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DE2421168A1 - Verfahren zur herstellung von cumol bzw. sek.-butylbenzol - Google Patents

Verfahren zur herstellung von cumol bzw. sek.-butylbenzol

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DE2421168A1
DE2421168A1 DE2421168A DE2421168A DE2421168A1 DE 2421168 A1 DE2421168 A1 DE 2421168A1 DE 2421168 A DE2421168 A DE 2421168A DE 2421168 A DE2421168 A DE 2421168A DE 2421168 A1 DE2421168 A1 DE 2421168A1
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DE
Germany
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benzene
ppm
sec
butylbenzene
alkylation
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DE2421168A
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DE2421168C3 (de
DE2421168B2 (de
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Benny John Argento
Edward Albert Rick
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Union Carbide Corp
Original Assignee
Union Carbide Corp
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Publication date
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Publication of DE2421168A1 publication Critical patent/DE2421168A1/de
Publication of DE2421168B2 publication Critical patent/DE2421168B2/de
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Publication of DE2421168C3 publication Critical patent/DE2421168C3/de
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C2/00Preparation of hydrocarbons from hydrocarbons containing a smaller number of carbon atoms
    • C07C2/54Preparation of hydrocarbons from hydrocarbons containing a smaller number of carbon atoms by addition of unsaturated hydrocarbons to saturated hydrocarbons or to hydrocarbons containing a six-membered aromatic ring with no unsaturation outside the aromatic ring
    • C07C2/64Addition to a carbon atom of a six-membered aromatic ring
    • C07C2/66Catalytic processes
    • C07C2/68Catalytic processes with halides
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C2527/00Catalysts comprising the elements or compounds of halogens, sulfur, selenium, tellurium, phosphorus or nitrogen; Catalysts comprising carbon compounds
    • C07C2527/06Halogens; Compounds thereof
    • C07C2527/125Compounds comprising a halogen and scandium, yttrium, aluminium, gallium, indium or thallium
    • C07C2527/126Aluminium chloride

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Description

  • Verfahren zur Herstellung von Cumol bzw. sek.-Butylbenzol Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen flüssigen Alkylierungskatalysator auf der Basis von Aluminiumchlorid und auf ein Verfahren zur Alkylierung von Benzol in dessen Anwesenhsit.
  • Die bezieht sich insbesondere auf ein Verfahren zur Alkylierung von Benzol mit Propylen oder n-Buten zur Bildung von Isopropylbenzol (Cumol) oder sek -Butylbenzol und zur Umalkylierung des entsprechenden, als Plebenprodukt in der Reaktionsmischung gebildeten Dialkyloenzols in Isopropylbenzol oder sek.-Butylbenzol, indem man eine Reaktionsmischung, die Benzol und Propylen oder ein n-Buten oder Mischungen von Propylen und einem n-Buten enthält, mit einer ausreichanden Menge eines flüssigen Alkylierungskatalysators der beschriebenen Art in Berührung bringt und in der Reaktionsmischung eine Konzentration an Aluminiumchlorid von etwa 0,05-0,25 Gew.-% erhält.
  • Ein zur Zeit zur Herstellung von Isopropy3benzol verwendeten Verfahren verwendet die Alkylierung von Benzol mit Propylen in einer feste Phosphorsäure enthaltenden Reaktionsmischung, wobei die feste Phosphorsäure als Alkylierungskatalysator dient.
  • Die bei ds Alkylierung von Benzol mit Propylen erfolgende Hauptreaktion kann durch die folgende Gleichung dargestellt werden: :Gleichung 1 - Hatalkylierungsreaktion C6H6 + C3H6 C6H5C3H7 Benzol Propylen Isopropylbenzol (Cumol) Neben der zur Bildung des Isopropylbenzol rührenden Hauptreaktion erfolgt noch eine das Nebenprodukt Diisopropylbenzlliefernde Nebenreaktion. Diese sekundäre Reaktion kann durch die folgende Gleichung dargestellt werden: Gleichunq 2 - sekundäre Alkylierungsreaktion C6H5C3H7 + C3H6 C6 H 4 (C3H7)2 Isopropylbenzol Propylen Diisopropylbenzol Beim Versuch zur Unterdrückung der Bildung des Diisopropylbenzolproduktes ist vorgeschlagen worden, die Alkylierungsreaktion in Anwesenheit einer festen Phosphorsäure durchzuführen, wobei ein großer Benzolüberschuß verwendet wurde. Es wurde jedoch gefunden, daß die Verwendung eines großen Benzolüberschüsses die Anwendung kostspieliger Verfahrensschritte zur Rückgewinnung der überschüssigen oder nicht umgesetzten Benzols erfordert. Daher hat die Durchführung der Alkylierung von Benzol unter Verwendung eines größen Benzolüberschusses in der beschriebenen Art die Gesamtkosten des Alkylierungsverfahrens in unerwünschtem Maß erhöht.
