[go: up one dir, main page]

DE242135C - - Google Patents

Info

Publication number
DE242135C
DE242135C DENDAT242135D DE242135DA DE242135C DE 242135 C DE242135 C DE 242135C DE NDAT242135 D DENDAT242135 D DE NDAT242135D DE 242135D A DE242135D A DE 242135DA DE 242135 C DE242135 C DE 242135C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sleeves
disks
boxes
machine
discs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT242135D
Other languages
English (en)
Publication of DE242135C publication Critical patent/DE242135C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H67/00Replacing or removing cores, receptacles, or completed packages at paying-out, winding, or depositing stations
    • B65H67/06Supplying cores, receptacles, or packages to, or transporting from, winding or depositing stations
    • B65H67/061Orientating devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ju 242135 KLASSE 76 c. GRUPPE
LUIGIVENEINPINEROLO5ItAl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. August 1910 ab.
In Spinnereien, in welchen Kartonhülsen von gleichartiger Kegelform verwendet werden, kommen dieselben, nachdem sie in der Weberei gedient haben, ungeordnet, d. h. durcheinander mit dem dicken und dem dünnen Ende in verschiedenem Sinne zusammengeworfen an. Es ist erforderlich, um das Aufstecken der Hülsen auf die Spindel rasch zu bewerkstelligen, daß die Hülsen gleichgerichtet ίο sind, so daß ihr Fuß, d. i. das dickere Ende aller Hülsen, nach der gleichen Seite gekehrt
ist. , :
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Maschine, welche die bisher von Hand ausgeführte Arbeit des Ordnens der Hülsen' übernimmt. Die neue Maschine besitzt zu diesem Zwecke eine Einrichtung, welche ermöglicht, die Hülsen in der Mitte ihrer Länge : auf eine Kante fallen zu lassen, wobei sie sich nach der Seite ihres Fußes infolge des größeren Gewichtes derselben neigen und damit sortiert und geordnet werden.
Die gleichgerichteten Hülsen werden nach Durchlaufen einer geneigten Fläche von besonderen, mit Vertiefungen versehenen Scheiben aufgenommen und in Sammelkästen abgelegt.
Diese Sammelkästen rücken allmählich unter den Scheiben vor, um eine gleichmäßige An-Ordnung der. Hülsen zu ermöglichen. Am Ende ihres Weges werden die Sammelkästen von der Maschine selbsttätig angehalten.
Beiliegende Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfmdungsgegen-Standes in Fig. I in Seitenansicht, Fig. 2 im Grundriß, Fig. 3 im Längsschnitt und in Fig. 4 im Querschnitt durch die Mitte der Maschine, und Fig. 5 zeigt die Form einer Hülse.
Auf einem aus zwei durch Verbindungsstangen verbundenen Gestellwänden b (Fig. 1 und 2) bestehenden Rahmen ist ein ebenfalls aus zwei mit Verbindungsstangen verbundenen Gestellwänden f bestehendes Gestell angeordnet. Zwischen den Wänden f sind zwei mit Holzkranz versehene Scheiben q (Fig. 2, 3 und 4) gelagert, welche am Umfange zur Aufnahme der Hülsen Vertiefungen ' aufweisen. An einer Wand f ist eine Antriebswelle α gelagert, welche an ihrem äußersten Ende eine lose -Stufenschnurrolle trägt, welche von der Transmission aus angetrieben werden kann. Die Bewegung der Rolle kann durch eine Reibungskegelkupplung der Welle mitgeteilt werden. Mittels der Schnecken η kann die Bewegung der Rolle auf die Wellen der Scheiben q übertragen werden, in der Weise, daß sich dieselben in der Pfeilrichtung (Fig. 3) gegeneinander drehen, d d sind Zuführungsbehälter, welche die ungeordneten Hülsen t enthalten, r r sind zwei außerhalb der Rahmen b angeordnete, durch eine Welle verbundene Holzscheiben, welche ebenso wie die Scheiben q mit Vertiefungen zur Aufnahme von Hülsen versehen sind. Unter jeder Holzscheibe r befindet sich ein Aufnahmebehälter d' für geordnete Hülsen, welcher auf den Wellen β ruht und von diesen, durch Reibung mitgenommen, im Sinne des Pfeiles in Fig. 1 vorwärts gerollt wird. Die Teile e dienen also zur Vorwärtsbewegung der Kästen d', damit diese mit der Zeit in ihrer ganzen Länge ge-
55
70
