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DE2411868A1 - Dezentrale einrichtung zum ueberwachen und steuern von spurgefuehrten fahrzeugen - Google Patents

Dezentrale einrichtung zum ueberwachen und steuern von spurgefuehrten fahrzeugen

Info

Publication number
DE2411868A1
DE2411868A1 DE2411868A DE2411868A DE2411868A1 DE 2411868 A1 DE2411868 A1 DE 2411868A1 DE 2411868 A DE2411868 A DE 2411868A DE 2411868 A DE2411868 A DE 2411868A DE 2411868 A1 DE2411868 A1 DE 2411868A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vehicles
vehicle
control
information
travel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2411868A
Other languages
English (en)
Inventor
Klaus Dipl Ing Eltzschig
Helmut Dipl Ing Uebel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DE2411868A priority Critical patent/DE2411868A1/de
Publication of DE2411868A1 publication Critical patent/DE2411868A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L21/00Station blocking between signal boxes in one yard
    • B61L21/10Arrangements for trains which are closely following one another
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L13/00Operation of signals from the vehicle or by the passage of the vehicle
    • B61L13/04Operation of signals from the vehicle or by the passage of the vehicle using electrical or magnetic interaction between vehicle and track, e.g. by conductor circuits using special means or special conductors
    • B61L13/047Operation of signals from the vehicle or by the passage of the vehicle using electrical or magnetic interaction between vehicle and track, e.g. by conductor circuits using special means or special conductors controlling inductively or magnetically
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L3/00Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal
    • B61L3/02Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control
    • B61L3/08Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control controlling electrically
    • B61L3/12Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control controlling electrically using magnetic or electrostatic induction; using radio waves
    • B61L3/121Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control controlling electrically using magnetic or electrostatic induction; using radio waves using magnetic induction

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description

  • Dezentrale Einrichtung zum überwachen und Steuern von spurgeführten Fahrzeugen.
  • Die Erfindung betrifft eine dezentrale Einrichtung zum Überwachen und Steuern von spurgeführten Fahrzeugen, im besonderen als überlagertes sekundäres Sicherheitssystem £dr Schwebefahrzeuge, die primär durch zentrale Rechnersteuerung geführt werden, bei der der Fahrweg in Abschnitte, in sogenannte Blockabschnitte, unterteilt ist und auf die in diesen Blockabschnitten befindlichen Fahrzeuge Informationen übertragen werden.
  • Zur Steuerung und Sicherung des Betriebs ablaufes von modernen Verkehrsmitteln, beispielsweise von Schwebefahrzeugen mit berührungsloser Spurführung, werden vorzugsweise zentralisierte Rechnersysteme eingesetzt. Um bei Störungen in solchen Systemen die Führung des Betriebes weiter zu gestatten, ist es erwünscht, ein völlig unabhängig von diesem zentralisierten System arbeitendes zweites System zu verwenden, das ich sowohl im Grundkonzept als auch in der Anordnung und Gestaltung der Geräte wesentlich von dem ersten System unterscheidet.
  • Zweck der Erfindung ist es, ein Sicherungssystem zu schaffen, das bei Ausfall des zentralisierten Hauptsystems den Fahrbetrieb mit voller Sicherheit aufrecht erhält.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine dezentrale Einrichtung zu erstellen, die in wirtschaftlicher Weise Schutz von Fahrzeugen gegen Auffahren auf vorausfahrende oder stehende Fahrzeuge und die Überufachung und Steuerung der Fahrgeschwindigkeit von Fahrzeugen mit Rücksicht auf vorausbefindliche Fahrzeuge bzw. Gefahrenstellen gewährleistet.
  • Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß den einzelnen Blockabschnitten zum Feststellen der in den entsprechenden Blockabschnitten befindlichen Fahrzeuge Anwesenheitsdetektoren, sowie kettenförmig an einerlängs des Fahrweges befindlichn Steuerleitung angeordnete Steuereinrichtungen und von den Steuereinrichtungen gespeiste Sendevorrichtungen zugeordnet sind, wobei zur Beeinflussung der Steuereinrichtungen in'der Steuerleitung von den Anwesenheitsdetektoren abhängige Schaltmittel Jeweils in der im Bereich der entgegen der Fahrrichtung benachbarten Blockabschnitte vorhandenen Steuerleitung derart angeordnet sind, daß die von einer Sendevorrichtung auf das betroffene Fahrzeug übertragenen Informationen jeweils die Anzahl der in Fahrrichtung folgenden. freien Blockabschnitte beinhalten.
  • Weiterbildungen des Gegenstandes der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
  • Die Erfindung sei anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen: Ft. 1 die beispielsweise Anordnung der erfindungsgemßen Einrichtung an einem Fahrwegteil mit zwei Fahrzeugen, Fig. 2 und 2a Ausführungsbeispiele der Steuereinrichtung und Fig. 3 die Einwirkung eines Fahrzeuges auf die Steuereinrichtungen.
  • Der in Fig. 1 dargestellte Fahrwegteil ist in die Blockabschnitte Al bis A5 unterteilt. Die Länge dieser Abschnitte ist kleiner als die Länge der sich auf dem Fahrweg in der Fahrrichtung Fr bewegenden Fahrzeuge Flund F2, so daß von den in jedem Blockabschnitt angeordneten Abwesenheitsdetektoren AD1 bis AD5 mindestens einer von einem anwesenden Fahrzeug beeinflußt wird. Weiterhin ist Jedem Abschnitt eine Steuereinrichtung AS1 bis AS5 mit Je einer Sendevorrichtung ASel bis ASe5 zugeordnet. Die Steuereinrichtungen sind kettenförmig an eine längs des Fahrweges verlegte Steuerleitung StL und parallel an eine Speiseleitung SpL angeschlossen. Die Anwesenheitsdetektoren wirken jeweils auf die entgegen der Fahrrichtung in banachbarten Blockabschnitten angeordneten Steuereinrichtungen ein und beeinflussen über die Steuerleitung hierbei auch die weiter zurückliegenden Steuereinrichtungen. Das in Fig. 1 dargestellte Fahrzeug F1 wird im Blockabschnitt Al durch den Anwesenheitsdetektor AD1 festgestellt, der hierdurch die in Fahrrichtung zurückliegenden, den Abschnitten A2 bis A5 zugeordneten Steuereinrichtungen AS2 bis AS5 beeinflußt.
  • Die Steuereinrichtung AS1 im Abschnitt Al wird nicht durch die Belegung durch das Fahrzeug F1 beeinflußt, so daß die von dieser Einrichtung gespeiste Sendevorrichtung ASel, die beispielsweise eine Sende schleife sein kann, auf das Fahrzeug F1 eine Information über den in Fahrrichtung vorausliegenden freien Abstand zu dem vorausfahrenden Fahrzeug überträgt.
  • Abhängig von den über die Sendevorrichtungen ASel bis ASe5 auf die Fahrzeuge übertragenen Informationen können durch fahrzeugseitige Geräte beispielsweise die zulässigen Fahrzeuge schwindigkeiten errechnet werden.
