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DE1299483B - Bohr- oder Plandrehkopf - Google Patents

Bohr- oder Plandrehkopf

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Publication number
DE1299483B
DE1299483B DEW37774A DEW0037774A DE1299483B DE 1299483 B DE1299483 B DE 1299483B DE W37774 A DEW37774 A DE W37774A DE W0037774 A DEW0037774 A DE W0037774A DE 1299483 B DE1299483 B DE 1299483B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drilling
ring
gears
facing head
planetary
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW37774A
Other languages
English (en)
Inventor
Wohlhaupter Emil
Wohlhaupter Erwin
Eyring Fritz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Emil Wohlhaupter GmbH and Co KG
Original Assignee
Emil Wohlhaupter GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Emil Wohlhaupter GmbH and Co KG filed Critical Emil Wohlhaupter GmbH and Co KG
Priority to DEW37774A priority Critical patent/DE1299483B/de
Priority to CH1311665A priority patent/CH433911A/de
Priority to BE670621D priority patent/BE670621A/xx
Priority to FR34494A priority patent/FR1457766A/fr
Priority to US495606A priority patent/US3352185A/en
Priority to GB43669/65A priority patent/GB1105067A/en
Priority to ES0318528A priority patent/ES318528A1/es
Publication of DE1299483B publication Critical patent/DE1299483B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B29/00Holders for non-rotary cutting tools; Boring bars or boring heads; Accessories for tool holders
    • B23B29/03Boring heads
    • B23B29/034Boring heads with tools moving radially, e.g. for making chamfers or undercuttings
    • B23B29/03432Boring heads with tools moving radially, e.g. for making chamfers or undercuttings radially adjustable during manufacturing
    • B23B29/03489Adjustment means not specified or not covered by the groups B23B29/03435 - B23B29/03478
    • B23B29/03492Boring and facing heads
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B29/00Holders for non-rotary cutting tools; Boring bars or boring heads; Accessories for tool holders
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    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y10T82/00Turning
    • Y10T82/12Radially moving rotating tool inside bore
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y10T82/00Turning
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    • Y10T82/2529Revolvable cutter heads

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

ist, wobei die Planetenradpaare aus zwei gleichachsig 10 planetenrad drängenden Kraft steht und unter Überdicht benachbart angeordneten und im Augenblick windung dieser Kraft von einem am Schaltring vorgesehenen Betätigungsorgan in die Vereinigungsstellung zurückstellbar und darin festhaltbar ist. Damit wird gewährleistet, daß die Planetenräder stets ent-15 kuppelt sind und die Kupplungen nicht schleifen. Ferner ist Vorsorge getroffen, daß die gewählte Kupplung nicht mehr herausspringt.
Günstig ist, wenn bei axialer Verschiebbarkeit des aus der Blockvereinigung lösbaren Planetenrades die Zahnkränze eingerückt und so mit ihnen in Trieb- 20 einander zugekehrten Stirnflächen der Planetenräder Verbindung gebracht werden kann. Bei einem Typ eines Planetenradblockes als Klauenkupplung ausgesolcher Köpfe laufen die Planetenräder am Ende des
Vorschubs und dem nachfolgenden Ansprechen einer
Rutschkupplung noch so lange unter Überlast, bis
der Auswahl dieses Paares miteinander kuppelbaren, zum Paar vereinigbaren Planetenrädern bestehen, die ihrerseits mit den zugehörigen zentralen Triebkränzen in ständigem Eingriff stehen.
Es sind Bohr- und Plandrehköpfe dieser Art bekannt, bei denen zum Einschalten der Vorschübe ein Planetenradpaar als kompakter Planetenradblock zwar während des Laufes der Maschine in Gegenbildet sind, deren Klauen mit Schrägflanken aneinander anzuliegen kommen.
Eine solche Klauenkupplung mit z. B. dachförmi-
entweder die Maschine abgestellt oder die Planeten- 35 gen Klauen läßt sich bei den vorliegenden geringen
räder unter dieser Überlast seitlich wieder aus dem Zahnkranz herausgeschoben werden. Das Laufen unter Überlast und das seitliche Herausschieben unter Überlast bewirken aber einen baldigen Verschleiß der Verzahnung. Auch bei einem anderen Typ, bei dem das Ein- und Ausrücken der PlanetenradblÖcke in die laufenden Zahnkränze möglich ist, geschieht dies auf Kosten der Lebensdauer der Zähne.
