[go: up one dir, main page]

DE2404979A1 - Mittel zur selektiven unkrautbekaempfung in getreide - Google Patents

Mittel zur selektiven unkrautbekaempfung in getreide

Info

Publication number
DE2404979A1
DE2404979A1 DE2404979A DE2404979A DE2404979A1 DE 2404979 A1 DE2404979 A1 DE 2404979A1 DE 2404979 A DE2404979 A DE 2404979A DE 2404979 A DE2404979 A DE 2404979A DE 2404979 A1 DE2404979 A1 DE 2404979A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
active ingredient
weeds
weed control
ingredient combination
damage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2404979A
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Dr Goeldner
Carl Dr Metzger
Robert Rudolf Dr Schmidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Bayer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayer AG filed Critical Bayer AG
Priority to DE2404979A priority Critical patent/DE2404979A1/de
Priority to BG028819A priority patent/BG25978A3/xx
Priority to SU2102029A priority patent/SU528851A3/ru
Priority to BR540/75A priority patent/BR7500540A/pt
Priority to NL7501048A priority patent/NL7501048A/xx
Priority to BE152819A priority patent/BE824913A/xx
Priority to LU71770*A priority patent/LU71770A1/xx
Priority to SE7501031A priority patent/SE7501031L/
Priority to IL46528A priority patent/IL46528A0/xx
Priority to DK34375*#A priority patent/DK34375A/da
Priority to US05/545,937 priority patent/US3996042A/en
Priority to JP50012648A priority patent/JPS50107140A/ja
Priority to AR257490A priority patent/AR201810A1/es
Priority to ZA00750658A priority patent/ZA75658B/xx
Priority to GB429675A priority patent/GB1443138A/en
Priority to FR7503060A priority patent/FR2259535B3/fr
Publication of DE2404979A1 publication Critical patent/DE2404979A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D277/00Heterocyclic compounds containing 1,3-thiazole or hydrogenated 1,3-thiazole rings
    • C07D277/60Heterocyclic compounds containing 1,3-thiazole or hydrogenated 1,3-thiazole rings condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D277/62Benzothiazoles
    • C07D277/68Benzothiazoles with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached in position 2
    • C07D277/82Nitrogen atoms

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)