füllt werden können. Zur Bewegung der Rollen r und der Wellen e dient eine Galische Kette, welche von der Welle einer Scheibe q aus getrieben und über die Räder r" geführt ist. Durch die Räder r'" wird die Bewegung eines Kettenrades auf eine Welle e übertragen, von wo aus sie durch Schnurtriebe p', p" den anderen Wellen e mitgeteilt wird.
ίο Zwischen den Scheiben q q sind Bahnen angeordnet, welche zur Führung der Hülsen von den Scheiben q zu den Holzscheiben r dienen. Die Leitbahnen sind durch Zwischenwände voneinander getrennt und bilden in der Mitte zwischen den Rollen q, wo sie in Keilform zusammenlaufen, einen Scheitel. Die Zwischenwände der Bahnen dienen dazu, die Berührung der von den anderen Scheiben kommenden Hülsen zu verhindern.
Damit die in den Kästen d befindlichen, ungeordneten Hülsen sicher zu den Scheiben q gelangen, werden diese Kästen in rüttelnde Bewegung versetzt. Das geschieht mittels Hebel g (Fig. 1 und 2), welche das äußere Ende der Kästen tragen und welche ihrerseits von mit je vier Nocken versehenen Nockenscheiben h auf und nieder bewegt werden.
m sind Anschläge, welche die Bewegung der Aufnahmebehälter d' begrenzen, g'1 ist ein Gestänge, welches zur Ausrückung der Rei-' bungskupplung c dient.
Die Arbeitsweise der Maschine ist folgende: Die ungeordnet. in den geneigten Zuführungsbehältern d von Hand oder mechanisch ein- gefüllten Hülsen werden einzeln von den Vertiefungen der Scheiben q aufgenommen und ■ emporgehoben. Der Eintritt in die Vertiefungen wird durch die Rüttelbewegung der Zuführbehälter d erleichtert. Auf dem Wege gegen die Mitte der Maschine werden die in den Vertiefungen der Scheiben befindlichen Hülsen durch die seitlich der Scheiben q befindlichen Lamellen I nach und nach in der Länge gleichgerichtet. Die in eine mittlere Nut am Scheibenumfang einfassenden Scheitelkanten der Bahnen s s heben die Hülsen aus den Vertiefungen heraus und lassen dieselben mit der Mitte ihrer Länge auf die Scheitel 0 fallen, wo jede Hülse mit der schweren Seite ihres Fußes nach unten gekehrt hinabgleitet.
Auf diese Weise geschieht die beabsichtigte Trennung und Ordnung der Hülsen nach dem Gewichtsunterschied ihres Fußes und ihrer Spitze.
Durch Trennungswände zwischen den Bahnen s werden die von den beiden1 Scheiben kommenden Hülsen am gegenseitigen Berühren verhindert. Die Hülsen gelangen nun auf den geneigten Bahnen s zu den beiden Holzscheiten r, welche sie wieder einzeln in Vertiefungen aufnehmen und in die unter ihnen befindlichen Aufnahmekästen abgeben. In diesen Kästen, welche selbsttätig langsam vorwärts bewegt werden, gelangen die Hülsen also vollkommen geordnet, und die Arbeit ist damit erledigt.
Wenn die Aufnahmekästen auf ihrem Wege gegen die Anschläge m antreffen, so verliert der sich unter dem Boden eines der Kästen stützende Hebel g' seinen Widerstand und kann sich aufwärts bewegen, wodurch durch Vermittlung des Gestänges g" die Reibungskupplung p ausgerückt und die Maschine abgestellt wird.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zum Ordnen kegelförmiger Spindelhülsen für Spinnereien, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülsen einzeln abgeteilt und in der Mitte ihrer Länge auf eine Kante fallen gelassen werden, so daß sie nach der Seite ihres Fußes infolge des größeren Gewichtes derselben neigen und danach abgeführt werden.
2. Maschine zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gleichgerichteten kegelförmigen Spindelhülsen nach Durchlaufen einer geneigten Fläche von besonderen, mit Vertiefungen versehenen Scheiben (r) aufgenommen und in Sammelkästen (A') abgelegt werden.
3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sammelkästen (W) allmählich unter den Scheiben (r) vorrücken, um eine gleichmäßige Anordnung der kegelförmigen Spindelhülsen zu ermöglichen, und daß die Sammelkästen (d') am Ende ihres Weges selbsttätig angehalten werden. !
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT242135D Active DE242135C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE242135C true DE242135C (de)

