DE2411849A1 - Zustandsermittlungsanordnung fuer tintenstrahlschreiber - Google Patents
Zustandsermittlungsanordnung fuer tintenstrahlschreiberInfo
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Description
PATENTANWÄLTE
Dr. phil. G. B. HAGEN
DipL-Phys. W. KALKOFF
MÜNCHEN 71 (Solin)
Franz-Hals-Straße 21
Tel, (0811) 796213
Franz-Hals-Straße 21
Tel, (0811) 796213
HEC 3280 München, 20. Februar 1974
K./sch
Nippon Telegraph and Telephone Public Corporation, Tokyo, Japan
und
Sharp Kabushiki Kaisha
Osaka t Japan
Osaka t Japan
Zustandeermittlungsanordnung für Tintenstrahlschreiber
Priorität; 12. März 1973; Japan; Nr. 28688/1973
Die Erfindung betrifft eine Zustandsermittlungsanordnung für
Tintenstrahlschreiber, die durch die Ladungsamplitude gesteuert werden.
In der Schreibtechnik besteht eine der jüngsten Verbesserungen
in der Entwicklung eines Tintenstrahlschreibers der vorgenannten Art, bei dem ein Tintenstrahl aus einer mit einem
Ultraschallsender versehenen Düse austritt und mit einer bestimmten
Schwingungsfrequenz in Tintentropfen aufgebrochen wird, wobei die einzelnen Tintentropfen elektrische Ladungen
erhalten, die proportional zu Ladesignalen sind, und durch ein elektrostatisches Hochspannungsfeld gelangen, das eine
Y-Ablenkung bewirkt, während der die Düse aufweisende Schreibkopf horizontal mit einer bestimmten Geschwindigkeit bewegt
wird, um die X-Ablenkung zu bewirken, so daß eine-Aufzeichnung
auf einem Schreibmedium erfolgt.
409840/0743
Bayerische Vereinsbank München 823101
Postscheck 54782
Postscheck 54782
HEC 3280 - 2 -
Wenn ζ. B. Tintenstrahlschreiber der durch die Ladungsamplitude gesteuerten Art als Anschlußeinheiten verwendet
werden, muß bestimmt werden, ob der Schreiber sich.in einem zum Schreiben geeigneten Zustand befindet, wobei als Folge
einer solchen Bestimmung Schreibbereit-Signale zu erstellen sind. Die Schreibbereit-Signale sollten dabei nicht nur auf
Bedingungen der elektrischen Schaltungen abgestellt sein, ,sondern auch auf andere Bedingungen wie etwa die Schreibkopflage,
die Tintenabgabe, die Tintentropfenabtrennung usw. Zusätzlich ist zu berücksichtigen, daß die Tintenabgabe und
die Abtrennbedingungen kurz nach dem Einschalten der Stromversorgung
ziemlich instabil sind. Die Bestimmungen beider Zustände sind zwar sehr wesentlich, haben sich jedoch in der
Praxis als sehr schwierig erwiesen.
Gemäß dem Stand der Technik werden die Schreibbereit-Signale ohne Berücksichtigung von Zuständen nach dem Verstreichen
einer vorgegebenen Zeitspanne nach dem Einschalten der Stromversorgung erzeugt, und zwar unter der Annahme, daß die Bedingungen
der Tintenabgabe und der Tintentropfenabtrennung in dieser vorbestimmten Zeitspanne stabil werden. Es braucht
nicht betont zu werden, daß eine solche Anordnung keinen hohen Zuverlässigkeitsgrad hat. Wenn ferner die vorbestimmte
Zeitspanne nach dem Einschalten der* Stromversorgung langer gewählt wird, bedingt dies eine unerwünschte Zeitverschwendung.
