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DE2027087A1 - Vorrichtung zur Pentonaaldialyse - Google Patents

Vorrichtung zur Pentonaaldialyse

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Publication number
DE2027087A1
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DE
Germany
Prior art keywords
patient
dialysis fluid
line
measuring
vessel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702027087
Other languages
English (en)
Inventor
Jan Erik Stockholm; Olofsson Sven Skälby; Jacobson Nils Bertil Soli/na; Tysk (Schweden)
Original Assignee
Lkb Medical Ab, Bromma (Schweden)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Lkb Medical Ab, Bromma (Schweden) filed Critical Lkb Medical Ab, Bromma (Schweden)
Publication of DE2027087A1 publication Critical patent/DE2027087A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M1/00Suction or pumping devices for medical purposes; Devices for carrying-off, for treatment of, or for carrying-over, body-liquids; Drainage systems
    • A61M1/14Dialysis systems; Artificial kidneys; Blood oxygenators ; Reciprocating systems for treatment of body fluids, e.g. single needle systems for hemofiltration or pheresis
    • A61M1/28Peritoneal dialysis ; Other peritoneal treatment, e.g. oxygenation
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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    • A61M1/282Operational modes

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Description

HTSIu-JNG. KLJlVS ΒΈΟΝ £ U £ / U Q 7 OTFL-FHYS. ROBERT MÜNZHUBEft PATENTANWÄLTE
8 MÜNCHEN 2 2 WIDKNMAYERSTH. 0
A 17370 - Ki/Sc ' .2. Juni I97O
LKB Medical AB, Banhammarsvägen 21, 16130 Bromma 11, Schweden
Vorrichtung zur Peritonäaldialyse
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Peritonäaldialyse.
Der Zweck einer Peritonäaldialyse, wie jeder anderen Dialysemethode, ist der, bei einem Patienten mit einer unzureichenden Niea?enfunktion das überschüssige Wasser und die unbrauchbaren Produkte, die normalerweise durch die Nierentätigkeit aus dem Körper ausgeschieden würden, zu entfernen. Bei einer Peritonäaldialyse wird dies dadurch erreicht, daß man eine Dialyseflüssigkeit, die im wesentlichen aus einer Lösung verschiedener Salze besteht, in den Peritonäalraum des Patienten einführt und sie eine bestimmte Zeit lang darin lässt. Das Peritonäum des Patienten fungiert dann als semipermeable Membran, welche den Durchgang von unbrauchbaren Produkten und auch von etwas Wasser zur Dialyseflüssigkeit hin gestattet. Danach wird die benutzte Dialyseflüssigkeit, die nun Abfallprodukte und Überschußwasser des Patienten enthält, aus dem Peritonäalraum abgezogen. Ein vollständiger Dialysezyklus umfasst daher eine Einfüllphase, in deren Verlauf frische Dialyseflüssigkeit in den Peritonäalraum des Patienten eingeführt wird, eine Dialysephase, in deren Verlauf die Dialyseflüssigkeit im Peritonäalraum bleibt und eine 'Entleerungsphase, in deren Verlauf die gebrauchte Dialyseflüs-
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sigkeit aus dem Patienten abgezogen wird. Für einen derartigen vollständigen Dialysezyklus werden jeweils etwa 15 bis 75 Minuten benötigt, und das im Verlaufe der Einfüllphase in den Patienten eingeführte Dialyseflüssigkeitsvolumen liegt in der Grössenordnung von 0,5 bis 2 Liter. Für eine vollständige Dialysebehandlung muß dem Patienten ein Gesamtvolumen an Dialyseflüssigkeit in der Größenordnung von 60 Liter zugeführt werden, eine vollständige Dialysebehandlung nimmt daher natürlich beträchtliche Zeit in Anspruch. Wenn daher Peritonäaldialysebehandlungen in beträchtlichem Umfange durchgeführt werden müssen, ist eine Vorrichtung erforderlich, mit deren Hilfe die Dialysebehandlung praktisch vollständig automatisch nach einem vorgegebenen Programm durchgeführt werden kann, während gleichzeitig die volle Sicherheit des Patienten gewährleistet ist, so dass die Dialysebehandlung keiner andauernden Beaufsichtigung des Patienten durch das Pflegepersonal bedarf. An eine solche automatisch arbeitende Vorrichtung zur Peritonäaldialyse werden jedoch einige vergleichsweise strenge Anforderungen gestellt. Die Dialyseflüssigkeit, die in den Patienten eingeführt wird, muß auf Körpertemperatur erwärmt werden und die Luft muß aus ihr vertrieben werden. Weiterhin muß während jeder Füllphase ein genau bestimmtes Volumen von Dialyseflüssigkeit eingeführt werden und während der nachfolgenden Entleerungsphase muß gewährleistet sein, daß wenigstens ein gleich großes Flüssigkeitsvolumen aus dem Patienten abgezogen wird, bevor eine neue Einfüllphase beginnt. Außerdem muß es während der ganzen Dialysebehandlung möglich sein, die Flüssigkeitsbilanz des Patienten zu überprüfen, das ist die Differenz zwischen dem Gesamtvolumen an Flüssigkeit, die in den Patienten eingeführt worden ist, und dem Gesamtvolumen an Flüssigkeit, die im Verlaufe des abgeschlossenen Teiles der Dialysebehandlung aus dem Patienten abgezogen worden ist. Bei einer vollständigen Dialysebehandlung, in deren Verlauf -»wie oben erwähnt - insgesamt etwa 60 Liter Dialyseflüssigkeit in den Patienten eingeführt werden, macht dieses Differenzvolumen bis zu einige Liter aus, dabei ist es erforderlich, daß dieses Volumen mit einem Fehler von weniger als 1/10 Liter bestimmt werden kann. Infolgedessen ist es einzusehen, daß es möglich sein muß, die in den Patienten eingeführten bzw. aus ihm abgezogenen Flüssigkeitsvolumina sehr genau zu messen. Außerdem muß gewähr-
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leistet sein, daß kein infektiöses Material durch die Dialysevorrichtung von einem Patienten auf den anderen übertragen werden kann. Es sollte jedoch möglich, sein, dies ohne Zeit und Arbeit verbrauchende Reinigungs- und Sterilisierungsoperationen zwischen verschiedenen Dialysebehandlungen zu gewährleisten.
Alle oben diskutierten Erfordernisse werden auf sehr wirkungsvolle Weise mit Hilfe der erfindungsgemässen Vorrichtung zur Peritonealdialyse erfüllt.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist gekennzeichnet durch zwei identische Meßgefäße, die je mit einer unteren Flüssigkeitsverbindung an ihrem unteren Ende und einer oberen Luftverbindung an ihrem oberen Ende und mit einem unteren Flüssigkeitsniveauanzeiger, angrenzend an die untere Flüssigkeitsverbindung, und einem oberen Flüssigkeitsniveauanzeiger, angrenzend an die obere Luftverbindung, ausgestattet sind; eine Luftpumpe mit einer Vorderseite und einer Ansaugseite; Luftventil-Vorrichtungen, um abwechselnd die Forderseite der Luftpumpe mit der oberen Luftverbindung des einen Meßgefäßes und gleichzeitig die Ansaugseite der Luftpumpe mit der oberen Luftverbindung des anderen Meßgefäßes und umgekehrt zu verbinden; einer Patientenleitung, um an einen zu behandelnden Patienten angeschlossen zu werden; erste Flüssigkeits-Ventilvorrichtungen, um die Patientenleitung mit der unteren Flüssigkeitsverbindung, abwechselnd des einen und des anderen Meßgefäßes, zu verbinden; eine Zuführleitung für frische Dialyseflüssigkeit und eine Abflußleitung für gebrauchte Dialyseflüssigkeit; zweite Flüssigkeits-Ventilvorrichtungen, um abwechselnd die Zuführleitung und die Abflußleitung mit der unteren Flüssigkeitsverbindung, abwechselnd des einen oder des anderen Meßgefäßes, zu verbinden; und programmierte Steuervorrichtungen, die auf die Flüssigkeitsniveauanzeiger ansprechen, um die Luftventilvorrichtungen und die ersten und zweiten Flüssigkeit s-Ventilvorrichtungen so zu steuern, daß frische Dialyseflüssigkeit in den Patienten eingeführt wird, frische Dialyseflüssigkeit aus der Zuführleitung über die zweiten Flüssigkeits-Ventilvorrichtungen in eines der Meßgefäße gesaugt wird, bis der obere Flüssigkeitsniveauanzeiger des Meßgefäßes anzeigt, daß das Gefäß gefüllt ist und gleichzeitig Dialyseflüssig-
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keit unter Druck aus dem anderen Meßgefäß über die ersten Flüssigkeit s-Ventilvorrichtungen in die Patientenleitung austritt, bis der untere Flüssigkeitsniveauanzeiger des anderen Gefäßes anzeigt, daß das Gefäß leer ist, worauf frische Dialyseflüssigkeit aus der Zuführleitung über die zweiten Flüssigkeits-Ventilvorrichtungen in das entleerte Meßgefäß" gesaugt wird und gleichzeitig Dialyseflüssigkeit unter Druck aus dem gefüllten Meßgefäß über die ersten Flüssigkeits-Ventilvorrichtungen in die Patientenleitung austritt, und so weiter in wechselnden Folgen,
während gebrauchte Dialyseflüssigkeit aus dem Patienten abgezogen wird, die gebrauchte Dialyseflüssigkeit aus der Patientenleitung über die ersten Flüssigkeits-Ventilvorrichtungen in eines der Meßgefäße gesaugt wird, bis der obere Flüssigkeitsniveauanzeiger des Gefäßes anzeigt, daß das Gefäß voll ist und gleichzeitig Dialyseflüssigkeit unter Druck aus dem anderen Gefäß über die zweiten Flüssigkeits-Ventilvorrichtungen in die Abflußleitung abgegeben wird, bis der untere Flüssigkeitsanzeiger des anderen Gefäßes anzeigt, daß das Gefäß leer ist, worauf gebrauchte Dialyseflüssigkeit über die ersten Flüssigkeits-Ventilvorrichtungen aus der Patientenleitung in das entleerte Gefäß gesaugt wird, und gleichzeitig die Dialyseflüssigkeit im gefüllten Gefäß über die zweiten Flüssigkeits-Ventilvorrichtungen unter Druck an die Abflußleitung abgegeben wird, und so weiter in wechselnder Folge.
