DE2418249B2 - Schleppfoerderanlage - Google Patents
SchleppfoerderanlageInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schleppförderanlage, die ie Trägerbahn einschließt, auf dex Träger durch
itnehmer bewegt werden, die von einer angetriebenen Schleppkette auf einer der Trägerbahn benachbarten
Bahn getragen werden, wobei jeder schwenkbar angeordnete Mitnehmer durch eine Gelenkhebelverbindung
mit einem ebenfalls schwenkbar gelagerten Steuerteil verbunden ist, das in Förderrichtung vor dem
Mitnehmer angeordnet ist und mit einem vorauslaufe.iden
Träger in Eingriff gebracht werden kann, und bei der die Gelenkhebelverbindung durch einen Anschlag
blockierbar und durch das Steuerteil oder einen an der Gelenkhebelverbindung angeordneten Nockenstößel
bewegbar ist zwecks Verstellung des Mitnehmers außer oder in Eingriff mit einem Träger.
Es ist nach der US-Patentschrift 37 99 327 eine Schleppförderanlage bekannt, bei der die Mitnehmeranordnung
aus insgesamt sechs beweglichen Teilen besteht, die gelenkig miteinander verbunden sind.
Davon besteht das Steuerteil aus einem langen, über die Mitnehmeranordnung nach vorn hinausragenden S-förmigen
Hebel, der bei Kontakt mit einem Träger mit seinem vor dem Drehpunkt gelegenem Teil eine
Bewegung nach vorn und unten ausführt, die von drei Verbindungsstücken auf den Mitnehmer übertragen
wird und diesen zu einer in bezug auf das Steuerteil gegenläufigen Bewegung zwingt
Nach der Deutschen Offenlegungsschrift 21 02 791 ist eine Schleppförderanlage bekannt, die keine Steuerung
des Förder- oder Verteilungsvorganges durch ortsfeste Nocken vorsieht. Die Mitnehmeranordnung besteht bei
dieser bekannten Vorrichtung aus einem Verriegelungsteil, das bei Kontakt mit einem Träger eine Schwenkbewegung
nach hinten ausführt, wodurch der Mitnehmer freigegeben wird. In der Ruhelage wird der Mitnehmer
durch die Schwerkraft in der Eingriffsstcllung gehalten und ist in dieser Position durch das Verriegelungsteil
blockierbar.
Im Betrieb hat sich jedoch erwiesen, daß bei der nach der US-Patentschrift 37 99 327 bekannten Vorrichtung
es zu Störungen bei der Freigabe von Trägern gekommen ist, wenn das Steuerteil infolge inkorrekten
Kontaktes, z. B. in einer Kurve, den Auslösemechanismus nicht betätigt. In Ruhestellung wird das Steuerteil
von einer Feder in einer Stellung gehalten, die es ihm ermöglicht, mit vorauslaufenden Trägern an deren
Unterkante gleitend in Eingriff zu treten. Dies hat jedoch dazu geführt, daß leichtbeladene Träger
angehoben werden. Die gesamte konstruktive Ausführung der Mitnehmeranordnung ist relativ kompliziert
und somit störanfällig.
Bei der nach der Deutschen Offenlegungsschrift 21 02 791 bekannten Vorrichtung ist ein eigentliches
Steuerteil, das über ein Gestänge mit dem Mitnehmer verbunden ist, um diesen wahlweise zu betätigen, nicht
vorgesehen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine
Schleppförderanlage zu schaffen, mit einem betriebssicheren und einfach aufgebauten Steuermechanismus für
die Mitnehmeranordnung einer Schleppkette.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst daß das Steuerteil ein Winkelhebel ist, der einer
senkrechten Arm, der mit einem vorausliuifender
Träger in Eingriff bringbar ist, und einen waagrechter Arm aufweist, der eines der Glieder der Gelenkhebel
verbindung darstellt und so mit dem Mitnehmei verbunden ist, daß Steuerteil und Mitnehmer gleichsin
nig verschwenkbar sind.
