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DE2404331B2 - Schaltungsanordnung zur elektronischen verstaerkungseinstellung - Google Patents

Schaltungsanordnung zur elektronischen verstaerkungseinstellung

Info

Publication number
DE2404331B2
DE2404331B2 DE19742404331 DE2404331A DE2404331B2 DE 2404331 B2 DE2404331 B2 DE 2404331B2 DE 19742404331 DE19742404331 DE 19742404331 DE 2404331 A DE2404331 A DE 2404331A DE 2404331 B2 DE2404331 B2 DE 2404331B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
amplifier
circuit arrangement
transistor
output
voltage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19742404331
Other languages
English (en)
Other versions
DE2404331C3 (de
DE2404331A1 (de
Inventor
Paul Dipl.-Ing. 2081 Hasloh Bockelmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Philips Intellectual Property and Standards GmbH
Original Assignee
Philips Patentverwaltung GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Patentverwaltung GmbH filed Critical Philips Patentverwaltung GmbH
Priority to DE19742404331 priority Critical patent/DE2404331C3/de
Priority claimed from DE19742404331 external-priority patent/DE2404331C3/de
Publication of DE2404331A1 publication Critical patent/DE2404331A1/de
Publication of DE2404331B2 publication Critical patent/DE2404331B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2404331C3 publication Critical patent/DE2404331C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G1/00Details of arrangements for controlling amplification
    • H03G1/0005Circuits characterised by the type of controlling devices operated by a controlling current or voltage signal
    • H03G1/0017Circuits characterised by the type of controlling devices operated by a controlling current or voltage signal the device being at least one of the amplifying solid-state elements
    • H03G1/0023Circuits characterised by the type of controlling devices operated by a controlling current or voltage signal the device being at least one of the amplifying solid-state elements in emitter-coupled or cascode amplifiers

Landscapes

  • Control Of Amplification And Gain Control (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

