DE2402109A1 - Verfahren und vorrichtung zum ingangsetzen von textilmaschinen zur strecktexturierung - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum ingangsetzen von textilmaschinen zur strecktexturierungInfo
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Description
PATENTANWÄLTE DIPL.-ING. WERNER FREISCHEM
DiPL-iNQ. ILSE FREISCHEM
5000 KÖLN 1 HEUMARKT 14 TELEFON : (02 21) 2358
A 76 PaGm 73/3
ATELIERS ROANNAIS DE CONSTRUCTIONS TEXTILES, |
rue Cuvier, 423o3 Roanne (Frankreich)
Verfahren und Vorrichtung zum Ingangsetzen von Textilmaschinen zur Streck-Texturierung
Die Erfindung betrifft eine Verbesserung für das Ingangsetzen von Maschinen, in denen - kombiniert und vorzugsweise
gleichzeitig - die Streckung und die Texturierung durch Falschdrall von thermoplastischen synthetischen
Fäden vorgenommen wird.
Es ist bekannt, zur Herstellung eines besonders voluminösen und/oder dehnbaren synthetischen Fadens diesen
Faden einer Texturierung durch Falschdrall zu unterwerfen, in deren Verlauf der Faden unmittelbar aufeinanderfolgend
Arbeitsgängen des Zusammendrehens, der Fixierung, des Aufdrehens und eventuell einer nochmaligen Fixierung
unterworfen wird.
Es wurde vorgeschlagen, diese Behandlung mit der bekannten Streckbehandlung zu verbinden, die darin besteht, die
Fäden beim Austritt aus der Spinndüse auf das Mehrfache
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ihrer Länge zu strecken, so daß die sie bildenden Molekularketten ausgerichtet werden.
Zur Durchführung dieses Verfahrens kann man entweder von Fäden ausgehen, die noch keiner wirksamen Streckung ausgesetzt
waren, außer der sogenannten Spinnstreckung (nicht gestreckte Fäden) oder von Fäden, die schon eine wesentliche
Streckung erhalten haben (teilgestreckten Fäden) und die noch eine bestimmte irreversible plastische
Dehnung vertragen können.
In der folgenden Beschreibung werden unterschiedslos die Ausdrücke "nichtgestreckte Fäden" und "teilgestreckte
Fäden" verwendet, da das Verfahren der Streck-Texturierung in seinem allgemeinen Konzept ohne Unterschied auf beide
Fadenarten angewendet werden kann.
Trotz des Reizes, den eine solche Kombination darstellt, weist sie jedoch zahlreiche praktische Fehler auf.
Es ist bekannt, daß nichtgestreckte Polyesterfäden die starke Tendenz haben, unter Wärmeeinrichung zu kristallisieren
und dadurch spröde zu werden. So ist es während des AnIauf-Vorganges des oben betrachteten Streck-Texturier-Verfahrens
unerläßlich, daß dieser nichtgestreckte Faden nicht mit einem Heizorgan in seinem ursprünglichen
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Zustand in Berührung kommt. Dieser Nachteil macht das
Ingangsetzen von Maschinen dieses Typs unmöglich (den Vorgang, der darin besteht, den Faden an allen abgeschalteten
Organen vorbeizuführen, dann diese Organe
einzuschalten, um den Faden herzustellen), insbesondere bei den Maschinen, die einen geschlossenen Texturierofen
aufweisen, z.B. in der bekannten und sehr weit verbreiteten Bauart, die in der US-PS 2 891 375 beschrieben ist.
Um diese Schwierigkeiten zu vermeiden, wurde vorgeschlagen, offene Öfen zu benutzen, auf die der Faden allein während
des begrenzten AnlaufVorganges aufgelegt wurde. Es ist
jedoch bekannt, daß bei der Texturierung durch Falschdrall
die Verwendung offener Öfen texturierte Fäden
ergibt, deren Eigenschaften - insbesondere deren Regelmäßigkeit, deren Volumen, deren Farbaffinität - häufig
ungenügend sind, und ferner sehr deutlich erhöhten Verbrauch an elektrischer Energie mit sich bringt. Im
übrigen ist auch bekannt, daß, wenn man einen nichtgestreckten (oder teilgestreckten) Faden in die Führungs- elemente
der Falschdrahtspindel einführt, infolge des Einflusses des Fadentiters Ballungen auftreten sowie
partielle Streckungen und Ünregelmassigkeiten, die häufig Fadenbrüche hervorrufen.
