DE2420390A1 - Fadenbremse - Google Patents
FadenbremseInfo
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- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
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- B65H59/10—Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators by devices acting on running material and not associated with supply or take-up devices
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Description
- Fadenbremse Die Erfindung betrifft eine Fadenbremse für Textilmaschinen, die insbesondere zum Bremsen eines gefachten Garnes geeignet ist.
- Das Bremsen eines Padens, insbesondere eines auf einer Vorlagespule aufgewickelten, doppelten Fadens, im allgemeinen "Garn" genannt, welches aus zwei oder mehr Komponenten, z.B. Fasern oder einfachen Garnen besteht, wie dies bei der Herstellung chemischer Fasern üblich ist, bereitet im Textilbetrieb Schwierigkeiten. Sie bestehen darin, daß jeder dieser Bodenteile auf einer Spule mit verschiedener Spannung aufgespult ist, weshalb es bei gleichzeitiger Abspulung und Bremsung mittels bekannter Bremsen zur Bildung von Fadenschleifen vor der Bremse auf jenem Padenteil kommt, der gerade im abgespulten Abschnitt auch nur um ein außerordentlich geringes Maß lockerer ist. Diese Schleifen pflegen dann oft die Ursache unerwünschter Störungen zu sein und machen eine Unterbrechung des Maschinenbetriebes notwendig, was die Effektivität der Herstellung herabsetzt. Diese Erscheinung ist bei jeder Art von Bremsen bemerkbar, bei denen ein Faden zwischen zwei Reibflächen hindurchläuft, wie dies besonders bei Tellerbremsen oder auch bei Kammbremsen der Fall ist.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bisherigen Mangel bei Padenbremsen weitgehend zu beseitigen und eine einfache Bremse zu schaffen die besonders zum Bremsen gefachter Garne geeignet ist.
- Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Fadenbremse aus einem stift-und kammförmigen Teil besteht, wobei diese Teile in der Bahn des Fadens hintereinander angeordnet sind.
- Vom Standpunkt einer störungsfreien Funktion der erfindugsgemäßen Bremse aus betrachtet, ist es vorteilhaft, den stiftförmigen Teil der Bremse zur Fadeneintrittsstelle in den kammförmigen Teil zu richten und im wesentlichen parallel mit dem Fadendurchlauf durch den kammförmigen Teil verlaufen zu lassen.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird in folgendem näher beschrieben.
- Es zeigt Fig. 1: eine vereinfachte perspektivische Ansicht einer Fadenbremse.
- Die Bremse nach der Erfindung kann vorteilhaft auch zum Bremsen einfacher Garne verwendet werden, insbesondere dort, wo es notwendig ist, eine sehr gleichmäßige Bremswirkung zu erreichen.
- Auf einem Tragrahmen 1 der Bremse ist eine Reihe ortsfester Arme 2 angeordnet, deren Mittelteil der mit einem Faden 3 in Berührung kommt, ausgebogen ist. einer Faden 3 beritzt die Innenobverfläche von ausgebogenen Mittelteilen 21. Gegenober von dieser Reihe ortsfester Arme 2 ist eine weitere Reihe schwenkbar gelagerter Arme 4 angeordnet, welche der Form nach dem Spiegelbild der ortsfesten Arme 2 entsprechen, wobei der Faden 3 gleichfalls mit der Innenoberflache ausgebogenen Mittelteilen 41 in Ber'hrung kommt. Die schwenkbar gelagerten Arme 4, welche gemeinsam mit den ortsfesten Armen 2 den kammförmigen Teil der Bremse nach der Erfindung bilden, sind mittels einer Welle 5 im Tragrahmen 1 gelagert und in bezug auf die ortsfesten Arme 2 um eine halbe Teilung versetzt.
- Auf einer Seite des Tragrahmen 1 ist auf einem abgesetzten, verlängerten Ende 51 der Welle 5 ein Stellring 6 angeordnet, mit dem die Vorspannung einer Spiralfeder 7 eingestellt werden kann. Kiese Spiralfeder 7 schwenkt durch Verdrehung der Welle 5 die Arme 4 in Pfeilrichtung S entgegen der Spannungseinwirkung durchlaufenden Fadens 3 aus.
- Die Lage des Stellringes 6 ist mit Hilfe einer Peststellbremse 61 gesichert.
- Den weiteren Teil der Bremse nacil der Erfindung bildet ein Dorn, bzw. ein Stift 8, der 2uf der anderen Seite des Tragrahmens 1 befestigt ist. Gemeinsam mit auf dem einen Ende des Stiftes 8 befestigten, zwei einander sich kreuzenden Führungsaugen 81, 82 bildet der Stift 8 den stiftförmigen Teil der erfindungsgemäßen 3bremse. Um eine gute Funktion der Bremse sicherzustellen, ist es wichtig, daß die Oberfläche des Stiftes 8 glatt, z. B. durch Polieren, bearbeitet ist.
