DE2403230A1 - Sicherheitsverschluss fuer einen behaelter - Google Patents
Sicherheitsverschluss fuer einen behaelterInfo
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Description
PATENTANWÄLTE
Dipl-Phys. REINFRIED Frhr. v. SCHORLEMER
3506 HELSA/KASSEL · MARIENQRUND 3
TELEFON: (OM05) 2367
D 4508
Leo M. Boxer, Yihitefish Bay, Wisconsin, USA und Robert W. Boxer, Fox Point, Wisconsin, USA
Sicherheitsverschluß' für einen Behälter
Die Erfindung bezieht' sich auf einen Sicherheitsverschluß für einen Behälter, wobei der Sicherheitsverschluß so mit dem Behälter verbunden ist, daß er
von kleinen Kindern nicht geöffnet werden kann·
Behälter zur Aufnahme von gefährlichen Stoffen, wie beispielsweise Arzneimitteln, Drogen oder Giften, wurden
früher mit leicht entfernbaren Deckeln versehen· Dies war nachteilig, weil die Behälter auch von Kindern leicht
geöffnet werden konnten.
Um zu vermeiden, daß die unerlaubte Einnahme der genannten Stoffe durch Kinder zu körperlichen Beschwerden
und sogar zum Tod führt, schreiben Segierungsbestimmungen jetzt häufig vor, daß alle gefährlichen Stoffe in
Behältern verpackt werden müssen,.die einen Sicherheitsverschluß besitzen. Der Sicherheitsverschluß muß einer
Anzahl von maschinellen Versuchen widerstehen können, ohne daß er sich lockert. Außerdem darf der Verschluß
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bei einer Anzahl von Versuchen weder manuell noch mit Hilfe der Zähne oder eines Y/erkzeugs von kleinen
Kindern geöffnet werden können, es sei denn, der Behälter würde zerbrochen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Sicherheitsverschluß für Behälter der genannten Art
zu schaffen, der so mit dem Behälter verbunden ist, daß er nur geöffnet werden kann, wenn er eine bestimmte
Stellung relativ zum Behälter einnimmt„ Ausgehend von
einem Sicherheitsverschluß für einen Behälter mit einem oberen Randabschnitt, auf den eine aus einem Deckel und
einem unteren Randabschnitt bestehende Kappe aufsetzbar ist, ist die Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß an
der Außenwand des Randabschnitts des Behälters ein nach außen ragender Haltering mit einer im wesentlichen
ebenen Unterfläche, mit einer von oben nach unten und außen verlaufenden Schrägfläche und mindestens einer
Ausnehmung vorgesehen ist, daß an der Innenwand des Randabschnitts einer flexiblen Kappe mindestens eine nach
innen ragende Yerriegelungsnase mit einer der 3reite der Ausnehmung entsprechenden Breite, mit einer im wesentlichen
ebenen Oberfläche und mit einer von unten nach oben und innen verlaufenden Schrägfläche sowie mehrere, ■
in ihrer Form der Verriegelungsnase entsprechende Führungsnocken vorgesehen sind, deren Breite größer als die
Breite der Ausnehmung ist, wobei die Oberfläche der Verriegelungsnase und der Fuhrungsnocken Im Schließzustand
unter die tlnterfläche des Halterings greifen, und daß
an der Kappe und am Behälter Markierungen vorgesehen sind, die sich bei genauer Ausrichtung der Verriegelungsnase und der Ausnehmung einander gegenüberstehen und die
Öffnungsstellung anzeigen.