Es ist daher sehr erwünscht, eine Anordnung zu schaffen, mit der die Bedingungen der Tintenabgabe, der
Tropfenabtrennung usw. erkannt werden können.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, für einen Tintenstrahlschreiber
eine Anordnung zu schaffen, mit der bestimmt werden kann, ob der Schreiber sich in einem zum Schreiben geeigneten
Zustand befindet, in_dem die Phasenbeziehung zwischen der Tintentropfenbildung und den Ladesignalen genau
bestimmt wird und daraufhin entweder Schreibbereit-Signale
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HEG 3280 - 3 --
oder andere dein Ergebnis der Bestimmung entsprechende Signale
erzeugt werden.
Es ist für einen Tintenstrahlschreiber der durch die Ladungsamplitude
gesteuerten Art sehr wichtig, daß die Phase der Ladesignale genau synchron ist mit der Abtrennung der
Tinteritropfen. Zu diesem Zweck ist in der eigenen Patentanmeldung
P 24 02 216.0 (eingereicht am 17. Jan. 1974) vorgeschlagen worden, Erkennungssignale zu bilden und diese
der Ladeelektrode zuzuführen, die außerdem die Ladesignale erhält, um dann die Ladungsamplitude der durch die Erkennungssignale
aufgeladenen Tintentropfen (Phasenerkennungstropfen)
zu bestimmen, woraufhin die Ladesignale entsprechend in ihrer Phase gesteuert werden, bis sie genau mit
dem Tropfenbildungszyklus synchron sind.
Zum Verständnis der Erfindung ist es nützlich, dieses dem
älteren Vorschlag entsprechende Phasensynchronisationsverfahren in größeren Einzelheiten zu erklären, da die vorliegende
Erfindung die Lehren dieses älteren Vorschlags verwendet .
Gemäß dem älteren Vorschlag sind die der Ladeelektrode zu-'geführten
Phasenerkennungssignale von einer Impulsfrequenz, die im wesentlichen 1/5 bis 1/10 der Anregungsfrequenz ist.
Wenn die Tintentropfenbildung zeitlich so abgestimmt wird, daß sie mit der Zuführung der Phasenerkennungssignale in
Übereinstimmung ist, werden alle Tintentropfen mit den auf ihnen befindlichen elektrischen Ladungen in Richtung auf
das Schreibmedium fliegen. Wenn umgekehrt diese Bedingung nicht erfüllt ist, tragen die einzelnen Tintentropfen in
dem Strahl keinerlei Ladungen. Die Amplitude der Ladung der Tintentropfen wird entweder direkt dadurch gemessen, daß
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diese Tropfen auf eine Elektrodenplatte auftreffen, oder
elektrostatisch dadurch, daß die Tintentropfen neben einer Elektrodenplatte"vorbeifliegen, und auf diese Weise wird
bestimmt, ob die Zuführung der Phasenerkennungssignale sich
in korrekter Phasenbeziehung mit dem Rhythmus der Tintentropf enabtrennung befindet.
Wenn nun die Phasenerkennungstropfen mit Ladungen versehen
sind, die oberhalb eines Bezugswertes liegen, wird die Phase der zugeführten Ladesignale als korrekt synchron mit
dem Rhythmus der Tintentropfenabtrennung angesehen. Wenn dies nicht der Fall ist, wird davon ausgegangen, daß die
Ladesignale nicht phasensynchron mit der Tintentropfenbildung sind, was zur Folge hat, daß automatisch eine entsprechende
Phasenverstellung an den Phasenerkennungssignalen bezüglich der Ultraschall-Anregungssignale durchgeführt wird.
Unter der Annahme, daß die Phasenerkennungssignale in einem Bereich zwischen 0° und 360° in der Phase verschoben werden,
fällt der Takt der Tintentropfenabtrennung mit dem der Zuführung
der Phasenerkennungssignale an einem einzigen Punkt zusammen. In diesem Moment müssen die Phasenerkennungstropfen
eine Ladung haben, die größer ist als der vorbestimmte Bezugswert, und dementsprechend wird die Phasenverschiebung
der Phasenerkennungssignale gestoppt.
