerkes mit nachfolgendem vorübergehendem Ausfall des Hauptstromnetze
s:, wäre die Information im Preisbildungs- Tizw.
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Preisstrukturspeicher verloren, da die zu verwendenden Geräte zu ihrem Betrieb ständig mit elektrischem Strom versorgt
werden müssen. Mir diese Eventualität steht dem Tankstellenleiter eine kleine, tragbare Programmiereinheit zur
Verfügung, die er nacheinander in jede Pumpe einstecken kann, um den Speicher mit der· erforderlichen Information
zu programmieren.
Vom ergonomischen Standpunkt aus gesehen besteht die interessanteste
Lösung eines Anzeigesystems in einem an der Zapfpistole angebrachten Sichtanzeigegerät. Dieses zeigt die
laufende Menge, den laufenden Preis und den Mengeneinheitspreis an, obgleich der letztere an der Zapfsäule dupliziert
sein könnte, wo er vom Kunden beim Wählen der von ihm gewünschten Treibstoffsorte leicht abgelesen werden könnte.
Ein Blockschaltbild, das das vorgeschlagene Anzeigesystem veranschaulicht, ist in Pig. 3 dargestellt. Die Sichtanzeigeanordnung
weist dreizehn siebensegmentige Sichtanzeigegeräte 31 auf, jedes mit einer gemeinsamen Anode und sieben
Kathoden. Bei gleichzeitiger Spannungszuführung oder Energiebeaufschlagung der Anode und vorgewählter Kathoden eines
Sichtanzeigegerätes erhält man eine entsprechende numerische Anzeige. Die dreizehn Zeichen sind in drei Gruppen angeordnet,
die dem Einheitspreis der gewählten Mischung, der gezapften Menge und dem Preis für den gezapften Treibstoff
entsprechen. Um die Zahl der für die Sichtanzeigeanordnung erforderlichen Eingangsleitungen auf einem Minimum
zu halten, ist ein Zeitmultiplex-Antriebs- bzw -Betreibsystem vervmdet. Die dreizehn Anoden werden in zyklischer
Folge von einem Zeichenwähler 32 erregt, der über eine
Sperre 33 in Übereinstimmung mit dem Ausgabesignal eines
4-Bit Zählers 34 eingestellt ist. Der Zähler wird durch Impulse an einer Eingangsleitung 35 ausgelöst und durch
Impulse an einer Eingangsleitung 36 gelöscht.
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Die Kathoden der Sichtanzeigegeräte werden je nach Bedarf
über einen siebensegmentigen Dekodierer 37 erregt, der sieben parallele Ausgänge aufweist, die allerdings in der Zeichnung
aus Zweekiaäßigkeitsgründen zu einer leitung zusammengefaßt
sind. Die Einstellung des Dekodierers erfolgt mit einem 4-Bit Register 38 über eine Sperre 39· Do.s Register 38
wird mit Impulsen an einer Leitung 40 angesteuert. Die Sperre 39 wird mit an einer Leitung 41 erhaltenen Impulsen
synchron mit der Sperre 33 geschaltet. Die Multiplexanordnung
ist so gewählt, daß bei Weitergabe des Erregungspotentials von einer Anode zur anderen der dem Dekodierer
37 zugeführte Kode weitergegeben wird. Auf diese Weise erscheint an jedem Sichtanzeigegerät die jeweils geforderte
Anzeige.
Aus Sicherheitsgründen ist die gesamte Sichtanzeigeanordnung
und die dieser zugeordnete Logikschaltung in einem durchsichtigen
Block aus Epoxidharz vollständig eingekapselt. Zur Kühlung ist ein nicht freiliegender metallischer Kühlkörper
vorgesehen.
Um den Kassierer vor einem sich entwickelnden Fehler zu warnen, läßt sich das einwandfreie Arbeiten aller Segmente
der Sichtanzeigeanordnung überprüfen, und zwar durch Messen des Stromes, der ein Segment passiert, das eingeschaltet
sein sollte. Erreicht der Strom nicht einen vorgeschriebenen Wert, wird das Segment als gestört betrachtet, worauf dem
zentralen Leitwerk ein Signal übermittelt wird. Um dies zu ermöglichen, genügt ein Signaldraht zwischen der Sichtanzeigeanordnung
und der Pumpe.