Diet Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung gemäß dem Oberbegriff, wie sie im wesentlichen aus der DT-OS 20 60 192 bekannt ist. Dabei sind zwei über Kreuz gekoppelte Transistor-Differenzverstärker vorgesehen, wobei in den Emitterzuleitungen Transistoren angeordnet sind, von denen dem einen das Eingangssignal und eine Gleichspannung und dem anderen nur diese Gleichspannung zugeführt wird. Die Verstärkung kann dabei durch Änderung der Vorspannung der Differenzverstärker-Transistoren geändert werden.
In der Praxis hat diese Schaltung verschiedene Nachteile.
Das Eigenirauschen ist verhältnismäßig hoch und macht: sich insbesondere dann störend bemerkbar, wenn die Verstärkung sehr gering und das Ausgangssignal mithin klein ist. Bei großen Amplituden des Eingangssignals treten verhältnismäßig starke Verzerrungen auf.
Ein weiterer Nachteil der bekannten Schaltung besteht darin, daß bei gegebener Batteriespannung und gegebener maximaler Verstärkung, die dem Verhältnis des Widerstandes in der Kollektorleitung zum Widerstand in der Emitterzuleitung des Differenzverstärkers entspricht, die maximale Eingangsamplitude festgelegt ist. Dies liegt daran, daß nicht nur der Signalanteil der an der Basis des Transistors in der gemeinsamen Emitterzuleitung liegenden Spannung verstärkt wird, sondern auch der Gleichspannungsanteil. Der Gleichspannungsanteil muß dabei mehrfach größer sein als die maximale Sigmalampl.itude, damit Verzerrungen vermieden werden, z. B. um den Faktor 2,5, und die
ίο Versorgungsgleichspannung muß größer sein als die Summe der Spannungsabfälle am Kollektorwiderstand und am Emitterwiderstand. Deshalb ist bei gegebener Batteriespannung und gegebener maximaler Verstärkung die maximal zu verarbeitende Signalamplitude
verhältnismäßig niedrig; ebenso ist bei gegebener Versorgungsspannung und bei gegebener maximal zu verarbeitender Signaleingangsspannung die größtmögliche Verstärkung auf einen verhältnismäßig niedrigen Wert festgelegt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Schaltungsanordnung zur elektronischen Verstärkungseinstellung zu schaffen, die einerseits bei großem Eingangssignal nur geringe Verzerrungen hervorruft und nur ein geringes Eigenrauschen aufweist, insbesondere bei stark herabgesetzter Verstärkung, und die andererseits eine verhältnismäßig hohe maximale Verstärkung aufweist.
Ausgehend von einer Schaltungsanordnung zur elektronischen Verstärkungseinstellung gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruches wird diese Aufgabe erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Hauptanspruchs angegebenen Maßnahmen gelöst.
Die in Anspruch 2 angegebene Weiterbildung der Erfindung ist besonders für den Aufbau in integrierter Schaltungstechnik geeignet und verhindert, daß bei großem Eingangssignal und herabgesetzter Verstärkung — bei gegebener Batteriespannung — eine Übersteuerung des Stellgliedes auftritt.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Die Schaltung enthält zwei Transistor-Differenzverstärker, d. h. zwei Transistorpaare T3, T\ und T4, T2, deren Emitter jeweils miteinander verbunden sind. In der gemeinsamen Emitterzuleitung der Transistoren T3 und 71 ist die Kollektor-Emitter-Strecke eines Transistors T5 mit einem Emitterwiderstand A0 eingescMtet; ebenso ist in die gemeinsame Emitterzuleitung der Transistoren Ta und T2 die Kollektor-Emitter-Strecke eines Transistors T6 mit einem Emitterwiderstand Ro', der dieselbe Größe hat wie der Widerstand R0, eingeschaltet. Die Basen der Transistoren T3 und T2 sowie der Transistoren 71 und T4 sind jeweils direkt miteinander verbunden. Die Kollektoren der Transistoren 7a und T4 sind miteinander verbunden und über einen Widerstand R an den positiven Pol der Versorgungsspannung angeschlossen (alle Transistoren sind vom npn-Typ). Insoweit ist die beschriebene Schaltung bekannt Die Verstärkungen der beiden Verstärker sind durch die !!wischen der Basis des Transistors T3 (und T2) einerseits und der Basis des Transistors T4 (und Ti) andererseits angelegne Steuerspannung U51 bestimmt und mit dieser gegensinnig veränderbar.
6s Die Spannung am gemeinsamen Kollektorwiderstand R wird durch einen Verstärker Vmit hoher Verstärkung und niedrigem Ausgangswiderstand verstärkt Der Ausgang O des Verstärkers V kann als gemeinsamer
Ausgang zweier Verstärker (Ts, T3, Keinerseits und T6, Ti, V andererseits) aufgefaßt werden. Als Eingänge dieser Verstärker dienen dabei die Klemmen E1 (Basis des Transistors T5) bzw. E2 (Basis des Transistors T6).
Die <n ihrer Amplitude zu beeinflussende Signalwechselspannung U,B wird der Schaltung an der Klemme K zugeführt, die über einen ohmschen Widerstand Rt mit dem Eingang E\, d h. mit der Basis des Transistors T5, verbunden ist. Der andere Eingang E2 ist direkt mit dem gemeinsamen Ausgang O verbunden und über einen ohmschen Widerstand A2 mit dem anderen Eingang E\.
Die Schaltung wirkt folgendermaßen:
Wenn die Spannung an der Basis des Transistors T3 genügend positiv gegenüber der Spannung an der Basis des Transistors T4 ist, ist de? Transistor T3 leitend und der Transistor T4 gesperrt. Die Schaltung wirkt dann so, als ob der Kollektor des Transistors Ta gar nicht mit dem Widerstand R verbunden wäre und das über A1 dem Eingang E\ zugeführte Signal wird über T5 und T3 sowie dem Verstärker V verstärkt und von dessen Ausgang über den Widerstand R2 gegengekoppelt. Ist die Verstärkung des Verstärkers V multipliziert mit dem Verhältnis RZR0 genügend groß, dann ergibt sich in diesem Fall für die Verstärkung