Um vollwertige Erzeugnisse zu erhalten, war es daher
wichtig, einerseits geschlossene Texturierofen zu verwenden
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und andererseits schon während des Anlaufens der Spindel einen stark gestreckten Faden zuzuführen. Die bisher
zur Verfügung stehenden Lösungen waren unvereinbar mit diesen beiden Anforderungen, so daß die Entwicklung
dieser Technik der Streck-Texturierung nicht den erwarteten Erfolg gehabt hat.
Die Erfindung beseitigt diese Nachteile, macht die Benutzung geschlossener öfen im Prozess der Streckung und Texturierung
durch Falschdrall in gleichzeitigen Arbeitsgängen anwendbar und erleichtert das Anlaufen des Fadens.
Das erfxndungsgemäße Verfahren zum Ingangsetzen von
Kombinationsmaschinen zur Streck-Texturierung, insbesondere durch Falschdrall, von thermoplastischen synthetischen
Fäden ist dadurch gekennzeichnet, daß während des Anlaß-Vorganges der Faden, zumindest teilweise auf einem
erhitzten Organ gestreckt wird, daß der Vorrichtung zur Fixierung der Texturierung vorgelagert ist und dann das
Organ auszuschalten, wenn der Anlaßvorgang beendet ist.
In einer besonderen Ausführungsform ist dieses Heizorgan
dem ersten Fadenlieferer nachgeordnet, der vor der Texturier-Einheit liegt, also zwischen diesem Fadenlieferer
und dem Heizofen angeordnet.
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Die erfindungsgemäße Vorrichtung betrifft eine Verbesserung
für das Ingangsetzen von Maschinen zur Streck-Texturierung durch Falschdrall von thermoplastischen synthetischen
Fäden, in der die Arbeitsgänge des Streckens (der molekularen Orientierung) und der Texturierung
kombiniert durchgeführt werden, und umfaßt mindestens ein Organ zur Zuführung des zu streckenden und zu texturierenden
Fadens, ein Heizorgan, das dazu bestimmt ist, die Streckung des Fadens zu begünstigen, einen Fadenlxeferer,
der vor dem Organ zur Fixierung des Dralls gelegen ist, eine Falschdrall-Spindel, einen Fadenlxeferer hinter
der Spindel und ein Organ zum Aufwickeln des so produzierten Fadens. Diese verbesserte Vorrichtung enthält außerdem:
- einen Bügel, der wenigstens zum Teil das Heizorgan umgreifen kann, der an seinem einen Ende um eine im
wesentlichen zur Hauptachse des Heizorgans parallele Achse schwenkbar ist und der an jedem seiner beiden
Enden einen Fadenspanner trägt,
- einen Arm, der an seinem einen Ende mit dem Schwenkpunkt des Bügels verbunden ist und der an seinem freien
Ende einen Fadenspanner trägt,
- einen Hebel, der ebenfalls nahe dem Schwenkpunkt des Bügels fest verbunden ist, zum Verschwenken der Anordnung
um das Heizorgan.
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In der Praxis ist das Heizorgan, das dazu bestimmt ist,
das Strecken zu begünstigen, ein Metallzylinder, der unter der Bezeichnung "Streckfinger" bekannt ist, der durch
alle geeigneten Mittel erhitzt wird: Elektrizität, heiße Flüssigkeit usw., und der Ofen zur Drallfixierung wird gebildet
durch ein elektrisch beheiztes gebogenes Rohr.
Als Fadenspanner an den Enden des Bügels und des Armes werden vorteilhaft feststehende Doppelkegel benutzt, Elemente,
die in der Textilindustrie an sich bekannt sind. Mit Erfolg werden fest angeordnete Doppelkegel aus Keramik-Material
benutzt.
