DE2415205B2 - Verfahren zum Brikettieren von Metallspänen, Metallpellets und Metallpulvern auf Walzenpressen - Google Patents
Verfahren zum Brikettieren von Metallspänen, Metallpellets und Metallpulvern auf WalzenpressenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Brikettieren
von Metallspänen, Metallpellets und Metallpulvern auf Walzenpressen mit zwei Walzen, die auf ihrem Umfang
mit schachbrettartig angeordneten Formmulden mit einer im wesentlichen viereckigen Basisfläche versehen
sind, denen jeweils ebene Flächen zwischengeschaltet sind und auf der Gegenwalze gegenüberliegen, wobei
der aus den Walzen ausgetretene Formstrang durch Ausüben von Seitenkräften auf ihn in Einzelbriketts
unterteilt wird.
Unter Metallspänen sind hier im wesentlichen solche zu verstehen (d. h. kurze oder zerkleinerte Späne) wie
sie bisher schon in Walzenpressen brikettiert worden sind.
Bei einer bekannten Walzenpresse zum Verpressen von Metallpulvern sind die Formmulden jeweils so
ausgebildet, daß die einzelnen Briketts innerhalb des Formstranges eine positive Überdeckung erhalten.
Durch diese positive Uberdeckung soll eine Stegbildung vermieden werden und das zu brikettierende Material
im Überdeckungsbereich im wesentlichen die gleiche Festigkeit erhalten wie im übrigen Brikett. Für das
Zerteilen des Formstranges in Einzelbriketts werden hierbei übliche Strangbrecher vorgeschlagen (US-PS
93 378).
Es sind weiter Walzenpressen zum Brikettieren von
Metallen in Form von Pulvern oder Spänen bekannt, bei denen Formmulden mit einer im wesentlichen viereckigen Basis, denen jeweils ebene Flächen auf der
Gegenwalze gegenüberliegen, in umlaufenden Reihen angeordnet sind, wobei die Formmulden in benachbarten Reihen jeweils entgegengesetzt gerichtet sind In
dem mit diesen Walzen gebildeten Formstrang sind zwischen den kuppelartigen Erhöhungen jeweils in der
Mittelebene des Formstranges Stege vorgesehen. Zum Zerteilen des mit einer solchen Walze gebildeten
Formstranges ist unterhalb des Walzenspaltes in der Bahn des Formstranges eine Vorrichtung vorgesehen,
die für jede Reihe eine Auflauffläche hat, wobei die Auflaufflächen am Einlaufende scherenartig geöffnet
sind und Knickstellen aufweisen, durch die auf die einzelnen Briketts einer Reihe Biegekräfte eingeleitet
werden, durch die die Einzelbriketts jeweils im Bereich der Stege abgebrochen werden sollen (US-PS
36 77 683).
Es ist weiter eine Walzenpresse zum Brikettieren von Metallen in Form von Pulvern oder Spänen bekannt, bei
der die Briketts zur Mittelebene, in der die Verbindungsstege liegen, symmetrisch ausgebildet sind. Zum
Zerteilen ist hier unterhalb des Walzenspaltes eine Führungsbahn vorgesehen, mit der der Formstrang um
90° gegen eine der Preßwalzen umgelenkt wird, durch die dann aus dem abgelenkten Strang die Briketts vom
Strang abgebrochen werden sollen (US-PS 37 13 763).
Bei der Brikettierung von Metallspänen erstrecken sich auch bei vorhergehender Zerkleinerung der Späne
unvermeidlich jeweils Metallspäne von einem Brikett in das benachbarte Brikett. Formstränge aus Metallspänen
lassen sich daher nicht immer in befriedigender Weise durch die bekannten Mittel zerteilen, mit denen der
Formstrang gebogen, angestoßen oder abgelenkt wird.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zum Brikettieren von Metallspänen usw. so auszugestalten,
daß es möglich ist, den sich dabei ergebenden Formstrang sicher in Einzelbriketts zu zerteilen.
Diese Aufgabe wird ausgehend von dem eingangs beschriebenen Verfahren dadurch gelöst, daß ein
Formstrang hergestellt wird, in dessen Mittelebene zwischen den Basisflächen der durch die Formmulden
gebildeten kuppelartigen Erhöhungen Stege ausgebil det sind und in dem die Höhe der Erhöhungen über den
angrenzenden Stegflächen größer ist als die Stegdicke, und daß der Formstrang durch im wesentlichen
senkrecht zur Stegebene auf die kuppelartigen Erhöhungen ausgeübten Druck in Einielbriketts zerteilt
wird.
