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DE2403300A1 - Elektrischer schalter - Google Patents

Elektrischer schalter

Info

Publication number
DE2403300A1
DE2403300A1 DE2403300A DE2403300A DE2403300A1 DE 2403300 A1 DE2403300 A1 DE 2403300A1 DE 2403300 A DE2403300 A DE 2403300A DE 2403300 A DE2403300 A DE 2403300A DE 2403300 A1 DE2403300 A1 DE 2403300A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
electrode
arc
switch
contact piece
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE2403300A
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Dipl Ing Schmitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BBC BROWN BOVERI and CIE
BBC Brown Boveri AG Germany
Original Assignee
BBC BROWN BOVERI and CIE
BBC Brown Boveri AG Germany
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BBC BROWN BOVERI and CIE, BBC Brown Boveri AG Germany filed Critical BBC BROWN BOVERI and CIE
Priority to DE2403300A priority Critical patent/DE2403300A1/de
Publication of DE2403300A1 publication Critical patent/DE2403300A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/70Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid
    • H01H33/88Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid the flow of arc-extinguishing fluid being produced or increased by movement of pistons or other pressure-producing parts
    • H01H33/90Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid the flow of arc-extinguishing fluid being produced or increased by movement of pistons or other pressure-producing parts this movement being effected by or in conjunction with the contact-operating mechanism
    • H01H33/901Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid the flow of arc-extinguishing fluid being produced or increased by movement of pistons or other pressure-producing parts this movement being effected by or in conjunction with the contact-operating mechanism making use of the energy of the arc or an auxiliary arc
    • H01H33/903Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid the flow of arc-extinguishing fluid being produced or increased by movement of pistons or other pressure-producing parts this movement being effected by or in conjunction with the contact-operating mechanism making use of the energy of the arc or an auxiliary arc and assisting the operating mechanism

Landscapes

  • Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)

Description

  • Elektrischer Schalter Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Schalter mit innerhalb eines Gehäuses befindlichen, mindestens einem festen und mindestens einem beweglichen, die Löschkontaktstelle bildenden Kontaktstück innerhalb eines Löschkammerraumes, von denen wenigstens eines einen düsenähnlich ausgebildeten Innenkanal auß weist und zwischen denen bei einer Ausschalthehndlung ein Schaltlichtbogen brennt, wobei der Schaltlichtbogen mit von einer durch eine Antriebsvorrichtung betätigten, in Einschaltstellung die Löschkontaktstelle umgebenden Kolben-Zylinder-Anordnung komprimierten Löschgas, insbesondere SF6, welches durch die Innenkanäle der Kontaktstücke aus dem Lösobkanimerraum strömt, beblasen wird, wobei an einem der beiden Kontsktatücke Mittel zur Erzeugung eines mit dem Schaltlichtbogen in Reihe liegenden, zweiten Lichtbogens bei einer Schalthandlung vorgesehen sind, und wobei der zweite Lichtbogen in einem außerhalb der Eolben-Zylinderanordnung befindlichen Brennraum brennt, dabei durch Temperaturerhöheung den Druck des Gases innerhalb des Brennraumes so erhöht, daß die für die Löschung von Stromstärken bis etwa zum Nennstrom ausreichende mechanische Energie des Antriebs so unterstützt wird, daß die Beblasung der Löschkontaktstelle auch für die Ausschaltung des Nennausschaltstromes genügt, nach Patent.........
  • (Patentanmeldung P 23 49 263.9).
  • Bei dem Schalter nach dem Hautpatent wird durch den mit dem Schaltlichtbogen in Reihe liegenden zweiten Lichtbogen der Gasdruck in dem Brennraum erhöht, so daß einerseits die Ausschaltbewegung des beweglichen Kpntaktstückes und andererseits diesem primierung des Geses im eigentlichen Löschkammeraum u. damitdilöangasströmung unterstützt wird. Dadurch können mit einer solchen Schalter auch Kurzschlußströme sicher geschaltet werden. Damit der Materialabbradn an den den zweiten Lichtbogen führenden Blcktroden klein gehalten wird, sind diese ringförmig ausgebildet und umgeben das bewegliche bzw. das feste krontaktstück konzentrisch. Die elektroden sind als Spulen mit einer oder nehrercn Windungen ausgeführt; hierdurch wird ein magnetisches Feld erzeugt, welches den Lichtbogen in Rotation versetzt.
