[go: up one dir, main page]

DE2421571A1 - Zapfanlage fuer fluessigtreibstoff - Google Patents

Zapfanlage fuer fluessigtreibstoff

Info

Publication number
DE2421571A1
DE2421571A1 DE2421571A DE2421571A DE2421571A1 DE 2421571 A1 DE2421571 A1 DE 2421571A1 DE 2421571 A DE2421571 A DE 2421571A DE 2421571 A DE2421571 A DE 2421571A DE 2421571 A1 DE2421571 A1 DE 2421571A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pump
fuel
control unit
central control
pumps
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2421571A
Other languages
English (en)
Inventor
Donald George Buchanan
Peter Kendall Cripps
Peter John Hyde
Robert George Spalding
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dresser Europe SPRL
Original Assignee
Dresser Europe SPRL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dresser Europe SPRL filed Critical Dresser Europe SPRL
Publication of DE2421571A1 publication Critical patent/DE2421571A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D7/00Apparatus or devices for transferring liquids from bulk storage containers or reservoirs into vehicles or into portable containers, e.g. for retail sale purposes
    • B67D7/06Details or accessories
    • B67D7/08Arrangements of devices for controlling, indicating, metering or registering quantity or price of liquid transferred
    • B67D7/22Arrangements of indicators or registers
    • B67D7/224Arrangements of indicators or registers involving price indicators
    • B67D7/227Arrangements of indicators or registers involving price indicators using electrical or electro-mechanical means
    • B67D7/228Arrangements of indicators or registers involving price indicators using electrical or electro-mechanical means using digital counting
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06QINFORMATION AND COMMUNICATION TECHNOLOGY [ICT] SPECIALLY ADAPTED FOR ADMINISTRATIVE, COMMERCIAL, FINANCIAL, MANAGERIAL OR SUPERVISORY PURPOSES; SYSTEMS OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR ADMINISTRATIVE, COMMERCIAL, FINANCIAL, MANAGERIAL OR SUPERVISORY PURPOSES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06Q50/00Information and communication technology [ICT] specially adapted for implementation of business processes of specific business sectors, e.g. utilities or tourism
    • G06Q50/06Energy or water supply

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Economics (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mathematical Physics (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Human Resources & Organizations (AREA)
  • Marketing (AREA)
  • Primary Health Care (AREA)
  • Strategic Management (AREA)
  • Tourism & Hospitality (AREA)
  • General Business, Economics & Management (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Loading And Unloading Of Fuel Tanks Or Ships (AREA)

