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DE2421363A1 - Einrichtung zum schleifen der oberflaeche von spanplatten - Google Patents

Einrichtung zum schleifen der oberflaeche von spanplatten

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Publication number
DE2421363A1
DE2421363A1 DE2421363A DE2421363A DE2421363A1 DE 2421363 A1 DE2421363 A1 DE 2421363A1 DE 2421363 A DE2421363 A DE 2421363A DE 2421363 A DE2421363 A DE 2421363A DE 2421363 A1 DE2421363 A1 DE 2421363A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chipboard
plates
sandpaper
webs
winding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2421363A
Other languages
English (en)
Inventor
Hubert Ettel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mende Wilhelm and Co
Original Assignee
Mende Wilhelm and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mende Wilhelm and Co filed Critical Mende Wilhelm and Co
Priority to DE2421363A priority Critical patent/DE2421363A1/de
Publication of DE2421363A1 publication Critical patent/DE2421363A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B21/00Machines or devices using grinding or polishing belts; Accessories therefor
    • B24B21/04Machines or devices using grinding or polishing belts; Accessories therefor for grinding plane surfaces
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B21/00Machines or devices using grinding or polishing belts; Accessories therefor
    • B24B21/004Machines or devices using grinding or polishing belts; Accessories therefor using abrasive rolled strips
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B7/00Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor
    • B24B7/10Single-purpose machines or devices
    • B24B7/12Single-purpose machines or devices for grinding travelling elongated stock, e.g. strip-shaped work

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Schleifen der Oberfläche von Spanplatten Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Schleifen der Oberfläche von Spanplatten, mit einer Transporteinrichtung, die die Spanpiatten kontinuierlich durch die Einrichtung bewegt.
  • Aus einer Presse zur Fertigung von Spanplatten kommende Spanplatten haben eine Oberfläche, die höheren Qualitätsansprüchen meistens nicht genügt. Aus der Oberfläche stehen kleine buckel vor, die durch zurückfedernde einzelne Späne oder Beimansammlungen oder dergl. hervorgerufen sein können.
  • In der Oberfläche können sich auch sehr harte glatte Stellen befinden, die sich aufgrund von ieimansammlungen ergeben können. Die Buckel oder Vorsprünge sind insbesondere bei einer späteren Beschichtung mit Folien nachteilig, weil sich die Vorsprünge in der aufgebrachten Folie abzeichnen. Die glatten Stellen bei den leimansammlungen beeinträchtigen darüber hinaus die Haftung der Folien an der Spanplatte.
  • Es ist daher üblich, zur Erzielung hoher Oberflächengüten die Oberfläche von Spanplatten zu schleifen.
  • Es ist eine Einrichtung zum Schleifeq der Oberflächen von Spanplatten bekannt, die eine mit Schmirgelpapier besetzte Schleifwalze aufweist. Diese Schleifwalze dreht sich schnell und ist mit einer bestimmten Kraft an die-Oberfläche der sich bewegenden Spanplatte angepreßt, wobei die Rückseite der Spanplatte auf einem Gegenlager aufliegt. Diese Einrichtung hat den Nachteil, daß Buckel und Vorsprünge auf der der Schleifwalze abgewandten Seite der Spanplatte diese je nach Höhe der Buckel und Vorsprünge von dem flächigen Gegenlager abheben. Dadurch nähert sich die Spanplatte in Abhängigkeit von der Höhe dieser Buckel verschieden weit der Schleifwalze, so daß diese in nicht gleichmäßiger Weise die ihr zugewandte Oberfläche beschleift.
  • Bin weiterer Nachteil dieser bekannten Schleifeinrichtung besteht darin, daß die Auflage der Schleifwalze linienförmig ist. Aus diesem Grunde muß das Schleifen sehr schnell erfolgen, die Schleifwalze also eine hohe Geschwindigkeit haben. Ändert sich die Vorschubgeschwindigkeit der Spanplatte, so greift die Schleifwalze auch unterschiedlich stark an, bei kurzzeitiger Unterbrechung der Transportbewegung entstehen sogar sehr tiefe Rillen.
  • Eine geringe Schleifgeschwindigkeit der Schleifwalze, wie sie an sich zum-Aufrauhen von ieimflächen erwünscht wäre, ist nicht möglich, weil dadurch die Schleifwirkung für die Vorsprünge und Buckel beeinträchtigt sein würde.