  • FüßiRurze Zeit des Stromdurchflusses durch die Elektroden bei einer Kurzschlußschaltung reichen kleine Wicklungsquerschnitte aus. Für den im geschlossenen Schalter dauernd fließenden Nannstrom aber müssen die Querschnitte ausreichend groß ausgeführt sein, so daß eine wirtschaftliche Auslegung der Elektroden und damit auch des Schalters nicht mehr erfolgen kann..
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, den elektrischen Schalter nach dem Hauptptent....... (Patentanmeldung P 23 49 263.9) weiter zu verbessern. Insbesondere soll der Schalter wirtschaftlich herstellbar sein, wobei auch die Baugröße das bisher übliche Maß nicht wesentlich übersteigt.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß im Brennraum eine Kommdutierungsvorrichtung vorgesehen ist1 welche den i'1 geschlossenen Zustand über die Kontaktstücke fließenden Stroia bei einer Ausschalthandlung auf die Mittel zur Er7eugui1g des zweiten Lichtbogens kommutiert, so daß die im geschlossenen Zustand stromfreien MStel den Strom lediglich bei einer Ausschalthandlung übernehmen und zwischen sich den zweiten Lichtbogen ziehen.
  • Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung geht dahin, daß eine erste Elektrode fest mit einem der Kontaktstücke und eine zweite der ersten nachlaufend ausgebildet ist und einen größeren Durchmesser als die erste aufweist, daß an dem die erste Elek trode tragenden Kontaktstiick ein rad.ial verlaufender zur Innenwand des Gehäuses reichender, mit einem an der Innenwand angebrachtem, axial verlaufendlem Stremführungselement zusammenwirkender erster Kontaktfinger angebracht ist, und daß an dem Strom zuftihrungseleinent ein radial nach innen verlauf ender zweiter Kontaktfinger befestigt; ist, welcher mit der zweiten Elektrode zusamrnenwirkt, dergestalt, daß im eingeschalteten Zustand der erste Kontaktfinger mit dem Stromzuführuigselement, der zweite Kontaktfinger nicht mit der zweiten Elektrode in elektrischer Verbindung steht, bei einer Ausschalthandlung jedoch sich der erste Kontaktfinger von dem Stromzuführungselement entfernt, gleichzeitig der zweite Kontaktfinger mit der zweiten Elektrode in Verbindung gelangt und so den Stromfluß vom Stromzuführungselement über den ersten Kontaktfinger auf die beiden Kontaktstücke nunmehr über den zweiten Kontaktfinger und die beiden Elektroden auf die Kontaktstücke kommutiert.
  • Der besondere Vorteil dieser hlordnung liegt darin, daß die beiden Elektroden nicht auf den Nennstrom als Dauerstrom ausgelegt sein müssen, sondern nur auf den höheren, dafür aber nur sehr kurze Zeit, etwa 100 ms, fließcnden Kurzschlußstrom. Daher kann der Querschnitt der beiden, den zweiten Lichtbogen zwischen sich ziehenden Elektroden verhältnismäßig klein gehalten werden, ao daß die Baugröße des Brenuraumes ebenso wie die Menge des zuverwendenden Materials und damit die Kosten klein gehalten werden können bzw. nicht höher anzusetzen sind wie bei einem zur Zeit üblichen Druckgaaschalter, wohl aber die Abschaltleistung bei einem Kurzschluß wesentlich höher liegt.
  • Wenn die beiden Elektroden außerhalb der Kolben-Zylinderanordnung im wesentlichen im Bereich des dem beweglichen Kontaktstück nachlaufenden festen Kontaktstückes angeordnet sind, dann ist die zweite Elektrode der ersten nachlaufend ausgebildet.