Es wurde festgestellt, daß bessere Resultate zu erreichen sind, wenn der erfindungsgemäßen Vorrichtung mindestens ein
weiterer Fadenspanner (Doppelkegel) vorangestellt wird, der so die Rolle des Vorspanners spielt.
Die Erfindung ist insbesondere angepaßt an Maschinen, die dazu bestimmt sind, die Arbeitsgänge des Streckens und
Texturierens gleichzeitig durchzuführen.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung hervor, in der unter Bezugnahme
auf die Zeichnung ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert ist.
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In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Vorrichtung in der sogenannten
"Normalstellung", d.h. vor dem Start und während des normalen Betriebes der Streck-Texturiermaschine,
Fig. 2 die erfindungsgemäße Vorrichtung der Fig. 1 in der
sogenannten "Anlaß-Stellung",
Fig. 3 und 4 eine andere Ausführungsform der Erfindung, bei der ein Heizorgan zwischen dem ersten Fadenlieferer
und dem Ofen der. Texturiereinrichtung angeordnet ist,
in "Normalstellung" und in "Anlaß-Stellung".
In der Zeichnung wird ein Polyester-Faden mit einem Rest-Streckgrad
von 3,5 von einer nicht gezeichneten Fadenspule abgespult, läuft durch einen Scheibenspanner 2, dann unter
den Texturierboden und tritt von da in die Vorrichtung gemäß der Erfindung ein.
Diese Vorrichtung setzt sich zusammen aus
- einem Streckzylinder 3, der aus einem elektrisch beheizten
Zylinder von beispielsweise 60 mm Außendurchmesser besteht,
- einem Bügel 4 aus Metall oder anderem Werkstoff, der an seinem Ende 5 schwenkbar um eine zur Achse des Streckzylinders
3 parallele Achse gelagert ist und der an jedem Ende einen fest angeordneten keramischen Doppelkegel 5 und
6 trägt, dessen innere Führungsrille einen Durchmesser von 10 mm hat. Die Krümmung des Bügels 4 entspricht deutlieh
derjenigen des Streckzylinders und seine Länge
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ist derart hemessen, daß der über die Doppelkegel 5 und
6 laufende Faden über etwa 180 an dem Streckzylinder anliegt,
— einem mit dem Ende 5"dem Bügel 4 verbundenen Arm 7, der
an seinem freien Ende einen fest angeordneten Doppelkegel 8 trägt von gleicher Form und Beschaffenheit wie die
Doppelkegel 5 und 6.
— einem Hebel 9, der mit dem Bügel 4 und dem Arm 7 ebenfalls
am Schwenkpunkt 5 fest verbunden ist und der geeignete Mittel, wie Federn, Ausschnitte usw. aufweist,
die es ermöglichen, ihn von einer Endstellung in die andere zu verschwenken und die ihn in der gewählten Stellung
blockieren.
Ein weiterer, durch einen feststehenden Doppelkegel gehildeter
Fadenspanner 10 ist vor dieser Einheit angeordnet, wobei die Achse des Doppelkegels 10 parallel zur Schwenkachse
5 und zur Achse des Streckzylinders 3 ist und in derselben Ebene liegt»
Alle Achsen der Doppelkegel 5, 6, 8, 10 sind parallel.
Die Texturiervorrichtung enthält in an sich bekannter Weise:
— einen ersten Fadenlieferer 11, beispielsweise mit schmalem
Riemen,
— einen Texturierofen 12, der gebildet ist durch ein elektisch
beheiztes, gebogenes Rohr von einem Meter Länge,
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- eine Falschdrahtspindel 13 bekannter Bauart,
- einen zweiten Fadenlieferer 14, ebenfalls in der Bauart
mit Riemen mit progressiver Einstellung, wie sie beispielsweise beschrieben ist in der französischen Patentanmeldung
No. EN. 72/23274 der CHAVANOZ S.A., angemeldet am 26.Juni 1972 für eine "Fadenabzugsvorrichtung für Textilmaschinen"
,
- ein zweiter Ofen, eine weitere Abzugsrollenanordnung und
schließlich Organe zum Wiederaufwickeln des Fadens, Mittel, die an sich bekannt und nicht dargestellt sind.
