DE2420012C3 - Isochinoline - Google Patents
IsochinolineInfo
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07D—HETEROCYCLIC COMPOUNDS
- C07D413/00—Heterocyclic compounds containing two or more hetero rings, at least one ring having nitrogen and oxygen atoms as the only ring hetero atoms
- C07D413/14—Heterocyclic compounds containing two or more hetero rings, at least one ring having nitrogen and oxygen atoms as the only ring hetero atoms containing three or more hetero rings
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07D—HETEROCYCLIC COMPOUNDS
- C07D417/00—Heterocyclic compounds containing two or more hetero rings, at least one ring having nitrogen and sulfur atoms as the only ring hetero atoms, not provided for by group C07D415/00
- C07D417/14—Heterocyclic compounds containing two or more hetero rings, at least one ring having nitrogen and sulfur atoms as the only ring hetero atoms, not provided for by group C07D415/00 containing three or more hetero rings
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
Description
in der
Z eine nukleophile Austrittsgruppe darstellt,
mit Piperazin oder einem an einer Iminogruppe in üblicher Weise geschützten Piperazin umgesetzt
wird und anschließend, falls eine Iminogruppe des Piperazins durch einen üblichen Schutzrest während
der Umsetzung geschützt war, dieser abgespalten wird und die erhaltene Verbindung der Formel I, in
der R die Thiomorpholinogruppe darstellt, gewünschtenfalls mittels Oxidation in einem Lösungsmittel
in die entsprechende 1-Oxidothiomorpholinoverbindung
übergeführt wird und/oder eine erhaltene Verbindung der allgemeinen Formel I in ihr
physiologisch verträgliches Salz mit einer anorganischen oder organischen Säure übergeführt wird.
4. Verwendung einer Verbindung gemäß Anspruch I als Antithrombotikum.
Beschreibung
Gegenstand der Anmeldung sind Verbindungen der allgemeinen Formel I,
N N-H
in der
R den Thiomorpholino- oder
rest darstellt,
rest darstellt,
-Oxidothiomorpholinozu ihrer Herstellung und ihre Verwendung als
Antithrombotika.
Die neuen Verbindungen der obigen allgemeinen Formel I besitzen wertvolle pharmakologische Eigenschaften,
bei einer geringen Kreislaufwirkung insbesondere eine Hemmwirkung auf die Thrombozytenaggregation
und -adhäsivität sowie eine verlängernde Wirkung auf die Blutungszeit Sie lassen sich nach
folgenden an sich bekannten Verfahren herstellen:
a) Umsetzung einer Verbindung der allgemeinen
Formel II,
Formel II,
deren physiologisch verträgliche Säureadditionssalze
mit anorganischen und organischen Säuren, Verfahren
in der
Z eine nukleophile Austrittsgruppe wie ein Halogenatom, z. B. ein Chlor- oder Bromatom,
darstellt,
mit Piperazin.
Die Umsetzung erfolgt bei Temperaturen zwischen 100 und 2500C, gegebenenfalls in Gegenwart eines
säurebindenden Mittels, zweckmäßigerweise in einem Lösungsmittel wie Dimethylsulfoxid, Phosphorsäuretris-dimethylamid,
Diphenyläther, Dioxan, Glykoldimethyläther oder einem Überschuß von Piperazin und
gegebenenfalls in einem Druckgefäß; die Umsetzung kann jedoch auch ohne Lösungsmittel durchgeführt
werden. Als säurebindende Mittel kommen anorganische Basen wie Natriumcarbonat, Kaliumcarbonat oder
Kalium-tert.-butylat und tertiäre organische Basen wie Triäthylamin oder Pyridin in Betracht; letztere können
auch als Lösungsmittel disnen.
