[go: up one dir, main page]

DE4221865B4 - Sensor zum Auskoppeln von Teilentladungsimpulsen aus einer hochspannungsführenden elektrischen Anlage - Google Patents

Sensor zum Auskoppeln von Teilentladungsimpulsen aus einer hochspannungsführenden elektrischen Anlage Download PDF

Info

Publication number
DE4221865B4
DE4221865B4 DE19924221865 DE4221865A DE4221865B4 DE 4221865 B4 DE4221865 B4 DE 4221865B4 DE 19924221865 DE19924221865 DE 19924221865 DE 4221865 A DE4221865 A DE 4221865A DE 4221865 B4 DE4221865 B4 DE 4221865B4
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sensor
measuring electrode
voltage
partial discharge
metal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE19924221865
Other languages
English (en)
Other versions
DE4221865A1 (de
Inventor
Dietrich Dr. Königstein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ABB Research Ltd Switzerland
Original Assignee
ABB Research Ltd Switzerland
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ABB Research Ltd Switzerland filed Critical ABB Research Ltd Switzerland
Priority to DE19924221865 priority Critical patent/DE4221865B4/de
Publication of DE4221865A1 publication Critical patent/DE4221865A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE4221865B4 publication Critical patent/DE4221865B4/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B13/00Arrangement of switchgear in which switches are enclosed in, or structurally associated with, a casing, e.g. cubicle
    • H02B13/02Arrangement of switchgear in which switches are enclosed in, or structurally associated with, a casing, e.g. cubicle with metal casing
    • H02B13/035Gas-insulated switchgear
    • H02B13/065Means for detecting or reacting to mechanical or electrical defects
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R31/00Arrangements for testing electric properties; Arrangements for locating electric faults; Arrangements for electrical testing characterised by what is being tested not provided for elsewhere
    • G01R31/12Testing dielectric strength or breakdown voltage ; Testing or monitoring effectiveness or level of insulation, e.g. of a cable or of an apparatus, for example using partial discharge measurements; Electrostatic testing
    • G01R31/1227Testing dielectric strength or breakdown voltage ; Testing or monitoring effectiveness or level of insulation, e.g. of a cable or of an apparatus, for example using partial discharge measurements; Electrostatic testing of components, parts or materials
    • G01R31/1254Testing dielectric strength or breakdown voltage ; Testing or monitoring effectiveness or level of insulation, e.g. of a cable or of an apparatus, for example using partial discharge measurements; Electrostatic testing of components, parts or materials of gas-insulated power appliances or vacuum gaps

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Testing Relating To Insulation (AREA)
  • Installation Of Bus-Bars (AREA)

Abstract

Sensor zum Auskoppeln von Teilentladungsimpulsen aus einer metallgekapselten gasisolierten Hochspannungsanlage mit einer im Inneren der Metallkapselung (1) angeordneten, ringförmig ausgebildeten Messelektrode (5), welche einen hochspannungsführenden Leiter (3) der Anlage koaxial umgibt, und welche mit einer Verarbeitungseinheit (21) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Messelektrode (5) mit mehreren Befestigungselementen (8) auf einem sie mit Abstand umgebenden und auf Kapselungspotential befindlichen Montagering (6) elektrisch isoliert gehaltert ist, und dass am Montagering (6) zwei in dessen Umfangsrichtung gegeneinander versetzt angeordnete und jeweils mit der Messelektrode (5) einerseits und mit Erdpotential oder Masse der Anlage andererseits verbundene Ausgänge (16, 17) des Sensors vorgesehen sind, von denen der erste (17) mit der Verarbeitungseinheit (21) verbunden ist, und der zweite (16) kurzgeschlossen, mit einem ohmschen Widerstand abgeschlossen oder offen gehalten ist.

