DE2405271A1 - Verfahren zur gewinnung von titandioxyd aus erzen - Google Patents
Verfahren zur gewinnung von titandioxyd aus erzenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich, auf die Gewinnung von Titandioxyd
aus Erzen, insbesondere aus Ilmenit.
Es gibt viele Verfahren für die Gewinnung von Titandioxyd aus
Erzen. Ilmenit, welcher hauptsächlich Titandloxyd und Eisenoxyd als Wertstoffe enthält, wird oftmals in solchen Gewinnungsverfahren
verwendet, um Titandioxyd herzustellen. Die Hauptzahl dieser Gewinnungsverfahren umfaßt das Digerieren des Erzes
in einer Mineralsäure, wie z.B. Salzsäure oder Schwefelsäure, um zumindest die Titanwertstoffe aus dem Erz herauszubringen.
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Bei diesen Verfahren ist jedoch die Reinheit des gebildeten Titandioxyds ungefähr 90 bis 952, weshalb weitere Reiniguncsverfahren
erforderlich sind, um ein für Pigmente geeignetes Produkt herzustellen, was die Kosten für das Produkt beträchtlich
erhöht.
Durch Verwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist es
möglich, im wesentlichen reines, für Pigmente geeignetes TiOp herzustellen, weshalb das Produkt nicht weiter verarbeitet
werden muß, um ein für Pigmente geeignetes Material zu erzeugen.
Beim erfindungsgemäßen Verfahren wird zunächst Ilmeniterz oder ein Konzentrat davon in Teilchenform bei einer Temperatur
von 15 bis 300C mit konzentrierter Salzsäure in Berührung
gebracht, um das Erz aufzulösen und um mindestens 80Ϊ, vorzugsweise
mindestens 95%» der Eisen- und Titanwertstoffe
daraus zu entfernen. Dieser Auslaugvorgang kann In üblicher
Weise durchgeführt werden, .wobei vorzugsweise ein Gegenstromfluß oder ein solches Verfahren verwendet wird, bei derr.
die Salzsäure in einer geschlossenen Schlinge kontinuierlich durch ein Bett des Erzes geführt wird. Der Auslaugvorgang
kann über eine längere Zeit erstreckt werden, typischerweise 3 bis 25 Tage, was von der verwendeten Technik und von der Menge
der Titan- und Eisenwertstoffe, die gewonnen werden sollen, abhängt.
Der Auslaugvorgang verläuft exotherm, weshalb die Reaktionsteilnehmer nötigenfalls durch Kühlen auf eine Temperatur
zwischen ungefähr 15 und ungefähr 300C gehalten werden.
Das beim erfindungsgemaßen Verfahren verwendete Ilmenit- oder
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ähnliche Erz kann als solches behandelt oder In gewünschter
Weise zur Herstellung eines Konzentrates veredelt werden. Ilmenit enthält im allgemeinen TiO2.FeO mit verschiedenen
Mengen Fe?0"* und Ganematerialien, Üblicherwelse Silicate,
Aluminiumoxyd, Kalkstein und Magnesiumoxyd. Das Veredeln wird Im allgemeinen ausgeführt, wenn das Ilmenlterz einen
niedrigen TiO2-Gehalt aufweist. Das Ausgangsmaterial enthält
vorzugsweise, ob es sich nun um ein Erz oder ein Erzkonzentrat handelt, TiOp in einer Menge von mindestens
30 Gew.-J.
Im Anschluß an den Auslaugvorgang wird die Lösung vom
Gangmaterial In Irgendeiner zweckmäßigen Weise, typischerweise durch Filtration,abgetrennt. Aufgrund der Auslaugung
beim erfindungsgemäßen Verfahren mit konzentrierter Salzsäure bei einer Temperatur von annähernd Raumtemperatur werden
nur kleine Mengen Gangelemente, im allgemeinen weniger als IJC gesamtes Gangmaterial, löslich gemacht und finden sich
deshalb in der Flüssigkeit nur in kleinen Mengen.
Im Gegensatz hierzu wurden bei den bisherigen bekannten Systemen, bei denen konzentrierte Salzsäure verwendet wird,
erhöhte Temperaturen, typischerweise in der Gegend von 55 bis
65°C, und kurze Reaktionszelten, typischerweise von einigen
Stunden bis zu einem Tag, angewendet, was die Abscheidung von Titandioxyd zur Folge hat, das mit den ursprünglichen
Gangelementen des Erzes verunreinigt wird. Da es außerdem unnötig 1st, die Salzsäure beim erfindungsgemäßen Verfahren
zu erhitzen, werden die mit der Erhitzung der Säure verbundenen Kosten vermieden.
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-H-
Außerdem wurden bei den bekannten Systemen zur Gewinnung
von Titandloxyd aus Ilmenit nahezu immer sehr fein gemahlene
Erze verwendet,.die typischerweise zu 95 bis 1OOJ»
durch ein Sieb der .Maschenweite 0,0*18 mm hindurchgehen,
damit die Säure insbesondere das Eisen vom Erz entfernen kann. Ein Sehr feines Mahlgut mit einer Korngröße
in dieser Größenordnung erfordert die Verwendung von teuren Mahlverfahren, wodurch die Fertigungskosten der Titandioxydprodukte
beträchtlich erhöht werden. Im Gegensatz hierzu beseitigt, die Auslaugstufe des erfindungsgemäßen Verfahrens
zufriedenstellend bis zu 95% der Titan- und Eisenwertstoffe des Erzes aus einem viel gröberen Erz, das typischerweise
zu 90 bis 95X durch ein Sieb der Maschenweite 0,152 mm
und zu weniger als 50Jt durch ein Sieb der Maschenweite
0,0^8 mm hindurchgeht. Der Mahlvorgang, der für die Herstellung der gröberen Teilchen erforderlich ist, ist weniger
teuer als derjenige, der nötig ist, um die Teilchen auf die bei dem bekannten Verfahren nötige Größe zu bringen,
nämlich daß 95 bis ΙΟΟί durch ein Sieb der Maschenweite 0,048 mm
hindurchgehen.
Außerdem ist bei Verwendung eines Erzkonzentrates für die Herstellung von TiOp im Anschluß an die Veredelung ein erneutes
Mahlen beim erfindungsgemäßen Verfahren unnötig, was wiederum im Gegensatz zu den bekannten Techniken steht, bei
denen sehr fein gemahlene Teilchen erforderlich sind.
Die in der Auslaugstufe verwendete Salzsäuremenge entspricht vorzugsweise bis zu 2 Mol Säure je Mol zweiwertiges Eisen,
3 KoI Säure Je Mol dreiwertiges Elsen und H Mol Säure Je Mol
Titan, welche im Erz oder im Konzentrat vorhanden sind. Die aus der Auslaugstufe erhaltene Flüssigkeit besteht nach der
Abtrennung der Gangmaterialien überwiegend aus einer Lösung
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von Eisen(II)-chlorid, EisenClIIJ-chlorid und Titanchloriden.
