DE2400702A1 - Schachtel mit beilage - Google Patents
Schachtel mit beilageInfo
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Description
DR.-ING. VON KREISlER DR.-ING. SCHONWALD DRYING. TH. MEYER DR. FUES DIPL-CHEM. AlSK VON KREISLER
DIPL-CHEM. CAROLA KELLER DR.-ING. KLDPSCH DIPL-ING. SELTING
5 KDLNl, DEICHMANNHAUS
Köln, den 7«Januar Pu/Ax
GENERAL FOODS CORPORATION, 250 North Street, White Plains, N.Y. (U.S.A.).
"Schachtel mit Beilage"
Die Erfindung betrifft Kartons, die sich zur Verpackung der verschiedensten Arten von Produkten eignen, insbesondere
einen Karton mit einer Beilage.
Der hier gebrauchte Ausdruck "Beilage" bezieht sich auf
die verschiedensten Drucksachen, die in einen Karton gelegt oder in ihn eingearbeitet -werden können. Die Beilage
kann die 3?orm eines Blattes oder mehrerer Blätter oder die !Form von gefalteten Abschnitten von flächigem
Material o.dgl.haben. Die Beilage kann ein Gutschein
oder eine Sparmarke der Art, die in einem Laden eingelöst oder an einen Hersteller gesandt wird, eine Rezeptur,
eine Gebrauchsanweisung, ein Garantieschein, eine Postkarte für die Anforderung eines Gewinns oder für ein
Ersuchen um weitere Informationen, eine Hülle mit oder ohne Produkt oder Probe oder ein flacher Beutel sein«
Diese Drucksachen, die aus Papier, Karton, Kunststofffolien o.dgl. bestehen können, lassen sich in den Karton
gemäß der Erfindung einfügen, und wenn nachstehend der Ausdruck "Beilage" gebraucht wird, sind darunter alle
Teile und Drucksachen der vorstehend genannten Art zu verstehen.
409828/0377
2AM.10Z
Bei der Förderung des Verkaufs von Waren und Dienstleistungen durch Reklame und Propaganda ist es häufig er- ι
wünscht, den Verbrauchern Gutscheine zukommen zu lassen. Diese Gutscheine können den Verbraucher zu einem Nachlass,
Rabatt, einer Vergütung oder einem Gewinn für gewisse '■
Waren des Inserenten berechtigen, wenn sie zum Zeitpunkt des Kaufs vorgelegt oder dem Inserenten per Post züge- [
sandt werden. Darüber hinaus stellen Gutscheine, die aus- ■
gefüllt und an einen Lieferanten gesandt werden, ein Mittel dar, Auskünfte über ein bestimmtes Produkt einzuholen. \
Außer Gutscheinen, die sich als wirksames Reklamemittel : erweisen und erwiesen haben, legen Inserenten und Her- j
steller häufig Postkarten und Umschläge bei, um den Ver- \ braucher um zusätzliche Informationen vom Inserenten oder :
Hersteller ersuchen zu lassen. In ähnlicher Weise können Rezepte, Gebrauchsanweisungen, Garantiescheine und -karten
oder Informationsblätter des Inserenten oder Herstellers über das Produkt dem Verbraucher und Käufer verfügbar gemacht
werden.
Die Verteilung und Handhabung dieser Drucksachen verursacht häufig Schwierigkeiten. So werden Gutscheine, Postkarten
und Umschläge häufig in Zeitungen, Zeitschriften u.dgl. eingelegt. Häufig wird auch die Post zu ihrer Verteilung
in Anspruch genommen. Diese Verteilung und dieser Versand sind jedoch mit erheblichem Aufwand verbunden.