Description

  • TECHNISCHES GEBIET
  • Bei der Erfindung wird ausgegangen von einem Sensor zum Auskoppeln von Teilentladungsimpulsen aus einer metallgekapselten gasisolierten Hochspannungsanlage mit einer im Inneren der Metallkapselung angeordneten, ringförmig ausgebildeten Messelektrode, welche einen hochspannungsführenden Leiter der Anlage koaxial umgibt und welche mit einer Verarbeitungseinheit verbunden ist.
  • Die Erfassung von Teilentladungen spielt bei der Qualitätssicherung von hochspannungsführenden elektrischen Anlagen, wie etwa einer metallgekapselten gasisolierten Hochspannungsanlage oder einer hochspannungsbetriebenen elektrischen Maschine, beispielsweise einem Transformator oder einem Generator, eine wichtige Rolle. Teilentladungsmessungen werden sowohl bei der fabrikationsmässigen Qualitätskontrolle als auch bei der Qualitätsprüfung während des Vor-Ort-Aufbaus durchgeführt.
  • Ein Sensor der eingangs genannten Art ist beispielsweise aus DE 23 56 160 sowie US 42 77 746 bekannt. Der vorbekannte Sensor weist eine ringförmige Messelektrode auf, welche in einen Stützisolator einer metallgekapselten gasisolierten Hochspannungsanlage eingebettet oder am Aussenrand dieses Stützisolators ausserhalb der Metallkapselung angebracht ist und welche der kapazitiven Auskoppelung von im Inneren der Anlage gebildeten Teilentladungsimpulsen dient. Das elektrische Feld der Anlage wirkt jedoch nur über das Isoliermaterial des Stützisolators auf die Messelektrode.
  • Eine weiterer Sensor zur Erfassung von Teilentladungsimpulsen in metallgekapselten gasisolierten Hochspannungsanlagen ist beschrieben in M.Albiez, K.J.Diederich, J.Meppelink und W.Zaengl:"Design and Calibration of an Universal Sensor for the Measurement of Partial Discharges and Very Fast Transients in GIS" in Sixth International Symposium on High Voltage Engineering (1989), New Orleans, 42.28. Der vorbeschriebene Sensor ist als kreisförmige Platte mit einem Durchmesser von ca. 10 cm ausgebildet und ist im Inneren der Metallkapselung einer gasisolierten metallgekapselten Hochspannungsanlage angeordnet. Vom Sensor aus dieser hochspannungsführenden Anlage kapazitiv ausgekoppelte Teilentladungsimpulse werden in einer dem Sensor nachgeschalteten Verarbeitungseinheit breitbandig verstärkt und registriert. Dieser Sensor erfasst relativ kleine Nutzsignale, deren Übertragung oberhalb einer Grenzfrequenz von 200 MHz zudem nur noch in erheblich abgeschwächter Form möglich ist.
  • Auch ein aus EP 134 187 A2 bekannter Sensor zur Erfassung von Teilentladungsimpulsen in einer metallgekapselten gasisolierten Anlagen weist eine dem Auskoppeln der Impulse dienende plattenförmig ausgebildete Elektrode auf.
  • In DE 35 44 508 A1 ist ferner ein Kombinationswandler zum gleichzeitigen Messen von Strom und Spannung im Inneren einer metallgekapselten gasisolierten Hochspannungsanlage beschrieben.
  • KURZE DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
  • Der Erfindung, wie sie in den Patentansprüchen definiert ist, liegt die Aufgabe zugrunde, einen Sensor der eingangs genannten Art zu schaffen, welcher sich durch einen hohen Wirkungsgrad bei der Auskoppelung der in der Anlage auftretenden Teilentladungsimpulse sowie eine hohe Grenzfrequenz bei der Übertragung der ausgekoppelten Teilentladungsimpulse auszeichnet und welcher zugleich an unterschiedliche Messaufgaben angepasste Übertragungseigenschaften aufweisen soll.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Anspruch 1 dazu angegebenen Merkmale gelöst.
  • Beim Sensor nach der Erfindung ist die Messelektrode mit mehreren Befestigungselementen auf einem sie mit Abstand umgebenden und auf Kapselungspotential befindlichen Montagering elektrisch isoliert gehaltert, und sind am Montagering zwei in dessen Umfangsrichtung gegeneinander versetzt angeordnete und jeweils mit der Messelektrode einerseits und mit Erdpotential oder Masse der Anlage andererseits verbundene Ausgänge des Sensors vorgesehen. Der Sensor nach der Erfindung weist daher eine grosse der Wirkung der zu erfassenden Teilentladungsimpulse ausgesetzte Sensorfläche und damit eine grosse Koppelkapazität im Bereich von pF auf. Zugleich ist der Sensor unmittelbar und nicht über einen Stützisolator der Wirkung der Teilentladungsimpulse ausgesetzt. Daher wird mit diesem Sensor ein besonders grosses Nutzsignal erzielt.
