DE2412323A1 - 1,2-diphenyl-aethanderivate, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung - Google Patents
1,2-diphenyl-aethanderivate, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendungInfo
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Description
Patentanwälte Dipl.-Ing. R Weickmann.
Dipl.-Ing. H. Weickmann, Dipl.-Phys. Dr. K. Fincke
H/WE/MY Dipl.-Ing. R A.Weickmann, Dipl.-Chem. B. Huber
Case F.2947/P.
8 MÜNCHEN 86, DEN POSTFACH 860 820
MÖHLSTRASSE 22, RUFNUMMER 48 39 21/22
<983921/22>
BIOREX Laboratories Ltd., Biorex House, Canonbury Villas,
London, N. 1 / England
1,2-Diphenyl-äthanderivate, Verfahren zu ihrer Herstellung
und ihre Verwendung
Die Erfindung betrifft neue und pharmazeutisch wertvolle 1,2-Diphenyl-äthanderivate und Verfahren zu ihrer Herstellung.
Die neuen erfindungsgemäßen 1,2-Diphenyl-äthanderivate sind
Threo- und Erythrο-Verbindungen der allgemeinen Formel
worin gruppe,
0 - H
(D
R ein Wasserstoffatom oder eine Alkyl- oder Acyl-
X ein Wasserstoffatom oder ein Halogenatom und R1 eine Alkylgruppe bedeuten.
A09839/1071
Die Alkylgruppen R und Rf können in der obigen allgemeinen
Formel bevorzugt bis zu 6 Kohlenstoffatome enthalten und sie können geradkettig oder verzweigt sein. Die Acylgruppen
R in der obigen allgemeinen Formel leiten sich bevorzugt von aliphatischen Carbonsäuren, die bis zu 6 Kohlenstoffatome
enthalten, ab.
Die neuen Verbindungen der allgemeinen Formel (I) können aus
einer Deoxyanisoinverbindung der allgemeinen Formel
R» - O-
R" eine Alkylgruppe bedeutet und X die oben gegebene Bedeutung besitzt,
durch Umsetzung mit Trifluoräthyl-jodid hergestellt werden,
wobei man eine Verbindung der allgemeinen Formel
R" - 0
Ö - H"
erhält, worin R" und X die oben gegebenen Bedeutungen besitzen, die dann mit einem Alkylmagnesium-jodid umgesetzt wird,
wobei man ein Carbinol der allgemeinen Formel
409839/1071
| OH" | - CH |
| ι | ι |
| 0 — | ' OH |
| I | I |
| R1 | OF |
- RM
erhält, worin R1, R" und X die oben gegebenen Definitionen
besitzen. Dieses Carbinol wird dann hydriert und das Hydrierungsprodukt wird kristallisiert, wobei man eine Verbindung
der allgemeinen Formel
| 0 — | - 0- |
| I | . I |
| R«. ■· | CH |
| I | |
| . CF |
erhält, worin R1, R" und X die oben gegebenen Definitionen besitzen,
und dann kann man gewünsentenfalls die Verbindung
entalkylieren, wobei man die entsprechende Dihydroxyverbindung (I, R = H) erhält, und anschließend kann gewünschtenfalls
diese Dihydroxyverbindung aeyliert werden.
Die Umsetzung mit Trifluöräthyl-jodid wird bevorzugt in einem
inerten Lösungsmittel bei erhöhter Temperatur in Anwesenheit eines Alkalimetallhydrids, beispielsweise Natriumhydrid,
durchgeführt.
Die Umsetzung mit dem Alkylmagnesium-jodid wird bevorzugt in
einem inerten Lösungsmittel wie Diäthyläther unter Rückflußbedingungen durchgeführt.
Die Hydrierung des Carbinols (IV) wird bevorzugt unter Verwendung von Wasserstoff in Anwesenheit eines Katalysators,
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beispielsweise Palladium-auf-Tierkohle, durchgefülirt.
