DE2406589A1 - Kran, insbesondere autokran mit einem teleskopspitzenausleger - Google Patents
Kran, insbesondere autokran mit einem teleskopspitzenauslegerInfo
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- DE2406589A1 DE2406589A1 DE19742406589 DE2406589A DE2406589A1 DE 2406589 A1 DE2406589 A1 DE 2406589A1 DE 19742406589 DE19742406589 DE 19742406589 DE 2406589 A DE2406589 A DE 2406589A DE 2406589 A1 DE2406589 A1 DE 2406589A1
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- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
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- B66C23/00—Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
- B66C23/62—Constructional features or details
- B66C23/64—Jibs
- B66C23/70—Jibs constructed of sections adapted to be assembled to form jibs or various lengths
- B66C23/701—Jibs constructed of sections adapted to be assembled to form jibs or various lengths telescopic
- B66C23/707—Jibs constructed of sections adapted to be assembled to form jibs or various lengths telescopic guiding devices for telescopic jibs
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Jib Cranes (AREA)
Description
P 7703-Wsh
HAENISCHi1EGER CORPORATION
4400 West National Avenue, West Milwaukee, Wisconsin, USA
Kran, insbesondere Autokran rait einem Teleskopspitzenausleger
Die Erfindung betrifft Kräne, insbesondere Autokrane, mit einem
mehrteiligen Teleskopausleger und einem wahlweise verwendbaren mehrteiligen Teleskopspitzenausleger, wie z.B. eines
gitterartig ausgebildeten Spitzenauslegers, der in Verbindung mit dem Ausleger des Krans verwendet wird."Insbesondere betrifft, die Erfindung verbesserte Spitzenausleger der vorbeschriebenen Art mit verbesserten Auslegerabschnitten und einer verbesserten Lagerung zwischen den einzelnen aneinander angrenzenden Auslegerabschnitten, so daß eine Relativbewegung erleichtert und eine bessere Verteilung der Schubkräfte zwischen den Auslegerabschnitten erfolgt.
gitterartig ausgebildeten Spitzenauslegers, der in Verbindung mit dem Ausleger des Krans verwendet wird."Insbesondere betrifft, die Erfindung verbesserte Spitzenausleger der vorbeschriebenen Art mit verbesserten Auslegerabschnitten und einer verbesserten Lagerung zwischen den einzelnen aneinander angrenzenden Auslegerabschnitten, so daß eine Relativbewegung erleichtert und eine bessere Verteilung der Schubkräfte zwischen den Auslegerabschnitten erfolgt.
Der Gegenstand der Erfindung ist besonders für die Verwendung bei einem Kran gemäß der älteren US-Patentanmeldung Serial
No. 333 311 (P ) geeignet.
No. 333 311 (P ) geeignet.
Bei Teleskopspitzenauslegern und Teleskopauslegern (nachfol-
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gend als. Spitzenausleger bezeichnet), die z.B. bei Autokränen
oder anderen Einrichtungen verwendet werden, ist es im allgemeinen
notwendig, eine Lagereinrichtung in Form von Rollen oder Gleitbacken zwischen aneinander angrenzenden, hohlen
Teleskopauslegerabschnitten vorzusehen, um die Gleitbewegung zwischen den Abschnitten zu erleichtern und eine übertragung
der Schubkräfte von einem Auslegerabschnitt zum anderen zu begünstigen.
Durch die US-PS 3 481 490; 2 684 149 und 3 O82 881 werden Auslegerbeispiele gemäß der vorgenannten Art beschrieben,
die solche Lagereinrichtunaen in Form von Rollen aufweisen.
Gemäß der ÜS-PS 3 481 490 liegt z.B. eine auf der Gleitseite
eines rohrförmig ausgebildeten Auslegerabschnittes montierte
Rolle gegen eine abgeschrägte oder angefaste Fläche an, die an der Ecke einer angrenzenden Gleitseite eines hohlen
Auslegerabschnittes vorgesehen ist. Gemäß der US-PS 2 684 159 wirkt eine auf einem Auslegerabschnitt angeordnete Rolle entweder
mit der äußeren oder inneren Fläche eines rohrförmigen Teiles zusammen, welche einen Teil der Ecke der Konstruktion
eines angrenzenden dreieckförmigen Gleitabschnittes des rohrförmigen
Auslegerabschnittes bildet. Gemäß der US-PS 3 082 werden Rollen in einem gitterartig ausgebildeten Ausleger verwendet,
der Abschnitte mit dreieckförmigem Querschnitt besitzt,
wobei die Rollen an den Seiten des jeweiligen Auslegerabschnittes befestigt sind. v
Mit der Zunahme der Größe von Kränen und Auslegern wurden extrem
lange, gitterartig ausgebildete Teleskopausleger eingesetzt, weil sie ein relativ großes Festigkeits-Gewichtsverhältnis
aufweisen. Es ist jedoch wegen der bisher verwendeten Konstruktionen und wegen der bei solchen Auslegern erforderlichen großen Anzahl von Querversteifunaen (weil breite flache,
plattenförraiqe Tragflächen fehlen) und wegen der Anw->n-
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dung herkömmlicher Herstellungsverfahren (Schweißtechniken, die zu rauhen Eckenoberflächen führen) bisher schwierig gewesen,
zuverlässige, störungsfreie und wirtschaftliche große Teleskopausleger zu schaffen, die gitterartig ausgebildet sind
und in geeigneter Weise Lagereinrichtuncren aufweisen, die zwischen
aneinander angrenzenden Teleskonauslegerabschnitten eingesetzt werden.
Die Erfindung wird von einem Autokran gebildet mit einem mehrteiligen
Teleskopausleger und einem wahlweise verwendbaren mehrteiligen, gitterartia ausgebildeten Teleskopspitzenausleger
(der einen Grundabschnitt, einen mittleren Abschnitt und
einen außenliegenden Abschnitt aufweist, wobei die Abschnitte axial verschiebbar sind), der in ungebrauchten Zustand zusammengeschoben
und auf einer Abstützung parallel- in urngekehrter Richtung zum IIauptausleger angeordnet ist. Um den Spitzenausleger
betriebsbereit zu machen, wird das Fußende des Spitzenauslegers lösbar mittels einer Zapfenschwenkeinrichtung- an dem
Spitzenende des Hauptauslegers gehalten und der Hauptausleger .
wird teilweise ausgefahren, um den Spitzenausleger in Axialrichtuncr
vorwärts zubewegen, damit er von der Abstützung freikommt.'In
diesem Zustand kann der noch zusammengeschobene Spitzenausleger
um 180° um die Zapfenschwenkeinrichtung geschwenkt werden, bis er koaxial zum Hauptausleger angeordnet ist und wird
dann an diesem mittels einer Befestigungseinrichtung, festgelegt. Oder der Spitzenausleger kann zum Teil oder vollständig ausgefahren
werden, bevor er um 180° geschwenkt wird, indem entweder der mittlere Abschnitt des Spitzenauslegers oder der außenliegende
Abschnitt durch eine lösbare rückwärtige Zapfeneinrichtung an dem Grundabschnitt des Hauptauslegers befestigt
wird, um ihn dann weiter entweder teilweise oder ganz auszuziehen.