Bei der Umsetzung kann es ferner von Vorteil sein, wenn eine Iminogruppe des Piperazins während der
Umsetzung durch eine übliche Schutzgruppe, z. B. durch einen Acylrest wie den Carbäthoxy-, Formyl-, Acetyl-,
Carbamoyl-, Benzoyl- oder Toluolsulfonylrest geschützt wird. Dieser Schutzrest wird anschließend abgespalten,
z. B. hydrolytisch in Gegenwart einer Säure oder Base, vorzugsweise jedoch in Gegenwart einer Base wie
Kaliumhydroxid und bei Temperaturen bis zur Siedetemperatur des verwendeten Lösungsmittels.
b) Oxidation der Verbindung der Formel III
Ν—Η
Die Oxidation erfolgt in einem Lösungsmittel, zweckmäßigerweise mit einem Oxidationsmittel wie
Wasserstoffperoxid, Peressigsäure, Natriummetaperjodat oder Kaliumpermangunat, vorteilhafterweise in
Eisessig und vorzugsweise bei Temperaturen zwischen 0 und 50° C, hierbei wird zweckmäßigerweise ein Äquivalent
des betreffenden Oxidationsmittels verwendet.
Die erhaltenen Verbindungen der allgemeinen Formel I können gewünschtenfalls in ihre physiologisch
verträglichen Salze mit anorganischen oder organi-
sehen Säuren übergeführt werden. Als Säuren haben sich hierfür beispielsweise Salzsäure, Bromwasserstoffsäure, Schwefelsäure, Phosphorsäure, Milchsäure, Zitronensäure,
Weinsäure oder Maleinsäure als geeignet erwiesen.
Wie bereits eingangs erwähnt, besitzen die neuen Verbindungen der allgemeinen Formel I wertvolle
pharmakologische Eigenschaften bei einer geringen Kreislaufwirkung, insbesondere eine sehr starke Hemmwirkung
auf die Thrombozytenaggregation und -adhäsivität und eine verlängernde Wirkung auf die Blutungszeit.
Eine überlegene Wirksamkeit der erfindungsgemäßen Verbindungen im Vergleich mit Acetylsalicylsäure
(Mitte! der Wahl) und dem aus der DE-OS 21 21 031 bekannten konstitutionell vergleichbaren und ebenfalls
antithrombotisch wirksamen 2-Piperazino-4-(l-oxidothiomorpholino)-chinazolin
geht aus dem folgenden Versuchsbericht hervor:
Die Verbindungen
A = l-Thiomorpholino-S-piperazino-isochinolinund
B = l-(l-Oxidothiomorpholino)-3-piperazinoisochinolin
B = l-(l-Oxidothiomorpholino)-3-piperazinoisochinolin
wurden im Vergleich zu
C = 2-Piperazino-4-(l-oxidothiomorpholino-
chinazolin und
D = Acetylsalicylsäure
D = Acetylsalicylsäure
auf ihre biologischen Eigenschaften wie folgt untersucht:
1. Wirkung auf den Blutdruck an narkotisierten
Katzen
Katzen
Die Untersuchungen wurden an 2-3 Katzen mit einem Körpergewicht von 2-3 kg durchgeführt. Die
Tiere wurden mit 64+320 mg/kg Chloralose-Urethan i.v. narkotisiert und tracheotomiert Sie aimeten
spontan. Die zu untersuchenden Substanzen wurden als Hydrochloride in physiologischer Kochsalzlösung gelöst
und in einer Dosis von 1 mg/kg in die Vena saphena innerhalb von ca. 5 Sekunden injiziert. Der Blutdruck
wurde in einer A. carotis mit einem Statham-Druckwandler gemessen und mit einem Grass-Polygraphen
aufgezeichnet
Die nachfolgende Tabelle enthält die gefundenen Werte (%-Änderung des arteriellen Mitteldrucks durch
Substanzeinfluß):
Substanz
Blutdruck
Veränderung
Veränderung
Wirkungsdauer in Minuten
Wirkungsmaxima
nach Minuten
nach Minuten
Halbwertszeit
in Minuten
in Minuten
| A | -24 | 2 | <1 | 1 |
| B | -11 | 15 | 2 | 6 |
| C | -35 | >48 | 3 | 8 |
Aufgrund der unerwünschten starken blutdrucksenkenden Wirkung der Substanz C ist diese als
antithrombotisches Mittel für die Anwendung am Menschen ungeeignet.