  • Weiterhin wurde vorgeschlagen, die Alkylierung von Benzol mit Propylen unter Verwendung relativ hoher Konzentrationen eines Aluminiumchloridkatalysators, gewöhnlich in einem Überschuß von 5 Gew.-bezogen auf das Gewicht der Beschickung, durchzuführen. Dabei soll die Alkylierung von Benzol mit Propylen zur Bildung von Isopropylbenzol und Umalkylierung des Diisopropylbenzolproduktes in Isopropylbenzol führen.
  • Die Umalkylierung von Diisopropylbenzol in Isopropylbenzol kann durch die folgende Gleichung dargestellt werden: Gleichung 3 - Umalkylierungsreaktion C6H4 (C3H7)2 + C6H6 2C6H5C3H7 Diisopropylbenzol Benzol Isopropylbenzol Die Verwendung relativ hoher Aluminiumchloridkonzentrationen hat sich nicht als besonders wünschenswert erwiesen, da sie zur Bildung von n-Propylbenzol als Verunreinigung führt. n-Propylbenzol ist nach üblichen Destillationsverfahren nur sehr schwer von Isopropylbenzol abzutrennen; und ein mit n-Propylbenzol verunreinigtes Isopropylbenzol kann nicht mit Erfolg zur Herstellung von Phenol und Aceton - dem Hauptverwendungsgebiet für Isopropylbenzol -durch Dxidation und .Spaltungsverfahren verwendet werden, bei welchen das IsDpropylbenzol zum entsprechenden Hydroperoxid oxidiert und das Hydroperoxid in Phenol und Aceton gespalten wird. Wenn n-Propylbenzol mit Isopropylbenzol während der Oxidation anwesend laut, wird n-Propylbenzol in n-Propylbenzolhydroperoxid oxidert, das seinerseits nach Spaltung Propionaldehyd bildet, der in Verbindung mit Aceton eine Verunreinigung darstellt. Die.Oxidations-und Spaltungsverfahren sind im einzelnen in den US-Patentschriften 2 577 768 und 2 628 281 beschrieben.
  • Die vorliegende Erfindung schafft nun ein Verfahren zur Alkylierung von Benzol mit Propylen unter Bildung von Isopropylbenzol und zur Umalkyli erung des als Neben odukt während der Hauptalkylierungsreaktion gebildeten Diisopropylbenzol in Isopropylbenzol ohne die oben beschriebenen Nachteile.
  • Die vorliegende Erfindung schafft weiterhin ein Verfahren zur Alkylierung von Benzol mit n-Buten zur Bildung von sek-Butylbenzol und zur Umalkylierung des als Nebenprodukt während der Hauptalkylierungsreaktion gebildeten Di-(se.-butyl)-benzols in sek.-Butylbenzol Die erfindungsgemäße Alkylierung von Benzol mit n-Buten unterdrückt die Bildung von Isobutylbenzol, das in Verbindung mit sek.-Butylbenzol eine unerwünschte Verunreinigung ist. Die Uxidation von sek-Butylbenzol zum entsprechenden Hydroperoxid wird merklich verlangsamt, wenn sek.-Butylbenzol mit Isobutylbenzol verunreinigt ist.
  • Die Alkylierung von Benzol mit n-Buten zur Bildung von sek.-Butyibenzol und die Umalkylierung des während der Hauptalkylierung als Nebenrpdoukt gebildeten Ds-(sek.-butyl)-benzols in sek.-Butylbenzol kann durch die folgenden Gleichungen dargestellt werden: Cleichunq 4 - Hauptalkylierunqsreaktion C6H6 + C4H8 £H5C4H9 Benzol n-Buten sek.-Butylbenzol Gleichung 5 - sekundäre Alkylierungsreaktion C6H5C4H9 + C4H8 C6H4(C4Hg)2 sek.-Butylbenzol n-Buten Di-(sek.-butyl)-benzol Gleichunq 6 - Umalkylierunq C6H4 (C4H9)2 + C6H6 2C6H5C4H9 Di.-(sek.-butyl)benzol Benzol sek.-Butylbenzol Die vorliegende Erfindung erlaubt auch die Herstellung von Isopropylbenzol und sek.-Butylbenzol in derselben Reaktionsmischung durch Schaffung einer Reaktionsmischung, die Benzol und eine Mischung aus Propylen und n-Buten enthält.