  • Ein weiterer Nachteil der bekannten Schleifeinrichtung besteht darin, daß die Oberfläche der Schleifwalze und damit auch die Menge des aufzubringenden Schmirgelpapiersbeschränkt ist. Das Schleifpapier muß daher schon nach verhältnismäßig kurzer Zeit erneuert werden, wozu die gesamte Schleifeinrichtung außer Betrieb gesetzt werden muß. Diese bekannte bchleifeinrich tung eignet sich daher nicht zum Schleifen einer kontinuierlich gefertigten Spanplattenbahn, die ein Stillsetzen des Abtransports der kontinuierlich aus der Presse austretenden Spanplatten dann nicht gestattet.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zum Schleifen der Oberfläche von Spanplatten zu schaffen, deren Schleifwirkung weitgehend unabhängig von der Höhe der Buckel und Vorsprünge auf den beiden gegenüberliegenden Flächen der Spanplatte ist, die ein gleichzeitiges Schleifen beider gegenüberliegender Oberflächen der Spanplatte ermöglicht, Rillenbildungen vermeidet, Ileimstellen wirksam aufrauht und lange Betriebszeiten vorzugsweise ohne Stillsetzen der Einrichtung ermöglicht.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird dadurch gelöst, daß zwei Platten, die in einem Abstand, der der Dicke der zu beschleifenden Spanplatte entspricht, parallel zueinander und einander gegenüberliegend zu beiden Seiten des Transportweges der Spanplatte quer zur Transportrichtung der Spanplatte hin und her bewegbar angeordnet und durch eine Antriebseinrichtung gegensinnig schwingend angetrieben und jeweils auf ihrer der Spanplatte zugewandten Fläche mit Schmirgelpapier besetzt und an die Spanplatte angedrückt sind.
  • Die erfindungsgemäße Einrichtung hat den Vorteil, daß die Spanplatte auf beiden Seiten gleichzeitig geschliffen wird, so daß auch Buckel und Vorsprünge auf beiden Seiten gleichzeitig weggenommen werden und so mit fortschreitender Bewegung der Spanplatte zwischen den schleifenden Platten hindurch eine zunehmend egalisierte ebene Anlagefläche geschaffen wird, wobei die Anlagefläche jeweils gleichzeitig auch Schleiffläche ist. Dadurch wird mit geringstmöglicher Schleifwirkung eine größtmögliche Ebenheit beider Flächen der Spanplatte erzielt. Da die Schleifwirkung nicht wie bei den bekannten Schleifwalzen auf einer Linie, sondern auf einer Fläche erfolgt, findet auch die Egalisierung über diese große Fläche statt. Wegen der großflächigen Schleifwirkung kann die Schleifgeschwindigkeit der Platten also verhältnismäßig gering sein, was für die Aufrauhung von Leimstellen der Oberfläche der Spanplatten günstig ist. Das Schmirgelpapier auf den sich hin und her bewegenden Platten kann ohne Schwierigkeit während des Betriebes ausgewechselt werden, so daß ein kontinuierlicher Betrieb in Verbindung mit einer kontinuierlich arbeitenden Presse zur Fertigung einer Spanpiattenbahn möglich ist.
  • Eine Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß die Platten vertikal angeordnet und an Gelenkstangen hin und her schwingbar aufgehängt sind, wobei die Transporteinrichtung so angeordnet ist, daß sie die Spanplatte in vertikaler Richtung bewegt.
  • Diese Ausführungsform ist konstruktiv besonders einfach, weil zur Aufnahme des Gewichts der Platten lediglich Drehgelenke und keine Gleitführungen oder dergl. erforderlich sind. Die Spanplatte oder Spanplattenbahn im Falle einer kontinuierlichen Fertigung der Spanplatte kann ganz einfach von oben nach unten zwischen den Platten durchgezogen werden, wobei gleichzeitig der Schleifstaub mit nach unten durchfällt.