Description

Zapfanlage für Flüssigtreibstoff
Die Erfindung betrifft eine Zapfanlage für Plüssigireibstoff, beispielsweise zur Verwendung an einer Benzintanksteile, und bezieht sich insbesondere auf eine Zapfanlage mit einer Mehrzahl von Zapfpumpen oder Zapfsäulen, die von einem zentralen Leitwerk aus gesteuert werden, an dem sich die Zahlstelle befindet. Im allgemeinen sind die Pumpen als Pumpen für Selbstbedienung ausgeführt, mit denen der Kunde selbst den Treibstoff zapft.
Bei solchen zentralisierten Kontrollsystemen ist es notwendig, dem zentralen Leitwerk von jeder Pumpe aus die Menge und vielleicht den Wert des gezapften Treibstoffs darstellende Daten zu übermitteln. Zudem ist es bei Systemen, die dem Kunden die Möglichkeit der Wahl zwischen einer Anzahl von Treibstoffsorten bieten, notwendig, Informationen über die gewählte Sorte zu übermitteln. Es ist vorgeschlagen worden, das Treibstoff-Meßgerät an der Pumpe mit einem elektrischen Impulssender zu versehen, der dem zentralen Leitwerk bei jeder Abgabe einer Treibstoff-Mengeneinheit einen Impuls zuführt. Die Impulse werden am zentralen Leitwerk
40Ö847/Q40Ö
/2
- 2 - 44 897
empfangen, wo sie gezählt werden und wo zur Bestimmung des Preises der Transaktion eine Berechnung vorgenommen wird. Derartige Systeme leiden unter dem Nachteil, daß an den Datenübertragungsleitungen zwischen den Pumpen und dem zentralen Leitwerk aufgenommene elektrische Überlagerungen als Mengen- oder Geldimpulse interpretiert werden und somit zu einer falschen Anzeige am zentralen Leitwerk führen können.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Zapfanlage für Flüssigtreibstoff zu schaffen, bei der dieser Nachteil gemildert ist.
Diese Aufgabe ist mit einer Zapfanlage :'ur Flüssigtreibstoff gelöst, die erfindungsgemäß eine Mehrzahl von Flüssigtreibstoff-Zapfpumpen mit je einem Treibstoff-Meßgerät und einem an dieses abgeschlossenen elektrischen Impulssender, der die gezapfte Treibstoffmenge anzeigende Impulse erzeugt, ein zentrales Leitwerk, eine Datenübertragungseinrichtung zwischen Jeder Pumpe und dem zentralen Leitwerk, wodurch die gezapfte Treibstoffmenge darstellende Information von der Pumpe zum zentralen Leitwerk übertragbar ist, einen Impulsspeicher an jeder Pumpe, der vom zugehörigen Impulssender bei Zapfung übermittelte Impulse speichert, und eine Abfrageeinrichtung am zentralen Leitwerk aufweist, die repetitiv den Ausgang des Impulsspeiehers abfragt, um die gezapften Mengen darstellende Eingabesignale abzuleiten, die bei jedem Abfragen auf den neuesten Stand gebracht werden. Bei dieser Ausbildung können während eines Abfragevorganges an der Datenübertragungseinrichtung aufgenommene Überlagerungen das Eingabesignal zum zentralen Leitwerk verfälschen. Der Fehler wird jedoch im nächsten Abfragevorgang korrigiert.
Wenngleich in Betracht gezogen ist, daß diese Anlage dort anwendbar ist, wo die Datenübertragungseinrichtungen von einzelnen Übertragungsleitungspaaren zwischen dem zentralen
409847/0408
- 3 - 44 897
Leitwerk und den jeweiligen Pumpen gebildet sind, lassen sich, weitere Vorteile aus der Verwendung eines Multiplex-Übertragungssystems mit einem einzigen Datenweg erzielen. Das Multiplexsystem kann ein Frequenzmultiplexer sein, ist jedoch vorzugsweise ein Zeitrnultiplexer. Kit einzelnen Übertragungswegen für die Pumpen oder mit einem Frequenzmultiplexsystem ist es möglich, das Abfragen der verschiedenen Speicher gleichzeitig und parallel vorzunehmen. Es wird jedoch bevorzugt, und ist bei Zeitmultiplex notwendig, zyklisch und seriell abzufragen. In einer bevorzugten Ausbildungsform nach der Erfindung weisen daher die Datenübertragungseinrichtungen einen gemeinsamen Datenweg und einen Zeitmultiplexer auf, und die Abfrageeinrichtung weist einen Abfragesender auf, der die Pumpenimpulsspeieher zyklisch abfragt, und den Pumpenimpulsspeichern sind Antwortsender zugeordnet, die bei Erhalt ihres Kennungssignals im Abfragebetrieb durch Übertragen von Information aus dem Impulsspeicher zum zentralen Leitwerk antworten.
Die Verwendung einer einzigen Datenübertragungseinrichtung ermöglicht die Installation der Anlage mit einem Minimum an baulichem Eingriff und Kosten, da es notwendig sein kann, die die Pumpen mit dem zentralen Leitwerk verbindenden Leitungen im Betonboden der Station zu verlegen. Ein noch größerer Vorteil wird erzielt, wenn die gemeinsame Übertragungseinrichtung, wie bevorzugt, von den elektrischen Stromversorgungsleitungen für die Pumpenmotoren gebildet ist. Datenübertragung über Stromversorgungsleitungen erfolgt durch Erzeugen eines hochfrequenten Trägers, der durch die Datensignale moduliert und am zentralen Leitwerk demoduliert wird. Das Hauptversorgungsnetz kann ein Ringsystem oder ein Sternsystem asLn, bei dem die Versorgungsleitungen für die Pumpen von einem gemeinsamen Punkt strahlenförmig ausgehen. Es sei darauf hingewiesen, daß auch bei Verwendung eines Sternsystems die Datenübertragungseinrichtung, da sie in diesem Falle das Hauptnetz im Sternsystem ist, allen Pumpen gemeinsam ist.
Α098Λ7/0Α08
- 4 - 44 897
Die Anlage gemäß der bisherigen Beschreibung ist auf einfache Pumpen, die eine einzige Treibstoffsorte abgeben, anwendbar. Derartige Pumpen sind derzeit in Gebrauch, es besteht Jedoch die Tendenz, diese durch Mischpumpen zu ersetzen, die zwei Treibstoff-Ausgangssorten in einem vom Kunden gewählten Verhältnis zu einer vorbestimmten Treibstoffsorte miteinander vermischen. Es ist jedoch ein Merkmal der Erfindung, daß die Anlage mit Einsorten- und Mischpumpen kompatibel ist. Die Einsorten-Pumpe besitzt einen mechanischen Antrieb für die die Menge und den Gesamtpreis des gezapften Treibstoffs ojizeigenden Anzeigewalz en. Es wird vorgeschlagen, bei einer derartigen Pumpe den Impulssender über den Antrieb für die Preisanzeigewalze anzutreiben und für diese Impulse einen Impulsspeicher vorzusehen, wobei dann der für die Menge repräsentative kumulierte Gesamtpreis zum zentralen Leitwerk übermittelt wird. Im zentralen Leitwerk steht ein Rechner zur Verfügung, der aus der von der Pumpe gelieferten Preisinformation eine Angabe über die gezapfte I.ienge ableitet. In den Rechner ist zuvor der Einheitspreis für die betreffende Treibstoffsorte eingegeben worden.
Abgesehen von dem vorstehenden Beispiel einer mechanischen Sinsorten-Pumpe wird eine Ausbildung der Anlage bevorzugt, bei der die Berechnung von Menge und Preis ebenso wie die Speicherung von Information an der Pumpe statt im zentralen Leitwerk vorgenommen wird. Dies macht die Pumpen bis zu einem gewissen Grade vom zentralen Leitwerk unabhängig, so daß sie bei Störung irgendeines Teiles des zentralen Leitwerkes in herkömmlicher Weise benutzbar sind. Auch ist bei Störung eines Teiles der Sechneranlage nur die entsprechende Pumpe betroffen, während der übrige Teil der Anlage weiter betriebsfähig ist.
Die Anlage ist auf mechanische Mischpumpen anwendbar, bei denen die Mischungsregelung mit einem mechanischen Differential erfolgt, das auf etwaige Abwichung von einem vorgewählten
403847/0408 /5
- 5 - 44 897
Wert des Bewegungsverhältnisses zweier Meßgeräte in den betreffenden Treibstoffleitungen anspricht. Die Anlage ist jedoch ebenfalls auf eine Mischpumpe anwendbar, bei der die Mischungsregelung in Abhängigkeit von einem elektrischen Fehlersignal erfolgt.
Vorzugsweise v/eist der Impulsspeicher an der Pumpe ein Umlaufschieberegister auf, in dem die Impulsgesamtzahlen für gezapfte Menge und Preis gespeichert sind.
Die Zurverfügungstellung von Mengen- und Preisangaben in auf den neuesten Stand gebrachter digitaler Form erlaubt vorteilhafterweise die Verwendung eines elektronischen digitalen Sichtanzeigegerätes an der Pumpe. Das Sichtanzeigegerät kann siebensegmentige digitale Anzeigegeräte verwenden, die am Pumpengehäuse montiert sind. Zusätzlich oder anstelle dieses Sichtanzeigegerätes kann ein ähnliches Anzeigegerät an der Zapfpistole selbst angebracht sein. Es wird ein System zur Überwachung des Sichtanzeigegerätes für die Feststellung gestörter Segmente vorgeschlagen.
Der laufende oder gültige Einheitspreis für den Treibstoff muß angezeigt werden. Auch ist es zweckmäßig, wenn der gültige Einheitspreis nach Belieben rasch geändert werden kann, beispielsweise je nach der Tageszeit. Zu diesem Zweck ist ein Einheitspreis-Anzeigegerät an der Pumpe so ausbildbar, daß es durch Signale vom zentralen Leitwerk aus steuerbar ist, wobei die angezeigte Information während jedes Zyklus der repetitiven Abfrageabtastung auf den neuesten Stand gebracht werden kann.
Es ist Vorsorge dafür getroffen, daß die Anlage mit einer Vielfalt von Peripherieeinheiten koppelbar ist. Es wird davon ausgegangen, daß alle Pumpendaten am Datenweg zur Verfügung stehen, und daß jede Peripherieeinheit, die diese Daten benötigt, diese über eine an den Datenweg angeschlossene Adaptereinheit erhalten kann. Besondere
409847/0408 /6
- 6 - . 44
Aufmerksamkeit wurde der Verwendung von Notizlesern, Registerkassen, Rabattmarkenspendern, Druckern und Kreditkarten-Prüfern gewidmet, da jedoch die gesamte, die Anlage betreffende Information im zentralen Leitwerk zur Verfugung steht, kann jede Peripherieeinheit, die diese Information benötigt, bedient werden.
Die Erfindung wird im folgenden anhand schematischer Zeichnungen eines Ausführungsbeispiels mit weiteren Einzelheiten erläutert. In der Zeichnung zeigt:
Pig. 1 ein vereinfachtes Blockschaltbild einer elektronisch gesteuerten Benzinmischpumpe zur Verwendung in einer Zapfanlage nach der Bfindung,
Fig. 2 eine vereinfachte Darstellung der Organisation der Informationsspeicherung im Pumpenspeicher entsprechend 51Ig. 1,
Fig. 3 einen Schaltplan des Sichtanzeigesystems für die Pumpe entsprechend Fig. 1,
Fig. 4 ein vereinfachtes Blockschaltbild der Logikschaltung des zentralen Leitwerkes der Zapfanlage ,
Fig. 5 - eine vereinfachte Darstellung der Frequenzverteilung für Signale in der Zapfanla,ge,
Fig. 6 ein Blockschaltbild zur Verdeutlichung der Verbindungsorganisation der Zapfanlage,
Fig. 7 einen vereinfachten Schaltplan, aus dem hervorgeht, in v/elcher Weise die Datensignale den Stromversorgungsleitungen in der Zapfanlage aufgeprägt v/erden,
409847/0408 /7
- 7 - 44 897
Fig. 8 eine vereinfachte Darstellung der Tonfrequenz-3ender/Empfanger-Anordnung und
Pig. 9 eine vereinfachte Darstellung eines Datensenders/ -erapfängers der Zapfanlage.