Wenn nun das Basispotential der Transistoren 7Ί und T4 im Vergleich zum Basispotential der Transitoren Ts und T2 negativ gemacht wird, nimmt der Signalstrom vom Transistor Ta, zu und der Signalstrom vom Transistor T3 ab. Die Ausgangswechselspannung des Verstärkers V ist die Steuerspannung für den zweiten Verstärkereingang JS2. Der Signalwechselstrom über T4 ist wegen der Phasendrehung im Verstärkerzug gegenphasig zum Signalwechselstrom über T3. Er kompensiert diesen daher bis auf einen Wert, der um so kleiner ist, je größer die Verstärkung des Verstärkers V ist. Bei dieser Einstellung der Schaltungsanordnung, d. h., wenn Usi eine solche Polarität und eine solche Größe hat, daß der Strom des Transistors T5 im wesentlichen über Ti und der Strom des Transistors T6 im wesentlichen über T4 fließt, ist die Gegenkopplung sehr groß. Infolgedessen wird das Eigenrauschen der Schaltung, das besonders bei dieser Einstellung stören würde, weil dann die Ausgangsamplitude besonders klein ist, stark herabgesetzt Ebenso werden die Verzerrungen durch die Gegenkopplung vermindert.
Die maximale Verstärkung der Schaltung, die durch den Quotienten R2IRi bestimmt ist, kann wesentlich größer sein als bei der eingangs erwähnten bekannten Schaltung, ohne daß bei großen Eingangssignalen Verzerrungen hervorgerufen werden. Die Verzerrungen hängen nämlich nur von dem Verhältnis der Gleichspannung zur Signalwechselspannung an der Basis von Ts ab, und dieses Verhältnis kann genügend groß gemacht werden, da — anders als bei der eingangs erwähnten bekannten Schaltung — der Widerstand R, der für die Gesamtverstärkung keine Bedeutung hat, grundsätzlich beliebig klein gemacht werden kann. Es lassen sich so z. B. Eingangssignale mit einer Amplitude bis zu 2 V bei einer maximalen Verstärkung von 10 und bei einer Batteriespannung von 10 V verzerrungsfrei verarbeiten.
Da der Verstärker V galvanisch an die Kollektoren der Transistoren T3 und T4 angeschlossen ist, ist eine gesonderte Gleichstromeinstellung für die Transistoren Ts und Tf, überflüssig, wenn der Verstärker V als Gleichstromverstärker ausgebildet ist. Dadurch wird erzwungen, daß die Gleichströme in den Transistoren T5 und T6 einander gleich sind. Das wiederum hat zur Folge, daß bei einer Änderung der Steuerspannung Us, der Gleichstrompegel am Ausgang O nicht verändert wird. Infolge der starken Gleichstromgegenkopplung sind die Gleichstromarbeitspunkte gegen Temperatur- und Betriebsspannungsschwankungen stabilisiert.
Die Schaltung kann, wie gestrichelt durch den Block /C angedeutet, in integrierter Schaltungstechnik ausgeführt sein, wobei die Widerstände R\ und R2 außen zugeschaltet werden.
Ein weiterer Vorteil der Schaltung besteht darin, daß die Verstärkung in einem weiten Bereich (mehr als 9OdB) proportional zum Logarithmus der Steuerspannung Us, änderbar ist.
Hierzu 1 B'att Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung zur elektronischen Verstärkungseinstellung, insbesondere elektronischer Lautstärkeeinsteller, mit zwei Verstärkern mit gemeinsamem Ausgang, deren Verstärker durch eine Steuerspannung gegensinnig zueinander änderbar ist, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
a) Der Eingang (E\) des einen Verstärkers (Ts, T3, V) ist über einen ohmschen Widerstand (R\) mit der Signalquelle (K) verbunden.
b) Die Eingänge (E\, E2) beider Verstärker (T5, T3, V bzw. 76, T4, V) sind über einen weiteren ohmschen Widerstand (R2) miteinander verbunden.
c) Der gemeinsame Ausgang (O) ist auf den Eingang (E2) des anderen Verstärkers (T6, T4, Vj gegengekoppelt.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch J, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Verstärker Transistor-Differenzverstärkerstufen (T3, T\ bzw. T4, T2) enthalten, deren Kollektoren und Basen über Kreuz miteinander verbunden sind, in deren Emitterzuleitungen die Kollektor-Emitter-Strecken von Transistoren (Ti, T6) vorgesehen sind, deren Basen als Verstärkereingang (E\, E2) dienen.
3. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kollektorspannung der einen Hälfte der Differenzverstärkertransistoren (T3, Ta) einem Verstärker (V) mit hoher Verstärkung zugeführt wird, durch den das Signal keine Phasendrehung erfährt und dessen Ausgang (O) las gemeinsamer Ausgang dient.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstärker (V) mit hoher Verstärkung einen niederohmigen Ausgangswiderstand hat und daß sein Ausgang (O) direkt mit der Basis des Transistors (Tb) in der Emitterzuleitung des einen Differenzverstärkers (Tb, T4, V) bzw. dem Eingang (E2) des anderen Verstärkers verbunden ist.
DE19742404331 1974-01-30 Schaltungsanordnung zur elektronischen Verstärkungseinstellung Expired DE2404331C3 (de)

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DE19742404331 DE2404331C3 (de) 1974-01-30 Schaltungsanordnung zur elektronischen Verstärkungseinstellung

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Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2404331A1 DE2404331A1 (de) 1975-07-31
DE2404331B2 true DE2404331B2 (de) 1977-06-30
DE2404331C3 DE2404331C3 (de) 1978-02-09

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3129754A1 (de) * 1980-07-28 1982-06-24 Sony Corp., Tokyo Verstaerkerregler
DE3343308A1 (de) * 1983-11-30 1985-06-05 Blaupunkt-Werke Gmbh, 3200 Hildesheim Analogverstaerker

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3129754A1 (de) * 1980-07-28 1982-06-24 Sony Corp., Tokyo Verstaerkerregler
DE3343308A1 (de) * 1983-11-30 1985-06-05 Blaupunkt-Werke Gmbh, 3200 Hildesheim Analogverstaerker

Also Published As

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DE2404331A1 (de) 1975-07-31

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