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Gemäß einen weiteren vorteilhaften Merkmal der Erfindung weist
jeder Spitzenauslegerabschnitt vier hohle, rohrförmige Längsträger
auf (jeder mit einem rechtwinkligen Querschnitt), die parallel im Abstand zueinander angeordnet sind und wobei jeweils
ein aneinander angrenzendes Längsträgerpaar mit mehreren schräge angeordneten, sich kreuzenden, rohrförmigen Stützbalken
verbunden ist, so daß ein Auslegerabschnitt mit einem rechtwinkligen Querschnitt gebildet wird. Jeder Längsträger ist um
seine Achse derart gedreht, daß er gegenüberliegende, zum Abschnittinneren und nach außen weisende flache Tragflächen und
zwei andere gegenüberliegende flache Flächen darbietet, an welchen die Enden der sich kreuzenden Stützbalken festgeschweißt
sind. Es sind ferner Lagereinrichtungen vorgesehen, die die relative Gleitbewegung erleichtern und die Übertragung der
Schubkräfte zwischen den angrenzenden Auslegerabschnitten begünstigen.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung weisen die Lagereinrichtungen
nach innen gerichtete Gleitbacken auf, die an den unteren Vorderenden des Grund- und mittleren Abschnittes
angeordnet sind, und nach außen v/eisende Gleitflächen, die an den oberen und unteren hinteren Enden des mittleren und
des außenliegenden Abschnittes angeordnet sind. Jeder Gleitabschnitt
weist eine Gleitfläche aus z.B. Polyäthylen auf, die auf einem Träger angeordnet ist, der innerhalb des hohlen Endes
eines rohrförmigen Länqsträgers gelagert ist, und steht mit einer entsprechenden Lagerfläche des angrenzenden Spitzenaus
lege rabschnittes im Eingriff. Der Spitzenausleger ist so
ausgelegt, daß er unter einem Winkel gegenüber der Hauptauslegerachse an diesem befestigt werden kann und daß ferner der
außenliegende Spitzenauslegerabschnitt in einem Winkel zur Spitzenauslegerachse an diesem starr befestigt werden kann.
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Ein Spitzenausleger gemäß der vorliegenden Erfindung kann ziemlich
groß und sehr stabil ausgeführt sein und ist leicht in die Betriebsstellung oder in die Ruhelage verschiebbar, weil
die Spitzenauslegerabschnitte in einer verbesserten Ausführung ausgebildet sind und weil eine verbesserte Lagerung der einzelnen
Spitzenauslegerabschnitte vorgesehen ist. Außerdem sind die erfindungsgemäßen stabilen SpitzenausJ-igerabschnitte relativ
leicht und wirtschaftlich herzustellen, indem stabile, einfach schweißbare genormte Ausgangsmaterialien, wie z.B. Stahlrohre
verwendet werden. Außerdem werden die verbesserten Lagereinrichtungen gemäß der Erfindung aus leicht verfügbaren, einfach ausgestalteten,
billigen Ausgangsmaterialien hergestellt, wie z.B. genormten Stahlprofilen mit auadratischem Querschnitt, genormten
Schrauben, flachen Distanzscheiben und Gleitbacken aus Polyäthylen o.dgl. Jede Gleitbacke und jeder Gleitbackenträger
können an der Stelle eingesetzt werden, an der sie gebraucht werden, ohne daß sie jeweils speziell angepaßt werden.müssen.
Die Gleitbackenträger sind gegenüber den Auslegerabschnitten drehfest festgelegt. Bei jedem Auslegerabschnitt werden Baukastenelemente
mit entsprechenden Abmessungen verwendet sowie genormte Schnitte, und es v/erden wiederholbare Herstellungstechniken eingesetzt. Außerdem weist jeder Längsträger gegenüberliegende
flache Flächen auf, die jeweils als Lagerflächen dienen können, was davon abhängt, bei welchem Auslegerabschnitt
der Längsträger eingesetzt wird.
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Weitere Merkmale, Vorteile und Einzelheiten der Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines AusführunCTsbeispiels
anhand der Zeichnung. Darin zeigen:
Fig.l eine Seitenansicht eines Autokrans mit einem
mehrteiligen Teleskophauptausleger und einem mehrteiligen Teleskopspitzenausleger, der gemäß
der Erfindung in Längsrichtung neben dem Hauptausleger verstaut ist;
Fig.2 eine Draufsicht auf den Autokran nach Fig.l;
Fig. 3 eine Seitenansicht rait zur Platzeinsparung weggebrochenen
Teilen eines mehrteiligen Spitzenauslegers gemäß der Erfindung, wobei der Spitzenausleger
seine vollausgezoqene Länge aufweist;
Fig.4 eine vergrößerte Seitenansicht des Spitzenauslegergrundabschnittes,
der in der Fig.3 zu erkennen ist;
Fig.5 eine vergrößerte Seitenansicht des in der Fig.3
dargestellten mittleren Abschnittes des Spitzenauslegers;
Fig.6 eine vergrößerte Seitenansicht des in der Fig.3
dargestellten außenliegenden Abschnittes des Spitzenauslegers;
Fig.7 einen vergrößerten Querschnitt entlang der Linie
7-7 nach Fig.3;
Fig.8 einen vergrößerten Querschnitt entlang der Linie
8-8 nach Fig.3;
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Pig.9 eine vergrößerte Draufsicht, die sowohl das stirnseitige Ende des Grundabschnittes als
auch des mittleren Abschnittes des Spitzenauslegers zeigt; .
