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DE2413211B2 - Verfahren zum Einstellen der Grunddotierung von Halbleiterscheiben - Google Patents

Verfahren zum Einstellen der Grunddotierung von Halbleiterscheiben

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Publication number
DE2413211B2
DE2413211B2 DE2413211A DE2413211A DE2413211B2 DE 2413211 B2 DE2413211 B2 DE 2413211B2 DE 2413211 A DE2413211 A DE 2413211A DE 2413211 A DE2413211 A DE 2413211A DE 2413211 B2 DE2413211 B2 DE 2413211B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
doping
semiconductor wafers
semiconductor
dopant
concentration
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE2413211A
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English (en)
Other versions
DE2413211C3 (de
DE2413211A1 (de
Inventor
Joachim Dipl.-Ing. Dr. Burtscher
Reimer Dipl.-Phys. Dr. Emeis
Wolfgang Dr. Keller
Konrad Dipl.-Chem. Dr. 8011 Vaterstetten Reuschel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Original Assignee
Siemens AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens AG filed Critical Siemens AG
Priority to DE2413211A priority Critical patent/DE2413211C3/de
Publication of DE2413211A1 publication Critical patent/DE2413211A1/de
Publication of DE2413211B2 publication Critical patent/DE2413211B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2413211C3 publication Critical patent/DE2413211C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C30CRYSTAL GROWTH
    • C30BSINGLE-CRYSTAL GROWTH; UNIDIRECTIONAL SOLIDIFICATION OF EUTECTIC MATERIAL OR UNIDIRECTIONAL DEMIXING OF EUTECTOID MATERIAL; REFINING BY ZONE-MELTING OF MATERIAL; PRODUCTION OF A HOMOGENEOUS POLYCRYSTALLINE MATERIAL WITH DEFINED STRUCTURE; SINGLE CRYSTALS OR HOMOGENEOUS POLYCRYSTALLINE MATERIAL WITH DEFINED STRUCTURE; AFTER-TREATMENT OF SINGLE CRYSTALS OR A HOMOGENEOUS POLYCRYSTALLINE MATERIAL WITH DEFINED STRUCTURE; APPARATUS THEREFOR
    • C30B31/00Diffusion or doping processes for single crystals or homogeneous polycrystalline material with defined structure; Apparatus therefor
    • C30B31/06Diffusion or doping processes for single crystals or homogeneous polycrystalline material with defined structure; Apparatus therefor by contacting with diffusion material in the gaseous state
    • C30B31/18Controlling or regulating
    • H10P95/00

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Crystals, And After-Treatments Of Crystals (AREA)