Die Gegebenenfalls-Dealkylierung kann beispielsweise durch Einwirkung von Bromwasserstoffsäure in Essigsäure erfolgen.
Die anschließende mögliche Acylierung kann beispielsweise durch Umsetzung mit einem reaktiven Derivat einer geeigneten
Carbonsäure, beispielsweise einem Säureanhydrid, in Anwesenheit eines Pyridins oder einem Säurehalogenid in Anwesenheit
eines säurebindenden Mittels erfolgen, wobei man das Hydrohalogenid, welches als Nebenprodukt gebildet wird, entfernt.
Wird ein Produkt hergestellt, worin X ein Wasserstoffatom bedeutet,
dann kann es anschließend gewünschtenfalls halogeniert
werden, beispielsweise mit elementerem Brom oder mit SuIfurylchlo rid.
Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung, ohne sie zu beschränken.
a) Eine Lösung aus 7,68 g (0,03 Mol) trockenem Deoxyanisoin in 200 ml trockenem Dimethylformamid wird mit 1,44 g
Natriumhydrid (5O?6ige Dispersion) vermischt und die Mischung
wird dann 2 Stunden gerührt. 6,5 g Trifluoräthyl-jodid werden
zu der dunkelgrünen Lösung, die man erhält, zugegeben und die Reaktionsmischung wird bei 40 bis 5O°C während 2 Stunden
erwärmt. Nachdem Abkühlen wird die Lösung in eine
Mischung aus Eis und verdünnter Chlorwasserstoffsäure gegossen und mit Äther extrahiert. Der ÄtJaerextrakt wird eingedampft,
wobei man ein Öl erhält, welches durch Verdampfen mit Benzol und durch Durchleiten der Benzollösung des Produktes
durch 100 g Aluminiumoxyd gereinigt wird. Verdampfen des Benzoleluats ergibt ein Öl, welches a-Trifluoräthyldeoxyanisoin
ist.
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b) Eine Lösung aus Methylmagnesium-jοdid in Äther
wird aus 1 g Magnesium und 7 g Methyljodid hergestellt. Dazu
fügt man eine Lösung des obigen a-Trifluoräthyl-deoxyanisoins
in 50 ml wasserfreiem Äther. Die Reaktionsmischung wird 4 bis 5 Stunden am Rückfluß erwärmt, gekühlt und in eine
Mischung aus Eis und verdünnter Chlorwasserstoffsäure gegossen. Dieses wird mit Äther extrahiert und der Ätherextrakt
wird eingedampft, wobei man ein Öl erhält, welches durch Abdampfen mit Benzol getrocknet wird. Das erhaltene Produkt
ist 4,4' -Dimethoxy- α-methyl- oc-hydroxy- α * -trifluoräthylbibenzyl.
c) Diese Hydr-oxyverbindung wird dann in eine Mischung
aus 70 ml Eisessig und 0,5 ml Perchlorsäure gegeben und mit
Wasserstoff in Anwesenheit von 1 g Palladium-auf-Tierkohle
(1O?O 6 Stunden geschüttelt. Die Reaktionsmischung wird filtriert
und das Filtrat wird mit Wasser verdünnt und mit Äther extrahiert. Der Ätherextrakt wird mit Wasser und dann
mit verdünnter wäßriger Lösung aus Natriumhydroxyd gewaschen und anschließend getrocknet und eingedampft. Der Rückstand
wird aus Methanol kristallisiert, wobei man 3»5 g eines Feststoffs
erhält, der aus Methanol umkristallisiert wird, wobei man reines erythro-4,4'-Dimethoxy-α-methyl-α»-trifluoräthyl-bibenzyl
erhält, welches einen Schmelzpunkt von 81 bis 83°C besitzt.
d) 3 g dieser Dimethoxyverbindung werden dann am Rückfluß 4 Stunden in Stickstoffatmosphäre mit 70 ml Eisessig
und 40 ml Bromwasserstoffsäure erwärmt. Nach dem Abkühlen wird die Lösung mit Wasser verdünnt und mit Äther extrahiert.