Die Verwendung eines beträchtlichen Überschusses an konzentrierter Salzsäure wird im allgemeinen vermieden, um die
Menge an Materialien zu verringern, die behandelt und-zurückgeführt werden müssen. Außerdem kann die Anwesenheit eines
solchen Säureüberschusses Probleme bei der Hydrolysestufe auf werf en, wie sie unten erörtert werden.
Das Erz oder das Konzentrat kann vor dem Zusammenbringen mit der konzentrierten Salzsäure vorbehandelt werden, um
die Auflösungsgeschwindigkeit der Titan- und Eisenwertstoffe während der Auslaugstufe zu steigern. Eine solche Vorbehandlung kann darin bestehen, daß man vorher eine Oxydation
bei einer erhöhten Temperatur, wie ζ·Β. 600 bis 10000C,
in Gegenwart von Luft und/oder Sauerstoff durchführt, um die Bindung zwischen TiO_.PeO aufzuspalten, und daß man
hierauf mindestens einen Teil des Eisenoxyds mit Kohle oder Kohlenmonoxid reduziert.
Vor der Durchführung der nächsten Stufe dieses Verfahrens ist
es nötig, in der Lösung anwesendes dreiwertiges Eisen in irgendeiner zweckmäßigen Welse in zweiwertiges Eisen überzuführen. Typischerweise kann die Reduktion des dreiwertigen
Eisens in der Auslaugflüssigkeit durch ein gasfömiges Reduktionsmittel, wie z.B. Schwefeldioxyd, durchgeführt werden» welches
durch die Auslaugflüssigkeit hindurchgeführt wird, während
letztere auf eine erhöhte Temperatur, typischerweise etwa 6O0C, gehalten wird. Die Umwandlung des dreiwertigen Eisens in
zweiwertiges Elsen auf diese Weise 1st wegen der Affinität von Titandioxyd für dreiwertiges Elsen und wegen der. Schwierigkeit der Abtrennung von dreiwertigem Eisen aus Titandloxyd wesentlich. Es ist möglich,, daß das Ilmeniterz oder das" Konzentrat
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weltgehend frei von dreiwertigem Eisen ist, in welchem
Falle die Behandlung natürlich mit einem reduzierenden Gas weggelassen werden kann.
Öle Reduktion des dreiwertigen Eisens zu zweiwertigem Eisen
kann auch dadurch erreicht werden, daß man metallisches Eisen in fein zerteilter Form zur Auslaugflüssigkeit zusetzt,
die auf eine erhöhte Temperatur, typischerweise 50 bis 9O°C,
Io allgemeinen ungefähr 60°C, gehalten wird, um das Eisen(III)-chlorid in Eisen(II)-chlorid gemäß der folgenden Gleichung
2FeCl, ♦* Fe' * 3FeCl2
umzuwandeln; Die verwendete Menge des metallischen.Eisenpulvers
1st mindestens (entsprechend der obigen Gleichung) stöchiometrisch zur Menge des anwesenden dreiwertigen Eisens.
Vorzugsweise wird eine im wesentlichen stöchiometrische Menge
verwendet. Ein kleiner Oberschuß, typischerweise bis zu 10%,
an metallischem Eisen kann verwendet werden um auch kleine Mengen, typischerweise weniger .als 1%, des vierwertigen Titans
In dreiwertiges Titan zu reduzieren. Da dreiwertiges Titan eine größere Neigung zur Oxydation aufweist als zweiwertiges
Eisen verringert die Anwesenheit einer kleinen Menge von dreiwertigem Titan in der Lösung die Tendenz, daß später zweiwertiges Elsen in dreiwertiges Eisen oxydiert wird, welches
das später gebildete Titandloxyd verunreinigen könnte.
Im Anschluß an die Reduktion mit metallischem Elsen kann die
resultierende Lösung aus der erhöhten Temperatur abgekühlt werden, wodurch eine Kristallisation von Elsen(II)-Chlorid
eintritt. Ein großer Teil des zweiwertigen Eisengehalts der Auslaugflüssigkeit kann in dieser Kristallisationsstufe
entfernt werden, tjrpischerweise mehr als 75% des gesamten
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zweiwertigen Eisengehalts der Lösung. Da außerdem das Eisen (IT)-chlorid
als Dihydrat auskristallisiert, wird ein beträchtliches Volumen des gesamten Wasser als Kristallisationswasser
entfernt. Bei einer· typischen Arbeitsweise werden ungefähr 25% der Auslaugflüssigkeit aus Kristallisationsv/asser bei
der Kristallisation des Eisen(II)~chlorids beseitigt.
Deshalb besitzt diese Ausführung form der Erfindung, bei
der 'also metallisches Eisen zur Reduktion des zweiwertigen Eisens bei erhöhter Temperatur verwendet wird und ein beträchtlicher
Anteil des zweiwertigen Eisengehalts der resultierenden Lösung als Eisen(II)-chlorid-dihydrat entfernt
wird, den beträchtlichen Vorteil, daß die Flüssigkeitslinse, die gehandhabt werden mui2, abnimmt.
Die Lösung der Titanchloride und des Eisen(II)-rchlorids,
die kleinere Mengen Gangmetallchloride, typischerweise Kalzium- und Kagnesiummaterialien, enthalten kann, wird hierauf
mit Wasser gemischt, um eine Hydrolyse der Titanchloride zu bewirken. Eine Impfmenge, im allgemeinen ± bis 2 Gew.-jb,
bezogen auf das auszufällende Titan-oxyhydrat, eines festen
Titan-oxyhydrats (2TiO2.3H2O) wird in das Gemisch einverleibt.
Aus dem Gemisch fällt Titan-oxyhydrat aus.
Die Impfmenge des festen Titan-oxyhydrats wird im allgemeinen in das Gemisch dadurch einverleibt, daß man die erforderliche
_zum Wasser
Menge Aror dem Mischen mit der Auslaugflüssigkeit zugibt. Es kann jede zweckmäßige Art der Einverleibung des Impfmaterials in das Gemisch verwendet werden.
Menge Aror dem Mischen mit der Auslaugflüssigkeit zugibt. Es kann jede zweckmäßige Art der Einverleibung des Impfmaterials in das Gemisch verwendet werden.
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Die Hydrolyse wird unter Verwendung einer Menge Wasser durchgeführt,
die zumindest ausreicht, im wesentlichen die gesamten Titanwertstoffe aus der Lösung auszufällen, die aber nicht
ausreicht, eine Ausfüllung anderer Metalloxyde oder -hydroxyde zu bewirken. Wenn die Auslaugflüssigkeit einer Reduktion
unterworfen wird, wobei ein reduzierendes Gas verwendet wird, um dreiwertiges Eisen in zweiwertiges Eisen zu überführen,
dann wird im allgemeinen eine Atmosphäre des reduzierenden Gases während der Hydrolyse und Ausfällung aufrechterhalten,
um die erneute Umwandlung von zweiwertigem Eisen in dreiwertiges Eisen zu verhindern. .Wenn.diese Reduktion unter Verwendung
von metallischem Eisen ausgeführt wurde, dann reicht im allgemeinen die Anwesenheit einer kleinen Menge dreiwertigen Titans
für die Verhinderung der Bildung von dreiwertigem Eisen aus.