2. Bestimmung der Blutungszeit
Vorbemerkung
Vorbemerkung
Der menschliche Organismus sowie der Warmblüter besitzt einen sinnvollen Mechanismus, der ihn vor
Blutverlusten im Falle von Verletzungen schützen solL
Dieses sinnvolle System besteht aus den Blutplättchen (Thrombozyten), welche mittels ihrer Klebeeigenschaften
einen Gefäßdefekt rasch »verstopfen« sollen und so die primäre Hämostase herbeiführen. Neben diesem
reinen cellulären Blutstillungsmechanismus besitzt der Körper ein Blutgerinnungssystem. Bei diesem System
werden Plasmafaktoren (Eiweißkörper) in eine wirksame Form gebracht, welche schließlich das flüssige
Plasmafibrinogen zu einem Fibringerinnsel werden lassen. Das System der primären Hämostase, welches im
wesentlichen von den Thrombozyten gestellt wird, und das Gerinnungssystem ergänzen sich in dem gemeinsamen
Ziel, den Körper vor Blutverlusten wirkungsvoll zu schützen.
Bei manchen Krankheiten kann es auch bei einem intakten Gefäßsystem zum Ablaufen von Gerinnungsprozessen sowie zum Verklumpen von Thrombozyten
kommen. Die Schwächung des Blutgerinnungssystemes durch Cumarine oder Heparin ist bekannt und kann
leicht mit Hilfe von bekannten Blutgerinnungstesten eemessen werden, welche unter Präparateeinwirkuni»
eine Verlängerung anzeigen (Plasmarecalcif.-Zait,
Quick-Bestimmung, Thrombin-Zeit, etc.). Da im Falle einer Verletzung die erste rasche Bä'tstillung durch
Thrombozyten geschieht, läßt sich beim Setzen einer standardisierten Verletzung die Funktion der Thrombozyten
mit Hilfe der Messung der Blutungszeit gut bestimmen. Die normale Blutungszeit beträgt beim
Menschen etwa 1 bis 3 Minuten, setzt aber leistungsfähige und in genügender Zahl vorhandene Thrombozyten
voraus. Bei einer normalen Thrombozytenzahl weist also eine verlängerte Blutungszeit auf eine gestörte
Funktion der Thrombozyten hin. Dies wird z. B. bei einigen angeborenen Thrombozytenfunktionsstörungen
gefunden. Soll auf der anderen Seite die Neigung zu spontanem Zusammenballen der Thrombozyten mit der
Folge von Gefäßverschlüssen im arteriellen System durch Medikamente verhindert werden, so muß folglich
bei einer erfolgreichen thrombozytenwirksamen Therapie die Blutungszeit unter Substanzeinfluß verlängert
werden. Bei einer thrombozytenwirksamen Substanz ist also eine Verlängerung der Blutungszeit und — da das
plasmatische Gerinnungssystem ja nicht berührt wird — eine normale Blutgerinnungszeit zu erwarten.
Literatur: W. D. K e i d e 1: Kurzgefaßtes Lehrbuch der
Physiologie, Georg Thieme Verlag Stuttgart 1967, Seite 31: Der Blutstillungsvorgang.
Zur Bestimmung der Blutungszeit wurden die zu untersuchenden Substanzen wachen Mäusen in einer
Dosis von 10 mg/kg p. o. nppliziert. Nach einer Stunde werden von der Schwanzspitze jedes Tieres ca. 0,5 mm
abgeschnitten und das austretende Blut in Abständen
von 30 Sekunden vorsichtig mit einem Filterpapier abgetupft. Die Zahl der so erhaltenen Bluttropfen ergibt
ein Maß für die Blutungszeit (5 Tiere pro Versuch). Die folgenden Zahlenangaben bedeuten Prozentverlängerung
gegenüber Kontrollen:
Substanz
Verlängerung der
Blutungszeit in %
Blutungszeit in %
A +90
B +83
D +12,5
3. Akute Toxizität
Die perorale akute Toxizität der zu untersuchenden Substanzen wurde an Gruppen von 10 weißen Mäusen
orientierend bestimmt bzw. es wurde die LDm aus dem Prozentsatz der Tiere, die nach verschiedenen Dosen
innerhalb der Beobachtungszeit verstarben, berechnet (siehe Finney et, al. in Probii Analysis, 3. Auflage,