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Vorzugsweise sind die Verriegelungsnasen in der einen und die Führungsnocken in der anderen halbkreisförmigen
sich Hälfte der Kappe angeordnet, so daß^die Führungsnocken
beim Anbringen und Entfernen der Kappe an der Unterfläche des Halterings abstützen«
Die zusätzlichen Pührungsnocken dienen nicht nur als
Schwenkpunkte beim Abnehmen der Kappe, sondern erhöhen auch die Dichtigkeit des Verschlusses, wie es für manche
Stoffe erforderlich ist. Im Bedarfsfall können zusätzliche Dichtungsmittel an der Kappe oder am Behälter vorgesehen
sein, die vorzugsweise so angeordnet sind, daß beim Abnehmen der Kappe erst die Dichtungsmittel gelöst bzw.
entfernt und dann die beiden Markierungen aufeinander ausgerichtet werden könneno
Die Erfindung wird nachfolgend in Verbindung mit der beiliegenden Zeichnung an AusfUhrungsbeispiemen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 die perspektivische Seitenansicht eines erfindungsgemäßen
Sicherheitsverschlusses;
Fig. 2 eine Draufsicht von unten auf die Kappe des Sicherheitsverschlusses;
Fig« 3 eine Draufsicht von oben auf den Behälter;
Fig. 4 einen Schnitt längs der linie 4-4 der Fig. 1;
Fig. 5 eine Draufsicht auf eine weitere Ausführungsform
der Kappe des Sicherheitsverschlusses;
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Pig. 6 die perspektivische Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform der Kappe des Sicherheitaverschlusses
;
Fig. 7 einen erfindungsgemäßen Sicherheitsverschluß
in auseinandergezogener Ansicht;
Pig. 8 einen Schnitt ähnlich Pig. 4 mit einer weiteren Ausführungsform der Kappe des Sicherheitsverschlusses;
Pig. 9 die teilweise geschnittene Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform des Sicherheitsverschlusses
;
Pig« 10 eine teilweise Seitenansicht einer weiteren Aus· führungsform des Behälters; und
Pig. 11 einen Schnitt einer weiteren Ausführungsform
der Kappe des Sicherheitsverschlussea.
Ein Behälter für gefährliche, flüssige oder feste Stoffe kann jede beliebige Pore; und Größe besitzen. In der Zeichnung
ist ein relativ schmaler und zylindrischer Behälter dargestellt. Der Behälter 1 besitzt Seitenwände 2, einen
Boden 3, ein nach oben offenes Ende 4 und einen das obere Ende 4 umgebenden Randabschnitt 5« In der Nähe des
oberen Endes 4 weisen die Seitenwände einen nach außen ragenden ringförmigen Plansch 6 auf. Zwischen dem oberen
Ende 4 und dem Plansch 6 ist ein nach außen ragender Haltering 7 angebracht, der eine von oben nach unten,
relativ zum Randabschnitt 5 nach außen sich verbreiternde Schrägfläche 8 und eine im wesentlichen ebene Unterfläche
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aufweist, die vom unteren Ende der Schrägfläche 8 nach innen bis zu den Seitenwänden 2 verläuft» In den Haltering
7 sind zwei Ausnehmungen 10 und 11 eingearbeitet, indem der Haltering in deren Bereich entfernt ist. Im
übrigen Teil außerhalb der Ausnehmungen 10 und 11 läuft der Haltering 7 kontinuierlich um den Behälter 1 herum.
Anstelle der gezeigten zwei Ausnehmungen 10 und 11 braucht nur eine Ausnehmung vorgesehen sein. Der Plansch
6 trägt eine Markierung 12, beispielsweise in Form eines Pfeils oder dergleichen, deren Bedeutung weiter unten
beschrieben ist.
Zum Verschließen des Behälters 1 dient ein Sicherheitsverschluß in Form einer Kappe 15, die aus einem Deckel
und einem nach unten ragenden Randabschnitt 17 besteht und auf das obere Ende "4 des Behälters 1 aufgesetzt wird.
Der Randabschnitt 17 besitzt einen von oben nach unten, relativ zum Deckel 16 nach außen sich vergrößernden
Durchmesser und ist mit äquidistanten Nuten 18 versehen.