Man hat schon versucht, diesem von dem Einrükken der PlanetenradblÖcke in laufende Zahnkränze herrührenden Übel durch ständigen Eingriff der voneinander getrennten Räder eines Planetenradpaares in ihren beiden zentralen Triebkränzen zu steuern. Deshalb sind bei einem anderen bekannten Bohr-Differenzen der Drehzahlen der Kupplungsteile im Lauf einrücken und kann danach die auftretenden Kräfte sehr gut aufnehmen und nutzt sich kaum ab. Durch die schrägen Flanken jedoch ist es möglich, daß sich die Klauenkupplung selbsttätig entkuppelt, wenn die zu übertragenden Kräfte einen bestimmten Wert überschreiten. Man vermeidet dadurch Zerstörungen im Getriebe.
Zweckmäßig ist, wenn die Verzahnung zwischen den Planetenrädern und den ihnen zugeordneten Zahnkränzen als Schrägverzahnung solcher Neigung ausgebildet ist, die auf die Planetenräder eine in Richtung ihrer Trennung verlauf ende Schiebekraft ausübt, die ausreicht, um die bereits entkuppelten Plane-
und Plandrehkopf zwar die den verschiedenen Schiit- 40 tenräder in getrennter Lage zu halten. Damit wird tenvorschüben entsprechenden einzelnen Planeten- ohne zusätzliche Mittel, wie Federn od. dgl., eine die räder ständig im Eingriff mit den zugehörigen Zahn- Planetenräder trennende Kraft erzeugt, wobei man kränzen. Sie werden jedoch jeweils durch elektro- gleichzeitig bessere Zahnradlauf eigenschaften erreicht, magnetische Kupplungen und zusätzliche Bauteile Förderlich ist, wenn die Planetenräder mindestens
zum betriebsbereiten Paar vereinigt. Diese Teile, ins- 45 einzelner der PlanetenradblÖcke auf einer zur Dreh-
besondere die elektromagnetischen Kupplungen, benötigen einen erheblichen Raum. Kleine und mittlere Plandrehköpfe bzw. solche mit vielen Untersetzungsstufen, d.h. vielen Planetenradpaaren, können nach diesem System nicht gebaut werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Bohr- und Plandrehkopf mit rein mechanischen und dazuhin wenig Raum benötigenden Mitteln zu schaffen, ohne den Vorteil des ständigen Eingriffes zwischen Planetenrädern und zentralen Triebkränzen aufzugeben.
Die Lösung dieses Problems wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß mindestens jeweils eines der Planetenräder der Planetenradpaare in Achsrichtung verschiebbar und mit dem anderen durch unmittelbaren Formschluß zu einem Planetenradblock vereinigbar ist.
Da sich die nicht zum Block vereinigten Planetenräder eines Paares gegeneinander nur mit sehr kleinem Unterschied der Drehzahlen bewegen, treten bei ihrer mechanischen formschlüssigen Vereinigung zu einem Block sehr kleine Kräfte und damit auch nur beherrschbare Abnutzungen auf. Wegen des geringen achse des Kopfes geneigten Achse umlaufen, und das Maß der Neigung am einzelnen Planetenradblock so gewählt ist, daß trotz unterschiedlichem Teilkreisdurchmesser der einzelnen Plantenräder eines PIanetenradblockes und/oder der zugehörigen Innentriebkränze dennoch die beiden Planetenräder in ständigem Eingriff mit dem zugehörigen zentralen Triebkranz stehen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Plan- und Bohrdrehkopfes, in eine Werkzeugmaschinenspindel eingesteckt, geschnitten nach den Linien 1-1 in F i g. 2,
F i g. 2 einen Schnitt längs der Linie 2-2 in F i g. 1 und einen weiteren Teilschnitt in der durch die Linie 2a~2a in Fig. 3 angedeuteten Ebene,
Fig. 3 eine andere Seitenansicht des Kopfes mit Schnitt längs der Linie 3-3 in F i g. 2, wobei der Kopf ein Werkzeug trägt sowie einen Haltestab aufweist, der an ein feststehendes Maschinenteil anschlägt,
F i g. 4 eine Seiten-Teilansicht des Kopfes mit aufgesetztem radial geschnittenem Zusatzring und Betätigungsmechanik,
Fig. 5 einen vergrößerten Ausschnitt des linken mittleren Gebietes der Fig. 1.