  • Für den in Fig. 1 dargestellten Fall sind diese Geschwindigkeiten im unteren Teil der Figur beispielsweise angegeben, wobei die Geschwindigkeit V abhangig vom Fahrweg FtL dargestellt ist. Die minimale zulässige Geschwindigkeit Vz min ist ein abhängig von der Anlage und den Fahrzeugen bestimmter Wert, der es erlaubt, auf ein stehendes Fahrzeug aufzufahren, z.B, bei einem Ankupplungsvcrgang zweier Fahrzeuge, Die auf dem Fahrweg maximal zulässige Geschwindigkeit sei Vz max. Diese Geschwindigkeit ist dann in der von einer Sendevorrichtung übertragenen Information enthalten, wenn der vorausliegende freie Abstand vor einem Fahrzeug mindestens der Anhaltedistarz (Bremsweg) dieses Fahrzeuges entspricht. In dem in der Fig. 1 dargestellten Beispiel betrage diese Distanz vier Abschnitte, so daß das Fahrzeug F2 bei dem momentanen Bewegungsahlauf mit dieser maximal zulässigen Geschwindigkeit fahren kann. Kommt das Fahrzeug F1 im Abschnitt Al zum Stillstand, wobei der Anwesenheitsdetektor AD1 über die Steuerleitung StL die Steuereinrichtungen AS2 bis AS5 beeinflußt, so werden von den Sendevorrichtungen ASe2 bis ASe5 in den Abschnitten A2 bis A5 auf das nachfolgende Fahrzeug F2 Informationen mit den zulassigen Geschwindigkeiten Vz übertragen. Die diese Treppenkurve umschreibende punktierte Linie entspricht der Geschwindigkeit, bei der das Fahrzeug F2 beim Einfahren in den Abschnitt Al die minimal zulässige Geschwindigkeit Vz min erreicht.
  • In den Fig. 2 und 2a sind vorteilhafte Ausbildungen der den einzelnen Abschnitten zugeordneten Steuereinrichtungen dargestellt.
  • In den Steuereinrichtungen sind durch Gleichspannung gesteuerte Oszillatoren 02 bzw. 03 verwendet, die über die längs des Fahrweges verlegte Steuerleitung StL beeinflußt werden. Zur Speisung sind zwei Leitungen Spt und ?4L vorgesehen, wobei die eine Leitung ML parallel an den einen Eingang der Oszillatoren geschaltet ist und die andere Leitung in Jedem Abschnitt über einen Widerstand R21 bzw. R71 zusammen mit der Steuerleitung StL mit dem anderen Eingang der Oszillatoren verbunden ist. Die weiterhin in der Steuerleitung StL kettenförmig angeordneten tängswiderstände R22 bzw. R32 bilden zusammen mit den Widerständen R21 bzw. R31 in jedem Abschnitt A2 bzw. A3 einen Spannungsteiler, an deren Mittelpunkten die Jeweils den betroffenen Oszillator 02 bzw. 03 steuernde Gleichspannung U02 bzw. U03 anliegt. Diese Steuerspannungen U02 bzw. U03 werden abhängig von den Schaltzuständen der den in Fahrrichtung Fr vorausliegenden Abschnitten Al bzw. A2 zugeordneten Anwesenheitsdetektoren AD1 bzw. AD2, AD3 beeinflußt, indem von den Detektoren abhängige Schaltmittel, z.B. die Transistoren T2 bzw. T3, Fig. 2, oder die Arbeitskontakte der Kontakte AD11 bzw. AD21, AD31, Fig. 2a, parallel an die Eingänge der Oszillatoren 02 bzw. O3 geschaltet sind.
  • Durch das im Abschnitt Al anwesende Fahrzeug F1 wird der Anwesenheitsdetektor AD1 beeinflußta Hierdurch wird in Fig. 2 der Transistor T2 leitend bzw. in Fig. 2a der Kontakt ADil umgeschaltet. In beiden Fällen wird der Eingang des Oszillators 02 kurzgeschlossen, so daß begrenzt durch den Widerstand R21 die an den Oszillator 02 anliegende Steuerspannung U02 zusammenbricht. Über die in der Steuerleitung angeordneten Langswiderstände R22 bzw. R32 werden weiterhin dje in Fahrrichtung zurückliegenden Steuerspannungen der betreffenden Oszillatoren im Verhältnis der WiderstandskojbiantIonen herabgesetzt. Die so erzeugten unterschiedlichen Steuerspannungen stt-tern die betreffenden Oszillatoren derart, daß ver den die Oscillatoren in die zugehörigen Sendevorrichtungen ASe? ASe; eingespeisten Frequenzen f02 bzw. f03 jeweils die Anse@@@ der in Fahrrichtung vorausliegenden freien Blickabschnitte beirüialten.