In der Zeichnung sind Bauteile einer Zapfanlage nach der Erfindung dargestellt, die eine Anzahl von Benzinzapfpumpen und ein gemeinsames zentrales Leitwerk aufweist, an dem ein Kassierer Zahlungen entgegennimmt, nachdem ein Kunde sich selbst mit Benzin bedient hat. Während des Zapfvorganges wird dem zentralen Leitwerk von der Pumpe aus Information übermittelt, die für die Ablesung durch den Kassierer bestimmt ist.
Anhand Fig. 1 sei eine Pumpe beschrieben, die als elektronisch gesteuerte Mischpumpe ausgeführt ist und zwei Benzin-Ausgangs Sorten in einem vorbestimmten Verhältnis miteinander vermischt. Meßgeräten in den jeweiligen Treibstoffleitungen sind zwei Impulssender P1 bzw. P2 zugeordnet, die je gezapfter Mengeneinheit von beispielsweise' 0,005 Gallonen Treibstoff höherer und geringerer Qualität einen Impuls abgeben.
Sollen die beiden Trexbstoffsorten im Verhältnis m Einheiten Treibstoff hoher Oktanzahl und η Einheiten Treibstoff niedriger Oktanzahl miteinander vermischt werden, wird die Frequenz der dem Treibstoff niedriger Oktanzahl zugeordneten Impulsreihe oder Impulsserie unter Verwendung eines binär arbeitenden Vervielfachers A mit dem Faktor m/n multipliziert. Der resultierende Impulsfluß bewirkt, daß ein Zähler B vorwärt szählt, während die dem Treibstoff hoher Oktanzahl zugeordnete Impulsserie, die dem Zähler B direkt zugeführt wird, bewirkt, daß dieser rückwärtszählt. Bei richtiger Einstellung der Durchflußmengen ist der mittlere Inhalt des Zählers B Null. Der Stand des Zählers B wird in analoge Form umgesetzt und diese wird dazu benutzt, den Einstellwinkel
409847/0408 /8
- δ - 44 897
eines Mischventils zu regeln, das die Anteile der Treibstoffsorten höherer und geringerer Qualität am gezapften Gemisch regelt. Die Regelung des Mischventils erfolgt mit einem Stellmotor S, der- von einem Verstärker H angetrieben ist, welcher das vom Zähler B abgegebene analoge Signal verstärkt. Der Regelkreis ist so ausgebildet, daß das Mischventil in der Weise angetrieben wird, daß es stets die Tendenz hat, das Fehlersignal vom Zähler B nach Iiull zu verkleinern. Es leuchtet ein, daß wenn Treibstoff nur hoher oder nur niedriger Oktanzahl benötigt wird, dieses Verfahren der Mischungsregelung ungeeignet ist. Das Mischventil ist daher so ausgebildet, daß es nach dem einen oder nach dem anderen Endpunkt seines Verstellweges angetrieben wird.
Es erfolgt auch eine Speicherung des laufenden Standes des Fehlerzählers B zum Zwecke der Übermittlung an das zentrale Leitwerk. Der Wert des kumulativen Mischungsfehlers am Ende der Abgabe oder Zapfung macht es zusammen mit der Kenntnis der Soll-Mischung und der gezapften Gesamtmenge des Treibstoffs möglich, die anteiligen Mengen am zentralen Leitwerk zum Zwecke der Bestandsaufnahme exakt zu berechnen, ohne daß deren getrennte Abfragung, Speicherung und Übermittlung notwendig wären.
Im Palle einer Pumpe mit mechanischer Mischung sind ebenfalls an jeder der beiden Leitungen, die die miteinander zu vermischenden Bezinsorten heranführen, getrennte Impulsgeber angeordnet. Obgleich es sich nicht um einen geschlossenen Regelkreis handelt, werden der Vervielfacher A und der Fehlerzähler B beibehalten für die weiter oben beschriebenen Bestandsaufnähmezwecke. Die Regelung des Mischventils geschieht mit dem mechanischen Mischungsrechner. Es ist notwendig, sicherzustellen, daß das in den Vervielfacher einprogrammierte Verhältnis m/n exakt dem in der mechanischen Mischeinrichtung verwendeten Übersetzungsverhältnis entspricht.
409847/0408 /9
- 9 - 44 897
Bei Pumpen ohne Einrichtung für die mechanische Preiskalkulation werden die "beiden Impulsflüsse, die die Durchflußmengen der Treibstoffsorten hoher und niedriger Oktanzahl darstellen, mit einem Taktgeber synchronisiert und in einem seriell arbeitenden Impulsaddierer G zu einer einzigen Serie miteinander kombiniert, die die G-esamtdurchflußmenge darstellt. Unter Benutzung eines binär arbeitenden Vervielfachers des in der Mischeinrichtung verwendeten Typs wird diese Impulsserie sodann in die entsprechenden Geldeinheiten umgewandelt, die in der Pumpe gespeichert und dem zentralen Leitwerk übermittelt werden.
Verfügt die zu verwendende Pumpe über mechanische Einrichtungen für die Preiskalkulation, ist an den Radsatz, der
das mechanische Anzeigegerät für die zu zahlende Summe
antreibt, ein Impulsgeber angeschlossen, der eine Geldeinheit-Impulsserie erzeugt.
Daten- und Befehlsspeichermöglichkeiten für die Pumpe stehen mit einem kontinuierlichen Umlaufschieberegister SR von etwa 100 Bit Länge zur Verfügung. Mit Ausnahme der für den Zugriff erforderlichen kurzen Abschnitte besteht dieses Gerät aus einem einzigen MOS-Paket. Die vorgeschlagene Organisation der Information im Speicher ist in Fig. 2 dargestellt. Jeweils zwanzig Bits sind der laufenden Menge, dem laufenden Preis und dem Restguthaben zugeordnet, d.h. je 5 Dezimalstellen in binär verschlüsseltem Dezimal-Pormat. Der übrige Teil
des Speichers dient der Speicherung ankommender Befehle
vom zentralen Leitwerk, ausgehender nachrichten und Zustandssignale aus der Zapfpumpe, und eines der gewählten Sorte
entsprechenden Signals. Im Speicher steht ein gewisser
Reserveraum für noch nicht näher beschriebene Nachrichten und Befehle zur Verfügung.
/10 409847/04 08
- 10 - 44 897
Zugriff zu Information und Anordnung von Information im Speicher geschieht mit Steuerung durch einen 12-Bit Zähler und Dekodierer D. Dieser steuert ein Eingangstor G- für das Schieberegister an. Die Einheit D besteht aus einem 12-Bit Zähler D1 und aus einem Dekodierer D2. Der Zähler ist mit den zentralen Leitwerk durch einen von diesem übermittelten langen Impuls logischer "1" synchronisiert. Dieser Impuls ist von Daten unterscheidbar, da kein Datenwort oder Befehl eine kontinuierliche ITolge von logischen "1" über eine Länge von etwa acht Bits hinaus enthält. Die Einstellung und Synchronisation erfolgen mit einem Zähler Q, der an seinem Ausgang ein ODSR-G-lied R aufweist, das den BINSTELL-Eingängeη des Zählers D1 Einstellimpulse zuführt. Der Zähler Q wird von Takteingabeimpulsen CP gespeist und durch das Auftreten einer logischen "0" in den ankommenden Datensignalen DS vom zentralen Leitwerk gelöscht.
Der Regelzähler D bewirkt daher, daß das Schieberegister ankommende Befehle und Daten vom zentralen Leitwerk zu dem für die betreffende Pumpe richtigen Zeitpunkt akzeptiert. In ähnlicher Weise beaufschlagt er eine Vervielfacher-Einheit IiX mit Energie, um sicherzustellen, daß dem zentralen Leitwerk zum richtigen Zeitpunkt Information zurückübermittelt wird.
Der lokale Zugriff zu Information wird ebenfalls vom Zähler D gesteuert, und zwar unter Benutzung eines 4-Bit parallel ein/parallel aus Schieberegisters E. Die laufende Zapfmenge und ihr Gegenwert werden in jedem Zyklus des Speichers, d.h. alle 5 ms einmal auf den neuesten Stand gebracht, indem der gespeicherten Zahl eine Einheit zuaddiert oder nicht zuaddiert wird, je nachdem ob während des voraufgegangenen Zyklus ein neuer Impuls aufgetreten ist oder nicht. Diese Addition wird von einem BCD-Addierer F durchgeführt, indem er jeweils eine Dekade der Zahl nimmt. Dieses Rechenglied arbeitet ebenfalls als Subtrahierer, um die bei Beginn der
4Ö9847/Q4Q8 /ΛΑ
- 11 - 44 897
Transaktion in den Speicher eingeschriebene vorgewählte oder der geleisteten ^Vorauszahlung entsprechende Preiszahl zu verringern. Das Einspeichern dieser Zahl nimmt der Kunde bei Beginn des ZapfVorgänges durch Betätigen eines manuellen Bedienungsorgans vor, wodurch er den Gegenwert des Treibstoffs wählt, den er zu zapfen wünscht. Das Schieberegister wird ebenfalls dazu !benutzt, Sorten- und Zustandssignale in den Speicher einzuschreiben und Befehle aus diesem zu entnehmen. Einen Sorten-Eingalbeimpuls erhält das Schieberegister E von einem Sorten-Speicher GS, der in Übereinstimmung mit der vom Runden gewählten Sorte eingestellt ist. Der Speicher GS führt ein Ausgabe signal einem Mischungsspeicher mit wahlfreiem Zugriff BM zu, der den Vervielfacher A in Übereinstimmung mit der gewählten Mischung einstellt. Das Schieberegister E führt ein Ausgabe signal einem Addierer ]?, einem Komparator J, der nachfolgend näher beschrieben wird, sowie einer Gruppe won Sperrschaltern LS zu, die die Pumpenmotoren steuern.
Ankommende Daten und Befehle aus dem zentralen Leitwerk werden von der Datenübertragungseinrichtung aus über das Tor G seriell eingesehrieben. Soll die Pumpe im üblichen Betrieb mit Zahlung im nachhinein betrieben werden, wird der vom Kunden in einen lokalen Preisspeicher H eingeschriebene vorgewählte Preis ebenfalls seriell eingetragen.
Beim Zapfen einer vorbestimmten Treibstoffmenge ist es notwendig, daß die Förderleistung der Pumpe kurz vor Ende der Zapfung herabgesetzt wird. Bei der erfindungsgemäßen Zapfanlage wird dieser Forderung dadurch genügt, daß die im Speicher enthaltene, das Eestguthaben darstellende Zahl unter Benutzung eines Eomparators J mit einer Zahl verglichen wird, die in unmittelbarer Beziehung zum Mengeneinheitspreis steht. Durch diese Ausbildung wird die Pumpe zu einem Zeitpunkt stillgesetzt, der von der Sesttreibstoffmenge abhängig und von der Sorte oder vom zu zahlenden Preis
409847/0408 /12
- 12 - 44 397
unabhängig ist. Dieser Konparator ist weiterhin so ausgebildet, daß er den Endpunkt, d.h. Eestguthaben Mull, feststellt und dadurch der Pumpe den Befehl zum Stillsetzen gibt.
Der gültige Preis und das Mischungsverhältnis jeder Treibstoffsorte sind in einem Speicher mit wahlfreiem Zugriff K gespeichert. Da es erforderlich ist, daß die Preisbildung vom zentralen Leitwerk gesteuert wird, um das automatische Umstellen des Preises je nach Tageszeit oder Wochentag zu erleichtern, wird dieser Speicher einmal je vollständigem Zyklus der Pumpen mit vom zentralen Leitwerk abgegebenen gültigen Preisen auf dem neuesten Stand gehalten. Diese Information erscheint, mit jeweils einem Preis, in einem außerhalb der Hauptspeicherschleife angeordneten Register L und wird gleichzeitig in den Speicher jeder Pumpe eingeschrieben. Die Verbindung zwischen dem Hegister L und dem Speicher K ist in der Zeichnung nicht gezeichnet. Die Verbindung vom Sortenspeicher G-S zum Speicher E ist dargestellt. Das Einheitspreis-Ausgabesignal aus dem Speieher K wird dazu benutzt, ein Sichtanzeigegerät zu betätigen und wird ebenfalls dem Komparator J zugeführt. Dieses Ausgabesignal wird weiterhin in einem Vervielfacher Z mit einem Signal multipliziert, das gezapfte Mengen repräsentiert, um dem Addierer Ί? ein den laufenden Preis darstellendes Ausgabesignal zuzuführen.
