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DE247617C - - Google Patents

Info

Publication number
DE247617C
DE247617C DENDAT247617D DE247617DA DE247617C DE 247617 C DE247617 C DE 247617C DE NDAT247617 D DENDAT247617 D DE NDAT247617D DE 247617D A DE247617D A DE 247617DA DE 247617 C DE247617 C DE 247617C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bucket
frame
shaft
rod
halves
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT247617D
Other languages
English (en)
Publication of DE247617C publication Critical patent/DE247617C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B9/00Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
    • B08B9/08Cleaning containers, e.g. tanks
    • B08B9/0839Cleaning milk churns

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
~ Ja 247617 KLASSE 64b. GRUPPE
•HANS ALLES0E in KOLDING,
in TVED β. KOLDING, Dänemark.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Gerät zum Reinigen von Milcheimern u. dgl., welches eine gründliche Reinigung der Eimer selbst an den am schwersten zugänglichen Stellen gestattet. Die Erfindung besteht darin, daß die Bürsten zum Scheuern des Bodens und der Innenseite des Eimers in einem federnden Bürstenrahmen sitzen, dessen Hälften während seines Einsetzens und Herausnehmens
ίο aus dem Eimer durch eine Parallelbewegung in seiner eigenen Ebene dem hohlen Schaft des Gerätes genähert werden, während sie nach erfolgter Einführung gegen die Seiten des Eimers ausgespannt werden, ohne während des Zusammenpressens oder der Erweiterung irgendeine Längsbewegung dem festen Schafte des Gerätes gegenüber auszuführen.
Auf der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise dargestellt. Der Deutlichkeit halber sind bei den dargestellten Geräten die meisten Bürsten nicht gezeichnet.
Fig. ι zeigt einen senkrechten Schnitt durch den Eimer während des Scheuerns.
Fig. 2 zeigt einen Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 1.
Fig. 3 zeigt einen Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 1 mit dem zum Zweck des Herausnehmens zusammengeschobenen Rahmen.
Fig. 4 zeigt einen Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 3 unter Weglassung des Deckels.
Fig. 5 zeigt eine Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform in weit ausgespreizter Lage und
Fig. 6 dieselbe Ausführungsform in zusammengeklappter Lage.
Der mit einer Kurbel b versehene hohle Schaft α (Fig. 1 bis 4) wird oben durch einen Deckel c gestützt.
Der Deckel c greift um den Rand des Eimers, an welchem er durch eine Klinke d festgehalten werden kann. Der Teil des Schaftes, der sich während des Reinigens im Eimer befindet, besitzt einige Tragstifte e, die die Hülsen f des Bürstenrahmens g und die Federn h, die den Rahmen g gegen die Eimerseite drücken, führen. Im Rahmen g sind die Borsten / befestigt, die eine der Innenseite und dem Boden des Eimers entsprechende Form haben.
Der Rahmen g' besteht aus zwei Hälften, die derart auf dem Schaft α geführt sind, daß sie in den Eimer eingeführt werden können, wenn man gegen den Druck der Federn h die Schnüre k spannt, die am Rahmen g befestigt und um Scheiben / herum in den hohlen Schaft α geführt sind, wo sie mit dem unteren Ende einer Stange m1 verbunden sind, die innerhalb des Schaftes gehoben und in gehobener Lage dadurch gehalten werden kann, daß ein Stift η in eins der Löcher 0 im oberen Teil der Stange eingesteckt wird, oder auf andere beliebige Weise. In dieser
Lage der Stange m nehmen die Rahmenhälften die Lage g1 (Fig. i) ein, und das Gerät kann dann leicht durch den Hals des Eimers geführt werden (s. auch Fig. 4). Das Heben geschieht am leichtesten mittels eines Hebels ft, der durch ein Loch im Arme der Kurbel b geführt ist, so daß er sich leicht zur Lage ft1 (Fig. 1) drehen läßt.
Außer den Winkeln des Eimers ist der mittlere, tiefste Teil des Eimerbodens, an welchem sich immer alle Milchüberreste u. dgl. sammeln, der am schwierigsten zu reinigende Teil. Es muß deshalb beachtet werden, daß die beiden Rahmenteile unten an der Mitte des Eimers so dicht nebeneinander liegen, daß ihre Bürsten zusammenstoßen.