Description

Mittel zur selektiven Unkrautbekämpfung in Getreide Die vorliegende Erfindung "betrifft eine neue herbizide synergistische Wirkstoffkombination, die aus dem bekannten 3-(Benzthiazol-2-yl)-1,3-dimethyl-harnstoff und aus dem bekannten 3-(5-n-Butylsulfonyl-1,3,4-thiadiazol-2-yl)-1,3-dimethyl-harnstoff besteht und eine besonders gute herbizide Wirkung zur selektiven Unkrautbekämpfung in Getreide aufweist.
Es ist bereits bekanntgeworden, daß man den 3-(Benzthiazol-2-yl)-1,3-dimethyl-harnstoff als selektives Herbizid in Getreide verwenden kann (vgl. BeIg.Patentschrift 687 019). Weiterhin ist bekannt, daß 3-(5-n-Butylsulfonyl-1,3,4-thiadiazol-2-yl)-1,3-dimethyl-harnstoff als Herbizid verwendet werden kann (vgl. Deutsche Offenlegungsschrift 1 816 568). Jedoch ist bei beiden Präparaten die herbizide Wirksamkeit zur Unkrautbekämpfung in Getreide bei niedrigen Aufwandmengen und -konzentrationen nicht immer befriedigend, vor allem gegen schwer bekämpfbare Unkräuter und -gräser.
So ist die Wirkung des 3-(Benzthiazol-2-yl)-1,3-dimethyl-harnstoff s gegen Klettenlabkraut (Galium aparine) auch bei höheren Aufwandmengen ungenügend. 3-(5-n-Butylsulfonyl-1,3,4-thiadiazol-2-yl)-1,3-dimethyl-harnstoff ist gegen Ackerfuchsschwanzgras (Alopecurus myosuroides) erst in solch höheren Aufwandmengen wirksam, die bereits zu deutlichen Schäden bei der Kulturpflanze führen.
Le A 15 502 - 1 -
509834/0930
si.
Es wurde gefunden, daß die neue Wirkstoffkombination aus (1) 3-(Benzthiazol-2-yl)-1,3-dimethyl-harnstoff der Formel
(D
(2) 3-(5-n-Butylsulfonyl-1,3,4-thiadiazol-2-yl)-1,3-dimethylharnstoff der Formel
-N-CO-NH-CH
- N - CO -NH - CH3 (il)
eine besonders breite und selektive herbizide Wirksamkeit in Getreidekulturen aufweist.
Überraschenderweise ist die Wirksamkeit der erfindungsgemäßen Wirkstoffkombination wesentlich höher als die Summe der Wirkungen der einzelnen Wirkstoffe. Es liegt ein nicht vorhersehbarer echter synergistischer Effekt vor und nicht nur eine Wirkungsergänzung. Dieser synergistische Effekt zeigt sich besonders stark bei bestimmten Konzentrationsverhältnissen.
Die erfindungsgemäße Wirkstoffkombination bietet gegenüber den aus dem Stand der Technik bekannten Einzelwirkstoffen den Vorteil, daß die sonst sehr schwer bekämpfbaren Unkräuter bzw. Ungräser Galium aparine und Alopecurus myosuroides gleichtzeitig - durch Anwendung der erfindungsgemäßen Wirkstoffkombination zu einem einzigen AnwendungsZeitpunkt - bekämpft werden können, ohne daß die Getreidekultur geschädigt wird. Die erfindungsgemäße Wirkstoffkombination stellt somit eine wertvolle Bereicherung der Getreideherbizide dar.
Le A 15 502 - 2 -
509834/0930
Andere Unkräuter, welche im allgemeinen in Getreidekulturen vorkommen, werden durch die erfindungsgemäße Wirkstoffkombination ebenfalls sicher bekämpft. Solche Unkräuter sind beispielsweise Chenopodium-, Stellaria-, Veronica-, Lamium-, Papaver- und Capsela-Arten. Bei höheren Aufwandmengen eignet sich die erfindungsgemäße Wirkstoffkombination auch zur totalen Unkrautbekämpfung.
Die in der erfindungsgemäßen Wirkstoffkombination enthaltenen Wirkstoffe (I) und (II) und deren Herstellung sind bereits bekannt (vgl. US-Patentschrift 1,756,135 für (I) und Deutsche Offenlegungsschrift 1 816 568 für (II)). Für Wirkstoff (II) wird ein besonders zweckmäßiges Herstellungsverfahren im Beispielteil angegeben.
Das Gewichtsverhältnis der Wirkstoffe. (I) und (II) in der Wirkstoffkombination kann in einem relativ großen Bereich variiert werden. Im allgemeinen entfallen auf 1 Gewichtsteil Wirkstoff (I) O",1 bis 5 Gewichtsteile Wirkstoff (II), vorzugsweise 0,2 bis 2 Gewichtsteile.