  • Weiterhin erlaubt die vorliegende Er-findung die Alkylierung von Benzol mit Propylen oder n-Buten bei relativ niedrigen Temperaturen, d.h. bis 30°C., und verringert somit die Bildung von unlöslichem Teer und Nebenprodukt. Bei den erfindungsgemäß verwendeten, niedrigen Katalysatorkonzentrationen ist weiterhin die Rückgewinnung und Rückführung der Katalysators nicht mehr notwendig, wodurch kostspielige Verfahrensstufen und teure Vorrichtungen für dieselben eli-miniert werden.
  • Weiterhin erlaubt die vorliegende Erfindung die Herstellung von Isopropylbenzol und/oder sek.-ButylbenzolJ die niedrige Konzentrationen von n-Propylbenzol und/oder Isobutylbenzol enthalten, wodurch Isopropylbenzol und/oder sek.-Butylbenzol zur Verwendung bei der Oxidation und Spaltung zur Herstellung von Phenol geeignet werden.
  • Wie erwähnt, sollte das zur Oxidation und Spaltung zwecks Herstellung von Phenol und Aceton geeignete Isopropylbenzol nicht mehr als 175 ppm (auf Gewichtsbasis), vorzugsweise nicht mehr als etwa 100 ppm und insbesondere nicht mehr als etwa 50 ppm n-Propylbenzol im Rohprodukt enthalten. Das für die Oxidation und Spaltung zur Herstellung von Phenol und Methyläthylketon geeignete sek.-Butylbenzol sollte nicht mehr als etwa 0,50 Gew.-' (5000 ppm), vorzugsweise nicht mehr als 0,35 Gew.- (3500 ppm) und insbesondere nicht mehr als etwa 0,13 Gew.-7J (1300 ppm) Isobutylbenzol im Rohprodukt enthalten. Die hier verwendete Bezeichnung "Rohprodukt" bedeutet die Reaktionsmischung nach dem aschen mit Wasser zur Entfernung von restlichem Alkylierungskatalysator, jedoch klor irgendeiner Destillation zur Isolierung des gewünschten Produktes.
  • Die erfindungsgemäße Herstellung von sek*-Butylbenzol liefert eine Alternativrohmaterialquelle, die aufgrund der niedrigen Konzentration von Isobutylbenzol im Rohprodukt, wirtschaftlich mit Isopropylbenzol bei den derzeit üblichen Oxidations- und Spaltungsverahren zur Phenolherstellung konkurrenzfähig ist.
  • Die vorliegende Erfindung erfolgt unter Verwendung eines flüssigen vorgeformten Aluminiumchloridkatalysatorskomplexes als Alkylierungskatalysator in ausreichender Menge, um in der Reaktionsmischung eine Aluminiumchloridkonzentration von etwa 0,05-0,25 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht der Reaktionsbeschickung, zu ergeben.
  • Ein besonders zweckmäßiger Katalysator zur Alkylierung von Benzol mit Propylen ist ein flüssiger Komplex aus Aluminiumchlorid, Chlorwasserstoff, Diisopropylbenzol und Benzol, in welchem die bei der Katalysatorherstellung verwendeten realtiven Mengen jeder Komponente unten auf der Grundlage von pro Mol Aluminiumchlorid" angegeben sind: Benzol etwa0,3-12 Mol, vorzugsweise etwa 0,4-4 Mol Diisopropylbenzol etwa 0,7-25 Mol, vorzugsweise etwa 0,7-8 Mol Chlorwasserstoff. etwa 0,5-0,7 Mol, vorzugsweise etwa 0,5 Mol Innerhalb der oben angegebenen Mengenbereiche besteht ein noch stärker bevorzugter flüssiger Komplex zur Alkylierung von Benzol mit Propylen aus den folgenden Material in den angegebenen Mengen, bezogen auf jeweils 1 Mol Aluminiumchlorid Chlorwasserstoff etwa 0,5 Mol Diisopropylbenzol etwa 1,8 Mol Benzol etwa 0,84 Mol Neben den oben beschriebenen günstigen Ergebnissen hat ein.
  • flüssiger Komplex auf der Basis von Aluminiumchlorid, Chlorwasserstoff, Diisopropylbenzol und Benzol eine ausgezeichnete Beständigkeit bei Zimmertemperatur.
  • Andere geeignete Katalysatoren für die Alkylierung von Benzol mit Propylen sind z.8. flüssige Komplexe aus Aluminiumchlorid, Diisopropylbenzol und einem Alkylchlorid mit höchstens 12 Kohlenstoffatomen, wie Methylchlorid, Äthylchlorid, 1-Chlorpropan, 2-Chlorpropan, 2-Chlor-2-methylbutan und andere ähnliche Chloridspender. Das Alkylchlorid wird in denselben molaren Mengen wie Chlorwasserstoff bei der Herstellung geeigneter flüssiger Komplexe, d.h. in einer Menge von etwa 0,5-0,7, vorzugsweise etwa 0,5 Mol, pro Mol Aluminiumchlorid, verwendet.