Gegenüber den bekannten Vorrichtungen liegen die Vorteile der Erfindung darin, daß der Aufbau der vor
der Schleppkette getragenen Mitnehmeranordnunj
lediglich drei bewegliche Teile aufweist, nämlich das als
Winkelhebel ausgebildete Steuerteil, ein Verbindungsstück und den Mitnehmer. Diese Teile sind in einer
gemeinsamen Halterung derartig gelenkig miteinander verbunden, daß ein Ausschwenker des Steuerteils aus
der Ruhelage eine gleichsinnige Bewegung des Mitneh- " mers auslöst. In Ruhelage wird das Steuerteil durch
Federkraft in einer aufrechten Lage gehalten and bei Kontakt mit einem Träger nach hinten und unten
verschw-nkt Hierdurch werden Störungen, wie sie beim Betrieb einer Mitnehmeranordnung mit gegenläufig
bewegtem Steuerteil und Mitnehmer auftreten, vermieden. In vorieilhafter Weise wird überdies durch
die geringe Zahl der bewegten Teile die mechanische Störanfälligkeit bedeutend verringert.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist darin zu sehen, daß das Steuerteil in Bewegungsrichtung nicht über die
Mitnehmeranordnung hinausragt und somit Beschädigungen des Steuermechanismus, z. B. durch Auflaufen
auf seitliche Hindernisse, z. B. in Kurven, vermieden werden.
In einer bevorzugten Ausführung der Erfindung ist mindestens eine Nockenbahn vorgesehen, die durch
Eingreifen mit einem Nockenstößel die Gelenkhebelverbindung blockieit und das Steuerten an einem
Verschwenken hindert. Dabei befindet sich in einer speziellen Ausführung die Nockenbahn in einer
Übergabezone, während das Steuerteil als Hilfsmitnehmer für die Übergabe eines Trägers wirkt. Es kann
demnach in den Arbeitsstationen das Steuerteil durch Blockieren mittels einer Nockenbahn als Hilfsmitnehmer
eingesetzt werden.
Zur besseren Verdeutlichung der Erfindung dient die nachfolgende detaillierte Beschreibung eines Ausführungsbeispieles
in Verbindung mit den Zeichnungen. In diesen zeigen
F i g. 1 eine Seitenansicht eines Teiles einer erfindungsgemäßen
Schleppförderanlage, in der eine mit einer Schleppkette verbundene Mitnehmereinheit, die
einen in antreibenden Eingriff mit einem Träger stehenden Mitnehmer einschließt;
F i g. 2 eine vergrößerte Draufsicht der in F i g. 1 gezeigten Mitnehmereinheit;
F i g. 3 eine Draufsicht, die in sehematischer Weise
einen Übergabebereich einer erfindungsgemäßen Schleppförderanlage darstellt;
F i g. 4 eine Seitenansicht eines Teiles der Schleppförderanlage, die eine Haltevorrichtung für die Träger
zeigt;
F i g. 5 einen Querschnitt durch die in F i g. 4 gezeigte Haltevorrichtung;
F i g. 6 eine Seitenansicht eines Teiles der Schleppförderanlage, die eine Anordnung zeigt, mit der ein Träger
zwangsläufig in Bewegung gesetzt wird; und
F i g. 7 einen Querschnitt der in F i g. 6 gezeigten Vorrichtung.
Wie in den Fig. 1 und 5 gezeigt ist, umfaßt die Schleppförderanlage eine Auflage 10, die durch ein Paar
parallele, in Querrichtung im Abstand zueinander angeordnete Winkelprofile 11 und 12 gebildet wird, von (u>
denen jedes eine horizontale Auflagefläche 13 und eine vertikale Führungsfläche 14 aufweist, die mit Verschleißstreifen
15 ausgerüstet sind. Die Träger 16 sind entlang der Auflage 10 durch Mitnehmer 20, die von
einer angetriebenen Schleppkette 22, welche auf einer <\s in der Nähe der Auflage 10 angeordneten Laufbahn 24
gelagert ist, angetrieben werden, in Vorwärtsrichtung 18 bewegbar.
Jeder Mitnehmer 20 stellt einen Teil einer Einheit 26 dar, die einen Ansatz 27 umfaßt, der mit der
Schleppkette 22 verbunden ist, wobei der Ansatz 27 ein Paar Seitenplatten 28 und 29 (F i g. 2) aufweist, die einen
Querbolzen 30 tragen, auf dem der Mitnehmer 20 gelenkig gelagert ist Der Mitnehmer 20 ist durch ein als
Winkelhebel ausgebildetes Steuerteil 32, das auf einem von dem Ansatz 27 getragenen Bolzen 33 gelenkig
gelagert ist, zwischen Stellungen bewegbar, in denen er sich mit einem Träger 16 in Eingriff befindet und in
denen er mit diesem nicht in Eingriff steht. Das Steuerteil 32 ist in bezug auf die Bewegung des Trägers
16 in Vorwärtsrichtung 18 vor dem Mitnehmer 20 angeordnet und kann mit einem Gegenstand, wie einem
vorauslaufenden Träger 16, das von dem Steuerteil 32 eingeholt worden ist, in Eingriff treten.