Wie bereits erwähnt wurde, ermöglicht die erfindungsgemäße
Anordnung die Ermittlung darüber, ob der Tintenstrahlschreiber sich im stabilen oder im instabilen Zustand befindet,
wobei die Messung der Ladungsamplitude der Phasenerkennungstropfen verwendet wird, die der vorher beschriebenen
Phasensynchronisation zugeordnet sind.
Zum Erreichen dieses Ziels weist die erfindungsgemäße Zustandsermittlungsanordnung
eine Physensynchronisations-Erkennungsstufe auf zum Abtasten der Ladungsamplitude der
Phasenerkennungstropfen und zum Erzeugen von Phase-Richtig-Signalen-immer
dann, wenn die Ladesignale synchron mit der Phase der Tintentropfenbildung sind, sowie eine Phasensynchronisations-Zeitmeßstufe
zum Erstellen von Schreibbereit-Signalen dann, wenn die Phase-Richtig-Signale "beständig während
einer vorgegebenen Zeitspanne erzeugt werden, und schließlich eine Nicht-Phasensynchronisations-Zeitmeßschaltung zum
Erstellen von Fehler- oder Alarmsignalen dann, wenn während einer bestimmten Zeitspanne keine Phase-Richtig-Signale erzeugt
werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden an
Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 das Blockschaltbild einer erfindungsgemäßen
Anordnung;
Fig. 2 das Schaltbild eines Teils der Anordnung von Fig. 1; und
Fig. 3 ein Zeitdiagramm, das die in der Schaltung von Fig. 2 auftretenden Signalverläufe zeigt.
Die Zustandsermittlungsanordnung gemäß Fig. 1 enthält eine Phasensynchronisations-Erkennungsstufe 1, die Phase-Richtig-Signale
hohen Wertes erzeugt, wenn die Phasenbeziehung zwischen den PhasenerkennungsSignalen und der Tintentropfen-Bildungsphase
sich in einem optimalen Zustand befindet und die einzelnen Tintentropfen in der gewünschten V/eise elektrostatisch
aufgeladen werden. Die Phase-Richtig-Signale werden einer Phasensynchronisations-Zeitmeßstufe 2 zugeführt, die
ein mit Setz- und Löscheingang S bzw. R versehenes Flipflop ' 3 in den gesetzten Zustand bringt, wenn die Phase-Richtig-Signale
in einer Folge erhalten werden, die einer vorbestimmten Zeitspanne, z. B. 5-15 s, entspricht. Im gesetzten Zustand
des Flipflops 3 werden von diesem Schreibbereit-Signale er-
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halten. Ein Löschsignalgenerator 4 bringt das Flipflop 3
über ein ODER-Glied 5 aufgrund des Schließens eines nicht dargestellten Netzschalters anfänglich' in den gelöschten
Zustand. Das heißt also, während sich das Flipflop 3 an-, fänglich im gelöschten Zustand befindet, werden"die Phase-Richtig-Signale
nacheinander während der vorgegebenen Zeitspanne empfangen, und es werden keine Schreibbereit-Signale
erzeugt, wenn nicht die Phasensynchronisations-Zeitmeßstufe
2 die Setzsignale an.das Flipflop 3 liefert.
Im allgemeinen herrschen unmittelbar nach der Stromeinschaltung instabile Verhältnisse hinsichtlich der Abgabe der
Tintenflüssigkeit und der Bildung der Tintentropfen. Zu einem Zeitpunkt, zu dem die Phasenbeziehung zwischen den Phasenerkennungssignalen
und dem Tintentropfenbildungsrhythmus sich nicht mehr im optimalen Zustand befindet, dient eine (nicht
dargestellte) Phasensynchronisations-Kompensationsstufe dazu, eine Phasenverschiebung der Phasenerkennungssignale einzuleiten
und diese Phasenverschiebung zu beenden, wenn der Optimalzustand erreicht worden ist. In diesem erzeugt die
Phasensynchronisations-Erkennungsstufe 1 an ihrem Ausgang die Phase-Richtig-Signale, was dazu führt, daß die Phasensynchronisations-Zeitmeßstufe
2 ihren Betrieb beginnt.