- Beide Teile der Bremse, und zwar sowohl der kammförmige, als auch der stiftförmige Teil, sind in der Bahn des Badens 5 hintereinander angeordnet, wobei der Faden 5 zuerst den stiftförmigen Teil durchl~uSt. Damit sich beide Teile der Bremse auf die erfindungsemäße gewunschte Weise gegenseitig beeinflussen, ist es notwendig, daß der stiftförmige Teil, d.h. im wesentlichen der Stift 8 zur Eintrittsstelle des Fadens 5in den kammförmigen Teil gerichtet ist. Die Eintrittsstelle wird im Ausfthrungsbeispiel durc die Lnnenoberfl.che des ausgebogenen Mittelteiles 21 des ersten ortsfesten Armes 2 gebildet. Außerdem erleichtert die parallele oder auch koaxiale Anordnung des Stiftes 8 mit dem Durchgang des Fadens 5 durch den kammförmigen Teil einen störungsfreien Durchgang des Fadens 5 durch die Bremse.
- Auf der entgegengesetzten Seite des Stiftes 8 ist auf dem Tragrahmen 1 eine Abzugsöse 9 angeordnet, durch welche der Faden 5 aus der bremse zu einer weiteren, nicht dargestellten Vorrichtung der Maschine läurt.
- Der Faden 5 durchläift die Bremse in der dargestellten Pfeilrichtung, und zwar zuerst die einander sich kreuzenden Führungsaugen 81, 82, sodann in mehreren Windingen um den stift 8 nerum, den kammförmigen Teil der Bremse und schließlich die Abzugsöse 9. Das Einlegen des Fadens 3 in den kammförmigen Teil erfolgt von Hand durch Aufklappen der schwenkbar gelagerten Arme 4 mit Hilfe einer Armverlängerung 42. Die Zahl der Windungen, mittels denen der Faden 3 um den Stift 8 herum bewenden ist, hängt von der Art des gebremsten Fadens 3 und von der gewünschten Bremswirkung ab. Den üblichen Bedingungen entsprechen einbbis drei Windungen des Fadens 3 um den Stift 8.
- Der stiftförmige Teil der Bremse beseitigt an und für sich die Bildung von Schleifen auf den einzelnen Komponenten des Fadens 3, jedoch ist die Spannung des Fadens 3 nach Durchgang dieses Teiles unter dem Einfluß von Unregelmäßigkeiten in der Abspulung des Fadens von der nicht dargestellten Vorlage ungleichmäßig. Diese Ungleichmäßigkeiten werden durch den Fadendurchgang durch den kammfömigen Teil der Bremse beseitigt, wobei ein Spannungsanstieg eine Verringerung des Badendurchhan-;es verursacht und sich hierdurch die Bremswirkung dieses Teiles vermindert. Beide Teile der Bremse beeinflussen sich gegenseitig dadurch, daß sie in der Bahn des Fadens 3 hintereinander angeordnet sind.
Claims (4)
1. Fadenbremse für Textilmaschinen, dadurch g e k e n n -z e i c h
n e t , daß sie aus einem stift-und kammförneigen Teil besteht, wobei diese Teile
in der Fadens laufbahn hintereinander angeordnet sind.
2. Bremse nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t ,
daß der stiftförmige Teil zur Eintrittsstelle eines Fadens / 3 / in den kammförmigen
Teil gerichtet ist.
3. Bremse nach Anspruch 2, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t ,
daß der stiftförmige Teil im wesentlichen parallel mit dem Durchgang des Fadens
/ 3 / durch den kammförmigen Teil verläuft.
4. Bremse nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t ,
daß der kammförmige Teil aus zwei Reihen von im Mittelteil / 21, 41 / abgebogenen
Armen / 2, 4 / besteht, von denen eine Reihe ortsfest und die andere beweglich ist
und dieser eine Spiralfeder / 7 / mit einstellbarer Vorspannung zugeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CS309773A CS164333B1 (de) | 1973-05-02 | 1973-05-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2420390A1 true DE2420390A1 (de) | 1974-11-14 |
Family
ID=5370057
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2420390A Pending DE2420390A1 (de) | 1973-05-02 | 1974-04-26 | Fadenbremse |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| CS (1) | CS164333B1 (de) |
| DE (1) | DE2420390A1 (de) |
| IT (1) | IT1010257B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2009129950A1 (en) * | 2008-04-21 | 2009-10-29 | Picanol N.V. | Device for the tensioning of a leno thread for a doup heddle device for a weaving machine |
| CN103818779A (zh) * | 2014-02-27 | 2014-05-28 | 浙江日发纺织机械股份有限公司 | 数码纱线张力控制器 |
-
1973
- 1973-05-02 CS CS309773A patent/CS164333B1/cs unknown
-
1974
- 1974-04-26 DE DE2420390A patent/DE2420390A1/de active Pending
- 1974-04-30 IT IT2209674A patent/IT1010257B/it active
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2009129950A1 (en) * | 2008-04-21 | 2009-10-29 | Picanol N.V. | Device for the tensioning of a leno thread for a doup heddle device for a weaving machine |
| BE1018102A3 (nl) * | 2008-04-21 | 2010-05-04 | Picanol Nv | Inrichting voor het spannen van een leno-draad voor een broekhevelinrichting voor een weefmachine. |
| CN102084047B (zh) * | 2008-04-21 | 2014-06-25 | 必佳乐有限公司 | 用于张紧织机绞综丝装置的纱罗线的设备 |
| CN103818779A (zh) * | 2014-02-27 | 2014-05-28 | 浙江日发纺织机械股份有限公司 | 数码纱线张力控制器 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| IT1010257B (it) | 1977-01-10 |
| CS164333B1 (de) | 1975-11-07 |
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