  • Da der Sensor nach der Erfindung zwei Ausgänge aufweist, von denen der eine mit der Verarbeitungseinheit und der andere kurzgeschlossen, mit einem ohmschen Widerstand vom vorzugsweise 50 Ohm abgeschlossen oder offen gehalten ist, können je nach Beschaltung in äusserst einfacher Weise unterschiedliche Übertragungseigenschaften erreicht werden. Der Sensor nach der Erfindung kann daher ohne aufwendige Eichvorgänge durch entsprechende Beschaltung zur Lösung unterschiedlicher Messaufgaben verwendet werden.
  • Zugleich zeichnet sich der Sensor nach der Erfindung dadurch aus, dass er Signale mit Frequenzen bis zu 1,5 GHz mit vergleichsweise geringer Dämpfung überträgt und einen grossen Störabstand zu den in Hochspannungsanlagen auftretenden niederfrequenten Störungen aufweist.
  • Mit dem erfindungsgemässen Sensor ist es ferner möglich, im Nahbereich liegende Teilentladungsquellen mit hoher Genauigkeit zu erfassen. Weiter vom Sensor, beispielsweise einige bis 100 Meter, entfernt liegende Teilentladungsquellen können mit Vorteil mit einen erfindungsgemässen Sensor erfasst werden, bei dem Frequenzsignale im Bereich von ca. 20 bis zu ca. 300 MHz ausgewertet werden.
  • Besondere Ausführungsarten der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung und die damit erzielbaren Vorteile werden nachfolgend anhand von Zeichnungen näher erläutert.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigt:
  • 1 in stark vereinfachter Darstellung eine metallgekapselte gasisolierte Hochspannungsanlage mit einem ringförmig ausgebildeten Sensor zum Auskoppeln von Teilentladungsimpulsen nach der Erfindung,
  • 2 eine Aufsicht in axialer Richtung auf den vergrössert dargestellten Ringsensor gemäss 1,
  • 3 eine Aufsicht auf einen axial geführten Schnitt durch ein Befestigungselement des Ringsensors gemäss 2,
  • 4 eine Aufsicht auf einen axial geführten Schnitt durch einen Ausgang des Ringsensors gemäss 2,
  • 5 den Frequenzgang des Ringsensors gemäss 2, bei dem dessen Ausgänge bis auf den Signalausgang kurzgeschlossen sind,
  • 6 den Frequenzgang des Ringsensors gemäss 2, bei dem dessen Ausgänge bis auf den Signalausgang mit einem ohmschen Widerstand von 50 Ω abgeschlossen sind,
  • 7 den Frequenzgang des Ringsensors gemäss 2, bei dem dessen Ausgänge bis auf den Signalausgang geöffnet sind,
  • 8 den zeitlichen Verlauf eines von einem Ringsensor gemäss 2 ausgegebenen Signals, welches durch Auskoppelung und Übertragung eines Teilentladungsimpulses in der auf Teilentladungen zu überwachenden Anlage gemäss 1 gebildet ist,
  • 9 den zeitlichen Verlauf eines von einem Sensor nach dem Stand der Technik ausgegebenen Signals, welches durch Auskoppelung und Übertragung des gleichen Teilentladungsimpulses ebenfalls in der Anlage gemäss 1 gebildet ist, und
  • 10 eine Aufsicht auf einen axial geführten Schnitt durch einen in der Anlage gemäss 1 eingebauten Sensor zur Strom- und Spannungsmessung mit einer weiteren Ausführungsform eines Ringsensors nach der Erfindung.
  • WEGE ZUR AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG
  • Die in 1 dargestellte metallgekapselte gasisolierte Hochspannungsanlage enthält ein als Metallkapselung ausgebildetes, auf Erdpotential gelegtes und mit einem Isoliergas, wie typischerweise SF6, von bis zu einigen Bar Druck gefülltes Gehäuse 1. Im Inneren des Gehäuses 1 befinden sich ein von Isolatoren 2 getragener und Hochspannung von einigen bis zu einigen hundert kV führender Leiter 3 und ein der Auskoppelung von Teilentladungsimpulsen aus dem Gehäuse 1 dienender Ringsensor 4.
