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DE2419520A1 - Infusionseinrichtung - Google Patents

Infusionseinrichtung

Info

Publication number
DE2419520A1
DE2419520A1 DE19742419520 DE2419520A DE2419520A1 DE 2419520 A1 DE2419520 A1 DE 2419520A1 DE 19742419520 DE19742419520 DE 19742419520 DE 2419520 A DE2419520 A DE 2419520A DE 2419520 A1 DE2419520 A1 DE 2419520A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dosage
infusion
drip
per unit
time
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19742419520
Other languages
English (en)
Inventor
Alexander Dipl Ing Hawrylenko
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Infors AG
Original Assignee
Infors AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Infors AG filed Critical Infors AG
Publication of DE2419520A1 publication Critical patent/DE2419520A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M5/00Devices for bringing media into the body in a subcutaneous, intra-vascular or intramuscular way; Accessories therefor, e.g. filling or cleaning devices, arm-rests
    • A61M5/14Infusion devices, e.g. infusing by gravity; Blood infusion; Accessories therefor
    • A61M5/168Means for controlling media flow to the body or for metering media to the body, e.g. drip meters, counters ; Monitoring media flow to the body
    • A61M5/16886Means for controlling media flow to the body or for metering media to the body, e.g. drip meters, counters ; Monitoring media flow to the body for measuring fluid flow rate, i.e. flowmeters
    • A61M5/1689Drip counters

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Hematology (AREA)
  • Vascular Medicine (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Anesthesiology (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Infusion, Injection, And Reservoir Apparatuses (AREA)