Der Hauptkörper 11 des Dreh- und Bohrkopfes weist einen Schaft 11 α auf, der in einer Bohrung der Werkzeugmaschinenspindel 12 befestigbar ist. Auf der dem Schaft 11a abgekehrten Stirnfläche des in seinem unteren Teil mit größerem Durchmesser ausgebildeten, aber mit seitlichen Abflachungen versehenen Hauptkörpers 11 ist eine schwalbenschwanzähn-
räder — dargestellten Weise mit seinem einen Ende in einer Pfanne 50 im Haltering 25 kippbar gehalten. Insgesamt vier solcher Kipphebel 33 sind beim erläuterten Beispiel mit zugehörigen Betätigungsorganen 5 im Haltering 25 vorgesehen. Als solches Betätigungsorgan ist jedem Kipphebel 33 ein parallel zur Bohrkopfdrehachse in einer Bohrung 25 a des Halterings 25 geführter zylindrischer Druckknopf 26 zugeordnet. Jeder Druckknopf 26 weist auf seinem Umfang
liehe Schlittenführung 11 b zu erkennen, in der ein io zwei Schnapprastenpfannen 26 a und 26 b auf, von Querschlitten 13 mit seinem schwalbenschwanzähn- denen in Fig. 2 die Schnapprastenpfanne 26 α zu liehen Ansatz 13 α geführt ist. sehen ist, in die eine durch eine Feder 29 belastete
Ein zu einem Querschlittengetriebe gehöriges Rit- und in einer die Druckknopfführungsbohrung 25 e zel 15 kämmt mit einem Innenzahnring 16 a eines kreuzende Bohrung 30 axial verschieblich gelagerte Skalenrings 16, der sich zentral zum Hauptkörper 11 15 Kugel 34 einrasten kann, wenn der Druckknopf 26 in drehen kann und einen Außenzahnkranz 16 b auf- seine eingedrückte Stellung gebracht worden ist. In die weist, mit dem ein Planetenrad 18 kämmt, das auf Schnapprastenpfanne 26 a kann ein den Knopf 26 in einer Achse 20 drehbar gelagert ist. Auf der gleichen einer in den Pfannengrund mündenden Bohrung 26 b Achse 20 ist ebenfalls drehbar gelagert ein zweites durchquerender längsverschiebbarer Stift 74 entgegen Planetenrad 19, das mit einem Zahnring 22 kämmt, 20 der Wirkung der Feder 29 eingedrückt werden, der der unverdrehbar und durch einen Stift 23 gesichert durch einen in der Bohrung 30 mit einer Verdickung auf dem Hauptkörper 11 gehalten ist (Fig. 1 und 5). 75a geführten Knopf 75 erreichbar und auch in einer An den einander zugekehrten Stirnseiten tragen die Bohrung 35 a eines Kappenringes 35 geführt ist. Die Planetenräder 18 und 19 Klauenkupplungshälften Druckknöpfe 75 ragen über den Umfang der Kappe 18 b bzw. 19 b. Die Planetenräder 18 und 19 können 25 35 hinaus, so daß man sie bei umlaufendem Kopf einen Planetenradblock bilden. Im Ausführungsbei- eindrücken und damit die Verrastung eines gedrückspiel sind drei solcher, verschiedene Übersetzungen ten Druckknopfs 26 lösen kann, aufweisender Plantenradblöcke vorgesehen. Dieser Kappenring überfängt den Haltering 25
Die Zähne 22 a des Zahnringes 22 sind langer als samt den drei Einsätzen 27 und den vier Kipphebeln die Zähne 19 a des zweiten Planetenrades 19, so daß 30 33, läßt die vier Druckknöpfe 26 durch die Bohrandie Zähne auch nicht teilweise außer Eingriff korn- gen 25 e nach oben durchtreten und ist mit dem Haltemen, wenn das Planetenrad 19 um einen bestimmten ring 25 durch einen weiter unten erläuterten Steck-Betrag axial verschoben wird. Die Zähne 19 a und stift 43 a fest. Der Haltering 25 ist ferner am Schaft 22 a sowie die Zähne 18 a des ersten Planetenrades 11a durch einen Ring 37 axial gesichert, der durch
18 und die Zähne 16b sind jeweils schräg verzahnt, 35 einen Stift 39 unverdrehbar am Hauptkörper 11 ged. h., die Zahnlängsrichtung ist zur Richtung der halten ist und sich seinerseits an einem Sicherungs-Drehachse schräg geneigt. Die Schräglage hat bei die- ring 41 axial abstützt.
