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DE2402109A1 - Verfahren und vorrichtung zum ingangsetzen von textilmaschinen zur strecktexturierung - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum ingangsetzen von textilmaschinen zur strecktexturierung

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Publication number
DE2402109A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread
texturing
heating element
stretching
starting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2402109A
Other languages
English (en)
Inventor
Henri Crouzet
Jean-Claude Dupeuble
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ateliers Roannais de Constructions Textiles SA
Original Assignee
Ateliers Roannais de Constructions Textiles SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ateliers Roannais de Constructions Textiles SA filed Critical Ateliers Roannais de Constructions Textiles SA
Publication of DE2402109A1 publication Critical patent/DE2402109A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G1/00Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics
    • D02G1/02Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics by twisting, fixing the twist and backtwisting, i.e. by imparting false twist
    • D02G1/0206Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics by twisting, fixing the twist and backtwisting, i.e. by imparting false twist by false-twisting
    • D02G1/0266Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics by twisting, fixing the twist and backtwisting, i.e. by imparting false twist by false-twisting false-twisting machines
    • D02G1/0273Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics by twisting, fixing the twist and backtwisting, i.e. by imparting false twist by false-twisting false-twisting machines threading up and starting the false-twisting machine

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE DIPL.-ING. WERNER FREISCHEM
DiPL-iNQ. ILSE FREISCHEM
5000 KÖLN 1 HEUMARKT 14 TELEFON : (02 21) 2358
A 76 PaGm 73/3
ATELIERS ROANNAIS DE CONSTRUCTIONS TEXTILES, |
rue Cuvier, 423o3 Roanne (Frankreich)
Verfahren und Vorrichtung zum Ingangsetzen von Textilmaschinen zur Streck-Texturierung
Die Erfindung betrifft eine Verbesserung für das Ingangsetzen von Maschinen, in denen - kombiniert und vorzugsweise gleichzeitig - die Streckung und die Texturierung durch Falschdrall von thermoplastischen synthetischen Fäden vorgenommen wird.
Es ist bekannt, zur Herstellung eines besonders voluminösen und/oder dehnbaren synthetischen Fadens diesen Faden einer Texturierung durch Falschdrall zu unterwerfen, in deren Verlauf der Faden unmittelbar aufeinanderfolgend Arbeitsgängen des Zusammendrehens, der Fixierung, des Aufdrehens und eventuell einer nochmaligen Fixierung unterworfen wird.
Es wurde vorgeschlagen, diese Behandlung mit der bekannten Streckbehandlung zu verbinden, die darin besteht, die Fäden beim Austritt aus der Spinndüse auf das Mehrfache
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ihrer Länge zu strecken, so daß die sie bildenden Molekularketten ausgerichtet werden.
Zur Durchführung dieses Verfahrens kann man entweder von Fäden ausgehen, die noch keiner wirksamen Streckung ausgesetzt waren, außer der sogenannten Spinnstreckung (nicht gestreckte Fäden) oder von Fäden, die schon eine wesentliche Streckung erhalten haben (teilgestreckten Fäden) und die noch eine bestimmte irreversible plastische Dehnung vertragen können.
In der folgenden Beschreibung werden unterschiedslos die Ausdrücke "nichtgestreckte Fäden" und "teilgestreckte Fäden" verwendet, da das Verfahren der Streck-Texturierung in seinem allgemeinen Konzept ohne Unterschied auf beide Fadenarten angewendet werden kann.
Trotz des Reizes, den eine solche Kombination darstellt, weist sie jedoch zahlreiche praktische Fehler auf.
Es ist bekannt, daß nichtgestreckte Polyesterfäden die starke Tendenz haben, unter Wärmeeinrichung zu kristallisieren und dadurch spröde zu werden. So ist es während des AnIauf-Vorganges des oben betrachteten Streck-Texturier-Verfahrens unerläßlich, daß dieser nichtgestreckte Faden nicht mit einem Heizorgan in seinem ursprünglichen
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Zustand in Berührung kommt. Dieser Nachteil macht das Ingangsetzen von Maschinen dieses Typs unmöglich (den Vorgang, der darin besteht, den Faden an allen abgeschalteten Organen vorbeizuführen, dann diese Organe einzuschalten, um den Faden herzustellen), insbesondere bei den Maschinen, die einen geschlossenen Texturierofen aufweisen, z.B. in der bekannten und sehr weit verbreiteten Bauart, die in der US-PS 2 891 375 beschrieben ist.