Die Hydrolyse wird typischerweise dadurch ausgeführt, daß man ungefähr 1 bis ungefähr 3 Volumina Wasser mit jedem Volumen
Auslaugflüssigkeit mischt. Auf diese Weise wird der pH der Salzsäure der Auslaugflüssigkeit unterhalb des Wertes gehalten,
Über dem eine wesentliche Ausfällung anderer Metalloxyde stattfindet, die von den in der Auslaugflüssigkeit vorhandenen
Eisen- und Gangmetallchloriden stammen. Infolgedessen ergibt also eine Verdünnung der Auslaugflüssigkeit auf einem pH von ungefähr
0 bis ungefähr 0,5 eine Abscheidung im wesentlichen aller Titanwertstoffe,
wobei gleichzeitig die.Abscheidung anderer Metallwertstoffe
vermieden wird.
Durch diese Kontrolle der Verdünnungsstufe ist es deshalb gemäß der Erfindung möglich, Titanwertstoffe aus der Auslaugflüssigkeit
zu gewinnen und im wesentlichen reines Titan-oxyhydrat abzuscheiden. Salzsäure wird in einer Menge entsprechend
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der Menge zurückgebildet, die verwendet wird, um die Titanchloride
aus dem Erz zu bilden.
Wenn eine Reduktion von dreiwertigem Eisen zu zweiwertigem Eisen mit einem reduzierenden Gas vor der Ausfällung durchgeführt
werden muß, dann wird es bevorzugt, die Auslaugflüssigkeit auf ungefähr 60 bis 75°C zu erhitzen und eine Schwefeldioxydatmosphäre
damit in Kontakt zu halten,und zwar während einer ausreichenden Zeit, bis das dreiwertige Eisen in zweiwertiges
Eisen umgewandelt ist, was typischerweise ungefähr 30 min dauert. Das V/asser wird ebenfalls unter einer Schwefeldioxydatmosphäre
auf diese Temperatur erhitzt und gehalten, und zwar bis zur Zugabe des Impfmaterials kurz vor dem Mischen. Hierauf kann
das Gemisch auf eine Temperatur von ungefähr 80 bis 1000C,
vorzugsweise ungefähr 950C, erhitzt werden. Dieses Verfahren
ergibt die Bildung einer gröberen und damit leichter abtrennbaren Fällung. Die Ausfällung aller Titanwertstoffe der Auslaugfl.ssigkeit
ist gewöhnlich in ungefähr 1 Stunde zu Ende.
Im Anschluß an die Abtrennung der Titan-oxyhydrat-ausfällung von
der Mutterflüssigkeit wird die Ausfällung weitgehend frei von festgehaltener Mutterflüssigkeit gewaschen und getrocknet.
Es können Spuren dreiwertigen Eisens anwesend sein, üblicherweise ungefähr 100 bis 200 ppm, und diese können in der üblichen Weise
entfernt v/erden, typischerweise durch Auslaugen unter Verwendung
von Salzsäure In Gegenwart von Zink oder. Aluminium.
Die Ausfällung wird dann bei einer erhöhten Temperatur, typischerweise
700 bis 10000C, vorzugsweise ungefähr 85O0C, in Gegenwart
von Luft und/oder Sauersf x'f in die Anatas- oder Rutilform von TiO2 umgewandelt. Die kristalline Form des gebildeten TiO2 hängt
von der Umwandlungstemperatur und von der Art der Ausfällung des
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OfüGJNAL INSPcGTED
Titan-oxyhydrats ab.
Das aus dem Ilmeniterz durch dieses Verfahren gewonnene
Titandioxyd ist weitgehend rein (mehr als 99% TiO2) und weist
eine für Pigmente geeignete Form auf. Das erhaltene Produkt
besitzt deshalb eine wesentlich bessere Qualität als die Produkte, die durch die bekannten Verfahren erhalten werden,
welche Materialien mit einem TiO2-Gehalt von 90 bis 95% ergeben
. und welche deshalb eine weitere Reinigung erfordern, um ein für Pigmente geeignetes Material herzustellen.
Die von der Ausfällung des Titan-oxyhydrats resultierende Mutterflüssigkeit wird zusammen mit den aus der Waschung
oder irgendeiner Reinigung der Ausfällung erhaltenen Waschflüssigkelten
anschließend einem Verfahren zur Gewinnung von Eisen- und Chloridwertstoffen unterworfen. Bei einem Verfahren,
welches ausgeführt werden kann, wenn Eisen(II)-chlorid nicht
vor der Hydrolyse entfernt wird, wird die Mutterflüssigkeit in
einer zweckmäßigen Welse einer elektrolytischen Oxydation unterworfen, was die Ausfällung von Eisen aus dem Elektrolyt,
im allgemeinen in Form von Eisen(III)-oxyd, und die Bildung
von Salzsäure zur Folge hat. Deshalb wird bei diesem Verfahren im wesentlichen die gesamte in der Auslaugstufe verwendete
Salzsäure zurückgebildet, und zwar zunächst bei der Hydrolyse der Titanchloride und dann bei der Elektro-oxydation.
D*s Elsenoxyd wird von der regenerierten Salzsäure abgetrennt.
Die Menge des HCl in der regenerierten Salzsäure entspricht
im wesentlichen derjenigen in der konzentrierten Salzsäure, die sur Auslaugung des Erzes verwendet wird. Kleine Verluste
von HCl-Wertstoffen, die in diesem System auftreten, können
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ORSQiNAL INSPECTED
durch die Zugabe von frischer Salzsäure ausgeglichen werden.
Die nach der Abtrennung des Eisen(III)-oxyds gewonnene
Salzsäure kann geringere Mengen Verunreinigungen, wie z.V..
Oangmetallchloride, enthalten. Um. ein cyclisches System mit
einer geschlossenen SalzsMureschleife zu schaffen, werden Gangmetallchloride entfernt. Dies kann dadurch erreicht werden,
daß man im wesentlichen das gesamte HCl aus der Salzsäure abtreibt,'
wobei Gangmetallchloride zurückbleiben, und daß man den Chlorwasserstoff gewinnt und ihn in Salzsäure verwandelt,
die dann wieder zur Auslaugstufe geführt wird.
Die Eisenwertstoffe der Mutterflüssigkeit können in der Elektrooxydationsstufe
weitgehend als Eisen(III)-hydroxyd ausgeff.llt werden. Im Anschluß an die Abtrennung von der regenerierten
Salzsäure kann das Eisen(lII)-hydroxyd getrocknet und In der üblichen Weise in Eisen(III)-oxyd überführt werden, typiscvnrweise
durch Erhitzen auf ungefähr 10000C.