  • Das hierbei auftretende Problem liegt insbesondere darin, daß der Nachlaufweg des festen Kontaktstückes relativ groß gewählt werden muß, da auch die zweite Elektrode der ersten nachlaufen muß. In vorteilhafter Weise sind daher die erste Elektrode und der Kontaktfinger mit dem beweglichen Kontaktstück verbunden, und zwischen der ersten Elektrode und dem ersten Kontaktfinger ist diesem benachbart eine Isolierzwischenwand zur Vermeidung von Rückzündungen vom Stromzuführungselement zum ersten Kontaktfinger angeordnet.
  • Diese Ausführung ist deshalb besonders vorteilhaft, weil der Nachlaufweg des festen Kontaktstückes in normalen und üblichen Grenzen gehalten werden kann. Der Weg, den die zweite Elektrode zurücklegt, um mit dem zweiten Kontaktfing r in elektrische Verbindung zu gelangen, kann im Vergleich zum Ausschaltweg ausreichend groß gewählt werden; es bleibt dann immer noch genug Weglänge übrig, um einen genügenden Abstand zwischen beiden Blektroden zu erhalten.
  • Anhand der Zeichnung sollen weitere, Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung an einem Ausführungsbeispiel erläutert und näher beschrieben werden.
  • Es zeigt Fig. 1 einen elektrischen Schalter mit einer erfindungsgemäßen Kommutierungseinrichtung, im eingeschæiteten Zustand, Fig. 2 den elektrischen Schalter nach Fig. 1 in der Kommutierungsstellung und Fig. 3 den Schalter nach den Fig. 1 und 2 in Löschstellung, jeweils im Querschnitt.
  • Ein Schalter 1 mit der Kommutierungsennrichtung nach der Erfindung besitzt ein Gehäuse 2, in welchem sich ein festes und ein bewegliches Kontaktstück 3 bzw. 4 befinden. Dabei ist das feste Kontaktstück 3 als dem beweglichen Kontiktstück 4 nachlaufend ausgebildet, wobei der NachlauIweg klein ist gegenüber dem Weg, den das bewegliche Kontaktstück 4 bei einer Ausschalthandlung zurücklegt. Das bewegliche Kontaktstück 4 besitzt einen düsenähnlich ausgebildeten Innenkanal 5 und wird von einer nicht weiter dargestellten Antriebsvorrichtung angetrieben.
  • An dem an der Kontaktstelle befindlichen Ende, also an dem dem festen Kontaktstück 3 zugewandten Ende des beweglichen Kontaktstückes 4 ist ein Formstück 6 mittels Tragelementen 7 befestigt.
  • Die Tragelemente 7 lassen in axialer Richtung verlaufende Durch laßöffnungen 8 frei, deren Funktion weiter unten erläutert wird.
  • Das Formstück 6 ist im Prinzip kegelstumpfförmig ausgebildetund öffnet sich in Richtung zum beweglichen Kontaktstück 4. Die von Jenem wegweisende Spitze besitzt eine Öffnung 9, welche einem beweglichen Kontaktstück 4 weg in Ri.chtung auf das feste Kontaktstück 3 hinweisende Erweiterung 10 besitzt. Die Innenkontur der Öffnung 9 ist daher düsenförmig ausgestaltet. Das Formstück 6 umfaßt im eingeschalteten Zustand das feste Kontaktstück 3 druck dicht. Am beweglichen Kontaktstück 4 ist eine ringförmig ausgebildete Elektrode 11 mit Befestigungsmitteln 12 befestigt; als BeSestigungsmittel 12 können Tragarme verwendet werden. Dies ist allerdings hier nicht weiter dargestellt. Die Elektrode 11 uafaßt das bewegliche Kontaktstück 4 konzentrisch und ist über die Befestigungsmittel 12 mit Jenem elektrisch leitend verbunden.
  • Zwischen der Elektrode 11 und der Löschkontaktstelle ist an der Innenwand des Gehäuses 2 eine annähernd radial nach innen verlaufende Wand 13 angeordnet, derart, daß im ausgeschalteten Zustand zwischen Formstück 6 und der Wand 13 ein Abstand D gewahrt ist. Der Raum zwischen Formstück 6 und der Wand 13 ist der eigentliche Kompressionsraum und ist mit der Bezugsziffer 14 bezeich-,net. Der Abstand D, den das Formstück 6 und dieWand 13 im ausgeschalteten Zustand zwischen sich einhalten, ist im wesentlichen abhängig von dem im Kompressionsraum 14 befindlichen Löschgas und von dem gewählten Löschgasdruck.