Fig.10 eine Seitenansicht des in der Fig.9 dargestellten
Abschnittendes des Spitzenauslegers;
Fig.11 eine Stirnseitenansicht des in der Fig.10 dargestellten
Abschnittes des Spitzenauslegers;
Fig.12 eine vergrößerte Draufsicht auf das rückwärtige
Ende sowohl des mittleren als auch des außenlie-. genden Abschnittes des Spitzenauslegers;
Fig.13 eine Seitenansicht des in der Fig.12 dargestellten
Abschnittes des Spitzenauslegers;
Fig.14 eine Stirnseitenansicht des in der Fig.13 dargestellten
Abschnittes des Spitzenauslcgers;
Fig. 15 eine vergrößerte Schnittansicht eines einschiebbaren Gleitbackenträgers und einer damit verbundenen
Gleitbacke gemäß der Fig.8;
Fig.16 eine Seitenansicht eines einschiebbaren Gleitbackenträgers
und einer daran befestigten Gleitbacke entlang der Linie 16-16 nach.Fig.15;
Fig.17 eine perspektivische Explosionsdarstellung eines
einschiebbaren Gleitbackenträgers und einer daran befestigten Gleitbacke gemäß den Fig.15
und 16;
Fig.18 eine vergrößerte Draufsicht auf die Spitze des
Hauptauslegers und des Fußendes des Spitzenauslegeis, wobei nit aungezogenen Linien die Be-
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triebsstellung gezeigt ist, in welcher der Spitzenausleger
mit dem Hauptausleger fest verbunden ist,
und wobei in strichpunktierten Linien die Stellung gezeigt ist, die der Spitzenausleger einnimmt, wenn
er entlang dem Hauptausleger verstaut ist;
Fig.19 eine Seitenansicht der Spitze des Hauptauslegers
und des Fußendes des Spitzenauslegers, wobei beide Ausleger fest miteinander verbunden sind;
Fig.20 eine Draufsicht auf den Hauptausleger und den Spitzenausleger,
wobei schematisch diejenige Lage dargestellt ist, die der Hauptausleger und der Spitzenausleger
in ihrer vollständig eingeschobenen
Stellung einnehmen, und wobei der Spitzenausleger
neben dem Hauptausleger verstaut ist;
Stellung einnehmen, und wobei der Spitzenausleger
neben dem Hauptausleger verstaut ist;
Fig.21 eine Ansicht ähnlich der Fig.20, in welcher jedoch
ein Abschnitt des Hauptauslegers ausgefahren und
der Spitzenausleger in seiner Staustellung axial
nach vorn bewegt ist;
der Spitzenausleger in seiner Staustellung axial
nach vorn bewegt ist;
Fig.22 eine Ansicht ähnlich der Fig.20, wobei jedoch zwei
Abschnitte des Hauptauslegers und ein Abschnitt
des Spitzenauslegers ausgefahren sind;
des Spitzenauslegers ausgefahren sind;
Fig.23 eine Ansicht ähnlich der Fig.20, wobei jedoch alle
Abschnitte des Hauptauslegers und alle Abschnitte
des Spitzenauslegers ausgefahren sind und wobei
diejenige Laae der Ausleger gezeigt ist, die diese vor dem Ausschwenken des Spitzenauslegers in seine Endlage einnehmen, und
des Spitzenauslegers ausgefahren sind und wobei
diejenige Laae der Ausleger gezeigt ist, die diese vor dem Ausschwenken des Spitzenauslegers in seine Endlage einnehmen, und
Fig.24 eine Ansicht ähnlich der Fig. 20, in v/elcher die
Einzelheiten einer v/eiteren Befestigunosart zv/i-
Einzelheiten einer v/eiteren Befestigunosart zv/i-
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sehen einem Hauptauslegerabschnitt und einem Spitzenaus
legerabschnitt gezeigt sind.
In den Fig.1 und 2 ist eine Vorrichtung in Form des erfiudungsgemäßen
Autokrans dargestellt, dessen Unterteil 10 als Fahrzeug, z.B. als Lastkraftwagen, und dessen in der Horizontalebene
in beiden Richtungen drehbar auf dem Unterteil montiertes Oberteil 11 von einem herkömmlichen Turm 17 gebildet
wird. Der Lastkraftwagen 10 weist einen Rahmen 12 auf, an dem die Räder 13, Teleskopausleger 14, ein Fahrerhaus
15 und eine Brennkraftmaschine 16 unterhalb des Fahrerhauses
zum Antrieb der Räder montiert sind. Das Oberteil trägt ein Rahmengestell 20,an dem ein Teleskopausleger B,
Haupt- und Hilfswinchen Wl bzw. W2 befestigt sind, auf welcheLastseile
MrI bzw. AH aufgewickelt sind, sowie eine Kranführerkabine 21 und eine Brennkraftmaschine 22 zum Antrieb
einer Hydraulikpumpe 23, die die Xtfinchen Wl und W2 und
Hydraulikzylinder in nachfolgend beschriebener Weise mit Druckflüssigkeit versorgt.
Der Ausleger B, der in der Fig.l in seiner horizontalen
Staustellung in Längsrichtung des Lastkraftwagens 10 dargeötellt ist, besitzt vier hohle Auslegerabschnitte, nämlich:
einen Grundabschnitt BI, einen inneren Mittelabschnitt BII, einen äußeren Mittelabschnitt BIII und'einen außenliegenden
Abschnitt BIV. Der Grundabschnitt BI des Auslegers ist mit einer Zapfenlagerung 24 schwenkbar am Rahmengestell
20 des Oberteiles 11 angelenkt. Zum Anheben und Absenken des Auslegers B sind ausziehbare und einziehbare hydraulisehe
Auslegerhubzylinder 25 vorgesehen, die jeweils schwenkbar zwischen dem Rahmengestell 20 und dem Grundabschnitt
BI des Auslegers mittels Zapfenlagerungen 26 bzw. 27 angelenkt
sind. Der außenliegende Abschnitt BIV ist mit einem Arbeitskopfteil 34 ausgestattet, an dessen Spitze eine Scil-
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. scheibe 35 zur Aufnahme des Lastseiles MH drehbar gelagert ist.
An dem Arbeitskopfteil 34 ist mit seinem einen Ende ein
Spitzenauslegermast M mittels eines. Zapfens 40 schwenkbar gelagert und kann von einer Staustellung längs und unterhalb
des Auslegers B (siehe Fig.l} in eine aufgerichtete Arbeitsstellung (siehe Fig.3) geschwenkt werden. Der Mast
M wird in seiner Staustellung mittels einer .Konsole 41 gehalten, die unterhalb des Grundabschnittes BI befestigt ist.
In der Praxis kann der Ausleger B z.B. auf eine volle Länge von ungefähr 32 m (105 Fuß) ausgefahren werden.
Innerhalb des Auslegers B sind ausfahrbare und einfahrbare hydraulische Arbeitszylinder 30, 31 und· 32 angeordnet und
an den Auslegerabschnitten BII, BIII bzw. BIV derart befestigt,
daß sie bei ihrer Betätigung ein Ausschieben bzw. Einziehen dieser Abschnitte bewirken. .Zs sind selbstverständlich
nicht dargestellte Steuereinrichtungen vorgesehen, die dazu dienen, die Arbeitszylinder 30, 31 und 32
entweder einzeln oder gemeinsam je nach dem Wunsch des Kranführers zu betätigen.