Description

  • Infusionseinrichtung Die vorliegende Erfindung betrifft eine Infusionseinrichtung mit einem Tropfglied, einer Zählvorrichtung fUr die im Tropfglied erzeugten Flüssigkeitstropfen und einer mit dieser zusamtnenwirkenden Steuereinriohtung RUr die aus dem Tropfglied abfilessende Infus'ionsflüsäigkeitßmenge, an welcher Steuervorrichtung die Dosierung der letzteren einstellbar ist und die den Abfluss der Infus ions fllissigkeit so regelt, dass die Anzahl der im Tropfglied pro Zeiteinheit erzeugten Tropfen konstant bleibt.
  • Bei Infusionen ist es bekanntlich von Wichtigkeit, dass die vom Arzt angeordnete Dosierung der Infusionsflüssigkeit exakt eingehalten wird. Man bedient sich dazu eines sogenannten Tropfglieds, in welches die Infusionsflüssigkeit aus einem Zuleitungsrohr einfliesst und dort abtropft. Die Tropfen sammeln sich im unteren Teil des Tropfgliedes und fliessen von dort weiter zum Patienten.
  • Auf die zum Patienten führende Abflussleitung wirkt nun irgendein Stellglied oder etwa eine in ihrer Förderleistung variable Pumpe, welche die Menge der ab fliessenden Infusionsflfissigkeit so steuert, dass die Tropfenanzahl pro Zeiteinheit im Tropfglied den gewünschten, konstanten Wert beibehält. Die Steuerung des Stellgliedes oder der Pumpe kann von Hand erfolgen, wobei die Kontrolle der Tropfrate meistens mit einer Stoppuhr erfolgt.
  • Es sind aber auch schon elektronische Steuereinrichtungen bekannt, an welchen sich die geforderte Tropfenzahl pro Zeiteinheit einstellen lässt und die dann selbsttätig dafür sorgt, dass die Tropfrate#immer konstant auf demeingestellten Wert bleibt.
  • Nun ist es aber Ublich, dass die behandelnden Ärzte die Infusionsdosierung im Massystem Volumen pro -Zeiteinheit, meist Milliliter pro Minute, angeben, während das Pflegepersonal praxisnahe in Tropfen pro Zeiteinheit denkt. Theoretisch ergeben sich daraus natürlich keine Schwierigkeiten, da eine bestimmte Tropfenzahl Ja immer einer bestimmten FlUssigkeitsmenge entspricht und sich die beiden Masssysteme also leicht und eindeutig gegenseitig umrechnen lassen. In der Praxis hat sich Jedoch herausgestellt, dass gerade dieses Umrechnen vom Pflegepersonal nur wenig geschätzt und folglich meistens zu wenig sorgfältig durchgeführt wird. So hat sich beisplelsweive bei Testen ergeben, dass die effektiven D081erungen bei solchen Infusionseinrichtungen bis zu 300 % von den ursprUnglich vom Arzt angeordheten Dosierungen abwichen.
  • Wenn man annisst, dass man immer mit der selben Type von Tropfgliedern arbeitet, dann hängt die Tropfenzahl mit der Flüssigkeitsmsnge nur über einen Faktor zusammen, der abgesehen von einer an sich vernachlässigbaren Temperaturabhängigkeit fü r Jede Infusionsflüssigkeit einen bestimmte, konstanten Wert aufweist.
  • Es hat sich herausgestellt, dass auch die Verwendung von mechanischen Rechenhilfsmitteln beim Pflegepersonal nicht zum gewünschten Erfolg geführt hat. Offenbar ist es einfach zu umständlich oder beschwerlich, zunächst auf einem Rechengerät die Volumen-Dosierung in die Tropfen-Dosierung umzurechnen und diese dann mit der Hand einzustellen oder einer automatischen Steuerung e#inzugeben. Es nützt auch nichts, wenn man eine automatische Steuervorrichtung konstruieren würde, an der die gewünschte Dosierung einfach in Millilitern pro Minute einstellbar wäre, da dann dem Pflegepersonal wiederum Jede Vergleichsmöglichkeit mit der durch direkte Beobachtung der Tropfen kontrollierten Dosierung fehlen würde.
  • Um nun dem klinischen Pflegepersonal die Arbeit mit Infusionen zu erleichtern, wurde eine Infusionseinrichtung der eingangs erwähnten Art geschaffen, welche sich dadurch von den bisher bekannten Einrichtungen dieser Aft unterscheldet, dass die Steuervorrichtung Mittel umfasst, welche die Einstellung der Dosierung im Massystem Volumen pro Zeiteinheit beziehungsweise Tropfen pro Zeiteinheit gestattet und gleichzeitig ~die tatsächliche Ist-Dosierung im Jeweils anderen Massystem anzeigen, und dass Mittel vorgesehen sind, um den Zusammenhang zwischen.den beiden Massystemen auf die Jeweils verwendete Infusionsflüssigkeit einzustellen.
  • Zweckmässigerweise können die Anzeigemittel einen Umschalter umfassen, der die wahlweise Anzeige der tatsächlichen Ist-Dosierung und der eingestellten Soll-Dosierung gestattet. Am vorteilhaftesten ist es natürlich, wenn die Dosierung im Massystem Volumen pro Zeiteinheit einstellbar undsim Massystem Tropfen pro Zeiteinheit ablesbar ist. Die Einstellmittel können zweckm#issig als Dekadenschalter ausgebildet sein.