Cambridge 1971). Die Beobachtungszf't betrug jeweils
14 Tage.
Substanz Akute Toxizität
A > 1000 mg/kg ((O von 10 Tieren gestorben)
B 940 mg/kg
D*) 1040 mg/kg
*) Siehe R.P. Bellies in »Toxicology and Applied Pharmacology
33, 537 (1973)«.
Die Verbindungen der aligemeinen Formel I und ihre Salze lassen sich auch in Kombination mit anderen
Wirkstoffen in die üblichen pharmazeutischen Zubereitungsformen einarbeiten. Die Einzeldosis beträgt für
Erwachsene 5 bis 100 mg, vorzugsweise 10 bis 50 mg, und die Tagesdosis 100 bis 200 mg.
Di- nachfolgenden Beispiele sollen die Erfindung näher erläutern:
Herstellung der Ausgangsstoffe
l-Thiomorpholino-3-chlor-isochinolin
l-Thiomorpholino-3-chlor-isochinolin
19,8 g = 0,1 Mol l^-Dichior-isochinolin [hergestellt
nach S. Gabriel, Ber. Dtsch. ehem. Ges. IS, 1655
(1886)] werden mit 25,8 g = 0,25 Mol Thiomorpholin in 100 ml trockenem Dioxan 7 Stunden unter Rückfluß
gekocht. Das ausgefallene Thiomorphclinhydrochlorid v/ird abgesaugt, das Filtrat eingeengt und mit Wasser
verretzt. Man saugt das Reaktionsprodukt ab und kristallisiert es nach dem Trocknen aus Essigester um.
Ausbeute: 18,4 g = 69,5% der Theorie,
Schmelzpunkt: 133° C.
Schmelzpunkt: 133° C.
Auf analoge Weise wird
1 -(I -OxidothiomorpholinoJ-S-chlor-isochinolin vom
Schmelzpunkt 167 bis 168° C (aus Essigester) erhalten.
Schmelzpunkt 167 bis 168° C (aus Essigester) erhalten.
dem Abkühlen wird mit Benzol verdünnt und die Hauptmenge des Piperazine durch mehrmaliges Waschen
mit Wasser entfernt. Anschließend extrahiert man mit 2 η-Salzsäure, wäscht die saure Phase mit Essigester,
stellt sie mit Natronlauge stark alkalisch und extrahiert das Reaktionsprodukt mit Chloroform. Nach Waschen,
Trocknen und Eindampfen wird der Rückstand (41,4 g) in 150 ml Methanol gelöst und nach Zugabe von 15 g
Maleinsäure in 50 ml Methanol als Malinat gefällt. Das rohe Maleinat wird aus 1 I siedendem Methanol
umkristallisiert Man erhält 22,5 g = 42,2% der Theorie.
Schmelzpunkt: 182 bis 183° C (Zers.).
Schmelzpunkt der freien Base: 146 bis 147°C (aus Methanol/Wasser)
C17H22N4S (314,44)
Ben: C 64,93, H 7,05, N 1782, S 10,20;
Gef.: C 65,10, H 7,06, N 17,50, S 10,10.
Gef.: C 65,10, H 7,06, N 17,50, S 10,10.
Beispicf 2
1 -(1 -OxidothiomorpholinoJ-S-piperazino-isochinolin
1 -(1 -OxidothiomorpholinoJ-S-piperazino-isochinolin
3,1 g (0,01 MoI) l-Thiomorpholino-3-piperazino-isochinolin
in 15 ml Essigsäure werden unter Eiskühlung und unter Rühren innerhalb von 30 Minuten mit 1,1 g
30%igem Perhydrol in 3 ml Essigsäure tropfenweise versetzt. Man rührt noch 2 Stunden bei Raumtemperatur
nach, zieht dann im Vakuum das Lösungsmittel ab und verteilt den Rückstand zwischen Chloroform und
Natronlauge. Nach Waschen und Trocknen der Chloroformphase wird eingedampft und der Rückstand
in Methanol gelöst. Man fällt das Reaktionsprodukt als Maleinat und kristallisiert es aus Methanol um.