Der Ätherextrakt wird mit Wasser und einer wäßrigen Lösung aus Natriumbicarbonat gewaschen, getrocknet und zur Trockene
eingedampft. Der Rückstand wird aus Benzol umkristallisiert, wobei man reines erythro-4,4'-Dihydroxy-a-methyl-α1-trifluoräthyl-bibenzyl,
Fp. 156 bis 1570C, erhält.
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Beispiel 2
a) Eine Lösung aus 6 g m,m'-Difluordeoxyanisoin (Fp.
'140 bis 149°C) in 200 ml Dimethylformamid wird mit 1 g Natriumhydrid (50%ige Dispersion) vermischt und 2 Stunden
gerührt. 6 g Trifluoräthyl-jodid in 10 ml Dimethylformamid
werden zu der grünen Lösung, die man erhält, zugegeben und die Reaktionsmischung wird auf 40 bis 500C 3 Stunden erwärmt.
Nach dem Abkühlen wird die Reaktionsmischung in eine Mischung aus Eis und verdünnter Chlorwasserstoffsäure gegossen und
dann mit Äther extrahiert. Eindampfen des Ätherextraktes ergibt m,mf-Difluor-a-trifluoräthyl-deoxyanisoin in Form
eines Öls, welches dann gereinigt wird, indem man es in 100 ml trockenem Benzol löst und die Lösung durch 100 g
Aluminiumoxyd hindurchleitet. Dünnschichtchromatographie zeigt, daß es von Ausgangsmaterialien und anderen Verunreinigungen
frei ist. Die Ausbeute beträgt 6,5 g.
b) Das obige Öl wird in 50 ml Äther gelöst und bei 0 bis 5°C mit einer Ätherlösung aus Methylmagnesium-jodid,
hergestellt aus 1 g Magnesium und 14 g Methyljodid, vermischt. Die Reaktionsmischung wird 4 Stunden am Rückfluß
erwärmt, gekühlt und dann in eine Mischung aus Eis und Chlorwasserstoffsäure
gegossen. Diese wird dann mit Äther extrahiert und der Ätherextrakt wird eingedampft, wobei man
313' -Dif luor-4,4' -dimethoxy- α-methyl- cc-hydroxy- α * -trifluoräthyl-bibenzyl
erhält.
c) Diese Hydroxyverbindung wird in eine Mischung aus 80 ml Eisessig und 0,5 ml Perchlorsäure gegeben und mit
Wasserstoff in Anwesenheit von 1 g Palladium-auf-Tierkohle
(10%) geschüttelt, bis die Wasserstoffaufnähme aufhört. Die
saure Lösung wird filtriert und das Filtrat wird mit Wasser verdünnt und mit Äther extrahiert. Der Ätherextrakt wird
gewaschen, getrocknet und eingedampft, der Rückstand wird aus Methanol umkristallisiert, wobei man 2,5 gieines erythro-3,3'-Difluor-4,4'-dimethoxy-α-methyl-α'-trifluoräthyl-bibenzyl,
Fp. 103 bis 1040C, erhält.
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d) 2,4 g dieser Bibenzylverbindung werden bei 140 bis 145°C 6 Stunden in einer Mischung aus 60 ml Eisessig und
30 ml Bromwasserstoffsäure in Stickstoffatmosphäre erwärmt.