sen beiden Verzahnungen unterschiedliche Richtung, Das Anhalten des Halteringes 25 gegenüber dem
und zwar derart, daß der bei solchen Schrägverzah- umlaufenden Hauptkörper 11 kann von Hand oder nungen auftretende Axialschub das Planetenrad 18 40 durch einen Haltestab 43 erfolgen, der mit seinem nach unten und das Planetenrad 19 nach oben abgesetzten Ende 43 a in eine den Kappenring 35 drängt, so daß ihre Klauenkupplungshälften 18 b bzw. durchquerende und im Haltering 25 fortgesetzte Sack-
19 b ohne besondere Gegenkräfte nicht in Eingriff bohrung 45 eingesteckt werden kann und mit seinem miteinander kommen. Die Achse 20 ist an ihrem freien Ende einen Anschlag an einem feststehenden einen Ende in einer Bohrung 25a eines festhaltbaren 45 Teil 46 der Werkzeugmaschine findet (Fig. 3). Halteringes 25 (Schaltring) gehalten, der zentral auf Zur willkürlichen Verbindung des Skalenringes 16 dem Hauptkörper 11 drehbar ist. Das andere Achsen- mit dem Haltering 25 dient ein einem der vier Druckende ist als Vierkant 20a ausgebildet und in einer knöpfe 26 zugeordneter Haltebolzen 48, der eine Vierkantausnehmung 27 a eines Lagereinsatzes 27 Ringnut 48 a und ein kegelig angespitztes Ende 48 b gehalten, der die Achse 20 gegen Verdrehen sichert. 50 trägt und in einer entsprechenden Bohrung 25/ des Der Lagereinsatz 27 wiederum ist in eine Ausneh- Halteringes 25 geführt ist. Mit dem kegeligen Endmung 25 c der oberen Stirnseite des Halteringes 25 stück 48 b kann der Haltebolzen 48 in eine kegelige eingesetzt und dort durch einen in einen Schlitz 25 g Sackbohrung 16 c des Skalenringes 16 eintauchen, desselben eingreifenden Stift 29 drehgesichert. Im Die dazu notwendige Verschiebekraft wird durch Lagereinsatz 27 ist eine Ausnehmung 27 b vorgesehen, 55 einen der vier mit ihrem einen Ende in der Pfanne 50 deren Boden 27 c drei Durchbohrungen 27 ca auf- am Haltering 25 kippbaren Hebel 33 aufgebracht, weist, die von der geometrischen Achse der Vierkant- der mit seinem kippunktfernen Ende 33 a in eine ausnehmung 27 a gleichen Abstand haben. Die Durch- Aussparung 26 c eines der vier Druckknöpfe 26 bohrungen 27 ca führen drei Stifte 28. Sie sind mit greift. Von den herausragenden Druckknöpfen 26 ist einem Ende fest mit einem zwischen den Lagereinsatz 60 derjenige besonders gekennzeichnet, der den Halte-27 und das Planetenrad 29 geschalteten Druckring 31 bolzen 48 betätigt (Eilrücklaufknopf).