Description

*- I I
Cn»
C) min +
eingehalten wird.
2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß für eine gewünschte Grunddotierung der Halbleiterscheiben Ci±5% von einem Halbleiterstab mit einer Schwankung der Dotierstoffkonzentration G±20% und einem G)iO,2Ci ausgegangen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für eine gewünschte Grunddotierung der Halbleiterscheiben Ci±5% von einem Halbleiterstab mit einer Schwankung der Dotierstoffkonzentration Co±50% mit Co <0,1 Ci ausgegangen wird.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Einstellen der Grunddotierung von Halbleiterscheiben. Unter Grunddotierung versteht man die vor dem Erzeugen der pn-Übergänge vorhandene Dotierung.
Bisher wurde im allgemeinen die Grunddotierung von Halbleiterscheiben beim Tiegel- oder Zonenziehen eines Halbleiterstabes eingestellt. Es erwies sich, daß die durch Zerteilen eines solchen Halbleiterstabes hergestellten Halbleiterscheiben insbesondere in lateraler Richtung, d. h. in Richtung der Scheibenebene, makroskopische und/oder mikroskopische Dotierungsschwankungen aufweisen, die die Eigenschaften der aus diesen Halbleiterscheiben hergestellten Bauelemente nachteilig beeinflussen. Unter den mikroskopischen Dotierungsschwankungen sind in erster Linie die sogenannten »striations« zu nennen. Solche »striations« treten vorwiegend bei durch Zonenschmelzen hergestellten Einkristallen auf, wenn dotierende Substanzen verwendet werden, deren Verteilungskoeffizienten von »1« verschieden sind.
Die der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, ein Verfahren zum Einstellen der Grunddotierung bei Halbleiterscheiben anzugeben, durch das die Wirkungen von in Halbleiterstäben vorhandenen Dotierungsschwankungen weitgehend ausgeschaltet werden können.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß in die Scheiben von einem tiegel- oder zonengezogenen Halbleiterstab einer zwischen Co max und Co min schwankenden Dotierstoffkonzentration in einem Behälter zusätzlich Dotierstoff der Konzentration Co eindiffundiert wird, bis wenigstens am Rand der Halblcitcr-
scheiben die gewünschte Grundkonzentration Ci des Dotierstoffs innerhalb der Schwankungen Ci llliU und Ci ,„in längs der Scheibenebene erreicht ist, wobei die Beziehung
Cj max _ M) „ιιι.ϊ + Cjj
CI min Qt min + C/,
eingehalten wird.
Vorteilhafterweise wird für eine gewünschte Grunddotierung der Halbleiterscheiben Ci ±5% von einem Halbleiterstab mit einer Schwankung der Dotierstoffkonzentration Co±20% und einem C1 <0,2 Ci bzw. mit C0 ±50% mit C <0,1 Ci ausgegangen.
Die Erfindung wird an Hand von Ausführungsbeispielen in Verbindung mit den Fig. 1 bis 3 näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen Schnitt durch einen Diffusionsbehälter und
Fig. 2 und 3 den auf die Randkonzentration der Halbleiterscheiben normierten Verlauf der Dotierungskonzentration.
In der Anordnung der F i g. 1 sind in einem Behälter 1 Halbleiterscheiben 3 untergebracht, die von Stützscheiben 4 und 5 zusammengehalten werden. Der Behälter 1, der beispielsweise aus Silicium besteht, ist von einer schematisch angedeuteten Heizwicklung 6 umgeben. Er ist mittels eines Deckels 7 verschlossen, der mit dem Behälter 1 an der Stelle 8 verschmolzen ist. Der Behälter 1 kann jedoch auch aus Quarz oder aus temperaturfester Keramik bestehen. Es empfiehlt sich jedoch die Verwendung eines aus Halbleitermaterial bestehenden Behälters, da Halbleitermaterial hohe Temperaturen bis nahe an den Schmelzpunkt ohne Erweichung aushält. Im Behälter 1 ist eine Dotierstoffquelle 2 untergebracht, die den Dotierstoff, beispielsweise Aluminium, enthält.
Die Halbleiterscheiben 3 sind von einem Halbleiterstab abgeschnitten, dessen Dotierung unter der gewünschten Grunddotierung liegt.
Um wieviel die Dotierung des Stabes unter der gewünschten Grunddotierung liegt, richtet sich danach, welche Schwankungen der Grunddotierung höchstens zugelassen werden sollen und welche Schwankungen im Stab vorhanden sind. Werden für Hochleistungsthyristoren, aber auch für integrierte Schaltkreise z. B. maximale Schwankungen in Richtung der Scheibenebene von ±5% gewünscht bei einer Grunddotierung von etwa 10" Atome cm-' und hat das Ausgangsmaterial Schwankungen von ±50%, so muß ein Stab mit einer Dotierung von höchstens etwa 1012 Atome cm -J gewählt werden.
Hat der Stab Schwankungen von etwa ±20% und wird wie oben eine maximale Schwankung von ±5% bei einer Grunddotierung von 10" Atome cm-' gewünscht, so muß ein Stab mit einer Dotierung von höchstens 3,3 · 1012 Atome cm-' verwendet werden. Andere Beispiele lassen sich nach der Formel
C C-X-C
*- 1 min M) min τ *- I)
berechnen, wobei
C1 ,
^- I min
die maximale rekitivi: Schwankung dw gewünschten
bzw. geforderten Grunddotierung.skonzenlralion,
die maximale Schwankung der Dotierung des Stabes und Cn die zusätzliche Dotierungskonzentration ist. Die genannte Formel ergibt den Faktor, um den die Dotierung des Stabes mindestens unter der gewünschten Dotierung liegen muß.
