DE2418367C2 - Elektromagnetische Federwickelkupplung - Google Patents
Elektromagnetische FederwickelkupplungInfo
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Description
Di«: Erfindung betrifft eine elektromagnetisch betätigbare
Schraubenfederkupplung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei einer bekannten derartigen Schraubenfederkupplung
(US-PS 37 35 847) besteht die Schraubenfederanordnung aus einer einzelnen Schraubenfederanordnung.
Wenn die Spule erregt wird und der auch hier nur einfach vorhandene Ankerring mit dem Polstück in
Eingriff tritt, wird zuerst das dem Polstück zunächst liegende Stück des Ankerringes angezogen und auf
dieser Seite eine feste Verbindung zwischen Antriebs' und Abtriebselement hergestellt Dadurch entsteht ein
Seitenschub, der zu einer ungleichen Belastung oder Stoßbelastung der Antriebsverbindung führt, die auch
durch die Elastizität der verbindenden Schiaubenfeder nicht vollständig ausgeglichen werden kann und so eine
beschleunigte Abnutzung und ein stoß- oder ruckartiges Eingreifen der Kupplung ergibt
Aus der US-PS 32 45 228 ist eine Drehmomentübers tragungseinrichtung bekannt, die zwischen einer Abtriebseinrichtung,
z. B. einer Hohlwelle, auf eine Antriebseinrichtung, ζ. B. eine Kraftfahrzeugantriebswelle,
eine Drehmomentübertragung auch dann gestattet, wenn die Längsachsen der beiden Einrichtungen
ίο gegeneinander verschwenkt und/oder in Axialrichtung
in gewissem Ausmaß verschoben sind. Es ist dabei ein stetiger Kraftschluß zwischen Antriebs- und Abtriebsseite vorhanden. In der Übertragungsstrecke befindet
sich bei der bekannten Drehmomentübertragungseinrichtung ein Trennmittel in Form einer Kupplung, das
für die Auftrennung der Übertragungsstrecke sorgt
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine elektromagnetisch betätigbare Schraubenfederkupplung
der genannten Gattung zu schaffen, bei der ein optimaler Ausgleich zwischen Antriebs- und Abtriebselement möglich ist und Stoßbelastungen der angeführten
Art sowie die sich dadurch ergebende Abnutzung vermieden werden.
Die Aufgabe wird gelöst mit einer Schraubenfederkupplung nach Anspruch 1. Die beiden getrennten
Ringe, die jeweils nur mit einer der beiden ineinander verschraubten Schraubenfedern verbunden sind, können
sich bei der fsaufschlagung, d. h. der Erregung der Spule, zunächst bis zur festen Anlage an das am
Antriebselement ausgebildete Polstück gegeneinander verdrehen und so einen Ausgleich für die nie ganz
identische Auslegung der beiden Schraubenfedern schaffen. Während des Einschaltvorganges wird dadurch
ein stoßfreies und »weiches« Einsetzen des Anfangsdrehmomentes erreicht, so ein guier Anfangs-Drehmomentübergang
erzielt und die Abnutzung der betroffenen Bauteile auf ein sehr geringes Restmaß
herabgesetzt wird.
Eine vorteilhafte Weiterbildung nach Anspruch 2 läßt jeweils einen Ankerring unabhS'igig vom anderen zur
Anlage mit dem Polstück kommen, so daß etwa diametral einander gegenüberliegende Angriffssteilen
geschaffen werden bis zum vollständigen Anliegen der Gesamtankerringfläche, die jeweils zur Hälfte aus
einem der beiden Ringe besteht.
Die vorteilhafte Weiterbildung gemäß Anspruch 3 erleichtert die Montage der erfindungsgemäßen Kupplung
und trägt damit zur wirtschaftlichen Fertigung bei.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend
anhand der Zeichnung näher erläutert; in dieser zeigt
F i g. 1 einen Teilquerschnitt einer elektromagnetisch betätigbaren Schraubenfederkupplung,
F i g. 2 eine Seitenansicht eines Bauteils der Kupplung gemäß Fig. 1.