Da die erfindungsgemässe Vorrichtung zwei identische Meßgefäße umfasst und sowohl die Einführung frischer Dialyseflüssigkeit in den Patienten während der Füllphase eines Dialysezyklus als auch das Abziehen der gebrauchten Dialyseflüssigkeit aus dem Patienten während der Entleerungsphase des Dialysezyklus so durchgeführt wird, daß die Dialyseflüssigkeit mit Hilfe eines Vakuums in eines der Meßgefäße gesaugt wird und anschließend mit Hilfe eines Überdruckes wieder aus dem Meßgefäß entleert wird und dies gleichzeitig und abwechselnd bei beiden Meßgefäßen stattfindet, wird es sowohl im Verlaufe der Füllphase als auch der Entleerungsphase möglich, auf einfache und trotzdem genaue Weise das Volumen der frischen Dialyseflüssigkeit, das in den Patienten eingeführt wird, und das Volumen der gebrauchten Dialyseflüssigkeit, das aus dem Patienten abgezogen wird, zu bestimmen, indem man
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ganz einfach die Zahl der Meßgefäße zählt, die mit der Flüssigkeit, die dem Patienten zugeführt bzw. aus ihm abgezogen wurde, gefüllt wurden. Da die gleichen Meßgefäße und die gleiche "Pumpoperation" sowohl während der Füllphase als auch während der Entleerungsphase benutzt wurden, und außerdem das Volumen der Meßgefäße klein sein kann, im Vergleich zum Gesamtvolumen der während einer vollständigen Dialysebehandlung umgepumpten Flüssigkeit, können die Meßfehler sehr klein gehalten werden. Durch die Benutzung von zwei Meßgefäßen erreicht man auch, daß die Zuführung^ der Dialyseflüssigkeit zu dem Patienten während der Einfüllphase sowie das Abziehen der gebrauchten Dialyseflüssigkeit aus dem Patienten während der Entleerungsphase, kontinuierlich stattfindet.
Die Automatisierung der Arbeit der Vorrichtung wird auch vergleichsweise leicht erreicht, wobei jedes Meßgefäß mit einem oberen Flüssigkeitsniveauanzeiger, der anzeigt, wenn das Gefäß gefüllt ist, und einem unteren Flüssigkeitsniveauanzeiger, der anzeigt, wenn das Gefäß entleert ist, ausgestattet ist; die Signale dieser Flüssigkeitsniveauanzeiger sind dabei als Steuersignale für eine vorprogrammierte Schalt-Steuereinheit brauchbar, welche die Flüssigkeitsventile steuert, die den Flüssigkeit sdurchfluß zwischen den Meßgefäßen, der Patientenleitung, der Zuführleitung für frische Dialyseflüssigkeit und der Abflußleitung für gebrauchte Dialyseflüssigkeit bestimmen sowie die Luftventile steuert, welche die Verbindung der Luftpumpe mit den Meßgefäßen regeln.
Da in einer erfindungsgemässen Vorrichtung die Dialyseflüssigkeit nur mit den beiden Meßgefäßen, der Patientenleitung, der Zuführleitung für frische Dialyseflüssigkeit, der Abflußleitung für die gebrauchte Dialyseflüssigkeit und den Rohrverbindungen zwischen diesen Flüssigkeitsleitungen in Berührung kommt, und da die Ventile für die Flüssigkeit, welche den Flüssigkeitsstrom zwischen den verschiedenen Leitungen und den Meßgefäßen steuern, vorzugsweise aus Schlauchklemmen bestehen können, die von außen die Leitungen abklemmen, Leitungen die aus elastisch, zusammendrückbaren Schläuchen, zumindest gegenüber den Schlauchklemmen, bestehen, können diejenigen Teile der Vorrichtung, die mit der
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Dialyseflüssigkeit in Kontakt gebracht werden, ohne irgendwelche technischen oder wirtschaftlichen Schwierigkeiten als austauschbarer Satz für nur einmalige Benutzung gebaut und hergestellt werden, der sich leicht an einer Geräteplatte'befestigen lässt, die mit den gesteuerten Schlauchklemmen und erforderlichen elektrischen Kontakten, beispielsweise für die Flüssigkeitsniveauanzeiger der Meßgefäße, ausgestattet ist, und der nach jeder Dialysebehandlung weggeworfen wird und durch einen neuen Satz ersetzt wird. Auf diese Veise erreicht man eine volle Garantie, daß kein infektiöses Material von einem Patienten auf einen anderen übertragen wird, und eine Reinigung oder Sterilisierung kompliziert gebauter Gerätebestandteile nicht erforderlich ist.
Im folgenden sei die Erfindung unter Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen ausführlicher beschrieben«,
Fig. 1 ist ein vereinfachtes Diagramm, welches eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur Peritonäaldialyse veranschaulicht;
Fig. 2 ist eine schematische, perspektivische Ansicht des Steuer- und Instrumentenpultes der Dialysevorrichtung mit einem darauf befestigten wegwerfbaren Satz für einmalige Benutzung; und
Fig. 3 veranschaulicht eine Modifikation der in Fig. veranschaulichten Vorrichtung.
In Fig. 1 werden die Flüssigkeitsleitungen durch doppelte Linien, die Luftleitungen durch einfache ausgezogene Linien, die elektrischen Signalleiter durch gestrichelte Linien und die elektrischen Stromleiter durch Strich-Punkt-Linien dargestellt.
Die in Fig. 1 dargestellt erfindungsgemässe Dialysevorrichtung umfasst zwei identische.Meßgefäße M1 und M2„ Jedes Gefäß ist mit einer unteren Leitung oder Schlauchverbindung 1 bzw.. 3 und einer oberen Leitung oder Schlauchverbindung 2 bzw» 4 versehen. Vorzugsweise sind die Gefäße so geformt, daß sie dicht an den Schlauchverbindungen eine relativ geringe Querschnittsfläche besitzen. An seiner unteren Schlauchverbindung 1 ist Jedes Gefäß mit einer ringförmigen, elektrischen Elektrode E1 bzw. E3 versehen. Auf gleiche Weise ist eine ringförmige, elektrische Elek-
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trode E2 bzw. ΈΆ an der oberen Schlauchverbindung eines jeden Gefäßes angebracht. Eine dritte elektrische Elektrode E5 und E6 ragt von oben in jedes Gefäß hinein, so daß die untere Spitze dieser Elektrode sich dicht an der unteren, ringförmigen Elektrode E1 bzw. E3 befindet. Die Elektroden E1, E2 und E5 im Meßgefäß M1 sind mit zwei Anzeigeeinheiten D1 und D2 verbunden, welche den Widerstand zwischen den Elektroden E1 und E5 und den Widerstand zwischen den Elektroden Έ2 bzw. E5 wahrnehmen. Die Anzeige D1 ist dazu bestimmt, an ihrem Ausgang ein Signal zu liefern, sobald der Widerstand zwischen den Elektroden E1 und E5 sprunghaft zunimmt; das ist der Fall, sobald die elektrisch leitende Dialyseflüssigkeit so weit im Meßgefäß 1 absinkt, daß die Flüssigkeitsoberfläche die ringförmige Elektrode El erreicht. Die Anzeige D2 ist dazu bestimmt, an ihrem Ausgang ein Signal zu liefern, sobald der Widerstand zwischen den Elektroden E2 und E5 sprunghaft abnimmt; das ist der Fall, sobald die Dialyseflüssigkeit im Meßgefäß M1 so hoch ansteigt, daß die Flüssigkeitsoberfläche die ringförmige Elektrode E2 erreicht. Der Flüssigkeit sniveauanzeiger D1 zeigt daher an, wenn das Meßgefäß M1 leer ist, wohingegen der Flüssigkeitsniveauanzeiger D2 anzeigt, wenn das Meßgefäß ΜΊ gefüllt ist. Auf gleiche Weise sind die Elektroden EJ, E4 und E6 im anderen Meßgefäß M2 mit zwei Flüssigkeit sniveauanzeigern DJ und D4 verbunden, von denen der Anzeiger D3 ein Ausgangssignal liefert, wenn das Meßgefäß M2 entleert ist, während der Anzeiger D4 ein Ausgangssignal liefert, sobald das Meßgefäß M2 gefüllt ist.
