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DE247520C - - Google Patents

Info

Publication number
DE247520C
DE247520C DENDAT247520D DE247520DA DE247520C DE 247520 C DE247520 C DE 247520C DE NDAT247520 D DENDAT247520 D DE NDAT247520D DE 247520D A DE247520D A DE 247520DA DE 247520 C DE247520 C DE 247520C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rollers
belts
flax
around
belt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT247520D
Other languages
English (en)
Publication of DE247520C publication Critical patent/DE247520C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D45/00Harvesting of standing crops
    • A01D45/06Harvesting of standing crops of flax or similar fibrous plants

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Botany (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Pretreatment Of Seeds And Plants (AREA)

Description

Giften=exemplar
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 247520 KLASSE 45 c. GRUPPE
Flachsraufmaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. März 1911 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen an Flachsraufmaschinen, bei denen der Flachs durch sich berührende geneigte Zugriemen herausgezogen wird. Das Neue besteht darin, daß die Riemen zum Ausraufen des Flaches gleichzeitig als Treibriemen ausgebildet sind, indem sie sämtlich um die unter ihnen liegende gemeinsame Antriebswelle herumgeführt werden.
ίο Dadurch werden besondere Übertragungsmittel, wie Riemen, Ketten oder Zahnräder überflüssig, und der Aufbau der Maschine wird vereinfacht.
Ferner sind noch Mittel vorgesehen, die verhüten, daß Teile der Flachspflanzen sich um die Walze herumwickeln.
In der Zeichnung ist:
Fig. ι eine Aufsicht auf die Maschine,
Fig. 2 ein Querschnitt nach Linie 2-2 der Fig. ι durch die Zugelemente,
Fig. 3 eine Aufsicht auf zwei Zugelemente bei entferntem Deckel,
Fig. 4 ein senkrechter Schnitt durch eine der vorderen Riemenscheiben,
Fig. 5 eine vergrößerte Aufsicht auf die durch Federn gehaltenen und gegen den Zugriemen drückenden Walzen,
Fig. 6 ein Schnitt nach Linie 3-3 in Fig. 5, Fig. 7 ein Schnitt durch die Kante des Rahmens und eine der Druckwalzen,
Fig. 8 ein Schnitt durch eine der Walzen.
In der Zeichnung- stellt A den Rahmen der Maschine dar. Die Maschine kann an dem Rahmen einer gewöhnlichen Bindemähmäschine befestigt werden, wobei die Stellung der angeschlossenen Teile die Stellung der Messer auf einer derartigen Maschine einnimmt. In diesem Falle stellt B den sich in der Querrichtung erstreckenden Riemen der Maschine dar, der in geeigneter Weise bewegt wird, um den Flachs in die Bindevorrichtung zu bringen und in Garben zu binden.
Zum Ausraufen dienen eine Anzahl von Vorrichtungen C, C1, C2, C3, C*, von denen die mittleren drei Elemente von gleicher Konstruktion sind und die Endelemente C und C4 je die Form der Hälfte der Vorrichtung eines der Zwischenelemente haben.
Jedes dieser Elemente besteht aus einem Gehäuse D, in welchem Riemenscheiben für die den Flachs ausziehenden Riemen gelagert sind, wobei die Riemen aneinanderstoßender Abteile miteinander in Berührung kommen.
Gemäß der vorliegenden Erfindung werden alle Riemen von einer Antriebswelle E, welche quer unter allen ausziehenden Elementen verläuft, angetrieben. Jeder Riemen 11 läuft über eine Riemenscheibe 10, die auf der Antriebswelle sitzt und erhält dadurch seinen Antrieb. Führungsrollen 12 und 13 führen den Riemen vor und hinter der Riemenscheibe 10. Die Rollen 12 und 13 sind im Rahmen D gelagert. Von den Rollen 12 und 13 geht der Zugriemen 11 dann um die Endrollen 14 und 15. Die Rollen 12 und 13 sind etwa in der Mitte der Rahmen gelagert und hinreichend breit, um beide Riemen aufzunehmen, wie in Fig. 3 abgebildet ist.
Der Riemen kann durch irgendein geeignetes Mittel gespannt werden; in der abgebildeten Ausführungsform ist zu diesem Zweck eine Riemenscheibe 14 mit verstellbarem Lager 14" vorgesehen.
Damit die Flachspflanzen flach und gleichmäßig auf den Riemen B fallen, sind Aufnehmearme F vorgesehen, welche an jedem Rahmen D befestigt sind und quer über die Öffnung zwischen den Zugelementen in solcher Weise gekrümmt sind, daß in dem Maße, wie die Flachspflanzen herunterfallen, wenn sie von den Zugriemen losgelassen werden, ihre unteren Enden erfaßt und leicht festgehalten werden, während die oberen Enden aus einer vorwiegend senkrechten in eine wagerechte Stellung fallen.