Um diese Schwierigkeiten zu vermeiden, wurde vorgeschlagen, offene Öfen zu benutzen, auf die der Faden allein während des begrenzten AnlaufVorganges aufgelegt wurde. Es ist jedoch bekannt, daß bei der Texturierung durch Falschdrall die Verwendung offener Öfen texturierte Fäden ergibt, deren Eigenschaften - insbesondere deren Regelmäßigkeit, deren Volumen, deren Farbaffinität - häufig ungenügend sind, und ferner sehr deutlich erhöhten Verbrauch an elektrischer Energie mit sich bringt. Im übrigen ist auch bekannt, daß, wenn man einen nichtgestreckten (oder teilgestreckten) Faden in die Führungs- elemente der Falschdrahtspindel einführt, infolge des Einflusses des Fadentiters Ballungen auftreten sowie partielle Streckungen und Ünregelmassigkeiten, die häufig Fadenbrüche hervorrufen.
Um vollwertige Erzeugnisse zu erhalten, war es daher wichtig, einerseits geschlossene Texturierofen zu verwenden
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und andererseits schon während des Anlaufens der Spindel einen stark gestreckten Faden zuzuführen. Die bisher zur Verfügung stehenden Lösungen waren unvereinbar mit diesen beiden Anforderungen, so daß die Entwicklung dieser Technik der Streck-Texturierung nicht den erwarteten Erfolg gehabt hat.
Die Erfindung beseitigt diese Nachteile, macht die Benutzung geschlossener öfen im Prozess der Streckung und Texturierung durch Falschdrall in gleichzeitigen Arbeitsgängen anwendbar und erleichtert das Anlaufen des Fadens.
Das erfxndungsgemäße Verfahren zum Ingangsetzen von Kombinationsmaschinen zur Streck-Texturierung, insbesondere durch Falschdrall, von thermoplastischen synthetischen Fäden ist dadurch gekennzeichnet, daß während des Anlaß-Vorganges der Faden, zumindest teilweise auf einem erhitzten Organ gestreckt wird, daß der Vorrichtung zur Fixierung der Texturierung vorgelagert ist und dann das Organ auszuschalten, wenn der Anlaßvorgang beendet ist.
In einer besonderen Ausführungsform ist dieses Heizorgan dem ersten Fadenlieferer nachgeordnet, der vor der Texturier-Einheit liegt, also zwischen diesem Fadenlieferer und dem Heizofen angeordnet.
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Die erfindungsgemäße Vorrichtung betrifft eine Verbesserung für das Ingangsetzen von Maschinen zur Streck-Texturierung durch Falschdrall von thermoplastischen synthetischen Fäden, in der die Arbeitsgänge des Streckens (der molekularen Orientierung) und der Texturierung kombiniert durchgeführt werden, und umfaßt mindestens ein Organ zur Zuführung des zu streckenden und zu texturierenden Fadens, ein Heizorgan, das dazu bestimmt ist, die Streckung des Fadens zu begünstigen, einen Fadenlxeferer, der vor dem Organ zur Fixierung des Dralls gelegen ist, eine Falschdrall-Spindel, einen Fadenlxeferer hinter der Spindel und ein Organ zum Aufwickeln des so produzierten Fadens. Diese verbesserte Vorrichtung enthält außerdem:
- einen Bügel, der wenigstens zum Teil das Heizorgan umgreifen kann, der an seinem einen Ende um eine im wesentlichen zur Hauptachse des Heizorgans parallele Achse schwenkbar ist und der an jedem seiner beiden Enden einen Fadenspanner trägt,
- einen Arm, der an seinem einen Ende mit dem Schwenkpunkt des Bügels verbunden ist und der an seinem freien Ende einen Fadenspanner trägt,
- einen Hebel, der ebenfalls nahe dem Schwenkpunkt des Bügels fest verbunden ist, zum Verschwenken der Anordnung um das Heizorgan.
