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DE2414762C2 - Doppelbandpresse zur kontinuierlichen Herstellung einer endlosen Plattenbahn aus verpreßten vegetabilischen Stoffen - Google Patents

Doppelbandpresse zur kontinuierlichen Herstellung einer endlosen Plattenbahn aus verpreßten vegetabilischen Stoffen

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DE2414762C2
DE2414762C2 DE19742414762 DE2414762A DE2414762C2 DE 2414762 C2 DE2414762 C2 DE 2414762C2 DE 19742414762 DE19742414762 DE 19742414762 DE 2414762 A DE2414762 A DE 2414762A DE 2414762 C2 DE2414762 C2 DE 2414762C2
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pressed
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DE19742414762
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Peter 5439 Bretthausen Voelskow
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    • B30PRESSES
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    • B30B5/00Presses characterised by the use of pressing means other than those mentioned in the preceding groups
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    • B30B5/065Presses characterised by the use of pressing means other than those mentioned in the preceding groups wherein the pressing means is in the form of an endless band co-operating with another endless band using anti-friction means for the pressing band
    • B30B5/067Presses characterised by the use of pressing means other than those mentioned in the preceding groups wherein the pressing means is in the form of an endless band co-operating with another endless band using anti-friction means for the pressing band using anti-friction roller means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27NMANUFACTURE BY DRY PROCESSES OF ARTICLES, WITH OR WITHOUT ORGANIC BINDING AGENTS, MADE FROM PARTICLES OR FIBRES CONSISTING OF WOOD OR OTHER LIGNOCELLULOSIC OR LIKE ORGANIC MATERIAL
    • B27N3/00Manufacture of substantially flat articles, e.g. boards, from particles or fibres
    • B27N3/08Moulding or pressing
    • B27N3/24Moulding or pressing characterised by using continuously acting presses having endless belts or chains moved within the compression zone

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Description

a) als Druckkörper mehrere, einander gegenüber '5 liegende und eine Preßzone (1) bildende Paare von Druckwalzen (4, 20) vorgesehen sind, zwischen denen die Stahlbänder (2, 18) abstützende beheizte Gleitschuhe (8, 19) angeordnet sind,
b) daß - in Durchlaufrichtung gesehen — auf die PreBzone folgend die Kalibriereinrichtung vorgesehen ist,
c) daß der Druck der Gleitschuhe (8, 19) auf die Stahlbänder konstant und so hoch ist, daß deren Zugfestigkeit bzw. deren Haftreibung an den Antriebswalzen voll aii-genutzt werden kann,
d) daß die Kalibriereinrichtung auf einen empirisch ermittelten Spaltabstand eingestellt und mit einer Druckmeßeinrichtung verbunden ist und
e) daß;: ;mindest zwei Paare von Druckwalzen (4, 20) der Preßzone (i^ eine Einrichtung zur Verstellung ihres Spaltabstandes aufweisen, der von der Druckmeßcinric'uung der Kalibriereinrichtung so geregelt werden kann, daß bei zu hohem bzw. zu niedrigem Druck an der Druckmeßeinrichtung der Spaltabstand der Druckwalzen (4,20) verringert bzw. vergrößert werden kann.
2. Doppelbandpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kalibriereinrichtung ius zwei, auf festen Spaltabstand einstellbaren, einander gegenüberliegenden Paaren von Kalibrierwalzen (5) besteht, zwischen denen ein, auf konstanten Spaltabstand einstellbares beheiztes Kalibrier-Gleitschuhpaar (9) angeordnet ist, das mit der Druckmeßeinrichtung versehen ist.
3. Doppelbandpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kalibriereinrichtung (10) unmittelbar auf den fertigen Preßgutstrang hinter der Doppelbandpresse einwirkt und aus unbeheizten Kalibrierplatten (24) und zwischen diesen und dem Preßgutstrang umlaufenden Wälzkörperketten (25) besteht, und daß zwischen der Doppelbandpresse und der Kalibriereinrichtung (10, 24, 25) Kühlplatten-Gleitschuhe (23) mit geringem spezifischen Druck über das Preßgut schleifend angeordnet sind.