Die Dialysevorrichtung umfasst zusätzlich eine Zuführleitung . L1 für frische Dialyseflüssigkeit aus einer Quelle für Dialyseflüssigkeit, die in der Zeichnung nicht dargestellt ist, eine Abflußleitung L2 für gebrauchte Dialyseflüssigkeit, die aus dem Patienten abgezogen worden ist, und eine Patientenleitung LJ, die für den Anschluß an den zu behandelnden Patienten vorgesehen ist, beispielsweise mit Hilfe eines in den Peritonäalraum des Patienten eingeführten Katheters. Die unteren Anschlüsse 1 und J der Meßgefäße M1 bzw. M2 sind über Abzweigleitungen IA bzw. L5 mit der Patientenleitung L3 und über zusätzliche Abzweigleitungen L6 bzw. L7 mit einer Leitungsverbindung L8 verbunden, an die auch die Zuführleitung IA und die Abflußleitung
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L2 angeschlossen sind. Die "beiden Abzweigleitungen IA und L5 der Patientenleitung LJ sind mit Absperrvorrichtungen V6 bzw. V5 versehen, die nur schematisch in der Zeichnung dargestellt sind, aber aus elektrisch gesteuerten Schlauchklemmen bestehen, welche die ihnen zugeordneten Leitungen von außen abklemmen und den Flüssigkeitsstrom durch die Leitungen, die aus elastisch zusammendrückbaren Röhren oder Schläuchen, zumindest gegenüber diesen Schlauchklemmen, bestehen, unterbrechen können. Auf gleiche Weise sind die Abzweigleitungen L6 und L7 mit Absperrvorriclitungen V4- bzw. V3 versehen, die aus elektrisch gesteuerten Schlauchklemmeη bestehen. Auch die Zuführleitung L1 und die Abflußleitung L2 sind mit derartigen elektrisch gesteuerten Schlauchklemmen V1 bzw. V2 ausgestattet.
Zum Erhitzen der frischen Dialyseflüssigkeit, die durch die. Leitung L1 zugeführt wird, auf eine bestimmte, gewünschte Temperatur, ist eine Heizvorrichtung vorgesehen, zu der" ein Metallrohr 6 gehört, beispielsweise aus rostfreiem Stahl, welches einen Teil der Zuführleitung L1 darstellt. Zur Heizvorrichtung gehört auch eine gesteuerte elektrische Stromquelle 7 mi"b einem Energieausgang, der an die entgegengesetzten Enden des Metallrohres 6 durch die elektrischen Klemmen 8 und 9 angeschlossen sein kann. Die frische Dialyseflüssigkeit, die durch das Metallrohr 6 fließt, wird somit durch den elektrischen Strom aus der Stromquelle 7> der durch das Metallrohr 6 geht, erhitzt. Die Temperatur der Dialyseflüssigkeit wird an dem stromabwärts liegenden Ende des Metallrohres 6 mit Hilfe eines geeigneten Temperaturwandlers 10 gemessen, der beispielsweise aus einem Thermoelement besteht, welches die Temperatur des Metallrohres 6 mißt und welches mit der gesteuerten Stromquelle 7 verbunden ist, um die Ausgangsenergie der Stromquelle zu steuern, wodurch die der Vorrichtung zugeführte frische Dialyseflüssigkeit bei einer bestimmten, gewünschten Temperatur gehalten wird.
Die oberen Anschlüsse 2 und 4 der Meßgefäße M1 bzw. M2 sind über Feuchtigkeitsfallen 11 bzw. 12 und Keimfilter 13 bzw. 14 mit zwei elektrisch betätigten Ventilen V7 bzw. V8 verbunden. Das Ventil V7 ist durch ein Rohr 15 mit der Förderseite einer Luftpumpe 16 verbunden, während das Ventil V8 über ein Rohr 17
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mit der Ansaugseite der Pumpe 16 verbunden ist. Ein Expansionsschalter 18 und ein regelbares Entlastungsventil 19 sind an das Druckrohr 15 angeschlossen. Auf gleiche Weise ist ein Expansionsbehälfcer 20 mit dem Vakuumrohr 17 verbunden. Ein Vakuumregulator 21 und eine Druckanzeige 22 sind ebenfalls an das Vakuumrohr 17 über ein elektrisch betätigtes Ventil V9 angeschlossen. Das Vakuumrohr 17 steht auch mit der umgebenden Atmosphäre über einen Drosseleinlaß 36 in. Verbindung, der zur Festlegung des maximalen Vakuums im Rohr 17 eingestellt ist.
Alle Flüssigkeitsabsperrvorrichtungen VI bis V6 sowie alle Luftventile V7, V8 und V9 werden von einer programmierten Steuereinheit S gesteuert. Der Einfachheit halber sind die Steuersign.plverbindungen zwischen den verschiedenen Ventilen und den Steuersignalausgängen 2J der Steuereinheit nicht in der Zeichnung dargestellt. Die Steuereinheit S kann unter Anwendung üblicher Komponenten und üblicher Technik gebaut werden, weswegen sie nicht im Detail in der Zeichnung dargestellt ist.
Die Steuereinheit S spricht in erster Linie auf die Ausgangssignale von den Flüssigkeitsniveauanzeigern D1, D2, D3 und D4 an und wird von diesen Signalen gesteuert. Außerdem empfängt die Steuereinheit S Steuersignale aus einem Zähler fi1 und zwei einstellbaren Stoppuhren T1 und T2. Der Zähler R1 ist ein umkehrbarer Zähler, der in beiden Richtungen zählen kann, und ist mit einem ersten Eingang 24 für Steuerimpulse beim Zählen in der einen Richtung und einem zweiten Eingang 25 für Steuerimpulse beim Zählen in der entgegengesetzten Richtung ausgestattet» Wie oben beschrieben, liefert der obere Flüssigkeitsniveauanzeiger D2 des Meßgefäßes M1 jedesmal ein Ausgangssignal, wenn das Meßgefäß M1 mit der Dialyseflüssigkeit gefüllt \rorden ist. Auf gleiche Weise liefert der obere Flüssigkeitsniveauanzeiger D4 des anderen Meßgefäßes M2 jedesmal ein Ausgangssignal, wenn dieses Meßgefäß M2 mit Dialyseflüssigkeit gefüllt worden ist. Die Ausgangssignale dieser beiden Flüssigkeitsniveauanzeiger D2 und D4 können über einen Schalter S1 entweder in den ersten Eingang 24 oder den zweiten Eingang 25 des Zählers R1 eingegeben werden. Der Schalter S1 wird von der Steuereinheit S bedient, so daß er sich während der Einfüllphase eines Dialysezyklus,d.h.
