DE2406370A1 - Schaltungsanordnung zum ansteuern eines reversierbaren auf ein stellglied einwirkenden motors - Google Patents
Schaltungsanordnung zum ansteuern eines reversierbaren auf ein stellglied einwirkenden motorsInfo
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Description
Schaltungsanordnung zum Ansteuern eines reversierbaren auf ein.
Stellglied einwirkenden Motors
Die Erfindung betriff eine Schaltungsanordnung zum Ansteuern
eines reversierbaren auf ein Stellglied einwirkenden Motors, mit einer Brückenschaltung, welche mindestens ein Potentiometer sowie
einen weiteren veränderlichen Widerstand aufweist und mit einem von der Brückenschaltung angesteuerten Verstärker, der über eine
Steuerschaltung auf den Motor einwirkt.
Durch die US Patentschriften 2 403 917 und 2 758 269 sind Schaltungsanordnungen
bekannt geworden, bei. denen ein reversierbarer Motor auf ein Stellglied einwirkt. Der Motor wird von einer Brükkenschaltung
über einen Verstärker angesteuert, wenn die. Brücke verstimmt ist. Die Brücke wird durch einen veränderlichen Widerstand
verstimmt, der beispielsweise aus einem temperaturabhängigen Widerstand oder einem Steuerpotentiometer bestehen kann. Über
ein Abgleichpotentiometer, dessen Abgriff mit der Motorwelle in
Antriebsverbindung steht, wird die Brückenschaltung wieder abgeglichen. In der bekannten Schaltungsanordnung liegt das Abgleichspotentiometer
in der einen Brückendiagonalen und es wird an seinem ;· Abgriff die Steuerspannung für den den Motor ansteuernden
Verstärker abgenommen.' In der anderen Brückendiagonalen erfolgt
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äi·"· Speisung der Brückenschaltung mit einer fest vorgegebenen
Vr:.-:'->r<;n.in-'jof3pannung. Wenn der Kontakt des Potentiometerabgriffs
Lo::..._--iels*w^ise infolge von Verschmutzung verlorengeht, so kann
ii.i bekannten Fcill der Motor nicht mehr-angesteuert v/erden, wodurch
ein v;::fährlicher Betriebszustand entstehen kann. Hier wäre es
wii:v:ohensv<?crt, daß in einem solchen Betriebszustand das vom Motor
ancjotriebe Stellglied , z.B. ein Ventil, eine sichere Lage ,z.B.
die. Schließstellung, einnimmt.
Ee ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die bekannten
Schaltungsanordnungen so zu verbessern, daß auch bei Ausfall des Potentiometers der Motor das Stellglied in eine sichere Lage
steuern kann. Erfindungsgemäß gelingt dies dadurch, daß die Speisung
der Brückenschaltung .über' den Abgriff des Potentiometers
erfolgt und daß bei - infolge Fehlfunktion .des Potentiometers unterbrochener
Speisespannung die Brückenschaltung über mindestens ein Schaltelement an eine v/eitere Spannungsquelle anschließbar
ist, um das Stellglied über den Motor in eine sichere Lage zu steuern. Vorteilhaft kann die weitere Spannungsquelle aus dor
Betriebsspannungsquelle und einem zwischen dieser angeordneten separaten Spannungsteiler gebildet v/erden. Als Schaltelemente
werden zweckmäßigerweise Dioden verwendet, die normalerweise in Sperrichtung vorgespannt sind und nur bei Unterbrechung der
Spannungsversorgung für die Brückenschaltung durch die Potentiometer das an 'der Spannungsteilerschaltung anstehende Potential
auf die Brückenschaltung geben.
Anhand eines in den Figuren der anliegenden Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiels v/ird die Erfindung im folgenden näher erläutert. Es zeigen
Figur 1 eine schematische Darstellung der gesamten Schaltungsanordnung
zum Ansteuern eines Motors; Figur 2 eine Modifikation der in Figur 1 verwendeten Brückenschaltung.
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ORIGINAL
Gemäß Figur 1 weist die Schaltungsanordnung eine elektrische Briickenschaltung 10 auf, welche ein Steuersignal an einen Verstärker
11 abgibt, der aus zwei Differenzverstärkern besteht und im nachfolgenden Dualverstärker genannt wird. Der Dualverstärker
11 seinerseits steuert ein elektronisches Motorsteuersystem 12. Ein reversible!: Motor 13 steuert eine Last,
im dargestellten Fall ein Ventil 14 und steht zusätzlich in mechanischer Antriebsverbindung mit dem Potentiometerabgriff
eines Abgleichpotentioraeters 41 f welches in der Brückenschaltung
10 angeordnet ist.