Die Reaktionsmischung wird dann mit Wasser verdünnt und gekühlt, wobei eine Kristallisation einsetzt. Das erhaltene
Produkt wird aus Benzol umkristallisiert, wobei man reines erythro-3 »3'-Difluor-4,4'-dihydroxy-α-methyl-α!-trifluoräthyl-bibenzyl,
Fp.. 1520C, erhält.
a) Eine Lösung aus 10 g n^m'-Difluor-oc-trifluoräthyldeoxyanisoin
(vergl. Beispiel 2a) in 100 ml wasserfreiem Äther wird tropfenweise unter Rühren zu einer Lösung aus
n-Propyl-magnesiumQodid in Äther (hergestellt aus 8,1 g
n-Propyljodid und 1,2 g Magnesium in 100 ml wasserfreiem
Äther) gegeben. Nach Beendigung der Zugabe wird die Reaktionsmischung 3 Stunden am Rückfluß erwärmt, gekühlt und in eine
Mischung aus Eis und verdünnter Chlorwasserstoffsäure gegossen
und anschließend mit Äther extrahiert. Der Ätherextrakt wird mit einer wäßrigen Lösung aus Natriumbisulfit
und dann mit Wasser gewaschen, über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und zur Trockene eingedampft, wobei man
11 g öliges 3,3t-Difluor-4,4l-dimethoxy-a-(n-propyl)-ahydroxy-α'-trifluoräthy1-bibenzyl
erhält.
b) Diese Hydroxyverbindung in 70 ml Eisessig, der
2 Tropfen Perchlorsäure enthält, wird über 1,2 g Palladiumauf-Tierkohle
(10%), bis die Wasserstoffaufnähme aufhört,
hydriert. Der Katalysator wird dann abfiltriert und das Filtrat wird mit Wasser verdünnt, anschließend wird.mit
Äther extrahiert. Die Ätherlösung wird mit Wasser und mit verdünnter wäßriger Lösung von Natriumhydroxyd gewaschen,
über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und zur Trockene eingedampft. Der Rückstand wird aus Methanol umkristallisiert,
wobei man 1 g erythro-3>3'-Difluor-4,4'-dimethoxy-ct-
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(n-PropylJ-a'-trifluormethyl-bibenzyl, Fp. 188 bis 190,5°C,
erhält. Die Mutterlauge enthält 7 g eines Materials, welches, wie durch Gaschromatographie gezeigt wird, über
95 Gevr.% des öligen threo-Isomeren enthält.
c) Eine Mischung aus 700 mg der obigen erythro-Verbindung, 10 ml Bromwasserstoffsäure und 20 ml Eisessig
wird in Stickstoffatmosphäre bei 145°C während 5 Stunden
erwärmt. Die Reaktionsmischung wird dann mit-V/asser verdünnt und auf 00C gekühlt, wobei Kristallisation einsetzt.
500 mg der so erhaltenen Kristalle werden aus Äther-Petroläther (1:2) umkristallisiert, wobei man erythro-3,3'-Difluor-4,4'-dihydroxy-α-(n-propyl)-α·-trifluoräthyl-bibenzyl,
Fp. 137 bis 1380C, erhält.
a) Zu einer Ätherlösung aus n-Propylmagnesium-jodid
(hergestellt aus 0,07 molarem n-Propyljodid und Magnesium
in 100 ml Äther) gibt man unter Rühren eine Lösung aus 16,9 g (0,05 Mol) ct-Trifluoräthyl-deoxyanisoin (vergl. Beispiel
1a) und die Reaktionsmischung wird 3 Stunden am Rückfluß erwärmt. Anschließend wird sie in Eis-verdünnte Chlorwasserstoff
säure gegossen und mit Äther extrahiert. Der Ätherextrakt wird mit Wasser und einer wäßrigen Lösung
aus Natriumbisulfit gewaschen, getrocknet und zur Trockene
eingedampft. Man erhält einen öligen Rückstand aus 4,4'-Dimethoxy-cc-(n-propyl)-α-hydroxy-a'-trifluoräthyl-bibenzyl.