Die Kappe 15 besteht aus einem flexiblen Kunststoff, was zusammen mit dem nach unten erweiterten unteren Randabschnitt
17 für die notwendige Flexibilität beim Anbringen am und Abnehmen von Behälter sorgte Der untere
Randabschnitt 17 ist außerdem an seinem unteren Ende mit einem Ring 19 versehen, der an einer Stelle einennach
außen ragenden Vorsprung 20 aufweist. In einer der Nuten 18 ist eine nach oben ragende Markierung 21 vorgesehen,
die in Form eines spitz zulaufenden Stiftes etwa in der Mitte des Vorsprungs 20 endet.
Der Deckel 16 der Kappe 15 weist eine im wesentlichen überall ebene Innenfläche 22 auf. An die Innenwand 23
des Randabschnitts 17 kann ein sehr schmaler y ebener
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Ring 24 angrenzen, der sich dichtend gegen den Randabschnitt 5 legt, wenn sich die Kappe in der Schließstellung
befindet. An der Innenwand 23 sind im Bereich der einen halbkreisförmigen Eälfte zwei nach innen
ragende Verriegelungsnasen 25 und 26 angebracht, die einen derartigen Abstand voneinander aufweisen und derart
an der Innenwand 23 angeordnet sind, daß sie im wesentlichen an den beiden Enden des Vorsprungs 20,
d.h. dort liegen, wo der Vorsprung 20 in den Randabschnitt 17 übergeht. Der Abstand der Verriegelungsnasen
25 und 26 ist im'übrigen derselbe wie der Abstand der
Ausnehmungen 10 und 11 im Haltering 7 des Behälters
Die Verriegelungsnasen 25 und 26 ragen außerdem von der Innenwand 23 um eine strecke radial nach innen, die etwa
der Dicke des Randabschnitts 17 entspricht. Jede Verriegelungsnase weist eine ebene überfläche 27, die im
wesentlichen in derselben Ebene wie der Ring 19 liegt, und außerdem eine sich von unten nach oben und außen
erstreckende Schrägfläche 28 auf. Alternativ braucht auch nur eine Verriegelungsnase vorgesehen sein, die
dann im .wesentlichen in der Litte des Vorsprungs 20 angeordnet werden könnte.
Innerhalb der anderen halbkreisförnigen Hälfte ist der
untere Randabschnitt 17 auf seiner Irmenv/and 23 mit drei
Führungsnocken 29, 30 und 31 versehen, die jeweils eine
ebene Fläche 32 und eine abgeschrägte Fläche 33 aufweisen,
so daß ihre Form ähnlich der Form der Verriegelungsnasen
25 und 26 ist. Der Rest der Innenwand 23 des Randabschnitts zwischen den Führungsnocken und den Verriegelungsnasen
weist eine im wesentlichen ebene Fläche auf. Die Führungsnocken 29, 30 und 31 sind mit der unteren Fläche des
Halterings 7 in Eingriff, wenn die Kappe 15 in der ver-
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riegelten Stellung bzw. Schließstellung auf dem Behälter 1 angeordnet ist, und unterstützen somit das Abdichten
des Behälters bzw. das Beibehalten eines im Behälter vorgesehenen Unterdrucks, der erforderlich sein kann. Die
Führunganocken 29, 30 und 31 dienen außerdem als Schwenkpunkte,
wenn sich die Kappe in der zur Abnahme vom Behälter geeigneten Stellung befindet, da sie sich beim Verschwenken
der Kappe während der Abnahme gegen den Kaltering 7 legen. Obgleich drei Führungsnocken dargestellt
sind, können auch zwei oder mehr als drei Führungsnocken
mit einer solchen Größe und einem solchen Abstand vorgesehen sein, daß sie jeweils in der bezeichneten Hälfte angeordnet
sind«
Das Abnehmen der Kappe vom Behälter erfolgt dadurch, daß die Kappe relativ zum Behälter gedreht wird, bis die
Markierung 21 genau auf die Markierung 12 ausgerichtet ist, was gleichbedeutend damit ist, daß die Verriegelungsnasen 25 und 26 genau auf die Ausnehmungen 10 und 11 ausgerichtet
sind. Die Verriegelungsnasen 25 und 26 können daher durch die Ausnehmungen 10 und 11 treten, wenn der Vorsprung
20 nach oben gedrückt wird, so daß die Kappe aufgrund der unterstützenden Schwenkwirkung der Führungsnocken 29, 30
und 31 leicht entfernt werden kann» Die Kappe kann andererseits
in jeder Lage auf dem Behälter befestigt werden, indem zunächst die eine halbkreisförmige Hälfte der Kappe
und unter den Haltering 7 des Behälters gelegt^dann die andere
Hälfte gegen den Haltering 7 gedrückt wird, so daß ihre Kasenbzwe Rocken nach Art eines Schnappverschlusses über
den Kaltering 7 gleiten.