F i g. 3 eine Seitenansicht auf die Ebene der Linie 3-3 in der F i g. 2, in der Richtung der Pfeile gesehen,
F i g. 4 eine Seitenansicht eines Teils der in der F i g. 1 dargestellten Kupplung,
F i g. 5 eine Seitenansicht auf die Ebene der Linie 5-5 in der F i g. 4. in der Richtung der Pfeile gesehen,
Fig.6 einen Schnitt entlang der Linie 6-6 in der
F i g. 7, in der Richtung der Pfeile gesehen,
F i g. 7 und 9 Seitenansichten der Ringe der Kupplung
gemäßFig. 1,
F i g. 8 einen Querschnitt entlang der Linie 8-8 in der
F i g. 9, in der Richtung der !Pfeile gesehen,
Fig. 10 eine Seitenansicht auf die Ebene der Linie
10-10 in der Fig.9, in der Richtung der Pfeile gesehen,
F i g. 11 einen Teilquerschnitt einer zweiten Ausführungsform
einer elektromagnetisch betätigbaren Schraubenfederkupplung,
F i g. 12 einen Teilquerschnitt eines Ringes der Kupplung gemäß F Ί g. 11 und
Fig. 13 eine Seitenansicht auf die Ebene der Linie 13-13 in der F i g. 12, in der Richtung der Pfeile gesehen.
In der F i g. 1 ist eine elektromagnetisch betätigbare
Schraubenfederkupplung 10 dargestellt, welche zum Antrieb eines Lüfterkompressors 12 für eine Kfz-Klimaanlage
verwendet wird wobei an dessen vorderem Ende ein rohrförmiger Ansatz 14 ausgebildet ist. Eine
Abtriebswelle 16 zum Antrieb des Kompressors 12 ist drehbar in der Mitte der Kupplung 10 gelagert und
erstreckt sich konzentrisch durch den rohrförmigen Ansatz 14 hindurch. Eine Wellendichtanordnung 15 ist
um ein Zwischenstück der Abtriebswelle 16 innerhalb des Airsatzes 14 angeordnet
Eine vergrößerte Innenbohrung 18 des rohrförmigen Elementes 14 bildet einen Raum zur Aufnahme des
größeren Teils einer Nabe 20 eines angetriebenen Elementes 22, wobei die Nabe 20 drehfest mit der
Abtriebswelle 16 durch einen Keil 24 verkeilt ist, der in Schlitzen 25 und 26 eingesetzt ist weiche in der Welle 16
und der Nabe 20 jeweils ausgebildet sind. Die Nabe 20 ist in axialer Richtung in bezug auf die Welle 16 durch
einen Abstandsring 27 festgelegt, der jeweils in Berührung mit den Wellenschultern 28 und den
Nabenschultern 29 gehalten ist und zwar durch eine Mutter 30, die auf das Endstück der Welle 16 durch
zentrale Öffnungen 31 und 32 aufgeschraubt ist, die in einer Abdeckung 33 bzw. in der Nabe 20 ausgebildet
sind. Die Abdeckung 33 ist an der Außenfläche des angetriebenen Elementes 22 befestigt Eine ringförmige
Elektromagnetspule 34 mit einer vorgegebenen Anzahl von Windungen umgibt den rohrförmigen Ansatz 14.
Die Spule 34 ist in ein Harz 36 eingebettet, beispielsweise in ein Epoxid-, ein Polyamid- oder in ein
Poiyester-Harz, und die Spulen-Harz-Anordnung 34/36 ist in einrm ringförmigen Spulengehäuse 38 untergebracht
Eine Klemmenanordnung 40 ist an der Spulen-Harz-Anordnung 34/36 ausgebildet und erstreckt
sich nach außen durch einen Öffnungsteil 42 des Gehäuses 38, um die Spule 34 mit Strom versorgen zu
können.