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wenn frische Dialyseflüssigkeit in den Patienten hineingepumpt wird, in der in der Zeichnung veranschaulichten Stellung befindet, wohingegen er.sich während der Entleerungsphase des Dialysezyklus, d.h. wenn die gebrauchte Dialyseflüssigkeit aus dem Patienten abgezogen wird, in der gegenüberliegenden Stellung befindet. Infolgedessen ist davon auszugehen, daß während der Einfüllphase eines Dialysezyklus der Zähler R1 in der einen Richtung die Zahl der Meßgefäße zählt, die mit frischer, in den Patienten gepumpter Dialyseflüssigkeit gefüllt worden sind, wohingegen während der Abziehphase (Entleerungsphase) des Dialy™ sezyklus der Zähler in der entgegengesetzten Richtung die Zahl der Meßgefäße zählt, die mit gebrauchter, aus dem Patienten abgezogener Flüssigkeit gefüllt worden sind«. Der Zähler R1 ist mit einem manuell zuvor einstellbaren Ausgang 26 ausgestattet, der ein Ausgangssignal liefert, sobald der Zähler R1 während der Einfüllphase eines Dialysezyklus die Zahl erreicht9 d«, tu die Zahl gefüllter Meßgefäße gezählt hat, die der Voreinstellung des Ausganges 26 entspricht« Dieses Ausgangssignal aus dem Zählerausgang 26 veranlasst die Steuereinheit S, die Einfüllphase des Dialysezyklus, doh« die Zufuhr frischer Dialyseflüssigkeit zu dem Patienten, zu unterbrechen. Der Zähler R1 ist auch mit einem Ausgang 27 an seiner "Null"-Stellung versehen, in diesem Ausgang wird ein Signal erzeugt, wenn der Zähler 11 während der Entleerungsphase eines Dialysezyklus die gleiche Zahl gefüllter Meßgefäße gezählt hat, wie während der vorhergehenden Einfüllphase des gleichen Dialysezyklus. Die Steuereinheit S ist so gebaut, daß sie nicht in der Lage ist, die Entleerungsphase des Dialysezyklus, d.h. das Abziehen gebrauchter Dialyseflüssigkeit aus dem Patienten, zu unterbrechen, bis sie ein Signal vom Ausgang 27 des Zählers R1 erhalten hat ο Auf diese Weise ist gewährleistet, daß zumindest eine gleiche Anzahl von Meßgefäßen mit gebrauchter Dialyseflüssigkeit während der Entleerungsphase aus dem Patienten abgezogen wird, wie die Zahl von Meßgefäßen mit frischer Dialyseflüssigkeit, die während der vorhergehenden Einfüllphase in den Patienten hineingepumpt worden ist»
Die Länge oder Dauer der Einfüllphase wird folglich dnrch die Voreinstellung des Zählers B1 bestimmt, d„ h. durch die Zahl der Meßgefäße mit Dialyseflüssigkeit, die man im Verlage des jewei-
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ligen Dialysezyklus in den Patienten hineinpumpen möchte. Die Länge oder Dauer der Dialysephase im Anschluß an die Einfüllphase wird durch die Einstellung der Stoppuhr T1 "bestimmt, wohingegen die Länge der Abziehphase durch die Einstellung der Stoppuhr T2 bestimmt wird. Wie oben bereits erwähnt, kann Jedoch die Abziehphase nicht unterbrochen werden, bevor nicht ein Signal vom Ausgang 2? des Zählers RI geliefert worden ist, selbst wenn die mit der Stoppuhr T2 eingestellte Zeit abgelaufen sein sollte, bevor dieses Signal erschienen ist. Zur Festlegung der Länge der Dialysephase bzw. der Abziehphase kann die Steuereinheit S beispielsweise einen Impulszähler einschließen, der eine vorbestimmte Zahl von Impulsen während der Dialysephase und eine vorbestimmte Zahl von Impulsen während der Abziehphase zählt, wobei in diesem Falle die beiden vorher einstellbaren Uhren (timer) T1 und T2 aus Impulsgeneratoren mit regelbarer Impulsfrequenz bestehen, deren Ausgangsimpulse zur Steuerung des Impulszählers in der Steuerungseinheit S während der Dialysephase und der Abziehphase verwendet werden. Mit der Steuerungseinheit S ist ein Anzeigeinstrument,11 verbunden, welches den Programmabschnitt anzeigt, d.h. das Stadium des Dialysezyklus, in welchem die Vorrichtung gerade arbeitet.
Die Ausgangs signale der Flüssigkeitsniveauanzeiger D2 und D4-, welche die Anzahl gefüllter Meßgefäße während der Einfüllphase und der Abziehphase zählen, können auch über einen Schalter S2 alternativ mit dem einen Eingang 28 bzw. dem zweiten Eingang 29 eines reversiblen Zählers R2 verbunden sein. Der Schalter S2 wird durch die Steuerungseinheit S betätigt, so daß er während der Einfüllphase eines Dialysezyklus sich in der zeichnerisch dargestellten Stellung befindet und während der Abziehphase in der gegenüberliegenden Stellung. Folglich entspricht das Zählergebnis in diesem Zähler R2 ständig der Differenz zwischen der Gesamtzahl der Meßgefäße, die mit frischer, dem Patienten zugeführter Dialyseflüssigkeit gefüllt worden sind,und der Gesamtzahl von Meßgefäßen, die mit gebrauchter Dialyseflüssigkeit gefüllt worden sind, die von dem Patienten im Verlaufe des abgelaufenen Teiles der Dialysebehandlung abgezogen worden ist. Das Zählergebnis im Zähler R2 stellt daher die augenblickliche Flüssigkeitsbilanz des Patienten dar. Der Zählerstand im Zähler R2
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kann durch eine Torschaltung G zu einem Speicher ST überführt werden. Die Torschaltung G wird von der Steuereinheit S geöffnet :nach der Abziehphase eines jeden Dialysezyklus vor der Einfüllphase des nächsten Dialysezyklus. Folglich stellt das im Speicher S2 gespeicherte Zählergebnis die summierte Flüssigkeitsbilanz des Patienten vor Beginn des laufenden Dialysezyklus dar. Mit dem Speicher ST ist ein Anzeigeinstrument 12 zur Anzeige dieser summierten Flüssigkeitsbilanz verbunden. Mit Hilfe eines manuell'betätigten Schalters S3 kann das Instrument 12 zeitweise mit dem Ausgang des Zählers E2 zur Anzeige der augenblicklichen Flüssigkeitsbilanz des Patienten während des laufenden Dialysezyklus verbunden werden.
Fig. 1 zeigt die Vorrichtung während der Einfüllphase, d.h. wenn frische Dialyseflüssigkeit in den Patienten hineingepumpt wird, wenn frische Dialyseflüssigkeit aus der Zuführleitung L1 in das Meßgefäß M1 gesaugt wird und gleichzeitig frische Dialyseflüssigkeit unter Druck aus dem anderen Meßgefäß M2 durch die Patientenleitung L3 zu dem Patienten fließt.
Wenn die Vorrichtung für die Einfüllphase des ersten Dialysezyklus einer Dialysebehandlung eingeschaltet wird, sind beide Meßgefäße M1 und M2 sowie alle Leitungen L1 bis L8 leer. Die Ventile V7, V8 und V9 befinden sich in den in Fig. 1 dargestellten Stellungen, so daß ein Vakuum im Meßgefäß M1 vorliegt, während am Meßgefäß M2 ein Überdruck anliegt. Der überdruck im Druckrohr 15 wird durch das Entlastungsventil 19 bestimmt, wohingegen das Vakuum im Vakuumrohr 17 so niedrig ist, wie es die Pumpe 16 erzeugen kann. Die Schlauchklemmen V2, V3, V5 und V6 sind geschlossen, wohingegen die Schlauchklemmen V1 und VA- geöffnet sind, wodurch die Zuführleitung LI für frische Dialyseflüssigkeit mit dem unteren Anschluß 1 des Meßgefäßes M1 in Verbindung tritt. Infolgedessen wird frische Dialyseflüssigkeit aus der Zuführleitung L1 durch das Vakuum im Meßgefäß in das Meßgefäß M1 gesaugt. Sobald die Flüssigkeitsoberfläche im Meßgefäß M1 die obere Elektrode E2 erreicht, liefert der obere Flüssigkeitsniveauanzeiger D2 ein Signal - wie zuvor beschrieben - welches anzeigt, daß das Meßgefäß M1 gefüllt ist. Dieses Ausgangssignal wird in beide Zähler R1 und R2 eingegeben, die .