Ih Längsrichtung des Krans parallel zum Ausleger B ist ein Teleskopspitzenausleger J in seiner Staustellung dargestellt,
der v/ahlweise in Verbindung mit dem Ausleger B verwendet werden kann. In seiner Ruhelage ist der Spitzenausleger
J auf einer Halterung gelagert, die z.B. von einer drehbar an einem Träger 37 gelagerten Rolle 36 gebildet
wird, welche seitlich an Grundabschnitt BI des Auslegers B befestigt ist, jedoch z.B. auch an einem anderen
Teil angeordnet Pein könnte. Am Träger 37 ist eine lösbare
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Sperreinrichtung 94 für den Teleskopspitzenausleger J vorgesehen,
die diesen während der Fahrt auf der Straße in seiner Lage arretiert. Vorzugsweise ist eine zusätzliche
Sperreinrichtung am oberen Ende des Spitzenauslegers vorgesehen, die aus einem sich seitlich erstreckenden Teil 96
besteht, das z.B. an das ob'ere Ende des Grundabschnittes
BI fest angeschweißt ist und an dem das Ende des Spitzenauslegers mittels eines Bolzens 97 arretiert ist. Der Suitzerausleger
J weist drei hohle, gitterartig ausgebildete Abschnitte auf, nämlich einen Grund- oder Fußabschnitt JI,
einen mittleren oder zwischengelagerten Abschnitt JII und einen außenliegenden oder Spitzenabschnitt JIII. Wenn
der Spitzenausleger J vollständig zusammengeschoben und verstaut ist, wie dies in den Fig.l und 2 dargestellt ist, dann
befindet er sich in umgekehrter Lage zi.ii Ausleger B, d.h.
sein Fußende befindet sich im Bereich des Spitzenendes des Auslegers B und sein Spitzenende im Bereich des Grund- oder
Fußabschnittes des Auslegers B. Der außenliegende Abschnitt JIII des Spitzenauslegers ist mit einem Arbeitskopfteil
ausgestattet, an dessen Ende eine Seilscheibe 44 zur Aufnahme des Lastseiles All drehbar gelagert ist. Der Spitzenausleger
J ist in der Lage, die Länge des Auslegers B um etwa 9m, 15 m oder 21 m (30,50 oder 70 Fuß) zu verlängern,
je nachdem wie weit er ausgefahren wird.
Wie in den Fig.4 bis 15 zu erkennen ist, weist jeder Spitzenaus
leger abschnitt JI, JII und JIII vier längliche, parallel
im Abstand zueinander verlaufende Rohre 46 mit einem rechtwinkligen (vorzugsweise Quadratischen) Querschnitt auf,
die paarweise mittels kurzer, querverlaufender (vorzugsweise in einem Winkel von 60 ,wie dies in den Fig.4, 5 und
zu erkennen ist), hohler Rohre mit Kreisquerschnitt oder
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Stützbalken 56 verbunden sind, die an ihren Enden abgeschrägt und zwischen den Rohren 46 festgeschweißt sind, so daß ein
Spitzenaus legerabschnitt mit einem rechtwinkligen Querschnitt gebildet wird. Jedes in Länasrichtuna verlaufende Rohr 46
ist um 45° um seine Achse geschwenkt (siehe Fig.15), und bietet
daher gegenüberliegende nach innen und außen weisende Tragflächen 45 und zwei andere gecrnüberliegende flache Flächen
57, an denen die Enden der Stitzbalken 56 festgeschweißt
sind, wie dies an der Stelle 56B in der Fig.15 zu erkennen
ist. Es sind Lagereinrichtungen vorgesehen, die eine Relativbewegung
erleichtern und die Schubkräfte zwischen angrenzenden Spitzenauslegerabschnitten übertragen. Die Lagereinrichtungen
weisen nach innen greifende Gleitbacken 58 auf, die an den vorderen unteren Enden des Grundabschnittes JI und
des mittleren Abschnittes JII befestigt sind, sowie Gleitbacken 58, die an den oberen und unteren Enden des mittleren
Abschnittes JII und des außenliegenden Abschnittes JIII angebracht sind, wobei jede Gleitbacke 58 mittels Bolzen
58/ auf einem Gleitbackenträger 59 befestigt ist, der seinerseits in dem hohlen Ende eines Längsrohres 46 festgeschweißt
ist und mit einer entsprechenden Lagerfläche 45 des· angrenzenden Spit zen aus legerabschnittes im Eingriff
steht.
Wie die Fig.15, 16 und 17 zeigen, weist ein Gleitbackenträger
59 die Form eines Quadratischen Stahlstabes auf, dessen Ecken an den Stellen 59A abgeschrägt sind, so daß er mit
einem Gleitsitz in dem im wesentlichen rechteckigen hohlen Ende eines in Längsrichtuna verlaufenden Rohres 46 aufgenommen
werden kann, und er weist ferner einen abgesetzten Teil oder eine Fläche 59B auf. Der Gleitbackenträger 59
ist mit zwei Bohrungen 59C ausgestattet,, die von der Fläche
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59R bis zur gegenüberliegenden Seite greifen und die Gewindebolzen
58A aufnehmen, welche in Gewindebohrungen 58C eingeschraubt
werden, welche sich in der Gleitbacke 58 befinden, um diese zu arretieren. Zwischen den abgesetzten Flächen
59B und dem Boden der Gleitbacke 58 werden soviele. Distanzscheiben 59D angeordnet, wie dies erforderlich ist,
um einen geeigneten Sitz zwischen der Gleitbacke 58 und der Fläche 45 des sich in Längsrichtung erstreckenden Rohres
46 zu erzielen, gegen welches die Gleitbacke anliegt. Der abgesetzte Teil oder die Fläche 59B ermöglichen eine
größere Verstellung der Anordnung der Gleitbacke 58 gegenüber der Fläche '45.
Um den Gleitbackenträger 59 noch weiter zu verstärken und
zu versteifen, ist jeder Träger am End^ eines Spitzenauslegerabschnittes
mit einem Stützrahmen verbunden. So zeigen z.B. die Fig.9, 10 und 11, daß die beiden Gleitbackenträger
59 am vorderen Ende des Spitzenauslegergrundabschnittes JI (und ebenso SpitzenauslegermittelabschnittesJII) mit ihren
äußersten Enden an einem rechteckigen Stützrahmen 100 festgeschweißt sind, der aus vier Winkeleisen gebildet ist. Nur
die beiden unteren Gleitbackenträger 59 tragen nach innen
weisende Gleitbacken 58. Der Stützrahmen 100 ist seinerseits an vier Metallplatten 101 angeschweißt, die sich jeweils
zwischen angrenzenden Längsträgerpaaren 46 erstrecken und an diesen festgeschweißt sind. Wie in der Fig.10 zu erkennen
ist, bilden zwei Metallplatten 101 Seitenwände, die jeweils mit einem Loch 48 zur Aufnahme eines Zapfens versehen
sind.
Die Fig.12, 13 und 14 lassen erkennen, daß die vier sich
am rückwärtigen Ende des mittleren Spitzenauslegerabschnit— tes JII (und ebenso des außeniiegenden Spitzenauslegerab-
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schnittes JIII) befindlichen Gleitbackenträger 59 mit ihrem
äußerem 3nde an einem rechtwinkligen Rahmen ],O5 angeschweißt
sind, der aus vier Rohrstücken mit quadratischen Querschnitt gebildet wird. Diese vier Gleitbackenträger 59
tragen nach außen weisende Gleitbacken 58. Zwischen jedem Gleitbackenträger 59 und einem Längsträger 46 ist ein Stützbalken
56Λ angeordnet. Außerdem sind zwischen gegenüberliegenden Längsträgern 46 querverlaufende Stützbalken 5GC angeordnet.