Eine Wechselspannungsquelle ist mit Eingangsklemmen 15 und
einer elektronischen Motorsteuereinheit 17 verbunden, die ihrerseits
den Motor 13 ansteuert. Die Einzelheiten dieser elektronischen Motorsteuereinheit gehören nicht zur Erfindung und sind
daher nicht im Detail dargestellt. Diese Einzelheiten können der eingangs erwähnten älteren Anmeldung P 23 35 152 entnommen werden.
Die verbleibende restliche Schaltungsanordnung wird aus einer Gleichspannungsquelle über Leitungen 20 und 21 gespeist. Diese
Gleichspannung kann in bekannter Weise durch Gleichrichtung der Wechselspannung gewonnen werden.
Das Steuersystem macht Gebrauch von einem Dualverstärker 11, dessen
Grundelement 23 schematisch dargestellt ist. Die an den Leitungen 20 und 21 anstehende Gleichspannung speist über Leitungen
35 und 36 den Dualverstärker 23. Der Dualverstärker 23 weist einen ersten Teil A und einen zweiten Teil B auf. Der Teil A
sowohl als auch der Teil B des Verstärkers 23 weisen jeweils einen
nichtinvertierenden Eingang 26 bzw. 27 auf. Ebenso weisen beide Teile des Verstärkers einen invertierenden Eingang 28 bzw.
auf. Rückkopplungswiderstände 31 und 32, die zwischen die Ausgänge und Eingänge der Verstärker A und B geschaltet sind, lassen
diese Verstärker als Schalter arbeiten. Die Verstärker A und B geben demnach digitale Ausgangssignale aus, von denen eines den
"Aus11- bzw. "O11- oder "Niedrig(J-Zustand und das andere den "Ein"-,
"1"- oder "Oben"-Zustand einnimmt. Wenn der Ausgang des Verstärkers A den "Oben"-Zustand einnimmt, wird der Motor veranlaßt,
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das Ventil in seine Schließstellung zu bewegen. Andererseits wird der Motor veranlaßt, das Ventil in seine Offonsteilung zu
bewegen, wenn der Ausgang des Verstärkers B die Oben-Stellung einnimmt.
Die auf den Leitungen 20, 21 anstehende Gleichspannung speist die Brückenschaltung 10. Die Brückenschaltung 10 v/eist ein Abgleichpotentiometer
41 auf, welches aus einem Widerstand 42 und aus einem darauf verschiebbaren Potentiometerabgriff 43 besteht.
Der Potentiometerabgriff 43 ist direkt mit der spannungführenden Leitung 20 verbunden. Die positive Speisespannung
wird demnach der Brückenschaltung 10 überden Abgriff 43 zugeführt.
Die linke Seite der Brückenschaltung 10 besteht aus einem Teil des Potentiometerwiderstandes 42, einem Festwiderstand
44, einem Verbindungs- oder Ausgangspunkt 46, einem Festwiderstand
45 und einem Teil eines Potentiometerwiderstandes 48 eines Steuerpotentiometers. 47. Das Steuerpotentiometer 47 weist
ebenfalls einen Abgriff 49 auf, welcher direkt mit der die negative Spannung führenden Leitung 21 verbunden ist.
Die rechte Seite der Brückenscbaltung 10 besteht aus einem Teil des Potentiometerwiderstandes 42, einem Festwiderstand 50, einem
Festwiderstand 51, einem Festwiderstand 52 und einem Teil des Potentiometerwiderstandes 48. Eine Brückenausgangsklemme 53 ist
zwischen den Festwiderständen 50 und 51 angeordnet. Eine weitere Brückenausgangsklemme 54 befindet sich zwischen den Festwiderständen
51 und 52. Die Brückenausgangsklemme 46 ist direkt mit dem invertierenden Eingang 26 des Verstärkers A und dem nichtinvertierenden
Eingang 30 des Verstärkers B verbunden. Andererseits ist die Brückenausgangsklemme 53 direkt mit dem nichtinvertierenden
Eingang 28 des Verstärkers A verbunden. Weiterhin ist die Brückenausgangsklemme 54 direkt mit dem nichtinvertierenden
Eingang 27 des Verstärkers B verbunden. Die Eingänge 26 und 28 des Verstärkers A sind intern mit der Basiselektrode
zweier Transistoren, die eine Differenzverstärkerstufe bilden, verbunden. In gleicher Weise sind die Eingänge 27
und 30 des Verstärkers B intern miteinander verbunden. Die
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Verstärker A und B werden in Abhängigkeit von dem Vorzeichen und
der Größe der Signalabweichung ausgesteuert. Der absolute Pegel der Spannungen an den Eingangskleiranen spielt hierbei keine Rolle.