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folglich ein gefülltes Meßgefäß zählen, und es wird auch der Steuereinheit S eingegeben, die die Schlauchklemme V4- schließt, so daß die Verbindung zwischen dem gefüllten Meßgefäß M1 und der Zuführleitung L1 unterbrochen ist, sie öffnet die Schlauchklemme V6, so daß das gefüllte Meßgefäß MI stattdessen mit der Patientenleitung L3 verbunden wird und öffnet die Schlauchklemme V3» so daß das andere Meßgefäß M2 mit der Zuführleitung L1 verbunden wird. Gleichzeitig werden die Luftventile Y7 und V8 in ihre entgegengesetzten Stellungen geschaltet, so daß das Meßgefäß M2 unter Vakuum gesetzt wird, wohingegen das Meßgefäß M1 unter Überdruck gesetzt wird. Frische Dialyseflüssigkeit aus der Zuführleitung IA wird daher nicht in das leere Meßgefäß M2 gesaugt, wohingegen die Dialyseflüssigkeit in dem zuvor gefüllten Meßgefäß M1 in die Patientenleitung L3 zum Patienten fließt. Der Überdruck im Druckrohr 15 und das Vakuum in dem Vakuumrohr 17 sind so bemessen, daß das Füllen des Meßgefäßes M2 weniger Zeit in Anspruch nimmt als das Entleeren des Meßgefäßes M1. Sobald das Meßgefäß M2 mit frischer Dialyseflüssigkeit bis zu seiner oberen Elektrode E4 gefüllt ist, liefert der obere Flüssigkeitsniveauanzeiger D4 ein Ausgangssignal, wodurch die Zähler R1 und E2 ein weiteres gefülltes Meßgefäß zählen, zur gleichen Zeit, zu der die Steuereinheit S zum Schließen der Schlauchklemme V3 veranlasst wird, so daß die Verbindung zwischen der Zuführleitung L1 und dem nun gefüllten Meßgefäß M2 unterbrochen wird. Sobald etwas später das Meßgefäß M1 so weit entleert worden ist, daß das Flüssigkeitsniveau im Gefäß die untere Elektrode E1 erreicht hat, liefert der untere Flüsmgkeitsniveauanzeiger D1 ein Signal an die Steuereinheit S, womit er anzeigt, daß das Meßgefäß M1 entleert ist. Die Steuereinheit S schließt dann die Schlauchklemme V6, so daß die Verbindung zwischen dem Meßgefäß M1 und der Patientenleitung L3 unterbrochen wird, öffnet die Schlauchklemme V5, so daß stattdessen das gefüllte Meßgefäß M2 mit der Patientenleitung L3 verbunden wird und öffnet die Schlauchklemme V4, so daß das entleerte Meßgefäß M1 mit der Zuführleitung L1 verbunden wird. Gleichzeitig werden die beiden Ventile V7 und V8 in die in der Zeichnung dargestellten Positionen zurückgedreht, so daß das Meßgefäß M1 erneut unter Vakuum gesetzt wird, wohingegen das Meßgefäß M2 unter Überdruck gesetzt wird. Die Dialyseflüssigkeit im gefüllten Meßgefäß M2 wird daher
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unter Druck in die Patientenleitung L3 gegeben, wohingegen frische Dialyseflüssigkeit aus der Zuführleitung IA in das leere Meßgefäß M1 gesaugt wird» Diese wechselnde Folge, wobei frische Dialyseflüssigkeit aus der Leitung L1 in eines der Meßgefäße gesaugt wird, während gleichzeitig Dialyseflüssigkeit unter Druck aus dem anderen Meßgefäß durch die Patientenleitung L3 zum Patienten fließt, wird fortgesetzt, bis der Zähler R1 die vorher eingestellte Zahl des Ausgangs 26 erreicht, die der Zahl der Meßgefäße mit frischer Dialyseflüssigkeit entspricht, die man im Verlaufe einer Jeden Einfüllphase in den Patienten einzuführen wünscht. Das Ausgangssignal am Ausgang 26 des Zählers E1 veranlasst die Steuereinheit S, die Absperrvorrichtungen V1 bis V8 so zu betätigen, daß die Dialyseflüssigkeit im gefüllten Meßgefäß unter Druck durch die Patientenleitung LJ austritt, ohne daß frische Dialyseflüssigkeit aus der Zuführleitung IA gleichzeitig in das andere Meßgefäß gesaugt wird« Infolgedessen endet die Einfüllphase damit, daß beide Meßgefäße M1 und M2 entleert sind und die Flüssigkeitsniveaus sich an den unteren Elektroden E1 bzw. E3 in beiden Gefäßen befinden« Am Ende der Einfüllphase sind alle Schlauchklemmen V1 bis ¥6 geschlossen, wohingegen die Ventile V7 und V8 in ihrer letzten Stellung bleiben. Es ist davon auszugehen, daß am Ende der ersten Einfüllphase der Dialysebehandlung auch der Zähler R2 ein Zählergebnis besitzt, das der Anzahl der Meßgefäße mit frischer Dialyseflüssigkeit entspricht, die während dieser Einfüllphase in den Patienten eingeführt worden ist.
Die Länge oder Dauer der Dialysephase, die der Einfüllphase folgt, wird - wie vorstehend beschrieben - durch die Einstellung der Uhr (timer) T1 festgelegt. Sobald die vorher eingestellte Zeit für die Dialysephase abläuft, wird die Steuereinheit S veranlasst, die Entleerungsphase einzuleiten, d. h. das Abziehen der gebrauchten Dialyseflüssigkeit aus dem Patienten»
Wie sich aus dem vorstehenden ergibt, sind zu Beginn der Entleerungsphase beide Meßgefäße M1 und M2 leer» Geht man davon aus, daß zu Beginn der Entleerungsphase (Abziehphase) sich die beiden Luftventile V7 und V8 in den in der Zeichnung gezeigten Stellungen befinden, so daß Vakuum am Meßgefäß M1 anliegt uad Überdruck am Meßgefäß M2, so leitet die Steuereinheit S die Abziehphase
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durch öffnen der Schlauchklemme V6 ein, so daß das Meßgefäß M1 mit der Patientenleitung L3 verbunden wird. Die anderen Schlauchklemmen bleiben geschlossen. Zu Beginn der Abziehphase wird das Ventil V9 ebenfalls in seine offene Stellung gebracht, so dass der Vakuumregulator 21 mit dem Vakuumrohr 17 "verbunden wird. Auf diese Weise wird das Vakuum im Vakuumrohr 17 auf dem Wert gehalten, der durch den eingestellten Vakuumregulator 21 gegeben ist. Dieses Vakuum wird von der Druckanzeige 22 angezeigt. Gebrauchte Dialyseflüssigkeit wird daher unter der Einwirkung eines vorbestimmten, einstellbaren Vakuums aus dem Patienten abgesaugt. Mit den verschiedenen Ventilen in diesen neuen Stellungen wird gebrauchte Dialyseflüssigkeit aus dem Patienten durch die Patientenleitung L3 in das Meßgefäß M1 gesaugt, bis dieses gefüllt ist und der Flüssigkeitsniveauanzeiger D2 ein Signal liefert. Dieses Ausgangssignal wird einerseits über den Schalter S1, der sich nun in seiner entgegengesetzten Stellung befindet, zum Eingang 25 des Zählers E1 überführt und andererseits über den Schalter S2, der ebenfalls in seiner entgegengesetzten Stellung steht, zum Eingang 29 des Zählers E2 überführt. Infolgedessen zählen nun beide Zähler E1 und R2 in der entgegengesetzten Richtung, d.h. sie vermindern ihre Zähleranzeige. Das Ausgangssignal vom Flüssigkeitsniveauanzeiger D2 wirkt ebenfalls auf die Steuereinheit S ein, wodurch diese die Schlauchklemme V6 schließt, so daß die Verbindung zwischen dem Meßgefäß M1 und der Patientenleitung L3 unterbrochen wird, sie öffnet die Schlauchklemmen V4 und V2, so daß das gefüllte Meßgefäß M1 mit der Abflußleitung L2 verbunden wird und öffnet die Schlauchklemme V5, so daß das leere Meßgefäß M2 mit der Patientenleitung L3 verbunden wird. Gleichzeitig werden die beiden Luftventile V7 und V8 in ihre entgegengesetzten Stellungen geschaltet, so daß das Meßgefäß M2 unter Vakuum gesetzt wird und das Meßgefäß M1 unter Überdruck gesetzt wird. Infolgedessen wird nun gebrauchte Dialyseflüssigkeit aus dem Patienten durch die Patientenleitung L3 in das Meßgefäß M1 gesaugt, während die gebrauchte Dialyseflüssigkeit im gefüllten Meßgefäß M1 unter Druck aus dem Gefäß durch die Abflußleitung L2 abfließt. Das Vakuum im Vakuumrohr 17 und der Überdruck im Druckrohr 15 sind so bemessen, daß das Ausfließen der Dialyseflüssigkeit aus dem Meßgefäß M1 weniger Zeit in Anspruch nimmt als das Füllen des Meßgefäßes M2 mit gebrauchter Dialyseflüssigkeit. Sobald das Meßge-