Wenngleich es wahrscheinlich ist, daß das Vorhandensein eines Fehlers im System im normalen Betriebsablauf der
Station rasch festgestellt würde, macht es die verhältnismäßig große Komplexität der verwendeten Elektronik und die
Folgen einer Störung in hohem Maße wünschenswert, daß Fehler
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in kürze stmöglieher lyrist lokalisiert und diagnostiziert
werden können,. Dem Wartungsingenieur steht daher ein Prüfgerät zur Verfügung,, das an den I>umpeneingä.ngen für die
Bateiiülaert^ageaagiBEiiiriellatijmg und die "nmpulsgelber anschlieBTDar
ist und mit -dem ssich Prüfsignale erzeugen lassen, die diese
Eingabe signale für eine Yielfalt τ©η Betrie:bs:zTa;sfänden
isiiraalieren» Dwräfa Übejrwacjhtang der Ausgal)esignale des Senders
und des lÄalen ,SieHatanzeigegerates sollte es mit Hilfe
einer yelfalersiieH-iste jnoglien sein, wenigstens die Tonge—
fäkre Jjage einez- JeWLerstelle zn ^bestimmen» Es i.st "vor—
gesellen, daB die ,an Ort vmü. Stelle Trorzianenmenden fertungsarlDeiten
auf das Auswechseln ύ®ίι Scnaltiiingsplatten iDeseliränkt
sein
Da :aXle Einrientamgen für die Kalkialation land für löarzzeitspeislaearaitng
an den !Biainpen zur Yerfügmng stehen, ist die
■pmnkticm des zentralen lieiti^eÄs darauf faesKtoankt;, 'die
2u.st:and,s—«, Seid- und MengeninhaXte der Pumpen zu üfber—
maelaen, IBefelhle für die Pumpen auszüageben und die leistungs—
lose .!Langzeit.speicherung ifcumulatiTrer ''G-esaintwerte HiinsielhtliEM
Iäenge und .zu zahlendem Betrag irorzunehmen.
Die I^unkti-OTxen Jedes '31BiIs des zentralen Leitwerks und des
.Schaltpultes ergeisen sieh aus der folgenden Besßhreilbung
,anhand tdes 531®eksehalfibilde;s in Pig» 4-
Ein den Eim!a(eit©iEL B ((31Ig- 1) in den üapf ei33heit©3i !,hnllgh-er
und wi© äjni üu©aaiELe2iihiiang Eiit <dieseaa ^beschrielben sjnEtElbiarxDini—
,sierter ILeilbÄerk— lähler nand Decodierer A4 steuert die ¥erteilung
;d©r (dem jzentr/aXen leitasieirk zugehenden und -aus 'diesem
kommendem ltaisliriclkteiii und.Daten, lur erhaltene Daten Toaad
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zur Yerf^gung» D;as Segist-er G4 w±rü iüiber eine
Einheit "IäX4 ibeaufschlagt,, und da;s Eegister B4 beifereilbt
eine Puf f ereiLoheit H?4· - Die Eingalbe ττ-ωη Eing a b
in idie D-atenütoeriferagungseinriehtung und die Enifcoatate
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Ausgabesignalen aus dieser erfolgen somit zu Zeitpunkten, die vom Leitwerk-Zähler Λ4 bestimmt v/erden. Durch Betätigen
einer Tastatur K4 führt der Kassierer der Multiplexer-Einheit
MX4 ein Eingabesignal zu. Das System ist so ausgebildet, daß durch niederdrücken der einer bestimmten Pumpe zugeordneten
Y/ähl taste der Tastatur diese Pumpe angeschlossen bleibt,
bis eine andere gewählt wird. In das System eingegebene Kachrichten werden dann ausschließlich der gewählten Pumpe
übermittelt.