Ein Verbindungsstück 34 verbindet den Mitnehmer 20 mit dem Steuerteil 32 zur Durchführung einer
Bewegung. Das Verbindungsstück 34 ist an einem Gelenk 35 auf einem hebeiförmigen Teil 36 des
Mitnehmers 20 und an einem Gelenk 37 am waagrechten Arm 38 des Steuerteils 32 befestigt.
Eine am Bolzen 33 des Steuerteils 32 vorgesehene Feder 40 drückt das Steuerteil 32 und den Mitnehmer 20
in eine Betriebsstellung mit einem Träger 16, die in F i g. 1 dargestellt ist. In dieser Betriebsstellung tritt eine
Antriebsfläche 42 des Mitnehmers 20 mit einem Anschlag 43 am Träger 16, der von einer Aussparung 44
im Boden des Trägers 16 gebildet wird, in Eingriff, und ein senkrechter Arm 46 des Steuerteils 32 steht in die
Bewegungsbahn des Trägers 16, die von der Auflage 10 vorgesehen wird, vor und kann auf diese Weise mit
einem vorauslaufenden Träger 16, der von dem Steuerteil 32 eingeholt worden ist, in Eingriff treten,
wobei das Steuerteil 32 als Folge auf einen derartigen Eingriff aus der Betriebsstellung heraus bewegbar sein
kann. Am äußeren Ende des senkrechten Arms 46 des Steuerteils 32 ist eine Rolle 47 montiert, die dazu dient,
den aus einem derartigen Eingriff resultierenden Reibungswiderstand herabzusetzen.
Wenn sich der Mitnehmer 20 und das Steuerteil 32 in Betriebsstellung mit einem Träger 16 befinden, wie es in
F i g. 1 gezeigt ist und oben beschrieben wurde, ist das Verbindungsstück 34 so gelagert, daß sich das Gelenk 37
am waagrechten Arm 38 in einer blockierten Position relativ zu dem Verbindungsgelenk 35 und zum
Steuerteil 32 befindet. Diese blockierte Position des Gelenkes 37 am waagrechten Arm 38 wird durch
Anschlagmittel vorgesehen. Der Mitnehmer 20 und das Steuerteil 32 können nur dann aus ihrer Betriebsstellung
mit dem Träger 16 herausbewegt werden, wenn sich das Gelenk 37 am waagrechten Arm 38 aus der blockierten
Position in eine freigegebene Position bewegt. Wie in den F i g. 1 und 2 gezeigt ist, sind in den Seitenplatten 28
und 29 des Ansatzes 27 Langlöcher 48 und 49 ausgebildet, durch die sich das Gelenk 37 am
waagrechten Arm 38 erstreckt, wobei die Anschlagmittel von einem Ende der Langlöcher 48, 49 gebildet
werden und mit Rollen 50 und 51 in Eingriff treten, die auf dem Gelenk 37 am v/aagrechten Arm 38 montiert
sind.
Dieser kniehebelartige Auslösehebel hält den Mitnehmer 20 in Antriebsstellung, widersteht einer Drehbewegung
des Mitnehmers 20, die aus dem Antrieb des Trägers 16 durch den Mitnehmer 20 resultiert, und
ermöglicht eine Drehbewegung des Steuerteils 32, wenn dieses mit einem vorauslaufenden Träger auf seiner
Bewegungsbahn in Eingriff tritt. Eine derartige Drehbe-
wegung des Steuerteiles 32 bewegt das Gelenk 37 am waagrechten Arm 38 aus der blockierten Position
heraus, woraus eine zwangsläufige Bewegung des Mitnehmers 20 in eine nicht antreibende Stellung
resultiert, wobei am Steuerteil 32 eine relativ geringe Kraft erforderlich ist, um den Reibungswiderstand
zwischen der Antriebsfläche 42 des Mitnehmers 20 und einem damit in Eingriff stehenden Träger 16 zu
überwinden. Da dieser kniehebelartige Auslösehebel keine Drehbewegung des Steuerteiles 32 gestattet,
wenn es mit einem eine schnellere Bewegung ausführenden Träger 16 in Eingriff tritt, kann das
Steuerteil 32 eine Zurückhaltefunktion für einen derartigen Träger 16 ausüben. Dem Mitnehmer 20 und
dem Steuerteil 32 ist ein Nockenstößel zugeordnet, der aus einem Rollenpaar 54 und 55 besteht, das auf den
vorstehenden Teilbereichen des Gelenkes 37 am waagrechten Arm 38 außerhalb der Seitenplatten 28
und 29 des Ansatzes 27 montiert ist, so daß eine dieser Rollen 54 oder 55 mit einer Nockenbahn in Eingriff
treten kann, der in unmittelbarer Nähe eines Teiles der die Schleppkette 22 tragenden Laufbahn 24 auf einer
Seite derselben angeordnet ist.
