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DE2413000A1 - Verfahren zur feinstbearbeitung zylindrischer oder kegeliger flaechen - Google Patents

Verfahren zur feinstbearbeitung zylindrischer oder kegeliger flaechen

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Publication number
DE2413000A1
DE2413000A1 DE2413000A DE2413000A DE2413000A1 DE 2413000 A1 DE2413000 A1 DE 2413000A1 DE 2413000 A DE2413000 A DE 2413000A DE 2413000 A DE2413000 A DE 2413000A DE 2413000 A1 DE2413000 A1 DE 2413000A1
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DE
Germany
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movement
oscillating movement
slide
stroke
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DE2413000A
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Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
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SUPFINA MASCHF HENTZEN
Original Assignee
SUPFINA MASCHF HENTZEN
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B35/00Machines or devices designed for superfinishing surfaces on work, i.e. by means of abrading blocks reciprocating with high frequency
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
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    • B24B19/02Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for grinding grooves, e.g. on shafts, in casings, in tubes, homokinetic joint elements
    • B24B19/06Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for grinding grooves, e.g. on shafts, in casings, in tubes, homokinetic joint elements for grinding races, e.g. roller races
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Feinstbearbeitung von zylindrischen oder kegeligen Flächen an Werkstücken, insbesondere an Laufbahnen und Laufringen von Zylinder- oder Kegelrollenlagern mit Hilfe eines auf die Fläche des drehend aufgenommenen Werkstückes einwirkenden Werkzeuges (Honsteins), das parallel zu der Fläche eine Schwingbewegung (erste Schwingbewegung) ausführt.
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241300Θ
Diese Peinstbearbeitung (Superfinisher Honen) an Laufringen von Zylinder- oder Kegelrollenlagern verbessert die Oberfläche, wie sie sich aufgrund vorhergehender Arbeitsvorgänge (Schleifen) ergeben hat und gleicht auch insbesondere kurzwellige Rundheitsfehler aus,
In ihrer seitherigen Ausbildung haben die bekannten Verfahren gewisse Nachteile, die an Hand von Fig. 1 erläutert werden sollen. Figur 1 zeigt den Innenring eines zylindrischen Wälzlagers, dessen Laufbahn 2 bearbeitet werden muß; die Begrenzung der Schwingbewegung des auf diese Laufbahn 2 einwirkenden Honsteins erfolgt durch die beiden Bunde '2' und 2". Diese beiden Bunde 2' und 2" gestatten ein überfahren der Laufbahnenden nicht. Die Länge des Honsteins ist dabei (abgesehen von einem Sicherheitsabstand) etwa gleich der Breite D der Laufbahn 2 minus der Schwin/ramplitude. Geht man von einer Laufbahn mit ebener Fläche 2, also gerade geschliffener Mantellinie aus, so zeigt sich nach der beschriebenen Bearbeitung gewöhnlich eine etwas hohle Form der Mantellinie, wie sie in Fig. 1 durch die gestrichelt eingezeichnete Linie A angedeutet ist. Das ergibt sich daraus, daß der Honstein während des Schwingvorgangs auf dem mittleren Bereich der Laufbahn 2 länger aufsitzt und länger auf diesen einwirkt, als auf die äußeren Bereiche. Solche Mantellinien sind jedoch unterwünscht; hierdurch entstehen sehr hohe Pressungen des Wälzkörpers eines Wälzlagers an Stellen der Laufbahn, die an sich schon kritisch sind.
