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DE2415991B2 - Fadenspannvorrichtung - Google Patents

Fadenspannvorrichtung

Info

Publication number
DE2415991B2
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DE
Germany
Prior art keywords
thread
shaft
eccentric
plate
attached
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE2415991A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2415991C3 (de
DE2415991A1 (de
Inventor
Nerino Mailand Marforio (Italien)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Virginio Rimoldi and Co SpA
Original Assignee
Virginio Rimoldi and Co SpA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Virginio Rimoldi and Co SpA filed Critical Virginio Rimoldi and Co SpA
Publication of DE2415991A1 publication Critical patent/DE2415991A1/de
Publication of DE2415991B2 publication Critical patent/DE2415991B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2415991C3 publication Critical patent/DE2415991C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B63/00Devices associated with the loop-taker thread, e.g. for tensioning

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

Bei der im Oberbegriff des Patentanspruchs beschriebenen, aus der DE-OS 2013 581 bekannten Fadenspannvorrichtung ändern sich der Zeitpunkt, zu dem der Abzug des Unterfadens vom Greifer der Nähmaschine einsetzt, sowie die Lage des Exzenters zu diesem Zeitpunkt, so daß es zu heftigen Bewegungen des Unterfadens kommen kann, weil die für die Aufnahme des Fadens zur Verfügung stehende Zeit häufig sehr kurz ist. Hierdurch kann es zu Fadenbrüchen und, auf die Dauer, zu Beschädigungen der Teile der Nähmaschine kommen.
Der im Anspruch angegebenen Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Fadenspannvorrichtung zu schaffen, bei der der Zeitpunkt der Fadenaufnahme und die Stellung des Exzenters in diesem Zeitpunkt unabhängig von der Tiefe, mit der der Exzenter in den Schlitz der Platte ragt, stets gleich bleibt.
Bei diesem Aufbau ist unabhängig von der Eintauchtiefe des Exzenters in den Schlitz die zum Fadenabzug zur Verfügung stehende Zeit stets gleich und ausreichend lang, so daß Fadenbrüche kaum mehr auftreten.
Anhand der F i g. 1 bis 4 wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung erläutert Es zeigt
F i g. 1 eine Draufsicht auf einen Ausschnitt aus dem Unterteil einer Nähmaschine,
Fig.2, 3 und 4 eine perspektivische Ansicht der Fadenspannvorrichtung in drei verschiedenen Arbeitsstellungen.
Bei der für die nähere Erläuterung des Erfindungsgegenstandes gewählten Nähmaschine handelt es sich um eine herkömmliche Ausführung, die gemäß Fig. 1 ein Unterteil 1 enthält, in welchem in Längsrichtung eine Welle 2 angeordnet ist, die mit der Hauptwelle der Maschine fluchtet Im Unterteil 1 befindet sich ein an einem Halter 4 befestigter Greifer 3, der eine fast ellipsenbahnförmige Bewegung beschreibt. Diese ergibt sich aus der im wesentlichen parallel zur Achse der Welle 2 verlaufenden Bewegung zum Ergreifen und Loslassen des Nähfadens und aus der quer dazu, das heißt parallel zur Arbeitsrichtung verlaufenden Bewegung. Die erste, im wesentlichen parallel zur Achse der Welle 2 verlaufende Bewegung wird über nicht dargestellte Getriebeelemente von der Welle 2 auf eine Zugstange 5 übertragen, die dadurch eine hin- und hergehende Horizontalbewegung vollzieht Die Zugstange 5 ist auf bekannte Art und Weise an einen an den Halter 4 des Greifers 5 befestigten Zapfen 6 angelenkt Die zweite, ebenfalls parallel zur Arbeitsrichtung verlaufende Bewegung wird gleichfalls über bekannte Getriebeelemente von der Welle 2 abgegriffen. Diese Getriebeelemente enthalten einen nicht dargestellten
ίο Exzenter, mit dem eine Kurbelstange 7 in Eingriff steht die mit ihrem freien Ende an einen Arm 8 angelenkt ist der auf die Welle 9 des Greifers 5 aufgezogen ist Daran ist eine Muffe 10 befestigt an deren Unterseite ein senkrecht zur Wellenachse 9 angeordneter Zapfen 11 vorgesehen ist Am Zapfen 11 ist der Halter 4 mit dem Greifer 3 angebracht Im Unterteil 1 der Nähmaschine ' befinden sich ebenfalls die bekannten unteren Transporteinrichtungen mi,t dem Mehrfachgreifer 12, der an einem Halter 13 befestigt ist Dieser ist wiederum mit einem Ende 14 zwischen zwei parallelen Armen IS angelenkt die an der oszillierenden Transporteurwelle 16 befestigt sind.