Das Anlaufen der Maschine geht folgendermaßen vor sich: Der Faden 1 läuft durch den Spanner 2, dann unter dem
Doppelkegel 10 entlang, über dem Doppelkegel 8, unter dem Doppelkegel 5 und endlich unter dem Doppelkegel 6
entlang (Fig. 1).
Schließlich wird der Hebel 9 gehoben (Fig.2) derart, daß
der Faden an dem Streckzylinder 3 über ungefähr 180° zur Anlage kommt. So ist der Faden, der hinter dem Doppelkegel
6 mit der Hand herausgezogen wird, wesentlich gestreckt.
Dann wird der Faden in den abgestellten Fadenlieferer 11
geführt, in den Ofen 12, durch die abgestellte Falschdrahtspindel 13 und endlich in den Fadonlinferor 14, der
- ίο -
in der sogenannten "Rutschstellung" gehalten wird, d.h. nicht vollständig eingerückt. Der praktisch gestreckte
Faden, der in den Ofen 12 eingeführt wird, hat nicht
die Tendenz, sich zu kristallisieren, also zu brechen, so daß der Anlaßvorgang möglich ist.
In an sich bekannter Weise wird anschließend der Faden von Hand über alle übrigen Organe der Maschine geführt:
Fadenlieferer, den zweiten Ofen und man gewinnt den Faden wieder an der Luftansaugdüse, genannt "Abfalldüse"
Wenn dieser Zyklus beendet ist, wird der Fadenlieferer
11 eingerückt, auf den Hebel 9 heruntergedrückt, derart,
daß der Faden nicht mehr mit dem Streckzylinder 3 in Berührung kommt und hintereinander werden der Fadenlieferer
14 und die Spindel 13 eingerückt.
Wie Fig. 3 und 4 zeigen, kann die erfindungsgemäße Vorrichtung,
der Streckzylinder 3, der schwenkbare Bügel 4 mit dem Arm 7 und den Fadenspannern 5, 6, 8, 10 auch
zwischen dem ersten Fadenlieferer 11 und dem Ofen 12
angeordnet sein.
Wie man sieht, besteht das Verfahren nach der Erfindung darin, für das Ingangsetzen eine Heizzone zu benutzen,
die vor dem Ofen 14 gelegen ist, dann diese Hilfsorgane
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außer Betrieb zu setzen, wenn der AnlaufVorgang durchgeführt ist.
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung ermöglicht also das Ingangsetzen von Maschinen, in denen die Streckung
und Texturierung in gleichzeitigen Arbeitsgängen erfolgt, die mit geschlossenen öfen ausgerüstet sind, und so
Fäden von besserer textiler Qualität, größerer Gleichförmigkeit, Dehnbarkeit und Färbbarkeit zu erzeugen.
Dadurch, daß die Operation des Ablösens des Fadens von dem Streckzylinder 3 und in der Folge der Doppelkegel
5, 8, 10 fortschreitend erfolgt, ist der Faden, der in den Ofen gelangt, weniger und weniger gestreckt, was
Stöße verhindert und dadurch das Ingangsetzen erleichtert. Da der Hebel 9 bequem mit dem Fuß betätigt werden kann,
kann die Bedienungsperson ihre gesamte Aufmerksamkeit auf die Behandlung des Fadens in der Spindel 13 und
das Instellungbringen des Fadenlieferers 14 konzentrieren.
Es wurde festgestellt, daß bei derartigem Vorgehen der Anlaßvorgang in einem sehr kurzen Zeitraum abläuft, was
einen beträchtlichen Fortschritt darstellt gegenüber den anderen bekannten Lösungen mit geschlossenem Ofen
und eine bemerkenswerte Verringerung der Abfälle mit sich bringt.