Die Aufgabe des Kassierer-Sichtanzeige-Schaltpultes besteht darin, gleichzeitig den Zustand aller Pumpen anzuzeigen und
die Anzeigen für laufende Menge und Gesamtbetrag einer oder mehrerer ausgewählter Pumpen zu duplizieren. Der Zustand
jeder Pumpe wird durch zwei Lampen L4 angezeigt, wobei eine weitere Lampe das Vorhandensein einer gespeicherten
voraufgegangenen Transaktion anzeigt, falls diese Möglichkeit
gegeben ist. Zusätzlich hierzu ist ein einzelnes numerisches Anzeigegerät I;D4 mit 13 Dezimalstellen für
laufende Menge, Gesamtbetrag und Preis pro Mageneinheit vorhanden. Dieses Sichtanzeigegerät zeigt jeweils für die
Pumpe an, welche durch die zuletzt gedrückte Wähltaste bestimmt ist. Bei einer großen Anlage können zwei oder
mehr solcher Sichtanzeigesysteme mit entsprechenden Tastaturen vorhanden sein, so daß mit mehrfacher Personalbesetzung
gearbeitet werden kann. Die Lampen L4 werden vom Puffer BF4
aus über eine Sperre LT4A und einen Dekodierer DC4A geschaltet. Das Sichtanzeigegerät HD4 wird vom Puffer BF4 aus
über eine Sperre LT4B und einen Dekodierer DC4B betrieben.
Eine alternative Form eines Sichtanzeigegerätes besteht > in einem in Modulbauweise erstellten Gerät, wobei jedes
Modul oder Baustein aus Zustandslampen und einer bestimmten Pumpe zugeordneten numerischen Sichtanzeigegeräten besteht.
Dieses System ist natürlich teurer als das vorbeschriebene, es kann jedoch interessant sein für sehr kleine, von nur
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einer Person bedielte Anlagen, oder für größere Anlagen mit mehrfacher PersoiäLbesetzung, wobei dann die Bedienungspersonen das Sichtanzeigegerät gemeinsam benutzen, jedoch
jede über eine Tastatur verfügt.
Das in Fig. 4 dargestellte Schaltpult-System verwendet eine einzige numerische Sichtanzeigeanordnung. Die Eingabeinformation
für diese wird dem Eingaberegister mit jweils einer Dezimalstelle entnommen und die als Anzeigespeicher v/irkenden
Sperren werden zu den entsprechenden Zeitpunkten durch den Leitwerk-Zähler mit Spannung beaufschlagt.
Die Tastatur weist für jede Pumpe eine Wähltaste sowie gemeinsame Befehlstasten auf, und. zwar für die Funktionen
Pumpe freigeben, einzelne Pumpe stillsetzen, Alles stop, laufende Transaktion speichern, Verständigungsanlage offen,
etc.
Dieses Gerät erzeugt für die Übermittlung zu den Pumpen den Preis pro Mengeneinheit und Mischungskonstanten für
jede Sorte, und kann Einrichtungen aufweisen, mit denen sich im Zusammenwirken mit einer Taktgebereinheit, die
die der Tageszeit entsprechende gültige Struktur auswählt, zwei oder mehr Preisstrukturen einstellen lassen. Die Preise
für jede Sorte werden an Zackenrad-Dekadenschaltern eines
Preisimpulsgebers PG- eingestellt.
Die kumulativen Gesamtbeträge innerhalb eines Zeitabschnittes für die eingenommenen Barbeträge, Mengen je Sorte
sowie für die Mengen der zum Mischen verwendeten Sorten hoher und niedriger Oktanzahl werden in elektromechanischen
Zählern gespeichert. Durch dieses Verfahren ist sichergestellt, daß die Information auch bei vollständigem Ausfall
des Stromnetzes nicht verlorengeht.
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Der Sarwert am Ende einer Transaktion steht unmittelbar zur Verfügung, ebenso wie die Menge der verkauften Mischsorte,
und es ist lediglich erforderlich, dafür zu sorgen, daß diese Eingabe signale gepuffert werden, damit sie mit einer
Geschwindigkeit eingegeben werden können, die mit den
elektromechanischen Zählern kompatibel ist.
Die endgültig abgegebene Menge an Treibstoffgemisch wird in ein Register D4 eingeschrieben, der Mischungsfehler in
ein Register E4. Der Fehler wird von der Gesamtmenge abgezogen, so daß sich der Zeitwert η + m ergibt. Dieser wird
in der Teilerschaltung DV durch 1 + m/n dividiert. Die Teilerschaltung wird mit dem jeweils zutreffenden Faktor
durch einen Mischungsspeicher BS eingestellt, der von einem Sortenregister G-R gesteuert ist. Das Ausgabesignal des
Teilers DV ist der Wert n, der über einen Puffer V1 einem elektromechanischen Speicher zugeführt wird. Der Wert η
wird ebenfalls vom Ausgabesignal aus D4 abgezogen, das Ergebnis ist m. Dieser Wert wird über einen Puffer V2
einem anderen elektromechanischen Speicher zugeführt.