Gemäß den F i g. 1 bis 4 besteht die Fadenspannvorrichtung 17 zum Spannen des Unterfadens 18 des Greifers 3 aus einem Exzenter 19, der sich aus zwei Kurvenscheiben 20 gleicher Formgebung zusammensetzt, die in einem gewissen Abstand voneinander an einer Nabe 21 (Fig.2 und 3) befestigt sind, die über Schraubin 22 an der Hauptwelle 2 angebracht ist Außer dem Exzenter 19 enthält die Fadenspannvorrichtung 17 noch einen Winkelhalter 23, der oberhalb der Welle 2 starr mit der Fläche 24 oben an der Trennwand 25 im Maschinenunterteil 1 befestigt ist. Für die Befestigung des Halters 23 an der Fläche 24 sind zwei Schrauben 26 vorgesehen, die durch zwei entsprechende Langlöcher 27 seitlich an der an dieser Fläche 24 anliegenden Halterung hindurchgeführt sind. Die Trennwand 25 dient als senkrechte Richtfläche für den an der Fläche 24 anliegenden Halter 23. In die andere Seite des Halters 23 sind eine Bohrung zur Aufnahme einer Zapfenschraube und ein Langloch 29 (F i g. 4) eingebracht, in welches eine Schraube 30 eingesetzt ist Sowohl die als Schwenkachse 28 dienende Zapfenschraube als auch die Schraube 30 sind in eine Platte 31 oberhalb der Hauptwelle 2 eingeschraubt. Die Achse der Zapfenschraube liegt parallel zur Welle 2, und beide liegen in einer senkrechten Ebene übereinander. Die Platte 31 ist mit einem Schlitz 32 versehen, durch den der Exzenter 19 hindurchragt. Auf der Platte 31 ist ein erster Fadenführer 33 befestigt, welcher den Faden 18 zu einem ersten Scheiben-Fadenspanner 34 führt Weitere zwei Fadenführer 35 bzw. 36 sind an den einander gegenüberliegenden Seiten des Schlitzes 32 angeordnet. Jeder der beiden Fadenführer 35 und 36 ist mit einer Schraube 37 an der Platte 31 befestigt. Die Schrauben sind durch einen Schlitz 38 hindurchgeführt so daß die Lage der Fadenführer 35, 36 gegenüber der Achse des Exzenters 19 eingestellt werden kann. Auf der Platte 31 sind über dem Schlitz 32 weiterhin zwei parallele, jewei Is mit 39 und 40 bezeichnete Arme vorhanden, die genau zwischen den beiden Scheiben 20 zum Eingriff kommen und über welche der von den Fadenführern 35 und 36 kommende Faden 18 läuft.
Anhand der F i g. 2 bis 4 wird nunmehr die
Arbeitsweise der Fadenspannvorrichtung 17 während der Fadenabzugsphase beschrieben, das heißt, wenn der Greifer mit der Rücklaufbewegung von links nach rechts beginnt und dabei den Fadenüberschuß einholt.
Zunächst tritt der Exzenter 19 mit dem Unterfaden 18 in Berührung, der zwischen den beiden Fadenführern 35 und 36 (F i g. 2) gespannt ist und beginnt dann einen Zug auf den Unterfaden 18 auszuüben, der durch den Zwischenraum zwischen den beiden parallelen Armen 39 und 40 (F i g. 3) hindurchgezogen wird. Nachdem der Fadenüberschuß vom Greifer aufgenommen worden ist, wird der übrige Faden 18 von einer nicht dargestellten Spule abgezogen. Der Fadenabzug wird nach einer teilweisen Drehung des Exzenters 19 unterbrochen. Die Abzugszeit hängt dabei einmal vom Profil des Exzenters 19 und zum andern von der Relativstellung der beiden Fadenführer 35 und 36 sowie der beiden parallelen Arme 39 und 40 gegenüber dem Exzenter 19 ab. Um je nach Nadelzahl und Nadelabstand einen größeren is Fadenabzug zu erzielen, ohne eine zeitliche Verschiebung des Zeitpunkts zu bewirken, bei dem der Fadenabzug einsetzt und ohne daß ein Auswechseln des Exzenters 19 erforderlich ist, braucht nur die Schraube 30 gelockert und die Platte 31 nach unten um die Schwenkachse 28 verdreht zu werden. Die Platte 31 wird danach wieder am Haker 23 befestigt, indem die Schraube 30, wie aus Fig.4 hervorgeht, in der gewünschten Lage im Langloch 29 festgeklemmt wird. Durch eine Drehung der Platte 31 nach unten wird der Zeitraum verlängert, während dessen der Exzenter 19 mit dem Faden 18 in Verbindung bleibt Demzufolge wird eine entsprechend größere Fadenmenge abgezogen, ohne daß eine zeitliche Verschiebung des Zeitpunkts erfolgt bei dem der Fadenabzug einsetzt Dies wird dadurch erzielt daß beim Drehen der Platte
31 keine wesentliche Veränderung der Anordnung der Fadenführer 35 und 36 stattfindet, die auf die Achse der Stiftschraube 28 ausgerichtet bleiben.
Beim Drehen der Platte 31 wird der aus dem Schlitz
32 herausragende Exzenterabschnitt vergrößert, weshzib ein entsprechend längerer Fadenabschnitt zwischen den beiden parallelen Armen 39 und 40 hindurchläuft
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