Jeder kleinere Spitzenauslegerabschnitt ist gleitend oder teleskopartig in dem nächst größeren Spitzenauslegerabschnitt
auf den Lagerteilen gelagert, die zwischen den Innen- und Außenflächen der Längsträger 46 aneinander
angrenzenderSpitzenauslegerabschnitte angeordnet sind.
Wie die Fig.3, 4, 5 und 6 zeigen, sind·Einrichtungen vorgesehen,
die die angrenzenden Enden der Spitzenauslegerabschnitte zusammenhalten, wenn der Spitzenausleger vollständig
ausgefahren ist, wobei die Einrichtungen geeignete Zapfenlochplatten aufweisen/ die an den Seiten der Spitzenauslegerabschnitte
festgeschweißt sind und zwar in der Nähe des vorderen Endes des Spitzenauslegerabschnittes JI, den
beiden Enden des Spitzenauslegerabschnittes JII und dem hinteren Ende des Spitzenauslegerabschnittes JIII." Die Zapfenlochplatten
sind mit Zapfenlöchern 48 zur Aufnahme eines von Hand einsetzbaren und entfernbaren Verriegelungszapfen
49 ausgestattet. Genauer gesagt, weist der SpitzenausIegergrundabschnitt
JI im Bereich seines vorderen Endes Zapfenlochplatten 47A und 47B auf, wie dies in der Fig.4 gezeigt
ist. Der Spitzenauslegergrundabschnitt JI ist ebenfalls an seinem hinteren Ende mit Befestigungseinrichtungen ausgestattet,
die nachfolgend im Zusammenhang mit den Fig.18 und 19 beschrieben werden sollen und die derart einstellbar
sind, daß der Spitzenausleger J axial geasnüber dem Ausle-
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ger B oder in einem nach unten oder nach oben geneigten Winkel
ausgerichtet werden kann, wie dies nachfolgend noch beschrieben wird. Der mittlere Spitzenauslegerabschnitt JII
weist die Zapfenlochplatten 47C, 47D und 47E auf, die im Bereich seines vorderen Endes angeordnet sind, sowie die
im Bereich seines hinteren Endes angeordneten Zapfenlochplatten 47F und 47G, wie dies aus der Fig.5 zu entnehmen ist.
Der außenliegende Spitzenauslegerabschnitt JIII weist im Bareich seines vorderen Endes angeordnete Zapfenlochplatten
47H,- 471 und 47J und an seinem hinteren Ende die Zapfenlochplatten
47K und 47L auf, wie dies aus der Fig.6 zu entnehmen ist. Außerdem ist der außenliegende Spitzenauslegerabschnitt
JIII mit einer Einrichtung 47 ausgestattet, die genauso ausgebildet ist wie die an Fußende des Spitzenauslegergrundabschnittes
JI angeordnete Einrichtung, was noch nachfolgend im einzelnen ausgeführt wird, durch welche es
ermöglicht wird, daß der außenliegende Spitzenauslegerabschnitt JIII entweder in axialer Verlängerung des Spitzenauslegers
J oder in einem nach oben oder nach unten geneigten Winkel dazu verwendet werden kann.
Wenn der Spitzenausleger J, wie in der Fig.3 gezeigt ist,
voll ausgefahren ist, dann werden die Platten 47K und 47L im Abschnitt JIII mittels Bolzen mit den Platten 47C bzw.
47D verbunden. Die Platten 47F und 47G im Abschnitt JII werden mit den Platten 47A bzw. 47B im Abschnitt JI verbunden.
Wenn der Spitzenausleger J, wie in den Fig.1 und 2 gezeigt ist, voll zusammengeschoben ist, dann kommen in
den verschiedenen Abschnitten andere Platten in Deckung, so daß die drei Auslegerabschnitte wieder durch Zapfen in
ihrer Ruhelage für den Straßentransport arretiert werden können.
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Wie die Fig.1, 2, 3, 18 und 19 erkennen lassen, ist eine
Einrichtung vorgesehen, mittels welcher das Fußende des Spitzenaus ie gers J an dein Spitzenende des Auslegers B derart
befestigt ist, daß durch ein zunächst teilweise erfolgendes Ausfahren des Auslegers eine in Achsrichtung erfolgende
Vorwärtsbewegung des Spitzenauslegers von der in der Figur 20 gezeigten Lage in eine Position bewirkt wird, in welcher
er von der Stützrolle 36 freikommt, wie dies die Fig.21
zeigt. Ein anschließend erfolaendes weiteres Ausschieben des Auslegers von der in der Fig.21 gezeigten Lage kann ein
teilweises oder vollständiges Ausfahren des Spitzenauslegers bewirken (siehe Fig.22 bzw. 2 3), und schließlich kann der
Spitzenausleger horizontal um 180 geschwenkt werden, so
daß er koaxial zum Ausleger angeordnet ist, wie dies die Fig.18 zeigt, woraufhin der Spitzenausleger koaxial zum Ausleger
B festgelegt werden kann.
Deshalb ist der Arbeitskopf 34 am vorderen Ende des außenliegenden
Auslegerabschnittes BIV an seiner dem Spitzenausleger J zugewandten Säte mit einer seitlichen Schwenkvorrichtung
50 ausgestattet. Die Schwenkvorrichtung 50 v/eist eine an dem Arbeitskopf 34 angeschweißte Grundplatte 51 auf,
eine an der Grundplatte 51 angeschweißte und sich quer dazu erstreckende Tragplatte 52, ein Paar zwischen die Platte
51 und die Rückseite der Platte 52 geschweißte Gehrungsbleche 53 und mehrere senkrecht in Gruppen angeordnete
Zapfenlagerbleche 54, die zwischen die Platte 51 und die Vorderseite der Platte 52 geschweißt sind. Jedes Zapfenlagerblech
54 ist mit einer durch das Blech hindurchgreifenden Zapfenbohrung 55 ausgestattet, und alle Zapfenbohruncen
decken sich miteinander. Die Zapfenbohrungen 55 in den oberen und unteren Zapfenlagerblechgruppen 54 dienen zur Aufnahme
von in senkrechter Richtung angeordneten herausnehm-
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baren oberen bzw. unteren Zapfen Pl, wie dies in den Fig.
land 19 dargestellt ist.
Das Fußende des Spitzenauslegergrundabschnittes JI ist mit einer Auslegerbefestigungseinrichtung 60 aus gestattet',die
eine mit dem Fußende des Spitzenauslegerabschnittes JI verschweißte Grundplatte 61 und eine Grundplatte 62 zur Befestigung
an dem Ausleger aufweist. Die Grundplatten 61 und 62 sind jeweils mit einem Paar dreieckförmig ausgebildeten
Spitzenauslegerfußplatten 63 bzw. 64 ausgestattet, die senkrecht
zu den Grundplatten angeordnet und mit diesen verschweißt sind. Die Fußplatten 63 und 64 werden mittels Gehrungsblechen
65 abgestützt, die zwischen den Fußplatten 63 und 64 und den Grundplatten 61 und 62·festgeschweißt sind.