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faß M1 bis zu seiner unteren Elektrode E1 ausgeleert ist, liefert der Flüssigkeitsniveauanzeiger D1 ein Signal an die Steuereinheit S, welche die Schlauchklemme V4 schließt, so daß die Verbindung zwischen dem Gefäß M1 und der Abflußleitung L2 unterbrochen wird. Wenn etwas später das Gefäß M1 bis zur oberen Elektrode E4 gefüllt ist, liefert der Flüssigkeitsniveauanzeiger D4 ein Signal einerseits zu den beiden Zählern E1 und R2, die ein weiteres Gefäß gebrauchter Dialyseflüssigkeit zählen, die aus dem Patienten abgezogen worden ist, und andererseits ein Signal zur Steuereinheit S, die dann die Schlauchklemmen V5 schließt, die Schlauchklemmen V3 und V6 öffnet und die Luftventile V7 und VB in ihre ursprünglichen Stellungen zurückbringt, wodurch das Heßgefäß M1 erneut unter Vakuum gesetzt wird und das Gefäß M2 erneut unter Überdruck gesetzt wird. Infolgedessen wird gebrauchte Dialyseflüssigkeit nochmals aus dem Patienten über die Patientenleitung L3 in das entleerte Gefäß M1 gesaugt, während die gebrauchte Dialyseflüssigkeit im gefüllten Gefäß M2 unter Druck in die Abflußleitung L2 abfließt. Diese wechselnde Folge, wobei gebrauchte Dialyseflüssigkeit aus dem Patienten durch die Patientenleitung L3 in eines der Meßgefäße gesaugt wird und gleichzeitig gebrauchte Dialyseflüssigkeit unter Druck aus dem anderen Meßgefäß durch die Abflußleitung L2 abfließt, wird solange forgesetzt, bis die Zeit für die Abziehphase, die durch die Uhr (timer) T2 festgelegt ist, abgelaufen ist. Wie oben bereits erwähnt, kann Jedoch die Abziehphase nicht unterbrochen werden, bevor nicht die Steuereinheit S das Signal vom Ausgang 27 des Zählers R1 erhalten hat; dieses Signal zeigt an, daß während der Abziehphase eine gleiche Anzahl von mit gebrauchter Dialyseflüssigkeit gefüllten Meßgefäße aus dem Patienten abgezogen worden ist, wie sie während der Einfüllphase in den Patienten eingeführt worden ist. Wenn die durch die Uhr T2 festgelegte Zeit abläuft, bevor das Signal am Ausgang 27 des Zählers R2 erscheint, wird die Abziehphase fortgesetzt, bis dieses Signal geliefert wird. Dies bedeutet, daß die vorher eingestellte Dauer der Abziehphase zu kurz ist und vorzugsweise sollte eine Art von Alarm ausgelöst werden, so daß mit Hilfe der Uhr T2 eine längere Dauer der Abziehphase eingestellt werden kann. In diesem Zusammenhang sei daran erinnert, daß normalerweise ein etwas grösseres Flüssigkeitsvolumen während der Abziehphase entnommen werden soll als
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das Flüssigkeitsvolumen, das während der vorhergehenden Einfullphase in den Patienten eingeführt worden ist, da das Ziel der Dialysebehandlung unter anderem darin besteht, Überschußwasser aus dem Patienten zu entfernen. Wenn eine größere Anzahl von mit Dialyseflüssigkeit gefüllten Meßgefäßen während der Abziehphase aus dem Patienten abgezogen wird, als in den Patienten während der vorhergehenden Einfüllphase eingeführt worden ist, so wird diese Differenz durch die Zähleranzeige im Zähler E2 am Ende der Abziehphase angezeigt. Am Ende der Abziehphase öffnet die Steuereinheit S die Torschaltung D, so daß die Zähleranzeige im Zähler R2 in den Speicher ST überführt wird.
Am Ende der Abziehphase ist immer eines der beiden Meßgefäße vollständig entleert bis zu seiner unteren Elektrode E1 bzw. E3. Es kann jedoch sein, daß am Ende der Abziehphase das andere Meßgefäß nur teilweise mit gebrauchter vom Patienten abgezogener Dialyseflüssigkeit gefüllt 'ist, da keine Dialyseflüssigkeit mehr im Patienten zum Abziehen vorhanden ist. Dieses Meßgefäß, das nur teilweise mit gebrauchter Dialyseflüssigkeit, die von dem Patienten abgezogen worden ist, gefüllt ist, wird nicht gezählt und nicht durch die Abflußleitung L2 entleert, sondern wird stattdessen bei Beginn der nächsten Einfüllphase durch die Patientenleitung L3 in den Patienten zurückgepumpt und wird auch in diesem Falle nicht gezählt. Auf diese Weise erreicht man, daß am Ende der vollständigen Dialysebehandlung der Gesamtfehler im gemessenen Differenzvolumen zwischen dem Gesamtvolumen an Dialyseflüssigkeit, die in den Patienten hineingepumpt worden ist, und dem Gesamtvolumen an Dialyseflüssigkeit, die aus dem Patienten abgezogen worden ist, maximal einem Teil des Volumens eines Meßgefäßes entsprechen kann.
Die gesteuerte elektrische Stromquelle 7 in der Heizvorrichtung zur Erwärmung der frischen Dialyseflüssigkeit, die durch die Zuführleitung L1 herangeführt wird, wird vorzugsweise von der Steuereinheit S so gesteuert, daß dem Rohr 6 nur dann ein Heizstrom zugeführt wird, wenn die Schlauchklemme V1 und eine der Schlauchklemmen V3 und V4 geöffnet sind, d.h. nur wenn Dialyseflüssigkeit durch die Zuführleitung L1 fließt. Auf diese Weise wird eine Überhitzung der Dialyseflüssigkeit verhütet. Die Tem-
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peraturschwankungen der zugeführten Dialyseflüssigkeit, die durch die Arbeitsweise der Heizvorrichtung verursacht werden, w.erdsidadurch ausgeglichen, daß die Dialyseflüssigkeit im Meßgefäß vermischt wird, bevor sie dem Patienten zugeführt wird. Da die durch die Leitung L1 zugeführte Dialyseflüssigkeit unter der Einwirkung eines Vakuums in das Meßgefäß eingesaugt wird, erzielt man auch eine wirkungsvolle Entlüftung der Flüssigkeit.
Aus dem vorstehenden ergibt sich, daß nur die beiden Meßgefäße M1 und M2 und die Flüssigkeitsleitungen L1 bis L8 zusammen mit dem Heizrohr 6 mit der Dialyseflüssigkeit in Berührung kommen. Da diese Komponenten der Dialysevorrichtung sehr einfach und billig sind, können sie vorzugsweise als austauschbarer Satz gestaltet sein, der nur für einmaligen Gebrauch bestimmt ist und der nach jeder beendeten Dialysebehandlung verworfen wird und für die nächste Dialysebehandlung durch einen neuen Satz ersetzt wird. Auf diese Weise ist gewährleistet, daß kein infektiöses Material von einem Patienten auf einen anderen Patienten durch die Dialysevorrichtung übertragen wird.
Eine erfindungsgemässe Dialysevorrichtung mit den oben beschriebenen Merkmalen kann z.B. so gebaut sein, wie es schematisch in Fig. 2 dargestellt ist. Diese Vorrichtung besteht aus einem Genäuse 30, das den größten Teil der elektrischen und mechanischen Komponenten der Dialysevorrichtung umschließt und dessen Oberseite als Steuerpult 31 ausgestaltet ist. Dieses Pult enthält daher z.B. die Druckanzeige 22, welche das Abziehvakuum während der Entleerungsphase (Abziehphase) anzeigt, das Instrument 12, welches die Flüßsigkeitsbilanz des Patienten anzeigt und das Instrument 11, welches das Stadium des laufenden Dialysezyklus, in dem die Vorrichtung gerade arbeitet, anzeigt. Das Pult 31 ist auch mit einem Einstellknopf K1 für den Vakuumregulator 21 versehen, mit dem das während der Abziehphase verwendete Abziehvakuum eingestellt wird, einem Knopf K2 zum Einstellen des Zählers S1, d.h. zur vorherigen Einstellung des Volumens an frischer Dialyseflüssigkeit, das im Verlaufe einer jeden Einfüllphase in den Patienten eingeführt wird, ein Knopf K3 zur Einstellung der Uhr (timer) T1, d.h. zur Einstellung der Dauer der Dialysephase und ein Knopf K4 zur vorherigen Einstellung der Uhr (timer) T2, d.h.
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zur Einstellung der Mindestdauer der Abziehphase. Das Steuerpult 31 "besitzt auch eine Zahl von Druckknöpfen B für verschiedene Kontrollfunktionen, wie z.B. Einschalten, Stoppen, etc. Einer dieser Druckknöpfe betätigt den oben bereits erwähnten Schalter S3, mit dessen Hilfe das Instrument 12 zeitweise mit dem Zähler R2 verbunden werden kann.