Zur Durchführung der Diffusion wird der Behälter mit den Halbleiterscheiben erhitzt. Auf welche Temperatur die Halbleiterscheiben erhitzt werden, hängt sowohl vom Halbleitermaterial als auch vom Dampfdruck des Dotiermaterials ab. Zur Beschleunigung der Diffusion empfiehlt es sich, eine Temperatur nahe, aber unterhalb des Schmelzpunktes des Halbleitermaterials zu wählen. Für Silicium kann eine Temperatur von 14000C gewählt werden. Die Diffusion wird nun so lange durchgeführt, bis in den Halbleiterscheiben wenigstens am Rand die gewünschte Grunddotierung erreicht ist. Da die Diffusionsparameter bekannt sind, läßt sich die erforderliche Zeit ohne weiteres leicht berechnen.
Mit Hilfe des beschriebenen Verfahrens zum Einstellen der Grunddotierung bei Halbleiterscheiben läßt sich neben jedem beliebigen Wert der Grunddotierungskonzentration eine praktisch beliebig gute Homogenität in lateraler Richtung der Halbleiterscheiben einstellen. Nimmt man einen gewissen axialen Doiierungsgradienten in Kauf, so lassen sich erträgliche DiIfusionszeiten erreichen. In den Fig.2 und 3 ist der axiale Dotierungsgradient bei Halbleiterscheiben von 300 μ bzw. 500 μ Dicke angegeben. F i g. 2 zeigt den Fall für eine Diffusion mit Aluminium, die über 100 Stunden aufrechterhalten wurde. F i g. 3 zeigt den Fall ebenfalls für eine Diffusion mit Aluminium, die für 240 Stunden aufrechterhalten wurde. Die Dotierungskonzentration liegt im Fall der Fig.2 in der Scheibenmitte um 40% und im Fall der F i g. 3 um 50% unter der Randkonzentration der Halbleiterscheibe. Dieser axiale Dotierungsgradient an der Scheibenoberfläche kann durch Tempern der Halbleiterscheiben verringert werden. Dabei findet eine Verteilung des Dotierstoffes im ") Inneren der Halbleiterscheiben in axialer Richtung statt. Zur Beschleunigung des Temperns kann auch hier eine Temperatur nahe des Schmelzpunktes, bei Silicium z. B. 1400° C, eingestellt werden.
Die nach F i g. 2 und 3 erhaltenen Profile der
ίο Dotierstoffkonzentration erhält man, wenn in die Halbleiterscheiben allseitig Dotierstoff eingebaut wird. Bei manchen Halbleiterbauelementen, z. B. Transistoren, ist jedoch ein Dotierungsgradient z. B. in der Kollektorzone erwünscht. Dazu kann das beschriebene Verfahren so abgewandelt werden, daß die Halbleiterscheiben einseitig, z. B. durch feuchte Oxydation, maskiert werden, so daß nur in eine Seite Dotiermaterial eindiffundiert.
Das beschriebene Verfahren ist nicht an die in Verbindung mit Fig. 1 erläuterte Diffusion in einem geschlossenen Behälter gebunden. Sie kann auch bei der Diffusion im strömenden Medium verwendet werden oder bei Diffusionsverfahren, bei denen dem eigentlichen Diffundieren eine Belegung der Halbleiterscheiben mit dem Dotiermaterial vorausgeht. Eine solche Diffusion ist z. B. die Phosphordiffusion, bei der zuerst eine Belegung der Halbleiterscheiben mit Phosphor aus einer gasförmigen Phosphorverbindung, z. B. Phosphorpentoxyd P2O5 stattfindet. Das Verfahren ist praktisch
jo mit allen bekannten Dotierstoffen, beispielsweise auch mit Schwefel oder Selen durchführbar. Es kann außerdem mit der bekannten Ionenimplantation kombiniert werden, bei der die Dotierstoffe auf die Außenseite der Halbleiterscheiben angelagert werden. Das Verfah-
)5 ren ist für Halbleiterscheiben jeder Dicke verwendbar, also beispielsweise auch für integrierte Schaltkreise, die mit Schichtdicken von wenigen 10 μ arbeiten. Es wird in jedem Fall eine laterale Homogenität der Dotierstoffverteilung erreicht, die sich sehr vorteilhaft auf die Eigenschaften der damit hergestellten Bauelemente auswirkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Einstellen der Grunddotierung von Halbleiterscheiben, dadurch gekennzeichnet, daß in die Scheiben von einem tiegel- oder zonengezogenen Halbleiterstab einer zwischen Ca max und Comjn schwankenden Dotierstoffkonzentration in einem Behälter zusätzlich Dotierstoff der Konzentration Cp eindiffundiert wird, bis wenigstens am Rand der Halbleiterscheiben die gewünschte Grundkonzentration Q des Dotierstoffs innerhalb der Schwankungen Ci max und Q ,„,,, längs der Scheibenebene erreicht ist, wobei die Beziehung
DE2413211A 1974-03-19 1974-03-19 Verfahren zum Einstellen der Grunddotierung von Halbleiterscheiben Expired DE2413211C3 (de)

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DE2413211A DE2413211C3 (de) 1974-03-19 1974-03-19 Verfahren zum Einstellen der Grunddotierung von Halbleiterscheiben

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Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2413211A1 DE2413211A1 (de) 1975-10-16
DE2413211B2 true DE2413211B2 (de) 1978-06-01
DE2413211C3 DE2413211C3 (de) 1979-01-25

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DE2413211A Expired DE2413211C3 (de) 1974-03-19 1974-03-19 Verfahren zum Einstellen der Grunddotierung von Halbleiterscheiben

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CN108914208A (zh) * 2018-07-23 2018-11-30 中国电子科技集团公司第四十八研究所 一种扩散炉工艺自诊断优化方法及装置

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DE2413211A1 (de) 1975-10-16

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