Wenn die genannte Phasenbeziehung sich nicht mehr im Optimalzustand
befindet, bevor die vorbestimmte Zeitspanne verstrichen ist, wird der in der Phasensynchronisations-Zeitmeßstufe
2 gemessene Wert durch Löschen auf Null gebracht und damit die Stufe 2 in ihren Anfangszustand zurückgeführt.
Die Phasensynchronisations-Kompensationsstufe beginnt zu dieser Zeit erneut mit einer Phasenverschiebung und beendet
diese, wenn der Optimalzustand der Phasenbeziehung erreicht
ist. In diesem zweiten Optimalzustand liefert die Phasensynchronisations-Erkennungsstufe
1 erneut Phase-Richtig-Signale an ihrem Ausgang, und die Zeitmessung durch die Zeit-
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meßstufe 2 beginnt; dementsprechend von neuem.
Dieser Vorgang wiederholt sich mehrmals, bis schließlich der Tintenstrahlschreiber stabil wird. Dies ermöglicht es, daß
die Phase-Richtig-Signale in steter Folge während der vorbestimmten
Zeitspanne empfangen werden, so daß das Flipflop 3 in seinen gesetzten Zustand gebracht wird aufgrund der
Setzsignale von der Zeitmeßstufe 2, so daß die Schreibbereit-Signale erzeugt werden, die anzeigen, daß der Tintenstrahlschreiber
zum Schreiben bereit ist. Schließlich führt der Tintenstrahlschreiber den Schreibvorgang aufgrund des Erscheinens
der Schreibbereit-Signale durch.
Fig. 2 zeigt im einzelnen den' Schaltungsaufbau der Phasensynchronisations-Erkennungsstufe
1, der Phasensynchronisations-Zeitmeßstufe 2, des Flipflops 3 und des Löschsignalgenerators
4, die vorher im Zusammenhang mit Fig. 1 beschrieben wurden, wobei eine Meßelektrode 101 neben der Bahn
der Tintentropfen 102 angeordnet ist, um die Ladungsamplitude der Tintentropfen 102 mittels elektrostatischer Influenz
zu messen. Wenn der Bildungsrhythmus der Tintentropfen 102 genau mit der Zuführung der Phasenerkennungssignale
zusammenfällt, d. h. im Optimalzustand, ist der Transistor 103 eingeschaltet, und das Potential am Punkt B ist auf
einem hohen Wex*t, um die Phase-Richtig-Signale Bo zu erzeugen.
Transistoren 201 und 202 sind abgeschaltet, wenn ein Eingangssignal
(am Punkt C) sich auf einem hohen Wert befindet, und eingeschaltet, wenn das Eingangssignal sich auf einem
niedrigen Wert befindet. Wenn die Transistoren 201, 202 abgeschaltet sind, beginnt ein Zeitmeßglied 203 seinen Betrieb,
und das Potential am Punkt D steigt an entsprechend der Zeitkonstante eines Widerstands 204 und eines Kondensa-
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tors 205. Wenn das Eingangssignal C auf den niedrigen Wert abfällt und dadurch die Transistoren 201, 202 einschaltet,
während das Potential am Punkt D ansteigt, wird die am Kondensator 205 gespeicherte Ladung entladen, wodurch das Potential
am Punkt D im wesentlichen auf Erdpotential gebracht wird. Wenn das Potential am Punkt D einen Schwellenwert Vo
überschreitet, ergibt sich ein hoher Potentialwert am Punkt E und ein niedriger Potentialwert am Punkt F. Damit das Potential
am Punkt F sich auf dem niedrigen Wert befindet, ist es notwendig, daß die beiden Transistoren 201, 202 im
Aus-Zustand gehalten werden, bevor das Potential am Punkt D den Schwellenwert Vo erreicht. Aus diesem Grund kann die
Phasensynchronisations-Zeitmeßstufe 2 dazu benutzt werden zu erkennen, ob die Eingangssignale während der vorbestimmten
Zeitspanne fortschreitend sich auf dem hohen Wert befinden.