  • Geeignete flüssige Komplexe für die Alkylierung von Benzol mit n-Buten sind solche auf der Basis von Aluminiumchlorid, Di-sek.-butylbenzol und einem Chloridspender, wie Chlorwasserstoff oder ein Alkylchlorid der oben beschriebenen Art. Die zur Herstellung dieser flüssigen Produkte verwendeten Mengen sind dieselben, wie sie oben bezüglich der Katalysatoren zur Alkylierung von Benzol mit Propylen angegeben wurden.
  • Die Herstellung der flüssigen Alkylierungskatalysatoren erfolgt zweckmäßig durch Mischen der Komponenten in einem geeigneten Reaktionsgefäß bei Zimmertemperatur, d.h. etwa 230C., bis etwa 650C. Die durchken Aluminiumchloridverbrauch angezeigte Reaktion ist in etwa 20-30 Minuten beendet. Die umgesetzte Mischung wird stehen gelassen und trennt sich in zwei Schichten, nämlich eine obere Schicht aus nicht umgesetztem Benzolprodukt (Benzol und/oder Dialkylbenzol) und eine Bodenschicht aus dem gewünschten flüssigen.Komplex, dessen Gewinnung in einem Scheidetrichter erfolgen kann. Gegebenenfalls kann die umgesetzte Mischung als Mischung aus einer einzigen Phase zur Katalyse der Alkylierung verwendet werden. In diesem Fall dienen das nicht umgesetzte Benzol und/oder Dialkylbenzol als Verdünnungsmittel für den flüssigen Komplex.
  • Die hier verwendete Bezeichnung "Diisopropylbenzol" umfaßt o-, m- und p-Diisopropylbenzol und Mischungen derselben, während "n-Buten" 1-Buten, 2-Buten, die cis- und trans-Isomeren und Mischungen derselben umfaßt.
  • Bei der Durchführung der erfindungsgemäßen Alkylierung sind die "gesamten Äquivalente" oder das "Mol-Verhältnis" der Reaktionsteilnehmer, die die gesamte Reaktionsbeschickung stellen, etwa 2-10:1, vorzugsweise etwa 3-6:1, was im Fall der Alkylierung von Benzol mit Propylen wie folgt berechnet wird: Mol Benzol + Mol Diisopropylbenzol Mol Propylen + 2(Mol Diisopropylbenzol) Für die Alkylierung von Benzol mit n-Buten erfolgt die Berechnung wie folgt: Mol Benzol + Mol Di-(sek.-butyl)-benzol Floln-Buten + 2[Mol Di-(sek -butyl)-benzolS Bei der Alkylierung von Benzol mit Propylen und n-Buten in ders selben Reaktionsmischung erfolgt die Berechnung so: Mol Benzol + Mol Di-(sek.-butyXbenzol + Mol Diisopropylbenzol Mol Propylen + Mol n-Buten + 2 (Mol Diisopropylbenzo + 2[Mol Di-(sek.-butyl)-benzol] Die Temperatur zur Durchführung der Alkylierung (einschließlich) Umalkylierung) kann über einen weiten Bereich von nur etws 80°C.
  • bis zu etwa 125°C. betragen. Gewöhnlich erfolgt die Alkylierung bei einer Temperatur zwischen etwa 100-120°C., vorzugsweise etwa 95-1050C. Da die Alkylierung exotherm ist, wird das Reaktionsgefäß gekühlt, um den Inhalt auf den oben angegebenen Temperaturen zu halten. Das Verfahren kann bei atmosphärischem oder unter- oder überatmosphärischem Druck durchgeführt werden, wobei überatmosphärische Drucke bevorzugt werden. Die Alkylierung wird auch vorzugsweise in einem praktisch wasserfreien Medium, vorzugsweise einem solchen, das weniger als 35 ppm Wasser enthält, durchgeführt, damit die katalytische Wirksamkeit des flüssigen Alkylierungskatalysators nicht nachteilig beeinflußt wird.
  • Geeignete Reaktionszeiten liegen bei etwa einer halben Stunde, wobei die tatsächliche Zeit teilweise von der Temperatur zur Durchführung des Verfahrens abhängt.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren kann absatzweise oder kontinuierlich durchgeführt werden, wobei nicht umgesetztes Benzol, Di-(sek.-butyl)-benzol und/oder Diisopropylbenzol in das Reaktionsgefäß zurückgeführt werden.