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In der Praxis ist das Heizorgan, das dazu bestimmt ist, das Strecken zu begünstigen, ein Metallzylinder, der unter der Bezeichnung "Streckfinger" bekannt ist, der durch alle geeigneten Mittel erhitzt wird: Elektrizität, heiße Flüssigkeit usw., und der Ofen zur Drallfixierung wird gebildet durch ein elektrisch beheiztes gebogenes Rohr.
Als Fadenspanner an den Enden des Bügels und des Armes werden vorteilhaft feststehende Doppelkegel benutzt, Elemente, die in der Textilindustrie an sich bekannt sind. Mit Erfolg werden fest angeordnete Doppelkegel aus Keramik-Material benutzt.
Es wurde festgestellt, daß bessere Resultate zu erreichen sind, wenn der erfindungsgemäßen Vorrichtung mindestens ein weiterer Fadenspanner (Doppelkegel) vorangestellt wird, der so die Rolle des Vorspanners spielt.
Die Erfindung ist insbesondere angepaßt an Maschinen, die dazu bestimmt sind, die Arbeitsgänge des Streckens und Texturierens gleichzeitig durchzuführen.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung hervor, in der unter Bezugnahme auf die Zeichnung ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert ist.
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In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Vorrichtung in der sogenannten "Normalstellung", d.h. vor dem Start und während des normalen Betriebes der Streck-Texturiermaschine,
Fig. 2 die erfindungsgemäße Vorrichtung der Fig. 1 in der sogenannten "Anlaß-Stellung",
Fig. 3 und 4 eine andere Ausführungsform der Erfindung, bei der ein Heizorgan zwischen dem ersten Fadenlieferer und dem Ofen der. Texturiereinrichtung angeordnet ist, in "Normalstellung" und in "Anlaß-Stellung".
In der Zeichnung wird ein Polyester-Faden mit einem Rest-Streckgrad von 3,5 von einer nicht gezeichneten Fadenspule abgespult, läuft durch einen Scheibenspanner 2, dann unter den Texturierboden und tritt von da in die Vorrichtung gemäß der Erfindung ein.
Diese Vorrichtung setzt sich zusammen aus
- einem Streckzylinder 3, der aus einem elektrisch beheizten Zylinder von beispielsweise 60 mm Außendurchmesser besteht,
- einem Bügel 4 aus Metall oder anderem Werkstoff, der an seinem Ende 5 schwenkbar um eine zur Achse des Streckzylinders 3 parallele Achse gelagert ist und der an jedem Ende einen fest angeordneten keramischen Doppelkegel 5 und 6 trägt, dessen innere Führungsrille einen Durchmesser von 10 mm hat. Die Krümmung des Bügels 4 entspricht deutlieh derjenigen des Streckzylinders und seine Länge
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ist derart hemessen, daß der über die Doppelkegel 5 und 6 laufende Faden über etwa 180 an dem Streckzylinder anliegt,
— einem mit dem Ende 5"dem Bügel 4 verbundenen Arm 7, der an seinem freien Ende einen fest angeordneten Doppelkegel 8 trägt von gleicher Form und Beschaffenheit wie die Doppelkegel 5 und 6.
— einem Hebel 9, der mit dem Bügel 4 und dem Arm 7 ebenfalls am Schwenkpunkt 5 fest verbunden ist und der geeignete Mittel, wie Federn, Ausschnitte usw. aufweist, die es ermöglichen, ihn von einer Endstellung in die andere zu verschwenken und die ihn in der gewählten Stellung blockieren.
Ein weiterer, durch einen feststehenden Doppelkegel gehildeter Fadenspanner 10 ist vor dieser Einheit angeordnet, wobei die Achse des Doppelkegels 10 parallel zur Schwenkachse 5 und zur Achse des Streckzylinders 3 ist und in derselben Ebene liegt»
Alle Achsen der Doppelkegel 5, 6, 8, 10 sind parallel.