Das Steuerpult 31 trägt auch den für einmaligen Gebrauch bestimmten Wegwerfsatz, der aus zwei Meßgefäßen M1 und M2, der Zuführleitung L1 mit ihrem Heizrohr 6, der Abflußleitung L2, der Patientenleitung L3 und den Abzweigleitungen IA bis L8 besteht. Pur diesen Zweck ist das Steuerpult mit einem Halter 32 für die Abzweigleitungen IA bis L8 ausgestattet. Dieser Halter wirkt auch mit drehbaren, hakenförmigen Armen oder Hebeln zusammen, die auf dem Steuerpult 31 befestigt sind und die Schlauchklemmen V1 bis V6 bilden. Für das Heizrohr 6 sind zwei Kontaktklemmen angebracht, die einerseits das Rohr tragen und festhalten und andererseits die elektrischen Klemmen 8 und 9 für die Heizstromquelle bilden. Das Thermoelement 10, welches diese Stromquelle steuert, besteht aus zwei Stiften,zwischen denen das Rohr 6 passend sitzt und von denen einer aus dem gleichen Material wie das Rohr 6 besteht, wohingegen der andere Stift aus einem anderen Material besteht, das zusammen mit dem Material im Rohr 6 ein Thermoelement bildet. Zur Befestigung der beiden Meßgefäße M1 und M2 sind zwei Trägerklammern 34 und 35 an einem Pfeiler 33 angebracht. Diese beiden Klammern 34- und 35 können um die oberen Schlauchverbindungen 2 und 4 und die unteren Schlauchverbindungen 1 bzw. 3 der Meßgefäße geöffnet und geschlossen werden. Diese Trägerklammern 34 und 35 sind auch mit den erforderlichen elektrischen Klemmen für die Elektroden E1 bis E6 der Meßgefäße ausgestattet, so daß diese Elektroden automatisch mit den Flüssigkeitsniveauanzeigern D1 bis DA in Verbindung gebracht werden, wenn die Klammern 35 und 34 geschlossen sind. Der Pfeiler 33 trägt auch die Feuchtigkeitsfallen 11 und 12 und die Keimfilter 13 und 14. Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, sind die Feuchtigkeitsfalle 11 und das Keimfilter 13 für das Meßgefäß M1 einerseits und die Feuchtigkeitsfalle 12 und das Keimfilter 14 für das Meßgefäß M2 andererseits zu zwei Anordnungen zusammengefaßt, die leicht entfernt und durch neue, sterilisierte Anordnungen
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vor einer neuen Dialysebehandlung ersetzt werden können.
In der oben beschriebenen Ausführungsform der Erfindung besteht eine gewisse Gefahr, daß Luft in den Peritonäalraum des Patienten gedrückt werden könnte® Dies könnte stattfinden, wenn während siner Einfüllphase der untere Flüssigkeitsniveauanzeiger im Meßgefäß, welches gerade unter Überdruck steht und aus dem Dialyseflüssigkeit in den Patienten gedruckt wird, keine Anzeige geben würde, wenn das Meßgefäß entleert wäre. In diesem Falle würde auch die Dialyseflüssigkeit in der Patientenleitung in den Patienten gedrückt und, sobald auch die Patientenleitung leer wäre, würde Luft in den Patienten gedrückt» Dies kann jedoch mit Hilfe einer vergleichsweise einfachen Modifikation der erfindungsgemässen, oben beschrieben Dialysevorrichtung verhütet werden.
Fig. 3 veranschaulicht schematisch diese Modifikation, welche die Verbindung zwischen den beiden Meßgefäßen M1 und M2 einerseits und dem Druckrohr 15 und dem Vakuumrohr 17 andererseits betrifft. Mit dieser Modifikation kann nur ein bestimmtes, begrenztes Luftvolumen in das Meßgefäß gepumpt werden, welches gerade unter Überdruck steht, und dieses Luftvolumen wird so festgelegt, daß es nur geringfügig größer als das Volumen des Meßgefäßes ist. Die Modifikation umfasst ein zusätzliches Luftventil V1O, welches von der Steuereinheit S auf gleiche Weise wie die Ventile V7 und V8 betätigt wird, so daß es seine Stellung gleichzeitig mit diesen Ventilen ändert» Außerdem ist das Druckrohr 15 über einen Behälter 37» dessen Innenraum mit Hilfe von zwei Bälgen 38 und 39 in drei separate Kammern 37a, 37b und 37c unterteilt ist, mit den beiden Ventilen V7 und V1O verbunden. Die beiden Bälge 38 und 39 sind elastisch, so daß jeder Balg das Bestreben hat, seine expandierteste Stellung einzunehmen, wenn der gleiche Druck auf beiden Seiten des Balges existiert.
In der Betriebsstellung der Ventile.V7, V8 und V1O, dargestellt in Fig. 3» ist das Meßgefäß M1 mit dem Vakuumrohr 17 über das Ventil V8 verbunden. Das andere Meßgefäß M2 ist mit der Kammer 37a im Behälter 37 über das Ventil V7 verbunden. Die mittlere Kammer 37b im Behälter 37 ist immer direkt mit dem Druckrohr 15
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verbunden. Auch die dritte Kammer 37c ist mit dem Druckrohr 15 durch das Ventil V1O und die Mittelkammer 37b im Behälter 37 verbunden. In diesem Zustand wird daher Luft aus dem Meßgefäß M1 abgesaugt, während Luft unter Druck in das Meßgefäß M2 aus der Kammer 37a gedruckt wird, da der Balg 38 durch den Druck in der Kammer 37b zusammengedrückt wird. Der Balg 39 * dehnt sich aus bis zu seinem expandiertesten Zustand, so daß die Kammer 37c expandiert, da der gleiche Luftdruck in beiden Kammern 37b und 37c auf beiden Seiten des Balges 39 herrscht. Es ist klar, dass das grösste Luftvolumen, das in das Meßgefäß M2 gedrückt werden kann, dem maximalen Ausgangsvolumen der Kammer 37a entspricht. Der Strom von Luft unter Druck in das Meßgefäß M2 wird folglich automatisch unterbrochen, selbst wenn der untere Flüssigkeit sni ve auanzeiger in diesem Meßgefäß kein Ausgangssignal geben würde.
In der entgegengesetzten Betriebsstellung der Ventile V7, V8 und V1O ist das Meßgefäß M2 mit dem Fakuumrohr 17 über das Ventil V8 verbunden, während das Meßgefäß M1 mit der Kammer 37c im Behälter 37 über das Ventil V1O verbunden ist. Die Kammer 37a ist mit dem Druckrohr 15 über das Ventil V7 und die Mittelkammer 37b im Behälter 37 verbunden. In diesem Zustand werden folglich der Balg 39 und daher auch die Kammer 37c zusammengedrückt, wohingegen der Balg 38 und daher auch die Kammer 37a bis zum maximalen Volumen expandiert werden.