4. Doppelbandpresse nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis der Prcßspaltabsländc der einzelnen in Durchlaufrichtung hintereinanderliegcnden Druckwalzenpaare (4, 20) fest einstellbar ist.
5. Doppelbandpresse nach Anspruch I, 3 oder 4. ^ dadurch gekennzeichnet, daD zwischen den Stahlbändern (18) und dem Preßgut Drahtgewebebänder (12) umlaufen, die vorzugsweise vor den Einzugswalzen (17) für die Stahlbänder (18) von einer Befeuchtungseinrichtung (16) beaufschlagt werden. 6. Doppelbandpresse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Trum der Drahtgewebebänder (12) vor dem Einlaufspalt so weit vorgezogen ist, daß darüber eine Streumaschine (13) und darunter eine Waage (14) angeordnet werden kann.
Die Erfindung betrifft eine Doppelbandpresse zur kontinuierlichen Herstellung einer endlosen Plattenbahn aus verpreßten vegetabilischen Stoffen, mit zwei gegenläufig umlaufenden und einen geradlinigen Preßspalt bildenden Stahlbändern, die auf ihrer dem Preßgut abgewandten Seite durch beheizte Druckkörper abgestützt sind, und mit einer Kalibriereinrichtung, die eine Druckmeßeinrichtung zur Ermittlung des Gegendrukkes des die Kalibriereinrichtung passierenden Preßgutes äüfweisi.
Ein bekannter Lösungsvorschlag sieht vor, die zu verpressende Masse zwischen Stahlbändern durch einen Spalt aus feststehenden Gleitschuhen hindurchzuziehen (GB-PS 10 55 564). Damit läßt sich jedoch nicht die erforderliche Verdichtungsarbeit erzielen. Es sind auch Vorschläge bekannt geworden, das Preßgut zwischen flexiblen Bändern nur durch mehrere, sich jeweils paarweise gegenüberliegende Druckwalzen zu verdichten (US-PS 28 53 413, CH-PS 4 17 940). Diese Vorschläge haben sich jedoch als ebenso unbrauchbar erwiesen wie der Gedanke, die Spänematte ohne jede Bandabdeckung durch Walzenpaare laufen zu lassen (DE-PS 1151 649), da bei diesen Verfahren hinter jedem Walzenpaar die beginnenden Verklebungen zwischen den Leimpunkten auf den Spänen wieder aufreißen.
Erfolgreich realisiert wurden nur Doppelbandpressen, die eine große Walze aufweisen, die von einem flexiblen Band unter Zugspannung umschlungen wird (DE-PS 7 18 341, GB-PS 4 93 541, US-PS 28 90 484, DE-PS 17 03 637, DE-OS 22 37 464). Allen letztgenannten Lösungsvorschlägen haftet der Nachteil an, daß sich die Vorrichtungen nur zur Herstellung extrem dünner Platten eignen, die entsprechend dem Walzendurchmesser biegsam sind.
Eine Doppelbandpresse mit den Merkmalen der eingangs genannten Art weist einen feststehenden, keilförmigen Plastifizierspalt auf, der von die Preßbänder abstützenden beheizten Gleitschuhen gebildet ist (DE-OS 20 58 820). In dem nachgeschalteten geradlinigen Preßspalt ist je ein oberer und unterer beheizter Druckkörper vorgesehen, der vorzugsweise über endlos umlaufende Wälzkörper das zugeordnete umlaufende Stahlband beaufschlagt. Der Preßzone unmittelbar nachgeschaltet ist eine Kühlzone, die konstruktiv genauso gestaltet ist wie die Preßzone und von den gleichen Preßbändern durchlaufen wird.
Bei dieser Anordnung ist vorgesehen, sowohl im Plastifizierspalt als auch im Preßspalt bzw. in der Kühlzone den jeweiligen Gegendruck der Spanmatte zu messen. Dabei soll der Gegendruck im Plastifizierspalt vor allem zur Regelung der Durchlaßweile und damit der Vorverdichtung im Plastifizierspalt herangezogen werden, während der Gegendruck in der Kühlzone vor allern zur Regelung der zur Piastifizierung benötigten Pampfmenge und zur Regelung der Durchzuggeschwindigkeit der Bänder und damit tier Verdichtungs-
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zeit in der Einlaufzone aei Preßspaltei benutzt werden soll.