In F i g. 4 ist auf den Knopf ein Zusatzring 62 aufgestülpt, der einen pneumatischen bzw. hydraulischen
oder elektromagnetischen Betätigungsmechanismus
65 64 bzw. 76 für die vier Druckknöpfe 26 besitzt. Beim
hydraulischen Betätigungsmechanismus ist in den vier
Bohrungen 62 a jeweils ein Kolben 64 mit Kolbenstange 64 a verschiebbar geführt.
verbunden, der auf der Achse 20 axial verschieblich ist. Auf dem freien Ende der Stifte 28 liegt eine oben kegelige Scheibe 32 auf, deren Durchmesser etwas kleiner als der der Ausnehmung 27 b ist.
Auf der Scheibe 32 liegt ein flacher Kipphebel 33 auf. Dieser ist in einer in F i g. 3 — jedoch nicht im Zusammenhang mit der Beeinflussung der Planeten-
5 6
Deren freies, aus der Oberseite des Ringes 62 her- Kugel 34 entgegen bzw. unter der Wirkung der Feder ausragendes Ende steht in Wirkungsverbindung mit 29 aus der Schnapprastenpfanne 26b aus und in die dem einen Ende 66 α eines am Ring 62 gelagerten Schnapprastenpfanne 26 a und verhindert so, daß die doppelarmigen Schwenkhebels 66, dessen anderes Klauenkupplungen 18 b und 19 & sich bei normaler Ende 66 b auf einen der vier Druckknöpfe 26 drük- 5 Belastung wiedßi entkuppeln. Die Kraft, mit der sie ken kann. in Kupplung ^(halten werden, ist dabei wesentlich
Natürlich können die Druckknöpfe 26 auch rein größer als dix? entkuppelnde Kraft, die im Betrieb mechanisch oder ähnlich betätigt werden, wobei der durch die Schrägverzahnung hervorgerufen wird. Zusatzring 62 andere Formen annehmen oder auch Nunmehr bewegt sich der Skalenring 16 relativ
ganz wegfallen kann. Auch die Knöpfe 75 können in io zum Zahnring 22 mit einer Geschwindigkeit, die nicht näher erläuterter, aber analoger Weise mecha- durch die Übersetzung Zahnring 22 — Planetenrad nisch, hydraulisch, pneumatisch, elektromagnetisch 19 — Planetenrad 18 — Zahnkranz 16 & gegeben ist. oder ähnlich betätigt werden. Da die Planetenräder 18 und 19 im entkuppelten Zu-
Der Bohr- und Plandrehkopf nach dem Ausfüh- stand einen verhältnismäßig kleinen Drehzahlunterrungsbeispiel ist für drei verschieden mögliche Vor- 15 schied haben, erfolgte der Kupplungsvorgang ohne Schubgeschwindigkeiten und einen Rücklauf vorge- harte Stöße an mechanisch sehr unempfindlichen sehen. Der Unterschied zwischen diesen drei Vor- Teilen.
Schubgeschwindigkeiten wird durch die jeweils unter- Läuft der Schlitten 13 so weit, daß sein Anschlag
schiedliche Zähnezahldifferenz zwischen den beiden 70 an den Bolzen 72 anschlägt, so wird der Skalen-Planetenrädern eines Planetenradblockes bewirkt, ao ring 16 festgehalten. Das Antriebsdrehmoment wirkt Von diesen Planetenradblöcken sind zwei in der nun voll auf die Klauenkupplung. Da aber die F i g. 1 gezeigt. Der dort rechts abgebildete Planeten- Klauenkupplungshälften 18 b und 19 b schräge Zahnradblock läuft auf einer Achse, die parallel zur flanken 18 ba bzw. 196a aufweisen, werden sie das geometrischen Achse des Kopfes ist. Der links abge- Planetenrad 19 vom Planetenrad 18 wegdrücken, und bildete Planetenradblock 18/19, der eine größere 25 zwar unter Überwindung der Rastkraft der Kugel 34 Zähnezahldifferenz zwischen oberem und unterem in der Pfanne 26 a. Ist die Rastkraft überwunden und Planetenrad aufweist als der rechts gezeichnete Block der Knopf 26 in der Ausgangslage, d. h., die Klauen- und dessen oberes Planetenrad 19 deshalb einen grö- kupplungshälften 18 b und 19 b bleiben entkuppelt, ßeren Durchmesser hat als das obere Planetenrad des so wird zur Einleitung des Eilrücklaufes der Eilrückanderen Blocks, läuft auf einer Achse, die zur Dreh- 30 lauf knopf 26 gedrückt (Fig. 2), der im ganz eingeachse des Kopfes geneigt