  • Um die Beeinflussung der in Fahrrichtung vorausliegenden Steuereinrichtungen beim Ansprechen der Anwesenheitsdetektoren zu verhindern, sind in der Steuerleitung StL Dioden D2, D3 bzw. die Ruheseiten der Kontakte AD11, AD21, AD31 vorgesehen.
  • Die Wirksamkeit der Anwesenheitsdetektoren kann in vorteilhafter Weise dadurch überwacht werden, daß von den Anwesenheitsdetektoren, z.B. AD2 und AD3, gesteuerte Schaltmittel, z.B.
  • die Kontakte AD22 und AD32, Jeweils in den Speiseleitungen der denselben Blockabschnitten A2 bzw. A3 zugeordneten Sendevorrichtungen ASe2 bzw. ASe3 angeordnet werden. Hierbei ist es zweckmäßig, um eine kontinuierliche Übertragung von den Sendevorrichtungen benachbarter Abschnitte auf ein Fahrzeug zu gewährleisten, daß die Beeinflussung der Anwesenheitsdetektoren durch ein Fahrzeug lückenlos erfolgt.
  • Fig. 3 zeigt die stufenweise Beeinflussung der Steuerspannung UO an den Eingängen der Oszillatoren in den in Fahrrichtung zurtickliegenden Steuereinrichtungen abhängig von den freien Abschnitten A-No hinter einem Fahrzeug F in der Fahrrichtung Fr, das den vor den Abschnitt l liegenden Abschnitt besetzt hat.
  • Es sei angenommen, daß ein im besetzten Abschnitt angeordneter Anwesenheitsdetektor die Steuereinrichtungen von 30, in der Fig. sind lediglich 24 Abschnitte bezeichnet, in Fahrrichtun; zurückliegenden Abschnitten beeinlußt. Die Steuerspannung UO steigt nach einer Exp,onentialfurLktion stufenweise an, wobei im 3o. Abschnitt nahezu die Speisespannung UB erreicht wird.
  • Abhängig von den an den Oszillatoren anliegenden Steuerspannungen UO werden die von den Oszillatoren abgegebenen Frequenzen fo erzeugt, wobei bei UO = UB die Oszillatorfrequenz fo = £ max ist, so daß bei der Verwendung von Oszillatoren mit einer Frequenz von 3o kHz beispielsweise Stufen von 1 kllz in dem nahezu linearen Teil der Funktion realisierbar sind.
  • Die Neigung der StuRenSuntt40n kann durch das Verhältnis zwischen den Widerständen, z.B. P.21 und R22, der Spannungsteiler in den Steuereinrichtungen, z,B. AS2, eingstellt werden.
  • Die in der Fig.3 dargestellten unterbrochenen Linien veranschaulichen, daß die von der Sendevorrichtung im Abschnitt 18 auf ein in diesem Abschnitt sich bewegendes Fahrzeug übertragene Frequenz f018, die abhängig von der Steuerspannung U018 erzeugt wird, die Information beinhaltet, daß dierahrzeuggeschwin digkeit V max 18 nicht überschritten werden darf, um bei einer Notbremsung das Fahrzeug in dem vorgegebenen Abstand zum Halten zu bringen.
  • In der weiteren Ausgestaltung der Erfindung können in den Blockabschnitten vor Fahrwegverzweigungen auf den beiden Seiten des Fahrweges je eine Sendevorrichtung angeordnet werden, von denen die eine die Informationen des einen und die andere die Informationen des anderen Fahrwegzweiges aussendet.