Die Verwendung bestimmter Peripheriegeräte mit dem System, beispielsweise von Vorauszahlungssystemen, Registrierkassen,
Rabattmarkenspendern, läßt sich voraussehen, es ist jedoch das Wesen eines flexiblen Systems, daß es in der Lage sein
muß, noch nicht festgelegte Geräte aufzunehmen. Es ist daher die Aufgabe dieser Konstruktion, alle im Datenkanal
enthaltenen Informationen für ein Peripheriegerät verfügbar zu machen, zusammen mit entsprechendem Raum zum Eintragen
neuer Befehle in die Datenfolge. Es ist vorgesehen, daß jede Peripherieeinheit mit einer Schaltungskarte versehen
ist, welche in die zentrale Einheit eingesteckt wird. Diese Karte wäre mit einem 12-Bit Zähler und Dekodierer versehen,
ähnlich dem in der Zentraleinheit und mit diesem synchronisiert, der die geforderte Information aus dem ankommenden
Datenfluß auswählen und in einer für das betreffende Peripheriegerät
geeigneten Form speichern würde. In ähnlicher
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Weise lassen sich Daten und Befehle zur Übermittlung an die
Pumpen in den Kanal für ausgehende Daten eintragen. Beispielsweise würde ein Vorauszahlungsgerät einen Befehl zur Freigabe
der Pumpe zum Zapfen zu erteilen haben, einen Befehl
zum Sperren des normalen Wählverfahrens durch Preisvorwahl,
und müßte ein Eingabedatensignal abgeben zum Einschreiben des vorausgezahlten Betrages in den Pumpenspeieher.
Bei besonders lebhaftem Geschäftsgang kann es für den Kassierer von Vorteil sein, eine Pumpe für einen zweiten
Kunden freizugeben, bevor der erste Kunde gezahlt hat. lur
diesen Zweck ist es möglich, einen (in !"ig. 4 nicht gezeichneten)
Wahlspeicher vorzusehen, in welchem der Kassierer die Anzeigewerte der Pumpe am Ende der ersten Transaktion
einspeichern und dann zu einem passenden Zeitpunkt zur Anzeige an den numerischen Anzeigegeräten wiederauffinden
kann.
Der Speicher Yriirde vermutlich die Form eines einfachen
Umlaufschieberegisters mit einem 4-Bit Ein- und Ausgang haben, der mit einem 12-Bit Zähler und Dekodierer, ähnlich
dem bereits verwendeten, gesteuert wird. An der Tastatur stünden zusätzliche allgemeine Tasten für das Einschreiben
und Wiederauffinden von Information zur Verfügung. Eine zusätzliche Zustandsanzeigelampe würde das Vorhandensein
von gespeicherten Anzeigewerten anzeigen.
Drei Kommunikations-Haupttypen sind erforderlich, nämlich
Zweiweg-Datenübertragung zwischen Pumpen und Sehaltpult, Zeitsynchronisiersignale und Tonfrequenz-Verständigungssignale.
Wie bereits erwähnt, erfolgt die Datenübertragung auf einer Time-Sharing-Basis, die nur einen Kommunikationskanal erfordert.
Zum Übermitteln hochfrequenter Träger, auf denen die geforderte Information moduliert ist, werden vorhandene
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Stromversorgungsleitungen für die Pumpen verwendet. Pur den
Datenkanal wurde eine Kittenfrequenz von 120 kHz gewählt. Bei einer Datengeschwindigkeit von 20 kb/s ist das Band
zwischen 100 und HO kHz besetzt. Das 20 kHz Taktsignal
wird zweckmäßigerweise unmittelbar an der Leitung übertragen. Die Frequenz ist ziemlich niedrig für eine wirksame
Filterung der Leitungsüberlagerungen, da jedoch keine Modulation dee 20 kHz Signals vorgesehen ist, können enge
Empfängerfilter verwendet werden, um ein akzeptables Signal-Störungs-Verhältnis zu erreichen.
Die Zweiweg-Verständigungsfrequenz ist zwischen die Takt-
und Datenkanäle gelegt. Durch die gewählte Frequenz von 47,5 kHz ist sichergestellt, daß die Verständigungs-Harmonischen
nicht in das Datenband fallen.