  • Im Bereich zwischen der Elektrode 11 und den Tragelementlen 7 ist das bewegliche Kontaktstück 4 von einem Isoliermantel 15 umgeben.
  • Die Wand 13 umfaßt das bewegliche Kontaktstück 4 mitsamt dem Isoliermantel 15 mit einer Bohrung 13, wobei sie mit dem Isolier mantel 15 derart zusammenwirkt, daß eine druckdichte Berührung zwischen beiden erreicht ist. Zwischen der Wand 13 und der Elektrode 11 ist eine weitere Elektrode 16 vorgesehen, welche genau so wie die Elektrode 11 aufgebaut ist; der Durchmesser ist Jedoch größer als der der Elektrode 11.
  • Diese weitere Elektrode 16 ist in einem gewissen Bereich beweglich und im eingeschalteten Zustand von der Elektrode 11 gegen den Druck einer Feder 17 gegen die Wand 13 gedrückt.
  • Jenseits der Elektrode 11, also i der Zeichnung rechts von der Elektrode 11, ist am beweglichen Konta/ktstück 4 ein Kolberzbodcn 18 befestigt; Der zwischen der Wand 13 und dem Kolbenboden 18 befindliche Raum ist als Brennraum 19 bezeichnet.
  • Auf der dem Brennraum 19 gegenüberliegenden Seite des Kolbenbodens 18 ist ein radial verlauf ender und bis zur Innenwand des Gehäuses 2 reichender erster Kon-Laktfinger 20 am beweglichen Kontaktstück 4 befestigt, an dessen freiem Ende ein Gleitkontaktstück 21 angebracht ist. An der Innenwand des Gehäuses 2 ist ein in axialer Richtung verlaufendes, als Stromsuftihrungselemerltdienendes Gleitkontaktband 22 angeordnet, welches an seinem in Ausschaltrich/tung weisenden Endes also in der Zeichnung an seinem rechten Ende, eine Abwinkelung 23 nach außen durch das Gehäuse 2 hindurch und an seinem anderen Ende, also in der Zeichnung ar, seinem linken Ende, eine solche nach innen aufweist. Letztere trägt die Bezugsziffer 24 und endet in einem Gleitkontaktstück 25 dessen Abstand von der Mittelachse des Schalters 1 dem Außendurchmesser der weiteren oder zweiten Elektrode 16 entspricht.
  • Die Abwinklung 24 nach innen ist auch als zweiter Kontaktfinger 24 bezeichnet. Die Länge des Gleitkontaktbandes 22 und der Ort an der Innenwand des Gehäuses ist derart, daß im eingeschalteten Zustand das Gleitkontaktstück 21 am Kontaktfinger 20 gerade noch mit dem Gleitkontaktband 22 in elektrisch leitender Verbindung steht, die Abwinkelung 24 aber zusammen mit der Elektrode 11 in einer Querebene zur Mittelachse, nicht in leitender Verbindung, zu liegen kommt.
  • Die zweite Elektrode 16 ist von der ersten Elektrode 11 gegen die Wand 13 gedrückt und befindet sich in einem Abstand zu dem Gleijkontaktstück 25. Der Nachlaufweg der zweiten Elektrode 16 ist nun so groß wie der eigene halbe Druchmesser plus dem halben Durchmesser der Wicklungen der beiden Elektroden. Daher bewegt sich die zweite Elektrode 16 bei einer Ausschalthandlur.g solange der ersten Elektrode 11 nach, b.is sie mit dem Gleitkontektstück 25 an der Abwinkelung 24 in elektrisch leitende Verbindung gelangt und dort bei weiterer ausschaltbewegung stehen bleibt.