  • Die Gewinnung der gewünschten Produkte, d.h. Isopropylbenzol und sek.-Butylbenzol, nach beendeter.Reaktion erfolgt nach bekannten Verfahren. So wird z.B. das aus der Alkylierung von Benzol mit Propylen erhaltene Rohprodukt mit Wasser in einem Absetztank vom flüssigen Alkylierungskatalysator freigewaschen, in dem die Produktschicht von der wässrigen Schicht abtrennt wird. Dann wird die Produktschicht in einen Mischer eingeführt, in welchem sie mit 25-iqem Natriumhydroxid zum Auswaschen von restlicher Salzsäure, die aus der Wasserwäsche mitgeführt wurde, gemischt wird.
  • Danach wird die Produktschicht erneut zur Entfernung von restlicher Salzsäure und Natriumhydroxid mit Wasser gewaschen, wo- -ien rauf das Rohprodukt destilliert und die Material/wie folgt gewonnen werden:-erste Destillationskolonne folgt einer Arbeitstemperatur von 130 0C.
  • und einem Druck von 2,8 atü; Benzol wird über Kopf gewonnen.
  • zweite Destillationskolonne mit einer Arbeitstemperatur von 1600C. und einem Druck von 0,21 -atü; Isopropylbenzol wird über Kcpf gewonnen.
  • dritte Destillationskolonne mit einer Arbeitstemperatur von 120 C und einem Druck von 50 mm; Diisopropylbenzol wird über Kopf gewonnen.
  • Das Rohprodukt aus der Alkylierung von Benzol mit n-Buten wird in ähnlicher Weise wie -oben gewaschen und gereinigt und das sek.-Butylbenzol über Kopf in der zweiten Destillationakolonne mit einer Arbeitstemperatur von 1810C und einem Druck von 0,21 atü gewonnen.
  • Wenn das Rohprodukt aufgrund einer Benzol, Propylen und n-Buten enthaltenden Reaktionsmischung sowohl Isopropylbenzol als auch s.ek.-Butylbenzol enthält, erfolgt die Gewinnung des Produktes in der zweiten Destillationskolonne nach Wasch- und Reinigungsstu fen wie oben, in welcher das Isopropylbenzol über Kopf bei einer Temperatur von 160°C. und einem Druck von 0,21 ätu und das sek.-Butylbenzol als Neben strom. aus derselben Kolonne bei einer Temperatur von 193 0C. und einem Druck von 0,63 atü gewonnen wird.
  • Die in der vorliegenden Anmeldung genannten Patentschriften werden hiermit in die Beschreibung einverleibt.
  • In den folgenden Beispiele, die die vorliegende Erfindung Veranschaulichen, wurde der Aluminiumchloridgehalt der Alkylierungskatalysatoren wie folgt bestimmt: eine auf 0,01 g genau gewogene Probe wurde in einen Erlenmeyer-Kolben gegeben, und es wurden 100 ccm Wasser zugefügt. Dann wurde der Kolbeninhalt gerührt, bis die Farbe verschwand. Nach 1,5-stündigem Stehen bei Zimmertemperatur wurde mit 0,5N Natriumhydroxid auf einen Phenophthaleinendpunkt titriert. Dann wurde der Alurniniumchloridgehalt nach der folgenden Gleichung berechnet: GeW.-/O Alumi- - (F) (Normalität von NaOH) (ccm Titrierunq) niumchlorid - g der Probe r (Mol.-qew. von Aluminiumchlorid) (100) (Funktionalität von Aluminiumchlorid) (1000) Beispiel 1 Dieses Beispiel zeigt die ausgezeichnete Stabilität der erfindungsgemäß bevorzugten flüssigen Alkflierungskatalysatoren.
  • In jedem Fall wurden Aluminiumchlorid, Benzol und Diisopropyl benzol in einen vorhergetrockneten, mit Thermometer, Überkopfrührer, Gaseinlaß und Auslaßventeil mit Mineralöl-"bubbler" versehenen Reaktionskolben gegeben. Gasförmiger Chlorwasserstoff wurde aus einer Flasche durch den Gaseinlaß eingeführt und der Kolbeninhalt gerührt. Der Chlorwasserstoff wurde mit solcher Geschwindigkeit in den Reaktionskolben eingeführt, daß im Mineralöl eine Mindestmenge von HCl Blasen aufrechterhalten wurde. Nach beendeter Reaktion (durch Aluminiumchloridverbrauch angezeigt) wurde das flüssige Produkt in einen Scheidetrichter übergeführt und die untere flüssige Schicht, nämlich der flüssige Komplex, von der oberen, aus nicht umgesetztem Benzol und Diisopropylbenzol bestehenden flüssigen Schicht abgetrennt.