b) Diese ölige Hydroxyverbindung in einer Mischung aus 100 ml Eisessig und 0,2 ml Perchlorsäure wird über 2 g
Palladium-auf-Tierkohle (10%) hydriert. Der Katalysator
wird dann entfernt und die Lösung wird mit Wasser verdünnt, mit Äther extrahiert. Nach dem Trocknen und Eindampfen des
Ätherextrakts erhält man 4 g Feststoff, der zweimal aus Methanol umkristallisiert wird, wobei man erythro-4,4'-Di-
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methoxy-a-in-propylj-a'-trifluoräthyl-bibenzyl, Pp. 148
bis 1500C, erhält. Die Mut-Isomeren, Fp. 82 bis 840C.
bis 1500C, erhält. Die Mutterlauge enthält 9,2 g des threo-
c) 3g des erythro-Isomeren werden entmethyliert, indem
man 5 Stunden bei 1500C in 30 ml Eisessig und 15 ml
Bromwasserstoffsäure unter Stickstoffatmosphäre erwärmt.
Nach der Aufarbeitung der Reaktionsmischung auf übliche Weise erhält man 2,5 g erythro-4,4'-Dihydroxy-α-(n-propyl)-cc'-trifluoräthyl-bibenzyl,
welches aus Äther-Petroläther (1i2) umkristallisiert wird, danach besitzt es einen Fp. von
186 bis 187°C.
a) Eine Lösung aus 2 g erythro-4,4'-Dihydroxy-α-methyl-a'-trifluoräthyl-bibenzyl
(vergl. Beispiel 1) in 50 ml Chloroform wird tropfenweise unter Rühren mit einer
Lösung aus 2 g Brom in 20 ml Chloroform bei 200C im Verlauf
einer- Stunde behandelt. Die Reaktionsmischung wird anschließend 4 Stunden gerührt, dann mit Wasser
und mit einer wäßrigen Lösung aus Natriumbisulf it gewaschen,
über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und dann zur Trockene eingedampft. Der Rückstand wird in 10 ml Benzol aufgenommen
und durch eine dicke Schicht Aluminiumoxyd (20 g) filtriert, die dann anschließend mit 50 ml Benzol eluiert
wird. Das Lösungsmittel wird dann aus dem eluierten Material entfernt und der Rückstand (1,5 g) wird aus Äther-Petroläther
(1:2) bei -10°C kristallisiert, wobei man erythro-3,3'-Dibrom-4,4·-dihydroxy-α-methyl-αf-trifluoräthyl-bibenzyl,
Fp. 40 bis 420C, erhält.
b) Eine Lösung aus 50 mg dieser Dichlorverbindung in 5 ml Äther wird mit überschüssigem Diazomethan bei 20°C
4 Stunden behandelt. Anschließend wird nichtumgesetztes Diazomethan mit Essigsäure zersetzt. Der Äther wird abge-
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dampft und der Rückstand (50 mg) wird aus Äther-Petroläther
(1:1) kristallisiert, wobei man erythro-3,3l-Dibrom-4,4ldimethoxy-a-methyl-a'-trifluoräthyi-bibenzyl,
Fp. 139 bis 1410C, erhält.
Zu einer Lösung aus 2 g erythro-4,4'-Dihydroxy-a-methyl-α1-trifluoräthyl-bibenzyl
(vergl. Beispiel 1) in 30 ml Äther fügt man tropfenweise unter Rühren 2 g Sulfurylchlorid in
20 ml Äther. Die Reaktionsmischung wird bei 20°C gerührt, bis die Dünnschichtchromatographie zeigt, daß die Umsetzung
beendigt ist. Die Reaktionsmischung wird dann mit Wasser und mit einer wäßrigen Lösung aus Natriumbisulfit gewaschen. Die
Ätherlösung wird getrocknet und der Äther wird entfernt, wobei man erythro-3,3'-Dichlor-4,4'-dihydroxy-α-methyl-α · trifluoräthyl-bibenzyl
in Form eines Öls erhält, welches gereinigt wird, indem man die Benzollösung, davon durch eine
dicke Schicht aus Aluminiuraoxyd (20 g) filtriert. Das Benzol wird aus dem Eluat abdestilliert, wobei man 1,4 g Öl erhält,
welches mit 10 ml Pyridin und 10 ml Essigsäureanhydrid vermischt wird und dann bei Umgebungstemperatur während 20 Stunden
stehengelassen wird. Anschließend wird die Reaktionsmischung in Eis-verdünnte Chlorwasserstoffsäure gegossen.