Bei der Ausführungsform, bei der eine beträchtliche Menge des Eisen(II)-chlorids aus der Auslaugflüssigkeit vor der Hydrolysestufe entfernt wird, kann die Mutterflüssigkeit zusammen mit
dem vorher abgetrennten Eisen(II)-Chlorid einem herkömmlichen
Hochtemperatur-Oxydationsreaktor zugeführt werden, worin Eisenoxyd, hauptsächlich in Form von FepO·,, gebildet wird und
Chlorwasserstoff in Gasform abgegeben wird. Das Eisenoxyd kann mit kleinen Mengen Gangmetalloxyden verunreinigt sein, die aus
irgendwelchen Gangmetallchloriden in der Auslaugflüssigkeit -gebildet werden. Der gasförmige Chlorwasserstoff, der im allgemeinen
der in der ursprünglichen Auslaugflüssigkeit verwendeten Menge entspricht, kann für die Rückführung wieder in konzentrierte HCl
verwandelt werden. Frische Mengen können zugesetzt werden, um Verluste auszugleichen.
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Das gewonnene E'isen(III)-oxyd ist ein technisch wertvolles
reines Material und kann zur Herstellung von Eisenpellets oder Eisenagglomeraten verwendet v/erden, die sich entweder
für Hochöfen oder für· eine direkte Reduktion oder dergleichen
eignen.
Die Erfindung wird nun anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert.
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 ein schematisches Fließbild einer Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Verfahrens; und Fig. 2 ein schematisches Fließbild einer zweiten Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Verfahrens.
Gemäß Fig. 1 wird Ilmeniterz, welches konzentriert und/oder vorbehandelt sein kann, in Teilchenform (typischerweise mit
einer Teilchengröße, daß ungefähr 90 bis 95# durch ein Sieb der
Maschenweite 0,152 mm und weniger als 50JS durch ein Sieb der
Maschenweite 0,048 mm hindurchgehen) durch eine Leitung 10 zu einem Auslauger 12 irgendeiner zweckmäßigen Konstruktion
geführt, um einen Kontakt zvrischen dem teilchenförmigen Erz und konzentrierter Salzsäure, die typischerweise eine Konzentration
von 35 bis 37? aufweist und durch eine Leitung I1J zum Auslauger
geführt wird, zu bewirken. Die Menge der durch die Leitung ll\
zugeführten Salzsäure reicht zumindest aus 2 KoI HCl für jedes
Mol zweiwertiges Eisen, 3 Mol HCl für jedes Mol dreiwertiges Eisen und 4 Mol KCl für jedes Mol Titan im Erz zuzuführen.
Das Auslaugen wird bei im wesentlichen Raumtemperatur, nötigenfalls
unter Kühlen, um diese Temperatur aufrechtzuerhalten, ausreichend lang durchgeführt, um vorzugsweise mindestens 95%
der Titan- und Eisenwert stoffe aus dem Erz herauszulösen, v:crftuf
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dann die erhaltene wäßrige Lösung von Elsen(II)- und Elsen(IlI)-chlorid
und Titanchloriden nach der Abtrennung von Gangmaterialien vom Auslauger 12 durch eine Leitung 18 zu einem Reduktor %6 für
dreiwertiges Eisen geführt wird.
Die Auslaugflüssigkeit im Reduktor ΐβ für dreiwertiges Eisen
wird mit Schwefeldioxyd oder mit einem anderen reduzierenden
Gas behandelt, das durch eine Leitung 20 eingeführt wird, um im wesentlichen das gesamte dreiwertige Eisen der Auslaugflüssigkeit
in zweiwertiges Eisen zu überführen. Die umgewandelte Lösung, die im wesentlichen aus Eisen(II)-chlorid und Titanchloriden
besteht, wird dann durch eine Leitung 22 zu einem Ausfäller geführt. Im allgemeinen bestehen der Reduktor 16 für dreiwertiges
Eisen und der Ausfäller 24 aus einem einzigen Behälter, wobei
das Schwefeldioxyd in den beiden Stufen aufrechterhalten wird. Zum Zwecke des leichteren Verständnisses sind aber zwei Behälter
dargestellt.
Die reduzierte Lösung wird im Ausfäller 2k mit Wasser, das von
einer Leitung 26 zugeführt wird, gemischt, um eine Hydrolyse der Titanchloride in Titan-oxyhydrat zu veranlassen. Eine Impfmenge
Titan-oxyhydrat wird dem Gemisch im Ausfäller 2k durch eine Leitung 28 zugesetzt. Vorzugsweise wird das Impfmaterial mit
dem Wasser in der Leitung 26 eingeführt.
Vor dem Mischen der reduzierten Lösung mit dem Wasser werden beide im allgemeinen auf eine Temperatur von mindestens 60°C
erhitzt, worauf.dann eine Erhitzung auf eine Temperatur von ungefähr
95 bis 1000C vorgenommen wird, um die Ausfällung eines gröberen
Produkts zu fördern.· Die Titan-oxyhydrat-ausfällung wird von der
Mutterflüssigkeit in irgendeiner zweckmäßigen Weise, wie z.B. durch
Filtration, abgetrennt, zur Entfernung von aufgenommener Mutter-
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flüssigkeit gewaschen und aus dem Ausfäller 2k durch eine
Leitung 30 entfernt.
Die Verdünnung der wäßrigen Lösung im Ausfäller 2k wird so ausgeführt, daß der pH der Lösung zur Ausfällung von
Titan-oxyhydrat führt, aber eine Ausfällung anderer Metallverbindungen verhindert.
Das Tltan-oxyhydrat verläuft durch die Leitung 30 zu einem
Trockner.32, wo das Material zunächst getrocknet und dann durch Erhitzen auf eine Temperatur von ungefähr 700 bis 100O0C
in für Pigmente geeignetes TiOp der Anatas- oder Rutilform überführt wird. Das TiO2 wird durch eine Leitung 31» entfernt.
Das aus dem Ilmeniterz auf diese Weise erhaltene Titandloxyd-Produkt
besitzt eine Reinheit von mindestens 99,5Ϊ, weist
eine für Pigmente geeignete Form auf und braucht deshalb nicht weiter behandelt zu werden. Deshalb wird die verhältnismäßig
lange Auslaugperiode des erfindungsgemäßen Verfahrens durch die Bildung eines im wesentlichen reinen Produkts,
durch die Beseitigung weiterer teurer Verarbeitungsstufen, durch die Einsparung von Erhitzungskosten und durch die Ein-
sparung von Mahlkosten mehr als auskompensiert.
Die Mutterflüssifekeit aus der Ausfällung des Titan-oxyhydrats
wird durch eine Leitung 36 zu einem Elektro-oxydator 38 geführt, der irgendeine zweckmäßige Konstruktion aufweisen kann
und in dem Eiseh(II)-chlorid in ausgefälltes Eisen, Üblicherwelse in Form des Eisen(III)-hydroxyds, überführt wird. Das
Eisen(III)-hydroxyd fällt aus der Salzsäure aus, wird daraus in irgendeiner zweckmäßigen Weise, typischerweise Filtration,
abgetrennt und wird nach dem Waschen zur Entfernung festgehaltener Säure durch eine Leitung kO abgeführt.