Das Spulengehäuse 38 ist au, einem feramagnetischen Material hergestellt, beispielsweise aus Stahl oder
aus Schmiedeeisen, und es ist mit einer Vielzahl von Verankerungsausnehmungen 44 ausgestattet die mit
Harz 36 ausgegossen -ind. Weiterhin ist das Spulengehäuse 38 mit einer Vielzahl von damit einen integralen
Bestand'eil bildenden Vorsprüngen 46 ausgestattet, die
sich innerhalb von entsprechenden Ausnehmungen 48 erstrecken, welche in der benachbarten Vorderwand 50
des Kompressors 12 ausgebildet sind. Ein Wandelement 52 ist an der zylindrischen Innenwand 54 des
Spulengehäuses 38 befestigt, beispielsweise durch Preßsitz, um eine vierte Wand um die Spule 34 herum zu
bilden. Eine Vielzahl von in Umfangsrichtung fluchtenden bogenförmigen Schlitzen 56 ist durch das
Wandelement 52 an einer dort vorgegebenen Stelle ausgebildet,
Eine Rollenanordnung 58 weist ein Nabenelement 60 auf, welches auf Lagern 62 um den rohrförmigen Ansatz
14 herum angebracht ist, Wobei eine sich in radialer Richtung erstreckende Wand 64 auf dem Nabenelement
60 ausgebildet ist dir sinen daran angeformten ersten
zylindrischen Flansch 66 aufweist und weiterhin ein Rollenrillenteil 68 hat das auf einem zweiten zylindrischen
Flansch 70 ausgebildet ist wobei dieser letztgenannte Flansch an dem ersten zylindrischen
Flansch 66 befestigt ist Das Rollenrillenteil 68 ist derart ausgebildet, daß es radial mit dem Nabenelement 60
fluchtet Der zylindrische Flansch 66 reicht an einem Teil des Spulengehäuses 38 vorbei, und zwar mit eineui
vorgegebenen Luftspalt 7Z Die Anordnung der Außenfläche 74 der radialen Wand 64 ist derart gewählt
daß ein radialer Luftspalt 76 vorgegebener Breite zwischen der Außenfläche 74 und der benachbarten
Fläche 78 ein dem Spulengehäuse-Wandelement 52 vorhanden ist Eine Vielzahl von in Umfangsrichtung
fluchtenden bogenförmigen Schlitzen 80 ist durch die radiale Wand 64 an einer dazwischen gelegenen Stelle
ausgebildet Ein durch den Motor angetriebener Keilriemen 82 ist in der Keilriemenscheibe 68
angebracht. Die Lager 62 sind axial zwischen einem scheibenförmigen Lagerabstandsstück 84 und einem
Haltering 86 angeordnet der in einer Rille 88 befestigt ist, welche benachbart zu dem Lwde des rohrförmigen
Ansatzes 14 ausgebildet ist
Eine Schraubenfederanordnung 90 ist um das Rollen-Naben-Element 60 und die radial äuße-e Fläche
92 des angetriebenen Elementes 22 herum angeordnet wobei das Ende des Rollen-Naben-Elementes 60 in eine
ringförmige Ausnehmung 94 reicht, die in dem angetriebenen Element 22 ausgebildet ist Die Federan-Ordnung
90 weist ein Paar von identischen Schraubenfedern 96 und 98 auf (Fig. 2), die gemäß Fig.4
ineinandergeschraubt sind, um eine weiche Einheit zum Zusammenwirken mit einem Paar von Kupplungsankerringen
100 und 102 (Fig.6—10) zu bilden, wobei die beiden Ringe gemäß der Darstellung in der F i g. 1
ineinander angeordnet sind und aneinander anliegen.
Eine sich nach außen erstreckende und am Ende abgewinkelte Lasche 104 ist an einem Ende jeder Feder
96 und 98 ausgebildet, während eine sich nach innen erstreckende und am Ende abgewinkelte Lasche 106 ein
dem anderen Ende jeder Feder ausgebildet ist. Die eine '.asche 104 erstreckt sich durch eine Öffnung 108, die in
einer Lippe oder einem Ansatz 110 ausgebildet ist, der sich quer von dem äußeren Umfangsrand des Ankerringes
100 aus erstreckt während die andere Lasche 104 sich durch eine Öffnung 112 hindurch erstreckt, die in
einer Lippe oder einem Ansatz 114 ausgebildet ist, der
sich quer von dem äußeren Umfangsrand des Ankerringes 102 aus erstreckt Im zusammengebauten Zustand
liegt eine Fläche 116 (Fig.6) des Ringes 100 an einer
Fläche 118 des Ringes 102 an, was zur Ausbildung einer
Ausnehmung 120 in einer Fläche 122 des Ringes 102 führ·. Die Lippe 110 erstreckt sich durch eine
bogenförmige Öffnung 124(Fig.8),die indem Ring 102
5b auf crem radial äußeren Teil der Ausnehmung 120 gemäß
F i g. I ausgebildet ist, was dazu führt, daß die Lippen 110 und 114 auf gegenüberliegenden Seiten angeordnet
sind, um die Doppelfederanordnung gemäß F i g. 5 aufzunehmen. Die Laschen 106 erstrecken sich in
gegenüber ang~ordnete radiale Schlitze 126(F ig. 1), die im Bereich der Stirnfläche des angetriebenen Elementes
22 angeordnet sind.