Das Produkt wird durch Extraktion mit Äther isoliert. Die Entfernung des Äthers aus dem Extrakt und KristallisatL on
des Rückstands aus Äthanol ergibt erythro-3»3'-Dichlor-4,4tdiacetoxy-α-methyl-α1-trifluoräthyl-bibenzyl,
Fp. 95 bis 96,5°C.
Eine Lösung aus 100 mg erythro-3»3'-Dichlor-4,4l-dihydroxya-methyl-a1-trifluoräthyl-bibenzyl
(vergl. Beispiel 6) in 5 ml Äther wird mit überschüssigem Diazomethan bei Umgebungstemperatur
4 Stunden behandelt. Überschüssiges Diazomethan wird dann mit Essigsäure zerstört und das Lösungs-
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mittel v/ird entfernt. Kristallisation des Rückstandes aus
Äther-Petroläther (1:1) ergibt erythro-3,3'-DiChIor-4,41-dimethoxy-a-methyl-a'-trifluoräthyl-bibenzyl,
Fp. 129 bis 1310C.
Gegenstand der Erfindung sind ebenfalls pharmazeutische Zusammensetzungen,
die mindestens eine der neuen Verbindungen der allgemeinen Formel (I) zusammen mit einem festen oder
flüssigen pharmazeutischen Verdünnungsmittel oder Träger enthalten.
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Claims (26)
- Patentansprüche 1. Verbindungen der allgemeinen Formel
X ι H V- Vo ·
ΑιI R - ι C
IR ein Wasserstofjfatom oder eine Alkyl- oder Acylgruppe,X ein Wasserstoff atom oder ein Halogenatom und R1 eine Alkylgruppe bedeuten. - 2. Erythro-4,4'-Dimethoxy-α-methyl-α»-trifluoräthylbibenzyl .
- 3 · Erythro-4,4f -Dihydroxy-α-methyl-α»-trif luo räthylbibenzyl .
- 4. Erythro-3,3'-Difluor-4,4'-dimethoxy-a-methyl-a»- trifluoräthyl-bibenzyl.
- 5. Erythro-3,3! -Dif luor-4,4 '-dihydroxy-a-methyl- a1 trifluoräthyl-bibenzyl.
- 6. Erythro-3,3' -Dif luor-4 f 4' -dimethoxy-α- (n-propyl) α'-trifluoräthyl-bibenzyl.
- 7. Threo-3 > 3! -Dif luor-4,4«-dimethoxy- α- (n-propyl) - α · trifluoräthyl-bibenzyl.409839/1071
- 8. Erythro-3,3'-Difluor-4,4'-dihydroxy-α-(n-propyl)~ α·-trifluoräthyl-bibenzyl.
- 9. Erythro-4,4'-Dimethoxy-a-(n-propyl)-a'-trifluoräthyl-bibenzyl .
- 10. Threo-4,4f-Dimethoxy-a-(n-propyl)-af-trifluoräthylbibenzyl.
- 11. Erythro-4,4l-Dihydroxy-a-(n-propyl)-at-trifluoräthyl-bibenzyl.
- 12. Erythro-3,3'-Dibrom-4,4'-dihydroxy-α-methyl-a'-trifluoräthyl-bibenzyl.
- 13· Erythro-3»3'-Dibrom-4,4·-dimethoxy-α-methyl-α·-trif luoräthyl-bibenzyl.
- 14. Erythro-3,3l-Dichlor-4,4l-dihydroxy-a-methyl-a'-trifluoräthyl-bibenzyl.