ist. Durch diese Schief- drückten Zustand auch bei 26 a gerastet wird und stellung und eine besondere und entsprechende Aus- den Hebel 33 und damit den Haltebolzen 48 so hält, bildung der Zähne der Planetenräder erreicht man, daß sein Ende 48 & in die Ausnehmung 16 c eindaß alle vorgesehenen Übersetzungen unterschied- dringt. Durch die dabei bewirkte direkte Verkupp-Iicher Zähnezahldifferenz bzw. unterschiedlichen Rad- 35 lung des Halterings 25 mit dem Skalenring 16 ergibt durchmessers an denselben Zahnkränzen 16 & und sich über den Zahnkranz 16 a und das Ritzel 15 ein 22 a realisiert werden können, was sonst ohne be- Schlittenrücklauf mit großer Geschwindigkeit. Nach sondere aufwendige Maßnahmen, wie z.B. Zwischen- beendetem Rücklauf wird der Schlitten 13 auf nicht Zahnräder, nicht möglich wäre. Die Zähne beider gezeigte Weise gestoppt, wodurch Relativbewegungen Planetenräder eines geneigten Planetenradblockes 40 zwischen dem Haltering 25 und dem Skalenring 16 haben auf ihrer ganzen Länge (im Gegensatz zur üb- auftreten. Hierbei wird das kegelige Ende 48 b des liehen Kegelradverzahnung) gleichen Querschnitt, der Haltebolzens 48 aus seiner Rastpfanne 16 c heraus dem Zahnquerschnitt der auf einer Zylindermantel- und der Bolzen 48 in seine Ausgangsstellung gefläche liegenden Zähne der Zahnkränze 16 & und 22 a drängt, wobei die Rastkraft bei 26 α überwunden wird entspricht, haben aber (wie bei der Kegelradverzah- 45 und nach einem bestimmten Hub der Druckknopf 26 nung) je nach betrachteter Stelle des Zahns einen an- bei 26 & erneut gerastet wird. Ebenfalls wird der deren Teilkreisdurchmesser, wobei die Teilkreise ins- Haltebolzen 48 an seiner Ringnut 48 a an der Rastgesamt einen Teilkreis-Kegelmantel bilden. Es wird stelle 51 gerastet.
nunmehr die Wirkungsweise der Erfindung be- Es könnte nunmehr wieder ein beliebiger Druckschrieben: 50 knopf 26 für Vorschub gedrückt werden.
Es wird folgender Zustand unterstellt: Der Kopf Es ist auch möglich, den Eilrücklaufknopf 26 vor
sei in die Maschinenspindel 12 eingesteckt. Er trage dem Auftreffen des Anschlages 70 auf den Bolzen 72 an seinem Schlitten 13 ein Werkzeug 71, und der zu betätigen oder während des Vorschubes unver-Haltestab 43 schlage an das Maschinenteil 46 an. mittelt einen anderen Druckknopf 26 zu drücken, um Außerdem seien sämtliche Klauenkupplungen der 55 die Vorschubgeschwindigkeit zu wechseln. Dabei verschiedenen Planetenradblöcke außer Eingriff und springt automatisch der zuvor gedrückte Druckknopf der Haltebolzen 48 außer Eingriff mit der Bohrung wieder heraus. Außerdem ist es auch möglich, durch 16 c. Ferner rotiere der Hauptkörper 11. Damit ro- Eindrücken eines der vier Druckknöpfe 75 sowohl tiert auch das Werkzeug 71, jedoch ohne Vorschub. einen der drei Vorschübe als auch den Eilrücklauf Wird nunmehr einer der drei nicht besonders ge- 60 während ihres Laufes zu unterbrechen ohne Einkennzeichneten Druckknöpfe 26 gedrückt, so nimmt schaltung einer neuen Bewegung, er den Hebel 33 am einen Ende mit, wodurch dieser An Stelle der Zahnradgetriebe können auch vereine Kippbewegung ausführt, auf die Kegelscheibe 32 einzelt oder allgemein Reibradgetriebe verwendet drückt und über diese und die Stifte 28 sowie den werden. Ferner kann auch das jeweils obere Planeten-Druckring 31 des Planetenrades 19 in Richtung auf 65 rad oder der Haltebolzen 48 direkt, d. h. ohne Kippdas Planetenrad 18 schiebt. Dabei kommen die hebelmechanismus, niedergedrückt werden, wenn aus-Klauenkupplungshälften 18 δ und 19 b in Eingriff. reichend Betätigungs- und Rastkräfte zur Verfügung Wird der Druckknopf 26 eingedrückt, so rastet die stehen.