  • Wie aus den 2 bis 4 ersichtlich ist, weist der Ringsensor 4 eine ringförmig ausgebildete Messelektrode 5 auf sowie einen metallenen Montagering 6, welcher die Messelektrode 5 mit Abstand konzentrisch umgibt und an welchem die Messelektrode 5 elektrisch isoliert befestigt ist. Der Montagering 6 enthält in Umfangsrichtung verteilte und in axialer Richtung ersteckte Bohrungen 7, welche der Aufnahme von Schrauben bei der Montage des Ringsensors 4 im Gehäuse 1 dienen. Der montierte Ringsensor 4 befindet sich mit seinem Montagering 6 auf Erdpotential bzw. auf dem Massepotential des üblicherweise geerdeten Gehäuses 1.
  • Zur Halterung der Messelektrode 5 in elektrisch isolierender Weise sind mehrere, wie ersichtlich beispielsweise vier, Befestigungselemente 8 vorgesehen. Mindestens eines dieser Befestigungselemente weist – wie aus 3 zu entnehmen ist – ein spannungsbegrenzendes Element 9, wie insbesondere einen Ableiter auf der Basis eines Gases, auf. Das spannungsbegrenzendes Element 9 ist mit seinem einen Stromanschluss auf der äusseren Mantelfläche der Messelektrode 5 und mit seinem anderen Stromanschluss auf einer nach innen gerichteten Stirnfläche eines metallischen Druckbolzens 10 in elektrisch leitender Weise befestigt. Der Druckbolzen 10 ist in radialer Richtung verschieblich in einer Blindbohrung 11 des Montageringes 6 geführt und kann bei Montagearbeiten gegen die Kraft einer auf dem Boden der Blindbohrung 11 abgestützten Druckfeder 12 radial nach aussen verschoben werden. Der Druckbolzens 11 ist über lamellenförmige Kontaktelemente 13 auf das elektrische Potential des Montageringes 6 geführt.
  • Das bei Betrieb des Ringsensors 4 auf die Messelektrode 5 wirkende elektrische Feld wird durch Teile des Montageringes 6 homogenisiert, welche als Schirmelektroden 14, 15 ausgebildet sind.
  • Der Ringsensor 4 enthält ferner mindestens zwei in Umfangsrichtung gegeneinander versetzt angeordnete Ausgänge 16, 17. Diese Ausgänge sind mit ihrem als Hülse 18 ausgebildeten einen Stromanschluss jeweils mit der Messelektrode 5 elektrisch leitend verbunden und befinden sich mit ihrem als Bohrung 19 des Montageringes 6 ausgebildeten anderen Stromanschluss jeweils auf Erdpotential oder dem Massepotential der Anlage.
  • An jedem der Ausgänge 16, 17 kann mittels eines abgeschirmten Messkabels 20, dessen Schirmung in der Bohrung 19 mit dem Montagering 6 und dessen Signalleiter mit der Hülse 18 kontaktiert wird, ein den Teilentladungsimpulsen entsprechendes Messignal abgegriffen und einer einen Verstärker enthaltenden Verarbeitungseinheit 21 zugeführt werden. Das Messkabel 20 weist vorzugsweise einen Wellenwiderstand von 50 Ω auf. Die Auswertung der Ausgangssignale des Ringsensors 4 in der Verarbeitungseinheit 21 kann dann ohne weitere Anpassungsarbeiten ausgeführt werden. Vorzugsweise dient jedoch nur einer der Ausgänge, z. B. der Ausgang 17, dem Abgriff der ausgekoppelten Teilentladungsimpulse, wohingegen ein zweiter Ausgang, z. B. der Ausgang 16, unterschiedlich beschaltet wird. Hierdurch wird eine Anpassung des Frequenzganges des Ringsensors 4 an unterschiedliche Messaufgaben erreicht. Es hat sich herausgestellt, dass an unterschiedliche Messaufgaben angepasste Frequenzgänge mit besonders geringer Dämpfung im Frequenzbereich oberhalb von 50 MHz dann erreicht werden, wenn die Ausgänge 16 und 17 einander diametral gegenüberliegen.
  • Dies kann aus den 5 bis 7 entnommen werden, in denen jeweils die Dämpfung at[db] eines vom Ringsensor 4 übertragenen Signals in Abhängigkeit von der Frequenz f[MHz] dargestellt ist.
  • Ist der Ausgang 16 kurzgeschlossen, so ergibt sich der in 5 dargestellte Frequenzgang. Hieraus ist ersichtlich, dass der Ringsensor 4 verwertbare Signale auch im Frequenzbereich oberhalb 500 MHz überträgt. Weitere Messungen haben ergeben, dass selbst Frequenzen bis 1,5 GHz noch vergleichsweise gut übertragen werden. Frequenzen zwischen 50 und 300 MHz werden mit nahezu gleichbleibend geringer Dämpfung übertragen, hingegen fällt der Frequenzgang unterhalb eines Frequenzwertes von 50 MHz mit 40 db/Dekade sehr steil ab. In Hochspannungsanlagen bevorzugt auftretende niederfrequente Störquellen sind daher von einer Übertragung weitgehend ausgeschlossen. Dies ist von grossem Vorteil. Zum einen deswegen, da in dem für eine Teilentladungsmessung interessanten und oberhalb 20 MHz liegenden und mindestens bis 300 MHz erstreckten Frequenzbereich ein sehr grosser Störabstand zu den unerwünschten niederfrequenten Störquellen besteht. Zum anderen aber auch deswegen, da wegen der Unterdrückunmg der niederen Frequenzen der Ringsenor 4 berührungssicher ist. Das spannungsbegrenzendes Element 9 stellt bei einem Messvorgang sicher, dass gegebenenfalls an der Messelektrode 5 auftretende niederfrequente Spannungsspitzen abgebaut werden und die Elektronik der Verarbeitungseinheit 21 vor Überspannungen geschützt wird.
