DE2419322A1 - Verfahren zur herstellung von alkylenbis(nitrobenzoaten) - Google Patents
Verfahren zur herstellung von alkylenbis(nitrobenzoaten)Info
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DIPL.-ING. SCH WAB L· DR. DR. SANDMAIR
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Dr. Berg Dipl.-Ing. Stapf und Partner, 8 München 86, P.O. Box 8602 45
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"Verfahren zur Herstellung von Alkylen-bis(nitrob enzoat en)"
In der Cheiaief as er Industrie wurden bisher große Anstrengungen
zur Herstellung von faserartigen Artikeln unternommen, die bei vernünftigen Gestehungskosten eine bessere Nichtentflammbarkeit
aufweisen. Dies ist von großer Bedeutung für die Sicherheit.von Bewohnern von Gebäuden, in welchen sich heut-
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X/dr
(0811)9882 72 Teleflramme: BERGSTAPFPATENT München
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983310
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>14~54-O154A GH·:
zutage in erheblichem Umfang Vorhänge und Teppiche befinden. Bei einem starken Feuer brennen sogar die nichtentflammbaren
Fasern und fangen an zu qualmen. Es ist daher die Schaffung von Fasern mit einer geringen Raucherzeugung ein seit langen
erkanntes Erfordernis und es besteht für solche Fasern ein erhebliches Bedürfnis. Es wurde bereits gefunden, daß gewisse
Polyesteramid-Fasern aus gewissen Älkylen-bis(aminobenzoaten)
und aromatischen Dicarbonsäuren hergestellt werden können, die nichtentflammbar sind und beim Brennen nur sehr wenig Rauch
abgeben. Alkylen-bis(aminobenzoate) können durch Hydrierung
der entsprechenden Alkylen-bis(nitrobenzoate) hergestellt werden.
Die bekannten Verfahren zur Herstellung der Alkylen-bis(aminobenzoate)
sind mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden. Cretcher et al berichtet in J. Am. Chem. Soc, 47, 2560 (1925)
von einem Versuch zur Herstellung dieses Diamins. Er ging hierbei so vor3 daß er l,2-Ä'thylen-bis(p-aminobenzoat) durch Erhitzen
von 2-Hydroxyäthyl-p-aminobenzoat und Eliminierung von
Äthylenglykol bei erhöhter Temperatur zu erhalten suchte. Es wurden jedoch lediglich Zersetzungsprodukte erhalten. Die
Forsehergruppe fand, daß es möglich ist, die Dinitro-Vorstufe
des Diarains durch Erhitzen von 2-Hydroxyäthyl-p-nitrobenzoat
unter Eliminierung von Äthylenglykol herzustellen. Jedoch erfordert diese Synthese die Isolierung der Zwischenverbindung,
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nämlich des 2-Hydroxyäthyl-p-nitrobenzoates und die Pyrolyse
der letztgenannten Verbindung als getrennte Stufen. ■
Die Herstellung von Dinitroestern von mehreren Glykolen unterZuhilfenahme
von Jod-Silber-Komplexen ist bekannt. Die erhaltenen Dinitro-Vorstufen werden zu den entsprechenden Diaminen
reduziert. Leider ist die Anwendung derartiger Komplexe sehr kostspielig und die Ausbeuten an Dinitro-Verbindungen sind
gering.
Es wurde daher ein Verfahren zur Herstellung von Alkylen-bis-(nitrobenzoaten)
der allgemeinen Formel
0 0 -C-O-R-O- C H- —1—NO
Xn
worin der Rest X ein Halogenatom ists der Index η den Wert
Null oder 1 hat und R einen linearen oder verzweigten Alkylen-Rest mit 2 bis 8 Kohlenstoffatomen darstellt; geschaffen.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird dieses Verfahren so durchgeführt, daß man eine innige Mischung von stöchiometrischen
Mengen einer Nitrobenzoesäure und eines geeigneten Glykols bei einer Temperatur von etwa 150 bis 300 0C erhitzt
und hierdurch die Benzoatverbindung gewinnt. Das Reaktionswasser wird aus der Reaktionsmischung entfernt. Das erhaltene
Eenzoat-Produkt wird aus der Reaktionsmischung abgetrennt.