Eine derartige Nockenbahn ist in den F i g. 4 und 5 und in den Fig.6 und 7 dargestellt und wird
nachstehend beschrieben.
In Fig.4 und 5 bildet die Nockenführung, die allgemein mit dem Bezugszeichen 58 versehen ist, einen
Teil der Vorrichtung 60, die zum Anhalten eines Trägers 16 dient, und umfaßt eine Nockenbahn 62, die
angeordnet ist, um eine Position der Rolle 55 vorzusehen, die der freigegebenen Position des
Gelenkes 37 am waagrechten Arm 38 entspricht. Durch eine aus dem Eingriff mit einem vorwärts und nach
unten geneigten Teil 63 der Nockenbahn 62 resultierende Bewegung der Rolle 55 bewegt sich das Gelenk 37
am waagrechten Arm 38 aus der blockierten Position heraus und als Folge davon den Mitnehmer 20 in eine
Nicht-Antriebsstellung sowie das Steuerteil 32 in eine Außer-Betriebsstellung, wobei das Steuerteil 32 und der
Mitnehmer 20 in diesen Stellungen gehalten werden, während sich die Rolle 55 in Eingriff mit einem
horizontalen Teil 64 der Nockenbahn 62 befindet.
Die Nockenbahn 62 kann in eine Position gebracht werden, in der sie sich mit der Rolle 55 in Eingriff
befindet, und in eine Position, in der sie mit dieser nicht in Eingriff steht Sie ist an einer von einem Arm 67
gebildeten Auflage 66 befestigt Der Arm 67 ist an einem Gelenk 68 montiert, das sich in Längsrichtung zur
Laufbahn 24 der Schleppkette 22 erstreckt, und ist an
ein geeignetes Betätigungsmittel 69, wie das an einer festen Platte 71 befestigte Rotationssolenoid 70,
angeschlossen. Ein der Nockenbahn 62 zugeordnetes Halteelement 72 für die Träger 16 ist über ein von dem
Arm 67 getragenes Quergelenk 73 relativ zu der Nockenbahn 62 bewegbar und wird durch ein Gewicht
74 in eine den Träger 16 blockierende Position gedruckt Durch die gelenkige Anordnung des Halteelementes 72
kann dieses in eine nicht blockierende Stellung fibergeführt werden, wenn das Rotationssolenoid 70
erregt wird, um die Nockenbahn 62 mit der Rolle 55 zu
einem Zeitpunkt in Eingriff zu bringen, wenn das Halteelement 72 mit der Unterseite eines Trägers 16 in
Eingriff tritt Wenn das Rotationssolenoid 70 aberregt wird, drückt das Gewicht 74 der Nockenbahn 62 und des
von dem Arm 67 getragenen Halteelementes 72 diesen in eine Position, bei der sich die Nockenbahn 62 mit der
Rolle 55 nicht in Eingriff befindet
In den F i g. 6 und 7 ist eine zweite Ausbildungsform
einer Nockenführung 58 gezeigt, der eine Nockenbahn 76 umfaßt, die angeordnet ist, um eine Position der Rolle
55 vorzusehen, die der blockierten Position des Gelenkes 37 am waagrechten Arm 38 entspricht. Die
Nockenbahn 76 schließt einen horizontalen Teil 78 ein, der, wenn er mit der Rolle 55 in Eingriff tritt,
zwangsläufig die Bewegung des Gelenkes 37 am waagrechten Arm 38 in eine freigebende Richtung
ίο verhindert. Als Folge davon ist das Steuerteil 32 in der
Lage, eine antreibende Position relativ zu dem Träger 16 einzunehmen und als Hilfsmitnehmer zu wirken. Bei
der gezeigten Konstruktion kann die Nockenbahn 76 in eine Lage gebracht werden, in der sie sich mit der Rolle
is 55 in Eingriff befindet, und in eine Lage, in der sie mit
dieser nicht in Eingriff steht. Die Nockenbahn 76 ist auf einer Auflage 80 montiert, die von einem auf einem
Gelenk 82, das sich in Längsrichtung zu der die Schleppkette 22 tragenden Laufbahn 24 erstreckt,
gelagerten Arm 81 gebildet wird, der an ein Betätigungsmittel 85 in Form eines Rotationssolenoides
86, das von einer festen Platte 87 getragen wird angeschlossen ist. Alternativ dazu kann die Nockenbahn
76 fest an einem Teil der Schleppkette 22 tragenden Laufbahn 24 montiert sein.