  • Die folgende Tabelle gibt die bei der Herstellung jedes flüssigen Komplexes verwendeten relativen Mengen in Mol, die Temperaturen zur Herstellung jedes Komplexes und die Aluminiumchloridmenge in demselben; Komplex A Komplex 8 Komplex B C Mol Mol Aluminiumchlorid 1 1 1 Benzol 0,84 0,84 2 Diisopropylbenzol 1,8 1,8 3,6 Chlorwasserstoff 0,5 0,5 0,5 Reaktionstemperatur; 0C. 55 23 50 Cew.-% Aluminiumchlorid 26,18 26,18 14,95 Jeder Komplex zeigte eine ausgezeichnete Stabilität ohne Ausfällung nach 2 Tagen.
  • Es wurde eine Versuchsreihe durchgeführt, in welcher Isopropylbenzol kontinuierlich durch Alkylieren von Benzol mit Propylen hergestellt wurde. Die Bedingungen jedes Versuches sind in Tabelle 1 aufgeführt.
  • Der als Alkylierungskatalysator in diesen Versuchen verwendete flüssige Komplex (Katalysator A) wurde wie folgt hergestellt: In einen mit Uberkopfrührer und Einlässen für die Reaktionsteilnehmer versehenen Reaktionskolben wurden 260 g (1,950 Mol) Aluminiumchlorid, 1138,41 g (7,016 Mol) Diisopropylbenzol und 258,8 g (3,313 Mol) Benzol eingeführt und der Kolbeninhalt auf 55°C. erhitzt. Innerhalb von 2,25 Stunden wurde gasförmiger Chlorwasserstoff in einer Menge von 35,5 g (0,974 Mol) in den Kolben eingeführt. Dann wurden weitere 260 g Aluminiumchlorid sowie 35,5 g Chlorwasserstoff innerhalb von 2,25 Stunden in den Kolben eingeführt. Die Umsetzung oder Katalysatorherstellung wurde dann kontinuierlich gemacht, indem man die folgenden Materialien in den angegebenen Mengen in den Reaktionskolben einführte: Q/std Mol/std Aluminiumchlorid 113,6 0,852 Diisopropylbenzol 248,8 1,534 Benzol 56,57 0,724 Chlorwasserstoff 15,57 0,426 Der Aluminiumchloridgehalt des flüssigen Komplexes betrug 26 Gew.-%. Dann wurden ausreichende Mengen bei der Alkylierung verwendet, um die in Tabelle genannten Aluminiumchloridkonzentrationen zu ergeben.
  • Die in der vorliegenden Anmeldung genannte Analyse des Produkt verteilung erfolgt durch Dampfphasenchromatographie.
  • Alle angegebenen Versuche erfolgten weiter unter praktisch wasserfreien Bedingungen und bei 4,9 atü.
  • Tabelle 1 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Temperatur; °C.
  • Beschickung; Gesamtäquival. 3,13:1 3,05:1 3,23:1 5,15:1 4,80:1 4,78:1 4,42:1 3,84:1 3,81: Benzol:Propylen/benzol Diisopropyl/; %d.Gesamtbesch. 2,03 5,62 4,71 1,96 4,87 4,75 1,55 1,94 3,28 Gesamtbeschnick.; g/std 6417 6417 6417 6417 6417 6417 6417 6417 6417 Aluminiumchlorid; g/std 7,23 7,60 7,74 7,87 8,03 8,27 8,35 8,94 11,08 Konzertration; Gew.-%, bez. auf Gesamtbeschnick. 0,11 0,118 0,12 0,123 0,125 0,129 0,13 0,139 0,173 Produktverteilung; Gew.-%, falls nicht anders amgegeben leichte Varbindungen 0,079 0,062 0,094 0,056 0,08 0,1 0,045 0,14 0,100 Benzol 59,44 57,67 57,62 74,16 67,77 70,71 73,56 66,7 65,97 Toluol; ppm 1100 732 1300 1580 356 122 98 153 1793 Äthylbenzol;ppm 400 0,05 1300 0,05 1500 1600 743 1700 0,01 sek.-Butylbenzol; ppm 52 598 696 371 204 367 223 486 439 Diisopropylbenzol 8,53 14,78 7,67 1,87 4,61 3,52 2,25 2,71 3,48 schwere Verbindungen 0,18 0,29 0,20 0,13 0,27 0,17 0,03 0,22 0,15 Cumol 31,55 26,94 34,11 23,52 27,02 25,27 23,95 29,89 30,03 n-Propylbenzol; ppm 29 23 63 26 * 79 87 38 58 kg Cumol/kg AlCl3 276,45 225,45 274,57 193,02 210,1 190,2 182 209,2 167,20 * = nicht festgestellt Tabelle 1 Fortsetzung 10 11 12 13 14 15 16 17 18 Temperatur; °C. 110 110 120 100 100 100 120 99 120 Beschick. Gesamtäquivalente 3,73:1 3,64:1 3,13:1 3,39:1 3,08:1 3,16:1 5,42:1 4,96:1 5,24:1 Benzol:Propylen Diisopropylbenzol; % d. 3,18 3,42 4,59 2,08 1,78 2,14 4,52 4,71 1,94 Gesamtbeschickung Gesamtbeschick.; g/std 6417 6417 6417 6417 6417 6417 6417 6417 6417 Aluminiumchlorid; g/std 12,28 12,91 14,69 14,89 14,98 15,00 15,74 15,98 16,03 Konzentration; Gew.-%, 0,19 0,2 0,228 0,232 0,233 0,234 0,245 0,249 0,25 bez. auf Gesamtbeschick.