  • Eine Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß die Antriebseinrichtung aus einem Kurbeltrieb besteht, deren Pleuelstangen einmal mit den Platten und einmal mit um 1800 zueinander versetzten Kurbelzapfen einer Kurbelwelle verbunden sind, die durch einen Motor angetrieben ist. Dabei ist es zweckmäßig, daß die Antriebseinrichtung die Platten mit ihrer Eigenfrequenz antreibt. Dadurch wird der Vorteil erzielt, daß zur Bewegung des Gewichts der Platten keine Energie erforderlich ist; von der Antriebseinrichtung muß lediglich der Energieverlust ersetzt werden, der sich durch die Schleifwirkung ergibt. Die Antriebseinrichtung kann daher verhältnismäßig schwach bemessen sein. Statt des Kurbelantriebs kann auch ein elektro-dynamischer Antrieb ohne mechanische Teile erfolgen, indem der Anker eines Elektromagneten jeweils mit einer Platte verbunden und der Elektromagnet mit einer Wechselspannung erregt wird, deren Frequenz der Eigenfrequenz der schwingenden Platten entspricht.
  • Eine Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß jede Platte jeweils auf der Zuführungsseite für die Spanplatte eine Einrichtung zur Halterung eines Wickels von Schmirgelpapierbahnen und zum vorzugsweise einstellbaren Abbremsen dieses Wickels und auf der Austrittsseite der Spanplatte eine Wickelvorrichtung zum Aufwickeln der Schmirgelpapierbahnen aufweist, die über die der Spanplatte zugewandten Flächen der Platten geführt ist. Bei dieser sehr vorteilhaften !usführungsform wird fortwährend langsam neues Schmirgelpapier zugeführt, so daß ein äußerst langer Betrieb ohne Einbringung eines neuen Wickels mit Schmirgelpapier möglich ist. Die Betriebsdauer kann z.B. eine Woche und mehr betragen. Da das neue und noch unverbrauchte Schmirgelpapier auf der Seite der Backen zugeführt wird, auf der die noch ungeschliffene Spanplattenbahn einläuft, ist auch dort in der gewünschten Weise die Schleifwirkung verhältnismäßig groß. Sie nimmt dann zunehmend ab, weil auch das Schmirgelpapier zur Austrittsseite hin zunehmend stumpfer ist. Gerade diese geringere Schleifwirkung am Ende des Schleifvorganges ist zur Erzielung einer ebenen Fläche besonders günstig.
  • Anhand der Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert werden.
  • Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Einrichtung gemäß der Erfindung von der Seite, Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf die Einrichtung gem. Fig. 1.
  • In Fig. 1 sind an einem Rahmen 1 Laschen 2 und 3 angebracht, die über Zapfen 4 und 5 mit Gelenkstangen 6 und 7 drehbar verbunden sind. Die Gelenkstangen 6 und 7 sind über Zapfen 8 und 9 mit Laschen 1o und 11 gelenkig verbunden, die seitlich an Platten 12 und 13 befestigt sind. Die Platten 12 und 13 sind nur mit ihren Seitenkanten sichtbar, ihre hinteren Flächen 14 und 15 sowie ihre vorderen Flächen 16 und 17 sind ungefähr quadratisch.
  • An den den sichtbaren Seitenkanten abgewandten Seitenkanten befinden sich nicht sichtbare weitere Gelenkstangen entsprechend den Gelenkstangen 6 und 7 zur Aufhängung der Platten 12 und 13, so daß diese jeweils im Bereich der Seitenkanten durch Gelenkstangen zur Darstellungsebene der Fig. 1 schwingbar aufgehängt sind.
  • Im Bereich der Oberkanten der Platten 12 und 13 sind an diesen Böcke 18 und 19 befestigt, die abbremsbar Wickel von Schmirgelpapierbahnen 22 und 23 halten.
  • Die Schmirgelpapierbahnen 22 und 23 sind über die vorderen Flächen 16 und 17 der Platten 12 und 13 geführt und werden auf Wickeln 24 und 25 aufgewickelt, die in Richtung von Pfeilen 26 und 27 langsam und stetig durch eine Antriebseinrichtung angetrieben sind, so daß fortwährend von den Wickeln 20 und 21 neues unverbrauchtes Schmirgelpapier auf die vorderen Flächen 16 und 17 der Platten 12 und 13 gelangt und nach Abnutzung auf den Wickeln 24 und 25 aufgewickelt wird. Die Antriebseinrichtung für die Wickel 24 und 25 kann z.B. aus einem nicht dargestellten kleinen Elektromotor mit Getriebe bestehen, der entweder fortwährend läuft und über eine entsprechend starke Untersetzung die Wickel antreibt oder auch intermittierend gespeist sein kann. Es ist auch ein Antrieb über eine Klinkenvorrichtung möglich.