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Es besteht daher ein Bedürfnis für ein Verfahren und eine Vorrichtung, die es ermöglicht, derartige Flächen zu bearbeiten, ohne daß es zur Ausbildung von leicht hohlen Mantellinien, wie der Linie A in Fig. 1, kommt. Es ist sogar noch eher erwünscht, daß die Mantellinien eine leicht ballige Form aufweisen, wie sie durch die Linie C in Fig. 1 angedeutet ist, da dann bei voller Belastung der Laufbahn 2 eine etwa gleichmäßige Flächenpressung über die ganze Breite der Laufbahn erreicht werden kann und dabei insbesondere die Belastungsspitzen, die sich bei vollkommen rechteckigem Querschnitt der Laufbahn an den beiden Enden ergeben, durch Gestaltung des Querschnittes in leicht abgerundeter Form abgebaut werden können.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zu schaffen, das eine derartige Bearbeitung von Flächen ermöglicht.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß der ersten, im Vergleich zur Breite der Fläche M kurzhubigen Schwingbewegung eine zweite Bewegung des Werkzeugs parallel zur Fläche überlagert ist, die die gesamte Breite des Werkstücks überdeckt. Die zweite Bewegung, die der eingangs bereits genannten Schwingbewegung überlagert wird, kann so eingerichtet werden, daß die Bearbeitungszeiten durch den Honstein auf der zu bearbeitenden Fläche jeweils so bestimmt sind, daß der Materialabtrag über Breite steuerbar wird.
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Sie kann insbesondere so eingestellt werden, daß er an den Außenbereichen der Laufbahn größer ist, weil sich dort infolge der Ausgestaltung der zweiten überlagerten, langhubigen Bewegung im einzelnen größere Verweilzeiten des kurzhubig hin und her schwingenden Honsteins ergeben, so daß man gerade und insbesondere auch ballige Laufbahnen (Form nach Linie C) erreichen kann.
Ausführungsbeispiele der Erfindung und ihrer vorteilhaften Weiterbildungen werden im folgenden unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. Es stellen dar:
Figur 1 eine schematische Ansicht eines Innenringes eines Wälzlagers;
Figur 2 ein erstes Ausführungsbeispiel;
Figur 3 eine schematische Darstellung des Bewegungsablaufs eines Honsteins;
Figur 4 einen Schaltplan für das Ausführungsbeispiel nach Fig. 2;
Figur 5 ein zweites Ausführungsbeispiel; Figur 6 ein drittes Ausführungsbeispiel; Figur 7 verschiedene Formen von Laufringen, die nach der Erfindung bearbeitet werden können,
Das erste Ausführungsbeispiel ist in Fig. 2 dargestellt. Der Honstein 1 dient zur Bearbeitung der Laufbahn 2 des Innenringes 3 eines Rollenlagers. Der in Drehrichtung um seine eigene Achse angetriebene Honstein sitzt dabei auf der Laufbahn 2 auf und wird von einer Spanneinrichtung 4 aufgenommen, die in bekannter Weise ausge-
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bildet ist und bei Abnützung eine Nachstellung ermöglicht. Die Spanneinrichtung H ist auf einem ersten Schlitten 5 angeordnet, der in einer (nicht gezeigten) ersten Führung, die ortsfest angeordnet ist, in Richtung des eingezeichneten Pfeils β verschiebbar ist. In dem Schlitten 5 ist eine doppelt exzentrische Welle 7 mit Hilfe eines Lagers 8 gelagert. Sie ist ferner mit Hilfe eines zweiten Lagers 9 auch in einem weiteren Schlitten 10 gelagert. Ihre beiden exzentrischen Abschnitte sind mit 11 und 12 bezeichnet. Der exzentrische Abschnitt ist gegenüber der Drehachse 13 um den eingezeichneten Betrag a, der exzentrische Abschnitt 12 gegenüber der Drehachse 13 um den eingezeichneten Bereich b versetzt. Beide Abschnitte sind ferner um 180 Grad •gegeneinander versetzt, so daß bei Drehung der Welle eine gegenläufige Bewegung der beiden Schlitten 5 und 10 stattfindet. Dies dient zum Ausgleich der Auswirkungen der Schwingungen jedes Schlittens auf das gesamte System; der Schlitten 10 hat also die Punktion einer Gegenmasse. Die beiden Schlitten 5 bzw. werden durch Federn 14 bzw. 15, die einerseits an den beiden Schlitten 5 bzw. 10, und zum anderen je an einem Ende eines Ankers 16 angreifen, in Richtung auf die Drehachse 13 gezogen, um ein Spiel der Welle in den Lagern 8 bzw. 9 auszugleichen. Die Welle 7 sitzt auf einer weiteren Welle 17, die über eine Riemenscheibe 18 angetrieben wird.