In Fig. 5 sind diese Frequenzverteilungen in einfacher Form dargestellt.
In vielen Ländern ist das Pumpen-Versorgungsnetz nach einem "Sternsystem" ausgelegt, wobei jede Pumpe ihre eigene Zuleitung,
ihren eigenen Hauptschalter und ihre eigene Hauptsicherung hat. Ein Hauptanschluß nach dem "Ringsystem" ist
jedoch nicht unbekannt, und die Kommunikationsverbindung ist so ausgelegt, daß beide Anschlußarten möglich sind.
Dies wird aus Fig. 6 deutlich, die das Grundblockschaltbild zeigt. Es ist zu erkennen, daß die Kommunikations-"Sinheit"
sowohl für die Pumpen- als auch die Schaltpulteinrichtungen identisch ist. Es leuchtet ein, daß sich daraus Vorteile
in der Herstellung und in der Srsatzteilhaltung ergeben.
Die Datenübertragungseinrichtung ist so ausgebildet, daß alle Empfänger auf den gerade in Betrieb befindlichen Sender
ansprechen. Wie weiter oben beschrieben, sind die Logikeinheiten für Pumpe und Schaltpult so ausgebildet, daß sie
nur auf Signale ansprechen, die speziell an sie gerichtet
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sind, und Daten werden nur innerhalb eines vorbestimmten
Zeitschlitzes erzeugt. Diese Parallelschaltung von Sendern und Empfängern ist daher akzeptabel und trägt in beträchtlichem
Umfange zur Flexibilität des Systems bei, da jede beliebige Peripherieeinheit hinzugenommen werden kann, vorausgesetzt,
daß sie Zugang zum Hauptnetz der Station hat.
Die Verständigungs-Sender IT und die Verständigungs-Empfänger IR sind ebenfalls parallelgeschaltet. Sie sind
alle normalerweise nicht in Betrieb genommen, jedoch lassen sich einzelne Sender und Empfänger vom Schaltpult aus über
die Datenübertragungseinrichtung einschalten. Sin Kunde, der die Verständigungseinrichtung zu benutzen wünscht,
drückt daher den Alarmknopf an der Pumpe, wodurch am Schaltpult eine Lampe und/oder ein Summer in Tätigkeit gesetzt
wird. Der Schaltpult-Bedienungsperson steht ein Schalter mit drei Schaltstellungen zur Verfügung, der normalerweise
in die Stellung "betriebsbereit" geschaltet ist. Durch Umschalten in die Stellung "Hören" kann die Bedienungsperson
<ki Kunden hören, durch Umschalten in die Stellung "Sprechen"
Anweisungen geben. Infer Betriebsstellung "betriebsbereit" sind alle Betriebssperren der Verständigungsanlage angeschlossen,
während in der Stellung "Hören" die Betriebssperren für den Schaltpult-Empänger und den Pumpen-Sender
aufgehoben sind.
In der Stellung "Sprechen" sind der Schaltpult-Sender und der Pumpen-Empfänger eingeschaltet. In der Dateneinrichtung
sind daher zwei Steuerbits erforderlich. Diese sind in der vorbeschriebenen Weise verfügbar gemacht.
Es folgt nun die nähere Beschreibung der einzelnen, in Fig. 6 dargestellten Bauteile des Systems.
Leitungs-Filternetzwerke LFN sind erforderlich, um die drei Kommunikations-Durchlaßbereiche von allen Störungen frei zu
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machen. Die angewandte Lösung besteht darin, handelsübliche
Breitbandfilter mit , wo erforderlich, zusätzlichen frequenzselektiven Elementen zu verwenden. Eine wirksame
Filterung des Hauptnetzes wird als wesentlich betrachtet, nicht nur für die Datenübertragungseinrichtung, sondern auch
um das richtige Arbeiten und !Funktionieren der Logikschaltungen für Pumpen und Schaltpult sicherzustellen.
Fig. 7 zeigt in vereinfachter Darstellung die Ausbildung jeder der Anschluß- und Multiplexer-Einheiten LFN (Fig. 6).