Um während des tatsächlichen Ablaufs einer Transaktion die .Möglichkeit einer ilnderung des Preises oder der Mischung zu verhindern, ist eine Logik schaltung vorgesehen, die im Betrieb der Pumpe Korrektur auf den neuesten Stand verhindert. Bei Störung oder Ausfall des zentralen Leitwerkes oder der Datenübertragungseinrichtung sind somit Preis— und Mischungs-.struktur, die zum Zeitpunkt der Störung gültig sind, sicher in der Pumpe gespeichert» Beim unwahrscheinlichen Zusammentreffen von Ereignissen einer Störung des zentralen Leitwerkes mit nachfolgendem vorübergehendem Ausfall des Hauptstromnetze s:, wäre die Information im Preisbildungs- Tizw.
409847/0408 /13
- 13 - 44 897
Preisstrukturspeicher verloren, da die zu verwendenden Geräte zu ihrem Betrieb ständig mit elektrischem Strom versorgt werden müssen. Mir diese Eventualität steht dem Tankstellenleiter eine kleine, tragbare Programmiereinheit zur Verfügung, die er nacheinander in jede Pumpe einstecken kann, um den Speicher mit der· erforderlichen Information zu programmieren.
Vom ergonomischen Standpunkt aus gesehen besteht die interessanteste Lösung eines Anzeigesystems in einem an der Zapfpistole angebrachten Sichtanzeigegerät. Dieses zeigt die laufende Menge, den laufenden Preis und den Mengeneinheitspreis an, obgleich der letztere an der Zapfsäule dupliziert sein könnte, wo er vom Kunden beim Wählen der von ihm gewünschten Treibstoffsorte leicht abgelesen werden könnte.
Ein Blockschaltbild, das das vorgeschlagene Anzeigesystem veranschaulicht, ist in Pig. 3 dargestellt. Die Sichtanzeigeanordnung weist dreizehn siebensegmentige Sichtanzeigegeräte 31 auf, jedes mit einer gemeinsamen Anode und sieben Kathoden. Bei gleichzeitiger Spannungszuführung oder Energiebeaufschlagung der Anode und vorgewählter Kathoden eines Sichtanzeigegerätes erhält man eine entsprechende numerische Anzeige. Die dreizehn Zeichen sind in drei Gruppen angeordnet, die dem Einheitspreis der gewählten Mischung, der gezapften Menge und dem Preis für den gezapften Treibstoff entsprechen. Um die Zahl der für die Sichtanzeigeanordnung erforderlichen Eingangsleitungen auf einem Minimum zu halten, ist ein Zeitmultiplex-Antriebs- bzw -Betreibsystem vervmdet. Die dreizehn Anoden werden in zyklischer Folge von einem Zeichenwähler 32 erregt, der über eine Sperre 33 in Übereinstimmung mit dem Ausgabesignal eines 4-Bit Zählers 34 eingestellt ist. Der Zähler wird durch Impulse an einer Eingangsleitung 35 ausgelöst und durch Impulse an einer Eingangsleitung 36 gelöscht.
/H 409847/04 08
- 14 - 44 897
Die Kathoden der Sichtanzeigegeräte werden je nach Bedarf über einen siebensegmentigen Dekodierer 37 erregt, der sieben parallele Ausgänge aufweist, die allerdings in der Zeichnung aus Zweekiaäßigkeitsgründen zu einer leitung zusammengefaßt sind. Die Einstellung des Dekodierers erfolgt mit einem 4-Bit Register 38 über eine Sperre 39· Do.s Register 38 wird mit Impulsen an einer Leitung 40 angesteuert. Die Sperre 39 wird mit an einer Leitung 41 erhaltenen Impulsen synchron mit der Sperre 33 geschaltet. Die Multiplexanordnung ist so gewählt, daß bei Weitergabe des Erregungspotentials von einer Anode zur anderen der dem Dekodierer 37 zugeführte Kode weitergegeben wird. Auf diese Weise erscheint an jedem Sichtanzeigegerät die jeweils geforderte Anzeige.
Aus Sicherheitsgründen ist die gesamte Sichtanzeigeanordnung und die dieser zugeordnete Logikschaltung in einem durchsichtigen Block aus Epoxidharz vollständig eingekapselt. Zur Kühlung ist ein nicht freiliegender metallischer Kühlkörper vorgesehen.
Um den Kassierer vor einem sich entwickelnden Fehler zu warnen, läßt sich das einwandfreie Arbeiten aller Segmente der Sichtanzeigeanordnung überprüfen, und zwar durch Messen des Stromes, der ein Segment passiert, das eingeschaltet sein sollte. Erreicht der Strom nicht einen vorgeschriebenen Wert, wird das Segment als gestört betrachtet, worauf dem zentralen Leitwerk ein Signal übermittelt wird. Um dies zu ermöglichen, genügt ein Signaldraht zwischen der Sichtanzeigeanordnung und der Pumpe.
Wenngleich es wahrscheinlich ist, daß das Vorhandensein eines Fehlers im System im normalen Betriebsablauf der Station rasch festgestellt würde, macht es die verhältnismäßig große Komplexität der verwendeten Elektronik und die Folgen einer Störung in hohem Maße wünschenswert, daß Fehler
409847/0408 /15
- 15 - 44
in kürze stmöglieher lyrist lokalisiert und diagnostiziert werden können,. Dem Wartungsingenieur steht daher ein Prüfgerät zur Verfügung,, das an den I>umpeneingä.ngen für die Bateiiülaert^ageaagiBEiiiriellatijmg und die "nmpulsgelber anschlieBTDar ist und mit -dem ssich Prüfsignale erzeugen lassen, die diese Eingabe signale für eine Yielfalt τ©η Betrie:bs:zTa;sfänden isiiraalieren» Dwräfa Übejrwacjhtang der Ausgal)esignale des Senders und des lÄalen ,SieHatanzeigegerates sollte es mit Hilfe einer yelfalersiieH-iste jnoglien sein, wenigstens die Tonge— fäkre Jjage einez- JeWLerstelle zn ^bestimmen» Es i.st "vor— gesellen, daB die ,an Ort vmü. Stelle Trorzianenmenden fertungsarlDeiten auf das Auswechseln ύ®ίι Scnaltiiingsplatten iDeseliränkt sein
Da :aXle Einrientamgen für die Kalkialation land für löarzzeitspeislaearaitng an den !Biainpen zur Yerfügmng stehen, ist die ■pmnkticm des zentralen lieiti^eÄs darauf faesKtoankt;, 'die 2u.st:and,s—«, Seid- und MengeninhaXte der Pumpen zu üfber— maelaen, IBefelhle für die Pumpen auszüageben und die leistungs— lose .!Langzeit.speicherung ifcumulatiTrer ''G-esaintwerte HiinsielhtliEM Iäenge und .zu zahlendem Betrag irorzunehmen.
Die I^unkti-OTxen Jedes '31BiIs des zentralen Leitwerks und des .Schaltpultes ergeisen sieh aus der folgenden Besßhreilbung ,anhand tdes 531®eksehalfibilde;s in Pig» 4-
Ein den Eim!a(eit©iEL B ((31Ig- 1) in den üapf ei33heit©3i !,hnllgh-er und wi© äjni üu©aaiELe2iihiiang Eiit <dieseaa ^beschrielben sjnEtElbiarxDini— ,sierter ILeilbÄerk— lähler nand Decodierer A4 steuert die ¥erteilung ;d©r (dem jzentr/aXen leitasieirk zugehenden und -aus 'diesem kommendem ltaisliriclkteiii und.Daten, lur erhaltene Daten Toaad zu ütoemBaittelnde Daten stehen getrennte ^Register Ü34 ~bizm~ zur Yerf^gung» D;as Segist-er G4 w±rü iüiber eine Einheit "IäX4 ibeaufschlagt,, und da;s Eegister B4 beifereilbt eine Puf f ereiLoheit H?4· - Die Eingalbe ττ-ωη Eing a b in idie D-atenütoeriferagungseinriehtung und die Enifcoatate
- 16 - 44 897
Ausgabesignalen aus dieser erfolgen somit zu Zeitpunkten, die vom Leitwerk-Zähler Λ4 bestimmt v/erden. Durch Betätigen einer Tastatur K4 führt der Kassierer der Multiplexer-Einheit MX4 ein Eingabesignal zu. Das System ist so ausgebildet, daß durch niederdrücken der einer bestimmten Pumpe zugeordneten Y/ähl taste der Tastatur diese Pumpe angeschlossen bleibt, bis eine andere gewählt wird. In das System eingegebene Kachrichten werden dann ausschließlich der gewählten Pumpe übermittelt.
Die Aufgabe des Kassierer-Sichtanzeige-Schaltpultes besteht darin, gleichzeitig den Zustand aller Pumpen anzuzeigen und die Anzeigen für laufende Menge und Gesamtbetrag einer oder mehrerer ausgewählter Pumpen zu duplizieren. Der Zustand jeder Pumpe wird durch zwei Lampen L4 angezeigt, wobei eine weitere Lampe das Vorhandensein einer gespeicherten voraufgegangenen Transaktion anzeigt, falls diese Möglichkeit gegeben ist. Zusätzlich hierzu ist ein einzelnes numerisches Anzeigegerät I;D4 mit 13 Dezimalstellen für laufende Menge, Gesamtbetrag und Preis pro Mageneinheit vorhanden. Dieses Sichtanzeigegerät zeigt jeweils für die Pumpe an, welche durch die zuletzt gedrückte Wähltaste bestimmt ist. Bei einer großen Anlage können zwei oder mehr solcher Sichtanzeigesysteme mit entsprechenden Tastaturen vorhanden sein, so daß mit mehrfacher Personalbesetzung gearbeitet werden kann. Die Lampen L4 werden vom Puffer BF4 aus über eine Sperre LT4A und einen Dekodierer DC4A geschaltet. Das Sichtanzeigegerät HD4 wird vom Puffer BF4 aus über eine Sperre LT4B und einen Dekodierer DC4B betrieben.
Eine alternative Form eines Sichtanzeigegerätes besteht > in einem in Modulbauweise erstellten Gerät, wobei jedes Modul oder Baustein aus Zustandslampen und einer bestimmten Pumpe zugeordneten numerischen Sichtanzeigegeräten besteht. Dieses System ist natürlich teurer als das vorbeschriebene, es kann jedoch interessant sein für sehr kleine, von nur
409847/04 0 8 /17
- 17 - 44 897
einer Person bedielte Anlagen, oder für größere Anlagen mit mehrfacher PersoiäLbesetzung, wobei dann die Bedienungspersonen das Sichtanzeigegerät gemeinsam benutzen, jedoch jede über eine Tastatur verfügt.
Das in Fig. 4 dargestellte Schaltpult-System verwendet eine einzige numerische Sichtanzeigeanordnung. Die Eingabeinformation für diese wird dem Eingaberegister mit jweils einer Dezimalstelle entnommen und die als Anzeigespeicher v/irkenden Sperren werden zu den entsprechenden Zeitpunkten durch den Leitwerk-Zähler mit Spannung beaufschlagt.
Die Tastatur weist für jede Pumpe eine Wähltaste sowie gemeinsame Befehlstasten auf, und. zwar für die Funktionen Pumpe freigeben, einzelne Pumpe stillsetzen, Alles stop, laufende Transaktion speichern, Verständigungsanlage offen, etc.
Dieses Gerät erzeugt für die Übermittlung zu den Pumpen den Preis pro Mengeneinheit und Mischungskonstanten für jede Sorte, und kann Einrichtungen aufweisen, mit denen sich im Zusammenwirken mit einer Taktgebereinheit, die die der Tageszeit entsprechende gültige Struktur auswählt, zwei oder mehr Preisstrukturen einstellen lassen. Die Preise für jede Sorte werden an Zackenrad-Dekadenschaltern eines Preisimpulsgebers PG- eingestellt.
Die kumulativen Gesamtbeträge innerhalb eines Zeitabschnittes für die eingenommenen Barbeträge, Mengen je Sorte sowie für die Mengen der zum Mischen verwendeten Sorten hoher und niedriger Oktanzahl werden in elektromechanischen Zählern gespeichert. Durch dieses Verfahren ist sichergestellt, daß die Information auch bei vollständigem Ausfall des Stromnetzes nicht verlorengeht.
/18 409847/0408
- 18 - 44 897
Der Sarwert am Ende einer Transaktion steht unmittelbar zur Verfügung, ebenso wie die Menge der verkauften Mischsorte, und es ist lediglich erforderlich, dafür zu sorgen, daß diese Eingabe signale gepuffert werden, damit sie mit einer Geschwindigkeit eingegeben werden können, die mit den elektromechanischen Zählern kompatibel ist.