Das bis jetzt beschriebene, an'sich bekannte, System dient dazu, dem Honstein 1 in Richtung des eingezeichneten Pfeils 6, d.h. parallel zur Laufbahn 2,
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eine Schwingbewegung zu erteilen (erste Schwingung). Sie hat relativ hohe Frequenz (ca. 1500 Schwingungen/ Min.) und relativ kurzen Hub (ca. +_ 0,5 bis _* 1 mm).
Dies System ruht auf einem weiteren Schlitten 19, der in einer (nicht gezeigten) zweiten ortsfest angeordneten Führung ebenfalls in Richtung des eingezeichneten Pfeils 6 verschiebbar ist. In dem Schlitten 19 ist die Welle 17 mit Hilfe der Lager 20 drehbar gelagert. In dem Schlitten 19 ist ferner (auf der rechten Seite nach Fig. 2) ein Kurbelzapfen 21 gelagert, an dem eine Pleuelstange 22 angreift. Im anderen Ende der Pleuelstange 22 ist mit Hilfe des Lagers 23 ein Exzenter 24 gelagert. Der Exzenter sitzt verstellbar in einer Ausnehmung 25 in einem Antriebsteil 26, der über eine Welle 27 von einem Motor 33» der im Motorengehäuse 2 8 angeordnet ist, angetrieben wird. Die Verstellbarkeit dieses Exzenters dient in an sich bekannter Weise dazi*, den Radius der Kreisbewegung einzustellen, die das - in Fig. 2 - rechte Ende der Pleuelstange 22 bei Antrieb der Welle 27 ausführt.
Auf diese V/eise wird dem Schlitten 19 und damit auch dem Honstein 1 eine weitere Schwingbewegung (zweite Schwingung) erteilt. Sie erfolgt ebenfalls in Richtung des eingezeichneten Pfeils 6, jedoch mit relativ niedriger Frequenz (ca. 150 Schwingungen /Min.), jedoch mit relativ weitem Hub (bis zu 10 mm). Die Einstellung des Hubes erfolgt durch Einstellung der Exzentrizität des Exzenters 24 zwischen dem Wert Null und einem Maximum.
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Betrachtet man nun, wie in Fig. 3 dargestellt, die Abwicklung der Laufbahn 2 in einer Ebene und darauf den Weg eines Punktes des Honsteins 1, so ergibt sich der Weg 29 desselben als Überlagerung der kurzhubigen ersten Schwingung und der langhubigen zweiten Schwingung; der Weg, wie er allein durch diese zweite Schwingung verursacht würde, ist mit 30 bezeichnet.
Es ergibt sich aus Fig. 3 ferner, daß der Honstein i die äußeren Bereiche der Laufbahn 2 über eine längere Zeit bearbeitet als den inneren Bereich. Hat Abwicklung der zweiten niederfrequenten und relativ langhubigen Schwingung (Weg 30) - wie bei der Anordnung nach Fig. 2 - sinusförmigen Verlauf und vergleicht mäh die Zeit, während der sich der Honstein 1 in den beiden äußeren Bereichen der Laufbahn 2, die jeweils die Breite D/4 haben (D = Breite der Laufbahn 2), befindet, mit derjenigen Zeit, während der er sich im mittleren Bereich von der Breite D/2 befindet, so ergibt sich, daß die Verweilzeit in den beiden äußeren Bereichen doppelt so groß wie diejenige im inneren Bereich ist. Dadurch wird erreicht, daß die äußeren Bereiche zeitlich länger bearbeitet werden und daher auch an diesen Bereichen ein stärkerer Werkstoffabtrag erzielt wird. Man erhält also eine leicht ballige Mantelfläche der Laufbahn 2, wie sie als gestrichelte Kurve C in Fig. 1 gezeigt ist.
Im folgenden wird beschrieben, wie die Verweilzeit des Honsteins 1 in den äußeren Bereichen gesteuert werden kann (in diesem Zusammenhang ist darauf hin-
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zuweisen, daß mit dem Begriff "Verweilzeit" in einem bestimmten Bereich oder an einer bestimmten Stelle angegeben wird, daß sich während dieser Zeit der Honstein, insoweit seine Position durch den Weg bestimmt wird, in diesem Bereich bzw. an dieser Stelle befindet. Die kurzhubige hochfrequente erste Schwingung findet auch während dieser Verweilzeit statt.