Die Fußplatten 63 und 64 überlappen sich gegenseitig, wie dies aus der Fig.19 zu entnehmen ist und sind jeweils mit
einer Bohrung 66 zur Aufnahme eines Lagerzapfens 67 ausgestattet. Die Grundplatten 61 und 62 sind ferner im Bereich
ihrer Ecken mit vier gekröpften Lenkern 68 verbunden, wobei jeder Lenker mittels eines Gelenkbolzens 59 an den Grundplatten
61 und 62 schwenkbar angelenkt ist. Die Länge der Lenker 6 8 bestimmt die relative Lage zwischen den Platten
61 und 62 und damit, ob der Spitzenausleger J koaxial zum Ausleger B angeordnet ist, wenn er an diesem befestigt ist,
oder ob der Spitzenausleger einen nach oben oder Unten weisenden Winkel gegenüber dem Ausleger B aufweist. Bei dem
dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Lenker 68 alle' gleich lang, so daß die Platten 61 und 62 parallel zueinander
verlaufen und sich die Achsen des Spitzenauslegers J und des Auslegers B decken. Wenn zwei obere Lenker verwendet werden;
die eine größere Länge als die unteren Lenker aufweisen oder umgekehrt, dann führt das dazu, daß die Grundplatten
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61 und 62 nicht parallel zueinander verlaufen und daß der an dem Ausleger B befestigte Spitzenausleger entweder nach
oben oder nach unten abgeknickt ist.
Wie die Fig.18 zeigt, ist der Arbeitskopf 34 am Spitzenende
des außenliegenden Auslegerabschnittes EDEV auf der von dem
verstauten Spitzenausleger J abgewandten Seite mit einer Befestigungseinrichtung 70 ausgestattet. Die Befestigungseinrichtung
weist eine an dem Arbeitskopf 34 festgeschweißte Grundplatte 71 auf, eine an der Grundplatte 71 festgeschweißte
und sich quer dazu erstreckende Tragplatte 72, ein Paar zwischen die Grundplatte 71 und die Rückseite der Tragplatte
72 geschweißte Gehrungsbleche 73 und mehrere senkrecht in Gruppen angeordnete Zapfenlagerbleche 74, die zwischen
die Platte 71 und die Vorderseite der Platte 72 geschweißt sind. Jedes Zapfenlagerblech 74 ist mit einer durch das
Blech hindurchgreifenden Zapfenbohrung 75 ausgestattet, und alle Zapfenbohrungen decken sich in senkrechter Richtung.
Die Zapfenbohrungen 75 in den oberen und unteren gruppenförmig angeordneten Zapfenlagerblechen 74 dienen zur Aufnahme
von senkrecht angeordneten herausnehmbaren oberen, bzw. unteren Zapfen P3, wie dies in der Fig.18 zu erkennen
ist.
Wie die Fig.18 und 19 zeigen, ist die Grundplatte 62 am
Fußende des Spitzenauslegerabschnittes JI, auf ihrer Rückseite mit zwei Gruppen von sich seitlich erstreckenden
Zapfenlagerblechen 80 und 81 ausgestattet,von denen jedes jeweils eine durch die Bleche hindurchgreifende Zapfenbohrung
83 aufweisen, die mit den Zapfenlagerblechen 54 bzw. 74 des Auslegers B in der nachfolgend beschriebenen Weise
in Deckuna gebracht werd-en können.
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Wie die Fig.2 und 20 bis 24 erkennen lassen, ist der Grundabschnitt
BI des Auslegers B in der Uähe seines vorderen Endes
auf der dem Spitzenausleger J zugewandten Seite mit einer eine Bohrung 84 aufweisenden Zapfenkonsole .85 versehen,
die zur Aufnahme eines einsteckbaren Zapfens P2 dient (siehe
Fig.20 bis 24). Der Zapfen P2 dient dazu, die Zapfenkonsole
85 entweder mit einer Zapfenkonsole 86 zu verbinden, die am vorderen Ende des Spitzenauslegerabschnittes JII angeordnet
ist (falls der Spitzenausleger nur teilweise ausgefahren wird) oder mit einer Zapfenkonsole 87, die am vorderen
Ende des Spitzenauslegerabschnittes JIII angeordnet ist (falls der Spitzenausleger ganz ausgefahren wird). Die
Konsolen 86 und 87 sind mit Zapfenbohrungen 88 bzw. 89 versehen.
Wie aus der Fig.'3 zu entnehmen ist, sind die Spitzenauslegerabschnitte
JI unä JII init steifen Stützen 90 bzw. 91
versehen, die in der Fig.3 in aufrechter Lage dargestellt sind und an denen Leitkabel G befestigt sind. Jede steife
Stütze 9O und 91 ist mittels eines Zapfens 92 an dein entsprechenden
Spitzenauslegerabschnitf angelenkt und in eine
Ruhelage nach unten schwenkbar oder wegklappbar, wenn er nicht gebraucht wird.
In dem nachfolgenden Abschnitt soll die Funktionsweise des
erfindungsgeraäßen' Autokrans beschrieben werden. Es sei angenommen,
daß sich der Autokran in dem in den Fig.l und 2 gezeigten Zustand befindet, wobei sowohl der Ausleger B
als auch der Spitzenausleger J zusammengeschoben und verstaut sind, alle Zapfen Pl, P2 und P3".entfernt sin.l
und wobei der Spitzenausleger J auf der Stützrolle 36 ruht und die Sperreinrichtung 94 entriegelt und die Sperrbolzen
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97 ungesichert sind. Um den Spitzenausleger auszufahren, worden die Sapfen Pl von Hand eingesetzt, damit die Zapfenlagerbleche
80 des Spitzenauslegerabschnittes JI mit den Zapfenlagerblechen 54 des außenliegenden Auslegerabschnittes
BIV verbunden werden. Dann werden die hydraulischen Arbeitszylinder 32 des Auslegers betätigt, um den außenliegenden
Auslegerabschnitt BIV auszufahren und damit eine nach vorne gerichtete Axialbewegung des vollständig zusammongeschobenen
Spitzenauslegers J von der in der Fig.20 dargestellten Lage in die in der Fig.21 dargestellten Lage zu
bewegen, in welcher er von seiner Stützrolle 36 freikommt.
Zu diesem Seitpunkt kann der Kranführer wählen, ob er den
Spitzenausleger J im zusammengeschobenen Zustand (siehe
Fig.21), in teilweise ausgefahrenem Zus'and (siehe Fig.22}
oder in voll ausgefahrenem Zustand (siehe Fig.23) benutzen will.