Eine andere Methode, Gutscheine, Postkarten und Umschläge in die Hände von Verbrauchern und Käufern gelangen zu
lassen, ist das Einlegen in die Kartons und Packungen von Produkten, die vom Inserenten oder Hersteller
verkauft werden. Diese Methode wird auch zur Verteilung von Rezepturen, Gebrauchsanweisungen, Garantie- i
scheinen und -karten u.dgl. angewendet. Diese Art i der Verteilung läßt jedoch insofern viel zu wünschen
übrig, als sie einen erheblichen Aufwand in bezug auf
Handhabung und Kosten erfordert, um zu gewährleisten,
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2A0070?
daß jeder Karton oder jede Packung den Gutschein, die Postkarte, den Umschlag, das Rezept, die Gebrauchsanwei- ;
sung, die Garantiekarte o.dgl. enthält. Dies ist darauf
zurückzuführen, daß mit hoher Geschwindigkeit arbeitende Verpackungsmaschinen verwendet werden, wobei die Wahrschein
lichkeit, daß ein Karton oder eine Packung eine solche Beilage nicht enthält, zunimmt« Aus diesem Grunde ist es
in vielen Fällen für einen Inserenten oder Hersteller sehr schwierig, an einem Karton oder einer Packung einwandfrei
festzustellen, daß eine bestimmte Einlage darin ent- ";
halten ist, ohne gleichzeitig zu kostspieligen Überwachungs methoden zu greifen, die sicherstellen, daß der Karton
oder die Packung die Beilage tätsächlich enthält.
Durch den Karton gemäß der Erfindung wird nun ein Mittel verfügbar, das es ermöglicht, Beilagen im Kartonzuschnitt
zu befestigen und auf diese Weise zu gewährleisten, daß :
auf einer Verpackungsstraße jeder Karton mit 100#iger .
Sicherheit eine Beilage enthält, ohne die Geschwindigkeit oder den Wirkungsgrad zu beeinträchtigen, und ohne daß !
maschinelle Änderungen der Verpackungsstraßen erforderlich sind, wobei dennoch die.Beilage vom Verbraucher oder Käufer
schnell sichtbar, leicht zugänglich und leicht entnehmbar ist. Dies wird erreicht, indem die Beilage an die Innenseite
des Kartonzuschnitts auf wenigstens eine der laschen geklebt und eine Perforationslinie auf der Beilage senkrecht
zu ihrer Länge so vorgesehen wird, daß die Entnahme der Beilage aus dem Karton erleichtert wird. Die Verlängerung
der Beilage in die Bereiche der Laschen des Kartons erleichtert außerdem die Füllung des Kartons und dient
dazu, die Aufmerksamkeit des Verbrauchers auf die Beilage zu lenken. Die Abtrennung der Beilage vom Karton erfolgt
nach dem Öffnen des Kartons nach üblichen Methoden und durch anschließendes Einreißen der Perforationslinie auf
der Beilage.
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Gegenstand der Erfindung ist demgemäß ein Karton aus halbstarrem Verpackungsmaterial mit zwei gegenüberliegenden
Hauptwänden, die längs Faltlinien mit zwei gegenüberliegenden Seitenwänden verbunden sind, einer Lasche, die ;
längs einer Faltlinie, mit einer dieser Wände verbunden ist, und einer Beilage, die an die Innenseite der Lasche
geklebt ist und eine Perforationslinie aufweist, die senkrecht zur Länge der Beilage und neben der Faltlinie verläuft,
die die Lasche und die angrenzende Wand verbindet.
Die Erfindung wird an Hand von Ausführungsbeispielen in i Verbindung mit den Abbildungen näher erläutert.
Fig.1 zeigt eine Draufsicht auf die Innenseite einer bevorzugten
Ausführungsform eines Kartonzuschnitts, der mit Einschnitten und Falzlinien zur Zusammenfügung zu einem
Sarton und mit einer Beilage gemäß der Erfindung versehen ist.
Fig.2 ist eine perspektivische Ansicht des in Fig.1 dargestellten
Kartonzuschnitts, nachdem dieser zu einem gefüllten und verschlossenen Karton zusammengefaltet worden
ist, und zeigt den Karton nach seiner Öffnung mit den Verschlußlaschen in offener Stellung und der längs der
Perforationslinie abgetrennten Beilage.