  • Ein anderer Frequenzgang wird erreicht, wenn auch am Ausgang 16 ein Messsignal abgegriffen wird und dieser Ausgang mit einem ohmschen Widerstand von vorzugsweise 50 Ω abgeschlossen ist. Wie der 6 entnommen werden kann, werden bei einer derartigen Beschaltung Signale im Frequenzbereich zwischen 50 und 500 MHz mit nahezu konstanter und relativ geringer Dämpfung übertragen.
  • Wird der Ausgang 16 hingegen offen gelassen, dann ergibt sich der aus 7 ersichtliche Frequenzgang. Dieser Frequenzgang zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass er im Frequenzbereich zwischen 200 und 500 MHz Signale mit besonders kleiner Dämpfung überträgt.
  • Ein vom Ringsensor 4 mit einem kurzgesschlossenen Ausgang 16 ausgegebenes Signal ist in 8 dargestellt. Dieses Signal wird mit einem von einem plattenförmigen Sensor nach dem Stand der Technik ausgegebenen und aus 9 ersichtlichen Signal verglichen. Beide Signale sind auf gleichartig gebildete Teilentladungsimpulsen zurückzuführen. Es ist klar zu ersehen, dass das vom Ringsensor 4 ausgegebene Signal eine um Grössenordnungen höhere Amplitude a aufweist als das vom plattenförmigen Sensor nach dem Stand der Technik ausgegebene Signal.
  • Wie aus 10 entnommen werden kann, lässt sich der erfindungsgemässe Ringsensor mit besonderem Vorteil in einen bereits in einer metallgekapselten gasisolierten Hochspannungsanlage vorgesehenen Sensor 22 zur Strom- und/oder Spannungsmessung integrieren. Zu diesem Zweck kann eine im Sensor 22 bereits vorhandene und der kapazitiven Erfassung der Anlagenspannung dienende Messelektrode 23 als Messelektrode des erfindungsgemässen Ringsensors verwendet werden. Hierzu ist es lediglich erforderlich, den Ausgang des Sensors 22 nicht wie bei einer Spannungsmessung im Niederfrequenzbereich mit einem ohmschen Widerstand 24 im Megaohm- Bereich abzuschliessen, sondern das Ausgangssignal über das Messkabel 20 unmittelbar in die Verarbeitungseinheit 21 zu führen.
  • Unabhängig davon ist es auch möglich, die Messelektrode 5 des Ringsensors 4 in eine Schirmelektrode 25 des Sensors 22 zu legen. Die Schirmelektrode 25 bildet dann den Montagering des erfindungsgemässen Ringsensors 4.
  • In weiteren Ausführungsformen der Erfindung ist es möglich, den erfindungsgemässen Ringsensor statt in metallgekapselten gasisolierten Anlagen in anderen hochspannungsführenden Anlagen, wie insbesondere in einer rotationssymmetrisch ausgebildeten Kabelmuffe eines Hochspannungskabels, anzuordnen. Zu bevorzugen ist hierbei die koaxiale Anordnung des Ringsensors auf der Mantelfläche oder im Inneren eines in einem geerdeten Kabelmantel vorgesehenen, rotationssymmetrisch gestalteten Giessharzkörpers. Dieser Giessharzkörper dient der Aufnahme von hochspannungsführenden Verbindungs- und Steuerelementen eines längs der Achse des Giessharzkörpers erstreckten stromführenden Leiters des Kabels. Der Abstand zwischen dem geerdeten Mantel und dem Ringsensor kann hierbei typischerweise bei ca. 1 mm liegen.
  • 1
    Gehäuse
    2
    Isolatoren
    3
    Leiter
    4
    Ringsensor
    5
    Messelektrode
    6
    Montagering
    7
    Bohrungen
    8
    Befestigungselemente
    9
    spannungsbegrenzendes Element
    10
    Druckbolzen
    11
    Blindbohrung
    12
    Druckfeder
    13
    Kontaktelemente
    14, 15
    Schirmelektroden
    16, 17
    Ausgänge
    18
    Hülse
    19
    Bohrung
    20
    Messkabel
    21
    Verarbeitungseinheit
    22
    Sensor
    23
    Messelektrode
    24
    Widerstand
    25
    Schirmelektrode