Falls der Spitzenausleger im voll zusammengeschobenen Zustand
benutzt werden soll, wie dieser in der Fig.21 dargestellt ist, dann wird der Auslegermast M in einer aufrechten
Stellung nach oben und der Spitzenausleger in der Horizontalebene
um 180° um den Zapfen Pl geschwenkt, bis die Bohrungen 83 in den Zapfenlagerblechen 81 des Spitzenauslegerabschnittes
JI sich mit den Bohrungen 75 in den Zapfenlagerblechen 74 des außenliegenden Auslegarabschnittos BIV
decken, woraufhin die Zapfen P3 eingesetzt werden, um den
Spitzenausleger in seiner Lage zu arretieren. Falls es dann notwendig ist, wird die steife Stütze 90 ausgeschwenkt, das
Leitkabel G aufgezogen und das Lastseil Ali übar die Seilscheibe 44 geführt.
Wenn der Spitzenausleger J jedoch in seinen teilweise aus-
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geschobenen Zustand, der in der Fig.22 dargestellt ist, benutzt
werden soll, dann werden die Zapfenbohrungen 84 und 88 in den Zapfenkonsolen 85 bzw. 86 durch eine entsprechen-,
de Bewegung der Auslegerabschnitte in Deckung gebracht und der Zapfen P2 eingesetzt, wie dies in der Fig.21 gezeigt
ist, und der Auslegerabschnitt BIII wird durch eine Betätigung der hydraulischen Arbeitszylinder 31 in eine Stellung
gemäß der Fig.22 ausgefahren, in welcher der Spitzenausleger J teilweise ausgeschoben ist. Dann wird der Zapfen P2
entfernt und der Spitzenausleger J in der Horizontalebene um 180° um den Zapfen Pl geschwenkt und der Zapfen P3 eingesetzt,
wie dies bereits beschrieben wurde. Bevor jedoch der Spitzenausleger J verschwenkt wird, muß der Mast M aufgestellt
werden. Nachdem der teilweise ausgeschobene Spitzenausleger J mit den Zapfen in seiner Lage arretiert ist,
werden die steifen Stützen 90 und 91 aufgestellt und das Leitkabel G und das Lstseil AH aufgezogen, wie dies bereits
beschrieben wurde.
Wenn der Spitzenausleger J in seinem vollausgefahrenen Zustand
eingesetzt werden soll, der in der Fig23 gezeigt ist, dann
werden die Zapfenbohrungen 84 und 89 in den Zapfenkonsolen
85 bzw. 87 durch eine Bewegung des entsprechenden Auslegerabschnittes in Deckung gebracht, wie dies in der Fig.24 dargestellt
ist, und der Zapfen P2 wird eingesetzt. Dann wird der Auslegerabschnitt BIII durch eine Betätigung des hydraulischen
Arbeitszylinders 30 in die Stellung gebracht, die in der Fig.23 eingezeichnet ist, wobei sich der SpitzenausIeger
J in seinem voll ausgefahrenen Zustand befindet. Anschließend wird der Zapfen P2 wieder entfernt und der Spitzenausleger
J um 180° in der Horizontalebene verschwenkt (nach dem Ausschwenken und Arretieren des Mastes M), und es wird der
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Zapfen P3 wie vor-beschrieben einaesetzt. Wenn sich der Spitzenausleger
in seiner Gebrauchslage befindet, werden die steifen Stützen 90 und 91 aufgerichtet und das Leitkabel G und
das Lastseil All, wie bereits beschrieben, eingeführt.
Nachdem der Spitzenausleger J in seine Betriebsstellung gebracht
ist und seine Abschnitte durch Einsetzen der Verriegelungszapfen 49 in die Zapfenlöcher 48 gesichert sind, kann er
■ in Abhängigkeit von der Betätigung des Auslegers B in herkömmlicher Weise angehoben oder abgesenkt v/erden.
Um den Spitzenausleger J nach seinem Gebrauch zu verstauen, werden
der Ausleger B in die Horizontallage abgesenkt, das Leitkabel G und das Lastseil \ιί abgenommen, die steifen Stützen 90
und 91 (falls diese benutzt wurden) nach unten gefaltet und verstaut und die Verriegelungszapfen 49 entfernt, damit die
Spitzenauslegerabschnitte zusammengeschoben werden können. Die Zapfen P3 werden entfernt und der Spitzenausleger J um die Zapfen
Pl herum neben den Ausleger B geschwenkt. Dann vzird der entsprechende Spitzenauslegerabschnitt (entweder Abschnitt JII
oder JIII) mittels des Zapfens P 2 an dem Auslegergrundabschnitt
BI befestigt, vorausgesetzt, daß der Spitzenausleger teilweise oder voll ausgefahren ist, und die entsprechenden Auslegerabschnitte
v/erden zurückgezogen, um die Spitzenauslegerabschnitte voll einzufahren. Wenn dies geschehen ist, wird der
Zapfen P2 wieder entfernt, um das Spitzenende des Spitzenauslegers vom Grundabschnitt BI zu trennen, und der hydraulische
Arbeitszvlinder 30 wird betätigt, um das außenliegende Abschnittende
BIV einzuziehen und datnit den Spitzenausleger auf der Stützrolle 36 in seine Ruhelage zu bewegen. Dann v/erden
die Zapfen Pl entfernt und der Spitzenausleger J in seiner Ruhelage arretiert. Falls es erwünscht ist, können die Zapfen
Pl auch in ihrer Betriebsstellung bleiben, so daß der Spitzen-
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ausleger J während des Fahrbetriebes auf der Straße nicht in
Axialrichtung verschoben werden kann, obwohl eine solche Bewegung bereits durch die Verwendung der auf dem Spitzenauslegerträger
37 angeordneten Sperreinrichtung 94 und durch den Sperrbolzen 97 der Sperreinrichtung 96 verhindert wird, wie dies in
den Fig.l und 2 zu erkennen' ist, wobei die Sperrbolzen lösbar
mit dem Spitzenausleger verbunden sind.
Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel ist der Spitzenausleger J in einer Ruhelage gezeigt, in welcher er sich parallel
links neben der Seite des Auslegers B befindet. Der Spitzenausleger J kann jedoch auch auf der anderen nämlich rechten
Seite des Auslegers B verstaut werden, wenn entsprechende Vorbereitungen bei der Konstruktion unter Anordnung der verschiedenen
Komponenten getroffen sind.
Ferner sei darauf hingewiesen, daß der in Axialrichtung von der Stützrolle 36 wegbewegte Spitzenausleger J entweder von
Hand oder mittels der Befestigung eines Lastseiles und des Einsatzes einer der Win<
geschwenkt werden kann.
geschwenkt werden kann.
Einsatzes einer der Winden um 180° aus seiner Ruhelage heraus-
Ferner sei darauf hingewiesen, daß der Spitzenausleger J, der
in der Zeichnung koaxial zum Ausleger Bνdargestellt ist,
auch so angeordnet werden kann, daß er in einem Winkel gegenüber
dem Ausleger B verläuft, indem die Auslegerbefestigungsdnrichtung
60 entsprechend eingestellt wird, d.h. indem entsprechend bemessene Lenker 68 verwendet v/erden. In gleicher·
Weise kann der außenliegende Spitzenauslegerabschnitt JIII nach seinem Ausfahren aus dem Spitzenausleger J durch eine
entsprechende Einstellung der Auslegerbefestigungseinrichtung 47 unter einem bestimmten Winkel gegenüber dem übrigen Spitzen-
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auslegerteil eingestellt werden, indem entsprechende Lenker verwendet werden.