Innerhalb des Flipflops 3, bei dem negativ = ja gilt, ist das Potential am Punkt G auf dem niedrigen Wert, wenn das
Potential am Punkt F auf dem niedrigen Wert ist, und auf dem hohen Wert, wenn das Potential am Punkt A auf dem niedrigen
Wert ist; diese Zustände sind selbsthaltend.
Eine Klemme 401 ist mit einer Stromversorgung (nicht dargestellt) verbunden. Nach dem Schließen des Stromversorgungsschalters steigt das Potential am Punkt A allmählich an
entsprechend der Zeitkonstante eines Widerstands 402 und eines Kondensators 403· Das bedeutet, dai3 nach Stromeinschaltung
das Potential am Punkt A sich für einen Moment auf dem niedrigen Wert befindet und dann auf dem hohen Wert gehalten
wird.
Unter Bezugnahme auf das Zeitdiagramm von Fig. 3 wird nun
die Wirkungsweise der Schaltung von Fig. 2 erläutert.
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Nach dem Schließen des Stromversorgungsschalters "befindet
sich die Spannung am Punkt A zunächst auf dem niedrigen Wert und die Spannung am Ausgang G des Flipflops auf dem hohen
Potentialvrert. Danach steigt die Spannung am Punkt A auf
einen gegebenen ¥ert, wie. Fig. 3A zeigt. Der Punkt A wird auf dem hohen Spannungswert gehalten, bis eine Unterbrechung
der Stromversorgung eintritt. Wenn der Tintentropfenbildungsrhythmus
mit der Zeitfolge der Zuführung der Phasenerkennungssignale übereinstimmt, erscheinen Phase-Richtig-Signale am
Punkt B, und die Spannung am Punkt D steigt allmählich an. Wenn die Phase-Richtig-Signale in fortgesetzter Folge über
die vorgegebene Zeitspanne To erhalten werden, überschreitet die Spannung am Punkt D den Schwellenwert Vo, und der Punkt
F wird auf den niedrigen Potentialwert gebracht. Dies ergibt eine Umkehr des Zustands des Flipflops 3 zusammen mit einer
Herabsetzung des Potentials am Punkt G auf den niedrigen Wert. Es ist ersichtlich, daß die Signalform, die.durch eine Potentialumkehr
im Punkt G erhalten wird, das gewünschte Schreibbereit-Signal darstellen kann. Daher werden die
Schreibbereit-Signale fortschreitend erzeugt, solange der Punkt H sich auf dem hohen Wert befindet. Sobald die Schreibbereit-Signale
nach dem Einschalten der Stromversorgung erzeugt werden, wird das Flipflop 3 in keiner Weise umgekehrt,
auch wenn sich keine Phase-Richtig-Signale Bo entwickeln. Dies beruht auf der Tatsache, daß das Potential am Punkt A
sich noch ständig auf dem hohen Wert befindet. Demzufolge
werden die Schreibbereit-Signale Ho fortschreitend erzeugt.
Die vorstehende Beschreibung zeigt, daß, sobald die Phase-Richtig-Signale
Bo in steter Folge während der'vorbestimmten Zeitspanne To erzeugt worden sind, die Schreibbereit-Signale
Ho ständig erzeugt werden, nämlich unabhängig von. den Zuständen des Tintenstrahlschreibers nach dieser Zeit.