Gemäß F ί g. 1 ist die Federanordnung 90 mit einer
zylindrischen Wand 128 der Haltekappe 33 ausgestattet und in seinem freien Zustand ist der linke Teil der
Federanordnung 90 auf Abstand in radialer Richtung von dem Rollen-Naben-Element 60 angeordnet Da der
rechte Teil der Federanordnung 90 einen kleineren
Durchmesser besitzt als der linke Teil, ist er in radialer Richtung auf Abstand von der zylindrischen Wand 128
angeordnet und ist an dem angetriebenen Element 22 mittels der Laschen 106 befestigt, die ihrerseits in
radialen Schlitzen 126 des angetriebenen Elementes 22 gemäß den obigen Ausführungen befestigt sind. Die
Lippen 110 und 114 der Ankerrirtge 100 und 102 sind
jeweils gleitbar um die zylindrische Wand 128 der Haltekappe 33 angeordnet. Zwei zusätzliche Laschen
oder Lippen 130 und 132 sind an dem Ring 102 ausgebildet, und zwar auf gleichem Abstand in bezug auf
die Lasche 114, um als Führungen für die Anordnung der
Ringe 100/102 um die Haltekappe 33 herum zu dienen. Gemäß Fig. 1 ist die Fläche 134 des Ankerringes 100
derart angeordnet, daß ein Luftspalt mit bestimmter Breite im Bereich der Oberfläche 138 der radialen
Rollenwand 64 gebildet ist, wenn die Spule 34 nicht erregt ist
Im Betrieb wird die Kupplung 10 durch die Erregung
Im Betrieb wird die Kupplung 10 durch die Erregung
ucF L.icis.irörnägjici-kJpüic jt Üt/cf uic ΐνΐ6ΐΐιΐιΐΰίϊαΠΟΐ unung
40 beaufschlagt, wodurch ein magnetischer Fluß erzeugt wird, der entlang einem Pfad durch die
angrenzenden ferromagnetischen Materialien verläuft, wobei dieser Flußpfad in der F i g. I durch das
Bezugszeichen 140 angegeben ist. Genauer gesagt, der iFIußpfad verläuft primär von der Spule 34 zu den
Umgehungswänden des Spulengehäuses 38, radial nach außen über den Luftspalt 72, zu dem zylindrischen
Flansch 66, der auf der radialen Wand 64 der Rollenanordnung 58 gebildet ist, und von dort zu der
radialen Wand 64 außerhalb der bogenförmigen Schlitze 80.
Danach überquert der Fluß den radialen Spalt 136, und zwar in Richtung nach außen in bezug auf die
bogenförmigen Schlitze 80, weiter von der radialen Wand 64 bis in die Ankerringe 100 und 102, so daß diese
gegen die Wand 64 gezogen werden, bis der Ring 100 daran anliegt Dann kreuzt der Fluß den in radialer
Richtung mit variabler Größe ausgebildeten Spalt 136 zu der radialen Rollenwand 64 der Rollenanordnung 58,
geht nach innen in die bogenförmigen Schlitze 80. wonach der Fluß dann den mit konstanter Breite
ausgestatteten Spalt 76 zu dem Spulengehäuse-Wandelement 52 durchquert, um den Kreis zu der
zylindrischen Innenwand 54 des Spulengehäuses 38 zu schließen.
Durch diese Anordnung wird ein starkes, zweipoliges Magnetkupplungsfeld erzeugt welches die Ankerringanordnung
100/102 anzieht so daß dadurch der obengenannte flächige Eingriff des näheren Ringes 100 mit der
radialen Wand 64 der Rollenanordnung 58 hervorgerufen wird. Sobald cMes auftritt wird der linke Teil (F i g. 1)
der Schraubenfederanordnung 90 derart gedreht daß ein Eingriff um das: rotierende Nabenelement 60 der
Rollenanordnung 58 herum erfolgt Da der rechte Teil
(Fig. 1) der Federanordnung 90 an dem angetriebenen Element 22 mittels der Laschen 106 befestigt ist, welche
in die Schlitze 126 in dem angetriebenen Element 22 eingesetzt sind, wird somit das Element 22 in Drehung
versetzt, wobei es seinerseits die Nabe 20, die Abtriebswelle 16 und den Kompressor 12 in Drehung
versetzt. Die Laschenpaare 104 und 106 sind jeweils im wesentlichen in einem Abstand von 180° angeordnet,
was dazu führt, daß ein gleichmäßiger Eingriff der zwei Federn 96 und 98 um die Elemente 60 und 22 erfolgt,
wenn die Spule 34 erregt wird.
Wenn die Spule 34 abgeschaltet wird, so daß die
magnetische Anzugwirkung durch die Spalte 72,76 und 136 aufhört, fällt der Ankerring 100 von der Rollenwand
64 ab, so daß dadurch die abgewinkelte Lasche 104 jeder Feder 96 und 98 der Federanordnung 90 losgelassen
wird und die Möglichkeit hat, daß sie sich von dem Rollen-Naben-Element 60 abwickelt, so daß die
Antriebsverbindung zwischen der Eingangsrollenanord-
/5 Mürig 58 und dsr Abirisbsweüs 16 unterbrochen ist.