Fig.3 zeigt eine Draufsicht auf die Innenseite eines
Kartonzuschnitts, der zum Zusammenfalten zu einem Karton
eingeschnitten und gefalzt worden ist und mit einer Beilage gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung
versehen ist. j
Fig.4 ist eine Draufsicht auf die Innenseite eines Kartonzuschnitts, der zum Zusammenfalten zu einem Karton eingeschnitten
und gefalzt und mit einer Beilage gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung versehen ist.
Fig.5 ist eine Draufsicht auf die Innenseite eines anderen
ORIGINAL INSPECTED
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Typs eines Kartonzuschnitts, der zum Zusammenfalten zu : einem Karton eingeschnitten und gefalzt und mit einer
Beilage gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung versehen isto i
I Fig„1 zeigt einen erfindungsgemäßen Kartonzuschnitt 10,
der aus einer Bahn oder einem Blatt aus Pappe oder Karton oder einem anderen halbstarren Verpackungsmaterial geschnitten
ist. Der in Fig.1 dargestellte Zuschnitt ist zum Zusammenfalten zu einem rechteckigen Karton vorgesehen.
Die Abbildung zeigt die Seite des Zuschnitts, die schließlich zur Innenseite des erstellten Kartons wird. Der Zuschnitt,
der durch ein Muster von Ritzlinien, Falzlinien und Einschnitten in mehrere Felder oder Wände und Laschen
unterteilt ist, weist eine Rückwand 11 auf, die als Innenseite der Rückwand des erstellten Kartons angesehen werden
kann. In diesem Fall ist die Fläche der Rückwand 11 im wesentlichen deckungsgleich mit der Vorderwand 12. j
Der dargestellte Kartonzuschnitt weist eine kleine Verlängerungslasche
(Leimlasche des Herstellers) 13 der Rückwand 11 auf. Diese Lasche dient zur anfänglichen Bildung
des Kartons mit den kleineren Wänden oder Seitenwänden 14 und 15. Wie Fig.1 zeigt, ist der Kartonzuschnitt insgesamt
ungefähr rechteckig. Die Rückwand 11 und die Vorderwand 12 sowie die Verlängerungslasche 13 und die kleineren
Wände oder Seitenwände 14 und 15 sind im Zuschnitt durch senkrechtes Anritzen oder Falzen unter Bildung von Faltlinien
16, 17, 18 und 19 zwischen dien benachbarten Wänden gebildet worden. Die größere Innenlasche 20 des Deckels ,
die größere Außenlasche 21 des Deckels und die kleineren ; Laschen 22 und 23 des Deckels ragen von der Rückwand 11,
der Vorderwand 12 und von den Seitenwand en 14 und 15 des
Zuschnitts nach oben und sind durch Schnitte getrennt, die Verlängerungen der senkrechten Faltlinien darstellen« Bei
dem dargestellten Zuschnitt ist eine waagerechte Ritzlinie oder Falzlinie 24 über die oberen Enden der Rückwand, die
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Vorderhand und Seitenwände des Zuschnitts gelegt. Sie bildet
Faltlinien, an denen die oberen Laschen mit den Wänden verbunden sind. I
Zum dargestellten Kartonzuschnitt gehören ferner die größere Innenlasche 25 des Unterteils, die größere Außenlasche
26 des Unterteils und die kleineren Laschen 27 und 28 des Unterteils» Eine waagerechte Ritzlinie oder Falzlinie 29
ist quer über die unteren Enden der Rückwand, der Vorderwand und der Seitenwände des Zuschnitts gelegt. Sie bildet
die Paltlinien, an denen die Laschen des Unterteils mit den
Wänden verbunden sind.