Die erfindungsgemäßen Wirkstoffe können in die üblichen Formulierungen übergeführt werden, wie Lösungen, Emulsionen, Suspensionen, Pulver, Pasten und Granulate. Diese werden in bekannter Weise hergestellt, z.B. durch Vermischen der Wirkstoffe mit Streckmitteln, also flüssigen Lösungsmitteln, unter Druck stehenden verflüssigten Gasen und/oder festen Trägerstoffen, gegebenenfalls unter Verwendung von oberflächenaktiven Mitteln, also Emulgiermitteln und/oder Dispergiermitteln. Im Falle der Benutzung von Wasser als Streckmittel können z.B. auch organische Lösungsmittel als Hilfslösungsmittel verwendet werden. Als flüssige Lösungsmittel kommen im wesentlichen infrage: Aromaten, wie Xylol, Toluol, Benzol oder Alky!naphthaline, chlorierte Aromaten oder chlorierte aliphatische Kohlenwasserstoffe, wie Chlorbenzole, Chloräthylene oder Methylenchlorid, aliphatische Kohlenwasser-
Le A-15 502 - 3 -
50383A/0930
stoffe, wie Cyclohexan oder Paraffine, z.B. Erdölfraktionen, Alkohole, wie Butanol oder Glycol sowie deren Äther und Ester, Ketone, wie Aceton, Methyläthy!keton, Methylisobutylketon oder Cyclohexanon, stark polare Lösungsmittel, wie Dimethylformamid und Dimethylsulfoxid, sowie Wasser; mit verflüssigten gasförmigen Streckmitteln oder Trägerstoffen sind solche Flüssigkeiten gemeint, welche bei normaler Temperatur und unter Normaldruck gasförmig sind, z.B. Aerosol-Treibgase, wie Halogenkohlenwasserstoffe, z.B. Freon; als feste Trägerstoffe: natürliche Gesteinsmehle, wie Kaoline, Tonerden, Talkum, Kreide, Quarz, Attapulgit, Montmorillonit, oder Diatomeenerde, und synthetische Gesteinsmehle, wie hochdisperse Kieselsäure, Aluminiumoxid und Silikate; als Emulgiermittel: nichtionogene und anionische Emulgatoren, wie Polyoxyäthylen-Fettsäure-Ester, Polyoxyäthylen-Fettalkohol-Äther, z.B. Alkylaryl-polyglycol-Äther, Alkylsulfonate, Alkylsulfate und Arylsulfonate; als Dispergiermittel: z.B. Lignin, Sulfitablaugen und Methylcellulose.
Die erfindungsgemäße Wirkstoffkombination kann in den Formulierungen mit anderen bekannten Wirkstoffen vorliegen. Die Formulierungen enthalten im allgemeinen zwischen 0,1 und 95 Gewichtsprozent Wirkstoff, vorzugsweise zwischen 0,5 und 90 Gewichtsprozent.
Die Wirkstoffkombination kann als solche, in Form ihrer Formulierungen oder der daraus bereiteten Anwendungsformen, wie gebrauchsfertige Lösungen, Emulsionen, Suspensionen, Pulver, Pasten und Granulate, angewendet werden. Die Anwendung geschieht in üblicher Weise, z»B. durch Verstäuben, Versprühen, Verspritzen, Gießen und Verstreuen.
Die Aufwandmengen der erfindungsgemäßen Wirkstoffkombination können in einem gewissen Bereich variiert werden. Im allgemeinen liegen die Aufwandmengen zwischen 0,1 und 10 kg/ha, vorzugsweise zwischen 0,1 und 5 kg/ha.
Le A 15 502 - 4 -
509834/0930
Die Anwendung der erfindungsgemäßen Wirkstoffkombination wird vor dem Auflaufen der Pflanzen vorgenommen, sie kann aber auch nach dem Auflaufen der Pflanzen durchgeführt werden.
Die gute herbizide Wirkung der Wirkstoffkombination geht aus den nachfolgenden Beispielen hervor. Während die einzelnen Wirkstoffe in der herbiziden Wirkung Schwächen aufweisen, zeigt die Kombination eine sehr breite Unkrautwirkung, die über eine einfache Wirkungssummierung hinausgeht.
Ein synergistischer Effekt liegt bei Herbiziden immer dann vor, wenn die herbizide Wirkung der Wirkstoffkombination größer ist als die der einzeln applizierten Wirkstoffe.
Die zu erwartende Wirkung für eine gegebene Kombination zweier Herbizide kann (vgl. COLBY, S. R.,- "Calculating synergistic and antagonostic response .of herbicide combinations". Weeds 15 t Seiten 20-22, 1967) wie folgt berechnet werden:
wenn X = % Schädigung durch Herbizid A bei'ρ kg/ha Aufwandmenge und Y = % Schädigung durch Herbizid B bei q kg/ha Aufwandmenge und E = die erwartete Schädigung durch Herbizide A und B bei ρ + q kg/ha Aufwandmenge,
dann ist E = X + Y - ^