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Spezifischervreise ermöglicht die vorliegende Erfindung die direkte Veresterung von Nitrobenzoesäure, vorzugsweise von
p-Nitrobenzoesäurej mit einem niederen Glykol. vorzugsweise
mit A'thylenglykol. zum Alkylen-bis (nitrobenzoat), vorzugsweise
zum ls2-iithylen~bis (p-aminobenzoat). Die Veresterung kann
mit oder ohne die Verwendung eines Katalysators durchgeführt werden. Die Reinigung des Benzoates kann leicht durch Umkristallisation
aus allgemein üblichen Lösungsmitteln vom Amid-Typ; z. B. durch Umkristalllsation aus NSN-Dimethyl-
acetamid, bewirkt werden.
Die Veresterung wird der Bequemlichkeit halber in zwei Stufen durchgeführt. In der ersten Stufe werden im wesentlichen
gleiche molare Mengen von Nitrobenzoesäure und dem gewählten Glykol miteinander unter Bildung eines Hydroxyalkyl-nitro-·
benzoates erhitzt. In der zweiten Stufe x?ird eine zusätzliche molare Menge von Ritrobenzoesäure zu dem Reaktionsprodukt der
ersten Stufe hinzugefügt und die erhaltene Mischung bis zur Eildung des gewünschten Alkylen-bis(nitrobenzoates) erhitzt.
liie oben erwähnt^ ist ein Reaktionsteilnehrr.er in dem erfindungsgemäßen
Verfahren IJitrobenzcesäure.- einschließend p-llitrobenzoesäure.
"m-iTitrobenzoesäure oder eine Halogen-substituierte
Nitrobenzoesäure und o~Nitrobenzoeseure. Der andere Reakticnsteiinehmer ist ein niederes Alkylenglykol. einschlies-
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send Xthylenglykol., Propylenglykol^ 154-Butandiol3 l,5~Pentan-
-ol /
diol.. Neopentylglykol. trans-1, ^---Cyclohexane trans-1 .,4-Cyclone
xandiiü ethanol., u. dergl.
Die ausgewählte Mitrobenzoesäure und das Diol werden bei einer
erhöhten Temperatur zwecks Reaktion in Kontakt gebracht. Die Reaktion kann in einem Lösungsmittel-Medium., durch direkten
Kontakts durch Grenzflächentechniken, oder durch andere bekannte
Verfahren bewerkstelligt werden.
Es wurde gefunden^, daß die Reduktion des erhaltenen Alkylenbis(nitrobenzoates)
mit Wasserstoff zu dem entsprechenden. Diamin in N3N-Dimethylacetamid oder einem anderen geeigneten
Lösungsmittel durchgeführt werden kann. Das erhaltene Diamin kann mit einem Disäurechlorid in NjN-Dimethylacetamid polymerisiert
und das erhaltene Polymerisat unter Verwendung des gleichen Lösungsmittels zu feuerhemmenden Pasern versponnen
werden.
Gemäß der vorliegenden Erfindung werden u.a. folgende Produkte hergestellt:
1,2-Äthylen-bis(p~nitrobenzoat),
1 j 2-lthylen-bis (m-nitrobenz'oat) 5
1j 2-Sthylen-bis(o-nitrobenzoat) }
1 3 2-Propylen-bis(p-nitrobenzoat),
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- β
D -
l52-Propylen-bis(m-nxtrobenzoat)3
I32-Propylen-bis(o-nitrobensoat) 3
2 j 2~Dimethyi~lj 3-propan-bis(p~nitrobenzoat)Λ
2,2-Dimethyl-13 3-Propan-bis(m-nitrob enzoat);
2,2-Dimethyl-l 3 3-propan-bis(o-nitrobenzoat),
I,4-Butylen-bis(p-nitrobenzoat) 3
1,4--Eutylen-bis (m-nitrobenzoat·) 3
1,4-Butylen-bis (o.-nitrobenzoat),
lj)2-Äthylen-bis(2-cb.lor-4-nitrobenzoat)
und dergleichen.
Die Temperatur^, bei welcher die Reaktion zwischen der Benzoesäure
und den Diol durchgeführt wird, ist nicht entscheidend.,
Die Temperatur sollte zumindest ausreichend hoch sein, daß die Reaktion bei einer vernünftigen Geschwindigkeit abläuft,
jedoch nicht so hoch3 daß im Endergebnis unerwünschte Verunreinigungen
gebildet v/erden.
Zusammenfassend betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Herstellung von Alkylen-bis(nitrobenzoaten) der nachfolgenden
allgemeinen Formel
r^-^i ? j?