An dem sich drehenden Antriebsteil 26 sind, je um l80 Grad gegeneinander versetzt, zwei Fahnen 31 vorgesehen. An einer Stelle entlang des Umfangs der Kreisbahn, auf der sich diese Fahnen 31 bewegen, ist ein berührungslos arbeitender Fühler 32 angeordnet, der ein Signal abgibt, wenn eine der Fahnen 31 an ihm vorbeiläuft.
Wie aus Fig. 4 zu ersehen, dient der Fühler 32 zur Steuerung des Motors 33, der die Welle 27 antreibt. Der Fühler 32 gibt das bei Vorbeilaufen einer Fahne durch Schließen eines Kontakts entstehende Signal an einen Verstärker 3*1 ab. Damit wird ein Zeitrelais eingeschaltet. Dieses Zeitrelais ist so aufgebaut, daß es seine Schließstellung eine bestimmte einstellbare Zeit beibehält und danach wieder öffnet. Während dieser Zeit wird der Arbeitskontakt 35' des Zeitrelais 35 geschlossen. Das hat zur Folge, daß ein weiteres Relais 36 anspricht und den Kontakt 36' in die mit 1 bezeichnete Position bringt. Dadurch wird ein als Magnetventil ausgebildetes 4/2-Wegeventil 37 ebenfalls in seine Stellung 1 gebracht. Damit wird sowohl die Zuleitung 38 als auch die Ableitung
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zum bzw. vom Motor 33» der als hydraulischer Motor ausgebildet ist, gesperrt. Bei dem Motor 33 handelt es sich im Falle dieses Ausführungsbeispiels um einen sogenannten "Bremsmotor", d.h. um einen Motor, der bei Absperren seiner Zu- und seiner Ableitung schlagartig stillsteht.
Nach der eingestellten Zeit schaltet das Zeitrelais 35 wieder zurück; der Arbeitskontakt 35' öffnet wieder; das Relais J>6 wird ebenfalls entregt und der Kontakt 36f fällt wieder in Pos. 2 zurück, in der das 4/2-Wegeventil 37 seine Stellung 2 annimmt, in der die Zuleitung 38 von der Pumpe 40 wieder mit unter Druck stehendem hydraulischem Medium versorgt wird und die Ableitung 39 sich in den Abfluß 41 öffnen kann.
Daraus folgt: Sind die Fühler 32 in Bezug auf die Kreisbahn, auf der sich die Fahnen 31 bei Drehung des Antriebsteils 26 bewegen, so angeordnet, dai^ die Fahnen 31 an ihnen dann vorbeilaufen, wenn die zweite langhubige Schwingung des Honsteins 1 jeweils ihren größten Anschlag erreicht hat und der Honstein an einen Randbereich der Laufbahn 2 aufliegt, so erfolgt für eine Dauer, die durch die Einstellung der Haltezeit des Zeitrelais 35 bestimmt ist, ein Stillstand des Motors. Die Dauer der Bearbeitung der äußeren Randbereiche der Laufbahn ist damit einstellbar. Da das Stillsetzen jeweils dann stattfindet, wenn der Hub seinen größten Ausschlag, der gleich der eingestellten Amplitude der zweiten Schwingung ist, hat, ergibt sich trotz abruptem Stillsetzen und Wiederanlaufen derselben keine abrupte Änderung der Bewegungsbahn des Honsteins 1 auf der Fläche der Laufbahn 2.
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Die beschriebene Anordnung setzt den Motor 33 jeweils nach einer halben Drehung des Antriebsteils 26 still· Es können noch weitere (nicht gezeigte) an sich be- · kannte Zeitglieder in der Schaltung nach Fig. 4 vorgesehen sein, die einen gesteuert verzögerten Anlauf des Motors 33 bewirken. Man kann auf diese Weise die Dauer der Bearbeitung einzelner Bereiche der Laufbahn 2, die durch Punkte auf dem Weg 30 definiert sind, auch außerhalb von Stillstandzeiten am äußersten Rand in Abweichung vom - beim Ausführungsbeispiel nach Pig 2 - sinusförmigen Verlauf der zweiten Schwingung steuern und die Dauer der Bearbeitung der Laufbahnmitte, d.h. deren Überdeckungsgrad, auf diese Weise minimalisieren.