Ist die tatsächliche Schädigung größer als berechnet, so ist die Kombination in ihrer Wirkung überadditiv, d.h. es liegt ein synergistischer Effekt vor.
Aus den Tabellen der Beispiele A und B geht eindeutig hervor, daß die gefundene herbizide Wirkung der erfindungsgemäßen Wirkstoffkombination bei den Unkräutern größer ist als die berechnete, d.h. es liegt ein echter synergistischer Effekt vor.
Le A 15 502 - 5 -
509834/0930
Beispiel A
Post-emergence-Test
Lösungsmittel : 5 Gewichtsteile Aceton
Emulgator : 1 Gewichtsteil Alkylarylpolyglycolather
Zur Herstellung einer zweckmäßigen Wirkstoffzubereitung vermischt man 1 Gewichtsteil Wirkstoff mit der angegebenen Menge Lösungsmittel, gibt die angegebene Menge Emulgator zu und verdünnt das Konzentrat mit Wasser auf die gewünschte Konzentration.
Mit der Wirkstoffzubereitung spritzt man Testpflanzen, welche eine Höhe von 5-15 cm haben so, daß die in der Tabelle angegebenen Wirkstoffmengen pro Flächeneinheit ausgebracht werden. Je nach Konzentration der Spritzbrühe liegt die Wasseraufwandmenge zwischen 1000 und 2000 l/ha. Nach drei Wochen wird der Schädigungsgrad der Pflanzen bonitiert in % Schädigung im Vergleich zur Entwicklung der unbehandelten Kontrolle. Es bedeuten:
0 % = keine Wirkung 100 % = Totale Vernichtung.
Wirkstoffe, Aufwandmengen und Resultate gehen aus der nachfolgenden Tabelle hervor:
Le A 15 502 - 6 -
509834/0930
Tabelle A
Post-emergence-Test / Gewächshaus Prozentuale Schädigung von Unkräutern und Ungräsern im Getreidebau
CXD CX) CaJ
Wirkstoff Wirkstoff
aufwand
kg/ha
Chenopodium album
gef. ber.
100
100
100
100
Galium
gef.
aparine
ber.
Alopecurus
gef.
myosuroides
ber.
Gerste Weizen
(D
(bekannt)
0,2
0,4
0,6
70
90
100
0
20
40
0
20
50
ooo ooo
(H)
(bekannt)
0,1
0,2
0,4
100
100
100
0
40
70
- 0
20
40
ooo ooo
Combination . (I)H-(H)
(I) + (II)
srfindungs-
gemäß
0,2+0,2
0,2+0,1
0,4+0,1
0,6+0,1
100
100
100
100
oooo
vovovo er«
40
0
20
40
60
60
50
60
20
■ 0
20
50
oooo oooo
gef. = gefundene Schädigung
ber. = nach der Formel S. 5 berechnete Schädigung
Le A 15 502
— 7 —
CD CD
Beispiel B / Feldversuche
(a) Pre-emergence-Test / Freiland
Lösungsmittel: 5 Gewichtsteile Aceton
Emulgator : 1 Gewichtsteil Alkylarylpolyglykoläther
Zur Herstellung einer zweckmäßigen Wirkstoffzubereitung wurde 1 Gewichtsteil Wirkstoff mit der angegebenen Menge Lösungsmittel vermischt, die angegebene Menge Emulgator zugegeben und das Konzentrat mit Wasser auf die gewünschte Konzentration verdünnt.
Kurz nach dem Aussäen der Testpflanzen im Freiland wurden die einzelnen Parzellen mit einer solchen Menge der Wirkstoffzubereitung begossen, wie für eine gleichmäßige Benetzung der Bodenfläche erforderlich war. Die Wirkstoffkonzentration in der Zubereitung spielt dabei keine Rolle, entscheidend ist nur die Aufwandmenge des Wirkstoffes pro Flächene inhe it.
Nach 5 Wochen wurde der Schädigungsgrad der Testpflanzen bonitiert in % Schädigung im Vergleich zur Entwicklung der unbehandelten Kontrolle. Es bedeuten:
0 % = keine Wirkung 100 % = Totale Vernichtung.
Wirkstoffe, Aufwandmengen und Resultate gehen aus der nachfolgenden Tabelle hervor:
Le A 15 502 - 8 -
509834/0930
Beispiel B / Feldversuche
(b) Post-emergence-Test/Freiland Lösungsmittel : 5 Gewichtsteile Aceton
Emulgator : 1 Gewichtsteil Alkylarylpolyglykoläther
Zur Herstellung einer zweckmäßigen Wirkstoffzubereitung wurde 1 Gewichtsteil Wirkstoff mit. der angegebenen Menge Lösungsmittel vermischt, die angegebene Menge Emulgator zugegeben und das Konzentrat anschließend mit Wasser auf die gewünschte Konzentration verdünnt.
Am Freiland wurden Parzellen mit Testpflanzen, welche eine Höhe von etwa 3-10 cm hatten, mit einer solchen Menge der Wirkstoffzubereitung bespritzt, daß eine gleichmäßige Benetzung der Pflanzen eintrat. Entscheidend dabei ist die Aufwandmenge des Wirkstoffes pro Flächeneinheit. Nach drei Wochen wurde der Schädigungsgrad der Pflanzen bonitiert in % Schädigung im Vergleich zur unbehandelten Kontrolle. Es bedeuten:
O % = unbehandelte Kontrolle/keine Wirkung 100 % = Totale Vernichtung.
Wirkstoffe, Aufwandmengen und Resultate gehen aus der nachfolgenden Tabelle hervor:
Le A 15 502 - 9 -
5Q983A/0930
Tabelle B
Pre-emergence» und Post-emergence-Test/Freiland Prozentuale Schädigung von Unkräutern und Ungräsern in Feldversuchen
cn ο co oo
Wirkstoff (a) pre-emergence ber. Alopecurus * 10 Weizen (b) post-emergence aparine Alopecurus 8 Weizen
Wirkstoff aufwand Galiura aparine myosuroides 85 Galium myosuroides 75
kg/ha gef. ber. 95 89,8 ber. gef. ber. 5
0,7 gef. 32 100 94,75 0 gef. 32 0
1,4 O 65 100 68,5 0 0 65 0
(I; O 0
(bekannt) 0,7 32 0 10 0
(II) 1,4 32 65 0 65 85 0
(bekannt) 0,7+1,4 65 32 0 90 90 95 89, 0
1,4+1,4 75 0 90 90 100 94, 0
1,4+0,7 100 0 100 65 95 68, 0
90 95
Le A 15
- 10 -
CD -J CD
Beispiel C / Tabelle C Prozentuale Schädigung von Unkräutern im Getreidebau / Feldversuche
(a) pre-emergence
CO CO CO -C-
O CD CO O
Wirkstoff
kombination
Wirkstoff
aufwand
kg/ha
Wirkstoff
aufwand
kg/ha
Stellaria
media
Veronica
hederi-
folia
Lamium amplexicaule Capsella bursa p. Wintergerste - Viola tricolor Winter-Roggen
(D + (H) 1,4+1,4 1,4+1,4 100 97 100 100 O Papaver rhoeas 95 O
(b) post-emergence 100
Wirkstoff
kombination
Stellaria
media
Veronica
hederi-
folia
(D + (H) 100 ' 100
Die Versuchsdurchführung ist die gleiche wie für Beispiel B beschrieben,
- 11 -
CD CD CO
Herstellungsvorschrift für den Wirkstoff (II):
(a) 7.2 g (0,126 Mol) Methylisocyanat werden tropfenweise
zu einer Lösung von 29.5 g (0,126 Mol) 2-n-Butylsulfonyl-5-methylamino-1,3,4-thiadiazol in 100 ml Äthylacetat zugegeben. Nach Abklingen der Reaktionswärme erhitzt man noch 4 Stunden unter Rückfluß. Anschließend wird das Lösungsmittel abdestilliert; der als Rohprodukt zurückbleibende 3-(5-n-Butylsulfonyl-1,3,4-thiadiazol-2-yl)-1,3-dimethyl-harnstoff (II) wird aus Petroläther/Aceton umkristallisiert. Schmelzpunkt 1290C.
(b) Herstellung des 2-n-Butylsulfonyl-5-methylamino-1,3,4-thiadiazols: 77 ml (1,1 Mol) 50%-iges Wasserstoffperoxid werden innerhalb von 30 Minuten tropfenweise zu einer Lösung von 50.8 g (0,25 Mol) 2-n-Butylmercapto-5-methylamino-1,3,4-thiadiazol in 65 ml 20%iger Schwefelsäure bei 30-500C zugegeben. Das Reaktionsgemisch wird für 4 Stunden bei 6O0C gehalten. Nach dem Abkühlen wird die Lösung mit konc. Ammoniaklösung neutralisiert; das auskristallisierende 2-n-Butylsulfonyl-5-methylamino-1,3,4-thiadiazol wird abgesaugt, im Vakuum getrocknet und aus Ithylacetat umkristallisiert; Ausbeute 52.8g (90% d.Th.) Schmelzpunkt 107-1080C.
(c) Herstellung des 2-n-Butylmercapto-5-methylamino-1,3,4-thiadiazols: 27.4 g (0.2 Mol) n-Butylbromid werden innerhalb von 20 Minuten tropfenweise zu einer Lösung von 29.4 g (0,2 Mol) 2-Mercapto-5-methylamino-1,3,4-thiadiazol und 13.4 g (0.24 Mol) Kaliumhydroxid in 120 ml Dimethylsulfoxid bei 10-200C zugegeben. Das Reaktionsgemisch wird für 2 Stunden bei 50°C gehalten. Nach dem Abkühlen wird das Gemisch in 600 ml Wasser gegossen. Das ausgeschiedene Produkt wird abgesaugt, getrocknet und aus Ligroin umkristallisiert. Ausbeute 93% d.Th.Schmelzpunkt 67-680C.
Le A 15 502 - 12 -
509834/0930
(d) Herstellung von 2-Mercapto-5-methylamino-1,5,4-thiadiazol: 420 ml ( 7 Mol) Schwefelkohlenstoff werden tropfenweise zu einer Suspension von 400 g (3.82 Mol) 4-Methyl-thiosemicarbazid in 2000 ml Dimethylformamid bei 300C zugegeben. Das Reaktionsgemisch wird 3 Stunden bei 80-90°C gehalten, dann abgekühlt und in 4000 ml Wasser gegossen. Das hierbei auskristallisierte Produkt wird abgesaugt, gewaschen und getrocknet. Ausbeute:505g (=90 §6 d.Th.);Schmelzpunkt 181-1830C . .
Le A 15 502 - 13 -
0983 4/0930