Die endgültig abgegebene Menge an Treibstoffgemisch wird in ein Register D4 eingeschrieben, der Mischungsfehler in ein Register E4. Der Fehler wird von der Gesamtmenge abgezogen, so daß sich der Zeitwert η + m ergibt. Dieser wird in der Teilerschaltung DV durch 1 + m/n dividiert. Die Teilerschaltung wird mit dem jeweils zutreffenden Faktor durch einen Mischungsspeicher BS eingestellt, der von einem Sortenregister G-R gesteuert ist. Das Ausgabesignal des Teilers DV ist der Wert n, der über einen Puffer V1 einem elektromechanischen Speicher zugeführt wird. Der Wert η wird ebenfalls vom Ausgabesignal aus D4 abgezogen, das Ergebnis ist m. Dieser Wert wird über einen Puffer V2 einem anderen elektromechanischen Speicher zugeführt.
Die Verwendung bestimmter Peripheriegeräte mit dem System, beispielsweise von Vorauszahlungssystemen, Registrierkassen, Rabattmarkenspendern, läßt sich voraussehen, es ist jedoch das Wesen eines flexiblen Systems, daß es in der Lage sein muß, noch nicht festgelegte Geräte aufzunehmen. Es ist daher die Aufgabe dieser Konstruktion, alle im Datenkanal enthaltenen Informationen für ein Peripheriegerät verfügbar zu machen, zusammen mit entsprechendem Raum zum Eintragen neuer Befehle in die Datenfolge. Es ist vorgesehen, daß jede Peripherieeinheit mit einer Schaltungskarte versehen ist, welche in die zentrale Einheit eingesteckt wird. Diese Karte wäre mit einem 12-Bit Zähler und Dekodierer versehen, ähnlich dem in der Zentraleinheit und mit diesem synchronisiert, der die geforderte Information aus dem ankommenden Datenfluß auswählen und in einer für das betreffende Peripheriegerät geeigneten Form speichern würde. In ähnlicher
409847/0408
/19
- 19 - 44 897
Weise lassen sich Daten und Befehle zur Übermittlung an die Pumpen in den Kanal für ausgehende Daten eintragen. Beispielsweise würde ein Vorauszahlungsgerät einen Befehl zur Freigabe der Pumpe zum Zapfen zu erteilen haben, einen Befehl zum Sperren des normalen Wählverfahrens durch Preisvorwahl, und müßte ein Eingabedatensignal abgeben zum Einschreiben des vorausgezahlten Betrages in den Pumpenspeieher.
Bei besonders lebhaftem Geschäftsgang kann es für den Kassierer von Vorteil sein, eine Pumpe für einen zweiten Kunden freizugeben, bevor der erste Kunde gezahlt hat. lur diesen Zweck ist es möglich, einen (in !"ig. 4 nicht gezeichneten) Wahlspeicher vorzusehen, in welchem der Kassierer die Anzeigewerte der Pumpe am Ende der ersten Transaktion einspeichern und dann zu einem passenden Zeitpunkt zur Anzeige an den numerischen Anzeigegeräten wiederauffinden kann.
Der Speicher Yriirde vermutlich die Form eines einfachen Umlaufschieberegisters mit einem 4-Bit Ein- und Ausgang haben, der mit einem 12-Bit Zähler und Dekodierer, ähnlich dem bereits verwendeten, gesteuert wird. An der Tastatur stünden zusätzliche allgemeine Tasten für das Einschreiben und Wiederauffinden von Information zur Verfügung. Eine zusätzliche Zustandsanzeigelampe würde das Vorhandensein von gespeicherten Anzeigewerten anzeigen.
Drei Kommunikations-Haupttypen sind erforderlich, nämlich Zweiweg-Datenübertragung zwischen Pumpen und Sehaltpult, Zeitsynchronisiersignale und Tonfrequenz-Verständigungssignale. Wie bereits erwähnt, erfolgt die Datenübertragung auf einer Time-Sharing-Basis, die nur einen Kommunikationskanal erfordert.
Zum Übermitteln hochfrequenter Träger, auf denen die geforderte Information moduliert ist, werden vorhandene
409847/0408
/20
- 20 - 44 897
Stromversorgungsleitungen für die Pumpen verwendet. Pur den Datenkanal wurde eine Kittenfrequenz von 120 kHz gewählt. Bei einer Datengeschwindigkeit von 20 kb/s ist das Band zwischen 100 und HO kHz besetzt. Das 20 kHz Taktsignal wird zweckmäßigerweise unmittelbar an der Leitung übertragen. Die Frequenz ist ziemlich niedrig für eine wirksame Filterung der Leitungsüberlagerungen, da jedoch keine Modulation dee 20 kHz Signals vorgesehen ist, können enge Empfängerfilter verwendet werden, um ein akzeptables Signal-Störungs-Verhältnis zu erreichen.
Die Zweiweg-Verständigungsfrequenz ist zwischen die Takt- und Datenkanäle gelegt. Durch die gewählte Frequenz von 47,5 kHz ist sichergestellt, daß die Verständigungs-Harmonischen nicht in das Datenband fallen.
In Fig. 5 sind diese Frequenzverteilungen in einfacher Form dargestellt.
In vielen Ländern ist das Pumpen-Versorgungsnetz nach einem "Sternsystem" ausgelegt, wobei jede Pumpe ihre eigene Zuleitung, ihren eigenen Hauptschalter und ihre eigene Hauptsicherung hat. Ein Hauptanschluß nach dem "Ringsystem" ist jedoch nicht unbekannt, und die Kommunikationsverbindung ist so ausgelegt, daß beide Anschlußarten möglich sind. Dies wird aus Fig. 6 deutlich, die das Grundblockschaltbild zeigt. Es ist zu erkennen, daß die Kommunikations-"Sinheit" sowohl für die Pumpen- als auch die Schaltpulteinrichtungen identisch ist. Es leuchtet ein, daß sich daraus Vorteile in der Herstellung und in der Srsatzteilhaltung ergeben.
Die Datenübertragungseinrichtung ist so ausgebildet, daß alle Empfänger auf den gerade in Betrieb befindlichen Sender ansprechen. Wie weiter oben beschrieben, sind die Logikeinheiten für Pumpe und Schaltpult so ausgebildet, daß sie nur auf Signale ansprechen, die speziell an sie gerichtet
4 0 9 8 4 7/0408 /21
- 21 - 44 897
sind, und Daten werden nur innerhalb eines vorbestimmten Zeitschlitzes erzeugt. Diese Parallelschaltung von Sendern und Empfängern ist daher akzeptabel und trägt in beträchtlichem Umfange zur Flexibilität des Systems bei, da jede beliebige Peripherieeinheit hinzugenommen werden kann, vorausgesetzt, daß sie Zugang zum Hauptnetz der Station hat.
Die Verständigungs-Sender IT und die Verständigungs-Empfänger IR sind ebenfalls parallelgeschaltet. Sie sind alle normalerweise nicht in Betrieb genommen, jedoch lassen sich einzelne Sender und Empfänger vom Schaltpult aus über die Datenübertragungseinrichtung einschalten. Sin Kunde, der die Verständigungseinrichtung zu benutzen wünscht, drückt daher den Alarmknopf an der Pumpe, wodurch am Schaltpult eine Lampe und/oder ein Summer in Tätigkeit gesetzt wird. Der Schaltpult-Bedienungsperson steht ein Schalter mit drei Schaltstellungen zur Verfügung, der normalerweise in die Stellung "betriebsbereit" geschaltet ist. Durch Umschalten in die Stellung "Hören" kann die Bedienungsperson <ki Kunden hören, durch Umschalten in die Stellung "Sprechen" Anweisungen geben. Infer Betriebsstellung "betriebsbereit" sind alle Betriebssperren der Verständigungsanlage angeschlossen, während in der Stellung "Hören" die Betriebssperren für den Schaltpult-Empänger und den Pumpen-Sender aufgehoben sind.
In der Stellung "Sprechen" sind der Schaltpult-Sender und der Pumpen-Empfänger eingeschaltet. In der Dateneinrichtung sind daher zwei Steuerbits erforderlich. Diese sind in der vorbeschriebenen Weise verfügbar gemacht.
Es folgt nun die nähere Beschreibung der einzelnen, in Fig. 6 dargestellten Bauteile des Systems.
Leitungs-Filternetzwerke LFN sind erforderlich, um die drei Kommunikations-Durchlaßbereiche von allen Störungen frei zu
4 0 9 8 4 7 / 0 4 0 8 /22
- 22 - 44 897
machen. Die angewandte Lösung besteht darin, handelsübliche Breitbandfilter mit , wo erforderlich, zusätzlichen frequenzselektiven Elementen zu verwenden. Eine wirksame Filterung des Hauptnetzes wird als wesentlich betrachtet, nicht nur für die Datenübertragungseinrichtung, sondern auch um das richtige Arbeiten und !Funktionieren der Logikschaltungen für Pumpen und Schaltpult sicherzustellen.
Fig. 7 zeigt in vereinfachter Darstellung die Ausbildung jeder der Anschluß- und Multiplexer-Einheiten LFN (Fig. 6). Das Leitungs-Ankoppeln und -Multiplexing wird in zwei Stufen vorgenommen. Zuerst werdendurch ein Breitbandnetzwerk von Transformatoren T7 und Kondensatoren 07 die 50/60 Hz Leitungsfrequenzsignale herausgenommen, und sodann werden durch einzelne Filternetzwerke F1, F2 und F3 die ankommenden und abgehenden Signale in die drei geforderten Bänder aufgeteilt.
In Fig. 8 sind die hauptsächlichen Bauteile des Sender/ Empfängers der Verständigungsanlage dargestellt. Ein astabiler Multivibrator AM betreibt einen Amplitudenmodulator MOD. Unerwünschte Harmonische von 47» 5 kHz werden durch die Multiplexschaltung ausgeschieden. Der Empfänger besteht aus einem Hüllendetektor DET,
der einen Tonfrequenzverstärker AA betreibt.
Bei dem in Fig. 9 gezeigten Datensender handelt es sich um einen 120 kHz astabilen Multivibrator AM9» der über ein Tor G9 vom Datenfluß aufgesteuert wird. Auch hier werden unerwünahte Harmonische durch das Multiplexnetzwerk ausgeschieden.
Der auch in Fig. 9 dargestellte Datenempfänger nimmt ein 20 kHz Takteingabesignal auf, das einem Impulsgeber PG9 zugeführt wird. Der Empfänger erzeugt kurze Impulse, die mit den Zentren der ankommenden Bits zusammenfallen. Ein
409847/0408 /23
- 23 - 44 397
Detektor DET9 empfängt 120 kHz Impulse und gibt ein Ausgabesignal an ein Tor G19 ab, das vom Ausgabesignal von DG9 aufgesteuert wird. Es wird daher ein Fluß von Informationsproben erzeugt, die einer Schmitt-Triggerschaltung S9 zugeführt werden. Wenn die Schmitt-Triggerschaltung getriggert wird, dann hat der Empfänger entschieden, daß eine logische «ιit vorliegt, und ein bistabiler Ausgangs-Multivibrator B9 wird auf 1 gestellt. Fünfzig LiikroSekunden später wird ein Rückstellungsimpuls erzeugt, der den bistabilen Ausgang auf 0 zurückstellt. Auf diese Weise wird eine neu getaktete und rekonstruierte Version des Singabebitflusses erzeugt, bei hoher Systemimmunität gegen !tauschen und andere Störsignale.
Fig. 10 zeigt in einer vereinfachten Draufsicht die Anordnung einer Benzin-Tankstelle nach der Erfindung mit sechs Benzin-Zapfpumpen oder -Zapfsäulen 10. Das zentrale Leitwerk 11 weist Kassierer-Sichtanzeigegeräte 12 auf, in diesem Falle je eines pro Pumpe. Die Hautpversorgungsleitung für die Pumpenmotoren ist als Hauptnetz 13 nach dem Ringsystem dargestellt und wird als die Datenübertragungseinrichtung benutzt. Jede Pumpe weist eine Ivlultiplex-Interface-Einheit 14 für die Datenübertragung zur und von der Pumpe auf. In ähnlicher Weise ist das zentrale Leitwerk mit einer Multiplex-Interfaee-Einheit 15 versehen. Bei unbesetzter Tankstelle ist ein Banknoten-Prüfer 16 benutzbar. Dieser besitzt eine Multiplex-Interfaee-Einheit 17.
Die mit gestrichelten Linien gezeichneten Verbindungen zeigen eine alternative Datenübertragungseinrichtung 18, die nicht das Hauptversorgungskabel benutzt. Ihr sind Pumpen-Interiace-Einheiten 19 und eine Interface-Einheit für das zentrale Leitwerk zugeordnet.
/P at e nt ansprüche 409847/G408