  • Zwischen den Platten 12 und 13 bewegt sich eine Spanplattenbahn 28 kontinuierlich in Richtung von Pfeilen 29 und 30 nach unten, angetrieben durch zwei Antriebswalzen 31 und 32, die sich in Richtung von Pfeilen 33 und 34 drehen und reibschlüssig an der Spanplattenbahn anliegen.
  • Die hintere Fläche 14 der Platte 12 stützt sich auf Rollen 35 und 36 ab, die von Böcken 37 und 38 gehalten sind, die an dem Rahmen 1 befestigt sind. In Blickrichtung auf die Fig. 1 sind hinter den Rollen 35 und 36 weitere Rollen angebracht, von denen eine Rolle 39 in Fig. 2 erkennbar ist, die von einem Bock 40 gehalten ist.
  • An der Rückseite der Platte 13 ist eine Lasche 41 befestigt, die über einen Drehzapfen 42 mit einem Buftzylinder 43 verbunden ist, der wiederum über einen Drehzapfen 44 mit einer Lasche 45 drehbar verbunden ist, die an dem Rahmen 1 angebracht ist. Die Luft in dem Buftzylinder 43 steht unter vorzugsweise einstellbarem Druck, so daß dadurch die Platte 13 mit einstellbarem Druck gegen die Spanplattenbahn 28 gedrückt wird, die sich dadurch gleichzeitig mit gleichem Druck auf der mit der Schmirgelpapierbahn 22 belegten Fläche 16 der Platte 12 abstützt.
  • Die Draufsicht der Fig. 2 auf die Einrichtung gem.
  • Fig. 1 verdeutlicht durch Pfeile 46 und 47 die gegensinnige Schwingbewegung der Platten 12 und 13. Der Antrieb für diese Schwingbewegung erfolgt über seitlich an den Platten 12 und 13 über Zapfen 48 und 49 angelenkte Pleuelstangen 50 und 51, die auf Kurbelzapfen 52 und 53 einer Kurbelwelle 54 gelagert sind, die wiederum durch Lagerböcke 55 und 56 gelagert ist. Der Drehantrieb der Kurbelwelle 54 erfolgt über ein Getriebe 57 durch einen Elektromotor 58.
  • Bei Betrieb werden die nach Art eines Pendels aufgehängten Platten 12 und 13 über die Pleuelstangen So und 51 durch den Motor 58 mit ihrer Eigenfrequenz angetrieben, so daß sie in Richtung der Pfeile 46 und 47 quer zur Transportbewegung der Spanplattenbahn 28 schwingen. Die Schmirgelpapierbahnen 22 und 23 bewegen sich dadurch aufgrund der Anpressung durch den Buftzylinder 43 schleifend quer über die Oberfläche der Spanplattenbahn 28 in Richtung der Pfeile 46 und 47 gegensinnig hin und her, so daß beide Oberflächen der Spanplattenbahn 28 geschliffen werden. Wegen der Gegensinnigkeit der Schwingbewegung heben sich die Schleifkräfte auf die Spanplattenbahn auf, so daß diese keiner oder nur einer geringfügigen seitlichen Führung bedarf. Während der schwingenden Schleifbewegung der Platten 12 und 13 wird-die Spanplattenbahn 28 in Richtung der Pfeile 29 und 30 kontinuierlich durch die Antriebswalzen 31 und 32 nach unten gezogen, so daß sich ein insgesamt kontinuierlicher Schleifvorgang ergibt. Das anfallende Schleifmehl fällt nach unten aus dem Schleifspalt zwischen den Platten 12 und 13 heraus.
  • Während des Betriebs der Einrichtung wird das Schmirgelpapier fortwährend erneuert, indem der verbrauchte Deil der Schmirgelpapierbahnen 22 und 23 auf die Wickel 24 und 25 aufgewickelt wird. Geht einer der Wickel 20 oder 21 zu Ende, so wird z.B. das Ende der Schmirgelpapierbahn 22 schnell auf den Wickel 24 aufgewickelt, in den Bock 18 ein neuer Wickel eingesetzt, der Anfang der Schmirgelpapierbahn abgezogen und in den Spalt zwischen der Spanplattenbahn 28 und der vorderen Fläche 16 der Platte 12 geführt. Sofort beginnt wieder der Schleifvorgang, und durch lockeres Einstellen der Abbremsung für den neuen Wickel 20 wird die neue Schmirgelpapierbahn 22 durch die Vorschubbewegung der Spanplattenbahn 28 von dieser mitgenommen.