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Das Eisen (III )-hydroxyd wird hierauf in einen Trockner 112
eingeführt, wo es getrocknet und in der üblichen Yieise. in
Eisen(III)-oxyd überführt wird, welches durch eine Leitung 44 abgeführt viird. Das Eisen(III)-oxyd-produkt ist weitgehend
rein und kann direkt zur Herstellung von Eisenpellets verwendet v/erden.
Nach dem Abtrennen des Eisen(III)-hydroxyds wird die Salzsäure,
Vielehe gelöste Gangmaterialien enthält, durch eine Leitung 46 zu einem Verdampfer 48 irgendeiner zweckmäßigen
Bauart geführt, .wo Chlorviasser stoff von der Säure abgetrieben
wird. Das Abtreiben wird solange fortgesetzt, bis im wesentlichen der gesamte Chlorwasserstoffgehalt der Salzsäure,
die durch die Leitung 46 eingeführt worden ist, abgetrieben worden ist. Das zurückbleibende Material besteht aus Gangchloriden,
die durch eine Leitung 50 verworfen" werden.
Das Chlorwasserstoffgas wird aus dem Verdampfer 48 durch eine Leitung 52 abgeführt und zu einem Auflöser geleitet,
worin konzentrierte Säure durch Auflösen in Wasser, das durch eine Leitung 56 herbeigeführt wird, entsteht. Typischerweise
wird die Bildung der konzentrierten Salzsäure in zwei Stufen ausgeführt, wobei zunächst eine 20i£ige HCl-Lösung
hergestellt wird, die dann konzentriert wird, um eine 35- bis HCl-Lösung herzustellen.
D-ie konzentrierte "Salzsäure läuft vom Auflöser durch eine
Leitung 58 zur Salzsäurezuführ-ungsleitung 14 des Auslaugers
12. Zusätzliche Salzsäure, die zur Ergänzung kleinerer Verluste aus dem System erforderlich sein kann, wird durch eine
Leitung 60 zur Zuführungsleitung 14 geführt.
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Gemäß Flg. 2 wird Ilmeniterz in Teilchenform durch eine
Leitung 110 zu einem Auslauger 112 geführt, worin das teilchenförmige
Erz mit konzentrierter Salzsäure einer Konzentration von 35 bis 373» zusammengebracht wird, die durch eine Leitung
zum Auslauger 112 fließt. Die Menge der durch die Leitung H^
zugeführten Salzsäure und die Auslaugbedingungen sind die gleichen wie sie oben für die im Auslauger 12 von Pig. I durchgeführte
Auslaugung beschrieben wurden.
Die erhaltene Auslaugflüssigkeit wird nach dem Abtrennen von Gangmaterialien, die in einer Leitung 116 entfernt werden,
durch eine Leitung 118 zu einem Reduktor 120 für dreiwertiges Eisen geführt. Durch eine Leitung 1?2 wird pulverförmiges
Eisen zur wäßrigen Lösung der Titanchloride, des Eisen(III)-chlorids
und des Eisen(II)-Chlorids im Reduktor 120 für dreiwertiges
Eisen eingeleitet. Die wäßrige Lösung wird auf eine erhöhte Temperatur, typischerweise ungefähr 60°C,gehalten,
und die Menge des durch die Leitung 122 zugeführten Eisens beträgt im allgemeinen bis zu ungefähr 10? Oberschuß zu der
Menge, die erforderlich ist, um alles dreiwertige Eisen in zweiwertiges Elsen umzuwandeln.
Die heiße Lösung aus dem Reduktor 120 für dreiwertiges Eisen verläuft
durch eine Leitung 124 zu einem Kristallisator 126,
wo die wäßrige Lösung abgekühlt wird, was eine Kristallisation eines beträchtlichen Anteils des Eisen(II)-chlorid-gehalts
der Lösung zur Folge hat, worauf dann das Eisen(Il)-chlorld
von der Mutterflüssigkeit abgetrennt und durch eine Leitung in die' Form des Dihydrate abgeführt wird.
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Die resultierende Mutterflüssigkeit, die einen beträchtlich verringerten Gehalt an Eisen(II)-chlorid und ein verringertes
Volumen aufgrund der Entfernung von V/asser aufweist (typischerweise ungefähr 25% des Volumens, werden als Kristallisationswasser des Eisen(II)-Chlorids entfernt) wird durch eine Leitung
130 zu einem Ausfäller 132 geführt.
Es sind zwar der Reduktor 120 für dreiwertiges Eisen, der Kristallisator
126 und der Ausfäller 132 gesondert dargestellt, aber dies ' dient nur zu einer leichteren Erklärung. Es können nämlich zwei
oder mehr der Verfahren in einem einzigen Behälter ausgeführt werden.
Die durch die Leitung 13O zugeführte Mutterflüssigkeit wird
im Ausfäller 132 mit Wasser· gemischt, das durch eine Leitung 13^
zugeführt wird, um eine Hydrolyse der Titanchloride in Titan-
oxyhydrat zu bewirken. Eine Impfmenge von Titan-oxyhydrat
wird dem Ausfäller 132 zugegeben, und zwar üblicherweise zusammen
mit dem in der Leitung 13^ zugeführten Wasser.
Vor dem Mischen der Mutterflüssigkeit mit dem V/asser im Ausfäller
132 werden im allgemeinen beide auf eine Temperatur von ungefähr
ο gebracht»
95 bis 100 C/um aie Ausfällung eines gröberen Produkts zu fördern.
95 bis 100 C/um aie Ausfällung eines gröberen Produkts zu fördern.
Die Titan-oxyhydrat-ausfällung wird von der wäßrigen Phase abgetrennt,
zur Entfernung von festgehaltener Flüssigkeit gewaschen, und über eine Leitung I36 vom Ausfäller 132 abgeführt.
4 09832/1017
Zwar wird die Verdünnung der Mutterflüssigkeit im Ausfäller 132 bei einem solchen pH ausgeführt, daß Titan-oxyhydrat
ausgefällt wird und eine Ausfällung von anderen Metallverbindungen
verhindert wird, aber trotzdem werden kleine Mengen " Eisen(III)-hydroxyd mit ausgefällt. Diese kleine Mengen an
Eisen(III)-hydroxyd werden durch Auslaugen der Ausfällung in einem Reiniger 138 entfernt, v:obei Salzsäure, die durch
eine Leitung l40 zugeführt wird, in Gegenwart von Zink oder
Aluminium, das durch eine Leitung 142 zugeführt wird, verwendet
werden. Die erhaltene wäßrige Ehase, die die Eisen(III)-verunreinigung enthält, wird durch eine Leitung 144 entfernt.