Eine Verbesserung durch den Anmeldungsgegenstand ist auch und gerade für zähe (biegeunempfindliche)
Stahlspäne vorstellbar, weil die erfindungsgemäße Einwirkung senkrecht zum Strang, d. h. als reine
Querkraft, in Verbindung mit der besonderen Brikettform zu einer intensiveren lokalen Trennbeanspruchung
führt (mit großem Trennweg) als das beim bloßen Biegen um einen relativ großen Radius bisher der Fall
war.
Zweckmäßige Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Verfahrens sind in den Unteransprüchen herausgestellt.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht und im Nachstehenden im einzelnen
anhand der Zeichnung beschrieben.
F i g. 1 zeigt einen Mv.chmtl eines Briketts; anges.
wie er bei dem erfindungsgemäßen Verfahren anfallt.
I i g. 2 zeigt einen Schnitt längs der Linie H-Il und
F i g. 3 einen Schnitt längs der Linie III III in F ι g. I.
F i g. 4 und 5 zeigen Schnitte ähnlich den Schnitten nach den F i g. 2 und 3, jedoch mit einer größeren
Stegbreite.
Fig.6 zeigt Abwicklungen der Walzenmantel der
beiden zusammenwirkenden Walzen einer Walzenbri- s kettpresse.
F i g. 7 zeigt schematisch das Vereinzeln der Briketts aus einem Brikettstrang durch im wesentlichen senkrecht
zur Strangebene ausgeübten Druck.
F i g. 8 zeigt die vereinzelten Briketts, nachdem D-uck ι ο
ausgeübt worden ist
F i g. 9 zeigt schematisch eine Anlage zum Brikettieren von Metallspänen nach dem erfindungsgemäßen
Verfahren.
Fig. 10 zeigt eine Abwandlung der Anlage nach
Fig. 9.
F i g. 11 zeigt einen Ausschnitt einer Anlage in einer
weiteren Abwandlung.
Der in F i g. 1 dargestellte Brikettstrang 2 weist eine Breite B auf, die durch die Breite der für die Herstellung
verwendeten Walzen einer Brikettwa/zenpresse bestimmt ist. Die sich senkrecht zur Breite erstreckende
Länge des Brikettstranges ist willkürlich und durch das unvermeidliche Abreißen des Stranges beim Brikettieren
auf der Brikettwalzenpresse bestimmt.
Der in der Zeichnung dargestellte Brikettstrang weist in der Breite nebeneinanderliegend fünf Forrnbriketts
auf, die in Längs- und Querrichtung des Stranges 2 jeweils abwechselnd aus der einen und der anderen
Seite des Stranges hervortreten. In Draufsicht auf den «>
Brikettstrang erscheinen damit schachbrettartig angeordnet aus dem Strang vorstehende Brikettformen 4
und dazwischen ebene Rächen 6, unter denen sich jeweils entsprechende Brikettformen zur anderen Seite
des Brikettstranges hin erstrecken. Die Basis der r. Brikettformen 4 ist vorzugsweise viereckig, insbesondere
quadratisch. Auf diese Weise werden zwischen den einzelnen Brikettformen 4 jeweils Stege 8 ausgebildet,
deren Breite b über den Umfang der einzelnen Forrnbriketts 4 annähernd gleich ist. Für den Betrachter
des Brikettstranges stellt sich dieser als Platte dar, auf der schachbrettartig kuppeiförmige Erhöhungen vorgesehen
sind. Funktionell sind es hier jedoch Einzelbriketts mit einer ebenen Basisfläche 6, die sich über den Anteil h
in ihrer Höhe H überschneiden. Die Verbindungsteile -tr>
zwischen den einzelnen sich einander entgegen erstreckenden Einzelbriketts 4 hat damit die Höhe h mit
einem Querschnitt entsprechend der Höhe h multipliziert mit dem Umfang der Basislinie der einzelnen
Formbriketts 4. Die Maße b, h und Hsind abhängig von «
den jeweils zu brikettierenden Spänen. In Fig.4 und 5
sind Schnitte entsprechend den Fig.2 und 3 mit einer
wesentlich größeren Stegbreite 6'dargestellt.
Die Überdeckungshöhe h, die sich, wie weiter unten
zu beschreiben, beim Herstellen des Brikettstranges r>r>
durch den an der Walzenpresse eingestellten Mindestabstand der Walzen vorgegeben ist, sollte so gewählt
werden, daß beim weiter unten zu beschreibenden Vereinzeln der Briketts aufgebrachten Druckkräfte
ausreichen, um ein Trennen über den Umfang der fco Formbrikeits sicherzustellen. In der Praxis sollte die
Überdeckung h kleiner sein als die Höhe, mit der die einzelnen Briketts sich gegenüber den benachbarten
ebenen I lachen aus dem Strang erheben, also kleiner als
■' (7/ — h). l-'ür die Praxis vorgesehen ist ein Maß h = ■>
>>> bis 10 mm und H — h = 15 bis 25 mm, jeweils abhangig
Min dem beireffenden Material.