Eine Beilage 30, hier als gedruckter Gutschein dargestellt, ist am Kartonzuschnitt 10 an der äußeren größeren Lasche
21 des Deckels bei 31 und an der äuißeren größeren Lasche
2.6 des Unterteils bei 32 mit Leim, Klebstoff oder anderen geeigneten Mitteln befestigt bzw. damit verklebt. Die Beilage
ist mit zwei Perforationsliniem 33 und 34 versehen, die parallel zueinander und senkrecht zur Länge der Beilage
verlaufen. Die Beilage ist so angeordnet, daß die Perforationslinie 33 sich unmitteltüar unter der waagerechten
Falzlinie 24 und die Perforationslinie 34 sich unmittelbar
über der waagerechten Falzlinie 29 befindete ■
Leichtes Öffnen der zusammengefalteten und verschlossenen Schachtel wird durch eine mit dem D&umen einzudrückende
Einreißlasche 35 im Deckel, vorzugsweise im mittleren Teil der Rückwand 11 erreicht. Diese Eirareißlasche wird durch
eine bogenförmige Schwächungslinie 36 abgegrenzt, die sich an der vorstehend genannten Palzlimie 24 erstreckt und an
dieser endet. Diese Schwächungslinie kann aus einer Reihe von mit Abstand zueinander angeordneten Schlitzen oder
Perforationen beliebiger Art und beliebiger Tiefe und Länge bestehen. Die Lasche läßt sich von der Rückwand 11 abtrennen,
indem ein mäßiger Druck miifc dem Daumen ausgeübt wird, .
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Die Beilage 30 wird auf die Innenseite des Kartonzuschnitts
mit Hilfe einer üblichen Fensterbildungsmaschine vor der Bildung des Kartons aufgebrachte Der Karton oder die Schachtel
wird dann wie folgt gebildet: Leim oder Klebstoff wird auf die kleine Verlängerungslasche 13 aufgebracht und der
Kartonzuschnitt an den Linien 17 und 19 so gefaltet, daß die kleine Verlängerungslasche 13 unter der Seitenwand
liegte Dieser Arbeitsgang wird gewöhnlich beim Kartonhersteller durchgeführte Der Karton oder die Schachtel wird
auf der fertigungsstraße gebildet, indem der Kartonzuschnitt (mit mechanischen Fingern oder einer Saugvorrichtung)
durch Palten längs der vier Faltlinien 16, 17» 18 und 19 zu einem rechteckigen Körper in die offene Stellung
gebracht wird. Die kleineren Laschen werden dann an einem Ende der Schachtel (beispielsweise die Laschen 27 und 28)
einwärts gefaltet, worauf Klebstoff auf die Außenseite der größeren Innenlasche 25 oder die Innenseite der größeren
Außenlasche 26 aufgebracht wird. Die größere Innenlasche 25 wird dann im rechten Winkel zur Rückwand einwärts gefaltet»
Die größere Außenlasche 26 wird dann im rechten Winkel zur Vorderwand einwärts gefaltet, wodurch der Verschluß
endgültig gebildet wird. Das Verschließen der Laschen des Unterteils erfolgt häufig nach dem Einbringen
des Verpackungsguts in den Karton oder in die Schachtel,,
■ ' ι
Nachdem der Karton oder die Schachtel in dieser Weise teilweise gebildet worden ist, wird der Inhalt in den Karton
gefüllt» Wenn dies geschehen ist, werden die sich gegenüberstehenden
kleineren Laschen (z.B. die Laschen 22 und 23) einwärts gefaltete Dann wird Klebstoff auf die Außenseite
der größeren Innenlasche 20 oder auf die Innenseite der größeren Außenlasche 21 aufgebracht. Die größere
Innenlasche 20 wird dann im rechten Winkel zur Rückwand und die größere Außenlasche 21 über die größere Innenlasche
20 im rechten Winkel zur Vorderwand des Kartons einwärts gefaltet, wodurch dieser vollständig verschlossen
wird.