Claims (4)

  1. Sensor zum Auskoppeln von Teilentladungsimpulsen aus einer metallgekapselten gasisolierten Hochspannungsanlage mit einer im Inneren der Metallkapselung (1) angeordneten, ringförmig ausgebildeten Messelektrode (5), welche einen hochspannungsführenden Leiter (3) der Anlage koaxial umgibt, und welche mit einer Verarbeitungseinheit (21) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Messelektrode (5) mit mehreren Befestigungselementen (8) auf einem sie mit Abstand umgebenden und auf Kapselungspotential befindlichen Montagering (6) elektrisch isoliert gehaltert ist, und dass am Montagering (6) zwei in dessen Umfangsrichtung gegeneinander versetzt angeordnete und jeweils mit der Messelektrode (5) einerseits und mit Erdpotential oder Masse der Anlage andererseits verbundene Ausgänge (16, 17) des Sensors vorgesehen sind, von denen der erste (17) mit der Verarbeitungseinheit (21) verbunden ist, und der zweite (16) kurzgeschlossen, mit einem ohmschen Widerstand abgeschlossen oder offen gehalten ist.
  2. Sensor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens zwei Ausgänge (16, 17) einander diametral gegenüberliegen.
  3. Sensor nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in einem der Befestigungselemente (8) ein zwischen die Messelektrode (5) und den Montagering (6) geschaltetes, spannungsbegrenzendes Element (9) vorgesehen ist.
  4. Sensor nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Messelektrode (5) elektrisch isoliert in eine Schirmelektrode (25) eines in der metallgekapselten gasisolierten Hochspannungsanlage vorgesehenen Sensors (22) zur Strom- und/oder Spannungsmessung eingebaut ist.
DE19924221865 1992-07-03 1992-07-03 Sensor zum Auskoppeln von Teilentladungsimpulsen aus einer hochspannungsführenden elektrischen Anlage Expired - Fee Related DE4221865B4 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19924221865 DE4221865B4 (de) 1992-07-03 1992-07-03 Sensor zum Auskoppeln von Teilentladungsimpulsen aus einer hochspannungsführenden elektrischen Anlage

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19924221865 DE4221865B4 (de) 1992-07-03 1992-07-03 Sensor zum Auskoppeln von Teilentladungsimpulsen aus einer hochspannungsführenden elektrischen Anlage

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE4221865A1 DE4221865A1 (de) 1994-01-05
DE4221865B4 true DE4221865B4 (de) 2006-01-12

Family

ID=6462401

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19924221865 Expired - Fee Related DE4221865B4 (de) 1992-07-03 1992-07-03 Sensor zum Auskoppeln von Teilentladungsimpulsen aus einer hochspannungsführenden elektrischen Anlage

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE4221865B4 (de)