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Die erfindungsgeinäße Anordnung hat eine Alarmeinrichtimg
für den Fall, daß im Lauf des Schreibens der Rhythmus der Tintentropfenbildung instabil wird.
Es wird jetzt zum Blockschaltbild gemäß Pig. I zurückgekehrt.
Die Ausgangssignale der Phasensynchronisations-Erkennungsstufe 1 werden über ein NICHT-Glied 6 und ein UND-Glied 7
der Nicht-Phasensynchronisations-Zeitmeßstufe 8 zugeführt. Ein anderer Eingang des UND-Gliedes 7 ist mit dem Ausgang
H verbunden, der die Schreibbereit-Signale führt. Während des Schreibvorgangs vermag die Nicht-Phasensynchronisations-Zeitmeßstufe
8 eine Zeitspanne zu erkennen, in der keine Phase-Richtig-Signale Bo (Fig. 3) auftreten.
Der Aufbau der Nicht-Phasensynchronisations-Zeitmeßstufe 8 ist derselbe wie der der vorher erläuterten Phasensynchronisations-Zeitmeßstufe
2 mit der Ausnahme, daß die Werte des Widerstands 204 und des Kondensators 205 (Fig. 2) modifiziert
sind, um die vorbestimmte Zeitspanne To zu verkürzen. Unter der Bedingung, daß die Schreibbereit-Signale auftreten, führen
Mängel in der Phasensynchronisation zwischen dem Rhythmus der Tintentropfenbildung und dem der Zuführung der Phasenerkennungssignale
dazu, daß die Erzeugung der Phase-Richtig-Signale Bo verhindert wird. Die Nieht-Phasensynchronisations-Zeitmeßstufe
8 beginnt ihre Messung. Inzwischen beginnt die Phasensynchronisations-Kompensationsschaltung damit, eine
Phasenverschiebung der Phasenerkennungssignale durchzuführen,
wobei diese Phasenverschiebung gestoppt wird, wenn die Phasensynchronisation erreicht ist.
Sobald die Phasensynchronisation erreicht ist, werden die Phase-Richtig-Signale Bo wieder erzeugt, was wiederum die
Nicht-Phasensynchronisations-Zeitmeßstufe 8 in den Löschzustand, d. h. in den Anfangszustand 9 zurückbringt.
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Wenn die Zeitspanne, in der die Phasenverschiebung zur Erzielung
der Phasensynchronisation durchgeführt wird, langer ist als die vorbestimmte Zeitspanne To, wird der Tintenstrahlschreiber
als in einem zum Schreiben ungeeigneten Zustand befindlich angesehen. Wenn jedoch die Phasenverschiebung
innerhalb einer kürzeren Zeitspanne endigt, wird der Tintenstrahlschreiber als im wesentlichen stabil angesehen.
Wenn die Zeitspanne, in der keine Phase-Richtig-Signale Bo
auftreten, langer ist als die vorbestimmte Zeitspanne To, erzeugt die Nicht-Phasensynchronisations-Zeitmeßstufe 8 Signale,
die ein Flipflop 9 in den gesetzten Zustand bringen und dann die Alarmeinheit 10 auslösen.
Wenn ein Schalter 11 nach Wunsch geschlossen ist, werden die Ausgangssignale der Nicht-Phasensynchronisations-Zeitmeßstufe
8 über das ODER-Glied 5 an den Löscheingang des Flipflops 3 gegeben, wodurch die weitere Erzeugung von Schreibbereit-Signalen
verhindert wird. Das Schreiben wird also automatisch verhindert, wenn der Tintenstrahlschreiber instabil ist.
Der Löscheingang des Flipflops 9 erhält über ein ODER-Glied das Ausgangssignal des Löschsignalgenerators 4, damit das
Flipflop 9 beim Schließen des Stromversorgungsschalters in den gelöschten Zustand gebracht wird. Die Alarmeinheit 10
ist daher nur aktiviert, wenn der Tintenstrahlschreiber instabil ist.