Die Anordnung von Wälzkörpern zwischen Stahlband und Druckkörpern verringert zwar die Reibung zwischen den Stahlbändern und Druckkörpern erheblich, dies wird jedoch durch einen schlechten Wärmeübergang zwischen Druckkörpern und Stahlbändern erkauft. Die Regelung der Durchlaßweite, der eingebrachten Dampfmenge und der Durchzuggeschwindigkeit erfordert einen hohen Aufwand und erweist sich letztlich auch nicht als zweckmäßig.
Eine Regelung der Durchlaßweite eines zwischen starren Gleitschuhen gebildeten Preßspaltes ist unzweckmäßig, weil die gleitende Reibung nicht beliebig verändert werden kann, da schnell die Festigkeitsgrenze , des Stahlbandes erreicht wird oder die Haftreibung zwischen Antriebswalze und Stahlband für den Durchzug nicht mehr ausreicht. Die Veränderung der Durchzuggeschwindigkeit ist besonders nachteilig, da alle für die Mattenformung eingesetzten Vorrichtungen, insbesondere die Streumaschine, für eine konstante Durchzuggeschwindigkeit ausgelegt sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrup.ie, dii eingangs genannte Doppelbandpresse so zu verbessern, daß eine Regelung der Dickengenauigkeit in Abhängigkeit vom gemessenen Gegendruck in einem Kalibrierspalt bei konstanter Durchzuggeschwindigkeit ermöglicht wird, wobei die gleitende Reibung zwischen die Wärme direkt übertragenden Druckkörpern und den Stahlbändern deren Zugfestigkeit nicht überschreitet und die Haftreibung zwischen den Antriebsrollen und den Stahlbändern für den Durchzug derselben ausreicht.
Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß
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a) als Druckkörper mehrere, einander gegenüberliegende und eine Preßzone bildende Paare von Druckwalzen vorgesehen sind zwischen denen die Bänder abstützende Gleitschuhe angeordnet sind,
b) daß in Durchlaufrichtung gesehen auf die Preßzone folgend die Kalibriereinrichtung vorgesehen ist,
c) daß der Druck der Gleitschuhe auf die Stahlbänder konstant und so hoch ist, daß deren Zugfestigkeit bzw. deren Haftreibung an den Antriebswalzen voll ausgenutzt werden kann,
d) daß die Kalibriereinrichtung auf einen empirisch ermittelten Spaltabstand eingestellt und mit einer Druckmeßeinrichtung verbunden 'St und
e) daß zumindest zwei Paare von Druckwalzen der Preßzone eine Einrichtung zur Verstellung ihres Spaltabstandes aufweisen, die von der Druckmeßeinrichtung der Kalibriereinrichtung so geregelt werden kann, daß bei zu hohem bzw. bei zu geringem Druck an der Druckmeßeinrichtung der Spaltabstand der Druckwalzen entsprechend vergrößert bzw. verringert werden kann.
Ein wesentliches Merkmal der Erfindung ist darin zu sehen, daß die gleitende Reibung zwischen den Preßbändern und den sie abstützenden Gleitschuhen nicht verändert wird. Sie wird auf einen die Zugfestig- M keit des Bandes und dessen Haftreibung an den Antriebswalzen zulässigen Wert eingestellt, der grundsätzlich so hoch wie möglich sein soll, um jegliche Rückfederung des Preßgutes zu vermeiden.
Ein weiterer wesentlicher Vorteil der Erfindung h-, ergibt sich aus der Dickenregelung bei konstanter Durchzuggeschwindig!:eit. Der Gegendruck wird als Regelgröße in einem Spalt zwischen verhältnismüßig großen Flächen abgenommen. Herrscht an dieser Stelle kein Gegendruck mehr, ist die Bahn zu hoch verdichtet worden oder aber durch Austrocknung in der Endphase des Preßvorganges zu stark geschrumpft. Bei zu hohem Gegendruck im Kalibrierspalt wird die Platte um ein unkontrollierbares Maß elastisch zurückfedern.