Das im wesentlichen reine Titan-oxyhydrat wird durch eine Leitung IkS zu einem Kalzinator 148 geführt, wo das-Material
durch Erhitzen auf eine Temperatur von ungefähr 700 bis 10000C
in für Pigmente geeignetes TiOp der Anatas- oder.Rutilform
überführt wird, worauf das TiO durch eine Leitung 150 abgeführt,
wird. Wie im Falle der Ausführungsform von Fig. 1 besitzt
das aus dem Ilmeniterz auf diese Weise gewonnene Titandioxydprodukt
eine Reinheit von mindestens 99,5$, und außerdem ist
es bereits als Pigment geeignet und braucht nicht weiter verarbeitet werden.
Die aus der Abtrennung des Titan-oxyhydrats resultierende
wäßrige Phase wird durch eine Leitung 152 zu einem Röster
154 geführt, wo die Lösung, gegebenenfalls nach einem Mischen
mit dem Abstrom in der Leitung 1^4, zur Trockne eingedampft
wird, und das Eisen(II)-Chlorid .zusammen mit dem Eisen(II)-chlcrid
in der Leitung 128 bei einer hohen Temperatur in Gegenwart von Sauerstoff oder Luft, eingeführt durch die Leitung 156, geröstet
wird, was die Bildung von Eisen(III)-oxyd zur Folge hat,
das durch eine Leitung 158 entfernt wird. Das dabei gebildete
Chlorwasserstoffgas wird durch eine Leitung 16O entfernt.
409832/1017
Der gasförmige Chlorwasserstoff in der Leitung ΙβΟ wird zu
einem Auflöser 162 geführt, wo der Chlorwasserstoff mit dem
durch eine Leitung 16*1 eingeführten Wasser in Berührung
gebracht wird, wodurch konzentrierte Salzsäure entsteht, die in einer Leitung'166 abgeführt wird. Im allgemeinen wird
die in der Leitung 166 gebildete konzentrierte Salzsäure in zwei Stufen erzeugt, wobei zunächst eine 2O#ige Salzsäure
hergestellt und diese dann in eine 35 bis 37#ige Salzsäure
überführt wird.
Die Menge der Salzsäure in der Leitung 166 entspricht unter
idealen Bedingungen der ursprünglich zum Auslauger 112 über die Leitung 11*1 zugeführten Menge. Jedoch kann ein Verlust an
Chlorwasserstoff eintreten. Das stöchiometrische Erfordernis
an konzentrierter Salzsäure in der Leitung 114· kann durch Zusatz
von konzentrierter Salzsäure durch eine Leitung .168 zur konzentrierten Salzsäure in der Leitung 166 erfüllt werden.
Somit ergibt das erfindungsgemäße Verfahren nicht nur eine wirtschaftliche
Rückgewinnung von. im wesentlichen reinem Titandioxyd und Eisen(III)-oxyd aus Ilmenlt·, sondern auch einen geschlossenen
Zyklus für die Salzsäure.
Das erfindungsgemäße Verfahren erlaubt aufgrund der Rückführung
der Säure, der frühen Entfernung der Gangmaterialien, des minimalen Wärmebedarfs und des Betriebs unter Bedingungen, die eine
direkte Gewinnung von hochreinem, für Pigmente geeignetem Titandioxyd ermöglichen, die Herstellung von für Pigment geeignetem
TiOp aus Ilmenit und ähnlichen Erzen in einer beträchtlich billigeren V/eise als dies bei den bekannten Verfahren der Fall
ist.
409832/1017
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele näher erläutert. Beispiel 1
Proben eines Ilmeniterzes mit einem TiOp-Gehalt von 30,3$
und einem gesamten Eisengehalt von J>6,6% wurden einer Aus laugung
mit Salzsäure in einem Verhältnis von 2^0 ml konzentrierte
Salzsäure je 100 g Erz unterworfen. Der Rest des Erzes bestand aus Silicaten, Aluminiumoxyd, Kalkstein, Magnesiumoxyd, Schwefel
und kleineren Mengen Mangan-, Chrom- und Vanadiumoxyden.
Das Erz, welches zwei verschiedene Korngrößen aufwies, nämlich
bis zu 0,335 und bis zu 0,152, wurde mit Salzsäure gemischt und während einer längeren Zeit reagieren gelassen. Versuche
unter Verwendung von konzentrierter (36£iger) Salzsäure und 30£iger Salzsäure wurden durchgeführt. Die Versuche mit der
konzentrierten Salzsäure wurden bei Raumtemperatur (zwischen 20 und 25°C) und bei einer erhöhten Temperatur von 450C ausgeführt.
Proben wurden von Zeit zu Zeit entnommen, und die Menge der aus dem Erz extrahierten Titan- und Eisenwertstoffe wurde
in der üblichen Weise bestimmt. Die Resultate sind in den folgenden Tabellen IA und IB angegeben:
409832/1017
Zeit (Tage)
% extrahiertes Ti
% extrahiertes Fe
!-0,0335 mm -0,152 mm -0,0335 mm -0,152 mm -0,0335 mm -0,152 mm -0,0335 mm -0,152 mm
(Temperatur | Korngröße Korngröße Korngröße Korngröße Korngröße Korngröße Korngröße Korngröße
20 bis 250C)! 36% HCl 36% HCl 30# HCl J>0% HCl ' 36% HCl'. "36% HCl 3OiS HCl 3OiS HCl
O CD OO CO K)
| 2 | 32 | 29 | 18 | 13 | 41 | 40 | 32 |
| 3 | |||||||
| 5 | 44 | 48 | 28 | 55 | 50 | ||
| 6 . | 28 | 45 | |||||
| 7 | 55 | 49 | 30 | 55 | ' 50 | ||
| 8 · | |||||||
| 9 | 59 | 54 | 39 | 30 | 57 | 62 | |
| 10 | |||||||
| 12 | 62 | 58 | 35 | 58 | 52 | ||
| 13 | 64 | 40 | • | 65 | |||
| 14 | 65 | 40 | 59 | ||||
| 15 | |||||||
| 16 | 66 | 68 | 47 | 42 | 60 | ||
| 17 | |||||||
| 20 | 70 · | ||||||
Die Resultate der obigen Tabelle IA demonstrieren die bessere
Extrahierung von Titanwertstoffen aus dem Erz bei Verwendung von konzentrierter Salzsäure gemäß der vorliegenden Erfindung
im Vergleich zu der weniger konzentrierten Säure (30? HCl). Die Extraktion von Eisenwertstoffen wird aber durch die Änderung
der Säurekonzentration weitgehend nicht verändert.