  • In diesem Fall wird auf den mit zwei Antennensystemen versehenen FahrZeugen Jeweils die Sendevorrichtung ausgewählt, die die Information über den in Fahrrichtung des betreffenden Fahrzeuges vorausliegenden freien, weiteren Fahrweg bzw. den Abstand bis zum Haltpunkt aussendet. Die Auswahl der Sendevorrichtung kann beispielsweise dadurch erfolgen, daß mit dem Schalten des Weichensystems auf dem Fahrzeug gleichzeitig auf die entsprechende Antenne umgeschaltet wird, die die Informationen der den weiteren Fahrweg zugeordneten streckenseitigen Sendevorrichtungen empfängt.
  • Bei ortsfester Weichenumstellung ist es zweckmäßig, in den Blockabschnitten vor Fahrwegverzweigungen nur eine streckenseitige Sendevorrichtung anzuordnen. In diesem Fall wird dann die Information über den kürzeren der beiden freien Abstände auf den abzweigenden Fahrwegen eingegeben.
  • Es kann jedoch auch zweckmäßig sein, die Informationen über den freien Abstand auf dem Fahrwegzweig einzugeben, der durch die Weichenstellunb markiert ist.
  • Bei der Zusammenführung zweier Fahrwege, z.B. eines Nebenweges in den Hauptfahrweg, ist bei der erfindungsgemäßen dezentralen Einrichtung folgendes Steuersystem vorgesehen: Nähert sich ein auf dem Hauptfahrweg sich bewegendes Fahrzeug dem Zusammenführungspunkt, so wird, so bald dieses Fahrzeug in einem Blockabschnitt einfährt, dessen Abstand vom ZusammenfUhrungspunkt der Anhaltedistanz (Bremsweg) des Fahrzeuges entspricht, das Einfahren eines Fahrzeuges von dem Nebenweg aus in den Hauptweg gesperrt.
  • In der gleichen Weise wird der Hauptfahrweg gesperrt, wenn ein Fahrzeug auf dem Nebenfahrweg zuerst den entsprechenden Blockabschnitt besetzt. Hierbei ist es vorteilhaft, um den Bewegungsablauf der Fahrzeuge sowohl auf dem Hauptfahrweg als auch auf dem Nebenweg. möglichst wenig zu behindern, ein Scheinfahrzeug entsprechend der Geschwindigkeit des auf dem Nebenweg befindlichen Fahrzeuges auf den Hauptfahrweg bzw. umgekehrt zu übertragen.
  • Die Informationen der in den Überwachungsbereichen eines Zusammenührungspunktes angeordneten Anwesenheitsdetektoren werden einer Vergleichseinrichtung zugeführt.
  • Die Anzahl der in einer Vergleichseinrichtung zusammengefaßten Anwesenheitsdetektoren wird durch örtlich bestimmte lSorschriften und abhängig von auf dem Hauptfahnseg und Nebenfahrweg erlaubten maximalen Fahrgeschwindigkeiten bestimmt.
  • Die Ausgangs signale der Vergleichseinrichtung werden in eine dem Zusammenführungspunkt zugeordnete Steuereinrichtung eingegeben, in der sie das Sperren und das Übertragen des entsprechenden Scheinfahrzeuges in das betroffene Blocksignalsystem auslösen und so lange aufrechterhalten, bis das einwirkende Fahrzeug den Zusammenführungspunkt überfahren hat.
  • Bei der erfindungsgemäßen dezentralen Einrichtung können zwei Blocklängensysteme verwendet werden. Das erste System verwendet einheitlich bei allen Blockabschnitten gleiche Längen, wobei die Länge eines Blockabschnittes der auf den Fahrwegen verkehrenden Fahrzeuge entspricht.
  • Bei dem zweiten System können beispielsweise für die Nebenfahrwege die Blocklängen des ersten Systems verwendet werden und die Hauptfahnsege in längere Blockabschnitte unterteilt werden, deren Länge z.B. vier Blocklängen des ersten Systems entspricht. Dies ist zweckmäßig, da auf dem Hauptfahrweg die Fahrzeuge in einem größeren Abstand zueinander fahren. Bei den längeren Blockabschnitten können die gleichen Blockeinrichtungen wie bei den kurzen Blockabschnitten verwendet werden, indem die Anwesenheitsdetektoren bzw. die Sendevorrichtungen lediglich parallel geschaltet werden.