  • Mit einer solchen erfindungsgemässen Einrichtung kann die Dosierung beispielsweise an drei Dekadenschaltern in Millilitern pro Minute eingestellt werden und dabei gleichzeitig der entsprechende Wert in Tropfen pro Minute abgelesen werden. Dann regelt die Steuervorrichtung die Zahl der pro Zeiteinheit im Tropfglied erzeugten Tropfen auf diesen konstanten Wert ein. Die Anzeigemittel können dabei so ausgebildet sein, dass sie entweder den eingestell ten Soll-Wert oder den tatsächlichen Ist-Wert oder wahlweise durch einen Umschalter den einen oder den anderen anzeigen. Dadurch besteht eine Kontrollmöglichkeit, ob der Steuervorgang auch tatsächlich funktioniert. Da die Dosierung Jederzeit in Tropfen pro Minute ablesbar ist, fällt es dem Pflegepersonal auch sehr leicht, die Dosierung auch mit der Stoppuhr zu überprüfen.
  • Nachfolgend wird anhand der beiliegenden Zeichnung ein Ausführungsbeispiel e#iner erfindungsgemässen Infusionseinrichtung näher erläutert. Die einzige Figur der Zeichnung zeigt eine schematische Darstellung der Einrichtung.
  • Mit 1 ist in der Zeichnung ein Tropfglied bezeichnet, in welches eine Zufuhrleitung 2 mündet, an die ein nicht dargestellter Infusionsflüssigkeitsvorratsbehälter angeschlossen ist. Eine Abflussleitung 3 führt vom unteren Ende des Tropfgliedes 1 zum Patienten.
  • Die Zahl der im Tropfglied erzeugten Flüssigkeitstropfen wird von einer eine Lampe 4 und einen Photodetektor 5 umfassenden Lichtschranke erfasst und einer Steuereinrichtung 6 zugeleitet.
  • Die Abflussleitung 3 ist zwischen einer feststehenden Backe 7 und einer quer zur Leitung verschiebbaren Backe 8 hindurchgeführt.
  • Durch die Verschiebung der Backe 8 wird der Querschnitt der elastischen Leitung 3 verändert und damit die Menge der aus dem Tropfglied ab fliessenden Flüssigkeit und dadurch wiederum die Tropfrate geregelt. Die Backe 8 ist mit einer Gewindemutter 9 fest verbunden, welche auf einer durch einen Motor 10 angetriebenen Gewindespindel 11 sitzt und durch Verdrehen der letzteren die Backe 8 verschiebt. Der Motor wird von der Steuereinrichtung 6 gesteuert.
  • Die Steuereinrichtung 6 ist mit drei Dekadenschaltern 12 ausgestattet, mittels welcher die Dosierung der Infusionsflüssigkeit in Millilitern pro Minute einstellbar ist. Sie weist des weitern ein Anzeigeinstrument 13 auf, an welchem die Dosierung in Tropf pro Minute ablesbar ist. Ein Wählschalter 14 gestattet die Einstellung des Zusammenhangs zwischen den beiden Massystemen in Abhängigkeit von der Jeweils verwendeten Infusionsflüssigkeit.
  • Ein Umschalter 15 ermöglicht, dass am Anzeigeinstrument 13 wahlweise die an den Dekadenschaltern eingestellte oder die von der Lichtschraube tatsächlich erfasste Dosierung ablesbar ist. Im Inneren der Steuervorrichtung sind natürlich elektrische und elektronische Schaltungsmittel vorgesehen, um alle diese Verknüpfungen durchführen zu können. Die Steuervorrichtung steuert den Motor so, dass die von der Lichtschraube erfasste Tropfrate auf dem eingestellten Wert konstant bleibt. Zweckmässigerweise ist natürlich die Steuervorrichtung mit dem aus den Teilen 7 - 11 bestehenden Stellglied zu einer baulichen Einheit zusammengefasst. Anstelle des Stellgliedes kann natürlich auch eine regelbare Pumpe, etwa eine sogenannte Fingerpumpe eingesetzt werden.
  • Die Bedienung der vorstehend beschriebenen Infusionseinrichtung ist nun äusserst einfach. Die Krankenpflegerin stellt die ange ordnete Dosierung in Millilitern an den Dekadenschaltern ein, liest den die beiden Massysteme verbindenden Faktor von der Etikette des Medikamentes ab und stellt den Wählschalter auf die entsprechende Position. War dabei der Ist-SoIl-Umschalter in seiner Soll-Position, so kann dann am Anzeigeinstrument die eingestellte Dosierung abgelesen werden. Durch Umschalten in die Ist-Stellung wird dann der tatsächliche, von der Lichtschranke erfasste Wert angezeigt.
  • Die Regelung der Tropfenzahl erfolgt vollkommen automatisch, sodass keine weitere Kontrolle erforderlich ist. Sollte aus irgendwelchen Gründen doch eine Stichprobe erwünscht sein, so kann diese auf zwei Arten durchgeführt werden. Zunächst kann man nämlich den Umschalter von seiner während des Betriebs auf Ist stehenden Stellung in die Soll-Stellung umschalten. Zeit dann das Instrument einen anderen Wert an, so liest irgendein Fehler vor Man kann aber auch nur auf Soll umschalten und den Ist-Wert mittels einer Stoppuhr direkt feststeller und mit dem Soll-Wert vergleichen.
  • Selbstverständlich wäre es auch möglich eine erfindungsgemässe Infusionseinrichtung anders auszugestalten, etwa dahin;ehend, dass man die Dekadenschalter zur Einstellung der Dosierung in Tropfen pro Minute konstruierte. Dann würde man beispiels:;eize die Dekadenschalter so lange verstellen, bis das Anzeigeinstrument die angeordnete Dosierung in Millilitern pro Minute anzeigt. Die Tropfenzahl k~nnte dann an den Dekadenschaltern atgelesen werden. In dieser Hinsicht bestehen zahlreiche Variationsmöglichkeiten.