Um das Reinigen des mittleren Bodenteiles, an welchem die Bürsten während des Umdrehens die geringste Geschwindigkeit haben, zu verbessern, kann man die Rahmenhälften derart anordnen (Fig. 1 und 2), daß sie eine Strecke übereinandergreifen, so daß der Boden durch doppelt so viel Bürsten wie an anderen Stellen gescheuert wird.
In Fig. 5 und 6 ist der Rahmen g mit der Stange m mittels drehbarer Arme s verbunden. Die Verbindung zwischen diesen Armen und dem Rahmen geschieht durch leicht herausnehmbare Bolzen u, so daß ein Auswechseln des Rahmens, nachdem die Bürsten so weit ausgenutzt sind, daß sie selbst in der am weitesten hinausgeschobenen Lage (Fig. 5) nicht mehr scheuern, leicht vor sich geht. Statt der vier Federn h ist eine einzelne Feder, h1 im Schaft α angeordnet (Fig. 6), welche die Stange m in die in Fig. 5 gezeichnete Lage zu drücken strebt. Die Arme s sind mit der Stange m durch Bolzen t verbunden, treten durch Schlitze r in den Schaft und sind so gebogen, daß sie sich beim Hineinziehen und Herausschieben derart drehen, daß der Rahmen ohne wesentliche Längsbewegung zusammengezogen bzw. auseinandergeklappt wird.
Durch Verwendung des vorliegenden Geräts wird schon mit kaltem Wasser eine gründliche Reinigung der Eimer erzielt, so daß die bisherige weitläufige und ziemlich kostspielige Reinigung mittels warmen Wassers und Soda wegfallen kann, was besonders bei Milcheimern wichtig ist.
In Fig. ι und 2 ist das Gerät der Anschaulichkeit halber in aufrechtstehender Lage gezeichnet ; in der Praxis wird indessen der Eimer in der Regel in liegender Lage gereinigt, wodurch die Reinigung weit weniger Wasser erfordert.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Gerät zum Reinigen von Milcheimern u. dgl. mit zusammenlegbarem Bürstenrahmen, dadurch gekennzeichnet, daß die Hälften des federnden Bürstenrahmens (g) während seines Einführens durch den Hals des Eimers durch eine Parallelbewegung in seiner eigenen Ebene dem hohlen Schafte (a) des Geräts genähert werden, während sie nach erfolgter Einführung gegen die Seiten des Eimers ausgespannt werden, ohne während des Zusammenpressen bzw. der Erweiterung irgendeine Längsbewegung dem festen Schafte des Geräts gegenüber auszuführen.
2. Ausführungsform des Geräts nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß derjenige Teil des Schaftes (a), der sich
• während des Reinigens im Eimer befindet, Tragstifte (e) für Führungshülsen (f) an den Rahmenteilen besitzt, welche Teile durch Federn (h) nach außen gespreizt und durch im hohlen Schaft liegende Schnüre (k) zusammengezogen werden.
3. Ausführungsform des Geräts nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmenhälften (g) mit der von einer Feder (h1) beeinflußten Stange (m) leicht auslösbar mittels drehbarer Arme
(s) verbunden sind, die durch Schlitze (r) in den Schaft eintreten, so daß das Verschieben der Stange (m) eine Drehung der Arme (s) und damit das Zusammenziehen und Auseinandersperren der Rahmenhälften (g) bewirkt.
4. Ausführungsform des Geräts nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Heben der Stange (m) mittels eines durch den Arm der Kurbel (b) geführten Hebels (ft) geschieht.
5. Ausführungsform des Geräts nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmen teile derart übereinandergreifen, daß die Mitte des Eimerbodens von doppelt so vielen Bürsten gescheuert wird wie die übrigen Teile des Bodens.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT247617D Active DE247617C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE247617C true DE247617C (de)

Family

ID=506396

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT247617D Active DE247617C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE247617C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5825476A (en) * 1994-06-14 1998-10-20 Visionix Ltd. Apparatus for mapping optical elements

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5825476A (en) * 1994-06-14 1998-10-20 Visionix Ltd. Apparatus for mapping optical elements

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