  • In der weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist es zweckmäßig, die von den Sendevorrichtungen der einzelnen Blockabschnitte auf die Fahrzeuge übertragenen Frequenzen nach ihrer Auswertung in Fahrzeugeinrichtungen zur Geschwindigkeitsregelung der betreffenden Fahrzeuge zu verwenden.
  • Weiterhin ist es vorteilhaft, aus den auf die Fahrzeuge übertragenen Informationen die jeweilige freie Weglänge zu ermitteln und danach diese freie Weglänge mit dem aus der momentanen Geschwindigkeit des Fahrzeuges errechneten Bremsweg zu vergleichen. Für diese Fälle muß bei der dezentralen Einrichtung die momentane Geschwindigkeit der Fahrzeuge von fahrzeugeigenen Vorrichtungen ermittelt werden. Dies kann durch Radareinrichtungen oder ein optisches Korrelationsverfahren oder ein anderes bekanntes System erreicht werden.
  • Der maximal zulässige Abstand kann für eine gegebene Fahrzeuggeschwindigkeit nach folgender Formel ermittelt werden: SSD = V2 + V . ta, 2a in der SSD = der minimal zulässige Abstand, V = die momentane Fahrzeuggeschwindigkeit, a = der VerzögerungsmeSwert bei Notbremsung und ta = die Ansprechzeit der Bremseinrichtung bedeutet.
  • Dieser minimal zulässige Abstand wird dann mit dem Abstand zu dem vorausfahrenden Fahrzeug verglichen und bei Unterschreitung des minimal zulässigen Abstands wird die Notbremsung betätigt.
  • Beim Erreichen einer vorgegebenen minimalen Fahrzeuggeschwindigkeit, z.B. die das Ankuppeln von Fahrzeugen erlaubt, wird die Notbremse gelöst.
  • Dies ist auch der Fall, wenn ein Fahrzeug zum Halten eine Station erreicht, bzw. ein defektes Fahrzeug abgeschleppt werden soll.
  • Um den Bewegungsablauf der Fahrzeuge durch einen gestörten Blockabschnitt bzw. durch unterschiedliche Informationsübertragungen beim Einfahren bzw. beim Verlassen der Blockabschnitte möglichst nicht zu beeinflussen, ist es zweckmäßig, zur Geschwindigkeitsregelwng der Fahrzeuge die übertragenen Informationen von jeweils mindestens zwei Blockabschnitten auszuwerten.
  • 7 Patentansprüche 3 bs. Zeichnungen, 3 Fig.

Claims (1)

  1. Patent ansprüche :
    Dezentrale Einrichtung zum Überwachen und Steuern von spurgeführten Fahrzeugen, im besonderen als überlagertes sekundäres Sicherheitssystem für Schwebefahrzeuge, die primär durch zentrale Rechnersteuerung geführt werden, bei der der Fahrweg in Abschnitte, in sogenannte Block abschnitte, unterteilt ist und auf die in diesen Blockabschnitten befindlichen Fahrzeuge Informationen Ubertragen werden, dadurch gekennzeichnet, daß den einzelnen Blockabschnitten (Al bis A5, Fig. 1) zum Feststellen der in den entsprechenden Blockabschnitten befindlichen Fahrzeuge (z.B. Fahrzeug Fl) Anwesenheitsdetektoren (AD1 bis AD5), sowie kettenförmig an eine längs des Fahrweges befindlichm Steuerleitung (StL) angeordnete Steuereinrichtungen (ASl bis AS5) und von den Steuereinrichtungen gespeiste Sendevorrichtungen (ASel bis ASe5) zugeordnet sind, wobei zur Beeinflussung der Steuereinrichtungen (AS2 bis AS5) von den Anwesenheitsdetektoren (z.B.