Die Vorrichtung 60 nach F i g. 4 und 5 kann an einem beliebigen Punkt der Schleppförderanlage angeordnet
werden, an dem die Vorwärtsbewegung der Träger 16 gestoppt werden soll. Jeder nachfolgende Träger 16, der
sich einem haltenden Träger 16 nähert, wird ebenfalls angehalten, so daß eine Ansammlung von Trägern 16
entsteht, da das Steuerteil 32 der Einheit 26, die den nachfolgenden Träger 16 antreibt, den angehaltenen
Träger 16 erreicht und infolge seiner Berührung damh
außer Betrieb gesetzt wird. An Teilbereichen einei Schleppförderanlage, an denen Träger 16 zwangsläufig
in Bewegung versetzt werden sollen, beispielsweise an einem aufwärts führenden Teil der Schleppförderanla
ge, kann die Nockenbahn 76 der F i g. 6 und 7 fest an dei Auflage 10 montiert werden, so daß sie mit den Roller
54, 55 von allen Einheiten 26, die diesen Bereich dei Schleppförderanlage überqueren, in Eingriff treter
kann.
In F i g. 3 sind schematisch Möglichkeiten aufgezeigt in denen Nockenführungen 58 zum Überführen vor
Trägern 16 einer Schleppförderanlage verwende! werden kann. Die Auflage 10 wird durch ein Paai
parallele durchgezogene Linien dargestellt, währenc eine gestrichelte Linie die Laufbahn 24 der SchleppketU
22 und der Einheiten 26 darstellt, die von der Bahn dei
Auflage 10 in einem Übergabebereich 88 abweicht Di< Einheiten 26 laufen entlang der Laufbahn 24 in Richtunj
des Pfeiles 18. Die Haltevorrichtung 60 und die Nockenbahn 62 der F i g. 4 und 5 sind in unmittelbare:
Nähe eines Teiles der Laufbahn 24 vor dem Übergabe bereich angeordnet und werden durch einen Krei:
angedeutet Die Nockenbahn 76 der Fig.7 und 6 is entlang des abweichenden Teiles der Laufbahn 24 an
Übergabebereich angeordnet
Es sind zwei Arten von Übergabeoperation darge stellt In einer von diesen ist es erwünscht, daß eil
Träger 16 in eine Position gebracht wird, dii beispielsweise durch das vordere Ende des Trägers 16-'
angedeutet wird, um beispielsweise eine Lade- ode
Entladeoperation durchführen zu können. Bei de anderen Form der Übergabe soll ein Träger 16 in eini
Position gebracht werden, in der er mit einen Mitnehmer 20 einer unabhängig angetriebene!
5
Schleppkette, die in einei durch die gestrichelte Linie
244 angedeuteten Bahn und in Richtung des Pfeiles \8A
verläuft, in Eingriff treten kann.
Unter der Voraussetzung, daß auf der Auflage 10 keine Träger 16 vorhanden sind und daß die
Vorrichtung 60 und die Nockenbahn 76 sich beide mit den Nockenstößeln der Einheiten 26 nicht in Eingriff
befinden, verläuft die erste Art der Übergabeoperation in der folgenden Weise. Der erste Träger 16, der sich
dem Übergabebereich 88 nähert, wird in die durch das vordere Ende des Trägers 16-2 angedeutete Stellung
geführt, in der der antreibende Mitnehmer 20 infolge des Abweichens der die Schleppkette 22 tragenden
Laufbahn 24 ausrückt. Die die Position der Haltevorrichtung 60 und der Nockenbahn 76 regulierenden
Rotationssolenoide 70 und 86 werden danach erregt, so daß die Nockenbahn 76 und die Nockenbahn 62 der
Haltevorrichtung 60 mit den Nockenstößeln in Eingriff treten. Wenn die nächste ankommende Einheit 26 einen
Träger 16 bewegt, wird dieses durch die Vorrichtung 60 in der Stellung, die durch den Träger 16-1 angedeutet ist,
gestoppt, und die Einheit 26 läuft weiter, wobei ihr Nockenstößel mit der Nockenbahn 76 in Eingriff bleibt.