  • Produkt Produktverteilung; Gew.-%, falls nicht anders angegeben leichte Verbindungen 0,098 0,104 0,146 0,082 0,100 0,105 0,108 0,097 0,094 Benzol 63,87 62,10 54,88 71,37 57,57 59,10 70,61 70,18 73,19 Toluol; ppm 1600 1119 1807 1663 1754 1402 452 1000 588 Äthylbenzol; ppm 1000 0,09 0,16 0,08 0,05 0,09 2200 1100 1400 sek..-Butylbenzol; ppm 753 311 675 296 618 500 556 77 282 Diisopropylbenzol 4,89 4,88 6,30 1,96 6,26 6,57 2,25 3,85 1,80 schwers Verbindungen 0,12 0,14 0,17 0,10 0,15 0,17 0,64 0,12 0,16 Cumol 30,70 32,50 38,04 26,15 35,62 33,74 26,01 25,48 24,48 n-Propylbenzol; ppm 50 54 96 44 50 96 175 50 62 kg Cumol/kg AlCl3 157,39 157,34 161,8 111,70 150,75 147,46 104,04 103,57 98,97 Weiterhin erfolgten Versuche zur kontinuierlichen Herstellung von Butyl~ benzol durch Alkylierung von Benzol mit 1-Buten. Der als Alkylierungskatalysator verwendete flüssige Komplex wurde hergestellt durch Umsetzung von 0,8 Mol Aluminiumchlorid in einer Mischung aus 0,72 Mol Benzol und 1,44 Mol Di -(sek.-butyl)-benzol in 0,4 Mol wasserfreier HCl.
  • Die Versuchsbedingungen sind in der folgenden Tabelle 2 aufgeführt.
  • Tabelle 2 19 20 Temperatur; OC 100 120 Druck; atü 4,9 4,9 Beschickung; Gesamtäquivalente Benzol:1-Buten 4,8:1 4,1 Di-sek.-butylbenzol; % der 3,5 3,4 Gesamtbeschckung Gesamtbeschickung; g/std 6110 6150 Aluminiumchlorid ; g/std 6,2 7,0 konzentration; Gew.-%, bez. auf Gesamtbeschick.
  • Produktverteilung; Cew. falls nicht anders angegeben leichte Verbindungen * 0,09 Benzol 71,6 70,0 Toluol; ppm 100 300 n-Butylbenzol * * tert.-Butylbenzol * * Di-sek.-butylbenzol 1,9 2,0 schwere Verbindungen * * sek.-Butylbenzol 26,2 26,7 Isobutylbenzol 0,3 1,1 kg sek-Butylbenzol/kg AlCl3 266 . 236 * = nicht festgestellt Die in Tabelle 3 gezeigten Versuche zeigen weiterhin, daß die Alkylierung von Benzol zu Isopropylbenzol und sek.-Butylbenzol erfindungsgemäß in derselben Reaktionsmischung erfolgen kann.
  • Als Alkylierungskatalysator wurde der oben beschriebene Katalysator A verwendet. Tabelle 3 21 22 Temperatur; OC, 80 101 Druck; atü 4,9 4,83 Beschickung; Gesamtäquivalente Benzol:Olefinpraparat 5,02:1 4,65:1 aus Propylen; % 58733 58,77 Buten-1; @ 25,00 24,70 Buten-2; % 16,66 16,53 Diisopropylbenzol; % der 0 1,9 Gesamtbeschkung Di-sek.-butylbenzol; % der 0 1,2 Gesamtbeschickung Gesamtbeschickung; g/std 6417 7850 Aluminiumchlorid; g/std 5,96 9,40 Konzentration; Cew.-1o, o 092 0,12 bez. auf Gesamtbeschick.