1 Patentanspruch:
Fadenspannvorrichtung zur Aufnahme einer Länge des Unterfadens bei Nähmaschinen, mit einer drehbar gelagerten Welle, mit einem auf der Welle befestigten und mit ihr drehbaren Exzenter, mit einer an einem Halter befestigten Platte, die im wesentlichen parallel zur Welle verläuft und mit einem Schlitz versehen ist, durch den ein Teil des Profils des Exzenters ragt, und mit auf der Platte befestigten Fadenführern, die den Unterfaden so Ober den Schlitz führen, daß davon eine Länge durch Zusammenwirken mit dem Exzenter bei Drehen der Welle aufgenommen wird, wobei die Platte innerhalb bestimmter Grenzen um eine Schwenkachse bewegbar am Halter befestigt ist, so daß die Tiefe, mit der der Exzenter durch den Schlitz ragt, und damit die bei jeder Drehung der Welle aufg;nommene Länge des Unterfadens veränderbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (28) der Platte (31) in einer vertikalen Ebene parallel über der Welle (2) angeordnet ist.
DE2415991A 1973-04-13 1974-04-02 Fadenspannvorrichtung Expired DE2415991C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IT22983/73A IT983842B (it) 1973-04-13 1973-04-13 Dispositivo tirafilo a camma per il filo del crochet di una macchi na per cucire

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2415991A1 DE2415991A1 (de) 1974-10-24
DE2415991B2 true DE2415991B2 (de) 1979-12-06
DE2415991C3 DE2415991C3 (de) 1980-08-07

Family

ID=11202555

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2415991A Expired DE2415991C3 (de) 1973-04-13 1974-04-02 Fadenspannvorrichtung

Country Status (6)

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US (1) US3903821A (de)
JP (1) JPS5525879B2 (de)
DE (1) DE2415991C3 (de)
ES (1) ES425267A1 (de)
GB (1) GB1455633A (de)
IT (1) IT983842B (de)

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IT983842B (it) 1974-11-11
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GB1455633A (en) 1976-11-17
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