Ausbeute: 2,25 g = 50% der Theorie,
Schmelzpunkt: 194 bis 196° C (Zers.).
Schmelzpunkt der freien Base: 161 bis 162°C (aus Isopropanol)
C17H22N4OS (330,46)
Ben: C 61,80, H 6,71, N 16,95, S 9,70;
Gef.: C 61,70, H 6,69, N 17,10, S 9,54.
Gef.: C 61,70, H 6,69, N 17,10, S 9,54.
Beispiel 3
1 -(I -OxidothiomorpholinoJ-S-piperazino-isochinolin
1 -(I -OxidothiomorpholinoJ-S-piperazino-isochinolin
15,1 g (0,048 Mol) l-Thiomorpholino-3-piperazinoisochinolin
werden in 200 ml 1 η-Schwefelsäure gelöst und zwischen 0 und 5° C mit 535 g 30%igem Perhydrol
tropfenweise versetzt. Man läßt 2 Stunden bei Zimmertemperatur stehen, zieht dann im Vakuum das
Lösungsmittel ab und verteilt den Rückstand zwischen Chloroform und Natronlauge. Nach Waschen und
Trocknen der Chloroformphase wird eingedampft und der Rückstand in Methanol gelöst. Man fällt das
Reaktionsprodukt als Maleinat und kristallisiert es aus Methanol um.
Ausbeute an Maleinat: 9,2 g = 43% der Theorie.
Schmelzpunkt: 190 bis 192°C(Zers.).
Schmelzpunkt: 190 bis 192°C(Zers.).
35
40
45
50
55
60
— - - - j- - - - j^ V I J U I V I 1
1 -Thiomorpholino-S-piperazino-isochinolin 1 ·( I -OxidothiomorpholinoVS-piperazino-isochinolin
Man erhitzt 32,8 g (0,124 Mol) l-ThiomorphoIino-3
chlor-isochinolin und 69 g (0,8 Mol) wasserfreie«
Piperazin in 170 ml Diphenyläther 16 Stunden lang auf 2200C oder 44 Stunden bei 170°C unter Rühren. Nach
Hergestellt analog Beispiel 1 aus 1-(1-Oxidothiomorpholino)-3-cHlor-isochinolin
und Piperazin in Diphenyläther bei 1800C. Schmelzpunkt des Maleinats: 193 bis
195° C (Zers.).
Claims (3)
1. Isochinoline der allgemeinen Formel I,
N Ν—Η
N Ν—Η
in der
R den Thiomorpholine- oder 1-Oxidothiomorpholinorest
darstellt,
und deren physiologisch verträgliche Salze mit anorganischen oder organischen Säuren.
2. l-(l-Oxidothiomorpholino)-3-piperazino-isochinolin
und dessen Säureadditionssalze.
3. Verfahren zur Herstellung der Isochinoline gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in
an sich bekannter Weise eine Verbindung der allgemeinen Formel Il
Priority Applications (31)
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|---|---|---|---|
| DE2420012A DE2420012C3 (de) | 1974-04-25 | 1974-04-25 | Isochinoline |
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| NL7504016A NL7504016A (nl) | 1974-04-25 | 1975-04-04 | Werkwijze voor de bereiding van isochinolinen. |
| ES436317A ES436317A1 (es) | 1974-04-25 | 1975-04-04 | Procedimiento para la preparacion de nuevas isoquinoleinas. |
| BG029588A BG25081A3 (bg) | 1974-04-25 | 1975-04-08 | Метод за получаване на изохинолини |
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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1975
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Also Published As
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| OI | Miscellaneous see part 1 | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
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