Family

ID=501370

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT242135D Active DE242135C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE242135C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1146793B (de) * 1958-10-13 1963-04-04 Deering Milliken Res Corp Vorrichtung zum Ordnen (Gleichrichten) von konischen Textilhuelsen, Garnspulen oder anderen laenglichen Gegenstaenden mit ungleich dicken Enden

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1146793B (de) * 1958-10-13 1963-04-04 Deering Milliken Res Corp Vorrichtung zum Ordnen (Gleichrichten) von konischen Textilhuelsen, Garnspulen oder anderen laenglichen Gegenstaenden mit ungleich dicken Enden

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1461960A1 (de) Austeilverfahren und zugehoerige Vorrichtung
DE102014104749B4 (de) Schaschlikmaschine und Verfahren zum Herstellen von Schaschlikspießen
DE911958C (de) Vorrichtung zum Stapeln von Briefen und aehnlichen Gegenstaenden
DE1535025A1 (de) Vorrichtung zum Abziehen und Aufsetzen von Spulen bei Spinnmaschinen
DE242135C (de)
AT154027B (de) Einrichtung zum Ordnen von Hülsen, Spulen u. dgl.
DE3641028A1 (de) Drehzufuehrer
DE559375C (de) Vorrichtung zum Foerdern und Gleichrichten von huelsenartigen Werkstuecken
DE3925623A1 (de) Vorrichtung zum bilden von stapeln aus tuechern od. dgl. aus faserstoffen
DE1801593A1 (de) Vorrichtung zum Foerdern von Gegenstaenden beliebiger Form
DE544029C (de) Vorrichtung zum Transport von Konservenbuechsen durch eine Sterilisierkammer
DE19527841C1 (de) Becherfüllwerk für Nahrungs- und Genußmittel, insbesondere für dünnflüssige bis pasteuse Molkerei- und Fettprodukte
DE3105486C2 (de) Zuführvorrichtung für kleinstückige Gegenstände
AT53315B (de) Verfahren und Maschine zum Ordnen von konischen Spindelhülsen für Spinnereien.
AT135032B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Sammeln von deformierbarem Material großer Länge, z. B. Kautschukfäden.
DE216583C (de)
DE124505C (de)
DE1206295B (de) Vorrichtung zum schrittweisen Foerdern von Stapeln flacher Gegenstaende
CH394930A (de) Vorrichtung zum Entnehmen eines Gegenstandes aus einem Füllbehälter
DE181485C (de)
DE2362424C3 (de) Vorrichtung zum Vereinzeln von Drähten aus einem Drahtbündel
DE63588C (de) Rotirender Rechen zur Reinigung und Entleerung von ringförmigen Sortenkästen, insbesondere an Centrifugalsortirmaschinen
DE2002600C (de) Vorrichtung zum Stapeln von Gegenständen, wie Ziegelsteinen
DE1216229B (de) Stranggarntrockner
DE312109C (de)