Der sich erweiternde Randabschnitt 17 der Kappe erstreckt·
sich so weit nach außen, daß er den Flansch 6 des Behälters im wesentlichen abdeckt und nur der Vorsprung 20 über den
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Flansch 6 nach außen ragt. Außerdem befindet sich der
Ring 19 des Randabschnitts 17 mit der oberen Oberfläche des Flansches 6 in Berührung, so daß die Kappe nicht
dadurch aus ihrer'Schließstellung entfernt und abgenommen
werden kann, daß die Zähne oder irgendwelche Hilfsinstrumente
oder Werkzeuge benutzt werden, es sei denn, die Verriegelungsnasen sind genau auf die Ausnehmungen
ausgerichtet.
In manchen Fällen läßt sich die Kappe nur sehr schwer relativ zum Behälter drehen, wenn.die Yerriegelungsnasen
mit den Ausnehmungen ausgerichtet werden sollen, obwohl die Schrägflächen der Yerriegelungsnasen und
Führungsnocken bzw. des Halterings eine relative Verdrehung
der Kappe und des Behälters in jeder lage aufgrund der Flexibilität der Kappe mit gleitender Reibung
ermöglichenο Zur Verminderung dieses Nachteils ist ein
weiterer Vorsprung 35 vorgesehen, der dem Vorsprung 20 diametral gegenüberliegt. Ein s eitlicher Druck gegen
die beiden Vorsprünge erleichtert zwar eine Verdrehung der Kappe. Der zusätzliche Vorsprung 35 erleichtert
jedoch nicht das Entfernen der Kappe vom Behälter, und die Markierung 21 ist stets nur am Vorsprung 20 angebracht.
Ein anderes Hilfsmittel für eine erleichterte Verdrehbarkeit der Kapp.e ist in Fig. 6 dargestellt und besteht
aus einem auf dem Deckel der Kappe ausgebildeten Griff Der Griff 36 kann angeformt oder diametral am Deckel
befestigt sein und beim Verdrehen zwischen Daumen und Zeigefinger ergriffen werdene
Eine weitere Ausführungsform der Kappe ist in Fig. 8
dargestellt. Hierbei ist auf der Unterseite des Deckels ein dicker Einsatz 37 vorgesehen, dessen Größe so bemessen
ist, daß er zwischen den oeitenwänden des Behälters
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hindurchgeführt und mit diesen in Anlage gebracht
werden kann. Zwischen dem Einsatz 37 und dem Randabschnitt 17 ist eine Ausnehmung 38 vorgesehen, die
das obere Ende 4 des Behälters und den Haltering 7 aufnimmt. Die Verriegelungsnasen 25 und 26 und die
Führungsnocken 29, 30 und 31 sind wieder an der Innenwand
des Randabschnitts 17 angeordnet. Der Einsatz 37 unterstützt das Abdichten des Behälters und verhindert
eine Verschmutzung des Behälterinhaltes.