- 15. Erythro-3f3'-Dichlor-4,4'-diacetoxy-a-methyl-a'-trifluo räthy1-bibenzyl.
- 16. Erythro-3,3·-Dichlor-4,4l-dimethoxy-a-methyl-al-trifluoräthyl-bibenzyl.
- 17. Verfahren zur Herstellung- von Verbindungen der allgemeinen Formel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Deoxyanisoinverbindung der allgemeinen FormelCO - CH,A09839/1071worin X die in Anspruch 1 gegebene Bedeutung besitzt und R" eine Alkylgruppe bedeutet, mit Trifluoräthyl-j ο did umgesetzt wird, wobei man eine Verbindung der allgemeinen FormelR" - 0•CO -CHCHCP,■·■"-'■?erhält, worin X die in Anspruch 1 gegebene Bedeutung besitzt und R" die gleiche Bedeutung wie oben besitzt, diese Verbindung dann mit einem Alkylmagnesium-jodid umsetzt, wobei man ein Carbinol der allgemeinen Formel
OH - CH I I 0 — CH I R« CP,erhält, worin R· und X die in Anspruch 1 gegebenen Bedeutungen besitzen und R" die oben gegebene Bedeutung besitzt, diese Verbindung dann, hydriert, wobei man eine Verbindung der allgemeinen FormelH H I I 0 —- C- I I R· OH I CP .· ■ ,'.γ-- ■■·,'■■: r409839/1071erhält, worin R1 und X die in Anspruch 1 gegebenen Definitionen besitzen und R" die oben gegebene Definition besitzt, diese Verbindung dann gewünsentenfalls dealkyliert, wobei man die entsprechende Dihydroxyverbindung erhält, gewünschtenfalls diese entweder mit einem reaktiven Derivat einer geeigneten Carbonsäure acyiiert oder veräthert, wobei man den entsprechenden Dialkyläther erhält. - 18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Umsetzung mit Trifluoräthyl-jodid in Anwesenheit von Alkalimetallhydrid durchgeführt wird.
- 19. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, · daß man als Alkalimetallhydrid Natriumhydrid verwendet.
- 20. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 19» dadurch gekennzeichnet, daß das Carbinol mit katalytisch aktiviertem Wasserstoff hydriert wird.
- 21. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Dealkylierung mit Bromwasserstoffsäure in Essigsäure durchgeführt wird.
- 22. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Acylierung mit einem Säurehalogenid oder Säureanhydrid durchgeführt wird.
- 23. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Verätherung mit einem Diazoalkan durchgeführt wird.
- 24. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß das erhaltene Produkt, wenn X ein Wasserstoff atom bedeutet, anschließend halogeniert wird, wobei man eine entsprechende Verbindung erhält, worin X ein Halogenatom bedeutet.A09839/1071
- 25. Verbindungen der allgemeinen Formel nach Anspruch 1 hergestellt nach einem Verfahren gemäß einem der Ansprüche 17 Ms 24.
- 26. Pharmazeutische Mittel, enthaltend mindestens eine Verbindung der allgemeinen Formel nach Anspruch 1, zusammen vermischt mit einem festen oder flüssigen pharmazeutischen Verdünnungsmittel oder Träger»409839/1071
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| GB1404873A GB1416648A (en) | 1973-03-23 | 1973-03-23 | 1,2-diphenyl-ethane derivatives |
Publications (3)
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| DE2412323A1 true DE2412323A1 (de) | 1974-09-26 |
| DE2412323B2 DE2412323B2 (de) | 1978-03-16 |
| DE2412323C3 DE2412323C3 (de) | 1978-11-09 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2412323A Expired DE2412323C3 (de) | 1973-03-23 | 1974-03-14 | 1,2-Diphenyl-äthanderivate, Verfahren zu ihrer Herstellung und diese enthaltende Arzneimittel |
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| GB (1) | GB1416648A (de) |
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Family Cites Families (1)
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