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DE240317C - - Google Patents

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Publication number
DE240317C
DE240317C DENDAT240317D DE240317DA DE240317C DE 240317 C DE240317 C DE 240317C DE NDAT240317 D DENDAT240317 D DE NDAT240317D DE 240317D A DE240317D A DE 240317DA DE 240317 C DE240317 C DE 240317C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
line
main
slide
valve
air tank
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT240317D
Other languages
English (en)
Publication of DE240317C publication Critical patent/DE240317C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T15/00Construction arrangement, or operation of valves incorporated in power brake systems and not covered by groups B60T11/00 or B60T13/00
    • B60T15/02Application and release valves
    • B60T15/04Driver's valves
    • B60T15/048Controlling pressure brakes of railway vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Valves And Accessory Devices For Braking Systems (AREA)
  • Braking Systems And Boosters (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung für das Führerbremsventil nach Bauart Knorr, die das Abheben des Hauptschiebers dieses Ventils vom Schieberspiegel und die hierdurch hervorgerufene, unbeabsichtigte Schnellbremsung verhüten soll.
Bekanntlich ist der Hauptschieber dieses Führerbremsventils in die Mittelstellung zu bringen, wenn der Zug mit Vorspann fährt
ίο und die mit dem Knorrschen Ventil ausgerüstete Lokomotive sich an zweiter Stelle befindet, weil in diesem Falle die Vorspannmaschine die Bremse zu bedienen hat. Es wird hierbei die Hauptleitung von der Vorspannmaschine aus mit Druckluft versorgt, die dann auch auf die Unterseite des Schiebers der zweiten Maschine gelangt, während die Schieberkammer dieser Maschine mit dem eigenen Hauptluftbehälter verbunden bleibt.
Tritt nun der Fall ein, daß letzterer schadhaft wird, oder daß die zugehörige. Pumpe nicht imstande ist, den notwendigen Druck aufrechtzuerhalten, so wird die Spannung in der Schieberkammer zu gering, um den Schieber mit Sicherheit auf den Spiegel zu pressen. Der Schieber wird dann durch den auf seiner Unterseite wirkenden Hauptleitungsdruck emporgehoben und stellt dadurch eine Verbindung der Hauptleitung mit dem ins Freie mündenden Kanal her. Die Folge ist ein plötzliches Entweichen der Leitungsluft im ganzen Zuge und daher ein entsprechendes plötzliches Bremsen.
Die im folgenden beschriebene Vorrichtung bezweckt, diesem Übelstand abzuhelfen. Gemaß der Erfindung ist ein Verbindungskanal zwischen Hauptleitung und Schieberkammer, ferner ein in dieser Leitung liegendes Abschlußorgan und endlich ein solches in der Hauptluftbehälterleitung vorgesehen, die beide wechselseitig wirken müssen. Werden diese Organe als federbelastete Ventile 0. dgl. ausgebildet, so wirkt die Einrichtung selbsttätig, indem bei einer gewissen Druckabnahme in der Schieberkammer die erwähnte Verbindungsleitung geöffnet und das Ventil der Hauptluftbehälterleitung durch den entstehendenÜberdruck geschlossen wird.
Auf der Zeichnung ist die Vorrichtung im Längsschnitt schematisch dargestellt. .
Der Hauptschieber α mit der Muschel a1 ruht in der Schieberkammer d auf dem Schie-, berspiegel b, in dem bei c die Hauptluftbehälterleitung c1 und bei e die Hauptleitung e1 einmündet, während der Kanal f ins Freie führt.
Die aus dem Hauptluftbehälter durch c1 und c in die Kammer d eintretende Druckluft strömt, wenn der Schieber sich in der Füllstellung ■ (äußerste linke Lage) befindet, in die Hauptleitung e1 ein. In der gezeichneten Mittelstellung ist die Verbindung unterbrochen, und die Hauptleitung wird von anderer Stelle aus (z. B. der Vorspannlokomotive) gespeist. In der Notbremsstellung (äußerste Lage rechts) werden die Öffnungen e und f durch die Schiebermuschel a1 überdeckt, so daß infolge der Entleerung der Hauptleitung die Bremsung erfolgt.
In der gezeichneten Stellung ist der Schieber
" durch den in der Schieberkammer herrschenden Druck belastet, während von unten her bei e der Druck der Hauptleitung auf. ihn wirkt.
Sinkt der erstere unter eine bestimmte Grenze, so tritt infolge Überdruckes der Hauptleitung das Abheben des Schiebers ein, wodurch eine unbeabsichtigte Bremsung bewirkt wird.
Um das Eintreten dieses Vorganges zu verhüten, wird nun gemäß der Erfindung Luft aus der Hauptleitung in die Schieberkammer geführt, so daß oberhalb des Schiebers- stets der für das dichte Anpressen genügende Druckausgleich vorhanden ist.
Zu diesem Zweck ist eine Verbindung g zwischen der Hauptleitung e1 und der Hauptluftbehälterleitung c1 geschaffen und in diese Verbindung ein Rückschlagventil h eingesetzt, das durch Federkraft oder andere Mittel derart belastet ist, daß es bei verhältnismäßig geringem Überdruck in der Hauptleitung sich selbsttätig öffnet.
Ferner ist ein ähnliches, in Richtung zur Schieberkammer öffnendes Rückschlagventil i in die Hauptluftbehälterleitung c1 eingebaut, und zwar noch vor der Stelle, an welcher die von der Hauptleitung kommende Hilfsleitung g in die Luftbehälterleitung einmündet. Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist folgende:
Bei normalem Betriebe drückt die vom Hauptluftbehälter kommende Luft das Ventil i auf und gelangt in die Schieberkammer, während sie das Ventil h geschlossen hält, so daß sie nicht in die Hauptleitung übertreten kann.
Treten nun Schaden vor oder in der Hauptluftbehälterleitung c1 auf, so wird der Druck in dieser und in der Schieberkammer allmählich sinken, so daß die in der Hauptleitungvorhandene Druckluft das Ventil h öffnet, das Venti i schließt und auf diese Weise in die Schieberkammer gelangt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Einrichtung für das Führerbremsventil nach Bauart fcnorr zur Verhinderung des Abklappens des Hauptschiebers, gekennzeichnet durch zwei wechselseitig sich öffnende Abschluß organe (i, Ji), von denen das eine (i) in der Hauptluftbehälterleitung (c1) angeordnet ist und den Hauptluftbehälter bei Luftmangel von der Schieberkammer (d) abschließt, während das andere (h) in einer die Hauptluftbehälterleitung (c1) mit der Hauptleitung (e1) ver- bindenden Leitung (g) liegt und die Hauptleitung (e1) unter Abschluß des einen Organs (i) mit der Schieberkammer (d) verbindet, sobald in letzterer Minderdruck herrscht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT240317D Active DE240317C (de)

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