Families Citing this family (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0699918A1 (de) * 1994-09-02 1996-03-06 ABB Management AG Einrichtung zum Erfassen von Teilentladungen für eine gasisolierte Anlage
DE4435442A1 (de) * 1994-10-04 1996-04-11 Abb Management Ag Sensor zum Auskoppeln von Teilentladungsimpulsen aus einer hochspannungsführenden elektrischen Anlage
DE29518286U1 (de) * 1995-11-17 1996-01-18 Siemens AG, 80333 München Vorrichtung zur Ortung von Teilentladungen bei dynamoelektrischen Hochspannungsmaschinen und/oder Hochspannungsanlagen
DE19548465A1 (de) * 1995-12-22 1997-06-26 Abb Research Ltd Sensor zum Auskoppeln von Teilentladungsimpulsen aus einer mehrphasigen hochspannungsführenden elektrischen Anlage
DE19548466A1 (de) 1995-12-22 1997-06-26 Abb Research Ltd Sensor zum Auskoppeln von Teilentladungsimpulsen aus einer hochspannungsführenden elektrischen Anlage
DE19734552C2 (de) * 1997-07-31 2003-01-30 Siemens Ag Vorrichtung und Verfahren zur Messung von Teilentladungen in gasisolierten Hochspannungsanlagen
DE102007056143A1 (de) * 2007-11-16 2009-05-20 Siemens Ag Anordnung mit einem Sondenkörper sowie Verfahren zur Herstellung einer Anordnung mit einem Sondenkörper
IT202300023988A1 (it) * 2023-11-13 2025-05-13 Prysmian Spa Isolatore per un gruppo di terminazione del cavo, un gruppo di terminazione per un cavo di alimentazione che comprende tale isolatore e un sistema di terminazione di cavo.
CN119471103B (zh) * 2024-10-25 2025-12-05 西南大学 基于电容耦合技术的电力设备元件老化监测系统及其方法

Citations (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2356160B2 (de) * 1972-11-10 1975-06-19 Tokyo Electric Power Co., Ltd., Tokio
DE2409595A1 (de) * 1974-02-25 1975-08-28 Siemens Ag Spannungswandler fuer eine vollisolierte, metallgekapselte hochspannungsschaltanlage
DE2939006A1 (de) * 1979-09-26 1981-04-02 Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München Vollisoliertes, metallgekapseltes elektrisches schaltfeld
US4277746A (en) * 1978-02-03 1981-07-07 Hitachi, Ltd. Gas-insulated electric apparatus and method of detecting partial discharge therein
EP0061254A1 (de) * 1981-03-20 1982-09-29 Moshe Kurtz Vorrichtung und Methode zur Anzeige von einer Teilentladung in einer elektrischen Hochspannungseinrichtung
EP0134187A2 (de) * 1983-07-29 1985-03-13 Siemens Aktiengesellschaft Messvorrichtung zur Feststellung von Teilentladungen innerhalb metallgekapselter, druckgasisolierter Hochspannungsschaltanlagen
DE3544508A1 (de) * 1985-12-17 1987-06-19 Ulrich Dipl Ing Adolph Kombinationswandler zur gleichzeitigen messung von strom und spannung an rohrummantelten leitern
DE3917862A1 (de) * 1989-06-01 1990-12-06 Asea Brown Boveri Anordnung zur spannungsversorgung einer anzeigevorrichtung fuer die anzeige einer anliegenden netzspannung bei einer mittelspannungs-schaltanlage

Patent Citations (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2356160B2 (de) * 1972-11-10 1975-06-19 Tokyo Electric Power Co., Ltd., Tokio
DE2409595A1 (de) * 1974-02-25 1975-08-28 Siemens Ag Spannungswandler fuer eine vollisolierte, metallgekapselte hochspannungsschaltanlage
US4277746A (en) * 1978-02-03 1981-07-07 Hitachi, Ltd. Gas-insulated electric apparatus and method of detecting partial discharge therein
DE2939006A1 (de) * 1979-09-26 1981-04-02 Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München Vollisoliertes, metallgekapseltes elektrisches schaltfeld
EP0061254A1 (de) * 1981-03-20 1982-09-29 Moshe Kurtz Vorrichtung und Methode zur Anzeige von einer Teilentladung in einer elektrischen Hochspannungseinrichtung
EP0134187A2 (de) * 1983-07-29 1985-03-13 Siemens Aktiengesellschaft Messvorrichtung zur Feststellung von Teilentladungen innerhalb metallgekapselter, druckgasisolierter Hochspannungsschaltanlagen
DE3544508A1 (de) * 1985-12-17 1987-06-19 Ulrich Dipl Ing Adolph Kombinationswandler zur gleichzeitigen messung von strom und spannung an rohrummantelten leitern
DE3917862A1 (de) * 1989-06-01 1990-12-06 Asea Brown Boveri Anordnung zur spannungsversorgung einer anzeigevorrichtung fuer die anzeige einer anliegenden netzspannung bei einer mittelspannungs-schaltanlage