Fig,2 zeigt den in Fig.1 dargestellten Kartonzuschnitt, der
zu einem Karton 37 zusammengefaltet und später geöffnet worden ist. Der Inhalt der Schachtel, im vorliegenden Pail
ein Beutel 38, und die Beilage 30 sind sichtbar und zugänglich, nachdem die Daumenlasche 35 gebraucht worden ist,
um die größere Innenlasche 20 des Deckels und die größere Außenlasche 21 des Deckels einzureißen und anzuheben und
sie in die dargestellte Stellung aufzurichten. Während des Anhebens dieser Laschen wird die Perforationslinie (in ·
Fig.1 als 33 dargestellt) aufgerissen, wodurch ein Teil der Beilage freigelegt wird. Die Beilage läßt sich dann nach .
dem Herausnehmen des Beutels leicht von der Schachtel \
I entfernen, indem sie ergriffen und so nach oben gezogen wird, daß die zweite Perforationslinie (in Fig.1 als 34
dargestellt) eingerissen wird.
Fig;3 zeigt eine etwas modifizierte Ausführungsform der '
Erfindung, die für Anwendungen in Frage kommt, bei denen andere Arten von Kartons, Schachtelin und Füllmaschinen !
verwendet werden. Bei dieser Ausführungsform haben die (
Wände und Laschen des Kartonzuschntitts 39 die gleiche '
Ausbildung~und Funktion wie bei der vorstehend beschriebenen
Ausführungsform, jedoch ist in diesem Fall die Beilage 40 nur an der oberen größeren Außenlasche bei 41
befestigt oder damit verklebt, und die Beilage hat nur eine Perforationslinie 42„ Der untere Teil der Beilage ist nicht
an der größeren unteren Lasche befestigt oder damit verklebt und auch nicht perforiert. Für gewisse Produkte und
bei Verwendung gewisser Schachteln ist eine Beilage des vorstehend beschriebenen Typs überaas zweckmäßig. Sie ermöglicht
das Füllen der Schachteln our von oben, wie dies bei gewissen Verpackungsmaschinen üblich ist0
.Fig.4 zeigt eine andere modifizierte Ausführungsform der '
Erfindung, die für Anwendungen in Frage kommt, bei denen die gewünschte Länge der Beilage geringer ist als die Höhe
der Wand der Schachtel und ferner die Beilage an der Rück-
wand der Schachtel befestigt v/erden soll. Wie die Abbildung
zeigt, ist die Beilage 44 an der größeren Innenlasche
45 des Deckels bei 46 und an der Innenseite der Rückwand
47 bei 48 befestigt bzw. mit diesen Teilen des Zuschnitts 43 verklebt. Die Beilage ist mit zwei Perforationslinien,
nämlich einer Perforationslinie 49 unter der Faltlinie 50 und einer weiteren Perforationslinie bei 51 versehen, um
die Entnahme der Beilage aus der Schachtel nach dem Zusammenbau, Pullen, Verschließen und Öffnen zu erleichtern.
Fig„5 zeigt eine weitere modifizierte Ausführungsform der
Erfindung, die für Zwecke in Frage kommt, bei denen andere Füllmaschinen verwendet -werden oder die Höhe der Wand der
Schachtel größer ist als die Gesamtlänge der Beilage. Bei dieser Ausführungsform sind die Wände und Laschen des
Kartonzuschnitts 52 modifiziert worden, um einen Einsteckverschluss zu bilden. Die Beilage 53 wird mit der größeren
Außenlasche 54 des Deckels bei 55 und mit der Innenseite der Vorderwand 56 bei 57 verklebt bzw.an diesen Teilen
befestigt. Die Beilage ist mit zwei Perforationslinien versehen, und zwar einer Perforationslinie bei 58 unter
der Faltlinie 59 und einer weiteren Perforarionslinie.bei
60, um die Entnahme der Beilage zu erleichtern. Ein Daumenausschnitt 61 erleichter das Öffnen der Schachtel.
Die Beilage kann an der Innenseite des Schachtelzuschnitts mit üblichen Fensterbildungsmaschinen befestigt werden.
Sie kann mit der Innenseite der größeren Lasche des Dekkels oder sowohl mit den größeren Laschen sowohl des
Deckels als auch des Unterteils entweder auf der Vorderwand oder Rückwand der Schachtel verklebt werden. Wenn der
Karton mehr quadratisch als rechteckig ausgebildet wird, kann die Beilage natürlich an die Innenseite einer der
kleineren Laschen entweder am Deckel oder am Unterteil oder an beiden geklebt werden.