ON—M- -J—C - 0 - R - 0 - C
worin R ein linearer oder verzweigter Alkylenrest mit 2 bis
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8 Kohlenstoffatomen ist j X Halogen bedeutet und der Index η
den Wert Null oder 1 hat.
Die folgenden Beispiele erläutern die praktische Durchführung der vorliegenden Erfindung.
Eine Aufsehlärnmung von 167 g (1 Mol) p~Nitrobenzoesäure von
technischer Qualität und 61 g (1 Mol) Äthylenglykol von einer
Qualität j die für die Faserherstellung geeignet ist., wurde in
einem Rundkolben., der mit einer magnetischen Rührvorrichtung
und einem Destillationskopf für Nebenstromabzweigung auf eine
Temperatur von 240 0C erhitzt. Das Reaktionswasser plus nichtumgesetztes
Äthylenglykol wurde im Verlaufe eines Zeitraums von 4 Std. gesammelt, wonach der Kolbeninhalt auf etwa lkO 0C
abgekühlt und ein zweiter Anteil (167 g) p-Nitrobenzoesäure zu dem Kolbeninhalt zugefügt wurde. Es wurde weitere zwei
Stunden lang auf 220 0C erhitzt. Dann wurden 100 g.Xylol in ·
den Kolben zugegeben und das Produkt über Nacht azeotrop destilliert. Das Xylol wurde aus dem Kolben abgestreift und
der Kolbeninhalt ausgegossen und das Produkt verfestigt. Es wurden 303 g gereinigtes l32-Äthylen--bis (p-nitrobenzoat) erhalten.
Das gereinigte Produkt hatte nach Umkrxstallxsation aus A'thylacetat-A'thanol einen Schmelzpunkt von 144 bis 146 C.
Das Produkt wurde weiter aus NjN-Dimethylacetamid-Wasser um-
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"kristallisiert. Die Gesamtausbeute an reinem Produkt3 bezogen
auf p-Nitrobenzoesäure betrug 90 %.
Beispiel 2
lJ2-Äthylen- üis(m-nitrobenzoat) wurde nach dem Verfahren des
•Beispiels 1 hergestellt, mit der Ausnahme, daß m-Nitrobenzoesäure
anstelle des Para-Isomeren eingesetzt wurde. Es wurde .eine ausgezeichnete Produktausbeute erhalten. Das Produkt hatte
einen Schmelzpunkt von 128 bis 130 0C.
1.2-Äthylen-bis(o-nitrobenzoat) wurde nach dem Verfahren vom
Beispiel 1 hergestellta mit der Ausnahme, daß anstelle des
para-Isoineren o-Nitrobenzoesäure eingesetzt wurde. Es wurde
eine ausgezeichnete Produktausbeute erhalten. Das Produkt hatte einen Schmelzpunkt von 132 bis 134 °C.
Durch Anwendung eines die Reaktion vervollständigenden Vakuumverfahren
kann die Verwendung von Xylol vermieden und die Reaktion unter Entfernung des Reaktionswassers zürn vollständigen Ablauf gebracht werden. Dies wird durch das nachfolgende
Beispiel erläutert.
Ein 10-gallon (37585 £)-Autoklav mit Rühreinrichtung wurde
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mit 9 070 g p-Nitrobenzoesäure und 6 74O g A'thylenglykol beschickt.
Das System vimrde mit Stickstoff gespült. Dann wurde
der Autoklaveninhalt ,ira Verlaufe von etwa 75 Min. auf eine
Temperatur von ISO bis I85 0C aufgeheizt und bei dieser Temperatur
1 Std. lang gehalten. Während dieser Zeit wurde Wasser und Glykol abdestilliert und gesammelt. Die Temperatur des
Autoklaveninhaltes wurde auf 210 0C erhöht und die Temperatur
auf diesem Wert 2 Std. lang zum Abdestillieren des überschüssigen Glykols gehalten.