Die links von der Brückenschaltüng 10 angeordnete weitere Span-,
nungsquelle liefert ein konstantes Bezugspotential. In der speziellen Ausfuhrungsform wird diese weitere Spannungsquelle durch
einen Spannungsteiler gebildet, der aus den Widerständen 60, 6 2 und 64 besteht. Dieser Spannungsteiler wird aus der an den Leitungen
20 und 21 anstehenden Gleichspannung gespeist. An Schaltungspunkten
61 und 63 beidseits des WiderStandes 62 stellt sich somit ein konstantes Bezugspotentia-1 ein. Anstelle des zwischen
der Gleichspannung betriebenen Spannungsteilers könnte auch eine Batterie oder eine ähnliche Spannungsquelle Verwendung finden.
Die Größe der Widerstände 60, 62 und 6 4 ist so gewählt, daß die sich an dem Schaltungspunkt 61 einstellende Spannung wenig höher
als die Spannung an dem Schaltungspunkt 53 in der Brückenschaltung 10 ist. Eine Diode 65 liegt mit ihrer Kathode an dem Schaltungspunkt
61 und mit ihrer Anode an dem Schaltungspunkt 53. Die an den Schaltungspunkten 61 und 53 herrschenden Potentiale sperren
somit die Diode 65. Weiterhin ist eine Diode 66 mit ihrer Anode an den Schaltungspunkt 6 3 und mit ihrer Kathode an den
Schaltungspunkt 46 gelegt. Diese Diode 66 wird ebenfalls durch die an den Schaltungspunkten 63 und 46 herrschenden
Potentiale in Sperrichtung vorgespannt. Das Potential am Schaltungspunkt
63 ist normalerweise geringfügig kleiner als an dem Schaltungspunkt 46. Die in Sperrichtung vorgespannten Dioden 65
und 66 weisen,von der Brückenschaltung 10 aus gesehen, einen nahezu
unendlich großen Widerstand auf, so daß unter normalen Bedingungen der Spannungsteiler 60,62,64 von der Brückenschaltung
entkoppelt ist.
Unter normalen Betriebsbedingungen, d.h. wenn die "Potentiometer und 47 ordnungsgemäß arbeiten, wird das Potential in der Brücke
durch die Stellung der Potentiometerabgriffe 42 und 49 bestimmt. Es sei beispielsweise angenommen, daß der Eingang 26 des Verstärkers
im Vergleich zu dem Eingang 28 ein positives Signal aufweist. In diesem Fall geht der Ausgang des Verstärkers A nach
/> Π 9 3 3 * / 0 7 2 3
oben und bewegt über den Motor 13 das Ventil 14 in die Schließstellung.
Bei einem entgegengesetzten
Ungleichgewicht in der Brückenschaltung 10 erscheint am Eingang 27 des Verstärkers .ein Signal, welches im Vergleich zu dem Signal
ara Eingang 30 positiv ist. Jetzt geht er Ausgang des Verstärkers B nach oben und treibt den Motor 13 in einer das Ventil
14 öffnenden Weise an. Es ist somit ersichtlich, daß ein
Steuersignal, welches den PotentiomefoBbgriff 49 um ein vorbestimmtes Stück auf dem Widerstandselement 48 nach rechts verschiebt, das Gleichgewicht der Brückenschaltung 10 in einer solchen Weise verändert, daß der Verstärker A ausgesteuert wird und das Ventil 14 in Schließrichtung bewegt wird. Gleichzeitig bewegt der Motor 13 den Potentiometerabgriff 43 des Potentiometers 41 soweit, bis das aufgetretene Fehlersignal wieder.ausgeglichen ist. Unter allen normalen Betriebsbedingungen bleiben die pioden 65 und 66 gesperrt,und der Spannungsteiler 60,62,64 spielt keine Rolle hinsichtlich der Funktion der Motorsfeuerung.