Dieser Eingriff macht das Steuerteil 32 der Einheit 26 zu einem Hilfsmitnehmer, der mit der Rückseite des
Trägers 16-2 in Eingriff tritt und diesen Träger 16-2 in die durch den Träger 16-3 angedeutete Stellung
überführt. Danach wird der Träger 16-3 von einer Hilfseinrichtung (nicht gezeigt) in die Stellung 16-4
übergeführt, die Nockenbahn 76 wird außer Betrieb gesetzt und die Vorrichtung 60 wird ebenfalls außer
Betrieb gesetzt, so daß ein nachfolgender Träger 16 in die Stellung des Trägers 16-2 vorgerückt werden kann.
Wenn ein Träger 16 aus der Stellung des Trägers 16-4 wegbewegt oder beiseitegeräumt ist, wird die Nockenbahn
76 wieder in Betrieb gesetzt, so daß der nachfolgende Träger 16 in die 16-3 Stellung vorrücken
kann.
Eine Steuereinrichtung 90 steuert die Bewegung der
Nockenbahnen 62 und 76 in ihre ein- und ausrückenden Stellungen mit den Nockenstößeln als Folge des
Vorrückens eines Trägers 16 durch den Übergabebe-
reich 88.
Geeignete Abtastvorrichtungen, wie Grenzschalter, zum Anzeigen der verschiedenen Trägerstellungen und
zur Steuerung der Solenoidbetätigung sind nicht gezeigt, da der Gebrauch derartiger Vorrichtungen und
ίο der damit verbundenen Steuerschaltungen jedem
Fachmann bekannt ist.
Bei einer Übergabeoperation, bei der die Träger 16 in eine Stellung gebracht werden, in der sie mit auf der
Bahn 24Λ verlaufenden Einheiten 26 in Eingriff treten können, ist der Ablauf ähnlich. Wiederum unter der
Voraussetzung, daß auf der Auflage 10 keine Träger 16 vorhanden sind und daß die Vorrichtung 60 und die
Nockenbahn 76 sich beide mit den Nockenstößeln der Einheiten 26 nicht in Eingriff befinden, wird der erste
sich dem Übergabebereich 88 nähernde Träger 16 in die Stellung des Trägers 16-2 geführt, in der der Mitnehmer
20 ausrückt. Die Nocken 76 und die Vorrichtung 60 werden daraufhin betätigt. Als Folge davon tritt ein als
Hilfsmitnehmer wirkendes Steuerteil 32 der nächsten Einheit 26 mit dem Träger in der Stellung 16-2 in
Eingriff und überführt diesen in die Stellung des Trägers 16-3, in der er das Einrücken eines Mitnehmers 20
erwartet. Wenn dieses stattgefunden hat, wenn beispielsweise der Träger 16-3 von einem Mitnehmer 20 in
die Stellung 16-4 wegbewegt worden ist, können Nockenbahn 76 und die Vorrichtung 60 außer Betrieb
gesetzt werden, um auf diese Weise mit der Übergabe eines nachfolgenden Trägers 16 zu beginnen.