Fig. 5 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel. Die gleichen Teile sind dabei mit den gleichen Bezugszeichen versehen. Am (nach Fig. 5) rechten Ende des Schlittens 19 ist eine Rolle 42 angeordnet. Durch eine ortsfest an einem Anschlagteil 43 abgestützte Feder 44 (vgl. Fig. 2) wird diese Rolle 42 gegen einen Hebel 45 gedrückt, der an der Stelle 46 an einem ortsfest angeordneten Träger 47 schwenkbar gelagert ist. Der Hebel 45 seinerseits drückt wieder auf eine Rolle 48, die in einem Schlitz 49 eines weiteren Hebels 50, der an der Stelle 51 drehbar gelagert ist, verschiebbar und feststellbar angeordnet ist. Der Hebel 50 ist an seinem (in Fig. 5) oberen Ende mit einer Rolle 51 versehen. Sie liegt an der Umfangsfläche einer Nocke 52 an, die von einem langsamlaufenden (nicht gezeigten) Motor (etwa Motor 33 nach Fig. 4) angetrieben wird. Je nach Stellung der Nooke 52 erfolgt also die Verschiebung des Schlittens
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in Richtung des Pfeils 6 (in Pig. 5 ist die Führung für den Schlitten 19 eingezeichnet und mit 53 bezeichnet). Eine Verstellung der Rolle 48 im Schlitz 49 dient der Verstellung des Hubes der durch diesen Mechanismus bewirkten zweiten Schwingbewegung. Je weiter die Rolle nach unten im Schlitz 49 festgestellt ist, desto kleiner ist der Hub. Dabei kann der Nocken 52 derart ausgebildet sein, daß zwei einander gegenüberliegende Teile der Umfangsfläche konzentrische Kreisbogen (jedoch von unterschiedlichem Radius) bilden, während die Flanken so ausgebildet sind, daß ein etwa sinusförmiger Geschwindigkeitsverlauf bei der Bewegung des Honsteins erreicht wird. Der von den kreisbogenförmigen Bereichen des Nockens eingeschlossene Winkel bestimmt die Haltezeiten des Honsteins 1 an den Enden des Hubes, also die Verweilzeiten an den Rändern der Laufbahn 2.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel ist schematisch in Fig. 6 dargestellt. Der Honstein 1 ist an einem Ende eines Schlittens 60 angeordnet, der in einer Führung öl in Richtung des Pfeils 6 verschiebbar gelagert ist* Die Verschiebung erfolgt über einen Kolben 62, der mit dem Schlitten 60 über eine Kolbenstange 63 verbunden und in einem Zylinder 64 verschiebbar und beidseitig jeweils über die Leitungen 65 bzw. 66 mit einem unter Druck stehenden hydraulischen Medium beaüfschlagbar ist. Die beiden Leitungen 65 und 66 sind jeweils mit den Ausgängen zweier Magnetventile 61 bzw. 68 verbunden» die beide in einem Block 69 angeordnet sind. Es handelt sich dabei um an sich bekannte Ventile; diese sind so ausgebildet und derart miteinander geschaltet, daß dann, wenn über den Ausgang des einen der beiden Ventile das dem Block 69
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über die Zuleitung 70 zugeführte Medium in eine Seite des Kolbens 62 in dem Zylinder 64 gelangt, es von der anderen Seite des Kolbens 62 abfließen kann und umgekehrt.
Die Ansteuerung der Magnetventile·erfolgt über eine Schalteinheit 7I9 die im wesentlichen aus Zeitgliedern aufgebaut ist, die die Einstellung dieser Stellzeiten (Zeit der Zuleitung von Medium = Zuflußzeit; Zeit der Abführung von Medium = Abflußzeit) erlauben. Die Durchführung einer derartigen Schaltung ist dem Fachmann aufgrund der gemachten Angaben ohne weiteres möglich, so daß auf eine weitere Beschreibung im vorliegenden Zusammenhang verzichtet werden kann. Die Förderung des hydraulischen Mediums erfolgt über eine Pumpe 72, die von einem Motor 73 angetrieben wird.