Wenn Umschläge oder Beutel oder Taschen als Beilagen vorgesehen sind, ist ihre Ausbildung natürlich so zu verän-
" 4M828/Ö37? " -■ ■ ■
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dem, daß sie eingefügt und entnommen werden können, ohne
Verschlüsse, Palten Oodgl. zu zerstören«.
Die Laschen der Schachtel können miteinander und mit den Wänden mit Hilfe von Leim, Klebstoffen oder anderen gleichwertigen
Mitteln verklebt werden, jedoch können die Laschen natürlich auch so mit Schlitzen oder Einschnitten I
versehen werden, daß sie ineinandergreifen„ Sie können
ferner so modifiziert werden, daß Einsteckverschlüsse gebildet werden können,.
Durch Ankleben der Beilage an die Lasche wird das Ein- :
reißen oder Zerreißen der Beilage während der Einführung des Verpackungsgutes verhindert, und die Beilage fällt
dem Verbraucher beim Öffnen der Schachtel ins Auge. Wenigstens eine Perforationslinie wird auf der Beilage senkrecht
zu ihrer Länge vorgesehen. Wenn die Perforationslinie richtig längs der Faltlinie der Lasche angeordnet
wird, wird sie durch das Öffnen der Lasche der Schachtel in üblicher Weise aufgerissen, und die Beilage wird aus
der Schachtel entnommen, indem sie ergriffen und, falls :
vorhanden, die untere Perforationslinie der Beilage durch leichten Zug durchgetrennt wird. j
Das hier beschriebene Verfahren zum Einsetzen von Beilagen in Schachteln ermöglicht die Verwendung elektronischer
Überwachungsgeräte der verschiedensten Arten, um zu gewährleisten, daß eine Schachtel eine erforderliche Beilage
sowie die richtige Beilage enthält» Bisher war, soweit der Anmelderin bekannt ist, eine solche Zuverlässigkeit
bei anderen Methoden der Einfügung von Beilagen in i
Schachteln und Kartons auf maschinellem oder manuellem Wege nicht möglich« i
LQ9 828/0377
Claims (5)
- Patentans prüche if 1))Schachteln und Kartons aus halbstarrem Verpackungsmate- ^-"rial, gekennzeichnet durch zwei gegenüberliegende Hauptwände (11,12), die längs Faltlinien (17,18,19) mit zwei gegenüberliegenden Seitenwänden (14,15) verbunden sind, eine Lasche (20,21,25,26,45 oder 54), die längs einer Faltlinie mit einer dieser V/ände (14,15) verbunden ist, eine Beilage (30,40,44 bzw„53), die an die Innenseite der Lasche (20,21,25,26,45 bzw.54) geklebt ist und eine Perforationalinie (33,34,42,49,51, 58 bzw,60) aufweist, die sich senkrecht zur Längsdimension der Beilage längs und neben der Faltlinie, an : der die Lasche und die angrenzende Hauptwand verbunden sind, erstreckt»
- 2) Schachteln und Kartons nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Beilage (30,44,53) an die Innenseite der benachbarten Wand (14,15) geklebt ist und eine zweite Perforationslinie (34,51,60) senkrecht zur Längsdimension der Beilage aufweist. ■
- 3) Schachteln und Kartons nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine zweite Lasche (26), die längs einer zweiten Faltlinie (29) mit der angrenzenden Wand (12) verbunden ist, wobei die Beilage (30) an die Innenseite der zweiten Lasche (26) geklebt ist und eine zweite Perforationslinie (34) aufweist, die senkrecht zur Längsdimension der Beilage (30) neben der zweiten Faltlinie (29) verläuft, an der die zweite Lasche (26) mit der angrenzenden Wand (12) verbunden ist«,
- 4) Schachteln und Kartons nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die angrenzende Wand eine Hauptwand (11,12) ist.
- 5) Schachteln und Kartons nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die angrenzende Wand eine Seitenwand (14, 15) ist.409828/0377
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