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Obwohl die Erfindung in ihrer Ausfuhrungsform für Maschinen
zum gleichzeitigen Strecken und Texturieren beschrieben ist, an die sie in besonderem Maße angepaßt
ist, ist es selbstverständlich, daß sie auch eingesetzt werden kann bei Verfahren, in denen Streckung und Texturierung
kombiniert aufeinanderfolgend oder in getrennten Arbeitsgängen durchgeführt wird, derart, daß eine mit dieser
Vorrichtung ausgerüstete Maschine benutzt werden kann,
sowohl zum Strecken und Texturieren in getrennten Arbeitsgängen oder gleichzeitig, was in bemerkenswerter Weise
und erheblich die Verwendbarkeit dieser Maschinen verbessert.
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Claims (10)
- 2402103PATENTANSPRÜCHEVerfahren zum Ingangsetzen von kombinierten Streck-Texturier-Maschinen für thermoplastische synthetische Fäden, dadurch gekennzeichnet, daß während des Ingangsetzens der Faden (1) mindestens teilweise gestreckt wird auf einem Heizorgan (3), das der Vorrichtung zur Fixierung der Texturierung vorgelagert ist, und anschließend, nach Beendigung des Anlaßvorganges, dieses Heizorgan (3) ausgeschaltet wird.
- 2.Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichn e t, daß die Texturierung durch Falschdrall erfolgt und daß die Streckung bei normalem Betrieb gleichzeitig mit dem Falschdrall erfolgt.
- 3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäß Anspruch 1 zum Ingangsetzen von Maschinen zur Streckung und Texturierung durch Falschdrall von synthetischen thermoplastischen Fäden, in denen die Schritte des Streckens (der molekularen Orientierung) und der Texturierung in kombinierter Weise durchgeführt werden, mit mindestens einem Zuführungsorgan für den zu streckenden und zu texturierenden synthetischen Faden, einem die Streckung des Fadens erleichternden Heizorgan, einem vor dem Organ zur Fixierung des Dralls angeordneten Fadenlieferer, einer Falschdrahtspindel, einem hinter der Spindel gelegenen Fadenlieferer und Organen zum409831/0976Wiederaufwickeln des produzierten texturierten Fadens, gekennzeichnet durch.- einen Bügel (4), der mindestens teilweise das Heiz— organ (3) umgreifen kann, der an seinem einen Ende um eine zur Hauptachse des Heizorgans (3) parallele Achse schwenkbar gelagert ist und an jedem seiner Enden einen Fadenspanner (5, 6) trägt,- einen an seinem einen Ende mit dem Schwenkpunkt des Bügels (4) verbundenen Arm (7), der an seinem freien Ende einen Fadenspanner (8) trägt,- einen ebenfalls fest mit dem Bügel (4) in der Nähe seines Schwenkpunktes verbundenen Hebel (9),mit dem die Anordnung um das Heizorgan (3) schwenkbar ist.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Organ zum Begünstigen der Streckung ein erhitzter Metall-Zylinder (3) ist.
- 5« Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennz eichnet, daß das Heizorgan (3) sich vor dem ersten Fadenlieferer (11) befindet, der vor der Texturier-Einheit (12, 13) angeordnet ist.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das zur Streckung dienende Heizorgan (3) einerseits hinter dem ersten Fadenlieferer (11) liegt, der vor der Texturierein-409831 /0976heit (12, 13) angeordnet ist, und andererseits vor dem Heizorgan (12) der Texturiereinheit.
- 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekenn zeichnet, daß die Fadenspanner (5, 6, 8, 1o) Doppelkegel sind.
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Doppelkegel (5, 6, 8, 10) feststehend sind.
- 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß mittels der an den Enden des Bügels (4) befindlichen Fadenspanner (5, 6) der Faden (1) über einen wesentlichen Umschlingungswinkel auf das' Heizorgan (3) auflegbar ist.
- 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (9) aus dem Fußboden hervorragt, wenn der Faden (1) beim Anlassen auf dem Heizorgan (3) aufliegt und unter dem Fußboden verschwindet, wenn die Streckung und Texturierung in gleichzeitigem Arbeitsgang erfolgt.40 9 8 31/0976
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