409832/1017
| Zeit | % | extrahiertes | ■ | 30 | - | 50 | • | 70 | Ti | -0,152 mm | • | 36 | -0,0335 mm | -0,0335 mm | • | 1*. W | -0,0335 | π;*.·; | Ni | 1 |
| (Tage) | Korngröße | 37 | Korngröße | Korngröße | Korngröße | O | ro 1 |
|||||||||||||
| (HCl = | 55 | 71 | 450C | 200C | • 200C ' | 45°C | cn NJ |
|||||||||||||
| 36%) | -0,0335 mm | -0,152 mm -0 | 49 | ,0335 mm | 25 | 35 | -0,152 mm | 40 | ||||||||||||
| Korngröße | Korngröße | ' 60 | Korngröße | 39 ■ | 39 | Korngröße | 52 | |||||||||||||
| 1 | 200C | 200C | 45°C | 40 | 41 | 45°C | 53 | |||||||||||||
| 2 | 18 | 42 | 22 | 65 | ||||||||||||||||
| *» 3 | 29 | 44 | '50 | 35 | 68 | |||||||||||||||
| O U CO |
35 | 30 | 40 | 53 ' | 37 | 72 | ||||||||||||||
| 00 5 | 30 | 40 | 50 | 39 | 79 | |||||||||||||||
| to 6 | 31 | 40 | 53 | 48 | 80 | |||||||||||||||
| Il 7 | 43 | 32 | 4l | 55 | 84 | |||||||||||||||
| Ξ 8 | 35 | 56 | ||||||||||||||||||
| ^3 9 | 55 | '38 | 67 | |||||||||||||||||
| 10 | 40 | 55 | 72 | 82 | ||||||||||||||||
| 11 | 60 | . 59 | 85 | |||||||||||||||||
| 12 | 88 | |||||||||||||||||||
| 13 | 42 | 60 | 72 | 88 | ||||||||||||||||
| 14 | ■ 65. | 42 | 59 | 77 | ||||||||||||||||
| 15 | 41 | 60 | 80 | |||||||||||||||||
| 16 . | 69 | 40 | 80 | |||||||||||||||||
| 17 | • | |||||||||||||||||||
| 20 | 69 | |||||||||||||||||||
2A05271
Aus der obigen Tabelle IB ist ersichtlich, daß bei einer Erhöhung der Auslaugtemperatur von Raumtemperatur auf 45°C
die Menge des extrahierten Titans eine Spitze erreicht und dann wieder fällt. Dies hat seinen Grund in der Bildung von
Titandioxyd, welches als feine weiße Ausfällung zu beobachten war. Im Gegensatz hierzu war die Menge des bei der
höheren Temperatur extrahierten Eisens wesentlich erhöht.
Obwohl die Versuche nicht bis zu einer Auslaugung von mindestem 8O£ von sowohl dem Titan als auch dem Eisen aus dem Ilmenit
weitergeführt wurden, ist trotzdem aus den Tabellen IA und IB ersichtlich, daß die Parameter "konzentrierte Salzsäure"
und "annähernd Raumtemperatur" beide wesentlich für eine wirksame Extraktion der Titan- und Eisenwertstoffe aus Ilmenit
sind.
Proben eines Ilmeniterzes mit einer Korngröße bis zu 0,152 mm,
■wobei 90 bis 95# durch ein Sieb der Maschenweite 0,152 mm
und weniger als $0% durch ein Sieb der Maschenweite 0,048 mm
hindurchgingen, wurden durch Mahlen von Erz in einer Stiftmühle
hergestellt.
Die in der Tabelle IB angegebenen Versuche wurden wiederholt,
wobei dieses Erz mit einer Korngröße bis zu 0,152 mm verwendet wurde. Die Versuche wurden bei 5°C und 20 bis 25°C unter Verwendung
von 36#iger HCl bei einem Verhältnis von ungefähr
250 ml konzentrierte Salzsäure je 100 g Erz wiederholt. Die Resultate sind in der folgenden Tabelle II angegeben:
409832/1017
% extrahiertes Ti
extrahiertes Pe
| (Tage) · | 5°C | 2O0C | 5°C | W | 200C | - | 62 |
| 20 | 35 | ||||||
| 1 | 31 | 50 | 70 | ||||
| 2 | 21 | 39 | 72 | ||||
| 3 | • 211 | 42 | 44 | ||||
| 6 | 49 | 76 | |||||
| 7 | 32 | 59 | 50 | , | |||
| 9 | 33 | 60 | 53 | 80 | |||
| 13 | 35 | 61 | 55 | 81 | |||
| 15 | |||||||
| 16 | 39 | 5.5 | |||||
| 18 | 65 | ||||||
| 19 | 70 | ||||||
| 21 | |||||||
Aus diesen Resultaten ist ersichtlich, daß die Verwendung von Auslaugtemperaturen unterhalb der kritischen Temperatur beim
erfindungsgemäßen Verfahren eine schlechte Extraktion von Titan- und Eisenwertstoffen aus dem Erz ergibt.
Proben des Ilmeniterzes mit einer Korngröße bis zu 0,152 mm das in Beispiel 2 angegeben" ist, wurden einer Behandlung unter-,
worfen, wobei zunächst 2 Stunden bei 100O0C ein Luftüberschuß
über das Erz streichen gelassen wurde und worauf dann das Erz
409832/1017
mit einem CO/COg-Gemisch (20$ CO, 802 CO2) bei einer Temperatur
von ungefähr 10000C während einer Stunde reduziert wurde.
Das Erz wurde-mit konzentrierter Salzsäure in einem Ver- ·
hältnis von 270 ml für jeweils 100 g bei 20 bis 25°C 7 Tage lang ausgelaugt. Am Ende dieses Zeitraums wurde festgestellt,
daß 73$ des TiO2 extrahiert worden waren, was eine verbesserte
Extraktion mit dieser Vorbehandlung bedeutet.
Eine Gegenstromauslaugung wurde dadurch ausgeführt, daß 720 ml
konzentrierte Salzsäure im Gegenstrom zu 300 g des in Beispiel 2 spezifizierten Ilmeniterzes geführt wurden. Es wurden 48 Stunden
dauernde Zyklen verwendet und am Ende eines jeden Zyklus wurde die Menge Eisen und Titan, die aus dem Erz gewonnen wurde, bestimmt.
Die Resultate sind in der folgenden Tabelle III angegeben:
Zyklus % extrahiertes Ti % extrahiertes Pe
1 51,5 54,2
2' 97,7 97,7
3 98,7 , 97,7
4 99,4 98,1
Es ist ersichtlich, daß bei Verwendung einer Gegenstromführung
hohe Extraktionsausbeuten sowohl an Titan als auch an Eisen realisiert werden können.
Eine Auslauglösung, die 100 g/l TiO2 und 115 g/l gesamtes Eisen
409832/ 1017
enthielt, wurde gemäß dem in Beispiel 4 angegebenen Verfahren
.'.ergestellt und auf ungefähr 6O0C erhitzt und mit gasförmigem
»chwefeldioxyd in Berührung gebracht, um das dreiwertige Eisen
^u zweiwertigem Eisen zu reduzieren. Ein gleiches Volumen
V/asser wurde ebenfalls auf 60 C erhitzt, und es wurden ungefähr 1% eines gesondert hergestellten Titan-oxyhydrats als
Impfmaterial zugegeben. Die Lösungen wurden gemischt und unter einer Schwefeldioxydatmosphäre gehalten. Das Gemisch wurde
auf ungefähr 95°C erhitzt und ungefähr 1 Stunde bei dieser Temperatur gehalten.