Die Texturiervorrichtung enthält in an sich bekannter Weise:
— einen ersten Fadenlieferer 11, beispielsweise mit schmalem Riemen,
— einen Texturierofen 12, der gebildet ist durch ein elektisch beheiztes, gebogenes Rohr von einem Meter Länge,
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- eine Falschdrahtspindel 13 bekannter Bauart,
- einen zweiten Fadenlieferer 14, ebenfalls in der Bauart mit Riemen mit progressiver Einstellung, wie sie beispielsweise beschrieben ist in der französischen Patentanmeldung No. EN. 72/23274 der CHAVANOZ S.A., angemeldet am 26.Juni 1972 für eine "Fadenabzugsvorrichtung für Textilmaschinen" ,
- ein zweiter Ofen, eine weitere Abzugsrollenanordnung und schließlich Organe zum Wiederaufwickeln des Fadens, Mittel, die an sich bekannt und nicht dargestellt sind.
Das Anlaufen der Maschine geht folgendermaßen vor sich: Der Faden 1 läuft durch den Spanner 2, dann unter dem Doppelkegel 10 entlang, über dem Doppelkegel 8, unter dem Doppelkegel 5 und endlich unter dem Doppelkegel 6 entlang (Fig. 1).
Schließlich wird der Hebel 9 gehoben (Fig.2) derart, daß der Faden an dem Streckzylinder 3 über ungefähr 180° zur Anlage kommt. So ist der Faden, der hinter dem Doppelkegel 6 mit der Hand herausgezogen wird, wesentlich gestreckt.
Dann wird der Faden in den abgestellten Fadenlieferer 11 geführt, in den Ofen 12, durch die abgestellte Falschdrahtspindel 13 und endlich in den Fadonlinferor 14, der
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in der sogenannten "Rutschstellung" gehalten wird, d.h. nicht vollständig eingerückt. Der praktisch gestreckte Faden, der in den Ofen 12 eingeführt wird, hat nicht die Tendenz, sich zu kristallisieren, also zu brechen, so daß der Anlaßvorgang möglich ist.
In an sich bekannter Weise wird anschließend der Faden von Hand über alle übrigen Organe der Maschine geführt: Fadenlieferer, den zweiten Ofen und man gewinnt den Faden wieder an der Luftansaugdüse, genannt "Abfalldüse"
Wenn dieser Zyklus beendet ist, wird der Fadenlieferer 11 eingerückt, auf den Hebel 9 heruntergedrückt, derart, daß der Faden nicht mehr mit dem Streckzylinder 3 in Berührung kommt und hintereinander werden der Fadenlieferer 14 und die Spindel 13 eingerückt.
Wie Fig. 3 und 4 zeigen, kann die erfindungsgemäße Vorrichtung, der Streckzylinder 3, der schwenkbare Bügel 4 mit dem Arm 7 und den Fadenspannern 5, 6, 8, 10 auch zwischen dem ersten Fadenlieferer 11 und dem Ofen 12 angeordnet sein.
Wie man sieht, besteht das Verfahren nach der Erfindung darin, für das Ingangsetzen eine Heizzone zu benutzen, die vor dem Ofen 14 gelegen ist, dann diese Hilfsorgane
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außer Betrieb zu setzen, wenn der AnlaufVorgang durchgeführt ist.
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung ermöglicht also das Ingangsetzen von Maschinen, in denen die Streckung und Texturierung in gleichzeitigen Arbeitsgängen erfolgt, die mit geschlossenen öfen ausgerüstet sind, und so Fäden von besserer textiler Qualität, größerer Gleichförmigkeit, Dehnbarkeit und Färbbarkeit zu erzeugen.
Dadurch, daß die Operation des Ablösens des Fadens von dem Streckzylinder 3 und in der Folge der Doppelkegel 5, 8, 10 fortschreitend erfolgt, ist der Faden, der in den Ofen gelangt, weniger und weniger gestreckt, was Stöße verhindert und dadurch das Ingangsetzen erleichtert. Da der Hebel 9 bequem mit dem Fuß betätigt werden kann, kann die Bedienungsperson ihre gesamte Aufmerksamkeit auf die Behandlung des Fadens in der Spindel 13 und das Instellungbringen des Fadenlieferers 14 konzentrieren.
Es wurde festgestellt, daß bei derartigem Vorgehen der Anlaßvorgang in einem sehr kurzen Zeitraum abläuft, was einen beträchtlichen Fortschritt darstellt gegenüber den anderen bekannten Lösungen mit geschlossenem Ofen und eine bemerkenswerte Verringerung der Abfälle mit sich bringt.