Steuersignal, welches den PotentiomefoBbgriff 49 um ein vorbestimmtes Stück auf dem Widerstandselement 48 nach rechts verschiebt, das Gleichgewicht der Brückenschaltung 10 in einer solchen Weise verändert, daß der Verstärker A ausgesteuert wird und das Ventil 14 in Schließrichtung bewegt wird. Gleichzeitig bewegt der Motor 13 den Potentiometerabgriff 43 des Potentiometers 41 soweit, bis das aufgetretene Fehlersignal wieder.ausgeglichen ist. Unter allen normalen Betriebsbedingungen bleiben die pioden 65 und 66 gesperrt,und der Spannungsteiler 60,62,64 spielt keine Rolle hinsichtlich der Funktion der Motorsfeuerung.
Ein Fehler in der Brückenschaltung 10 tritt auf, wenn einer oder beide Abgriffe der Potentiometer. 41 oder 47 keinen Kontakt mehr
geben. Dieser Fehler kann beispielsweise durch angesammelten
Schmutz auftreten. In jedem dieser Fehlerfälle treibt der Motor das Ventil 14 in eine bestimmte Richtung. Wenn der Potentiometerabgriff 43 keinen Kontakt, mehr mit dem Widerstandselement 42 des Abgleichpotentiometers 41 gibt, so wird das positive Potential von der Brückenschaltung entfernt und das Potential in der Brückenschaltung 10 springt auf das an der Leitung 21 anstehende negative Potential. Die Diode 66 wird somit in Durchlaßrichtung geschaltet und am Schaltungspunkt 46 in der Brückenschaltung 10 erscheint ein Potential, welches um ungefähr 0,6 V niedriger als das an dem Schaltungspunkt 63 des Spannuncfsteilers anstehende
Potential ist. Vom Schaltungspunkt 46 in der Brückenschaltung 10 fließt ein Strom über die Widerstände 44,42,50,51,52 und einen
Teil des Widerstandes 48 zu dem Potentiometerabgriff 49. Der Verstärker A erhält an seinem Eingang 26 ein Potential, welches im
Hinblick auf das Potential am Eingang 28 positiv ist, so daß der Motor 13 veranlaßt wird, das Ventil 14 in die Schließstellung zu
geben. Dieser Fehler kann beispielsweise durch angesammelten
Schmutz auftreten. In jedem dieser Fehlerfälle treibt der Motor das Ventil 14 in eine bestimmte Richtung. Wenn der Potentiometerabgriff 43 keinen Kontakt, mehr mit dem Widerstandselement 42 des Abgleichpotentiometers 41 gibt, so wird das positive Potential von der Brückenschaltung entfernt und das Potential in der Brückenschaltung 10 springt auf das an der Leitung 21 anstehende negative Potential. Die Diode 66 wird somit in Durchlaßrichtung geschaltet und am Schaltungspunkt 46 in der Brückenschaltung 10 erscheint ein Potential, welches um ungefähr 0,6 V niedriger als das an dem Schaltungspunkt 63 des Spannuncfsteilers anstehende
Potential ist. Vom Schaltungspunkt 46 in der Brückenschaltung 10 fließt ein Strom über die Widerstände 44,42,50,51,52 und einen
Teil des Widerstandes 48 zu dem Potentiometerabgriff 49. Der Verstärker A erhält an seinem Eingang 26 ein Potential, welches im
Hinblick auf das Potential am Eingang 28 positiv ist, so daß der Motor 13 veranlaßt wird, das Ventil 14 in die Schließstellung zu
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bewegen. Für don Fall, daß der Potentiometerabgriff 43 wiedor
Kontakt mit dom Widerstand 42 geben sollte, ist die normale Wirkungsweise der Schaltungsanordnung wiederum gewährleistet.
Wenn der Potentiometerabgriff 4D seinen Kontakt mit dem Widerstands
element 48 des Steuerpotentiometers 47 verliert und das Abgleichpotentiometer 41 ordnungsgemäß funktioniert, so springt
das Potential in der Brückenschaltung 10 auf das an der Leitung 20 anstehende positive Potential. Es wird nunmehr die Diode 65
in Durchlaßrichtung geschaltet, so daß an dem Scheiltungspunkt 53
in der Brückenschaltung 10 ein Potential erscheint, welches um etwa 0,6 V über dem an dem Schaltungspunkt 61 des Sx^annungsteilers
liegenden Potential liegt. Ein Strom fließt nun von der Leitung 20 über den Potentiometerabgriff 43 den linken Teil des
Widerstandes 42, die Widerstände 44,45,48,52 und 51 zu dem Schaltungspunkt
53 und dann' durch die Diode 65. Der Schaltungspunkt liegt demgemäß gegenüber dem Schaltungspunkt 53 wiederum auf positivem
Potential und der Verstärker A veranlaßt wiederum den Motor 13,das Ventil 14 in die Schließstellung zu bewegen.