Es wurde eine im wesentlichen weiße Ausfällung aus der Kutterflüssigkeit
abgetrennt, zur Entfernung von festgehaltenem Material gewaschen und bei ungefähr 105°C getrocknet. Die Analyse
des resultierenden Titan-oxyhydrats war 70,4$ TiO2, 23,4£ H2O,
3,54* S, 0,082 gesamtes Fe, 1,84% Cl, 0,162 P3O5. CaO, MgO,
Kalium und Schviermetallelemente außer Eisen waren vollständig abwesend. Bei Erhitzung des Titan-oxyhydrats auf eine hohe
Temperatur wurde ein weißes Produkt erhalten, das eine Analyse von 99,^25£ TiO2 ergab.
Es ist ersichtlich, daß ein weitgehend reines Ti02-Produkt durch
Verwendung der Auslaug- und Hydrolysestufen gemäß der vorliegenden Erfindung erhalten wird.
3 1 einer Auslauglösung, die 82 g/l TiO2 und 89 g/l gesamtes
Eisen enthielt und gemäß dem Verfahren von Beispiel 4 hergestellt worden war, wurden auf ungefähr 6O0C erhitzt. Dann wurden
5 g Eisenpulver zur erhitzten Lösung zugegeben, die ungefähr
1 Stunde auf 60°C gehalten wurde. Hierauf wurde die Lösung auf Raumtemperatur (20 bis 25°C) abgekühlt, was eine Kristallisation
409832/1017
von Eisen(II)-chlorid-dihydrat zur Folge hatte. Dabei blieben
229O ml Mutterflüssigkeiten zurück (eine Abnahme von 720 ml,
was mehr als 20? des ursprünglichen Volumens bedeutet), die 104 g/l TiOp, 47 gVl gesamtes Eisen ausschließlich Fe*+ und
3,9 g/l Ti+ enthielt. "
Das auskristallisierte und abgetrennte Eisen(II)-chlorid wurde
mit konzentrierter Salzsäure gewaschen, was 575 g Eisen(II)-chlorid ergab, das insgesamt 37,2% gesamtes Eisen und 41',9Ji
Chlor enthielt. Die wäßrige Phase der Waschung hatte ein Volumen von 345O ml und enthielt 21 g/1 gesamtes Eisen, von
dem 18 g/l aus Fe bestanden, 5 g/l TiOp und kein'-auffindbares
Die Hutterflüssigkeit aus der Eisen(II)-chlorid-kristallisation
wurde unter Verwendung \on Wasser durch das Verfahren von Beispiel
5 hydrolysiert, wobei aber das Schwefeldioxyd weggelassen wurde. Es wurde festgestellt, daß das erhaltene Titan-oxyhydrat 0,0231
gesamtes Eisen enthielt.
PATENTANSPRÜCHE:
409832/1017
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE:durch Inberührungbringen des Erzes oder eines Erzkonzentrates in Teilchenform mit konzentrierter Salzsäure in einer solchen Menge, daß mindestens 2 Mol HCl Je Mol zweiwertiges Eisen, mindestens 3 Mol HCl Je Mol dreiwertiges Eisen und mindestens k Mol HCl Je Mol Titan im Erz oder Erzkonzentration vorliegen,- und durch Gewinnung des Titandioxyds aus der Auslaugfliissigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß man das Inberührungbringen des Erzes, welches vorzugsweise eine Teilchengrößenverteilung aufweist, daß 90 bis 95% durch eine Sieb der Maschenweite 0,152 mm und weniger als 50% durch ein Sieb der Maschenweite 0,048 mm hindurchgehen, mit konzentrierter Salzsäure bei einer Temperatur von ungefähr'15 bis ungefähr 3O°C, vorzugsweise 20 bis 25°C, ausführt, um aus dem Erz oder Erzkonzentrat mindestens vorzugsweise mindestens 952», der Titan-und Eisenwertstoffe herauszulösen, die resultierende Auslaugfliissigkeit vom restlichen festen Material abtrennt, im wesentlichen das gesamte in der Auslaugfliissigkeit anwesende dreiwertige Eisen in zweiwertiges Eisen umwandelt, beispielsweise durch Reduktion mit einem reduzierenden Gas oder durch umsetzung mit pulverisiertem metallischen Eisen bei einer erhöhten Temperatur, die Titanchloride hydrolysiert und aus der wäßrigen Lösung Titan-oxyhydrat ausfällt, aber gleichzeitig die Ausfällung anderer Metallhydroxyde ' verhindert, und zwar gegebenenfalls nach Auskristallisation von Eisen(II)-chlorid-dihydrat, wenn'die Reduktion des dreiwertigen Eisens unter Verwendung von pulverisiertem metallischem Eisen' ausgeführt wird, das ausgefallene Titan-oxyhydrat aus der Mutterflüssigkeit abtrennt und das Titari-oxyhydrat in Titandioxyd überführt.409832/1017
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß • die Hydrolyse der Titanchloride und die Ausfällung des Titanoxyhydrats dadurch ausgeführt wird, daß man die wäßrige Lösung mit 1 bis 3 Volumina Wasser für jedes Volumen wäßriger Lösung mischt, eine Impfmenge, typischerweise 1 bis 2%, Titan-oxyhydrat 3aii resultierenden Gemisch zusetzt, wie z.B. durch Zugabe zum zugesetzten Wasser, und das geimpfte Gemisch auf eine Temperatur von 80 bis 1000C erhitzt.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man die Eisenwertstoffe aus der Mutterflüssigkeit gewinnt und dabei Salzsäure erzeugt, im wesentlichen die gesamten Chlorwasserstoffwertstoffe von der letzteren Salzsäure abtrennt und die abgetrennten Chlorwasserstoffwertstoffe in der konzentrierten Salzsäure verwendet, die für das Inberührungbringen mit weiterem Erz oder Erzkonzentrat verwendet wird.
- k. Verfahren nach Anspruch 3j dadurch gekennzeichnet, daß das abgetrennte Eisen(II)-chlorid-dihydrat, sofern eine solche Abtrennung ausgeführt wird,, in Eisenoxyd und Chlorwasserstoff überführt wird und der letztere Chlorwasserstoff . zur Bildung von konzentrierter Salzsäure verwendet wird, die ihrerseits für das Inberührungbringen mit weiterem Erz oder Erzkonzentrat verwendet wird.
- 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß das abgetrennte Titan-oxyhydrat, gegebenenfalls nach Auslaugung zwecks Entfernung von Spuren von Verunreinigungsmetall, getrocknet und durch Erhitzen auf eine409832/1017Temperatur von 700 bis 10000C im Titandioxyd überführt wird, um ein für Pigmente geeignetes TiO„ in Anatas- oder Rutilform herzustellen.409832/1017
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| Date | Code | Title | Description |
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
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