Die Reaktionsmasse wurde auf 100 0C abgekühlt, weitere 9 070 g
p-Nitrobenzoesäure zugesetzt und anschließend im Verlaufe von 30 Min. auf ISO 0C aufgeheizt. Der Druck in dem System wurde
nach 2-stündigem Erhitzen auf diese Temperatur auf annähernd 60 mrnHg für einen Zeitraum von 1 Std. herabgesetzt, wobei man
die Temperatur von I80 °C aufrechterhielt. Nach Abkühlen des
Reaktionsgemisches während eines Zeitraums von 30 Min. auf
150 C wurde das Vakuum mit -Stickstoff aufgehoben. Es xrarden
4 gallon (15,14 I) Ν,Ν-Dimethylacetarnid zu dem Autoklaveninhalt
zugesetzt. Nach ausreichender Durchmischung wurde die erhaltene heiße Lösung aus dem Reaktor abgezogen und 1 gallon
(3s78 I) Ν,Ν-Diinethylacetamid zur Spülung des Reaktors in
diesen eingefüllt. Zu der mit der Lösung vereinigten Spülflüssigkeit, die in ein 30 gallon (113,55 A)-PaB überführt
worden war, wurden 2 gallon (7,57 £·) heißes Wasser zugegeben
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- 10 -
und die Mischung sehr langsam über einen Zeitraum von 12 Std.
gerührt. Es bildete sich ein Niederschlag. Das ausgefällte Produkt wurde abfiltriert. Das Filtrat wurde in das Faß zurückgegeben
und mittels Einleiten von -Dampf auf etwa 90 0C
erhitzt. Es wurden 7 gallon (26,49 I) heißes Wasser zugesetzt,
die Mischung 1 Std. lang gerührt und eine zweite Ausbeute an ausgefälltem Produkt gewonnen. Der nasse Filterkuchen wurde
in dem Faß eine Stunde lang mit 10 gallon (37j85 I) Wasser.,
das 3,5 Ib (I358 kg) Natriumcarbonat enthielt, erneut aufgeschlämmt.
Nach der Filtration wurde das Produkt mit Wasser gewaschen und über Nacht bei -50 0C in einem Hordentrockner mit
Luft-Zwangsumwälzung getrocknet. Es wurde eine Ausbeute von 86,5 % an l,2-A'thylen-bis(p-nitrobenzoat) erhalten.
Das A'thylen-bis(p-nitrobenzoat) von Beispiel 4 wurde zum
A'thylen-bis(p-aminobenzoat) reduziert. Dies wurde in Anteilen
von 20 Ib (9,7 kg) durch Hydrierung im Autoklaven unter Verwendung
von N,N~Dimethylacetamid als Lösungsmittel und Raneynickel
als Katalysator bei einer Reaktionsteraperatur von 90 0C und einem Druck von 8 Atmosphären durchgeführt. Man erhielt
eine Ausbeute von 9I1 7 % an Diamin. Das Diamin hatte
einen Schmelzpunkt von 222 bis 223 C.
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- li -
Beispiel 6
Unter Verwendung des Verfahrens vom Beispiel 1 wurde 1,2-Äthylen-bis(2--chlor-4-nitrobenzoa.t)
durch Umsetzen von Ithylenglykol und 2-Chlor-4-nitrobenzoesäure hergestellt. Es wurde
eine ausgezeichnete Produktausbeute (90 %) erhalten. Das Produkt hatte einen Schmelzpunkt von 136 bis 138 0C.
Die Reduktion der Dinitroverbindung nach dem Verfahren des Beispiels 6 ergab eine ausgezeichnete Ausbeute an ls'2-Äthyleribis(2--ehlor-4~aminobenzoat)
5 das einen Schmelzpunkt von 162 bis 164 0C hatte.
Nach dem allgemeinen Verfahren vom Beispiel 1 wurde Neopentylglykol
mit p-Nitrobenzoesäure mit ausgezeichneter Ausbeute zu 2s2-Dimethyl-lj3-propan-bis(p-nitrobenzoat) umgesetzt, das
einen Schmelzpunkt von 136 bis 138 C hatte.
Die Reduktion der Dinitroverbindung mit Wasserstoff gab ebenfalls in ausgezeichneter Ausbeute 2J2~Dimethyl-lJ3-propanbisCp-aminobenzoat)
mit einem Schmelzpunkt von 154 'bis 156 0C.
Unter Verwendung des Verfahrens vom Beispiel 1 wurde 154-Butandiol
mit p-Nitrobenzoesäure in ausgezeichneter Ausbeute
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zu 1.4-Butan~bis(p"nitrobenzoat) umgesetzt; das einen Schmelzpunkt von 164 bis 166 0C hatte.
Die Reduktion der Dinitro-Z^ischenverbindunc mit Wasserstoff
er^ab ebenfalls in ausgezeichneter Ausbeute l;4--Butan-bis-(p-aminobensoat)
mit einem Schmelzpunkt von 206 bis 208 C.