Bei einer Schleppförderanlage, bei der die Schlepp-
ketten, die die Abgabe- und die Aufnahmemitnehmet antreiben, synchron verlaufen, kann die Verwendung
einer Vorrichtung 60 vor dem Übergabebereich sowie die Steuerung der Nockenbahn 76 entfallen.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
W9 517A
5 630
Claims (7)
1. Schleppförderanlage, die eine Trägerbahn einschließt, auf der Träger durch Mitnehmer bewegt
werden, die von einer angetriebenen Schleppkette auf einer der Trägerbahn benachbarten Bahn
getragen werden, wobei jeder schwenkbar angeordnete Mitnehmer durch eine Gelenkhebelvcrbindung
mit einem ebenfalls schwenkbar gelagerten Steuerteil verbunden ist, das in Förderrichtung vor dem
Mitnehmer angeordnet ist und mit einem vorauslaufenden Träger in Eingriff gebracht werden kann, und
bei der die Gelenkhebelverbindung durch einen Anschlag blockierbar und durch das Steuerteil oder
einen an der Gelenkhebelverbindung angeordneten Nockenstößel bewegbar ist, zwecks Verstellung des
Mitnehmers außer oder in Eingriff mit einem Träger, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerteil
(32) ein Winkelhebel ist, der einen senkrechten Arm (46), der mit einem vorauslaufenden Träger in
Eingriff bringbar ist, und einen waagerechten Arm (38) aufweist, der eines der Glieder der Gelenkhebelverbindung
(34, 35, 37) darstellt und so mit dem Mitnehmer (20) verbunden ist, daß Steuerteil und
Mitnehmer gleichsinnig verschwenkbar sind.
2. Schleppförderanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Nockenbahn
(58,76) vorgesehen ist, die durch Eingreifen mit dem Nockenstößel (54, 55) die Gelenkhebelverbindung
(34, 35, 37, 38) blockiert und das Steuerteil (32) an einem Verschwenken hindert.
3. Schleppförderanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenbahn (76) sich in
einer Übergabezone (88) befindet, und daß das Steuerteill (32) als Hilfsmitnehmer für die Übergabe
eines Trägers (16) wirkt.
4. Schleppförderanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der waagerechte
Arm (38) des Steuerteils (32) über ein einziges angelenktes Verbindungsstück (34) mit dem Mitnehmer
(20) gelenkig verbunden ist.
5. Schleppförderanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Nockenstößel
(54, 55) an dem Gelenk (37), das den waagerechten Arm (38) des Steuerteils (32) mit dem
Verbindungsstück (34) verbindet, angeordnet und als Abtastrolle ausgebildet ist.
6. Schleppförderanlage nach einem der Ansprüche
1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß Steuerteil (32) und Mitnehmer (20) an einer gemeinsamen Halterung
(2(i) gelagert sind, die ein Langloch (49) aufweist, in dem das Gelenk (37), das den
waagerechten Arm (38) des Steuerteils (32) mit dem Verbindungsstück (34) verbindet, geführt ist und das
die Schwenkbewegung von Steuerteil und Mitnehmer nach unten und oben begrenzt.
7. Schleppförderanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine
Nockenbahn (58,76) schwenkbar angeordnet ist, um den Nockenstößel (54, 55) wahlweise zu betätigen
oder passieren zu lassen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742418249 DE2418249B2 (de) | 1974-04-13 | 1974-04-13 | Schleppfoerderanlage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742418249 DE2418249B2 (de) | 1974-04-13 | 1974-04-13 | Schleppfoerderanlage |
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Cited By (2)
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Families Citing this family (8)
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| DE2650031C2 (de) * | 1976-10-30 | 1978-12-21 | J. Sandt Ag, 6780 Pirmasens | An- und Abkupplungsvorrichtung für Schleppkreisförderer |
| DE3713264A1 (de) * | 1987-04-18 | 1988-11-03 | Truetzschler & Co | Vorrichtung zum transport von spinnkannen mit einem umlaufenden foerderelement |
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| US4960201A (en) * | 1988-08-10 | 1990-10-02 | Automated Systems, Inc. | Automatic dump actuator conveyor system |
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| DE102016125835B4 (de) * | 2016-12-29 | 2019-10-10 | Strothmann Machines & Handling GmbH | Antriebsvorrichtung zur Beförderung wenigstens eines Wagens entlang einer Förderbahn |
-
1974
- 1974-04-13 DE DE19742418249 patent/DE2418249B2/de active Pending
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3244698A1 (de) * | 1981-12-17 | 1983-06-30 | Hauni-Werke Körber & Co KG, 2050 Hamburg | Anordnung zum bereitstellen und transportieren von behaeltern fuer stabfoermige artikel der tabakverarbeitenden industrie |
| DE10124131A1 (de) * | 2001-05-17 | 2002-11-28 | Winklhofer & Soehne Gmbh | Fördersystem |
| US6669011B2 (en) | 2001-05-17 | 2003-12-30 | Joh. Winklhofer & Sohne Gmbh Und Co. Kg | Conveying system |
Also Published As
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| DE2418249A1 (de) | 1975-10-23 |
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