Bei der in Fig.. 9 dargestellten Ausführungsform ist
der Behälter an seinem oberen "Ende 41 mit einem Gewindeteil 40 versehen, während das entsprechende Gegengewindeteil
43 an der Innenwand 42 des Randabschnitts der Kappe angebracht ist. Die beiden Gewindeteile 40 und
43 können miteinander in Eingriff gebracht werden, nachdem die Verriegelungsnasen über den Haltering gedruckt
worden sind, so daß beim weiteren Verdrehen der Kappe diese nach unten auf den Behälter gezogen wird, wodurch
sich eine gute Abdichtung ergibt. Beim Öffnen muß die Kappe entsprechend zunächst verdreht werden, um die Gewindeteile
voneinander zu lösen,und erst, dann können die Verriegelungsnasen zwecks Abnehmens der Kappe den Ausnehmungen
gegenübergestellt werden. Der Sicherheitaverschluß gemäß Fig. 9 kann mit einem Einsatz 37 versehen oder
auch in der v'eise ausgebildet sein, wie es in Fig. 4 dargestellt ist»
Fig. 10 zeigt einen abgewandelten Behälter, dessen oberes Ende 44 am Rand 45 durch eine nach außen .ragende herumlaufende
Bördelung 46 erweitert ist. Der Behälter kann außerdem unterhalb des Halterings 7 ein Gewindeteil 47
aufweisen, während im unteren Teil des Randabschnitts der Kappe ein entsprechendes Gewindeteil vorgesehen ist,
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wobei auch die Käsen oder docken als Gewindeteil verwendet
werden können» Der Haltering 7 kann eine Ausnehmung 52 in Porm eines umgekehrten Trapezen aufweisen
Die breitere Grundfläche dieser Ausnehmung 52 dient beim Abnehmen der Kappe zum Eintritt der Verriegelungsnacje,
wobei die Verriegelungsnase ringförmig derart ausgebildet ist, daß sie gerade noch durch das obere Ende der Ausnehmung
52 paßt und beim Durchziehen vorzugsweise etwas Kraft aufgewendet werden muß»
Der Behälter gemäß Pig. 10 kann in Verbindung mit einer
Kappe 48 gemäß'Pig. 11 benutzt werden. Die Kappe 48 ist mit einer im Querschnitt halbkreisförmigen Nut 49 versehen,
welche die Bördelung 46 aufnimmt, wenn die kappe
nach unten auf den Behälter gedruckt wird, wodurch sich eine gute Dichtung ergibt. Die Nut 49 ist im oberen Teil
des Randabschnitts 5'j vorgeshen und grenzt an die Verbindungslinie
des "ßandabschnitts mit dem Deckel 51. Die Kappe 48 gemäß Pig. 11 weist im übrigen die oben beschriebenen
Verriegelungsnasen und Pührungsnocken auf.
Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern läßt sich in mannigfacher
Weise abwandeln»
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Claims (8)
1.jSicherheitsverschluß für einen Behälter mit einem
V_^/oberen Randabschnitt, auf den eine aus einem Deckel
und einem unteren Randabschnitt bestehende Kappe aufsetzbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß an der
Außenwand des Randabschnitts (5) des Behälters (1) ein nach außen ragender Haltering (7) mit einer im
ebenen
•weeentlichenyünterfläche (9), einer von oben nach unten und außen verlaufenden Schrägfläche (8) und mindestens einer Ausnehmung (10,11) vorgesehen ist, daß an der Innenwand des Randabschnitts (17) einer flexiblen Kappe (15) mindestens eine nach innen ragende Verriegelungsnase (25,26) mit einer der Breite der Ausnehmung (10,11) entsprechenden Breite, mit einer im wesentlichen ebenen Oberfläche (27) und mit einer von unten nach oben und innen ragenden Schrägfläche (28) sowie mehrere, in ihrer Form der Verriegelungsnase (25,26) entsprechende JPührungsnocken (29,30,31) vorgesehen sind, deren Breite größer als die Breite der Ausnehmung (10,11) ist, wobei die Oberflächen der Verriegelungsnase (25,26) und der Führungsnocken (29,30,31) in Schließzustand unter die Unterfläche des Halterings (7) greifen, und daß an der Kappe (15) und am Behälter (1) Markierungen (12,21) vorgesehen sind, die sich bei genauer Ausrichtung der Verriegelungsnase (25,26) und der Ausnehmung (10,11) einander gegenüberstehen und die Offnungsstellung anzeigen