In dem eher ungewöhnlichen Fall, daß beide Potentiometerabgriffe
43 und 49 von ihren zugeordneten Potentiometerwiderständen ab-' heben, gewährleistet das Spannungsteilernetzwerk und die Dioden
und 6 6 ebenfalls,daß der Motor 13 das Ventil 14 in die Schließstellung
bewegt. In dem Operationsverstärker 23 sind die Eingangsklemrnen
26 und 28 mit den Basiselektroden von Transistoren eines Differenzverstärkers verbunden. Die Emitter-Elektroden der Transistoren
sind über die Leitung 36 mit dem auf der Leitung 21 anstehenden negativen Potential verbunden, so daß ein Strompfad von
der Brückenschaltung 10 über den Verstärker 23 nach dem*negativen
Potential gebildet wird. In diesem Fall wird also die Diode 66 in . Durchlaßrichtung geschaltet und hält das Potential an dem Schaltungspunkt
46 und demnach auch an der Eingangsklemme 26 des Verstärkers auf einem in Bezug auf den Eingang 28 positiven Wert, so
daß der Motor 13 wiederum das Ventil 14 in die Schließstellung bewegt.
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Figur 2 zeigt eine modifizierte Brückenschaltung, in welcher
lediglich ein einziges Potentiometer 41 angeordnet ist. Der untere Toil der Brückenschaltung weist ein veränderliches zustandsabhfingiges
Element 70 auf, welches mit dem negativen Potential an der Leitung 21 verbunden ist. Der untere Anschluß
des Widerstandes 52 befindet sich ebenfalls auf negativem Potential.
Dieses System arbeitet in der gleichen Weise wie das in Figur dargestellte und vorstehend beschriebene System. Da jedoch nur
ein einziger Potentiometerabgriff 43 in der Brückenschaltung vorhanden
ist, deir keinen Kontakt mehr geben kann, genügt die eine
Diode 66, um die Schutzfunktion zu erhalten.
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Claims (6)
- PatentansprücheSchaltungsanordnung zum Ansteuern eines reversierbaren auf ein Stellglied einwirkenden Motors, mit einer Brückenschaltung, welche mindestens ein Potentiometer sowie einen weiteren veränderlichen Widerstand auf v/eist, und mit einem von der Brückenschaltung angesteuerten Verstärker, der über eine Steuerschaltung auf den.Motor einwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß"die Speisung der Brückenschaltung (10) über den Abgriff (43,49) des Potentiometers (41,47) erfolgt, und daß bei - infolge Fehlfunktion des Potentiometers (41,47) -.unterbrochener Speisespannung die · Brückenschaltung (10) über mindestens ein Schaltelement (65,66) an eine weitere Spannungsquelle (+U , -Uß, 60,62,64) anschließbar istr um das Stellglied (14) über den Motor (13) in eine sichere Lage zu steuern,
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß die weitere Spannungsquelle aus der Betriebsspannungsquelle (+Uß, ~Uß) und einem zwischen dieser angeordneten separaten Spannungsteiler (60,62,6 4) gebildet ist.
- 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2 mit einem Abgleich-, potentionmeter, dessen Abgriff von dem Motor angetrieben ist und mit einem Steuerpotentiometer, an dessen Jibgriff ein Sollwert einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Potentiometer (42,43;48,49) ein Schaltelement (65,66) zugeordnet ist, durch welche die Zweige der Brückenschaltung (10) in Abhängigkeit von der Potentiometerfunktion an unterschiedliches Potential anschaltbar sind."Y409835/0723
- 4. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Schaltelemente normalerweise in Sperrichtung vorgespannte Dioden ,(65,66) verwendet sind.
- 5. Schaltungsanordnung nach einem der-Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Dioden (65,66) die beiden Zweige der Brückenschaltung (10) mit Punkten (61,62) unterschiedlichen Potentials in dem Spannungsteiler (60,62,6 4) verbinden.
- 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Dioden (65,66) mit den Ausgängen (46,53) der Brückenschaltung verbunden sind.409835/0723Leerseite
Applications Claiming Priority (1)
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Family
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| IT (1) | IT1007258B (de) |
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