Claims (13)

Patentansprüche:
1. Bohr- und Plandrehkopf, an dem für die Verschiebung seines Querschlittens an einem festhaltbaren Schaltring mehrere Planetenradpaare von Planetendifferentialgetrieben vorgesehen sind, von denen jeweils ein Paar wä ^nd des Laufens mit den beiden zugehörigen zentralen Triebkränzen in Triebverbindung bringbar und dadurch dieses Planetenradpaar für die Querschlittenverschiebung mit der gewünschten Untersetzung auswählbar ist, wobei die Planetenradpaare aus zwei gleichachsig dicht benachbart angeordneten und im Augenblick der Auswahl dieses Paares miteinander zum Paar kuppelbaren Planetenrädern bestehen, die ihrerseits mit den zügehörigen beiden zentralen Triebkränzen in ständigem Eingriff stehen, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens jeweils eines der Planetenräder (z. B. 18 oder 19) der Planetenradpaare (z. B. 18, 19) in Achsrichtung verschiebbar ao und mit dem anderen durch unmittelbaren Formschluß zu einem Planetenradblock vereinigbar ist.
2. Bohr- und Plandrehkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Planetenrad (19) eines Planetenradblockes (18, 19) unter der Einwirkung einer dieses Planetenrad (19) aus der Vereinigung mit dem Partnerplanetenrad (18) drängenden Kraft steht und unter Überwindung dieser Kraft von einem am Schaltring (25) vorgesehenen Betätigungsorgan (26) in die Vereinigungsstellung zurückstellbar und darin festhaltbar ist.
3. Bohr- und Plandrehkopf nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei axialer Verschiebbarkeit des aus der Blockvereinigung lösbaren Planetenrades (19) die einander zugekehrten Stirnflächen der Planetenräder (18, 19) eines Planetenradblockes (18, 19) als Klauenkupplung (18 b, 19 b) ausgebildet sind, deren Klauen mit Schrägflanken (18 ba, 19 bä) aneinander anzuliegen kommen.
4. Bohr- und Plandrehkopf nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Zahnradgetrieben die Verzahnung zwischen den Planetenrädern (18, 19) und den ihnen zugeordneten •Zahnkränzen (16 b, 22 a) als Schrägverzahnung solcher Neigung ausgebildet ist, die auf die Planetenräder (18, 19) eine in Richtung ihrer Trennung verlaufende Schiebekraft ausübt, die ausreicht, um die bereits entkuppelten Planetenräder (18, 19) in getrennter Lage zu halten.
5. Bohr- und Plandrehkopf nach Anspruch 1,2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsorgan (26) durch Haltemittel (26 a, 29, 34) in betätigter Stellung gehalten wird, deren Haltekraft die Planetenräder (18, 19) eines Planetenradblockes in gekuppelter (vereinigter) Stellung hält, jedoch durch auf das Betätigungsorgan (26) von den Schrägzähnen (18 a, 19 a) der verstellbaren Planetenräder (18, 19) ausgeübte, im Sinne einer Entkupplung wirkende Axialkräfte bei Überschreitung einer vorbestimmten Größe der letzteren überwindbar ist.
6. Bohr- und Plandrehkopf nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Planetenräder mindestens einzelner der Planetenradblöcke (18, 19) auf einer zur Drehachse des Kopfes (11) geneigten Achse umlaufen und das Maß der Neigung am einzelnen Planetenradblock (18, 19) so gewählt ist, daß trotz unterschiedlichem Teilkreisdurchmesser der einzelnen Planetenräder (18 bzw. 19) eines Planetenradblockes und/oder der zugehörigen zentralen Triebkränze (16 & bzw. 22) dennoch die beiden Planetenräder in ständigem Eingriff mit dem zugehörigen zentralen Triebkranz (16 b, 22) stehen.