Um die Aktivierung der Alarmeinheit 10 aufzuheben, wird ein Schalter 13 von Hand geschlossen, wodurch das Flipflop 9
in den gelöschten Zustand gebracht wird.
409840/0743 Patentansprüche:
Claims (14)
1.Werfahren zur Ermittlung des Zustande eines Tintenstrahl-StSnreibers,
der eine Aufzeichnung auf einem Schreibmedium mittels Tintentropfen durchführt, die durch Ladesignale aufgeladen
werden,
dadurch gekennzeichnet, daß Phase-Richtig-Signale erzeugt werden, wenn der Rhythmus
der Tintentropfenbildung korrekt mit der Phase der Ladesignale synchronisiert ist,
und daß, wenn die Phase-Richtig-Signale ununterbrochen während einer vorbestimmten Zeitspanne erzeugt werden, Schreibbereit-Signale
erzeugt werden zwecks Anzeige, daß der Tintenstrahlschreiber sich in seinem für Schreiboperationen optimalen
Zustand befindet.
2. Verfahren zur Ermittlung des Zustandes eines Tintenstrahlschreibers,
der eine Aufzeichnung auf einem Schreibmedium mittels Tintentropfen durchführt, die durch Ladesignale aufgeladen
werden,
dadurch gekennzeichnet, daß, wenn der Rhythmus der Tintentropfenbildung synchron ist
mit der Phase der Ladesignale, Phase-Richtig-Signale erzeugt werden,
und daß, wenn während einer bestimmten Zeitspanne ständig keine Phase-Richtig-Signale erzeugt werden, Alarmsignale erzeugt
werden, die anzeigen, daß der Tintenstrahlschreiber sich nicht im Optimalzustand befindet.
3. Zustandeermittlungsanordnung für einen Tintenstrahlschreiber,
der auf einem Schreibmedium eine Aufzeichnung mittels Tintentropfen durchführt, die durch Ladesignale aufgeladen
werden,
409840/074?
gekennzeichnet durch eine Phasensynchronisations--Erkennungsstufe (1) zum Erzeugen
von Phase-Richtig-Signalen dann, wenn der Rhythmus der Tintentropfenbildung synchron mit der Phase der Ladesignale
ist,
eine Zeitmeßstufe (2) zum Bestimmen, ob die Phase-Richtig-Signale
ständig während einer vorbestimmten Zeitspanne erzeugt werden, und
eine Schaltstufe (3) zum Erzeugen von Schreibbereit-Signalen
dann, wenn die Phase-Richtig-Signale während der vorbestimmten Zeitspanne erhalten wurden.
4. Anordnung nach Anspruch 3» gekennzeichnet
d u r c h Mittel zum Erzeugen von Phasenerkennungssignalen,
Mittel zum elektrischen Aufladen von Tintentropfen durch die Phasenerkennungssignale, und Mittel zum Abtasten der auf den
so aufgeladenen Tintentropfen befindlichen Ladungsamplitude, wobei die Phase-Richtig-Signale dann erzeugt werden, wenn die.
so ermittelte Ladungsamplitude der Tintentropfen einen vorgegebenen
Wert überschreitet.
5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abtastmittel eine Abtastelektrode aufweisen, die neben der Bahn der Tintentropfen angeadnet
ist, um die Ladungsamplitude der Tintentropfen durch elektrostatische
Influenz zu messen.
6. Anordnung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch Mittel zum Synchronisieren der Phase der Phasenerkennungssignale
mit dem Abtrennrhythmus der.Tintentropfen "
in solcher Weise, daß die Ladungsamplitude der Tintentropfen den höchsten Wert annimmt.