Claims (5)

Patentansprüche
1) Mittel zur selektiven Unkrautbekämpfung in Getreidekulturen, gekennzeichnet durch einen Gehalt an einer Wirkstoffkombination, "bestehend aus
(1) 3-(Benzthiazol-2-yl)-1,3-dimethy!-harnstoff der Formel
-CO-NH-CH3 (I)
und
(2) 3-(5-n-Butylsulfonyl-1,3,4-thiadiazol-2-yl)-1,3-dimethy!-harnstoff der Formel
n-C4H9-S02-ü Jj-N - CO - NH - CH3 (ll).
2) Mittel gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Wirkstoff kombination das Gewichts verhältnis von (i) zu (II) zwischen 1:0,1 und 1:5, vorzugsweise zwischen 1:0,2 und 1:2 liegt.
3) Verfahren zur selektiven Bekämpfung von Unkraut in Getreidekulturen, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Wirkstoffkombination gemäß Anspruch 1 oder 2 auf die Unkräuter oder ihren Lebensraum einwirken läßt.
4) Verwendung einer Wirkstoffkombination gemäß Anspruch 1 oder zur selektiven Unkrautbekämpfung in Getreidekulturen.
5) Verfahren zur Herstellung von Mitteln und selektiven Unkrautbekämpfung in Getreidekulturen, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Wirkstoffkombination gemäß Anspruch 1 oder 2 mit Streckmitteln und/oder oberflächenaktiven Mitteln vermischt.
Le A 15 502 / - 14 -
509834/0930
DE2404979A 1974-02-01 1974-02-01 Mittel zur selektiven unkrautbekaempfung in getreide Pending DE2404979A1 (de)