Das Leitungs-Ankoppeln und -Multiplexing wird in zwei Stufen vorgenommen. Zuerst werdendurch ein Breitbandnetzwerk
von Transformatoren T7 und Kondensatoren 07 die 50/60 Hz Leitungsfrequenzsignale herausgenommen, und sodann werden
durch einzelne Filternetzwerke F1, F2 und F3 die ankommenden und abgehenden Signale in die drei geforderten Bänder aufgeteilt.
In Fig. 8 sind die hauptsächlichen Bauteile des Sender/ Empfängers der Verständigungsanlage dargestellt. Ein
astabiler Multivibrator AM betreibt einen Amplitudenmodulator MOD. Unerwünschte Harmonische von 47» 5 kHz werden durch
die Multiplexschaltung ausgeschieden. Der Empfänger besteht aus einem Hüllendetektor DET,
der einen Tonfrequenzverstärker AA betreibt.
der einen Tonfrequenzverstärker AA betreibt.
Bei dem in Fig. 9 gezeigten Datensender handelt es sich um einen 120 kHz astabilen Multivibrator AM9» der über ein
Tor G9 vom Datenfluß aufgesteuert wird. Auch hier werden
unerwünahte Harmonische durch das Multiplexnetzwerk ausgeschieden.
Der auch in Fig. 9 dargestellte Datenempfänger nimmt ein 20 kHz Takteingabesignal auf, das einem Impulsgeber PG9
zugeführt wird. Der Empfänger erzeugt kurze Impulse, die mit den Zentren der ankommenden Bits zusammenfallen. Ein
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Detektor DET9 empfängt 120 kHz Impulse und gibt ein Ausgabesignal
an ein Tor G19 ab, das vom Ausgabesignal von DG9 aufgesteuert wird. Es wird daher ein Fluß von Informationsproben
erzeugt, die einer Schmitt-Triggerschaltung S9 zugeführt werden. Wenn die Schmitt-Triggerschaltung getriggert
wird, dann hat der Empfänger entschieden, daß eine logische «ιit vorliegt, und ein bistabiler Ausgangs-Multivibrator
B9 wird auf 1 gestellt. Fünfzig LiikroSekunden später wird
ein Rückstellungsimpuls erzeugt, der den bistabilen Ausgang auf 0 zurückstellt. Auf diese Weise wird eine neu getaktete
und rekonstruierte Version des Singabebitflusses erzeugt, bei hoher Systemimmunität gegen !tauschen und andere Störsignale.
Fig. 10 zeigt in einer vereinfachten Draufsicht die Anordnung einer Benzin-Tankstelle nach der Erfindung mit sechs
Benzin-Zapfpumpen oder -Zapfsäulen 10. Das zentrale Leitwerk
11 weist Kassierer-Sichtanzeigegeräte 12 auf, in diesem Falle je eines pro Pumpe. Die Hautpversorgungsleitung für
die Pumpenmotoren ist als Hauptnetz 13 nach dem Ringsystem dargestellt und wird als die Datenübertragungseinrichtung
benutzt. Jede Pumpe weist eine Ivlultiplex-Interface-Einheit 14 für die Datenübertragung zur und von der Pumpe auf. In
ähnlicher Weise ist das zentrale Leitwerk mit einer Multiplex-Interfaee-Einheit 15 versehen. Bei unbesetzter
Tankstelle ist ein Banknoten-Prüfer 16 benutzbar. Dieser besitzt eine Multiplex-Interfaee-Einheit 17.
Die mit gestrichelten Linien gezeichneten Verbindungen zeigen eine alternative Datenübertragungseinrichtung 18,
die nicht das Hauptversorgungskabel benutzt. Ihr sind Pumpen-Interiace-Einheiten 19 und eine Interface-Einheit
für das zentrale Leitwerk zugeordnet.
/P at e nt ansprüche 409847/G408
Claims (12)
1. Zapfanlage für Flüssigtreibstoff, gekennzeichnet durch eine Mehrzahl von Flüssigtreibstoff-Zapfpumpen
(10) mit je einem Treibstoff-Meßgerät und einem
an dieses angeschlossenen elektrischen Impulssender (P1,P2),
der die gezapfte Treibstoffmenge anzeigende Impulse erzeugt,
ein zentrales Leitwerk (11), eine Datenübertragungseinrichtung (13;18) zwischen jeder Pumpe (10) und dem zentralen
Leitwerk (11), wodurch die gezapfte Treibstoffmenge darstellende Information von der Pumpe (10) zum zentralen
Leitwerk (11) übertragbar ist, einen Impulsspeicher an jeder Pumpe (10), der vom zugehörigen Impulssender (P1,P2)
bei Zapfung übermittelte Impulse speichert, und durch eine Abfrageeinrichtung am zentralen Leitwerk (11), die repetitiv
den Ausgang des Impulsspeichers abfragt, um die gezapften Mengen darstellende Eingabesignale abzuleiten, die bei
jedem Abfragen auf den neuesten Stand gebracht werden.