  • Produktverteilunq; Gew.-%, falls nicht anders angegeben leichte Verbindungen; ppm 500 500 Benzol 71,16 70,43 Toluol; ppm 100 400 Athylbenzol * 0,002 Diisopropylbenzol 1,49 1,30 Di-sek.-butylbenzol 0,36 0,27 Butylpropylbenzol 1,55 1,19 Isobutylbenzol; ppm 300 400 Cumol 15,58 16,62 sek.-Butylbenzol 9,38 10,15 kg Produkt/kg AlCl3 261 223 * = nicht festgestellt

Claims (1)

  1. P a t s n t a n s p r ü c h e 1.4 Verfahren zur Herstellung von Cumol, das höchstens etwa 175 ppm n-Propylbenzol enthielt, und sek.-Butylbenzol, das höchstens etwa 5000 ppm Isobutylbenzol enthält, durch Alkylierung von Benzol mit Propylen oder n-Buten, dadurch gekennzeichnet, daß man die Reaktionsmischung, die Benzol und Propylen oder n-Buten oder Fischungen aus Propylen und n-Buten enthält, mit einem vorher gebildeten flüssigen Aluminiumchlorid-Alkylierungskatalysatorkomplex, in welchem die Aluminiumchloridkonzentration in der Reaktionsmischung etwa 0,05-0,25 Cew.-, bezogen auf das Gewicht der Reaktionsmischung, beträgt, in Berührung bringt1 2.- Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das hergestellte Cumol nicht mehr als etwa 100 ppm n-Propylbenzol und ds hergestellte sek.-Butylbenzol nicht mehr als etwa 3500 ppm Isobutylbenzol enthält.
    3.- Verfahren nach. Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Cumol nicht mehr als etwa 50 ppm n-Propylbenzol und das sek.-Butylbenzol nicht mehr als etwa 1300 ppm Isobutylbenzol enthält.
    4.- Verfahren zur Herstellung von höchstens etwa 175 ppm n-Propylbenzol enthaltendem Cumol durch Alkylierung von Benzol mit Propylen in einer Reaktionsmischung, die einen vorher gebildeten flüssigen Aluminiumchlorid-Alkylierungskatalysatorkomplex enthält, dadurch gekennzeichnet, daß die Aluminiumchloridkonzentration etwa 0,05-0,25 Gew.-70, bezogen auf die Reaktionsmischung, beträgt.
    5.- Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das hergestellte Cumol nicht mehr als etwa 100 ppm, vorzugsweise nicht mehr als etwa 50 ppm, n-Propylbenzol enthält.
    6.- Verfahren zur Herstellung von höchstens etwa 175 ppm n-Propylbenzol enthaltendem Cumol durch Alkylierung von Benzol mit Propylen zur Bildung von Isopropylbenzol und Umalkylierung von Diisopropylbenzol in Isopropylbenzol, dadurch gekennzeichnet, daß man die Benzol, Propylen und Diisopropylen enthaltende mischung mit einem vorher gebildeten flüssigen Aluminiumchlorid-Alkyl-isrungskatalysatorkomplex in Berührung bringt, in welchem die Aluminiumchloridkonzentration etwa 0,05-0,25 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht der Reaktionsmischung, beträgt 7.- Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das hergestellte Cumol nicht mehr als etwa 100 ppm, vorzugsweise nicht mehr als etwa 50 ppm, n-Propylbenzol enthält.
    8.- Verfahren zur Herstellung von sek.-Butylbenzol, das höchstens etwa 5000 ppm Isobutynbenzol enthält, durch Alkylierung von Benzol mit n-Buten, dadurch gekennzeichnet, daß man Benzol mit -n-Buten in einer Reaktionsmischung in Berührung bringt, die einen vorher gebildeten flüsigen Aluminiumchlorid-Alkylierungskatalysatorkomplex enthält, in welchem die Konzentration von Aluminiumchlorid etwa 0,05-0,25 Gew. , bezogen auf das Gewicht der Reaktionsmischung, beträgt.
    9.- Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das hergestellte sek.-Butylbenzol nicht mehr als etwa 3500 pp,vorzugsweise nicht mehr als etwa 1300 ppm, Isobutylbenzol enthält.
    10.- Verfahren zur Herstellung von höchstens etwa 5000 ppm Isobutylbenzal enthaltendem sek.-Butylbenzol durch Alkylierung von Benzol mit n-Buten zur Bildung von sek.-Butylbenzol und Umalkylierung von Di-sek.-butylbenzol in sek.-Butylbenzol, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Benzol, n-Buten und Disek.-butylbenzol enthaltende Mischung mit einem vorher gebildeten flüssigen Aluminiumchlorid-Alkylierungskatalysatorkomplex in Berührung bringt, in welchem die Aluminiunichloridkonzentration etwa 0,05-0,25 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht der Reaktionsmischung, beträgt, 11.- Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das hergestellte sek.-Butylbenzol nicht mehr als etwa 3500 ppm, vorzugsweise nicht mehr als etwa 1300 ppm, Isobutylbenzol enthält.
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