Priority Applications (16)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2404979A DE2404979A1 (de) 1974-02-01 1974-02-01 Mittel zur selektiven unkrautbekaempfung in getreide
BG028819A BG25978A3 (bg) 1974-02-01 1975-01-27 Средство за селективна борба с плевелите при житните култури
SU2102029A SU528851A3 (ru) 1974-02-01 1975-01-28 Гербицидный состав
BR540/75A BR7500540A (pt) 1974-02-01 1975-01-28 Composicoes para o combate seletivo de plantas daninhas em culturas de cereais
NL7501048A NL7501048A (nl) 1974-02-01 1975-01-29 Werkwijze voor het bereiden van preparaten voor electief bestrijden van onkruid in koren.
BE152819A BE824913A (fr) 1974-02-01 1975-01-29 Composition destinee au desherbage selectide cereales
LU71770*A LU71770A1 (de) 1974-02-01 1975-01-30
SE7501031A SE7501031L (de) 1974-02-01 1975-01-30
IL46528A IL46528A0 (en) 1974-02-01 1975-01-30 Synergistic herbicidal compositions containing two urea derivatives
DK34375*#A DK34375A (de) 1974-02-01 1975-01-31
US05/545,937 US3996042A (en) 1974-02-01 1975-01-31 Synergistic herbicidal compositions
JP50012648A JPS50107140A (de) 1974-02-01 1975-01-31
AR257490A AR201810A1 (es) 1974-02-01 1975-01-31 Nueva combinacion sinergistica de sustancias activas herbicidas y composiciones herbicidas a base de la misma para combatir selectivamente malezas en cultivo de cereales
ZA00750658A ZA75658B (en) 1974-02-01 1975-01-31 Agent for the selective combating of weeds in cereals
GB429675A GB1443138A (en) 1974-02-01 1975-01-31 Agent for the selective combating of weeds in cereals
FR7503060A FR2259535B3 (de) 1974-02-01 1975-01-31

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2404979A DE2404979A1 (de) 1974-02-01 1974-02-01 Mittel zur selektiven unkrautbekaempfung in getreide

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2404979A1 true DE2404979A1 (de) 1975-08-21

Family

ID=5906408

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2404979A Pending DE2404979A1 (de) 1974-02-01 1974-02-01 Mittel zur selektiven unkrautbekaempfung in getreide

Country Status (16)

Country Link
US (1) US3996042A (de)
JP (1) JPS50107140A (de)
AR (1) AR201810A1 (de)
BE (1) BE824913A (de)
BG (1) BG25978A3 (de)
BR (1) BR7500540A (de)
DE (1) DE2404979A1 (de)
DK (1) DK34375A (de)
FR (1) FR2259535B3 (de)
GB (1) GB1443138A (de)
IL (1) IL46528A0 (de)
LU (1) LU71770A1 (de)
NL (1) NL7501048A (de)
SE (1) SE7501031L (de)
SU (1) SU528851A3 (de)
ZA (1) ZA75658B (de)