  • Die Wirkungsweise des Schalters 1 soll im. folgenden näher erläutert werden: im eingeschalteten Zustand, wenn also die beiden Kontaktstücke 3 und 4 sich berühren, fließt der Strom über die Abwinkelung 23, den Kontaktfinger 20 zum beweglichen Kontaktstück 4; von dort zum festen Kontaktstück 3 bzw umgekehrt. Er fließt nicht über die beiden Elektroden 11 und 16, welche als Wicklungen ausgeführt nicht für den Nennstrom dimensioniert sind Bei einem Ausschaltvorgang, insbesondere bei einem Kurzschluß, bewegt sich unter der Einwirkung der Antriebsvorrichtung das be 1 wegliche Kontaktstück 4 in Pfeilrichtung A. Dabei entfernt sich der Kontaktfinger 20 vom Gleitkontaktband 22, wobei kurz zuvor der Gleitkontakt 25 auf die Elektrode 16 gelangt ist. Ein I.icht bogen zwischen dem Gleitkontaktband 22 und dem Kont£tfinger 20 ist nicht gezogen worden, das Gas im Kompressionsraum 14 ist zu diesem Zeitpunkt komprimiert worden, da das Formstück 6 gegen die Wand 13 gesogen wurde. Das nachlaufende festeKontaktstück 3 ist zu diesem Zeitpunkt immer noch mit dem beweglichen Kontaktstück 4 in elektrischer Verbindung. (Fig.2) Bei weiterer Ausschaltung entfernt sich die Elektrode 11 von der Elektrode 16 und zieht einen zweiten Lichtbogen 26, wobei die Löschkontaktstelle zunächst immer noch geschlossen bleibt. Auf Grund der. Ausbildung der Elektroden 11 und 16 als Widlungen beginnt der zweite Lichtbogen, oder auch Zweitlichtbogen genannt, zu rotieren und erreicht dadurch eine gleichmäßige Erwärmung des Gases im Brennraum 19, wobei er wegen seiner helixförmigen Ausbildung praktisch alle Teilbereiche des Brennraumes 19 erreicht.
  • Nachdem also der Zweitlichtbogen 26 gezogen ist, wobei er noch nicht seine volle Länge erreicht hat, bleibt das naclEaufende feste Kontaktstück 3 stehen, während das bewegliche Kontakt stück 4 weiterbewegt wird. Dabei trennen sich beide voneinander und ziehen den Schaltlichtbogen 27 zwischen sich. Das Formstück 6 bo wegt sich dabei immer weiter gegen die Wand 13; dadurch wird das Gas im Kompressionsraum immer weiter komprimiert; es beginnt, kurz nach Öffnung der Kontaktstücke 3 und 4 in Pfeilrichtung B und später, nach Entfernung des Formstückes 6 vom festen Kontaktstück 3 auch in Pfeilrichtung C eine Gasströmung zur Beblasung des Lichtbogens aus dem Kompressionsraum 14. Der Zweitlichtbogen 26 erhöht die Temperatur des Gases im Brennraum und damit dessen Druck plötzlich sehr stark und drückt dadurch den Kolbenboden 18 und damit das bewegliche Kontaktstück 4 weiter in Pfeilrichtung A. Bei großen Strömen die eine starke Lichtbogenbeblasung erfordern, muß im Kompressionsraum 14 das Löschgas stark komprimiert werden, damit eine hohe Löschmittelgeschwindigkeit erreicht wird. Da jedoch bei großen Strömen auch der Zweitlichtbogen 26 groß sein wird, wird im Brennraum 19 ein großer Druck aufgebaut, der den Antrieb über den Kolbenboden 18 in der Ausschaltrichtung unterstützt Der Antrieb des Schalters braucht also trotz erforderlicher höherer Löschmittelgeschwindigkeiten bei großen Kurzschlußströmen nicht stärker ausgelegt werden, als nach der erforderlichen Antriebskraft für eine Nennstromabschaltung, also kleiner als bei den heute bekannten Schaltgerätenv