Non-Patent Citations (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
ALBIETZ M. et al: Design and Calibration of an Universal Sensor for the Measurement of Interna- tional Symposium on High Voltage Engineering (1989), New Orleans, 42.28, S.1ff *
JP 02181671 A., In: Patents Abstracts of Japan, P-1112, September 27, 1990,Vol.14, No.452 *
JP 2-181671 A., In: Patents Abstracts of Japan, P-1112, September 27, 1990,Vol.14, No.452
MODRUSAN, M.: "Hochspannungsteiler: Typen, Messei- genschaften und Einsatz". In: Bull.ASE/UCS 74, (1983)17, 3.Sept., S.1030, Fig.1
MODRUSAN, M.: "Hochspannungsteiler: Typen, Messei-genschaften und Einsatz". In: Bull.ASE/UCS 74, (1983)17, 3.Sept., S.1030, Fig.1 *
OGAWA, S. et.al.: "Estimation of Restriking Tran- sient Overvoltage on Disconnecting Switch for GIS" In: IEEE Power Engineering Review, April 1986, S.36-37, Fig.1
OGAWA, S. et.al.: "Estimation of Restriking Tran- sient Overvoltage on Disconnecting Switch for GIS"In: IEEE Power Engineering Review, April 1986, S.36-37, Fig.1 *
Smit-Mededelingen 24, (1959), No.4, S.224/225 *

Also Published As

Publication number Publication date
DE4221865A1 (de) 1994-01-05

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0730160B1 (de) Teilentladungsmessvorrichtung
EP0522303B1 (de) Kombinierter Strom- und Spannungswandler für eine metallgekapselte gasisolierte Hochspannungsanlage
EP1537428B1 (de) Verfahren und vorrichtung zur erfassung von bürstenfeuer und funkenerosion an elektrischen maschinen
WO1999006847A1 (de) Vorrichtung zur messung von teilentladungen in gasisolierten hochspannungsanlagen
DE4221865B4 (de) Sensor zum Auskoppeln von Teilentladungsimpulsen aus einer hochspannungsführenden elektrischen Anlage
AT523525B1 (de) Elektrische Schaltungsanordnung
EP3105000B1 (de) Plasmaschneidmaschine mit schutzeinrichtung sowie verfahren zum betreiben der plasmaschneidmaschine
EP3740741B1 (de) Sondeneinheit
EP0340509A2 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Bestimmung der Anteile der Komponenten eines Gemisches
EP0942291B1 (de) Vorrichtung zur Messung der Kapazität von elektrischen Adern
EP0464021B1 (de) Messeinrichtung mit einer hilfselektrode für eine gasisolierte gekapselte hochspannungsanlage
EP0510427B1 (de) Spannungswandler für eine Mittel- oder Hochspannungsanlage
EP0698897B1 (de) Stromwandler für eine metallgekapselte gasisolierte Hochspannungsanlage
EP0706056B1 (de) Sensor zum Auskoppeln von Teilentladungsimpulsen aus einer hochspannungsführenden elektrischen Anlage
EP3269015B1 (de) Verfahren zur zustandsbestimmung und fehlerortung an installierten isolierten ableitungen im äusseren blitzschutz
EP0780692A2 (de) Sensor zum Auskoppeln von Teilentladungsimpulsen aus einer hoschspannungsführenden elektrischen Anlage
DE3726287C2 (de)
DD214461B1 (de) Messsonde zur elektrischen detektion von impulsfoermigen teilentladungen
DE19548465A1 (de) Sensor zum Auskoppeln von Teilentladungsimpulsen aus einer mehrphasigen hochspannungsführenden elektrischen Anlage
DE4126868A1 (de) Vorrichtung zum erfassen von teilentladungsimpulsen in einer metallgekapselten gasisolierten hochspannungsanlage
DE19515068A1 (de) Anordnung zur TE-Detektion in Hochspannungskabeln und in deren Verbindungselementen
DE19932611A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Messung von Teilentladungssignalen
DD257296A1 (de) Verfahren und schaltungsanordnung zur druckbestimmung in evakuierten gefaessen, insbesondere vakuumschaltern
DE29912212U1 (de) Vorrichtung zur Messung von Teilentladungssignalen
DE3615281A1 (de) Flexible signalleitung mit grosser stoersicherheit gegenueber schnell veraenderlichen stoerstroemen und schnell veraenderlichen elektromagnetischen stoerfeldern

Legal Events

Date Code Title Description
OM8 Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law
8128 New person/name/address of the agent

Representative=s name: LUECK, G., DIPL.-ING. DR.RER.NAT., PAT.-ANW., 7976

8110 Request for examination paragraph 44
8339 Ceased/non-payment of the annual fee