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1642274B2 (de) * 1967-09-21 1973-11-08 Bayer Ag, 5090 Leverkusen Mittel zur selektiven Unkraut bekampfung in Getreide
US3726892A (en) * 1970-10-02 1973-04-10 Air Prod & Chem Certain 5-sulfamoyl-1,3,4-thiadiazol-2-ylureas
BE787660A (fr) * 1971-08-19 1973-02-19 Bayer Ag Nouvelles 1-(2-benzothiazolyl)1,3-dialkylurees, leur preparation et leur application comme herbicides

Also Published As

Publication number Publication date
NL7501048A (nl) 1975-08-05
BR7500540A (pt) 1975-11-11
LU71770A1 (de) 1975-12-09
SU528851A3 (ru) 1976-09-15
FR2259535A1 (de) 1975-08-29
GB1443138A (en) 1976-07-21
DK34375A (de) 1975-09-22
AR201810A1 (es) 1975-04-15
SE7501031L (de) 1975-08-04
BE824913A (fr) 1975-07-29
FR2259535B3 (de) 1977-10-21
BG25978A3 (bg) 1979-01-12
US3996042A (en) 1976-12-07
ZA75658B (en) 1976-01-28
IL46528A0 (en) 1975-04-25
JPS50107140A (de) 1975-08-23

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1910895C3 (de) Heterocyclisch-substituierte 13,4-Thiadiazol-Derivate, Verfahren zu ihrer Herstellung sowie ihre Verwendung als Herbizide
DE2141468B2 (de) l-(2-Benzothiazolyl)-l-äthyl-3methyl-harnstoff, Verfahren zu seiner Herstellung sowie seine Verwendung als Herbizid
DE19728568B4 (de) Herbizide Mittel auf Basis von (5-Trifluormethyl-1,3,4-thiadiazol-2-yl-oxy)-essigsäure-N-isopropyl-N-(4fluorphenyl)-amid
DD154216A1 (de) Verfahren zur herstellung von harnstoffen mit cyclischen substituenten
DE2404979A1 (de) Mittel zur selektiven unkrautbekaempfung in getreide
DE2210540C2 (de) Cyanphenylcarbonate, Verfahren zu deren Herstellung sowie diese enthaltende herbizide Mittel
AT357364B (de) Mittel zur selektiven bekaempfung von avena fatua
DE2528302A1 (de) Mittel zur selektiven unkrautbekaempfung in rueben und sojabohnen
DE2413262A1 (de) Mittel zur selektiven unkrautbekaempfung in rueben
DE2543974A1 (de) Mittel zur selektiven unkrautbekaempfung in getreide
DE2527394A1 (de) Mittel zur selektiven unkrautbekaempfung in getreide
DE2512940C2 (de) N-Benzoyl-N-halogenphenyl-2-aminopropionsäure-ester, Verfahren zu deren Herstellung und deren Verwendung
EP0103732A1 (de) Mittel zur selektiven Unkrautbekämpfung
DE2407687A1 (de) Mittel zur selektiven unkrautbekaempfung in verschiedenen kulturen
DE2456310A1 (de) Mittel zur selektiven unkrautbekaempfung in rueben
DE2407144A1 (de) Mittel zur selektiven unkrautbekaempfung in verschiedenen kulturen
DE1668792A1 (de) Neue Alkyl-2-methylpropenyl-ketoxim-carbamate
DE2230258A1 (de) Mittel zur selektiven unkraut- und ungrasbekaempfung in getreide
DE2020729A1 (de) Herbizide Mischungen
DE2843691A1 (de) Diurethane, verfahren zur herstellung dieser verbindungen sowie diese enthaltende selektive herbizide mittel
EP0155493A1 (de) Herbizide Mittel enthaltend Methabenzthiazuron in Kombination mit bestimmten Pyridinyloxyessigsäure-Derivaten
DE2558385A1 (de) Ertragssteigernde mittel
DE2120087A1 (en) Selective-herbicidal nitrobenzaldoxime carbamates - - for weed control in root crop culture
DE2256192A1 (de) Mittel zur selektiven unkrautbekaempfung in mais
DE2437915A1 (de) Mittel zur verbesserung der backqualitaet von getreide