Claims (12)

1A-44 897 PATENTANSPRÜCHE
1. Zapfanlage für Flüssigtreibstoff, gekennzeichnet durch eine Mehrzahl von Flüssigtreibstoff-Zapfpumpen (10) mit je einem Treibstoff-Meßgerät und einem an dieses angeschlossenen elektrischen Impulssender (P1,P2), der die gezapfte Treibstoffmenge anzeigende Impulse erzeugt, ein zentrales Leitwerk (11), eine Datenübertragungseinrichtung (13;18) zwischen jeder Pumpe (10) und dem zentralen Leitwerk (11), wodurch die gezapfte Treibstoffmenge darstellende Information von der Pumpe (10) zum zentralen Leitwerk (11) übertragbar ist, einen Impulsspeicher an jeder Pumpe (10), der vom zugehörigen Impulssender (P1,P2) bei Zapfung übermittelte Impulse speichert, und durch eine Abfrageeinrichtung am zentralen Leitwerk (11), die repetitiv den Ausgang des Impulsspeichers abfragt, um die gezapften Mengen darstellende Eingabesignale abzuleiten, die bei jedem Abfragen auf den neuesten Stand gebracht werden.
2. Zapfanlage nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η ζ e i ohne t, daß eine einzige Datenübertragungseinrichtung (13;18) vorhanden ist, und daß ein (Multiplex-) Übertragungssystem mit Mehrfachausnutzung verwendet ist.
3. Zapfanlage nach Anspruch 2, dadurch g e k e η η zeichnet, daß die Datenübertragungseinrichtung (13; 18) das Stromversorgungsnetz für die Zapfpumpen ist.
4. Zapfanlage nach Anspruch 2 oder 3» dadurch gekennzeichnet, daß das Übertragungssystem mit Mehrfachausnutzung ein Zeitmultiplexsystem ist, und daß die Abfragung zyklisch seriell erfolgt.
409847/0408
/2
ORIGINAL IMSPECTED
- € - 44 397
5. Zapf anlage nach. Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abfrageeinrichtung einen Abfragesender aufweist, der die Pumpenimpulsspeicher zyklisch abfragt, und daß den Pumpenimpulsspeichern Antwortsender zugeordnet sind, die bei Erhalt ihres Kennungssignals im Abfragebetrieb durch Übertragen von Information aus dem Impulsspeicher zum zentralen Leitwerk (11) antworten.
6. Zapfanlage nach Ansprcuh 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Synchronisierung des Zeitmultiplexbetriebes mit einer über die Datenleitung gesendeten Serie von Taktimpulsen mit fester Frequenz erfolgt, daß über die Datenübertragungseinrichtung (13;18) ein auf einer hohen Trägerfrequenz moduliertes Sprechverständigungssystem besteht, und daß Pumpen-Information und Pumpen-Befehle übertragende digitale Datenwörter auf einer weiteren Trägerfrequenz moduliert sind, wobei die Pumpen (10) und das zentrale Leitwerk (11) Frequenzfilter zum Aufteilen der in den drei Frequenzbereichen übertragenen Informationen aufweisen.
7. Zapfanlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Taktfrequenz 20 kHz, die Sprachträgerfrequenz 47 j 5 kHz, und die Trägerfrequenz für digitale Datenwörter 120 kHz beträgt.
8. Zapfanlage nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß jedes digitale Datenwort 100 Informationsbits aufweist und 5 ms lang ist.
9. Zapfanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Impulsspeicher an jeder Pumpe ein Umlaufschieberegister aufweist, das ein digitales Datenwort einschließlich der die gezapfte Menge und den Preis des gezapften Treibstoffs darstellende Gesamtimpulszahl enthält.
409847/0408 /3
44 397
242157Ϊ
10. Zapf anlage nach. Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere der Pumpen (10) als Mischpumpe ausgebildet ist bzw. sind, an der der Benutzer eine gewünschte Mischung aus zwei Treibstoff-Ausgangssorten zu wählen vermag, daß die Mischpumpe(n) ein einen etwaigen Mischungsfehler während der Zapfung darstellendes Ausgabesignal liefern, und daß das digitale Datenwort eine Darstellung des Mischungsfehlers enthält.
11. Zapfanlage nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das zentrale Leitwerk (11) Mengenspeicher zum Speichern der Gesamtmengen der gezapften Treibstoff-Ausgangssorten aufweist, wobei die Mengenspeicher jeweils Eingabesignale erhalten, die von den Teilen des digitalen Datenwortes abgeleitet sind, welche die Gesamtmenge des gezapften Treibstoffs, den Mischungsfehler und die vom Benutzer gewählte Mischung darstellen.
12. Zapfanlage nach Anspruch 11, dadurch g e k e η η zeichnet, daß die Mengenspeicher elektromechanische Speicher sind.
409847/0408
Leerseite
DE2421571A 1973-05-03 1974-05-03 Zapfanlage fuer fluessigtreibstoff Withdrawn DE2421571A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB2114073A GB1474019A (en) 1973-05-03 1973-05-03 Liquid fuel dispensing system