Stellt man jedoch ein empirisch ermitteltes Sollmaß als Spaltabstand im Kalibrierspalt ein, das um einen geringen Betrag unter dem Sollmaß der Plattendicke liegen kann, so erhält man als Regelgröße einen verhältnismäßig geringen Gegendruck und erreicht bei dem komplizierten Werkstoff eine größtmögliche Regelgenauigkeit.
Regelvorrichtungen zum Steuern der Dicke kontinuierlich gefertigter Holzspanplatten sind zwar auch bekannt geworden (DE-GM 72 09 285 und DE-GM 73 15 138). Hierbei wird hinter der Presse oder hinter einer anderen Bearbeitungsmaschine das Dickenmaß der Plattenbahn durch Rollen abgetastet, die auf einen Hydraulikkolben mit großer Oberfläche wirken, der mit einem anderen Hydraulikkolben mit sehr kleinem Querschnitt in Verbindung steht ur.u bei minimalen Veränderungen der Abtastwalze große Ausschläge an dem kleinen Kolben hervorruft Diese Ausschläge des kleinen Kolbens lösen Regelimpulse für die vorangehenden Aggregate aus. Diese Vorschläge sind genauso unzweckmäßig wie die Regelung mit Hilfe eines starren, auf ein genaues Fixmaß eingestellten Preßspaltes (DE-OS 12 91506). Holzwerkstoffe haben sowohl plastische als auch elastische Eigenschaften, die noch überlagert werden durch Quellungen und Schwindungen infolge von Feuchteveränderungen des stark hygroskopischen Materials.
Bei einem teilweise elastischen Material kann durch Walzcnabtastung nie eine exakte Dickenkontrolle erreicht werden. Dies ist umso kritischer, als der frisch aus der Presse tretende Plattenstrang, — vergleichbar mit frisch aus dem Backofen kommendem Brot, — extrem weichelastisch und plastisch ist.
Die erfindungsgemäße Kalibriereinrichtung, bestehend aus großflächigen Platten, die einen sehr geringen Gegendruck auf eine große Fläche mit einer Druckmeßeinricntung abtasten, vermeidet diese Nachteile.
Die Kalibriereinrichtung kann hierbei aus zwei, auf festen Spaltabstand einstellbaren, einander gegenüberliegenden Paaren von Kalibrierwalzen bpstehen, zwischen denen ein, auf konstanten Spaltabstand einstellbares, beheiztes Kalibriergleitschuhpaar angeordnet ist, das mit der Druckmeßeinrichtung versehen ist.
Die Kalibriereinrichtung kann auch unmittelbar auf den Preßgutstrang hinter der Doppelbandpresse einwirken und aus unbeheizien Kalibrierplatten und zwischen diesen und dem Preßgutstrang umlaufenden Wälzkörperketten bestehen, wobei zwischen der Doppelbandpresse jnd der Kalibriereinrichtung Kühlplattengleitschuhe mit geringem spezifischen Druck über das Preßgut schleifend angeordnet sein können.
Das Verhältnis der Preßspaltabstände der einzelnen in Durchlaufrichtuiig hintereinanderliegenden Druckwalzenpaare kann lest einstellbar sein.
Zwischen den Stahlbändern und dem Preßgut können Drahtgewebebänder umlaufen, die vorzugsweise vor den Einzugswal/rn für die Stahlbänder von einer Befeuchtungscinrichtung beaufschlagt werden.
Das untere Trum der Drahtgewebebänder kann vor dem F.in'r.iifspalt so weit vorgezogen werden daß darüber eine Streumaschine und darunter eine Waage angeordnet werden können.
Die Figuren /eigen zwei .ils Heispiele dienende Ausführungsformen der l'rfmdung schematisch im Längsschnitt:
F; i g. I zeigt eine Doppelbandpresse, die mn einer Kalibriereinrichtung kombiniert ist.
F-" i g. 2 zeigt eine Doppelbandpresse mit zusätzlichen Bändern, der eine Kalibriereinrichtung nachgcschaltei ist.