    AD1 und AD2, Fig. 2) abhängige Schaltmittel (z.B. die Umschaltkontakte ADil und AD12, Fig. 2a) jeweils in der im Bereich der entgegen der Fahrrichtung benachbarten Blockabschnitt (z.B. A2 und A3) vorhandenen Steuerleitung (StL) derart angeordnet sind, daß die von einer Sendevorrichtung auf das betroffene Fahrzeug übertragenen Informationen jeweils die Anzahl der in Fahrrichtung folgenden freien Blockabschnitt beinhalten.
    2. Dezentrale Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Überwachung der Wirksamkeit der Anwesenheitsdetektoren (z.B. AD2 und AD3, Fig. 2) von diesen gesteuerte Schaltmittel (z.B, die Kontakte AD23 und AD32, Fig. 2a) jeweils in den Speiseleitungen der denselben Blockabschnitten (A2 bzw. A3) zugeordneten Sendevorrichtungen angeordnet sind.
    3. Dezentrale Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den Blockabschnitten vor Fahrwegverzweigungen zwei Sendevorrichtungen angeordnet sind, von denen die eine die Informationen des einen und die andere die Informationen des anderen Fahrwegzweiges aussendet, und daß auf den Fahrzeugen jeweils die Sendevorrichtung ausgewählt wird, die die Information über den in Fahrrichtung des betreffenden Fahrzeuges vorausliegenden freien, weiteren Fahrweg aussendet.
    4. Dezentrale Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den Blockabschnitten vor Fahrwegverzweigungen nur eine Sendevorrichtung angeordnet ist, in die die Information über den kürzeren der beiden freien Abstände auf den abzweigenden Fahrwege eingegeben wird.
    5i Dezentrale Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, das als Steuereinrichtungen (z.B.
    AS2 und AS3, Fig. 1) durch Gleichspannung gesteuerte Oszillätoren (02 und 03, Fig. 2) verwendbar werden, wobei die Steuerspannungen (z.B. U02) den Eingängen der Oszillatoren über die längs des Fahrweges verlegte Steuerleitung (StL) zugeführt werden und durch jedem Blockabschnitt (z.B, A2 und AD) zugeordnete Spannungsteiler, die aus in der Steuerleitung (StL) kettenförmig angeordneten Längswiderständen (R22 und R32) und aus zwischen der Steuerieftung und einer die Gleichspannung führenden Speiseleitung (Spt) angeordneten Einspeisewiderstånden (R21 und R31) gebildet werden, abhängig von den Schåltzuständen der durch die Anwesenheitsdetektoren beeinflußten und parallel an die Eingänge der zugeordneten Os-Oszillatoren geschalteten Schaltmittel (z.B. die Transistoren T2 und T3) derart erzeugt werden, daß den von den Oszillatoren in die zugehörigen Sendevorrichtungen eingespeisten Frequenzen jeweils die Anzahl der in Fahrrichtung vorausliegenden freien Blockabschnitte zugeordnet ist.
    6. Dezentrale Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die von den Sendevorrichtungen auf die Fahrzeuge übertragenen Frequenzen nach ihrer Auswertung zur Geschwindigkeitsregelung der betreffenden Fahrzeuge verwendet werden.
    7. Dezentrale Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß aus der auf ein Fahrzeug übertragenen Information die vorausliegende freie Weglänge ermittelt wird und danach diese freie Weglänge mit dem aus der momentanen Geschwindigkeit des Fahrzeuges errechneten Bremsweg verglichen wird.
DE2411868A 1974-03-12 1974-03-12 Dezentrale einrichtung zum ueberwachen und steuern von spurgefuehrten fahrzeugen Withdrawn DE2411868A1 (de)

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Legal Events

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8130 Withdrawal