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2421571A1 true DE2421571A1 (de) 1974-11-21

Family

ID=10157880

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2421571A Withdrawn DE2421571A1 (de) 1973-05-03 1974-05-03 Zapfanlage fuer fluessigtreibstoff

Country Status (16)

Country Link
US (1) US3984032A (de)
JP (1) JPS59439B2 (de)
AT (1) AT329397B (de)
BE (1) BE814532A (de)
BR (1) BR7403620D0 (de)
CA (1) CA1025123A (de)
CH (1) CH585152A5 (de)
DE (1) DE2421571A1 (de)
ES (1) ES425879A1 (de)
FR (1) FR2228028B1 (de)
GB (1) GB1474019A (de)
IT (1) IT1017574B (de)
NL (1) NL7405978A (de)
NO (1) NO741578L (de)
SE (1) SE404011B (de)
ZA (1) ZA742735B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4178132A (en) * 1975-12-24 1979-12-11 Hitachi, Ltd. Method and device for controlling the number of pumps to be operated
DE3433125A1 (de) * 1984-09-08 1986-03-13 Mannesmann Kienzle GmbH, 7730 Villingen-Schwenningen Einrichtung fuer eine anpassung einer zapfsaeule an elektronische systemerweiterungen
DE8705299U1 (de) * 1987-04-09 1988-08-04 Armaturenfabrik Ernst Horn GmbH, 24937 Flensburg Kraftstoffabgabevorrichtung