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Claims (11)
- P 7703Patentansprücheran, insbesondere Autokran, dadurch gekennzeichnet, daß der Kran einen in einer Ruhelage ablegbaren Teleskopausleger (B) mit einem Auslegergrundabschnitt (BI) und wenigstens einem weiteren Auslegerabschnitt (BIV) aufweist, der gegenüber dem Auslegergrundabschnitt teleskopartig verschiebbar ist, daß eine Einrichtung (32) zur teleskopartigen Verschiebung des weiteren Auslegerabschnittes vorgesehen ist, daß der Kran einen Spitzenausleger (J) mit wenigstens einem Spitzenausleger abschnitt (JI) aufweist, daß eine Stützeinrichtung (35) zur Abstützung des Spitzenauslegers (J) in seiner Ruhelage parallel zum verstauten Ausleger (B) vorgesehen ist,wobei der Spitzenausleger in seiner Lagerposition in umgekehrter Lage gegenüber dem Ausaleger abgelegt ist, daß eine erste Schwenkverbindung (P1) vorgesehen ist, die den Fußteil des Spitzenauslegers mit dem Spitzenteil des Auslegers verbindet und eine Axialbewegung des v/eiteren Auslegerabschnittes (BIV) zuläßt, um eine Axialbewegung des Spitzenauslegers über die Stützeinrichtung (36) hinweg zu bewirken,bis der Spitzenausleger von der Stützeinrichtung freikommt,daß die erste Schwenkverbindung (P1) ferner eine Schwenkbewegung des Spitzenauslegers zwischen einer Lage zuläßt, in v/elcher der Spitzenausleger parallel und umgekehrt neben dem Ausleger ruht, und einer anderen Lage , in welcher der Spitzenausleger ko- '- 25 -4 09835/0742axial zum Ausleger angeordnet ist, vorausgesetzt, daß der Spitzenausleger nicht mit der Stützeinrichtung im Eingriff steht, und daß eine Verbindungseinrichtung (P3) vorgesehen ist, mittels welcher sich der Spitz-enausleger am Ausleger lösbar befestigen läßt, wenn er koaxial zum Ausleger angeordnet ist.
- 2. Kran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der Spitzenausleger (J) einen Spitzenauslegergrundabschnitt (JI) und wenigstens einen weiteren Spitzenauslegerabschnitt (JII,JIII) aufweist, der gegenüber dem Grundabschnitt (JI) teleskopartig verschiebbar ist, und daß eine zweite Einrichtung (P2) zur lösbaren Befestigung des anderen Spitzenauslegerabschnittes (JII) an einer Zapfenkonsole (85) des Krans vorgesehen ist, die dem weiteren Auslegerabschnitt (BIV) gegenüberliegend am Kran befestigt ist und eine Axialbewegung des weiteren Auslegerabschnittes (BIV) zuläßt, um eine teleskopartige Bewegung des Spitzenauslegergrundabschnittes (JI) in Achsrichtung gegenüber dem anderen Spitzenauslegerabschnitt (JII) zu bewirken.
- 3. Kran nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn zei c h n e t , daß Einrichtungen (30,31,32) zur teleskopartigen Verschiebung der Auslegerabschnitte (BII bis BIV) vorgesehen sind.
- 4. Kran nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß die erste Schwenkverbindung (Pl) wenigstens einen lösbar in einer Zapfenbohrung (83) des Spitzenauslegers (J) und in einer Zapfenbohrung (55) des Auslegers (B) aufgenommenen Zapfen (Pl) aufweist.409835/0742
- 5. Kran nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (Pl) in.senkrechter Richtung angeordnet ist, wenn sich der Ausleger (B) und der Spitzenausleger (J) in ihrer Ruhelage befinden, und daß der Spitzenausleger in der Horizontalebene um den Zapfen (Pl) schwenkbar ist, wenn er mit dr-r Stützeinrichtung(36) nicht mehr im Eingriff steht.
- 6. Kran nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet , daß die Verbindungseinrichtung (P3) wenigstens einen lösbar in eine Zapfenbohrung (75) des Auslegers (B) und in eine Zapfenbohrung (83) des Spitzenauslegers (J) einsetzbaren Zapfen (P3) aufweist.
- 7. Kran nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet , daß die zweite Verbindungseinrichtung (P2) wenigstens einen Zapfen (P2) aufweist, der herausnehmbar in einer Zapfenbohrung (84) des Auslegers (B) und einer Zapfenbohrung(88) des Auslegers (J) aufgenommen wird.
- 8. Kran nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet , daß ein Spitzenauslegermast (M) vorgesehen ist, der schwenkbar auf dem zweiten. Auslegerabschnitt (BIV) gelagert ist und zwischen einer Ruhestellung in Längsrichtung des Auslegers (B) und einer auf-• rechten Stellung verschwenkbar ist.
- 9. Kran nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet , daß die am Kran befestigte Zapfenkonsole (85), die dem weiteren Abschnitt gegenüberliegt, am Auslegergrundabschnitt (BI) angeordnet ist.- 27 -• " · - 409835/0742
- 10. Verfahren zum Einsatz eines zusammengelegten Teleskopauslegers eines Krans mit einem auf einer Abstützung parallel und in umgekehrter Lage zum Teleskopausleger ablegbaren Spitzenausleger, dadurch gekennzeichnet , daß das Fußende des Spitzenauslegers (J) an der Spitze des Teleskopauslegers (B) lösbarund schwenkbar befestigt wird, daß der Teleskopausleger (B) teleskopartig ausgefahren wird, um eine Bev.Tegung des Spitzenauslegers (J) gegenüber der Abstützung (36) zu bewirken, und daß der Spitzenausleger(J) gegenüber dem Teleskopausleger (B) geschwenkt wird, wenn er von der Abstützung (36) freigekommen ist, und in der koaxialen Lage zum Teleskopausleger (B) lösbar an diesem befestigt wird.
- 11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiterer Teil (86,87) des Teleskopauslegers (J) an einem festen Punkt (85) des Krans lösbar befestigt wird, daß der Teleskopausleger (B) teleskopartig ausgefahren v/ird, um eine teleskopartige Bewegung des Spitzenauslegers (J) zu bewirken, daß der entsprechende Teil (86,87) des Spitzenauslegers (J) von dem festen Punkt (85) des Krans getrennt wird und daß der Spitzenausleger (J) gegenüber dein Teleskopausleger (B) verschwenkt wird, wenn er sich mit der Stützeinrichtung (36) nicht mehr im Eingriff befindet.28 -409835/0742
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1973
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1974
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- 1974-02-15 BR BR741144A patent/BR7401144D0/pt unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
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| US3831771A (en) | 1974-08-27 |
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| JPS49113359A (de) | 1974-10-29 |
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