Die Doppelbandpresse gemäß F i g. 1 weist eine geradlinige Preßzone I auf. die gebildet wird zwischen ■■ zwei gegenläufig umlaufenden Stahlbändern 2. die auf ihrer dem F'rcOgut i abgewandten Seite durch drei sich jeweils paarweise gegenüberliegende Druekwalzenpaare 4 abgestützt sind. Diesen nachgeschaltet sind zwei Kalibrierwalzcnpaarc 5. Die Walzen 6 des in Durchlauf- ' richtung gesehen letzten Walzenpaares dienen als Antriebs- und Spannwalzen für die endlosen Stahlbänder 2.
/wischen den Druckwalzen 4 sind beheizte Gleitschuhe 8 vorgeselien. die die bander i mit konstantem. " einstellbarem Druck abstützen. Zwischen den Kalibrierwalzenpaaren 5 ist ein ebenfalls auf festen Spaliabstand einstellbares beheiztes Kalibriergleitschuhpaar 9 angeordnet, das mit einer nicht dargestellten Druckmeßeinriehtung versehen ist. Diese Druckmeßeinrichtung -■ beaufschlagt nicht dargestellte Hinrichtungen zur Verstellung des Spaltabstandes zwischen den Druckwalzen 4.
Bei der Anlage gemäß F i g. 2 ist der Doppelbandpresse eine separate Kalibriereinrichtung 10 nachge- «> schaltet. Die gesamte Anlage umfaßt von links ausgehend eine Spannwalze 11 für ein unteres Drahtgewebeband 12. eine Streumaschine 13 zur Formung einer Matte, eine Waage 14 zur llächengewichtskontrolle und eine Spannwalze 15 für das obere Drahtgewebeband 12. Innerhalb der beulen endlosen Drahtgewebebänder 12 ist jeweils eine Oberflächenbe· feuchtling 16 vorgesehen, die aus einem längs geschlitzten Rohr mit einem Docht-Abstreifer bestehen kann.
Fs folgen dann unbeheizte Spann- und F.inzugswalzen 17 fur die Stahlbänder 18. denen abwechselnd beheizte Gleitschuhe 19 und Dnukw alzenpaare 20 nachgeordnet sind. Das \oriet/'e Walzenpaar 21 dient zum Antrieb und Umlenken der Stahlbänder 18 und ist ebenso iinbehei/l wie <l.\s letzte Wal/.cnpaar 22. das zum Antrieb und zui I Imlenkcn der Drahtgewebebänder 12 dient.
FIs folgen dann Kühlplattengknschuhe 2!. die mit geringem spezifisch.cn Druck über die l'lattenbahn schleifen und durch Oberflächenkühlung. Kondensation und Oberfliichenbefeuchtung eine Plastifizierung der Sicbnarburig des Preßgutes ergeben. Die nachgeschaltete 'Kaiibrieremnciiiiiiig i!) «cisi üübcnciztc Kalibrier platten 24 auf. die über endlos umlaufende Wälzkörperketten 25 die zuvor erweichte Siebnarbung glattdrücken und bei rollender Reibung den Gegendnick der Plattenbahn auf die Kalibrierplatten 24 übertragen. Dieser Gegendruck wird über Meßdosen gemessen und als Regelgröße für die Druckwal/enpaare 20 in einen nicht dargestellten Regler eingegeben. In diesem wird ein einem Untermaß entsprechender (.egendruek als Sollwert eingestellt Bei diesem Beispiel werden die endlosen Bänder in der Kalibriereinrichtung durch Wälzkörperketten 25 ersetzt. Die Wälzkörper können aus Präzisionsn.'iidstahlstangcn bestehen, die /wischen Führungsketten angeordnet sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Doppelbandpresse zur kontinuierlichen Herstellung einer endlosen Plattenbahn aus verpreßten vegetabilischen Stoffen, mit zwei gegenläufig umlaufenden und einen geradlinigen Preßspalt bildenden Stahlbändern, die auf ihrer dem Preßgut abgewandten Seite durch beheizte Druckkörper abgestützt sind, und mit einer Kalibriereinrichtung, die eine Druckmeßeinrichtung zur Ermittlung des Gegen- ι ο druckes des die Kalibriereinrichtung passierenden Preßgutes aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß
DE19742414762 1974-03-27 1974-03-27 Doppelbandpresse zur kontinuierlichen Herstellung einer endlosen Plattenbahn aus verpreßten vegetabilischen Stoffen Expired DE2414762C2 (de)

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