In 1 1 g. h sind du Abwicklungen der Walzenmantel
10, 12 zweier Walzen dargestellt, die in einer Brikettwalzenpresse zusammenwirken. Entsprechend
der Ausbildung des oben beschriebenen Brikettstranges sind auf den Walzenmänteln nebeneinander jeweils
5 Reihen A bis E bzw. A' bis E' von Formmulden 14 vorgesehen und zwar in einer solchen Anordnung, daß
sich jeweils in den nebeneinander liegenden Reihen und den Reihen auf dem Umfang jeweils eine Formmuide 14
mit einer zylindrischen Walzenfläche 16 abwechselt Auf diese Weise sind die Formmulden in schachbrettartiger
Anordnung mit zylindrischen Walzenflächen abwechselnd in den Walzenmantel eingesenkt Wie in F1 g. 6
dargestellt, sind die Walzen in der Walzenpresse dabei auf ihrem Umfang gegeneinander um jeweils eine
Formmuldenteilung versetzt, so daß im Betrieb jeweils einer Formmulde 14 auf dem Umfang der einen Walze
eine ebene Zylinderfläche auf der Oberfläche der anderen Walze gegenüberliegt
Zum Vereinzeln der Briketts aus dem Brikettstrang wird auf die Briketts senkrecht zur Ebene des
Brikettstranges Druck ausgeübt, und zwar vorzugsweise schlagartiger Druck. Die dabei auftretende Wirkung ist
in den F i g. 7 und 8 schematisch dargestellt Der Brikettstrang 2 liegt zwischen zwei ebenen Flächen 18
und 20, von denen hier die Fläche 20 Teil einer senkrecht bewegbaren Platte ist. Durch Ausübung von Druck auf
die Platte mit der Oberfläche 20 werden die einzelnen Formbrikttts des Brikettstranges relativ zueinander
senkrecht zur Ebene der Stege bewegt. Dabei wird die Verbindung zwischen den einzelnen Briketts im Bereich
der Stege über den Umfang der Basis der Briketts getrennt. Der für die Trennung zur Verfügung stehende
Hub beträgt dabei H — h. Dieser Hub läßt sich bei den
oben angegebenen Abmessungen für den Brikettstrang so bemessen, daß eine sichere Trennung erreichbar ist.
Die vereinzelten Briketts am Ende des Hubes der Platte mit der Oberfläche 20 sind in F i g. 8 veranschaulicht
Eine Anlage zur Herstellung eines Brikettstranges und zum Vereinzeln der Briketts ist in F i g. 9 dargestellt.
Die, soweit notwendig, in bekannter Weise vorher zerkleinerten Späne werden hier in einen Drehtrommelofen
22 eingeführt, in dem sie erhitzt und vorzugsweise geglüht werden. Bei dieser Erhitzung bzw. beim Glühen
werden die Späne von Bearbeitungsrückständen, insbesondere Ölrückständen, befreit. Aus dem Drehtrommelofen
22 gelangen die Späne dann kontinuierlich über ein Fördermittel 24 in die Aufgabe einer
Vorpreßschnecke 26, die über dem Walzeneinzugsspalt einer Walzenbrikettpresse 28 angeordnet ist, deren
Walzen auf ihrem Umfang in der in F i g. 6 dargestellten Weise mit Formmulden versehen sind. In der Vorpreßschnecke
26 werden die Metallspäne zwangsgefördeirt und gleichzeitig in ihrem Schüttvolumen verringert. Die
Walzen der Walzenbrikettpresse 28 sind auf einen vorbestimmten Mindestabstand eingestellt, der der
Überdeckungshöhe h der Briketts im Brikettstrang entspricht. Der in der Walzenbrikettpresse 28 erzeugte
Brikettstrang wird über ein Fördermittel 30, beispielsweise ein Plattenförderband einer mit glatten Walzen
versehenen Walzenpresse 32 zugeführt. Die Walzen dieser Glattwalzenpresse 32 sind wiederum auf einen
Mindestabstand entsprechend der Überdeckung h abgestellt, um sicherzustellen, daß die Einzelbriketts in
der oben unter Bezug auf F i g. 7 bis 8 beschriebenen W'ise aus dem Brikettstrang vereinzelt, die Briketts
selbst aber nicht zusätzlich gestaucht werden. Ks ist allerdings nicht auszuschließen, daß unter Umständen
eine solche Stauchung zur weiteren Verfestigung der
Briketts sogar gewünscht wird. In diesem Fall muß diese
Stauchung dann allerdings mit einem entsprechend höheren Aufwand an Antriebsleistung erkauft werden.