Werden die Stellzeiten der beiden Magnetventile 67 und 68 nun z.B. so eingestellt, daß die Zuflüßzeit (Tt2) aui> die linke Seite des Kolbens 62 und demgemäß auch die Abflußzeit (TR. ) von der rechten Seite des Kolbens (wobei T_„ =~TRA etwas größer ist als die sich daran anschließende Zuflußzeit (Tür, ) zur
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rechten Seite des Kolbens 62 und demgemäß auch die' Abflußzeit (TLA) von der linken Seite (wobei TR„=TLA), so erreicht man, daß der Kolben 62 - und mit ihm der Honstein 1 - eine Schwingbewegung, bestimmt durch die Zeitdauer zwischen den Umsehaltvorgängen, und dem überlagert, eine zweite Bewegung in Richtung des Pfeils 6 ausführt, deren Geschwindigkeit vom Unterschied der Zufluß- bzw. Abflußzeiten, die an beiden Magnetventilen 67 und 68 eingestellt sind, bestimmt werden.
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Die Bewegungsumkehr dieser überlagerten Längsbewegung des Honsteins 1 entlang der Laufbahn 2 wird durch einen Positionsgeber 7*f veranlaßt, der am Schlitten 60 befestigt ist. In den Endlagen bewegt er sich an einem Fühler 75 vorbei, der dann ein Signal an die Schalteinheit 71. abgibt, die daraufhin eine entsprechende Änderung der Stellzeiten der Magnetventile 67 und 68 veranlaßt. Bezieht man diese Bewegungsumkehr in den Endlagen in eine Betrachtung mit ein, so stellt sich diese überlagerte Längsbewegung auch wieder als (wenn auch nicht mehr sinusförmige), im Vergleich zur ersten Schwingbewegung langhubige und niedrigerfrequente zweite Schwingbewegung dar. Es ergibt sich der auf der rechten Seite in Fig. 6 an der Laufbahn des Innenringes 3 dargestellte Weg 76 eines Punktes des Honsteins 1.
In den Endlagen des Honsteins 1 veranlaßt die Schalteinheit 71 die Bewegungsumkehr der langsamen zweiten Schwingbewegung nicht sofort, sondern erst nach Ablauf einer einstellbaren Zeit, in der die Stellzeiten beider Magnetventile 67 und 68 gleich sind, so daß in diesen Endlagen eine beliebig einstellbare Verweilzeit gegeben ist.
Die Erfindung wurde im Vorgehenden bei Anwendung zur Bearbeitung der Laufbahn 2 eines Innenringes 3 eines Wälzlagers beschrieben. Es ist aber gleichermaßen bei anderen zylindrischen oder auch kegeligen Flächen anwendbar, wie sie bei Innenringen oder Außejriringen von den verschiedensten Lagern auftreten können. Figur 7 zeigt im Querschnitt acht an sich bekannte Laufringe für die verschiedensten Lager. Diejenigen Flächen, die nach der Erfindung bearbeitet werden können, sind dabei jeweils mit einem Pfeil versehen.
Patentansprüche;' 509839/0176

Claims (13)

  1. Patent ansprüche
    l.lVerfahren zur Pexnstbearbeitung von zylindrischen oder — kegeligen Flächen an Werkstücken, insbesondere von Laufbahnen an Laufringen von Zylinder- oder Kegelrollenlagern mit Hilfe eines auf die Fläche des drehend aufgenommenen Werkstücks einwirkenden Werkzeuges (Honsteins), das parallel zu der Fläche eine Schwingbewegung (erste Schwingbewegung) ausführt, dadurch gekennzeichnet, daß der ersten im Vergleich zur Breite (D) der Fläche (2) kurzhubigen Schwingbewegung eine zweite Bewegung (30) des Werkzeugs (1) parallel zur Fläche (2) überlagert ist, die die gesamte Breite des Werkstücks (3) überdeckt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die überlagerte zweite Bewegung (30) bestimmte Verweilzeit des Werkzeuges (1) bestimmte Dauer der Bearbeitung einzelner Bereiche entlang der Fläche (2) einstellbar ist.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2,.dadurch gekennzeichnet, daß die Verweilzeit auf den äußeren Bereichen der Fläche (2) größer als auf dem mittleren Bereich der Fläche (2) ist.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Bewegung eben-
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    falls eine Schwingbewegung mit im Vergleich zur ersten Schwingbewegung niedrigerer Frequenz und größerem, der Breite der Fläche (2) entsprechendem Hub (zitfeite Schwingbewegung) ist.