Claims (5)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e Elektrischer Schalter mit innerhalb eines Gehäuses befindlichen, mindestens einem festen und mindestens einem beweg -chenS die Löschkontaktstelle bildenden Kontaktstück innerhalb eines Löschkammerraumes, von denen wenigstens eines einen düsenähnlich ausgebildeten Innenkanal aufweist und zwischen denen bei einer Ausschalthandlung- ein Schaltlichtbogen brennt, wobei der Schaltlichtbogen mit von einer durch eine Antriebsvorrichtung betätigten, in Einschaltstellung die Löschkontaktstelle umgebendlen Kilben-Zylinder-Anordnung komprimierten Löschgas, insbesondere SF6, welches durch die Innenkanäle der Kontaktstücke aus dem Löschkammerraum strömt, bebla.sen wird, wobei an einem der beiden Kontakt, stücke Mittel zur Erzeugung eines mit dem Schaltlichtbogen in Reihe liegenden, zweiten Lichtbogens bei einer Schalthandlung vorgesehen sind5 und wobei der zweite Lichtbogen in einem außerhalb der Kolben-Zylinderanordnung befindlichen Brennraum brennt, dabei durch Temperaturerhöhung den Druck des Gases innerhalb des Brennraumes so erhöht, daß die für die Löschung von Stromstärken bis etwa zum Nennstrom ausreichende mechanische Energie des Antriebs so unterstützt wird, daß die Beblasung der Löschkontaktstello auch für die e Ausschaltung des Nennausschaltstromes genügt, nach Patent......(Patentanmeldung P 23 49 263.9 Mp.-Nr.653/73) dadurch gekennzeichnet, daß im Brennraum (19) eine Kommutserungsvorrichtung vorgesehen ist, welche den im geschlossenen Zustand über die Kontaktstücke (3 und 4) fließenden Strom bei einer Ausschalthandlung auf die Mittel (11,16) zur Erzeugung des zweiten Lichtbogens (26) kommutiert, so daß die im geschlossenen Zustand stromfreien Mittel den Strom lediglich bei einer Ausschalthandlung übenichmen und zwischen sich den zweiten Lichtbogen ziehen.
  2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eineerste Elektrode (11) fest mit einem der Kontaktstücke und eine zweite (16) der ersten nachlaufend ausgebildet ist und einen größeren Alrchmesser als die erste aufweist, daß an dem die erste Elektrode tragenden Kontaktstück (3 bzw. 4) ein radial verlauf ender zur Innenwand des Gehäuses (2) reichender, mit einem an der Innenwand angebrachten, axial verlaufendem Stromführungselement zusammenwirkender erster Kontaktfinger (20) angebracht ist, und daß an-dem Stromzuführungselement ein radial nach innen verlaufender zweiter Kontaktfinger (25) befestigt ist, welcher mit der zweiten Elektrode zusammenwirkt, dergestalt, daß im eingeschalteten Zustand der erste Kontaktfinger mit dem Stromzuführungselement, der zweite Kontaktfinger nicht mit der zweiten Elektrode in elektrischer Verbindung stehet, bei einer Ausschalthandlung jedoch sich der erste Kontaktfinger von dem Stromzuführungselement entfernt, gleichzeitig der zweite Kontaktfinger mit der zweiten Elektrode in Verbindung gelangt und so den Strerfluß vom Stromzuf2hrungs element über den ersten Kontaktfinger auf die beiden Kontaktstücke nunmehr über den zweitlen Kontaktfinger und die beidlen Elektrodlen auf die Kontaktstücke kommutiert.
  3. 3. Schalter nach Anspruch 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die zweite Elektrode (16) der ersten nachlaufend ausgebildet ist.
  4. 4. Schalter nach Anspruch 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die erste Elektrode (11) und der Kontaktfinger (20) mit dem beweglichen Kontaktstück (4) verbunden ist, und das zwischen der ersten Elektrode und dem ersten Kontaktfinger diesem benachbart eine Isolierzwischenwand (18) zur Vermeidung von Rückzündungen vom Stromzuführungselement zum ersten Kontaktfinger angeordnet ist.
  5. 5 Schalter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Kontaktfinger (20) und di.e erste Elektrode (11) an dem dem beweglichen Kontaktstück (4) nachlaufend ausgebildeten festen Kontaktstück (3) befestigt sind, und daß die zweite Bektrode (16) der ersten um des festen Kontaktstückes kleinen Weg unter dem Druck einer Feder (17) nachläuft.
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