  • Nach Austritt an der unteren Kante der Platte 12 wird das vordere Ende der Schmirgelpapierbahn 22 auf einen neuen leeren Wickel 24 aufgebracht. Danach folgt das automatische, sehr langsame Aufwickeln der Schmirgelpapierbahn 22 bei wieder vergrößerter Einstellung der Bremse für den Wickel 20.

Claims (9)

  1. Ansprüche
    Einrichtung zum Schleifen der Oberfläche von Spanplatten, mit einer Transporteinrichtung, die die Spanplatten kontinuierlich durch die Einrichtung bewegt, gekennzeichnet durch zwei Platten (12, 13), die in einem Abstand, der der Dicke der zu beschleifenden Spanplatte (28) entspricht, parallel zueinander und einander gegenüberliegend zu beiden Seiten des Transportweges der spanplatte (28) quer zur Transportrichtung (29, 3o) der Spanplatte (28) hin und her (46, 47) bewegbar angeordnet und durch eine Antriebseinrichtung (48 bis 58) gegensinnig schwingend angetrieben und jeweils auf ihrer der Spanplatte (28) zugewandten Fläche (16, 17) mit Schmirgelpapier (22, 23) besetzt und an die Spanplatte (28) angedrückt sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten (12, 13) vertikal angeordnet und an Gelenkstangen (6, 7) hin und her schwingbar aufgehängt sind, wobei die Transporteinrichtung (31, 32) so angeordnet ist, daß sie die Spanplatte (28) in vertikaler Richtung bewegt.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Transporteinrichtung (31, 32) die Spanplatte (28) von oben nach unten bewegt.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtung (48 bis 58) aus einem Kurbeltrieb (48 bis 54) besteht, deren Pleuelstangen (50, 51) einmal mit den Platten (12, 13) und einmal mit um 1800 zueinander versetzten Kurbelzapfen (52, 53) einer Kurbelwelle (54) verbunden sind, die durch einen Motor (58) angetrieben ist.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtung (48 bis 58) die Platten (12, 13) mit ihrer Eigenfrequenz antreibt.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich eine oder beides der Platten (12) mit einer rückwärtigen Fläche (14) auf Rollen (35, 36, 39) abstützen, deren Drehachse senkrecht zur Schwingbewegung der Platten (12, 13) verläuft.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Andrückeinrichtung (43) vorgesehen ist, die wenigstens eine der Platten (13) mit vorzugsweise einstellbarer und elastischer Kraft gegen die Spanplatte (28) drückt.
  8. 8. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennseichnet, daß jede Platte (12, 13) jeweils auf der Zuführungsseite für die Spanplatte (28) eine Einrichtung (18, 19) zur Halterung eines Wickels (20, 21) von Schmirgelpapierbahnen (22, 23) und zum vorzugsweise einstellbaren Abbremsen dieses Wickels (20, 21) und auf der Austrittsseite der Spanplatte (28) eine Wickelvorrichtung zum Aufwickeln ( 24, 25) der Schmirgelpapierbahnen (22, 23) aufweist, die über die der Spanplatte (28) zugewandten Flächen (16, 17) der Platten (12, 13) geführt ist.
  9. 9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufwickelvorrichtungen für die Schmirgelpapierbahnen (22, 23) jeweils eine Antriebseinrichtung zum kontinuierlichen Aufwickeln der Schmirgelpapierbahnen (22, 23) aufweisen.
DE2421363A 1974-05-03 1974-05-03 Einrichtung zum schleifen der oberflaeche von spanplatten Pending DE2421363A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3433009A1 (de) * 1984-09-07 1986-03-20 Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München Einrichtung zum flachlaeppen oder flachschleifen von werkstuecken

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3433009A1 (de) * 1984-09-07 1986-03-20 Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München Einrichtung zum flachlaeppen oder flachschleifen von werkstuecken

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