•weeentlichenyünterfläche (9), einer von oben nach unten und außen verlaufenden Schrägfläche (8) und mindestens einer Ausnehmung (10,11) vorgesehen ist, daß an der Innenwand des Randabschnitts (17) einer flexiblen Kappe (15) mindestens eine nach innen ragende Verriegelungsnase (25,26) mit einer der Breite der Ausnehmung (10,11) entsprechenden Breite, mit einer im wesentlichen ebenen Oberfläche (27) und mit einer von unten nach oben und innen ragenden Schrägfläche (28) sowie mehrere, in ihrer Form der Verriegelungsnase (25,26) entsprechende JPührungsnocken (29,30,31) vorgesehen sind, deren Breite größer als die Breite der Ausnehmung (10,11) ist, wobei die Oberflächen der Verriegelungsnase (25,26) und der Führungsnocken (29,30,31) in Schließzustand unter die Unterfläche des Halterings (7) greifen, und daß an der Kappe (15) und am Behälter (1) Markierungen (12,21) vorgesehen sind, die sich bei genauer Ausrichtung der Verriegelungsnase (25,26) und der Ausnehmung (10,11) einander gegenüberstehen und die Offnungsstellung anzeigen
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2. Sicherheitsverschluß' nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verriegelungsnase (25,26) in der einen und die JFührungs nocken (29,30,31) in der
anderen halbkreisförmigen Hälfte der Kappe (15) angeordnet
sind, so daß sich die Führungsnocken (29,30,31) beim Anbringen und Entfernen der Kappe an der Unterfläche
(9) des Halterings (7) abstützen·
3. Sicherheitsverschluß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsnase (25,26) so
groß ist, daß sie gerade durch den Schlitz paßt, während die Führungsnocken größer als der Schlitz sind.
4. Sicherheitsverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 3>
dadurch gekennzeichnet, daß zwei Verriegelungsnasen
(25,26) und drei Führungsnocken (29,30,31) an der Innenwand des Randabschnitts der Kappe und zwei Ausnehmungen
(10,11) im Haltering (7) vorgesehen sind und daß die Verriegelungsnasen und die Ausnehmungen in
gleichen Abständen angeordnet sind.
5. Sicherheitsverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß Littel (36) zur Erleichterung
von Drehbewegungen zwischen Kappe und Behälter beim Ausrichten der Verriegelungsnasen (25,26) und den
Ausnehmungen (-10,11) vorgesehen sinde
6. Sicherheitsverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der Innenwand der Kappe
und des Randabschnitts des Behälters im Eingriff befindliche Gewindeteile (40,43) vorgesehen sind, welche
die Abdichtung des Behälters verbesserno
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7. Sicherheitsverschluß nach einem der Ansprüche 1 bia 6,
dadurch gekennzeichnet, daß im Innenraum der Kappe ein Einsatz (37) vorgesehen ist, der nach unten in den
Behälter ragt und diesen dadurch abdichtet.
8. Sicherheitsverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 7> dadurch gekennzeichnet, daß an dem die Öffnung begrenzenden
Rand des Sehälters eine nach außen ragende -..Bördelung (46) vorgesehen ist, während die Kappe im
Bereich der Verbindungslinie zwischen V/and und Oberfläche eine Nut (49) zur Aufnahme der Bördelung (46) aufweisto
9· Sicherheitsverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die im Haltering (7) ausgebildeten
Ausnehmungen (52) die Porm eines umgekehrten Trapezes besitzen.
10, Sicherheitsverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenwand der Kappe
bis auf die Verriegelungsnasen und Führungsnocken im
wesentlichen eben ist und alle Ve'rriegelungsnasen und "Führungsnocken um dieselbe radiale Strecke nach innen
ragen«
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