Claims (4)

  1. PATENTAIJS PHÜCHE
    ( lJInfusionseinrichtung mit einem Tropfglied, einer Zählvorrichtung für die im Tropfglied erzeugten Flüssigkeitstropfen und einer mit dieser zusammenwirkenden Steuervorrichtung für die aus dem Tropfglied abfliessende Infusionsflüss,igkeitsmenge, an welcher Steuervorrichtung die Dosierung der letzteren einstellbar ist und die den Abfluss der Infusionsflüssigkeit so regelt, das fixe Anzahl der im Tropfglied pro Zeiteinheit erzeugten Tropfen konstant bleibt, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuervorrichtung (6) Mittel (12, 13) umfasst, welche die Einstellung der Dosierung im Massystem Volumen pro Zeiteinheit, bzw. Tropfen pro Zeiteinheit gestatten und gleichzeitig die tatsächliche Ist-Dosierung im Jeweils anderen Massystem anzeigen, und dass Mittel (14) vorgesehen sind, um den Zusammenhang zwischen den beiden Massystemen auf die Jeweils verwendete Infusionsflüssigkeit einzustellen.
  2. 2.Infusionseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigemittel (13) einen Umschalter (15) umfassen, der die wahlweise Anzeige der tatsächlichen Ist-Dosierung und der eingestellten Soll-Dosierung gestattet.
  3. 3.Infusionseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Dosierung im Massystem Volumen pro Zeiteinheit einstellbar ist.
  4. 4.Infusionseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellmittel drei Jeweils den Einer-, Zehner- und Hunderter-Stellen zugeordnet Dekadenschalter (12) umfassen.
    L e e r s e i t e
DE19742419520 1973-05-14 1974-04-23 Infusionseinrichtung Pending DE2419520A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH679473A CH564949A5 (de) 1973-05-14 1973-05-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2419520A1 true DE2419520A1 (de) 1974-12-05

Family

ID=4315128

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19742419520 Pending DE2419520A1 (de) 1973-05-14 1974-04-23 Infusionseinrichtung

Country Status (2)

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CH (1) CH564949A5 (de)
DE (1) DE2419520A1 (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4294248A (en) * 1978-10-19 1981-10-13 Figueiredo Nuno R M De Device for automatically controlling the infusion liquid flow in an infusion apparatus
FR2524320A1 (fr) * 1982-04-05 1983-10-07 Ipco Corp Appareil de surveillance de la perfusion de liquides
FR2611896A1 (fr) * 1987-02-27 1988-09-09 Cohen Robert Debitmetre electronique de goutte-a-goutte
DE3922952A1 (de) * 1989-07-12 1991-01-24 Fresenius Ag Verfahren und anordnung zum kalibrieren des tropfvolumens tropfengeregelter einrichtungen
WO2003037408A1 (de) * 2001-10-31 2003-05-08 Franz Durst Vorrichtung zum regeln des volumenstroms von infusionsflüssigkeiten

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WO2003037408A1 (de) * 2001-10-31 2003-05-08 Franz Durst Vorrichtung zum regeln des volumenstroms von infusionsflüssigkeiten

Also Published As

Publication number Publication date
CH564949A5 (de) 1975-08-15

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