Families Citing this family (24)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB1513802A (en) * 1975-08-30 1978-06-07 Ferranti Ltd Communication systems
GB1513520A (en) * 1975-08-30 1978-06-07 Ferranti Ltd Liquid dispensing apparatus
US4186381A (en) * 1978-07-24 1980-01-29 Veeder Industries Inc. Gasoline station registration and control system
US4409649A (en) * 1978-07-28 1983-10-11 Amf Incorporated Sequence controller with microprocessor
US4247899A (en) * 1979-01-10 1981-01-27 Veeder Industries Inc. Fuel delivery control and registration system
US4250550A (en) * 1979-03-09 1981-02-10 Veeder Industries Inc. Fuel delivery control system
JPS5962496A (ja) * 1982-10-01 1984-04-09 株式会社東京タツノ 給液装置
JPS6058394A (ja) * 1983-08-31 1985-04-04 株式会社東京タツノ 給油量情報伝送装置
US5184179A (en) * 1988-05-17 1993-02-02 Monitel Products Corp. Photocopy monitoring system and method for monitoring copiers
US5077582A (en) * 1988-05-17 1991-12-31 Monitel Products Corp. Photocopy monitoring system
US5319545A (en) * 1989-07-31 1994-06-07 Lrs, Inc. System to monitor multiple fuel dispensers and fuel supply tank
US5056017A (en) * 1989-07-31 1991-10-08 Lrs, Inc. System to monitor fuel level in a tank, and fuel dispensed from the tank, to determine fuel leakage and theft losses
US5029100A (en) * 1989-12-15 1991-07-02 Gilbarco Inc. Blender system for fuel dispenser
US5193594A (en) * 1990-10-22 1993-03-16 Norapp-Jon H. Andresen Arrangement for injecting additives
NO174527B (no) * 1990-10-22 1994-02-07 Norapp Andresen Joh H Fremgangsmaate og anordning for dosert tilfoersel av tilsetningsmidler
DE69230270T2 (de) * 1991-04-18 2000-04-20 Canon K.K. Kommunikationssteuereinheit
EP0509530B1 (de) * 1991-04-18 2007-02-28 Canon Kabushiki Kaisha Kommunikationsgerät und Verfahren
EP1225483A3 (de) * 1991-04-18 2002-08-28 Canon Kabushiki Kaisha Überwachungsgerät für eine Maschine
EP0513549A3 (en) * 1991-04-18 1993-12-15 Canon Kk Equipment control apparatus
EP0684526B1 (de) * 1991-04-18 2010-11-24 Canon Kabushiki Kaisha Gerätüberwachungseinheit
US5868177A (en) * 1995-07-27 1999-02-09 Chemical Control Systems, Inc. Method and apparatus for injecting additives
US5831861A (en) * 1996-07-12 1998-11-03 Progressive International Electronics Point-of-sales interface for mechanical pumps
US6442448B1 (en) 1999-06-04 2002-08-27 Radiant Systems, Inc. Fuel dispensing home phone network alliance (home PNA) based system
US8433441B2 (en) * 2011-07-12 2013-04-30 Gilbarco Inc. Fuel dispenser having FM transmission capability for fueling information

Family Cites Families (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3312812A (en) * 1963-05-29 1967-04-04 Shell Oil Co Inventory control system
US3705385A (en) * 1969-12-10 1972-12-05 Northern Illinois Gas Co Remote meter reading system
GB1352694A (en) * 1970-02-04 1974-05-08 Westinghouse Brake & Signal Dispensing apparatus
US3641536A (en) * 1970-04-14 1972-02-08 Veeder Industries Inc Gasoline pump multiplexer system for remote indicators for self-service gasoline pumps
US3781534A (en) * 1971-05-26 1973-12-25 Sanders J Bruce Liquid delivery systems
US3706086A (en) * 1971-07-22 1972-12-12 Gen Electric Solid state scanner for a remote meter reading system
US3782597A (en) * 1972-06-22 1974-01-01 Ljungmans Verkstader Ab Gasoline dispensing system having central control station and a plurality of multi-grade gasoline pumps
US3870825A (en) * 1973-01-05 1975-03-11 Engineered Devices Company Time-division multiplex communication system

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4178132A (en) * 1975-12-24 1979-12-11 Hitachi, Ltd. Method and device for controlling the number of pumps to be operated
DE3433125A1 (de) * 1984-09-08 1986-03-13 Mannesmann Kienzle GmbH, 7730 Villingen-Schwenningen Einrichtung fuer eine anpassung einer zapfsaeule an elektronische systemerweiterungen
DE8705299U1 (de) * 1987-04-09 1988-08-04 Armaturenfabrik Ernst Horn GmbH, 24937 Flensburg Kraftstoffabgabevorrichtung

Also Published As

Publication number Publication date
GB1474019A (en) 1977-05-18
CH585152A5 (de) 1977-02-28
ES425879A1 (es) 1976-06-16
AT329397B (de) 1976-05-10
SE404011B (sv) 1978-09-18
FR2228028B1 (de) 1982-09-17
NL7405978A (de) 1974-11-05
BR7403620D0 (pt) 1974-12-24
IT1017574B (it) 1977-08-10
AU6855974A (en) 1975-11-06
ZA742735B (en) 1975-08-27
ATA366974A (de) 1975-07-15
NO741578L (no) 1974-11-05
JPS5052615A (de) 1975-05-10
BE814532A (fr) 1974-09-02
FR2228028A1 (de) 1974-11-29
US3984032A (en) 1976-10-05
CA1025123A (en) 1978-01-24
JPS59439B2 (ja) 1984-01-06

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2421571A1 (de) Zapfanlage fuer fluessigtreibstoff
DE2445165A1 (de) Steuer- und datensystem
DE2223351A1 (de) Einrichtung zum Abfragen einer Mehrzahl entfernter Stationen
DE2418766A1 (de) Anlage zur abgabe von fluessigkeiten
DE2522938A1 (de) Stroemungsmittelausgabesystem
DE2443728A1 (de) Registriersystem fuer fluessigkeitsabgabestationen
DE2301121A1 (de) Uebertragungssystem mit tragbaren adaptereinheiten, welche ueber einen uebertragungskanal mit einem rechner zum informationsaustausch verbunden sind
DE2209741A1 (de) Muenzbetaetigte zapfeinrichtung fuer fluessigkeiten
DE1774560A1 (de) Elektronisches Taximeter
AT396531B (de) Einrichtung zur abrechnung und verwaltung von dienstleistungen und bzw. oder waren, insbesondere in pflegeanstalten
DE2463404C2 (de) Frankiereinrichtung mit einer Frankiermaschine
DE2638511A1 (de) Vorrichtung zum abgeben einer fluessigkeit
DE2104768C3 (de) Abgabevorrichtung für Stoffe oder Stoffgemische
DE2718702A1 (de) Vorrichtung zur ermoeglichung einer dienstleistung oder eines verkaufs auf kredit
DE2638520A1 (de) Schaltungs-anordnung
DE2421568A1 (de) Siebensegmentige sichtanzeigeanordnung
DE2513097A1 (de) Einrichtung zur verbindung eines warenautomaten mit einer ueberwachungsstelle
US4067486A (en) Liquid fuel dispensing system
DE1251064B (de) Anordnung zur kontinuierlichen elektronischen Multiplikation von elektrischen Impulsen, insbesondere fur Impulszahlwerke von Kraftstoffzapfvorrichtungen
DE2521902C3 (de) Münzfernsprecher
DE2631840C3 (de) Münzfernsprecher
DE2652994C3 (de) Impulszähler
DE29700001U1 (de) System zur gesteuerten Abgabe von elektrischer Energie, Gas, Wasser oder ähnlichen Medien
DE2548343A1 (de) Produktionszaehleinrichtung
DE2636439A1 (de) Digitales elektronisches datensystem fuer eine fluidabgabeeinrichtung

Legal Events

Date Code Title Description
OD Request for examination
8130 Withdrawal