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Claims (1)

  1. Pat ent a. n. sprüche
    1. Vorrichtung zur Peritonealdialyse9 gekennzeichnet durch zwei identische Meßgefäße (M1, M2), die je mit einem unteren Flüssigkeitsanschluß (1 bzw. 3) an ihrem unteren Ende und einem oberen Luftanschluß (2 bzw. 4-) an ihrem oberen Ende und einem unteren Flüssigkeitsniveauanzeiger (E1, D2 bzw. E3, D3)» angrenzend an den unteren Flüssigkeitsanschluß,und einem oberen Flüssigkeitsniveauanzeiger (E2, D2 bzw«, E4, D4-), angrenzend an den oberen Luftanschluß, ausgestattet sind; eine Luftpumpe (16) mit einer Förderseite und einer Ansaugseite; Luftventile (V7, V8), um abwechselnd die Förderseite (15) der Luftpump© mit dem oberen Luftanschluß des einen Meßgefäßes in Verbindung zu bringen und gleichzeitig die Ansaugseite (17) der Luftpumpe mit dem oberen Luftanschluß des anderen Meßgefäßes in Verbindung zu bringen, bzw. umgekehrt; eine Patientenleitung (L3) zum Anschluss an einen zu behandelnden Patienten; erste Flüssigkeitsabsperrvorrichtungen (V5, V6), um die Patientenleitung abxfechselnd mit dem unteren Flüssigkeitsanschluß (1 bzw« 3) des einen oder des anderen Meßgefäßes zu verbinden; eine Zuführleitung (L1) für frische Dialyseflüssigkeit und eine Abflußleitung (L2) für gebrauchte Dialyseflüssigkeit; zweite Flüssigkeitsabpperrvorrichtungen (V1, V2, V3, V4), um abwechselnd die Zuführleitung oder die Abflussleitung mit dem unteren Flüssigkeitsanschluß (1 bzw. 3) abwechselnd des einen oder des anderen Meßgefäßes zu verbinden; eine programmierte Steuereinheit (6), die auf die Flüssigkeitsniveauanzeiger (Di bis D4) anspricht, um die Luftventile und die ersten und zweiten Flüssigkeitsabsperrvorrichtungen so zu betätigen, daß frische Dialyseflüssigkeit in den zu behandelnden Patienten eingeführt wird, frische Dialyseflüssigkeit aus der Zuführleitung durch die zweiten FlüssigkeitsabiiperrvorriclitTiageE in eines der Meßgefäße gesaugt wird, bis der obere Flüssigkeltsniveauanzeiger des Meßgefäßes anzeigt, daß das Gefäß gefüllt ist und gleichzeitig Dialyseflüssigkeit unter Druck aus dem anderen Meßgefäß in die Patientenleitung durch die ersten Flüssigkeitsabsperrvorrichtungen ausfließt, bis der untere Flüssigkeitsniveauanzeiger des anderen Gefäßes anzeigt, daß das andere Gefäß entleert ist, worauf frische Dialyseflüssigkeit aus der Zuführleitung durch die zwei-
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    ten Flüssigkeitsabsperrvorrichtungen in das entleerte Meßgefäß gesaugt wird, und gleichzeitig Dialyseflüssigkeit unter Brück aus dem gefüllten Meßgefäß über die ersten Flüssigkeitsabsperrvorrichtungen in die Patientenleitung abgegeben wird, und so weiter in abwechselnden Folgen,
    während zum Abziehen der gebrauchten Dialyseflüssigkeit aus dem behandelnden Patienten die gebrauchte Dialyseflüssigkeit aus der Patientenleitung über die ersten Flüssigkeitsabsperrvorrichtungen in das eine der Meßgefäße gesaugt wird, bis der obere Flüssigkeitsniveauanzeiger dieses Gefäßes anaeigt, daß das Gefäß gefüllt ist und gleichzeitig Dialyseflüssigkeit unter Druck aus dem anderen Meßgefäß durch die zweiten Flüssigkeitsabsperrvorrichtungen in die Abflußleitung entleert wird, bis der untere Flüssigkeitsniveauanzeiger des anderen Gefäßes anzeigt, daß das andere Gefäß entleert ist, worauf gebrauchte Dialyseflüssigkeit aus der Patientenleitung über die ersten Flüssigkeitsabsperrvorrichtungen in das entleerte Meßgefäß gesaugt wird und gleichzeitig Dialyseflüssigkeit unter Druck aus dem gefüllten Meßgefäß durch die zweiten Flüssigkeiifcsabsperrvorrichtungen in die Abflußleitung abfließt, und so weiter in abwechselnden Folgen.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen ersten reversiblen Zähler (R2), der auf die Flüssigkeitsniveauanzeiger (D2, D4) anspricht, um bei der Einführung von frischer Dialyseflüssigkeit in den Patienten die Zahl der mit frischer Dialyseflüssigkeit gefüllten Meßgefäße, die unter Druck in die Patientenleitung entleert werden, in seiner einen Richtung zu zählen und beim Abziehen der gebrauchten Dialyseflüssigkeit aus dem Patienten die Zahl der mit gebrauchter "Dialyseflüssigkeit gefüllten Meßgefäße, die aus der Patientenleitung gesaugt wird, in seiner entgegengesetzten Richtung zu zählen.
    3· Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch Speichervorrichtungen (ST) und Torschaltungsvorrichtungen (G), die durch die Steuereinheit (S) gesteuert werden, um den Zählerstand im ersten Zähler (R2) in die Speichervorrichtung zu überführen, nachdem gebrauchte Dialyseflüssigkeit aus dem Patienten abgezogen worden ist, und bevor frische Dialyseflüssigkeit erneut in den Patienten eingeführt wird. BADORiG-1NAL
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    4. Vorrichtung nach Anspruch 3? gekennzeichnet durch eine Anzeigevorrichtung' (12) zur Anzeige des im Speicher (ST) gespeicherten Zählerstandes.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine Anzeigevorrichtung zur Anzeige des augenblicklichen Zählerstandes im ersten Zähler (R2)«.
    6. ■ Vorrichtung nach ,Anspruch 15 gekennzeichnet durch einen zweiten Zähler (H1), der vorher auf einen TPorbestimmten variablen Zählerstand einstellbar ist und auf die Flüssigkeitsniveauanzeiger (D2, D4) anspricht, wenn frische Dialyseflüssigkeit in den Patienten eingeführt wird, um die Zahl der mit Dialyseflüssigkeit, die in den Patienten eingeführt wird, gefüllten Meßgefäße zu zählen und mit der Steuereinheit (S) verbunden ist, um die Steuereinheit zu veranlassen, daß sie die Einführung frischer Dialyseflüssigkeit in den Patienten unterbricht, sobald der Zähler seinen vorbestimmten Zählerstand erreicht.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Zähler (R1) auch dann auf die Flüssigkeitsniveauanzeiger (D2, D4) anspricht, wenn gebrauchte Dialyseflüssigkeit aus dem Patienten abgezogen wird, um die Zahl der mit gebrauchter Dialyseflüssigkeit, die aus dem Patienten abgezogen wird, gefüllten Meßgefäße zu zählen, und verhütet, daß die Steuereinheit (S) das Abziehen gebrauchter Dialyseflüssigkeit aus dem Patienten unterbricht, bevor er eine Anzahl von Meßgefäßen gezählt hat, die gleich dem vorbestimmten Zählerstand ist.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinheit (S) so eingerichtet ist, daß sie die Ein führung frischer Dialyseflüssigkeit in den Patienten auf einer Stufe unterbricht, wenn beide Meßgefäße (M1, M2) leer sind.
    9· Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine erste vorher einstellbare Ze itmößvor richtung (Tf.) besitzt, die mit der Steuereinheit (S) verbunden ist, um ein Zeitintervall zwischen einer Einführung frischer Dialyseflüssigkeit in den Patienten und einem anschließenden Abziehen dieser Dialy-
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    seflüssigkeit aus dem Patienten festzulegen.
    10. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine zweite vorher einstellbare Zeitmeßvorrichtung (T2), die mit der Steuereinheit (S) verbunden ist, um eine Mindestdauer des Abziehens gebrauchter Dialyseflüssigkeit aus dem Patienten festzulegen.
    11. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Luftanschlüsse (2, 4·) der Meßgefäße "(M1, M2) über Feuchtigkeitsf allen (11, 12) und Keimfilter (13, 14) mit den Luftventilen (V?, V8) verbunden sind.
    12. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Heizvorrichtung, um frische Dialyseflüssigkeit, die durch die Zuführleitung (L1) fließt, auf eine vorbestimmte Temperatur ?3u erwärmen, wobei zu der Heizvorrichtung ein Metallrohr (6), das einen Teil der Zuführleitung darstellt, eine gesteuerte elektrische Stromquelle (7)» deren Ausgangsklemmen mit den gegenüberliegenden Enden des Metallrohres verbunden sind, und ein Temperaturwandler (10) gehören, um die Temperatur des Metallrohres am stromabwärts gelegenen Ende des Rohres zu messen und um den Ausgangsstrom der Stromquelle zu steuern.
    13. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Meßgefäße (M1, M2), die Patientenleitung (L3), die Zuführleitung (L1), die Abflußleitung (L2) und die Verbindungsleitungen (IA bis L8) zwischen diesen Leitungen und den Heßgefäßen eine austauschbare Anordnung bilden, die nur für einmalige Verwendung bestimmt ist, wobei diese austauschbare Anordnung in einer bestirnten Lage auf einem Pult (31) abnehmbar befestigt ist, und das Pult mit einer Anzahl von Schlauchklemmen versehen ist, die von der Steuereinheit (S) betätigt werden, um die auf diesem Pult befestigten Leitungen abzuklemmen, so daß sie die ersten und zweiten Flüssigkeitsabsperrvorrichtungen darstellen, wobei die Leitungen aus flexiblen, zusammendrückbaren Schläuchen, zumindest gegenüber den Schlauchklemmen, bestehen.
    14· Vorrichtung nach Anspruch 13» dadurch gekennzeichnet,
    009885/1445
    daß die unteren Plussigkeitsanschlüsse (1, 3) der beiden Meßgefäße (M1, M2) mit der Patientenleitung (L3) über eine erste Abzweigleitung (IA bzw. L5) jeweils verbunden sind, diese ersten Abzweigleitungen je eine Absperrvorrichtung (V6 bzw. ?5) enthalten, welche die ersten Flüssigkeitsabsperrvorrichtungen darstellen, und mit einer Leitungsverbindung (L8) über eine zweite Abzweigleitung (L6 bzw. L7) jeweils verbunden sind, wobei die zweiten Abzweigleitungen je eine Absperrvorrichtung (V4 bzw. V3) enthalten und die Zuführleitung (L1) und die Abflußleitung (L2) über je eine Absperrvorrichtung (¥1 bzw. V2) mit der Leitungsverbindung (L8) verbunden sind, wobei die letztgenannten Absperrvorrichtungen zusammen mit den Absperrvorrichtungen in den zweiten Abzweigleitungen die zweiten Flüssigkeitsabsperrvorrichtungen bilden.
    009885/U45
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