  5. 5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 4 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß ein erster Schlitten (5)9 der in an.sich bekannter Weise den Honstein (1) trägt und der ferner in an sich bekannter Weise eine kurzhubige erste Schwingbewegung ausführt, auf einem zweiten Schlitten (19) angeordnet ist, dem ein Antrieb (22, 24, 26, 28; 42, 45, 48, 50, 52) die zweite Schwingbewegung erteilt.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb durch einen Kurbeltrieb (25, 42, 22) mit einstellbarem Hub gebildet wird.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein sich drehender Teil (26) des Antriebs mit sich mitdrehenden Fahnen (31) versehen ist, und entlang der Bewegungsbahn der Fahnen (31) ein Fühler (32) angeordnet ist, der bei Vorbeibewegung der Fahnen (31) den Motor
    (33) des Antriebs eine einstellbare Zeit lang stillsetzt.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, "dadurch gekennzeichnet, daß an dem sich drehenden Teil (26) zwei um 180°. gegeneinander versetzte Fahnen (31) vorgesehen sind und die Anordnung des Fühlers (32) derart ist, daß die Stillsetzung in dem Zeitpunkt erfolgt, in dem die von dem Antrieb (22, 24, 26, 27) dem zweiten Schlitten (19) erteilte zweite Schwingbewegung ihren größten Ausschlag hat.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
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    daß die Stillsetzung des Motors über ein Zeitrelais (35) erfolgt, das nach einer bestimmten und einstellbaren Zeit den Motor (33) wieder einschaltet.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet,
    daß der Antrieb für den zweiten Schlitten (19) durch eine sich drehende Nockenscheibe (52) erfolgt.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenscheibe (52) auf einen schwenkbar gelagerten ersten Hebel (50) einwirkt, der verstellbar eine Rolle (49) trägt, die über einen zweiten Hebel (45) den zweiten Schlitten (19) verschiebt.
  12. 12. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebung eines den Honstein (1) tragenden Schlittens (60) durch einen beidseitig mit unter Druck stehendem hydraulischem Medium beaufschlagbaren Kolben (62) erfolgt, und Ventile (67, 68) zu bzw. von beiden Seiten des Kolbens (62) das unter Druck stehende hydraulische Medium zu- bzw. ableiten, wobei die Stellzeiten (Zuflußzeit, Abflußzeit) der Ventile (67, 68) derart einstellbar sir^d, daß, während das erste Ventil (67) an die erste Seite des Kolbens (62) Medium zuleitet, das andere Ventil (68) von der zweiten Seite des Kolbens (62) ableitet und umgekehrt, und eine Schalteinheit (71) die Stellzeiten steuert, derart, daß bei unterschiedlichen Stellzeiten das Werkzeug eine durch den zeitlichen Abstand der Zeitpunkte der Umschaltung bestimmte erste Schwingbewegung und, dieser überlagert und durch den Unterschied der Stellzeiten beider Ventile (67S 68) bestimmt, eine zweite Bewegung entlang der Fläche (2) ausführt.
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  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinheit (71) die Stellzeiten in den von einem Positionsgeber (74) festgestellten Enaiagen eine vorbestimmte Zeit lang gleich und danach eine Bewegungsumkehr einstellt.
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DE2413000A 1974-03-18 1974-03-18 Verfahren zur feinstbearbeitung zylindrischer oder kegeliger flaechen Pending DE2413000A1 (de)

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JP50031894A JPS50133595A (de) 1974-03-18 1975-03-18

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