Am vorderen Ende der Zugriemen 11 sind zum Einführen des Flachses Riemen 18 in anstoßenden Abteilungen vorgesehen, welche nach vorn auseinanderlaufen und mit hervortretenden Hakengliedern 19 zum Erfassen der Flachspflanzen versehen sind. Diese Riemen laufen über Riemenscheiben 20 und 21, wobei die Scheibe 20 gleichachsig mit der Scheibe 15 ist und die Scheibe 21 im vorderen Teile des Rahmens D gelagert ist.
Um die Riemen zwischen den größeren Riemenscheiben zu stützen und um sie in fester federnder Berührung miteinander zu halten, sind in bekannter Weise Zwischenrollen 48 vorgesehen, welche gegen die Riemen federnd gedrückt werden; ebenso sind Mittel vorgesehen, um die federnde Spannung dieser Walzen einzustellen. Das für Erreichung dieses Zweckes ausgedachte Mittel ist in Fig. 5 und 6 abgebildet.
Die Tragböcke sind für die Andrückwalzen mit Stangen 52 und 53 versehen, die durch öffnungen 54 und 55 in einer Traverse 56 hindurchgreifen, die auf einer mit Gewinde versehenen Stange 57 lagert und durch Spiralfedern 58 und 59 in die äußerste Stellung gedrückt wird, wobei die Aufwärtsbewegung durch die Mutter 60 auf der Spindel 57 begrenzt ist.
Um die Traverse 56 in irgendeiner eingestellten Stellung zu halten und so die Federspannung auf den Riemen zu regulieren, ist in ihr ein Schlitz 61 vorgesehen, in den die Mutter 60 paßt, wodurch sie, wenn sie in dem Schlitz ist, an ihrer Drehung gehindert ist. Zur Verkleinerung der Biegung wird die Traverse nach innen bewegt und von der Mutter losgelassen, worauf die Mutter auf die Spindel 57 weiter aufgeschraubt wird. Läßt man dann los, so bewegt sich die Traverse 56 nach außen, bis der Schlitz 61 die Mutter erfaßt und die Federn 58 und 59 dann die Vorrichtung in der fest eingestellten Stellung halten.
Um das Herumwickeln des Flachses um die Rolle 48 zu verhüten und ein Lager für die Rollen vorzusehen, ist eine Hülse 62 über die Spindel 63 einer jeden Rolle geschoben, die U-förmige Ringflansche 64 an den entgegengesetzten Enden besitzt, die in ringförmige Nuten 65 in den Stirnenden der Walzen eingreifen. Die Rolle 48 trägt an den entgegengesetzten Enden zylindrische Hülsen 66 mit Lagerflächen 67 für die Kugeln eines Kugellagers 68 mit Gegenlagerflächen 64.
Die Flansche 64 sind demnach in die Enden der Walze eingelassen und verhüten auf diese Weise das Wickeln des Flachses um die Spindeln. Das Wickeln des Flachses um die Riemenscheibe 15 am vorderen Ende wird ebenfalls durch Platten 69 und 70 verhindert, welche in Aussparungen 71 und 72 in den Enden der Riemenscheibe eingelassen sind und von der Spindel 73 der Riemenscheibe getragen werden.
Die Schmierung dieser Riemenscheibe 15 kann durch eine ölkammer 73' auf der Spindel, welche durch einen Bolzen 74 verschlossen ist und einen Radialweg 75 für den Durchgang des Öles besitzt, bewirkt werden.
Beim Fahren der Maschine werden die Flachspflanzen von den auseinandergehenden Paaren aufraffender Riemen ergriffen und nach den sich berührenden Zugriemen geschafft, auf welchen sie aufwärts und rückwärts gelangen und endlich fallen gelassen werden, worauf sie auf die Träger B fallen, indem sie von den Armen F erfaßt werden, so daß sie zweckentsprechend fallen, worauf der Transporteur B sie nach dem Bindemechanismus trägt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Flachsraufmaschine mit umlaufenden, federnd gegeneinander anliegenden Riemenpaaren und einer Antriebswelle, die sich unter alle Riemen erstreckt, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Zugriemen mittels Leitrollen um die Antriebswelle herumgeführt sind und von ihr direkt angetrieben werden.
2. Flachsraufmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die Stirnseiten der Riemenscheiben und Führungs- no rollen Scheiben (69 und 70) oder Flansche (64) eingelassen sind, die das Aufwickeln der Flachspflanzen um die Spindel der Scheiben und Rollen verhüten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT247520D Active DE247520C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE247520C true DE247520C (de)

Family

ID=506301

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
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Country Status (1)

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DE (1) DE247520C (de)

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