2. Zapfanlage nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η ζ
e i ohne t, daß eine einzige Datenübertragungseinrichtung (13;18) vorhanden ist, und daß ein (Multiplex-)
Übertragungssystem mit Mehrfachausnutzung verwendet ist.
3. Zapfanlage nach Anspruch 2, dadurch g e k e η η zeichnet,
daß die Datenübertragungseinrichtung (13; 18) das Stromversorgungsnetz für die Zapfpumpen ist.
4. Zapfanlage nach Anspruch 2 oder 3» dadurch
gekennzeichnet, daß das Übertragungssystem mit Mehrfachausnutzung ein Zeitmultiplexsystem ist, und daß die
Abfragung zyklisch seriell erfolgt.
409847/0408
/2
ORIGINAL IMSPECTED
- € - 44 397
5. Zapf anlage nach. Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abfrageeinrichtung einen Abfragesender
aufweist, der die Pumpenimpulsspeicher zyklisch abfragt, und daß den Pumpenimpulsspeichern Antwortsender
zugeordnet sind, die bei Erhalt ihres Kennungssignals
im Abfragebetrieb durch Übertragen von Information aus dem Impulsspeicher zum zentralen Leitwerk (11) antworten.
6. Zapfanlage nach Ansprcuh 4 oder 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Synchronisierung des
Zeitmultiplexbetriebes mit einer über die Datenleitung gesendeten Serie von Taktimpulsen mit fester Frequenz erfolgt,
daß über die Datenübertragungseinrichtung (13;18)
ein auf einer hohen Trägerfrequenz moduliertes Sprechverständigungssystem
besteht, und daß Pumpen-Information und Pumpen-Befehle übertragende digitale Datenwörter auf einer
weiteren Trägerfrequenz moduliert sind, wobei die Pumpen (10) und das zentrale Leitwerk (11) Frequenzfilter zum Aufteilen
der in den drei Frequenzbereichen übertragenen Informationen aufweisen.
7. Zapfanlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Taktfrequenz 20 kHz, die Sprachträgerfrequenz
47 j 5 kHz, und die Trägerfrequenz für digitale Datenwörter 120 kHz beträgt.
8. Zapfanlage nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß jedes digitale Datenwort
100 Informationsbits aufweist und 5 ms lang ist.
9. Zapfanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß der Impulsspeicher an jeder
Pumpe ein Umlaufschieberegister aufweist, das ein digitales
Datenwort einschließlich der die gezapfte Menge und den Preis des gezapften Treibstoffs darstellende Gesamtimpulszahl
enthält.
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44 397
242157Ϊ
10. Zapf anlage nach. Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere der Pumpen (10) als
Mischpumpe ausgebildet ist bzw. sind, an der der Benutzer eine gewünschte Mischung aus zwei Treibstoff-Ausgangssorten
zu wählen vermag, daß die Mischpumpe(n) ein einen etwaigen Mischungsfehler während der Zapfung darstellendes Ausgabesignal
liefern, und daß das digitale Datenwort eine Darstellung des Mischungsfehlers enthält.
11. Zapfanlage nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das zentrale Leitwerk (11) Mengenspeicher
zum Speichern der Gesamtmengen der gezapften Treibstoff-Ausgangssorten aufweist, wobei die Mengenspeicher
jeweils Eingabesignale erhalten, die von den Teilen des
digitalen Datenwortes abgeleitet sind, welche die Gesamtmenge des gezapften Treibstoffs, den Mischungsfehler und
die vom Benutzer gewählte Mischung darstellen.
12. Zapfanlage nach Anspruch 11, dadurch g e k e η η zeichnet,
daß die Mengenspeicher elektromechanische
Speicher sind.
409847/0408
Leerseite
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