Um mit Sicherheit das Stauen von Brikettstrangabschnitten zu vermeiden, sollte das Förderband 30 eine
höhere Geschwindigkeit haben als die Umfangsgeschwindigkeit der Walzen der Brikettwalzenpresise 28
und die Walzen der Glattwalzenpresse 32 sollten wiederum eine höhere Umfangsgeschwindigkeit haben
als die Fördergeschwindigkeit des Bandes 30. Daneben sollte die Umfangsgeschwindigkeit der Walzen der
Glattwalzenpresse 32 so gewählt werden, daß eine möglichst optimale Druckeinwirkung beim Durchlaufen
des Stranges durch diese Presse erzielt wird. Es wird als zweckmäßig angesehen, wenn die Walzen der Glattwalzenpresse
32 mit einer Umfangsgeschwindigkeit "laufen, die etwa doppelt so hoch ist wie die Umfangsgeschwindigkeit
der Walzen der Brikettwalzenpresse 28.
Die Anlage nach Fig. 10 entspricht im wesentlichen
der Anlage nach F i g. 9. Für gleiche Teile sind daher hier die gleichen Bezugszeichen vorgesehen. Abweichend ist
hier zwischen der Brikettwalzenpresse 28 und der Glattwalzenpresse 32 ein Kühler 34 zwischengeschaltet,
durch den der Brikettstrang hindurchgeführt wird, bevor er in die Glattwalzenpresse 32 gelangt.
In F i g. 11 ist von der Anlage nach F i g. 9 lediglich das
Förderband 30 dargestellt. Von diesem Förderband 30 gelangen die Brikettstränge in eine schnellaufende
Presse 36 mit ebenen PreBplalten 38 und 40, in der der Brikettstrang in der oben unter Bezug auf F i g. 7 und 8
ίο beschriebenen Weise in Einzelbriketts zerlegt wird. Der
Durchgang dieser Presse ist dabei zweckmäßig unter einem Winkel gegen die Waagerechte angeordnet, so
dpß das Gut unter der Schwerkraft durch die Presse hindurchläuft und der Brikettstrang jeweils unter
ιr) Schwerkraft nachrutscht.
Soweit das Verfahren und die Vorrichtung im Vorstehenden in Verbindung mit der Brikettierung von
Metallspänen beschrieben ist, gilt entsprechendes sinngemäß für die Brikettierung von Metallen in Form
von Pellets und Pulvern.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Verfahren zum Brikettieren von Metallspänen, Metallpellets und Metallpulvern auf Walzenpressen
mit zwei Walzen, die auf ihrem Umfang mit schachbrettartig angeordneten Formmulden mit
einer im wesentlichen viereckigen Basisfläche versehen sind, denen jeweils ebene Flächen zwischengeschaltet sind und auf der Gegenwalze
gegenüberliegen, wobei der aus den Walzen ausgetretene Formstrang durch Ausüben von
Seitenkräften auf ihn in Einzelbrike'ts unterteilt wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Formstrang hergestellt wird, in dessen Mittelebene zwischen den Basisflächen der durch die Formmulden gebildeten kuppelartigen Erhöhungen Stege
ausgebildet sind und in dem die Hohe der Erhöhungen über den angrenzenden Stegflächen
größer ist als die Stegdicke, und daß der Formstrang durch im wesentlichen senkrecht zur Stegebene auf
die kuppelartigen Erhöhungen ausgeübten Druck in Einzelbriketts zerteilt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Brikettstrang zum Zerteilen
zwischen Glattwalzen hindurchgeführt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Glattwalzen mit höherer Umfangsgeschwindigkeit angetrieben werden als die Walzen
der Walzenpresse.
4. Verlahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Glattwalzen mit einer Umfangsgeschwindigkeit betrieben werden, die etwa doppelt so
hoch ist wie die Umfangsgeschwindigkeit der Walzen der Walzenpresse.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Brikettstrang zum Zerteilen
zwischen Schlagplatten hindurchgeführt wird.
Priority Applications (5)
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|---|---|---|---|
| DE2415205A DE2415205C3 (de) | 1974-03-29 | 1974-03-29 | Verfahren zum Brikettieren von Metallspänen, Metallpellets und Metallpulvern auf Walzenpressen |
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (3)
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|---|---|---|---|
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