Es ist möglich; das Verfahren vom Beispiel 1 zur Ferstellung
von Bis-benzoatestern aus Glykol. die einen cyeloaliphatischen
Ring enthalten., zu verwenden. Zirei derari^er Dinitroester
wurden hergestellt: trans-1.,^-Cyclohexan-bisCc-nitrobenzoat)
mit einem Schmelzpunkt von 234 bis 236 C und tra.ns~
1;^-Cyclohexandimethanol-bis(p-nitrobenzoat) mit einem
Schmelzpunkt von l80 bis 182 C. Diese Dxnitroverbindungen
werden leicht zu den entsprechenden Diaminen reduziert.
409845/1088 i:,
Claims (2)
1. Verfahren zur Herstellung von Alkyl en--bis(nitrobenzoaten);
u a ü U- r c h ;:; ekennzeichnet , äs.P. man eine
JTitrobensoes&ure mit einen: linearen oder versteifter Alkylen
^.lyl-rol r.'it 2 bis 8 Kohlenstoffatomen ms ent, auf eine Temperatur
i:.! Bereich von etwa. 15Ο bis 300 0G1 erhitzt und das Re-al;tions?rasser
aus der Fieaktionsnisc?mn£ entfernt.
2. Verfahren nach-Anspruch 1, da d u r c h £ e kennzeichnet
. daß man anfc3n,"lich ir v:es ent liehen
r.olare "'eni'en der vitrobenzoes-"ure und des Glykols auf eine
Temperatur lr-i Bereich von etwa I50 bis 300 0C zusammen er-· ;
hitzt3 das Reaktionswasser aus der Reaktionsmischung entfernt,
anschließend eine zusätzliche molare Menge an Nitrobenzoesäure zu dem Reaktionsgemisch zusetzts das Erhitzen der Reaktions·
mischung; auf eine Temperatur in Bereich von etwa I50 bis 3000C
fortsetzt. zusätzliches üeaktionswasser aus der Eeaktions■-
!■lischun^, entfernt und das Penzoatprodukt aus der Eeaktionsi.iischun
abtrennt.
409845/1088
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US35328573A | 1973-04-23 | 1973-04-23 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2419322A1 true DE2419322A1 (de) | 1974-11-07 |
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ID=23388471
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2419322A Pending DE2419322A1 (de) | 1973-04-23 | 1974-04-22 | Verfahren zur herstellung von alkylenbis(nitrobenzoaten) |
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| IT (1) | IT1009978B (de) |
| LU (1) | LU69912A1 (de) |
| NL (1) | NL7405326A (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0013956A1 (de) * | 1979-01-25 | 1980-08-06 | Hoechst Aktiengesellschaft | Verfahren zur Herstellung von Alkandiol-bis-aminobenzoesäureestern |
| US4283549A (en) * | 1977-12-12 | 1981-08-11 | Aktiebolaget Bofors | Method of producing alkandiol-diaminobenzoates |
| US5719307A (en) * | 1994-04-13 | 1998-02-17 | Air Products And Chemicals, Inc. | Diamine chain extenders and method of use |
| RU2838475C1 (ru) * | 2024-08-14 | 2025-04-16 | Федеральное государственное бюджетное образовательное учреждение высшего образования "Чувашский государственный университет имени И.Н. Ульянова" | Способ получения 1,2-бис(4-аминобензоилокси)этана |
-
1974
- 1974-04-19 NL NL7405326A patent/NL7405326A/xx unknown
- 1974-04-22 JP JP49044604A patent/JPS5012045A/ja active Pending
- 1974-04-22 FR FR7413936A patent/FR2226384B1/fr not_active Expired
- 1974-04-22 BE BE143471A patent/BE814024A/xx unknown
- 1974-04-22 DE DE2419322A patent/DE2419322A1/de active Pending
- 1974-04-22 IT IT21752/74A patent/IT1009978B/it active
- 1974-04-22 GB GB1746274A patent/GB1417499A/en not_active Expired
- 1974-04-22 LU LU69912A patent/LU69912A1/xx unknown
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| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1417499A (en) | 1975-12-10 |
| IT1009978B (it) | 1976-12-20 |
| FR2226384A1 (de) | 1974-11-15 |
| FR2226384B1 (de) | 1977-10-21 |
| NL7405326A (de) | 1974-10-25 |
| BE814024A (fr) | 1974-10-22 |
| LU69912A1 (de) | 1974-11-21 |
| JPS5012045A (de) | 1975-02-07 |
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