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7. Anordnung nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet , daß die Schaltstufe zum Erzeugen der
Schreibbereit-Signale aus einem Flipflop (3) besteht, das mit seinem Setzeingang (S) mit dem Ausgang der Zeitmeßstufe ·
(2) verbunden ist und an seinem Ausgang die Schreibbereit-Signale
abgibt.
8. Anordnung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch Schaltungsmittel (4) zum Löschen des Flipflops
(3) unmittelbar nach Einschalten der Stromversorgung.
9. Zustandsermittlungsanordnung zur Verwendung in einem Tintenstrahlschreiber, der auf einem Schreibmedium eine Aufzeichnung
mittels Tintentropfen bewirkt, die durch Ladesignale aufgeladen werden,
gekennzeichnet durch eine Phasensynchronisations-Erkennungsstufe (1) zum Erzeugen von Phase-Richtig-Signalen dann, wenn der Rhythmus der Tintropfenabtrennung synchron mit der Phase der Ladesignale ist, und
gekennzeichnet durch eine Phasensynchronisations-Erkennungsstufe (1) zum Erzeugen von Phase-Richtig-Signalen dann, wenn der Rhythmus der Tintropfenabtrennung synchron mit der Phase der Ladesignale ist, und
Schaltungsmittel (6-10) zum Erzeugen von Alarmsignalen dann, wenn während einer bestimmten Zeitspanne keine Phase-Richtig-Signale
erzeugt werden.' ■
10. Zustandsermittlungsanordnung zur Verwendung in einem Tintenstrahlschreiber, der auf einem Schreibmedium eine Aufzeichnung
mittels Tintentropfen durchführt, die durch Ladesignale aufgeladen werden,
g e k e η η zeichnet durch eine Phasensynchronisations-Erkennungsstufe (l) zum Erzeugen
von Phase-Richtig-Signalen dann, wenn der Rhythmus der Tintentropfenabtrennung synchron mit der Phase der Ladesignale
eine Phasensynchronisations-Zeitmeßstufe (2) zum Erzeugen von
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4S
Setzsignalen dann, wenn die Phase-Richtig-Signale ständig
.während einer vorbestimmten Zeitspanne erzeugt werden, ein Flipflop (3), dessen Setzeingang die Setzsignale empfängt
und an dessen Ausgang Schreibbereit-Signale abgegeben werden,
einen Generator (4) zum anfänglichen Erzeugen von Löschsignalen zum Löschen des Flipflops (3) unmittelbar nach Einschalten
der Stromversorgung, und
eine Nicht-Phasensynchronisations-Zeitmeßschaltung, die
auf das logische Produkt der invertierten Phase-Richtig-Signale und der Schreibbereit-Signale anspricht und Alarmsignale
erzeugt, wenn die Schreibbereit-Signale und die invertierten Phase-Richtig-Signale ständig während einer vorbestimmten
Zeitspanne vorhanden sind.
11. Anordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet , daß der Löscheingang (R) des
Flipflops (3) mit dem Ausgang der Nicht-Phasensynchronisa- ■
tions-Zeitmeßschaltung (8) verbunden ist, damit erzeugte
Alarmsignale die Erzeugung von Schreibbereit-Signalen stoppen.
12. Anordnung nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch ein zusätzliches Flipflop (9), dessen Setzeingang
(S) zwecks Empfang der Alarmsignale mit dem Ausgang der Nicht-Phasensynchronisations-Zeitmeßschaltung
(8) verbunden ist und dessen Ausgang mit einer Alarmeinheit (10) verbunden ist.
13· Anordnung nach Anspruch 12, dadurch .gekennzeichnet
, daß der Ausgang des Löschsignalgenerators (4) mit dem Löscheingang des zusätzlichen Flipflops (9) verbunden ist.
14. Anordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß Schaltungsmittel (13) vorgesehen sind, um das zusätzliche Flipflop (9) in seinen
gelöschten Zustand zu bringen.
409840/0743
Leerseite
Applications Claiming Priority (1)
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ID=12255411
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