7. Bohr- und Plandrehkopf nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei Zahnradgetrieben die Zähne (18 a, 19 a) jedes Planetenrades (18 bzw. 19) eines geneigt gelagerten Blockes auf einem Teilkreiskegelmantel liegen, dessen mit dem zugehörigen zylindrischen zentralen Zahnkranz (22 a bzw. 166) im Eingriff befindliche Mantellinie parallel zur Bohr- und Plandrehkopfachse verläuft.
8. Bohr- und Plandrehkopf nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die auf einem Kegelmantel liegenden Zähne der geneigt gelagerten Planetenräder (18 a, 19 a) auf ihrer ganzen Länge gleichbleibenden Zahnquerschnitt haben, der dem Zahnquerschnitt der auf einer Zylindermantelfläche liegenden Zähne der zentralen Zahnkränze (16b, 22 a) jeweils entspricht.
9. Bohr- und Plandrehkopf nach Anspruch 1 und 2 oder einem der folgenden, bei dem in an sich bekannter Weise für den Eilrücklauf eine willkürlich betätigbare formschlüssige Verriegelung zwischen dem festhaltbaren Schaltring und einem auf dem Bohr- und Plandrehkopfhauptkörper drehbaren, einen der beiden zentralen Triebkränze tragenden Ring vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Schaltring (25) ein axial verschiebbarer Verriegelungsbolzen (48) vorgesehen ist, der mit einer abgeschrägten Verriegelungskuppe (48 b) in eine Kuppe aufnehmende Aussparung (16 c) des Ringes (16) von der Schaltringoberseite aus eindrückbar und z. B. durch eine Raste (26 a) in eingedrückter Stellung festhaltbar ist.
10. Bohr- und Plandrehkopf nach Anspruch 1, 2 und gegebenenfals 9, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einrücken der Kupplung (18 b, 19 b) eines Planetenradpaares (18, 19) und/oder des Verriegelungsbolzens (48) als Betätigungsorgane Druckknöpfe (26) vorgesehen sind, die im Schaltring (25) parallel zur Drehachse des Bohr- und Plandrehkopfes verschiebbar geführt sind, aus der Oberseite desselben herausragen und in dem dem Einrücken entsprechenden eingedrückten Zustand durch Rastung gehalten sind.
11. Bohr- und Plandrehkopf nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß zum willkürlichen Aufheben der Verrastung der Betätigungsorgane (26) während der Rotation des Kopfes weitere Betätigungsorgane (75) vorgesehen sind, die zweckmäßig aus dem Umfang des Kopfes herausragen.
12. Bohr- und Plandrehkopf nach Anspruch 1, 2 und 9, gekennzeichnet durch einen um den festhaltbaren Schaltring (25) gestülpten, gegenüber ihm drehgesicherten Zusatzring (62), in dem von einer außerhalb des Ringes (62) gelegenen Energiequelle aus betätigbare Steuerorgane (64, 76) untergebracht sind, mit denen
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ihrerseits, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung von Übertragungsorganen (66), die Betätigungsorgane (26) zum Koppeln der Planetenräder (18, 19) der Planetenradblöcke und/oder zum Verriegeln des Innentriebkranzes (16) mit dem festhaltbaren Schaltring (25) nach Wahl fernbetätigbar sind.
13. Bohr- und Plandrehkopf nach Anspruch 1, 2, 9 und 11, dadurch gekennzeichnet,
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daß um den festhaltbaren Schaltring (25) ein gegenüber ihm drehgesicherter Zusatzring (62) gelegt ist, in dem von einer außerhalb des Ringes (62) gelegenen Energiequelle aus betätigbare Steuerorgane untergebracht sind, mit denen ihrerseits, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung von Übertragungsorganen, die weiteren Betätigungsorgane (75) zum Aufheben der Verrastung der ersten Betätigungsorgane (26) vorgesehen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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