In den F i g. 11 bis 13 ist eine zweite Ausführungsform
dargestellt. Anstelle des Paars von verschieden geformten Kupplungsankerringen 100 und 102 sind bei dieser
Ausführungsform zwei identische Ringe 142 und 142' im Zusammenwirken mit den Endlaschen 104 der Feder 96
und 98 der Federanordnung 90 verwendet
Gemäß Fig. 12 und 13 weist jeder Ring 142, 142' einen Ansatz 144 mit einer darin ausgebildeten öffnung
146 auf um durch diese hindurch jeweils eine der Endlaschen 104 der Federn 96/98 aufzunehmen. Zwei
zusätzliche Ansätze 148 und 150 sind an jedem Ring 142, 142' ausgebildet um als Führungselemente um die
zylindrische Wand 128 der Halsekappe 33 herum zu dienen. Jeder Ring 142,142' weist weiterhin einen radial
gebogenen Teil 152 auf, welcher dazu dient, die oberen und die unteren Hälften jeweils um einen Betrag
abzusetzen, welcher gleich der Dicke des Ringes 142, 142' ist
Aufgrund des Abstandes 154 direkt gegenüber dem abgewinkelten Teil 152 können die zwei Ringe 142,142'
derart aneinander angelegt werden, daß jeweils untere und obere Hälften aneinanderliegen, so daß entsprechende
äußere koplanare Flächen entstehen, die um zwei Dicken der Ringe 142, 142' voneinander entfernt
sind. Entsprechende Federlaschenöffnungen 146 sind einander gegenüber angeordnet wie es bei den jeweils
auf den Laschen 110 und 114 der entsprechenden Ringanker 100 und 102 ausgebildeten öffnungen 108
und 112 der Fall ist
Gemäß F i g. 11 ist die zusammenwirkende Anordnung
aus den identischen Ringen 142,142' bei Erregung der Spule 34 in der oben beschriebenen Art geg^ii das
radiale Wandpolelement 64 gezogen, wobei die benachbarte Fläche, die je zur Hälfte aus den Ringen
142,142'besteht, daran anliegt
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Elektromagnetisch betätigbare Schraubenfederkupplung, deren Antriebs- und Abtriebselemente
relativ zueinander um eine gemeinsame Achse drehbar sind, mit einer in einem stationären
Gehäuse angeordneten elektromagnetischen Spule, mit einer zur Drehachse koaxialen, sich in axialer
Richtung um Teile der Antriebs- und Abtriebselemente erstreckenden Schraubenfederanordnung, die
an einem Ende am Abtriebselement befestigt ist, mit einer um die Drehachse drehbaren Ankerringeinrichtung
die bei Erregung der Spule mit einem am Antriebselement ausgebildeten Polstück durch eine
relativ zur Spule erfolgende axiale Bewegung in Eingriff tritt und so mit der Schraubenfederanordnung
in Verbindung steht, daß hierbei keine axiale Bewegung der Schraubenfederanordnung erfolgt
und die Schraubenfederanordnung bei sich drehendem Antriebselement und sich mit diesem initdrehender
A jkerringeinrichtung durch radiales Zusammenziehen eine feste Verbindung zwischen dem
Antriebs- und dem Abtriebselement bewirkt, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenfederanordnung
(90) aus zwei ineinander verschraubten Schraubenfedern (96, 98) besteht, daß
jeweils ein Ende (106) der Schraubenfedern mit einem gegenüberliegenden Teil (26) des Abtriebselementes
(22) verbunden ist, daß die Ankerringeinrichtung aus zwei aneinanderliegenden Ankerringen
(100, 102; 142, 142') besteht und daß jeweils ein Ankerring rr.it dem jeweils anderen Ende (104) einer
der Schraubenfedern verbunden ist.
2. Sdiraubenfederkupp.iing nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ankerringe (142, 142') jeweils einen in L .nfangsrichtung axial
versetzten Teil (152) besitzen, wodurch eine Hälfte des Ankerringes jeweils gegenüber der anderen
versetzt angeordnet ist, und daß in den Ankerringen jeweils diametral gegenüber dem axial versetzten
Teil in Umfang ein Spalt (154) ausgebildet ist
3. Schraubenfederkupplung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Befestigung des
einen Endes der Schraubenfederanordnung am Abtriebselement (22) in diesem zwei radiale Schlitze
(126) einander gegenüber angrenzend an die Stirnfläche vorgesehen sind und die Enden (106) der
Schraubenfedern (96, 98) als radial nach innen in die Schlitze ragende Fortsätze ausgebildet sind.
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