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Obwohl die Erfindung in ihrer Ausfuhrungsform für Maschinen zum gleichzeitigen Strecken und Texturieren beschrieben ist, an die sie in besonderem Maße angepaßt ist, ist es selbstverständlich, daß sie auch eingesetzt werden kann bei Verfahren, in denen Streckung und Texturierung kombiniert aufeinanderfolgend oder in getrennten Arbeitsgängen durchgeführt wird, derart, daß eine mit dieser Vorrichtung ausgerüstete Maschine benutzt werden kann, sowohl zum Strecken und Texturieren in getrennten Arbeitsgängen oder gleichzeitig, was in bemerkenswerter Weise und erheblich die Verwendbarkeit dieser Maschinen verbessert.
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Claims (10)

  1. 2402103
    PATENTANSPRÜCHE
    Verfahren zum Ingangsetzen von kombinierten Streck-Texturier-Maschinen für thermoplastische synthetische Fäden, dadurch gekennzeichnet, daß während des Ingangsetzens der Faden (1) mindestens teilweise gestreckt wird auf einem Heizorgan (3), das der Vorrichtung zur Fixierung der Texturierung vorgelagert ist, und anschließend, nach Beendigung des Anlaßvorganges, dieses Heizorgan (3) ausgeschaltet wird.
  2. 2.Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichn e t, daß die Texturierung durch Falschdrall erfolgt und daß die Streckung bei normalem Betrieb gleichzeitig mit dem Falschdrall erfolgt.
  3. 3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäß Anspruch 1 zum Ingangsetzen von Maschinen zur Streckung und Texturierung durch Falschdrall von synthetischen thermoplastischen Fäden, in denen die Schritte des Streckens (der molekularen Orientierung) und der Texturierung in kombinierter Weise durchgeführt werden, mit mindestens einem Zuführungsorgan für den zu streckenden und zu texturierenden synthetischen Faden, einem die Streckung des Fadens erleichternden Heizorgan, einem vor dem Organ zur Fixierung des Dralls angeordneten Fadenlieferer, einer Falschdrahtspindel, einem hinter der Spindel gelegenen Fadenlieferer und Organen zum
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    Wiederaufwickeln des produzierten texturierten Fadens, gekennzeichnet durch.
    - einen Bügel (4), der mindestens teilweise das Heiz— organ (3) umgreifen kann, der an seinem einen Ende um eine zur Hauptachse des Heizorgans (3) parallele Achse schwenkbar gelagert ist und an jedem seiner Enden einen Fadenspanner (5, 6) trägt,
    - einen an seinem einen Ende mit dem Schwenkpunkt des Bügels (4) verbundenen Arm (7), der an seinem freien Ende einen Fadenspanner (8) trägt,
    - einen ebenfalls fest mit dem Bügel (4) in der Nähe seines Schwenkpunktes verbundenen Hebel (9),mit dem die Anordnung um das Heizorgan (3) schwenkbar ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Organ zum Begünstigen der Streckung ein erhitzter Metall-Zylinder (3) ist.
  5. 5« Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennz eichnet, daß das Heizorgan (3) sich vor dem ersten Fadenlieferer (11) befindet, der vor der Texturier-Einheit (12, 13) angeordnet ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das zur Streckung dienende Heizorgan (3) einerseits hinter dem ersten Fadenlieferer (11) liegt, der vor der Texturierein-
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    heit (12, 13) angeordnet ist, und andererseits vor dem Heizorgan (12) der Texturiereinheit.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekenn zeichnet, daß die Fadenspanner (5, 6, 8, 1o) Doppelkegel sind.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Doppelkegel (5, 6, 8, 10) feststehend sind.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß mittels der an den Enden des Bügels (4) befindlichen Fadenspanner (5, 6) der Faden (1) über einen wesentlichen Umschlingungswinkel auf das' Heizorgan (3) auflegbar ist.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (9) aus dem Fußboden hervorragt, wenn der Faden (1) beim Anlassen auf dem Heizorgan (3) aufliegt und unter dem Fußboden verschwindet, wenn die Streckung und Texturierung in gleichzeitigem Arbeitsgang erfolgt.
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DE2402109A 1973-01-29 1974-01-17 Verfahren und vorrichtung zum ingangsetzen von textilmaschinen zur strecktexturierung Pending DE2402109A1 (de)

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